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„Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen“

22. August 2018 in Aktuelles, 7 Lesermeinungen
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Papst Franziskus erläutert in der Generalaudienz zum 2. Gebot: „Auch wir Christen kennen den Namen Gottes. Wir werden im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft“


Vatikan (kath.net) „Gerechter Vater, die Welt hat dich nicht erkannt, ich aber habe dich erkannt und sie haben erkannt, dass du mich gesandt hast.
Ich habe ihnen deinen Namen kundgetan und werde ihn kundtun, damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen ist und ich in ihnen bin.“ (Joh 17,25-26)

„Liebe Brüder und Schwestern, in der Reihe der Katechesen über die Zehn Gebote betrachten wir heute das zweite Gebot: ‚Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen‘ (Ex 20,7). Oder anders formuliert: Der Name Gottes soll nicht in unpassender Weise ausgesprochen werden.“ Dies sagte Papst Franziskus in seiner zweiten Audienz nach der Sommerpause. In den Generalaudienzen legt er derzeit die Zehn Gebote aus. Der Papst erläuterte, dass es im hebräischen Urtext wörtlich eigentlich heiße: „Du sollst den Namen Gottes nicht ‚leer‘ an dich nehmen“.


Der Name drücke „in der Bibel das innerste Wesen einer Person aus und weist auf ihre Mission hin. Den Namen Gottes zu kennen hat einen prägenden Einfluss auf das Leben, wie wir es im Alten Testament am Beispiel des Mose sehen“. So wurde etwa in der jüdischen Tempelliturgie „am Versöhnungstag der Name Gottes feierlich ausgerufen. Damit wurde dem Volk Vergebung zugesprochen, weil es durch den Namen mit dem Leben Gottes, der Barmherzigkeit ist, in Kontakt kam.“

„Auch wir Christen kennen den Namen Gottes“, erinnerte der Heilige Vater. „Wir werden im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft, und wir machen das Kreuzzeichen, um unser tägliches Handeln in die Gemeinschaft mit Gott zu stellen, der die Liebe ist. Unser Name und unsere ganze Existenz sind ihm gegenwärtig. Der Name eines jeden von uns liegt auf den Schultern Christi, des Gekreuzigten und Auferstandenen. Deshalb sollen wir den Namen Gottes nicht leichtfertig auszusprechen, sondern im gläubigen Bewusstsein, dass er unser Leben mit all seinen Fehlern bis zum Äußersten getragen und erlöst hat.“

Der Heilige Vater betonte auch eindringlich, dass katholische Eltern ihren Kindern das Kreuzzeichen lehren sollten.


Die Pilger und Besucher aus dem deutschen Sprachraum begrüßte der Heilige Vater mit den folgenden Worten: „Ein herzliches Willkommen allen Brüdern und Schwestern deutscher Sprache, besonders den Pilgern der Diözese Graz-Seckau unter Leitung ihres Bischofs Wilhelm Krautschwaschl. Als Christen tragen wir den Namen Christi. Das bedeutet, dass wir mit unserem ganzen Leben Zeugen des lebendigen Gottes und seiner barmherzigen Liebe sind. Für dieses Zeugnis segne Gott euch und eure Familien!“


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Lesermeinungen

 Diasporakatholik 22. August 2018 
 

@Stefan Fleischer

Richtig!
Und in dem Begriff Gottesfurcht steckt ja auch Ehrfurcht vor der von uns oftmals erfahrenen UNBEGREIFLICHKEIT Gottes.


4
 
 Stefan Fleischer 22. August 2018 

@ Diasporakatholik

In diesem Zusammenhang könnte noch ein anderer, heute leider dem Schlagwort "Drohbotschaft" zum Opfer gefallener Begriff erwähnt werden: die Gottesfurcht. Was ist denn Gottesfurcht, richtig verstanden, anderes als Gott die ihm gebührende Ehre zu erweisen und alles zu vermeiden, was ihn in seiner Ehre verletzen könnte. Das hat nichts mit Angst zu tun. Das ist schlicht und einfach die Furcht, ihn, diesen ewigen, unendlichen, heiligen und liebenden Gott, zu wenig zu lieben.


4
 
 Diasporakatholik 22. August 2018 
 

1. Bitte im Vaterunser:

Ich möchte im Zusammenhang mit dem 2. Gebot gerade auch noch an das uns vom Herrn Jesus Christus gelehrte Gebet erinnern:

Gerade die erste Vaterunserbitte "Vater unser im Himmel - GEHEILIGT werde Dein Name!" ruft doch zum aktiven allgemeinen, steten und immerwährenden Bemühen um Einhaltung des 2.Gebotes auf!

Bewusst gebetet kann dieses vielleicht bei jedem von uns einen entsprechenden positiven persönlichen Wandel hin zu vertiefter ehrlicher GOTTESLIEBE bewirken.


5
 
 Stefan Fleischer 22. August 2018 

Besonders wichtig scheint mir:

"Der Heilige Vater betonte auch eindringlich, dass katholische Eltern ihren Kindern das Kreuzzeichen lehren sollten." Das bedingt natürlich, dass auch die Eltern und wir all wieder viel bewusster mit dem Kreuzzeichen umgehen sollten. Hier bleibt (auch) noch viel zu tun. Packen wir es an.


6
 
 Heine 22. August 2018 
 

Sehr ansprechende Papstkatechese

Eine gute Idee, die 10 Gebote zu erklären! Gott segne den Hl.Vater!


4
 
 JuM+ 22. August 2018 
 

Du sollst nicht...

den mystischen Leib Christi, die heilige Kirche, mit himmelschreienden Abscheulichkeiten d.s. homosexuelle Perversionen missbrauchen!


10
 
 SpatzInDerHand 22. August 2018 

hmhm... "„Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen“...

jaaa, dieses Gebot möchte ich auch auf die furchtbaren kirchlichen Missbrauchsskandale hin lesen...


9
 

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