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Wahrheit und Liebe

10. September 2018 in Kommentar, 42 Lesermeinungen
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"Der jetzige Papst hat mit den offenkundigen Mißbrauchsfällen im Klerus nicht nur ein Problem in der Kirche, er scheint selbst ein Teil dieses Problems zu sein." Gastkommentar des Theologen Hubert Windisch


Regensburg (kath.net)
Der jetzige Papst hat mit den offenkundigen Mißbrauchsfällen im Klerus nicht nur ein Problem in der Kirche, er scheint selbst ein Teil dieses Problems zu sein. Wer sich dieser Tatsache nicht stellen will, sei es als Kardinal, als Bischof oder als Theologe, vergrößert das Problem und mindert zunehmend die Glaubwürdigkeit der Kirche. Das zu sagen, hat nichts mit unberechtigter Kritik am Papst zu tun, sondern ist Ausdruck der Verpflichtung zur Wahrheit und zur Liebe zur Kirche. Es erstaunt, daß diejenigen, die vor noch nicht allzu langer Zeit ob ihrer ständigen, oft unberechtigten Papstkritik geadelt wurden, jetzt diejenigen lautstark tadeln, die auf der Basis der Unterscheidung zwischen Amt und Person eine berechtigte Papstkritik üben.

Man diskreditiert dabei die Reaktionen auf die schrecklichen Vorfälle in der katholischen Kirche weltweit und den damit verbundenen Vertrauensverlust in das Priesteramt, indem man die Fakten kleinredet, die Hintergründe verschleiert und die verunsicherten Gläubigen beschwichtigt. So aber kann leicht eine Verdrehung der Ursachen entstehen. Der Merkel-Apparat macht es im Augenblick im Umgang mit den Chemnitzer Ereignissen auf bedrückende Weise vor. Opfer können sogar zu Tätern stilisiert werden, etwa dann, wenn der ehemalige Kardinal Danneels von Brüssel dem von seinem Onkel, dem ehemaligen Bischof Vangheluwe von Brügge, mißbrauchten Neffen rät, sich bei seinem bischöflichen Onkel zu entschuldigen.


Vor dem Hintergrund der immer neu zu Tage tretenden Mißbrauchsfälle im Klerus kann auch nicht mehr verschwiegen werden, daß diesbezüglich ein problematischer Zusammenhang zwischen Priesteramt und Homosexualität besteht. Ein Anteil von 80- 90% der Fälle, in denen heranwachsende Jungen oder junge Männer durch Männer (Priester) sexuell mißbraucht wurden, lügt nicht. Die „Instruktion über Kriterien zur Berufsklärung von Personen mit homosexuellen Tendenzen im Hinblick auf ihre Zulassung für das Priesteramt und zu den heiligen Weihen“ der Kongregation für das
Katholische Bildungswesen vom 4. November 2005 ist endlich ernst zu nehmen und in den Priesterseminarien umzusetzen.

Homosexuelle Männer können Enthaltsamkeit versprechen, aber nicht das Zölibat, d. h. die Ehelosigkeit, außer man wollte behaupten, eine sog. „Homo-Ehe“ sei damit auch gemeint. Selbst ein Vir Probatus könnte nach katholischer Lehre nur in einer heterosexuellen Ehe leben. Damit ist zweierlei mitgesagt: Zum einen sollen diejenigen homosexuell empfindenden Männer, die schon zu Priestern geweiht sind, keusch ihren priesterlichen Dienst verrichten – zur Ehre Gottes und zum Heil der Menschen. Zum anderen sollen künftig homosexuell empfindende Männer in der Kirche auf andere Weise als im sakramentalen Priesteramt ihren kirchlichen Weg im Angesichte Gottes suchen und auch finden.

Zum Abschluß zwei biblisch fundierte Anregungen: 1. „Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie“ (Gen 1,27). Und 2. Die „portae inferi“ sind auch in der Kirche präsent – das zeigt der kirchliche Augenblick sehr deutlich – „et non praevalebunt adversus eam“ (vgl. Mt 16,18).

Hubert Windisch ist emeritierter Professor für Pastoraltheologe der Universität Freiburg.

Symbolbild: Vatikan


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Lesermeinungen

 Montfort 11. September 2018 

@Hadrianus Antonius - Sie werden sich doch nicht etwa mit Papst Franziskus verbünden wollen

...im Schweigen, gerade jetzt, wo es mehr denn je die freie Rede braucht, die "die Hunde zum Jagen trägt", das Wissen um militärische Strategien nicht dem modernen "pazifistischen" Vergessen anheimgibt, mangelhafte philosophische und philologische Kenntnisse ausgleicht und den "Gedächtnisschwund" so vieler Täter und kirchlich-mafiöser Seilschaften messerscharf analysiert. Ekel und Entsetzen über so manche Greueltat haben Sie ja zu recht ausgelöst.

Und zum "desaparecido" werden Sie sich doch sicher nicht selbst machen wollen, denn das würde denen nur so passen, die da schweigen, wo nicht nur geredet, sondern vor allem die Wahrheit gesagt werden muss!

Aufgrund einer (unbeabsichtigten) Verletzung durch Kampfgenossen lassen SIE sich sicher nicht unter die "vorübergehend Kampfunfähigen" zählen!

Hoffe, Sie sind wohlauf.
Ihr Montfort


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 Descartes 11. September 2018 
 

@Hadrianus Antonius - Mir passiert das in letzter Zeit sehr häufig.

Wenn ein Kommentar nicht durch die Moderation kommt, ist das nicht weiter schlimm oder besonders. Was genau die Kriterien sind, ist mir nicht bekannt. Ich denke, dass ich grundsätzlich sachlich und begründend argumentiere. Ich versuche, möglichst gute Argumente aufs Tapet zu bringen, die andere gerne angreifen können und sollen.
Aber derzeit herrscht eine besonders angespannte Situation, wo Kritik schnell als zusätzliche Verletzung empfunden wird.
Wenn z.B. hier in diesem Thread kein weiterer Kommentar von mir auftaucht, wissen Sie, dass Ihnen und anderen wieder was vorenthalten wird. Sicher nur in guter Absicht.
Jedenfalls - bleiben Sie uns bitte erhalten!


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 phillip 11. September 2018 
 

Der Papst und die aktuell in Debatte stehenden Missbrauchsfälle 3

oder seine Schutzbefohlenen? Liefern sie Anhaltspunkte für eine mögliche Ausnahmesituation, für eine Aufklärung, für das Ergreifen höchst erforderlicher Konsequenzen? Nein, nichts dergleichen? Der eine schweigt und die anderen – unter ihnen Täter, Begünstiger, Begünstigte und Beförderte, ergänzen sich in untergriffigen Behauptungen gegen jene, die die Wahrheit und Verabscheuungswürdigkeit der Taten und Täter nicht dem Vergessen anheimstellen, sondern vom Papst Handlungspflichten einfordern wollen. Die bisherigen Handlungen und Unterlassungen des Papstes darauf zu reduzieren, er habe bloß falsche Berater bestellt und schlechte Menschenkenntnis, erwarte ich nur von solchen Personen, die üblicherweise einem von Diktatoren geforderten, unbedingten, dem göttlichen Gehorsam, der stets die freie Entscheidung des Menschen respektiert, widerstreitenden (Kadaver)Gehorsam huldigen und, ohne Fakten wahrzunehmen und zu werten, von einer Heiligkeit eines Inhabers des Stuhles Petri ausgehen.


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 phillip 11. September 2018 
 

Der Papst und die aktuell in Debatte stehenden Missbrauchsfälle 2

dass der Begriff „Vertuschung“ auch „Deckung/Unterschlagung“ schon per se Vorsatz voraussetzt, dh ein kognitives Element (ein Wissen um den wahren Sachverhalt) und ein voluntatives Element (ein Wollen, den Sachverhalt nicht offenzulegen). Ein unbewusstes Vertuschen ist sohin begrifflich gar nicht möglich. Daher erweist sich eine Hoffnung und auch ein Beweis, dass der Papst „unbewusst“ vertuscht habe, als irreal und entbehrlich. Was die eingangs erwähnten inkriminierten Sachverhalte anlangt, so begründen Auswertungen allgemeiner Erfahrungsgrundsätze, die sich aus der Beobachtung stereotyper Geschehensabläufe der letzten Jahre des Pontifikates gleichsam zur natürlichen Gesetzmäßigkeiten verdichten und für jedermann nachvollziehbar sind und bis zum Hervorkommen einer möglichen Ausnahmesituation des Papstes die Vermutung des Vorliegens einer Tatsache beim Nachweis einer damit regelmäßig im Zusammenhang stehenden anderen begründen, einen Prima-facie-Beweis. Und, was macht der Papst


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 phillip 11. September 2018 
 

Der Papst und die atuell in Debatte stehenden Missbrauchsfälle 1

Silas spricht in seinen Post`s – implizit wie explizit – zutreffend an, dass durch praktizierende homosexuelle und pädophile Priester, Bischöfe und Kardinäle „unsäglich und zu tiefst verabscheuungswürdige Verbrechen begangen worden sind, die Kirche alles für die Heilung der ,Opfer‘ (beachte die Hervorhebung; nein, keine Bange, ich werde nicht ausdrücken, was ich vom Charakter eines Menschen halte, der im Zusammenhang mit den anstehenden Sachverhalten das Wort „Opfer“ unter Anführungszeichen setzt!) tun muss, ein bis hinein in die Kurie wirkendes verbrecherisches Netzwerk besteht und dem Papst Aufklärungspflichten zustehen. Zudem hoffe er, dass der Papst nicht bewusst vertuscht habe. Alles interessante Fakten – ja mE offenkundige Tatsachen, die keiner weiteren Beweise bedürfen. Der letzte Satz, mit dem er ja selbst auch von Vertuschungen durch den Papst ausgeht, ist höchst interessant, zumal auch einer mit bescheidener intellektueller Fähigkeit ausgestatteten Person klar sein müsste,


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 Stephaninus 11. September 2018 
 

@Hadrianus Antonius

Als jemand, der mit Ihnen gar nicht immer eins war: Bleiben Sie uns erhalten. Ihre Beiträge sind wichtig.


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 Kostadinov 11. September 2018 

Das Feld nicht überlassen...

um Himmels willen, jetzt greift die Kirchenkrise noch auf meine Rechtschreibung über...


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 Kostadinov 11. September 2018 

@Hadrianus Antonius

Jetzt lassen Sie uns hier bitte nicht hängen, gerade ihre unverblümte politische Unkorrektheit machte Ihre Beiträge immer sehr lesenswert. Das fehlt nicht den Schönfärbern überlassen ;-)


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 silas 11. September 2018 

An ein ander vorbeireden und verwirrendes Schreiben

@ SpatzInDerHand zunächst habe ich nirgens behauptet das ausschließlich Sie Urheber dieser Behauptungen sind.
Einig sind wir uns das die unsäglich widerwärtigen Verbrechen, und auch die Vertuschungen aufgeklärt gehören.

Bezüglich des schwindlig machenden Schreibens eines ehemaligen Vatikanischen Diplomaten. Sei kurz erwähnt, das es in mir aus zwei Gründen Brechreize hervorrief:
1. diabilischen homosexuellen Netzwerke innerhalb des Klerus angefangen bei (einigen?) Bischöfe(n)
2. Satanische Übergriffe an minderjährigen? Seminaristen
3. jedoch fällt bei studieren dieses emotionalen Schreibens auf, das sich Tatbestände vermischen, als wenn Missbrauch; Vertuschung und (im Nachhinein) falschen Menschen Vertrauen geschenkt zu haben und wahrhaftigen (?) Personen nicht vertraut zu haben und somit notwendige Untersuchung verschleppt zu haben den selben Grad an Vergehen darstellten;
Wird nur im,Forum internum’ unterschieden?: Schwer/Todsünde; Sünde; lässliche Sünde und gutes Unterlassen;


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 SpatzInDerHand 11. September 2018 

@Silas: Sie übersehen in Ihrer Argumentation ein paar "Kleinigkeiten":

1.) habe nicht ICH solche Behauptungen aufgestellt, sondern immerhin ein Erzbischof und emeritierter Nuntius. Er hat (im Gegensatz zu mir) den Papst sogar dazu aufgefordert, über Rücktritt nachzudenken. Viganò war übrigens als Nuntius vor Ort unmittelbarer Zeuge der Vorgänge (wir wissen nur noch nicht, wieweit seine Aussagen auch wirklich belastbar sind)
2.) Noch im Januar hat Franziskus den unsäglichen chilenische Bischof Barros öffentlich vor Journalisten verteidigt. Inzwischen hat der Papst in einem heftigen Skandal den Rücktritt von Barros (und weiteren chilenischen Bischöfen) angenommen. Spätestens in der Chilegeschichte stellt sich wirklich die Frage, ob Franziskus so ahnungslos ist, wie wir alle (ich eingeschlossen!) hoffen!

3.) Tja, und die Fragen müssen gestellt werden - da führt angesichts des heftigen Versagens von Bischöfen und Kardinälen leider kein Weg mehr vorbei. Die Fragen NICHT zu stellen, wäre noch weitaus schädlicher. Das ist aber nur meine Privatmeinung :) - Pax!


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 bücherwurm 11. September 2018 

@Hadrianus Antonius: Nun schütten Sie doch bitte das Kind nicht mit dem Bade aus :)

Ich habe den betreffenden Post nicht gelesen... aber manchmal geht einem eben das Temperament durch. Es sind ja auch alles Themen, die uns unter die Nägel gehen! Bitte schreiben Sie weiter! :)


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 silas 11. September 2018 

@SpatzInDerHand

,Sie vertreten also, dass selbst wenn der Papst um die Missbrauchssachen gewusst hat
und deutlich zu wenig unternommen hat (also sprich: er hätte Verbrecher beschützt), man dies trotzdem unter keinen Umständen thematisieren darf. Denn noch schlimmer wäre es, wenn der Felsen Christi ins Wanken geriete?‘

In Ihrer Unterstellung und den folgenden gegenüber meiner Person ,geht wohl die Phantasie mit Ihnen durch.‘

Ich hoffe nicht das der Papst bewusst vertuscht hat. Ich gehe vielmehr davon aus, dass Franziskus verhängnisvoller Weise die Priotäten, wem er vertrauen kann und welche Aussagen er als wahr ansieht u.U. total falsch gesetzte hat.

Welche Rolle spielt in diesem Zusammenhang eigentlich der enge Beratungsstab der Kardinäle?

Allen frommen/treuen Katholiken muss es klar sein, das am Papst vorbei die schrecklichen Gegebenheiten nicht zu lösen sind, dazu ist der Primat des Papstes zu stark.

Übrigens darf man jeden Papst in Frage stellen und sich der Folgen bewusst sein!


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 Bernhard Joseph 11. September 2018 
 

@bruder chris

Es ist verständlich, dass viele tief im Glauben verwurzelte Priester eine Verbitterung spüren, wenn sie dieser Tage auf die Diskussionen um die Kirche blicken.

Die schrecklichen Taten von "Hirten" wie McCarrick fordern täglich neue Opfer, so auch bei den anständigen Priestern, die sich abmühen und nun in einen Verdacht geraten, nur weil sie Priester sind.

Gerade darum ist aber das Verhalten von Papst Franziskus, sein Schweigen, so schwerwiegend, denn es erzeugt zwangsläufig bei dem einfachen Kirchenvolk eine tiefe Skepsis, die sich natürlich dann wie Mehltau auf alles legt. Man wird einfach das Gefühl nicht los, dass in der Kirche mittlerweile eine Lobby das Zepter übernommen hat und Glaubenswahrheiten systematisch verfälscht werden.

Ein Kardinal, der mehr oder minder offen Unzucht trieb, also in die Niederungen völliger sexueller Enthemmung hinabgestiegen ist und dabei noch großen Einfluss in der Kirche hatte, das ist schon ein schrecklicher Vorgang, da qualmt es gewaltig!


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 SpatzInDerHand 11. September 2018 

@Bernhard Joseph: danke!

@Silas: nein, leider ist mir nicht die Phantasie durchgegangen. Es wäre mir deutlich lieber, dass Sie recht hätten.


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 Bernhard Joseph 11. September 2018 
 

@silas - Ich muss mich doch einmal in Ihren Disput mit SpatzInDerHand einmischen

Sie sollten den Kommentar von SpatzInDerHand nochmals in aller Sorgfalt lesen. Da findet sich keine Behauptung(!), der Papst sei in das System von Verbrechen verwickelt.

SpatzInDerHand stellt lediglich die Frage, ob man den Papst von allen moralischen Maßstäben ausnehmen muss und darf.

Es ist in der Tat traurig, dass wir uns heute in der Kirche solche Fragen stellen müssen.

Es liegen leider sehr konkrete Vorwürfe seitens des Erzbischof Viganò vor, bitte das nicht einfach ausblenden.

Nochmals deutlich im Konjunktiv: Sollte es stimmen, dass Papst Franziskus die McCarrick auferlegten Sanktionen rückgängig gemacht hat - was notwendig die Kenntnis der McCarrick vorgeworfenen Taten einschließt - dann wäre das nicht einfach ein kleiner Missgriff auf Grund mangelnder Menschenkenntnis, sondern ein ungeheuerliches, eines Papstes unwürdigen Vorgehens. Dann hätte sich Bergolio vollständig moralisch diskreditiert, denn ein Mann wie McCarrick hat die Kirche mit seinem Schmutz besudelt!


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 silas 10. September 2018 

@ SpatzInDerHand mit Ihnen scheint die Phantasie durchzugehen!

Unsäglich und zu tiefst verabscheuungswürdig sind die Verbrechen, die hier angesprochen sind. Für die Heilung der ,Opfer‘ muss die Kirche alles tun!

Jedoch zu Behaupten, der Papst sei im System dieser fürchterlichsten Verbrechen verwickelt - ohne entsprechende stichhaltige Beweise vorzulegen begeht Rufmord!

Falsche Berater zu bestellen und schlechte Menschenkenntnis zu haben, das sind sicher Fehler!
Jedoch im Mittelalter hatten die Päpste viel schlimmere Verfehlungen! Und keiner ist zurückgetreten, weil der Papst vom Hl Geist bestellt und zugelassen ist.

Erschreckend ist, das an sich Pasttreu auftretenden Katholiken nun den Papst behandelt als wäre er ein unliebsamer Pfarrer...
Übrigens wegen des selben Themas versuchte man es schon bei Benedikt XVI....

Nochmals, der Papst muss alles ihm mögliche zur Aufklärung dieser Widerwärtigkeiten tun. Ihm jedoch - als ,Besserwisser‘ - zu verurteilen kommt ,Scheibtischtätern‘ nicht zu! Nur Gott und eventuell einem Konzil...


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 Diasporakatholik 10. September 2018 
 

@Bernhard Joseph

Ich bin mit Ihnen hier im Grundsatz einig und auch durchaus skeptisch, ob der amtierende Papst wirklich konsequent durchgreifen und Ordnung in der Kirche schaffen kann und wird.

Aber wir können hier in den sozialen Medien noch soviel fordern und diskutieren - diesen Papst ändern wir damit nicht.


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 lakota 10. September 2018 
 

@Hadrianus Antonius

möchte mich meinen Vorpostern anschließen und Sie bitten, weiter zu schreiben! Ich hatte ja am Anfang auch etwas Probleme mit Ihrem Humor und Ihrer manchmal rabiaten Ausdrucksweise, aber von Ihren Kenntnissen habe ich sehr profitiert!


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 griasdigott 10. September 2018 

Danke an kath.net für wichtigen Austausch

In der wöchentlichen Kolumne von A. Gagliarducci im "Monday in the Vatican"
wir ein grosser Bogen gespannt von Vatileaks I, II bis III. Letztlich kommt ein Angriff auf das Papsttum heraus, ein Angriff auf die Kirche. Ganzer Text und
Übersetzung auf Beiboot Petri.

Letztlich entstand bei mir der Eindruck, man möchte ein schlechtes Gewissen erzeugen, alles könne erst viel später im Rückblick verstanden werden. Die vielen Blogger und Kommentatoren seien ganze Armeen, die ins Feld ziehen, sich oft gar nicht im Klaren, was sie da letztlich schlechtes tun.

Da ist sicher viel wahres dran, denn der Teufel ist wahrlich kein Freund der Kirche und versucht raffiniert Menschen zu instrumentalisieren.

Trotzdem ist für mich gerade auch der Austausch hier auf kath.net wichtig.

Nirgends darf man etwas sagen und es gibt schon auch einen Leidensdruck.
Auch ich hoffe, dass Hadrianus Antonius bleibt mit seinem Wissen(Danke für Erklärung "casta meretrix") und Humor!


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 bruder chris 10. September 2018 
 

Hadrianus Antonius - Ohne Groll - Forts.

Suchen und sehen Sie doch die guten Hirten, die es gibt.

"Lass dich nicht vom Bösen besiegen, sondern besiege das Böse durch das Gute!" Röm 12,21

Also schimpfen und verdächtigen ist m.E. wenig hilfreich.

Und sollte ich Sie missverstanden haben, dann natürliche... Entschuldigung!


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 Diadochus 10. September 2018 
 

@Hadrianus Antonius

Es ist nur eine Frage der Rhetorik. Auch bei aller Schärfe kann man mit gekonnter Rhetorik den guten angemessenen Ton wahren. Zugebenen: Der Papst macht es einem nicht einfach. An ihm kann man sich abarbeiten. Das Schlimme ist, dass er uns erhalten bleibt. Ob er zum Wohle der Kirche gereicht, kann jeder selber beurteilen. Die Missbrauchsopfer haben jedenfalls fertig. Für sie gibt's nur warme Worte - was für eine schwere Prüfung. Bei diesem Pontifikat erhält das Wort Nächstenliebe eine ganz neue Bedeutung. Jetzt reicht's aber. Zurück zu Ihnen, wehrter @Hadrianus Antonius, hier wird keiner "gekillt". Ich freue mich auf Ihren nächsten bereichernden Wortwitz.


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 bruder chris 10. September 2018 
 

Hadrianus Antonius - Ohne Groll

Werter Hadrianus Antonius
mit meiner Kritik wollte ich keineswegs eine Sperrung Ihrerseits bezwecken. Und es schien mir ja auch nur, dass Gandalf das "angedroht" hat also um Mäßigung bat.
Auch ich fühle mich vom Ruf zur Mäßigung angesprochen. Mich hat halt die von mir empfundene Pauschalisierung von katholischen Geistlichen echt aufgeregt. Bin ja auch einer "von denen" und Sie können sich vorstellen, wie es "uns" in diesen Tagen geht. Man traut sich ja als geistlicher (erkennbar) fast gar nicht mehr auf die Straße. Und ich denke es wird noch ärger, wenn das ganze von Amerika so richtig hier zu uns rüberkommt oder es ruchbar wird, dass PF große Fehler gemacht hat.

Ich möchte Sie einladen, anstatt an der Geistlichkeit zu verzweifeln und sich über uns geistliche Herren zu ärgern, diesen (zum Teil) berechtigten Ärger in das Gute zu wenden und weiter und verstärkt für uns zu beten.

Der Widersacher greift sehr stark an.

Forts.folg


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 Kirchental 10. September 2018 

Lieber Hadrianus Antonius,

ich würde Sie und Ihren Humor sehr vermissen. Bitte überlegen Sie nochmals!

Am Anfang haben Sie mich vermutlich falsch eingeschätzt, aber das kann man ja korrigieren.

Bevor ich wagte, hier auch Kommentare zu schreiben, bin ich den Diskussionen lange nur lesend gefolgt. Und ich erstmals hatte ich das Gefühl, mit meiner Verwirrung und meiner Irritation durch den Papst nicht allein zu sein. Ebenso mit meinen leicht anachronistischen Ansichten über das Leben im allgemeinen sowie Glauben und und Kirche im besonderen. An dieser Stelle einmal ein herzliches Dankeschön an die Redaktion und alle Kommentatoren.

Vermutlich geht es "da draußen" vielen so.

Ich lehne mich jetzt aus dem Fenster und nenne das, was hier geschieht, eine Art von Neuevangelisierung.


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 phillip 10. September 2018 
 

Viel Glück!Es war eine Ehre bei Ihnen stehen zu dürfen!

Hadrianus Antonius. Fortsetzung. Im Übrigen bin ich - vermutlich so wie Sie auch - der Meinung, dass auf einen groben Klotz ein grober Keil gehört, und ich sie eindringlich bitten möchte, dieses Forum nicht jenen zu überlassen, die sich wie das Karnickel (Copyright: Bergoglio) vor der Schlange verhalten und dem von ihm erwarteten "Kadavergehorsam" frönen; ich will einfach nicht, dass - Schreck lass nach, wie in einem Schaukasten einer Wiener Pfarre eine "Barmherzigkeit nach Papst Franziskus" -, demnächst ein "Evangelium nach Papst Franziskus", die "10 Gebote nach Papst Franziskus", der "Katechismus nach Papst Franziskus" oder die "Liturgie nach Papst Franziskus" oder gar der "CIC nach Papst Franziskus" veröffentlicht oder auch ein persönlicher Eid auf ihn von allen Gläubigen eingefordert wird. Apokalypse now. Bitte helfen Sie weiter mit, dass die Vertuschungs-, Änderungs- und Verwirrungsversuche zu einer Kirche hin, in der alle Menschen übereinstimmen, klar angesprochen werden.


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 Bernhard Joseph 10. September 2018 
 

Sollte natürlich heißen:

"...die sich neuerdings papsttreu nennen und es gestern noch nicht waren..."

@Gandalf
Besten Dank!


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 anjali 10. September 2018 
 

@Hadrianus Antonius

Sie gehen doch nicht!? Bitte bleiben Sie,gerade jetzt ist das notwendig!


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 Gandalf 10. September 2018 

@Hadrianus Antonius

Es geht nur um Mäßigung bei manchen Kommentaren, sonst gar nichts. Daher bitte etwas mäßigen und weiter schreiben. Man kann durchaus die selben Argumente auch dann hier vortragen.


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 Bernhard Joseph 10. September 2018 
 

Lieber und hochverehrter Hadrianus Antonius,

ich möchte Sie bitten, dieses Forum auch weiterhin durch Ihre Kommentare zu bereichern.

Die kath.net Redaktion steht sicher unter einem nicht geringen Druck und da gibt es schon mal Überreaktionen, zumal ja @Gandalf schon von einer bloß temporären Sperre schrieb.

Der Lehre treue Katholiken haben heute kaum noch ein Forum in dem sie ihren Glauben, aber auch ihre Befürchtungen und Betrübnisse äußern können. Die kath.net Redaktion hat über die Jahre, wie ich finde, deutlich das Profil in Richtung Treue der kirchlichen Lehre geschärft. Ich vermute mal, dass alle merkten, was passiert, wenn der Relativismus in der Kirche wirklich zur allein bestimmenden Kraft in der Kirche wird.

In diesen Tagen immer die richtigen Worte zu finden und nicht scharf zu formulieren ist nicht einfach, zumal die Provokationen derer, die sich neuerdings papsttreu nennen und es gestern noch nicht wahren, schwer erträglich sind.

Bleiben Sie uns im Forum erhalten und behalten Sie vor allem Ihren schönen Humor.


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 Hadrianus Antonius 10. September 2018 
 

Ohne Groll

Vorerst: es war überhaupt nicht meine Ansicht Menschen zu beledigen.
Soweit erinnerlich (ich habe nie gelernt, dies zu speichern) habe ich erst ein schwäbisches Bonmot über "scheinen" paraphrasiert(mit Sonne, Mond und Fakten);
und dann (nach statistischer Analyse von 17 teils sehr große Bistümern) den ermittelten Prozentsatz hingeschrieben sine ira et studio.
Nun ja, irgendwann mußte es so kommen.
Nach @kathole, @Suarez, @Marienzweig und soviele anderen trifft es mich jetzt auch:
+ K.I.A. +
("Killed in Action")
Zum humoristischem Abschied sei mir dieses Zitat v. EB Msgr. André Léonard erlaubt: "Das Wichtigste in einem Seminar ist Selektion und Qualität".
Die gewaltige Wahrheit dieses Zitats sieht man jeden Tag.
@Bernhard Josef, @scheinfrager, @Phillip, und soviele anderen:
Viel Glück!Es war eine Ehre bei Ihnen stehen zu dürfen!


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 Bernhard Joseph 10. September 2018 
 

@Diasporakatholik

Vom Grundgedanken stimme ich Ihrem Kommentar zu.

Es wäre jedoch verheerend für die Kirche und die Verkündigung des Glaubens, wenn eindeutig ersichtlich würde, dass die Ursachen des Missbrauchs ungenannt und Schuldige, insbesondere durch aktive Vertuschung, ungenannt bleiben, weil sie immer noch ein Wohlwollen genössen, das sie nicht verdienen.

Es geht auch nicht darum zu schimpfen, was soll das auch bringen, außer seinem Ärger Luft zu machen, sondern es geht darum, den ganzen Schmutz, der an der Kirche auf Grund des Missbrauchs haftet, "abzuwaschen", was nur durch eine konsequente und entschlossene Reinigung möglich ist.

Wie muss diese Reinigung konkret aussehen?

Ich sehe hier nur den früher schon von Papst Benedikt XVI. genannten Weg der Entweltlichung.


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 Diasporakatholik 10. September 2018 
 

Auch wenn's manch einem schwer fällt...

Wir einfachen Christen müssen m.E. uns jetzt erst mal in Geduld üben, ob und was der Papst gegen die ja offenkundig gewordenen Missstände in manchen Teilen der Kirche unternimmt.

Beharrliches Gebet und auch geistiger Widerstand gegen die Sünde ist da immer sehr sinnvoll.

Ob dagegen weiteres öffentliches aufgeregtes Schimpfen wirklich weiter hilft oder die Dinge zumindest beschleunigt, bezweifle ich.


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 Hans Josef Stein 10. September 2018 

Das Problem in

Medien und auch hier in den verschiedensten Kommentaren ist das große WENN. Mit diesem Wort läßt sich über jeden in den Medien und auch hier alles an Beleidigungen, übler Nachrede, Verurteilung bis zur persönlichen Vernichtung von Menschen alles in den Raum stellen. Nicht umsonst hat Papst Franziskus darauf hingewiesen, das es sich bei Rufmord auch um einen Mord handelt. Und das ausgerechnet jene diesen scheinbar begehen wollen, die mit dem Papstum insgesamt nichts am Hut haben, oder mit diesem aus sonstigen Gründen hadern, spricht für sich in deren Kommentaren. Von Wohlwollen oft keine Spur dann oft von jenen denen dieses Wohlwollen der Päpste entgegengebracht wurde.


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 lesa 10. September 2018 

Glaube und Vernunft

@Elija: "Nach unten offene Sinnlosigkeitsskala" (treffende Wortschöpfung!) ist das Ergebnis des (auch in die Kirche wütenden) Relativismus. Der Verzicht auf Wahrheit, hat so vielen Menschen (auch vielen Journalisten) die Möglichkeit genommen (bzw. nie mitgegeben), ihre Aussagen zu verifizieren. Logoi, Worte, haben mit Sinn-Erfassung zu tun - nur dann wenn sie Wirklichkeit bezeichnen. Wo aber keine Vorgegebenheit der Wirklichkeit durch den Schöpfer und keine Wahrheit akzeptiert wird, gerät alles ins Bodenlose ins willkürlich Reich haltlosen Geschwätzes. Intelligente Journalisten werden diese Sackgasse mehr und mehr bemerken und sich um Vernunft bemühen.
"Der Stallgeruch der Schafe" ist, wie Sie genau aufzeigen, ebenfalls eine unangenehm missverständliche Phrase. Den Menschen nahe sein kann gerade nicht heißen, "den Stallgeruch" (ein Ausdruck, den man übrigens als diskriminierend empfinden könnte) zum schwärmerischen Ideal zu erklären und die Gebote ins Nebulose abzudrängen.


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 siebenschlaefer 10. September 2018 
 

@bruder chris @Gandalf Ich habe den bereits gelöschten Kommentar

von Hadrianus Antonius nicht gelesen, bin also auf die Sekundärquelle des Foristen @Bruder Chris/Pater Christoph angewiesen. Wenn es um den Zustand des katholischen Klerus ging, muss es aber doch erlaubt sein, einen Satz aus dem hier vor kurzem veröffentlichten Artikel von Hedwig von Beverforde zu zitieren: "Erklärbar wird dies nur, wenn man endlich der Tatsache ins Auge blickt, daß ein wesentlicher Teil der institutionellen Kirche vom Glauben abgefallen ist. Die Kirche ist unter die Räuber gefallen."
Dieser Einschätzung schließe ich mich vollumfänglich an, denn anders ist nicht zu erklären, was gegenwärtig in der RKK vor sich geht.


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 Eliah 10. September 2018 
 

Grotesk

@Bernhard Joseph: Grotesk wie die Propaganda der „Zeit“ sind auch die Folgen des von höheren Chargen des Kirchenmanagements seit dem 13. März 2013 verordneten „Paradigmenwechsels“. Er will nichts anderes erreichen als das Umschwenken von der klaren Sprache Jesu Christi („Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“) zum Herumeiern des Pontius Pilatus („Was ist Wahrheit?“). Ein Tiefpunkt der nach unten offenen theologischen Sinnlosigkeits-Skala ist auch der neuerdings erschallende Lobpreis des „Hirten mit dem Geruch der Schafe“. Zwei Jahrtausende lang galt die Regel, daß die Schafe sich vom Hirten den rechten Weg weisen lassen. Seit fünfeinhalb Jahren nun sollen die Hirten darauf bedacht sein, nichts zu sagen und tun, was den Schafen mißfällt. Die Phrase Paradigmenwechsel ist halt ebenso wohlklingend, aber sinnfrei wie das unsägliche „Der Weg ist das Ziel“. Wie lange dauert es noch, bis ein Amtsträger uns eintrichtern will, das Streben nach Heiligkeit sei schon die Heiligkeit selbst?


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 Gandalf 10. September 2018 

Beitrag von Hadrianus Antonius gelöscht!

Bitte hier um Mäßigung, sonst kommt es mindestens zu einer temporären Sperre!


