Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  2. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  3. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  4. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  5. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  6. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  7. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  8. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  9. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  10. „Wir werden erwartet“
  11. Wir machen da was mit Medien
  12. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein
  13. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  14. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus
  15. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“

„Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen“

22. August 2018 in Aktuelles, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Papst Franziskus erläutert in der Generalaudienz zum 2. Gebot: „Auch wir Christen kennen den Namen Gottes. Wir werden im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft“


Vatikan (kath.net) „Gerechter Vater, die Welt hat dich nicht erkannt, ich aber habe dich erkannt und sie haben erkannt, dass du mich gesandt hast.
Ich habe ihnen deinen Namen kundgetan und werde ihn kundtun, damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen ist und ich in ihnen bin.“ (Joh 17,25-26)

„Liebe Brüder und Schwestern, in der Reihe der Katechesen über die Zehn Gebote betrachten wir heute das zweite Gebot: ‚Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen‘ (Ex 20,7). Oder anders formuliert: Der Name Gottes soll nicht in unpassender Weise ausgesprochen werden.“ Dies sagte Papst Franziskus in seiner zweiten Audienz nach der Sommerpause. In den Generalaudienzen legt er derzeit die Zehn Gebote aus. Der Papst erläuterte, dass es im hebräischen Urtext wörtlich eigentlich heiße: „Du sollst den Namen Gottes nicht ‚leer‘ an dich nehmen“.


Der Name drücke „in der Bibel das innerste Wesen einer Person aus und weist auf ihre Mission hin. Den Namen Gottes zu kennen hat einen prägenden Einfluss auf das Leben, wie wir es im Alten Testament am Beispiel des Mose sehen“. So wurde etwa in der jüdischen Tempelliturgie „am Versöhnungstag der Name Gottes feierlich ausgerufen. Damit wurde dem Volk Vergebung zugesprochen, weil es durch den Namen mit dem Leben Gottes, der Barmherzigkeit ist, in Kontakt kam.“

„Auch wir Christen kennen den Namen Gottes“, erinnerte der Heilige Vater. „Wir werden im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft, und wir machen das Kreuzzeichen, um unser tägliches Handeln in die Gemeinschaft mit Gott zu stellen, der die Liebe ist. Unser Name und unsere ganze Existenz sind ihm gegenwärtig. Der Name eines jeden von uns liegt auf den Schultern Christi, des Gekreuzigten und Auferstandenen. Deshalb sollen wir den Namen Gottes nicht leichtfertig auszusprechen, sondern im gläubigen Bewusstsein, dass er unser Leben mit all seinen Fehlern bis zum Äußersten getragen und erlöst hat.“

Der Heilige Vater betonte auch eindringlich, dass katholische Eltern ihren Kindern das Kreuzzeichen lehren sollten.


Die Pilger und Besucher aus dem deutschen Sprachraum begrüßte der Heilige Vater mit den folgenden Worten: „Ein herzliches Willkommen allen Brüdern und Schwestern deutscher Sprache, besonders den Pilgern der Diözese Graz-Seckau unter Leitung ihres Bischofs Wilhelm Krautschwaschl. Als Christen tragen wir den Namen Christi. Das bedeutet, dass wir mit unserem ganzen Leben Zeugen des lebendigen Gottes und seiner barmherzigen Liebe sind. Für dieses Zeugnis segne Gott euch und eure Familien!“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Diasporakatholik 22. August 2018 
 

@Stefan Fleischer

Richtig!
Und in dem Begriff Gottesfurcht steckt ja auch Ehrfurcht vor der von uns oftmals erfahrenen UNBEGREIFLICHKEIT Gottes.


4
 
 Stefan Fleischer 22. August 2018 

@ Diasporakatholik

In diesem Zusammenhang könnte noch ein anderer, heute leider dem Schlagwort "Drohbotschaft" zum Opfer gefallener Begriff erwähnt werden: die Gottesfurcht. Was ist denn Gottesfurcht, richtig verstanden, anderes als Gott die ihm gebührende Ehre zu erweisen und alles zu vermeiden, was ihn in seiner Ehre verletzen könnte. Das hat nichts mit Angst zu tun. Das ist schlicht und einfach die Furcht, ihn, diesen ewigen, unendlichen, heiligen und liebenden Gott, zu wenig zu lieben.


4
 
 Diasporakatholik 22. August 2018 
 

1. Bitte im Vaterunser:

Ich möchte im Zusammenhang mit dem 2. Gebot gerade auch noch an das uns vom Herrn Jesus Christus gelehrte Gebet erinnern:

Gerade die erste Vaterunserbitte "Vater unser im Himmel - GEHEILIGT werde Dein Name!" ruft doch zum aktiven allgemeinen, steten und immerwährenden Bemühen um Einhaltung des 2.Gebotes auf!

Bewusst gebetet kann dieses vielleicht bei jedem von uns einen entsprechenden positiven persönlichen Wandel hin zu vertiefter ehrlicher GOTTESLIEBE bewirken.


5
 
 Stefan Fleischer 22. August 2018 

Besonders wichtig scheint mir:

"Der Heilige Vater betonte auch eindringlich, dass katholische Eltern ihren Kindern das Kreuzzeichen lehren sollten." Das bedingt natürlich, dass auch die Eltern und wir all wieder viel bewusster mit dem Kreuzzeichen umgehen sollten. Hier bleibt (auch) noch viel zu tun. Packen wir es an.


6
 
 Heine 22. August 2018 
 

Sehr ansprechende Papstkatechese

Eine gute Idee, die 10 Gebote zu erklären! Gott segne den Hl.Vater!


4
 
 JuM+ 22. August 2018 
 

Du sollst nicht...

den mystischen Leib Christi, die heilige Kirche, mit himmelschreienden Abscheulichkeiten d.s. homosexuelle Perversionen missbrauchen!


10
 
 SpatzInDerHand 22. August 2018 

hmhm... "„Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen“...

jaaa, dieses Gebot möchte ich auch auf die furchtbaren kirchlichen Missbrauchsskandale hin lesen...


9
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Generalaudienz

  1. Liebst du mich? – Das Gespräch zwischen Jesus und Petrus
  2. Kohelet: die ungewisse Nacht des Sinns und der Dinge des Lebens
  3. Judit. Eine bewundernswerte Jugend, ein großzügiger Lebensabend.
  4. Noomi, das Bündnis zwischen den Generationen, das die Zukunft eröffnet
  5. Ehre deinen Vater und deine Mutter: Liebe zum gelebten Leben
  6. Der Osterfriede und Dostojewskis Legende vom Großinquisitor
  7. Treue gegenüber der Heimsuchung durch Gott für die kommende Generation
  8. Das Abschiednehmen und das Erbe: Erinnerung und Zeugnis
  9. Das Alter, eine Ressource für die unbeschwerte Jugend
  10. Die Langlebigkeit: Symbol und Chance







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Waffenruhe für Oleschky: Papst-Appell für besetzte Stadt greift
  3. Vatikan-Außenminister: Papstreise nach USA 2027?
  4. “As a bishop, my duty is to proclaim the faith of the Church”
  5. Erzbischof Marini über Johannes Paul II.: Er war für mich ein zweiter Vater
  6. ‚Ghost Soldier‘ – Action-Film mit Jim Caviezel in der Hauptrolle und Gebet zum Erzengel Michael
  7. ‚Big Bang Theory‘-Produzent warnt: Gesellschaften ohne Gott fallen in Tyrannei
  8. "Österreich-Feier" im Stephansdom mit Lichterprozession und Pummerin
  9. Pakistan: Gericht prüft erneut Fall von entführter Christin
  10. Vatikan bestätigt Papstreise nach Südamerika im vollen Umfang
  11. Wir machen da was mit Medien
  12. „Habe Entwicklung zur Ausblendung wichtiger Themen und der Tabuisierung von Kritik selbst erlebt“
  13. Glaubensweitergabe im Wandel der Zeit
  14. Nach Anschlag in Paris: Kritik an Macrons Aussage über religiös motivierte Gewalt
  15. Benedikt XVI.: „Wir fragen uns jedoch: Warum empfinden wir Angst vor dem Tod?“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz