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Weihbischof Barron: Missbrauchsskandale sind diabolische Meisterstücke

17. August 2018 in Weltkirche, 14 Lesermeinungen
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Zur Aufklärung des Skandale schlägt er eine Kommission von Laien vor, die der Papst auf Ersuchen der Bischöfe der USA einsetzen möge.


Los Angeles (kath.net/jg)
Die Bischöfe der USA, und zwar alle, sollten Papst Franziskus in einer Petition um eine Untersuchung des Missbrauchsskandals um den ehemaligen Kardinal McCarrick bitten. Das schlägt Robert Barron, Weihbischof der Erzdiözese Los Angeles, in einem Eintrag auf seinem Blog vor. (Siehe Link am Ende des Artikels)

Die Bischöfe der USA hätten selbst keine juristische oder kanonische Autorität, um gegen einen der ihren disziplinarisch vorzugehen. Dies stehe nur dem Papst zu, stellt Barron fest.

Die Untersuchungskommission sollte aus katholischen Laien mit Erfahrung in forensischen Untersuchungen bestehen. Diese müssten die Kompetenz haben, alle relevanten Dokumente und Zahlungsflüsse einsehen zu können. Sie sollten nicht nur die Missbrauchsfälle selbst untersuchen, sondern auch der Frage nachgehen, wie es möglich gewesen sei, dass McCarrick in der kirchlichen Hierarchie bis zum Kardinal aufsteigen konnte und noch nach seiner Emeritierung als Erzbischof großen Einfluss in der Kirche, auch bei der Ernennung von Bischöfen, ausüben konnte, schlägt Weihbischof Barron vor.

Die Missbrauchsskandale bezeichnet er wörtlich als „diabolische Meisterstücke“. Es gebe keine effektivere Strategie, um der Kirche zu schaden.


Link zum Artikel von Robert Barron auf Word On Fire (englisch):

The McCarrick Mess


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Lesermeinungen

 Diasporakatholik 19. August 2018 
 

Danke, sehr geehrter Zeitzeuge, für die vertiefenden Informationen


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 Zeitzeuge 19. August 2018 
 

Werter Diasporakatholik!

Der von Ihnen Erstgenannte ist der frühere Bischof von Basel, der 1995 wegen Zölibatsbruch zurücktrat und dann auf dem Standesamt landete. Er könnte nach § 1394 CIC aus dem Klerikerstand entlassen werden, ob das geschah entzieht sich meiner Kenntnis, auf jeden Fall ein sehr trauriger Fall!

Der Zweitgenannte ist der franz., "ultraliberale" Bischof Jaques Gaillot, der 1995 vom Papst als Dizözesanbischof
abgesetzt wurde, von Bischof Dyba "Geisterfahrer" genannt wurde und unter Kardinal Meissner Auftrittsverbot in der Diözese Köln hatte.

Zitat, kaum zu glauben:

"HS werden im Himmel vorangehen".

Er wurde dann Titularbischof von Partenia/Algerien und führt auf seine
Art diese schon längst untergegangene Diözese virtuell im Internet weiter, man wundert sich, daß dieser Bischof nicht exkommuniziert wurde, 2015 wurde er von Papst Franziskus empfangen, von einer Bekehrung habe ich nichts gehört!


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 Diasporakatholik 19. August 2018 
 

Schreibfehler: "laisiert" statt "leistet"


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 Diasporakatholik 19. August 2018 
 

Bischöfe können leistet werden

Ich erinnere mich an einen Bischof in der Schweiz, der im Pontifikat Johannes Paul II. mit einer Frau ein Kind gezeugt hatte und dieselbe nach meiner Erinnerung dann auch geheiratet hat.

War da nicht auch ein frz. Bischof seines Amtes enthoben worden, der dann im Internet ein im Altertum untergegangenes nordafrikanisches Bistum neu gründete?

Von ihm und seiner Bistumsgründung hab ich seitdem nix mehr gehört...


1

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 Zeitzeuge 19. August 2018 
 

Ein Bischof kann ebenfalls laisiert werden!

Ende Juli 2008 wurde der paraguayische Bischof Fernando Lugo auf eigenen Wunsch
von Papst Benedikt XVI. laisiert, um dann zum Präsident des Landes gewählt zu werden!

Es soll die erste Laisierung eines Bischofs in der Kirchengeschichte gewesen sein, zeigt uns aber, daß es theologisch und kirchrechtlich möglich ist.

Es ist nicht meine Absicht, eine Diskussion über Fernando Lugo zu führen, Interessenten können sich selber informieren!


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 winthir 18. August 2018 

Bischöfe exkommunizieren?

Ein kleiner Exkurs im Kirchenrecht:
Die Exkommunikation ist keine Sühne- sondern eine Beugestrafe. Das heißt. Exkommunikation dient dazu, jemanden wieder "auf den rechten Weg zurückzubringen.

Im hier angesprochenen Fall dürfte also Exkommunikation nicht das Mittel der Wahl sein - eher das Absetzen des Bischofs, der dann ein Leben in Schweigen und Buße in einem Kloster verbringen sollte.

Dort käme der Bischof wohl auch nicht auf die Idee, eine neue Bewegung zu gründen und neue Bischöfe zu weihen.


5

0
 
 Hadrianus Antonius 17. August 2018 
 

@proot Heuristik!

Ich habe in meinem Posting (Am Anfang des Threads 17.08.2018 13.00) nur die offizielle Lehre der Kath. Kirche wiedergegeben:
bei den vielen Problemen mit unfähigen und defekten Bischöfen hat man sich in den letzten 40 Jahren ausgiebig mit den theologischn Grundlagen des Bischofsamts beschäftigt.
Gerade in dem Fall VanGheluwe, dem bis dahin vielleicht abstrusestem Bischofscasus in der Geschichte, wurde dies expressis verbis so geschrieben (inoweit ein Zitat aus Rom/EB Léonard);
die soziologische Implikation (3. Satz) wurde in dem Zusammenhang auch referiert).
Ich wundere mich nur, daß dies alles damals so hohe Wellen schlug und jetzt total vergessen ist (die typische "Danneelsmethode" 19-2016)
Mit Magie hat es nichts zu tun.
Ich bin da, besonders patristisch, ganz auf der Linie des Hl. Basilius v. Cäsarea und des Hl. Johannes Chrysostomus.
Aber Jesuiten glauben wohl an "weiße Magie" (gut googlen!).


7

0
 
 Rolando 17. August 2018 
 

Des Teufels Werk

Das schwache menschliche Fleisch benutzt der Teufel, um zur Sünde zu verführen, die Sexualität ist da, da sie als Trieb angelegt ist, besonders anfällig. Mit der Gnade Gottes ist sie kontrollierbar. Es fehlt in unserer Zeit auch viel Gebet für die Priester, wo soll es herkommen, wenn nur noch unter ein Prozent zur Hl. Beichte geht, und auch, das sage ich vorsichtig, auch die Mißbrauchstäter oft nicht mit der Hl. Beichte gegen die Sünde kämpfen. Die mediale Welt kocht das alles hoch, in gewissem Maß auch zurecht, denn jede Tat ist extrem verwerflich. Doch der Kindermord im Mutterschoß wird von der medialen Welt verschwiegen, warum? Mit dem Mißbrauch kämpft der Teufel an zwei Fronten, ersten verführt er zur Sünde, er propagiert ja extrem über die Öffentlichkeit die Homosexualität, dann klagt er an, um das Vertrauen in die Kirche, die jeder, ob Opfer, Täter oder ein normal Sterblicher notwendig brauchen, zu untergraben und die Menschen ein der Kirche wegzubringen, ein Teufelskreis, beten


8

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 hape 17. August 2018 

@proot

Was @Hadrianus Antonius da über das unauslöschliche Prägemal von Priestern und Bischöfen schreibt, ist urkatholische Lehre. Wenn Sie das als "Magie" bezeichnen, geben Sie lediglich zu erkennen, dass Sie entweder vom Katholizismus keine Ahnung haben oder das Weiheamt infrage stellen. Das wäre dann häretisch. –

Nennen Sie endlich Quellen für ihre Magie-Vorwürfe oder unterlassen Sie diese einfach!


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 lakota 17. August 2018 
 

@proot

was haben Sie ständig mit Ihrer Magie?
Mit der Taufe ist es doch auch so, sie ist unauslöschlich, kann nicht rückgängig gemacht werden, selbst wenn jemand zum größten Verbrecher mutiert.


11

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 Rob Albers 17. August 2018 
 

hier der Hinweis

https://de.wikipedia.org/wiki/Forensik#Forensische_Psychiatrie_und_Psychologie


1

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 Rob Albers 17. August 2018 
 

der entscheidende Satz!

"Die Untersuchungskommission sollte aus katholischen Laien mit Erfahrung in forensischen Untersuchungen bestehen."

Ich hoffe, man versteht!


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 proot 17. August 2018 
 

@Hadrianus Antonius

"Die Bischofsweihe hinterläßt eine unauslöschliche Prägung.
Bischöfe können nicht entweiht werden.
De kirchliche Obrigkeit (Vatikan) tut sich äusserst schwer damit, Bischöfe zu maßregeln:
man fürchtet sich wie bei der Pest davor, Bischöfe zu maßregeln/ zu exkommunizieren, weil die in der Apostolischen Sukzession stehen und damit gültig Priester zu neuen
Bischöfen weihen können."

Was Sie da schreiben ist Glaube an Magie. Damit machen Sie GOTT zu einem Hampelmann!


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 Hadrianus Antonius 17. August 2018 
 

Die Bischofsweihe hinterläßt eine unauslöschliche Prägung.
Bischöfe können nicht entweiht werden.
De kirchliche Obrigkeit (Vatikan) tut sich äusserst schwer damit, Bischöfe zu maßregeln:
man fürchtet sich wie bei der Pest davor, Bischöfe zu maßregeln/ zu exkommunizieren, weil die in der Apostolischen Sukzession stehen und damit gültig Priester zu neuen
Bischöfen weihen können.
(gültig, aber "unerlaubt", was in den letzten 30 Jahren vielfach wiedererkaut wurde und wo jetzt bei der totalen Apostasie am Vatikangipfel die "Erlaubnisvollmacht" vollends der Nichtigkeit und Lächerlichkeit preisgegeben wurde)("Who am I to judge?" ist der beste Beweis des Oberzampanos).
In logischer Kohärenz mußte die Kathol. Kirche in Argentinien zwischen 1974 und 2018 von treukatholischen und tüchtigen Laien durchgeforstet werden, und hier besonders der Mißbrauch in Argentinien und die Reaktion der damaligen Kirchenführung.
Und natürl. die Konsequenzen für die damaligen Verantwortlichen gezogen werden.


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