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 SpatzInDerHand 10. September 2018 

@Silas: Sie vertreten also, dass selbst wenn der Papst um die Missbrauchssachen gewusst hat

und deutlich zu wenig unternommen hat (also sprich: er hätte Verbrecher beschützt), man dies trotzdem unter keinen Umständen thematisieren darf. Denn noch schlimmer wäre es, wenn der Felsen Christi ins Wanken geriete?

a) Muss ich Verbrecher/Verbrechen schützen, um ein treuer Katholik zu sein?

b) Wer bringt eigentlich den Felsen Christi zum Wanken, derjenige, der Fehler/Verbrechen öffentlich kritisiert - oder derjenige, der sie BEGEHT oder VERTUSCHT???

c) Ist Ihnen eigentlich wirklich klar, um Verbrechen welcher Tragweite es im Missbrauchs- und Vertuschungsskandal geht? Und wieweit dies ins Herz der Kirche hinein auch Lehre und Authentizität zerstört hat?

d) Sind Ihnen die Opfer eigentlich egal? Darunter begingen welche Suizid..Und die zukünftigen Opfer erst recht, so dass man nicht ALLES unternehmen muss, um weiter Opfer zu vermeiden????

e) Am Ende: mich schüttelt der Gedanke vor Ekel, dass ein aktiver Missbrauchspriester die Eucharistie feiern könnte, die Hl. Kommunion berührt...


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 silas 10. September 2018 

Kann ein Papst, der Teil des Problems ist, das Problem lösen?

„Der jetzige Papst hat mit den offenkundigen Mißbrauchsfällen im Klerus nicht nur ein Problem in der Kirche, er scheint selbst ein Teil dieses Problems zu sein.“

Eine gefährliche These, die das Petrusamt als solches treffen könnte!
Sollte der oder ein Papst zum Teil eines Problemes erklärt werden, wie sollte er dieses Problem lösen? Das ja unbedingt vom Stuhl Pretri zu lösen ist. Kein anderer - als der Papst- kann Ortsbischöfe oder Kardinäle kirchenrechtlich disziplinen.

Wenn also ein Papst Teil eines erheblichen Problems ist, dann sind Rücktrittsforderungen naheliegend. Wenn jedoch der Papst jetzt zurückritt, dann wird das Problem nicht kleiner! Fortan wird jeder Papst, der zum Teil eines Problems - wer auch immer dies behaupten mag- erklärt wird, sich Rücktrittsforderungen ausgesetzt sehen! Das Petrusamt selbst wird zum Problemfall erklärt werden!... Die Struktur der Kirche gerät ins wanken! Wer kann dies wollen? Außer Feinde der Kirche...


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 bruder chris 10. September 2018 
 

@Hadrianus Antonius

Eigentlich will ich mich nicht auf Ihr polemisches Niveau begeben. Aber das kann nicht unwidersprochen bleiben. Also mich würde interessieren wie Sie auf 90% homosexuelle, apostatische, häretische empfindende oder lehrende Priester kommen.
Das ist eine ungeheure Verunglimpfung des römisch-katholischen Klerus. Ich bitte Sie ihre Meinung zu überdenken, in sich zu gehen. Den Herrn um Vergebung zu bitten, dass Sie seine Diener in diesem Maße Beschuldigen.
Bei aller Krise im Moment. SO geht das nicht!
Pater Christoph


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 Bernhard Joseph 10. September 2018 
 

Teils groteske Berichterstattung

In dem Artikel "Es wird einsam um den Pontifex" in der ZEIT vom Samstag wird unterstellt, konservativ-traditionalistische Kräfte wollten den Papst um jeden Preis stürzen, auch um den Preis der Zerstörung der Katholischen Kirche. Erzbischof Viganò sei der Anführer der bösen, wörtlich "unanständigen", Intrige gegen den Papst, der seit Jahren versuche, die Kirche endlich an das "Wertegefüge" unserer Zeit heranzuführen. Dass der Papst zu konkreten Vorwürfen über Vertuschungen im Zusammenhang mit sexuellem Missbrauch an Minderjährigen einfach schweigt, kein Wort. Offenbar ist sexueller Missbrauch nur dann verwerflich, wenn er von den falschen Klerikern begangen wird! Aufschlussreich auch die Einstufung der Forderung nach Aufklärung als unanständig. Wenn es progressiver Ideologie dient, muss halt auch zu Kindesmissbrauch und seine Vertuschung geschwiegen werden. Es ist wirklich bedrückend, wie tief gerade der Mainstream-Journalismus heue moralische gefallen ist. Ich bin da nur noch sprachlos


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 Stefan Fleischer 10. September 2018 

Ein weiterer Grund

weshalb Menschen mit einer tiefsitzenden Neigung zur Homosexualität nicht in das sakramentale Priesteramt gehören:
Homosexualität ist "ansteckend". Sie neigt dazu, zu verführen, oft auch - ganz unbewusst - deshalb, weil ihr eigener Ursprung eine Verführung war.


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 Eliah 10. September 2018 
 

Zweifel

Dank an Hubert Windisch für seine treffende Analyse. Ich zweifle allerdings daran, dass die Kreise, die die Kirche unseres Herrn in diesen Abgrund manövriert haben, seine Argumente überhaupt verstehen. Keuschheit, Ehre Gottes und Heil der Menschen scheinen für sie böhmische Dörfer zu sein. Sonst ließen sich ihre Machenschaften doch gar nicht erklären.


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