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New York Times-Kommentar: Papst Franziskus muss zurücktreten

29. August 2018 in Weltkirche, 40 Lesermeinungen
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Die Missbrauchsskandale haben die katholische Kirche in einen Bürgerkrieg gestürzt. Die Heuchelei, einerseits homosexuelle Akte zu verurteilen und andererseits aktiv schwule Kleriker zu tolerieren, muss beendet werden, schreibt Matthew Schmitz.


New York City (kath.net/jg)
„Papst Franziskus muss zurücktreten. Diese Schlussfolgerung ist unvermeidlich, wenn die in dem Brief von Erzbischof Carlo Maria Viganò enthaltenen Vorwürfe wahr sind.“ Das schreibt Matthew Schmitz, leitender Redakteur des Magazins in einem Gastkommentar für die New York Times. (Siehe Link am Ende des Artikels)

Die Missbrauchsskandale hätten die Kirche in einen „Bürgerkrieg“ gestürzt, fährt Schmitz fort. Die eine Seite sei der Ansicht, Missbrauch könne nur durch strengere Beachtung der kirchlichen Lehre verhindert werden. Schmitz bezeichnet sie als „Traditionalisten“. Die andere Seite, die „Liberalen“ wie Schmitz sie nennt, verlange, dass die Kirche homosexuelle Handlungen nicht mehr verurteilen und homosexuelle Priester öffentlich akzeptieren solle.


Beide Seiten würden darin übereinstimmen, dass eine „Kultur der Lüge“ den Tätern Raum für ihr Fehlverhalten gegeben habe. Und beide würden diese Kultur auf die in der Kirche geübte heuchlerische Praxis zurückführen, homosexuelle Handlungen offiziell zu verurteilen, diese aber gleichzeitig bei Klerikern zu tolerieren, schreibt Schmitz.

Er zitiert James Alison, einen homosexuellen Priester, der behauptet, dass ein viel größerer Teil des Klerus, insbesondere des höheren Klerus, homosexuell sei, als bisher angenommen. Viele dieser schwulen Kleriker seien sexuell aktiv. Er beschreibt deren Situation mit den Worten: „Mach was du willst, so lange du es nicht öffentlich machst oder die Lehre kritisierst.“

Die zweite Regel für homosexuelle Priester sei, das Recht nicht zu verletzen – oder sich dabei zumindest nicht erwischen zu lassen. Diese Unterscheidung sei bereits ein Schutz für Missbrauchstäter. Kardinal McCarrick wurde als jemand gesehen, der „nur“ Seminaristen nachstellt. Erst als er glaubwürdig des Kindesmissbrauchs beschuldigt wurde, musste er sich zurückziehen.

Zunächst müssten die Missbrauchsskandale aufgeklärt werden und die Verantwortlichen für die Vergehen und ihre Vertuschung auf allen Ebenen zurücktreten. Aber selbst wenn das geschehen sei, werde die Heuchelei weiter gehen, befürchtet Schmitz.

Nach katholischer Lehre sei jede unkeusche Handlung eine schwere Sünde. Wenn die Kirche diese Lehre wirklich für wahr halte, müsse sie endlich leben, was sie verkünde. Dies würde zum Beispiel bedeuten, den Erlass von Benedikt XVI. aus dem Jahr 2005 umzusetzen, der die Weihe von Männern mit tief sitzenden homosexuellen Tendenzen untersagt. Die Kirche müsse darüber hinaus Kleriker aus ihrem Dienst entfernen, die ein Doppelleben führen. Wenn die Kirche nicht glaube, was sie verkünde, solle sie ihre Lehre ändern und für Jahrhunderte sinnloser Qualen um Entschuldigung bitten. Jeder, der auf ein Ende der Missbräuche in der Kirche hoffe, solle beten, dass der Bürgerkrieg in der Kirche nicht in einer Pattsituation erstarre, schreibt Schmitz abschließend.


Link zum Artikel von Matthew Schmitz in der New York Times (englsich):

A Catholic Civil War?


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Lesermeinungen

 Tonika 29. August 2018 
 

Die Times ist ein antichristliches Hetzblatt aber was sich der Papst geleistet hat ist inakzeptabel.


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 cn 29. August 2018 
 

@Delegatus

Danke für Ihr offenes Statement.
Meines Erachtens und meiner Erfahrung nach beruhen pauschale Angriffe auf Angst. Als Seelsorger müssen Sie meines Erachtens mit der Angst der Menschen, denen Sie die Herrlichkeit Gottes vor Augen führen wollen, angemessen umgehen. Das kann auch eine Chance sein. Wenn Sie in Ihrer Gemeinde die Menschen wirklich ernsthaft fragen: "Wovor habt ihr Angst? Habt ihr Angst vor mir? Habt ihr Angst um eure Kinder? Habt ihr Angst um mich?" und dann auch ernsthaft zuhören und ernsthaft auf Rückfragen antworten, dann können Sie meines Erachtens auf einer ganz anderen Basis von der Herrlichkeit Gottes und Ihren Erfahrungen dazu predigen.


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 Hadrianus Antonius 29. August 2018 
 

@padre 14.9

@Padre14.9: es ist nicht "Gott, der ihm(F) dieses Amt gegeben hat", sonder Bergoglio hat sich durch eklatante Lügen direkt vor der Konklave 2013 und mit durch Vielen unterstützte Vertuschung seiner beharrlichen verteidigungsaktion von Grassi in bester papabile-Psition gebracht- wohl wissend, daß er de vero nicht wählbar war.
Das ist arglistige Täuschung des Wahlgremiums.
Es geht schon längst nicht mehr um Bergoglio/Franziskus allein: hier ist einige riesige Eiterbeule, die gerade erst beim Platzen ist.
Bergoglio ist schon gescheitert.
Eskann auch nicht schlimmer werdeen, nur besser.
Gott befohlen!


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 JohannBaptist 29. August 2018 
 

@rolando

Bergoglio steht auf einer Wanderdüne, falls sie es noch nicht bemerkt haben.


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 padre14.9. 29. August 2018 

Wem Gott ein Amt gibt dem gibt er auch Verstand

also das alte Sprichwort sollte doch auch bei unserem Papst zur Anwendung kommen.
Helfen wir diesen Papst, diesen Jesuiten. Auch wenn es schwer fällt. Denn wenn er scheitert, wird es schlimm.
Was ist, wenn der Papst auf die Idee kommt, ein Konzil einzuberufen. Dann wäre er auf einige Zeit aus der Schusslinie. Und bei der heutigen Zusammensetzung des Klerus und der Weltmedien. Was da dann herauskommt??


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 Diadochus 29. August 2018 
 

@Delegatus

Auch ich habe in der Vergangenheit, auch wegen persönlicher negativer Erlebnisse, die Kirche heftig kritisiert, aber immer konstruktiv. Bleiben Sie Ihrer Berufung treu. Ihr Lohn im Himmel wird groß sein. Seien Sie meines Gebetes versichert. Seien Sie getragen von den Gebeten. Es gibt nur den einen Christus. Folgen wir ihm, wenn's sein muss bis auf den Kalvarienberg. Als Konfraternitätsmitglied faste und bete ich für die Priesterbruderschaft St. Petrus. Heute ist übrigens Mittwoch. Das ist ein Wasser-und-Brot-Tag. Für die Priester allgemein bete ich jeden Tag das Gebet der Sr. Josefa Menendez. Gute Priester fallen nicht vom Apfelbaum. Wir sind sogar verpflichtet, für sie zu beten, gemäß dem Herrnwort: "Die Ernte ist groß, aber der Arbeiter sind wenige. Bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in seine Ernte sende." (Mt.9,37-38) Die jetzige Krise ist auch eine Krise des Gebetes. Haben wir mehr vertrauen und legen die Bekümmernisse in die Hände Mariens. Das wird dann schon.


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 Einsiedlerin 29. August 2018 
 

@Delegatus

Es ist für mich eine große Freude zu wissen, dass sich in diesem Forum auch Priester "herumtreiben". Gerade dieses Forum ist wohl eines der wenigen katholischen "Reservate" in der (digitalen) Medienlandschaft.
BItte lassen Sie sich auf keinen Fall entmutigen!!! Wir brauchen Sie ganz dringend! Auch ich bete seit einigen Jahren täglich für die Priester und in letzter Zeit verstärkt den Hl.-Geist-Rosenkranz für die Priester und das Priestergebet von der kleinen hl. Therese. Ich bin so dankbar für jeden einzelnen gläubigen Priester auf der Welt und bin selbst mit etlichen Priestern "befreundet".
Seien Sie gewiss, dass viele stille Beter hinter Ihnen stehen! :))
Und haben Sie den Mut, den Gläubigen die ganze Wahrheit des Evangeliums zu verkünden. Jetzt ist die Zeit, wo die Spreu vom Weizen getrennt wird...


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 lakota 29. August 2018 
 

Delegatus

Sie danken jenen, die "noch" für Priester und Kirche beten. Ich möchte Ihnen nur sagen, daß ich das seit vielen Jahren tue, weil ich das Glück hatte, daß mich von Kindheit an nur gute Priester begleitet und im Glauben gestärkt haben. Ich bin sicher, es ist die Mehrheit der Priester, die geduldig sich müht, die Herde zusammenzuhalten, aber von denen hört man eben nicht viel. Ohne kath-net käme ich selbst mir heute noch wie der letzte Mohikaner vor, erst hier habe ich erfahren, daß es noch viele tiefgläubige Katholiken gibt, die zur Hl.Messe gehen, Rosenkranzbeten ect.
Wie @Eliah bete ich auch jeden Morgen für unsere Priester und speziell für die, die ich kenne. Auch ich werde Sie auf meine "Liste" setzen. Gott schenke Ihnen Kraft und Mut und segne Sie!


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 Philipp Neri 29. August 2018 

In deutsch übersetzt!

Das Dokument kann nun komplett in Deutsch gelesen werden!

www.die-tagespost.de


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 Beat 29. August 2018 
 

Lehre nicht ändern

Die Kirche braucht die Lehre nicht zu ändern!
Es steht doch in der Bibel, dass Unzüchtige nicht ins Himmelreich eingehen werden.


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 chriseeb74 29. August 2018 
 

@kath.net

Kann der Brief des Erzbischofs Vigano in voller Länge hier veröffentlicht werden?
Wenn man ihn gelesen hat, streuben einem sich nicht nur die Haare...ungeheuerlich und so wohl noch nie dagewesen...
Wenn das alles stimmt, dann Gnade uns Gott!


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 Delegatus 29. August 2018 
 

Herzlichen Dank und Vergelts Gott!

All denjenigen, die jetzt (noch) für uns Priester und die Kirche beten.
Gottes Segen an alle!


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 Kirchental 29. August 2018 

Priester

Ich kann @leibniz sehr gut verstehen. In meinem bisherigen Leben bin ich nur zwei Priestern - beide sehr alte Ordensmänner, einer inzwischen selig gesprochen - begegnet, die mich überzeugt hätten, in die Kirche einzutreten.

Alle anderen (!) wären Grund genug, der Kirche sofort dem Rücken zu kehren. Da ist alles dabei. Wenn man noch die Ordinariate und die Hauptamtler ohne Weihe einbezieht, ......

Trotzdem verstehe ich, dass die wenigen Aufrechten unseren Zuspruch und unser Gebet brauchen. Diese sehen sich nämlich nicht nur dem Mainstream ausgesetzt, sondern auch einer Mafia (Verzeihung) von Liberalen in den Ordinariaten. Und wie wir jetzt wissen, auch den Homonetzwerken. Wahrlich kein Vergnügen!


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 Philipp Neri 29. August 2018 

Lukas 12.1 ff.

Lest Lukas 12,1 ff. und Ihr versteht, worum es geht!


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 Mariat 29. August 2018 

@Delegatus - der Priester und die Laien als Freunde des Kreuzes

(von Ludwig Maria Gringnion, aus „ das Goldene Buch“)
"Ein Freund des Kreuzes ist ein Mensch, den sich der gekreuzigte Christus zusammen mit seiner Mutter als Eigentum erworben hat. Er ist gezeugt im Herzen Jesu, geboren aus seiner geöffneten Seite, getauft in seinem Blut. Darum liebt er das Kreuz und stirbt der Welt, dem Fleisch und der Sünde, um mit Jesus Christus in Gott verborgen zu leben.
Der vollkommene Freund des Kreuzes ist ein wahrer Christusträger, ein anderer Christus, so dass er von sich sagen kann. „ Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir“ Gal 2,20.
Meine Freunde, liebe Freunde des Kreuzes, entspricht euer Tun und Lassen dem großen Namen, den ihr tragt? Habt ihr wenigstens das ehrliche Verlangen und den festen Willen, mit Hilfe der Gnade Gottes und im Schutz des Kreuzes und der Schmerzhaften Mutter zu werden, was dieser Namen bedeutet? Seid ihr auf dem wahren Weg zum Leben, das heißt auf dem steinigen Weg hinauf zum Kalvarienberg?


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 leibniz 29. August 2018 
 

@wedlerg
Ich bin in keiner Weise delegatus"angegangen".
Ich habe im Gegenteil geschrieben, dass er vielleicht ein gläubiger Mensch sei.
Wissen kann ich das nicht, da ich ihn nicht kenne.
Kennen gelernt habe ich aber genug andere!
Die Kirche steckt in der vielleicht tiefsten Glaubenskrise ihrer Geschichte.
Und wer das jetzt erst merkt, muss in den letzten Jahrzehnten geschlafen haben.
Wie Sie reagieren, ist typisch. Wenn man sich über die Verhaltensweisen von Leitern kirchlicher Einrichtungen beschwert hat, wurde immer gesagt:"Das glaube ich nicht!"
Deshalb beschwerten wir uns (Ich war ja nicht die einzige.) nicht mehr. Wir wussten, dass uns niemand glaubt.
Das ist auch der Grund dafür, dass die Ungeheuerlichkeiten, die jetzt ans Tageslicht kommen, so lange vertuscht werden könnten.


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 Marienrose 29. August 2018 
 

Lieber Delegatus,

Werfen Sie nicht die Flinte ins Korn!
Wir brauchen Priester wie Sie!
Priester, die mit uns die Sakramente feiern,
die uns das Wort Gottes in Liebe und Wahrheit verkünden und die uns helfen, den Weg der Heiligkeit zu gehen.
Die meisten Gläubigen sind durchaus in der Lage,
einen rechtschaffenen Priester zu erkennen und zu schätzen.
Vielen Klöstern und Gebetsstätten ist das Gebet für die Priester ein besonderes Anliegen!
Auch viele Laien sind da sehr engagiert.
Ich wünsche Ihnen viel Kraft und Gottes reichen Segen für Ihre so wichtige Aufgabe.
Ich werde Sie in mein Gebet mit einschließen.


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 chriseeb74 29. August 2018 
 

@delegatus

Lieber Delegatus,
ich bin Laie, habe aber in meinem Leben sehr viele Priester kennengelernt, bin mit einigen eng befreundet und habe so auch viele Interna über die Kirche erfahren.
Ich bin nach wie vor überzeugt, dass die allermeisten Priester ihren Dienst im Glauben an den einen Herrn, der sie berufen hat, begehen.
Die Kirche steckt vermutlich in einer der größten Krisen der Kirchengeschichte.
Und gerade jetzt braucht diese (unsere) Kirche aufrichtige, gläubige Priester, die (auch durch das Mitleiden) diese Kirche stützen und neu aufbauen.
Seien Sie versichert, dass viele hier und anderswo für gute und gläubige Priester beten und ihnen in Gedanken sehr nahe stehen.
Viele Grüße aus dem Hochstift Paderborn!


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 Bernhard Joseph 29. August 2018 
 

@wedlerg - Vorsicht!

Die liebe leipniz hat doch auf keine Falschen mit dem Finger gezeigt, wenn sie uns hier berichtet, wie es ihr im Ausbildungszentrum für Pastoralassistentinnen und mit progressiv gestimmten Pfarrern ergangen ist.

Wer sich noch gut an die Hetzkampagne gegen den damaligen Limburger Bischof Tebartz van-Elst erinnert, der weiß, wie die Wir-sind-Kirche Aktivisten, die ja nicht selten Unterstützung bei Pfarrern finden, so vorgehen.

Es gibt gute Priester, dass kann ich aus eigener Erfahrung sagen - aber sie sind selten, um nicht zu sagen rar.

Was mich hingegen an dem Kommentar von @Delegatus etwas irritiert, ist die Aussage, dass alle Priester von den Medien geschlagen und getreten werden, obwohl man doch redlich die Menschen zu Christus führen wolle. Tatsache ist, dass bestimmte "Priester" genau das nicht tun, sondern im Gegenteil, ihr Priesteramt verbrecherisch missbrauchen.

Nicht die Medien sind schuld, die darüber berichten, sondern allein die schwarzen Schafe unter den Priester!


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 KT-GK2018 29. August 2018 

Missbrauchsskandal-Die-Revolution-frisst-ihren-Papst

die "Welt" titelt, allerdings bezahlpflichtig.

Wissen kost`halt doch was...

www.welt.de/kultur/plus181341518/Missbrauchsskandal-Die-Revolution-frisst-ihren-Papst.html


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 Eliah 29. August 2018 
 

@ delegatus

mein persönliches Morgengebet beginne ich immer mit der Bitte für alle Priester und Ordensleute, die der Herr uns schenkt, damit sie uns den Weg zum Heil weisen. 20, die mir entweder persönlich nahestehen, oder denen ich "zufällig" (sprich durch eine Fügung) begegnet bin, schließe ich immer besonders ins Gebet ein. Hätte ich als Junge keine Angst vor dem Kirchenlatein gehabt, wäre ich wohl Meßdiener und vielleicht dann auch Priester geworden. Stattdessen diene ich so gut ich kann nun dem Herrn dort, wo er mich als Gläubigen hingestellt hat. Ich habe eine gewisse Vorstellung davon, wie Sie als Priester unter den unsäglichen Geschehnissen leiden. Und deshalb hat die Liste derer, die ich täglich besonders ins Gebet einschließe, jetzt 21 Positionen.


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 wedlerg 29. August 2018 
 

@leibniz: Vorsicht

Einen glaubenstreuen Priester anzugehen, ist ja wohl kaum das, was ihre Position glaubwürdig erscheinen lässt.

Die Kirche war immer voller Sünder. Sie wird nur besser, wenn der Glaube ernst genommen und verteidigt wird.

Mit dem Finger auf die falschen zeigen, nutzt wirklich niemandem.


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 JuM+ 29. August 2018 
 

@ Delegatus

Sehr geehrter Pater!
Es gibt Priesterbruderschaften, wo die Gläubigen Ihre Priester schätzen und unterstützen.
Herr schenke uns viele heilige Priester!


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 Fatima 1713 29. August 2018 
 

@Delegatus - Ihr Posting macht mich sehr betroffen!

Bitte verlieren Sie nicht den Mut! Die enttäuschten Kommentare hier gelten nicht Priestern wie Ihnen! In den weltlichen Medien wird freilich oft die gesamte Kirche angegriffen, ihre Sexualmoral, ihre angebliche Scheinheiligkeit und Arroganz, die in Wirklichkeit nur Teile und bestimmte Netzwerke der Kirche betrifft, die aber leider bis in die höchsten Kreise reichen oder vielleicht sogar in erster Linie dort existieren (Stichwort Karriere).
Gerade der Dienst der vielen anständigen, wirklich frommen und gläubigen Priester ist jetzt besonders wichtig und wir Laien müssen sie unterstützen, mit Gebet, aber auch ganz konkreter Mithilfe z.B. in den Pfarren und nicht zuletzt durch Anerkennung, Dank und immer wieder ermunternde Worte. Auch Priester sind Menschen und brauchen hin und wieder Zuspruch und Zuwendung.
Ich danke Ihnen für Ihren treuen Dienst und bete jeden Tag für ALLE Priester (auch für Papst und Bischöfe). In dieses Gebet sind Sie ab heute ganz besonders eingeschlossen!


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 Guingamp 29. August 2018 
 

@Rolando

Was muß denn noch geschehen? Papst Franziskus stützt und schützt wissentlich genau jene vom Glauben vollkommen abgefallene Homoclique, die den Klerus in weiten Teilen vollkommen pervertiert; er protegiert Häretiker und äußert sich über ,,Freunde" wie den Atheisten Scalfari selbst häretisch; er ändert die tradierte Lehre; er fährt GENAU jenen politischen NWO - Plan, den sich jene Kreise wünschen, die das Papsttum lange Zeit als einzig wirksamen Widerspieler ihrer Vorstellungen angesehen haben...


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 Rolando 29. August 2018 
 

Zur Rücktrittsforderung

Ich wäre vorsichtig, wenn eine Fernsehmoderatorin und ein Zeitungsjournalist den Rücktritt des Papstes fordern. Die Kirche Jesu Christi ist AUF den Felsen Petri gebaut, der Fels liegt nicht in der Kirche, der Fels ist das Fundament!


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 Delegatus 29. August 2018 
 

Ich bin Priester...und an allem Schuld! II.

Naja, leider ist mir ein Fehler passiert mit dem letzten Satz.

Was ich sagen wollte war. Viele meiner Mitbrüder, auch ich, denken oft nur noch, wenn sie die entsprechende Berichterstattung in den Medien hören bzw. lesen „ich kann nicht mehr“ und einige, worunter ehrlicherweise auch ich bin, zweifeln auch oft an sich selbst, sie denken, „ich tue alles was ich kann um die Menschen zu Christus zu führen, bin 24/7 für sie da und predige von der Herrlichkeit Gottes usw. und nun werde ich geschlagen und getreten wofür ich NICHTS kann“, ja ganz ehrlich (wenn der persönliche Glaube nicht wäre, an Christus und seiner Verheißung für die Kirche) viele würden ihren Hut nehmen... Das wars, Danke...


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 Couperin 29. August 2018 
 

Tendenzen

Männer mit tief sitzenden homosexuellen Tendenzen dürfen nicht ordiniert werden, vermutlich auch nicht Männer mit tief sitzenden heterosexuellen Tendenzen? Wer bleibt dann übrig? - Im Ernst: Für die Neigung kann man(n) nichts, doch sie auszuleben ist Zölibatären in jedem Fall verboten.


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 Philipp Neri 29. August 2018 

Mt 18.15 ff

Ich frage weiter:
Wie gehen wir um in unserer Kirche mit der Bibeltextstelle Matthäus 18.15 ff.?
Ist uns die egal?
Sind wir nicht verpflichtet, in bestimmten Situationen auch zu reagieren?
Oder sind wir nicht schon mittendrin im Verharmlosen, Beschwichtigen, Nicht-Ernst-nehmen von bestehenden Problemen?
Sind wir da wirklich rigide, oder sind wir da einfach nur lieblos, weil wir es nicht mehr ansprechen?


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 Delegatus 29. August 2018 
 

Ich bin Priester... und scheinbar an allem Schuld!

Ja,ich weiß,diese Überschrift ist provokant und belastend,aber ich als Priester fühle mich so.Viele Kommentare, auch hier unter den entsprechenden Artikeln,führen dazu,dass ich mich,sogar von Katholiken,als Priester „verfolgt“ und ausgestoßen,mich in meiner Würde sowohl als Priester (im Dienst von Gott für die Menschen) als auch als Mensch an sich herabgesetzt und bespuckt. Mussten wir jetzt schon jahrelang, sogar von höchster Stelle!, den Vorwurf ertragen, dass wir doch alle Klerikalisten seien, wo wir eher damit zu kämpfen haben (wenn man seine Aufgabe des Heiligungsdienstes ernst nimmt) in den Gemeinden eher als archaische „Witzfiguren“ oder „Feierverschönerer“ angesehen zu werden und vieles mehr. Und jetzt! Nunja, nun kommt noch hinzu, dass man scheinbar schon (ob es zutrifft oder NICHT) sogar die Möglichkeit besteht, sogar von prakt. Katholiken als möglicher Kinderschänder oder evtl. als Mitglied einer gewissen „Lobby“ diffamiert zu werden. Viele Priester, so wie ich, s


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 Eliah 29. August 2018 
 

@ Stephaninus

Wenn jemand, der der katholischen Kirche angehört, die Lehre ändert, gehört er der Katholischen Kirche nicht mehr an, auch wenn er für die Augen der Welt noch ein Amt hat. Die katholische Kirche hört dann nicht auf, zu existieren. Sie wird nur kleiner.


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 Philipp Neri 29. August 2018 

Wird der Glauben noch ernst genommen?

Weitere Frage von mir:
Wird der Glaube noch von uns ernst genommen?
@Ad Verbum zum hat es gerade gesagt! Wird so ein 3. Kapitel des 2. Thessalonicherbriefes noch ernst genommen?
Oder ist eine Tendenz da, sich nur noch die genehmen Textstellen auszusuchen und in den Predigten zu behandeln.
Ich frage auch den Papst:
Was heißt denn in diesem ganzen Zusammenhang die Textstelle vom "Unordentlichen Leben"?
Hat man das dort in Washington jahrelang einfach so akzeptiert und laufen lassen, obwohl jeder es wusste?
Diese Fragen stellen sich doch jetzt den "einfachen" Gläubigen!


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 KT-GK2018 29. August 2018 

die Kirche wird ihre Lehre nicht ändern

Jesus Christus ist die Kirche, und wir sind die Glieder an Seinem Heiligen Leib.

ein Stellvertreter kann die Lehre nicht ändern.

www.kathtube.com/player.php?id=46138


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 Gandalf 29. August 2018 

Donnerstag am Morgen kommt spannendes Bischofs-Interview auf kath.net!

Zur Gay-Lobby in der Kirche mit Namensnennung und zum Schweigen des Papstes!


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 Ad Verbum Tuum 29. August 2018 

2 Thess 3,6

6 Im Namen Jesu Christi, des Herrn, gebieten wir euch, Brüder und Schwestern: Haltet euch von jenen fern, die ein unordentliches Leben führen und sich nicht an die Überlieferung halten, die sie von uns empfangen haben! 7 Ihr selbst wisst, wie man uns nachahmen soll. Wir haben bei euch kein unordentliches Leben geführt


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 Philipp Neri 29. August 2018 

Johannes der Täufer

Sind wir denn noch bereit, offen unsere Überzeugungen, wie Johannes der Täufer, zu sagen?
Dieser Gedenktag sollte uns alle mal daran erinnern, Zeugen des Glaubens zu werden!
Die falschen Denkweisen, wie sie sich in den letzten Jahren massiv in unserer Kirche eingeschlichen haben, müssen endlich auch mal angesprochen werden dürfen!
Bis in oberste Kreise werden diese Denkweisen mittlerweile geduldet und laufen gelassen - warum ist das so?

Warum ist das so ???


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 Stephaninus 29. August 2018 
 

Wenn die katholische Kirche die Lehre ändert

ist sie nicht mehr die katholische Kirche. Dann ist sie vom eigenen Glauben abgefallen.


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 Philipp Neri 29. August 2018 

Frage nach der Wahrheit

Diese emtscheidende Frage durfte doch in den vergangenen Jahren gar nicht mehr gestellt werden!
Man sollte sich mal in der Bibel die Bibelstelle der Steinigung des Stephanus anschauen, wo die Leute sein Reden über Jesus nicht mehr mit anhören wollten.
Sie wurden regelrecht agressiv! Sie hielten sich die Ohren zu!
Genauso ist es doch in unserer Kirche, wenn man das Thema anspricht. Man wird doch mittlerweile sofort diffamiert und als homophob dargestellt!
Und dass dieses in unserer Kirche mittlerweile ständig passiert, ist doch der eigentliche Skandal und auch von sämtlichen Führungskräften mit zu verantworten!
Man wird dann regelrecht fertiggemacht und keiner ist da, der einen verteidigt!
Wo schaut man da denn noch auf die Wahrheit, liebe Bischöfe !!!


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 Ulrich Motte 29. August 2018 
 

Mit Verlaub:

Katholiken tragen völlig friedlich sehr deutliche Meinungsverschiedenheiten aus. Ich wünsche Herrn Schmitz, daß er niemals einen Krieg oder gar einen der oft noch schlimmeren Bürgerkriege erlebt. Dann wüßte er von dem schlimmen Niveau und der Rücksichtslosigkeit seiner Sprache, seines Vergleiches, gegenüber Kriegsopfern.


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 KT-GK2018 29. August 2018 

es war eine Heuchelei - und ein Peitschenhieb

www.kathtube.com/player.php?id=46132


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