Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  2. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  3. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  4. Leo XIV. über Papst Franziskus: Ein großes Geschenk für die Welt
  5. Gericht verhandelt über Diskriminierung einer Lebensschutzgruppe an der Uni Heidelberg
  6. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  7. Viel Lärm um nichts?
  8. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  9. Kardinal Koch betont den zutiefst christozentrischen Charakter des Pontifikats von Papst Leo XIV.
  10. "Derselbe Polarstern"
  11. Finanzströme des Islam-Terrors: Hisbollah-Netzwerke bis nach Österreich aktiv
  12. Nach Extremerfahrung des Mondflugs: Artemis-Kommandant Wiseman fragte nach christlichem Seelsorger
  13. Der 6. Münchner Marsch fürs Leben setzt ein starkes Zeichen für das Lebensrecht
  14. Papst um Entspannung bemüht: Reden in Afrika sind keine Fern-Debatte mit Trump
  15. Renaissance des Glaubens: Amerikas junge Männer kehren in die Kirchen zurück

Australien: Einige Migrantenfamilien haben weniger weibliche Babys

15. August 2018 in Chronik, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Forscherin der La Trobe University/Melbourne weist nach, dass in australischen Familien, die etwa aus China oder Indien stammen, weniger Mädchen geboren werden als statistisch zu erwarten wäre - Mädchen werden offenbar verstärkt abgetrieben


Syndney (kath.net) Auf 100 weibliche Babys werden normalerweise 105 männliche Babys geboren. Doch jetzt haben Wissenschaftler statistische Ergebnisse veröffentlicht, die zeigen, dass „in einigen Migrantenkommunitäten“ durchschnittlich 122 bis 125 männliche Babys pro 100 weiblichen Babys geboren werden. Dies berichtete „CathNews“ anhand von Forschungsergebnissen von Kristina Edvarddon von Melbournes La Trobe University. Die Forscherin kritisiert: „Systematische Diskriminierung von Frauen beginnt bereits im Mutterleib“. Obwohl im Bundesstaat Viktoria, in dem die Daten erhoben wurden, Abtreibung wegen unerwünschtem Geschlecht verboten ist, wurden es beispielsweise bei Familien mit chinesischem Hintergrund in den Jahren von 2011 bis 2015 durchschnittlich 108 Jungen bezogen auf 100 Mädchen geboren. In Familien, die bereits zwei Kinder hatten, stieg das Verhältnis von geborenen Jungen zu Mädchen sogar auf 125 zu 100. Ähnlich auch bei Frauen mit indischem Hintergrund: Bei der ersten Geburt entspricht das Verhältnis Jungen zu Mädchen noch den zu erwartenden Zahlen, doch wenn Frauen bereits zwei Kinder haben, ist bei der dritten Geburt das Verhältnis 122 zu 100.


Die Forscherin erläuterte dazu gemäß Veröffentlichung der La Trobe University: „Wir glauben, dass einige Frauen Schwangerschaften beenden, nachdem sie erfahren, dass sie ein Mädchen erwarten“. Auch sei davon auszugehen, dass Frauen weite Auslandsreisen unternehmen, um Zugang zu „nichtmedizinischer Geschlechterselektion“ durch „assistierte Reproduktion“ zu bekommen.

Die australischen Leitmedien haben das Thema bisher weniger häufig aufgegriffen als zu erwarten gewesen wäre.

Link zum Beitrag der La Trobe University: Gender bias leads to more male births.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Karlmaria 16. August 2018 

In Indien müssen die Eltern der Frauen zahlen

In Indien ist es die Mitgift. Die Mitgift kann je nach Kaste bis zu einem halben Lebenseinkommen betragen. Nicht Jahreseinkommen sondern Lebenseinkommen. Lebensschützer müssen da ansetzen. Das ist deshalb voll schwierig weil nach außen hin alle voll gegen Mitgift sind. Aber ein halbes Lebenseinkommen das ist schon verlockend. Da gibt es kaum jemand der eine Frau einfach so nimmt. Viele Eltern und junge Frauen in Indien sind ja wirklich verzweifelt wegen dieser Mitgiftgeschichte!


3
 
  15. August 2018 
 

Aus dem männlichen Überschuss immer noch nichts gelernt?!

Die höhere männliche Geburtenrate erklärt sich aus der verstärkten Kindersterblichkeit der Jungen. Diese gleicht die leichte Überzahl wieder aus.
Man begreift wirklich nicht, dass weibliche Nachkommen in diesen (Un-)Kulturkreisen nach wie vor aussortiert, d.h. abgetrieben oder anderweitig getötet werden. Dabei mangelt es in China wie in Indien schon lange massiv an Mädchen: Jungen im heiratsfähigen Alter müssen oft viel Geld ausgeben, um überhaupt an eine Braut zu kommen. Manche weichen in die Homosexualität aus. - Groteske Welt!

Wann wird man auch dort endlich kapieren, dass ohne Mädchen, auch keine Jungs eine Chance haben, das Licht der Welt zu erblicken?!


6
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. ALfA: Antrag zur „Versorgung bei Schwangerschaftsabbrüchen“ verfehlt wirkliche Hilfe für Frauen
  2. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
  3. Prag: Tausende Demonstranten fordern bessere Hilfen für Schwangere
  4. Zwangsfinanzierung von Abtreibungen in Krankenversicherungen? Untersuchungen in 13 US-Bundesstaaten
  5. Schauspielerin Christina Applegate nennt Abtreibung ‚Mord‘ und ‚mein Kind töten‘
  6. Britisches Oberhaus stimmt für Abtreibungen bis zur Geburt
  7. Umfrage: Nur 23 Prozent der US-Amerikaner für Abtreibung ohne Einschränkung
  8. Spanische Bischofskonferenz besorgt über „Tendenz, Abtreibung zum Status eines ‚Rechts‘ zu erheben“
  9. Demokratischer Politiker aus Texas behauptet, die Bibel unterstützt Abtreibung
  10. Christdemokraten für das Leben (CDL): Lebensschutz ist nicht verhandelbar







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  3. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  4. "Derselbe Polarstern"
  5. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  6. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  7. Der unerklärte Formatwechsel beim Konsistorium der Kardinäle im Januar
  8. Nach Extremerfahrung des Mondflugs: Artemis-Kommandant Wiseman fragte nach christlichem Seelsorger
  9. Kardinal Fernández: Es laufen keine dezidierten päpstlichen Großaufträge am Glaubensdikasterium
  10. USA: Schülerin bemalt in Großprojekt ihre katholische Schule mit lebensgroßen Heiligenfiguren
  11. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  12. Papst um Entspannung bemüht: Reden in Afrika sind keine Fern-Debatte mit Trump
  13. Viel Lärm um nichts?
  14. Kardinal Koch betont den zutiefst christozentrischen Charakter des Pontifikats von Papst Leo XIV.
  15. Der 6. Münchner Marsch fürs Leben setzt ein starkes Zeichen für das Lebensrecht

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz