Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  2. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  3. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  4. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  5. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  6. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  7. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  8. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  9. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  10. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  11. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  12. Papst antwortet auf Leserbrief eines Atheisten
  13. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  14. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  15. Kärntner Ordinaritaskanzler: Rechthaberei in der Kirche überwinden

Ex-FBI-Agent: Papst Franziskus darf nicht länger schweigen

8. September 2018 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Es sei erstaunlich, dass ein Mann, der sonst zu allen möglichen Themen öffentlich Stellung beziehe, zu den Missbrauchsskandalen so wenig zu sagen habe, kritisiert James Gagliano.


New York City (kath.net/jg)
Der ehemalige FBI-Agent James Gagliano hat in einem Gastbeitrag für die Internetseite des Nachrichtensenders CNN das Schweigen von Papst Franziskus zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen als „Pflichtverletzung“ bezeichnet.

Wenn die Vorwürfe von Erzbischof Viganò zutreffen würden, dann hätte sich der Papst an der Verschleierung eines Verhaltens schuldig gemacht, das bei der nächsten Polizeidienststelle angezeigt werden müsse. Auch wenn manche Beobachter behaupten würden, es gebe keine konkreten Beweise, dass Franziskus über die Vergehen McCarricks informiert worden sei, häufen sich mittlerweile die Hinweise, die Viganòs Darstellung untermauern würden.


Das betreffe nicht nur die Vorwürfe gegen Franziskus selbst, fährt er fort. Es sei erstaunlich, dass ein Mann, der sonst zu allen möglichen Themen öffentlich Stellung beziehe, zu den Missbrauchsskandalen so wenig zu sagen habe. Er habe sich die Gier von Unternehmen verurteilt, den Klimawandel thematisiert und sich sogar in den Wahlkampf 2016 eingemischt, als er Donald Trump abgesprochen habe, ein Christ zu sein.

Er mache sich dieses Urteil nicht leicht, fährt Gagliano fort. Er seibst sei seit etwa 53 Jahren katholisch, sei Ministrant und später Lektor gewesen. Zwar sei er nie selbst Opfer eines Geistlichen geworden, doch habe er zu Beginn der 1990er Jahre erleben müssen, wie der Priester, der kurz zuvor eines seiner Kinder getauft habe, verhaftet worden war, weil er junge Knaben zum Sex aufgefordert hatte. Die Diözese habe ihn aus der Pfarre entfernt, er sei später in den Laienstand versetzt worden. Das Ereignis mache ihn bis heute wütend, schreibt Gagliano.

Papst Franziskus müsse zu den Missbrauchsskandalen endlich klar Stellung nehmen, verlangt er, sonst würde die Enttäuschung der Opfer nur weiter zunehmen.

James Gagliano ist Lehrbeauftragter an der St. John’s University in New York. Er war Agent bei der Bundespolizeibehörde FBI.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Franziskus Papst

  1. Papst Franziskus möchte an Ostermesse teilnehmen
  2. Genesung in kleinen Schritten: Papst geht es etwas besser
  3. Vatikan kündigt nach fünf Wochen ersten Auftritt des Papstes an
  4. Papst will Aschermittwochs-Bußprozession selbst leiten
  5. Vom Argentinier zum Römer: Franziskus über seinen Start als Papst
  6. Fußballbegeisterter Papst mit zwei linken Füßen
  7. Papst will keine Ordensfrauen mit "Essiggesicht"
  8. Papst besucht an Allerseelen Gräber ungeborener Kinder
  9. Dilexit nos
  10. Belgien: Nach Papstaussagen zu Abtreibung und Frauen wollen sich nun 520 Personen ‚enttaufen’ lassen







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  4. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  5. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  6. "Europa hat die Gefahr der islamischen Republik Iran noch immer nicht begriffen"
  7. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  8. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  9. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  10. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  11. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  12. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  13. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  14. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  15. Ein Gott, der nichts mehr verlangt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz