Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  2. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  3. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  4. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  5. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  6. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  7. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  8. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  9. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein
  10. „Wir werden erwartet“
  11. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  12. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus
  13. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  14. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“
  15. Papst baut Sekretariat der weltweiten Synode um

Wie die irischen Medien die Wähler belogen haben

11. August 2018 in Prolife, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die irischen Medien seien vor dem Referendum im Mai fast einstimmig für eine liberale Abtreibungsregelung eingetreten. Entscheidend sei die falsche Darstellung des Todesfalles einer schwangeren Frau gewesen, die von den Medien übernommen worden sei.


Dublin (kath.net/jg)
Die irischen Medien hätten die Wähler davon überzeugen können, dass der achte Verfassungszusatz, der den Lebensschutz der Ungeborenen festgelegt hat, für Frauen tödlich sein könne. Dies sei ein ausschlaggebender Faktor für die Abschaffung dieses Verfassungszusatzes bei der Volksabstimmung Ende Mai gewesen, sagt die irische Lebensschützerin Niamh Ui Bhriain.

Viele Wähler hätten ihre Ansicht zur Abtreibung bereits fünf Jahre vor dem Referendum geändert, als sie aus den Medien erfahren hätten, dass Savita Halappanavar aufgrund des achten Verfassungszusatzes hätte sterben müssen, sagte sie in einem Interview mit CRUX Now.


Drei voneinander unabhängige Untersuchungen hätten ergeben, dass Halppanavar an einer Blutvergiftung gestorben sei, die wegen medizinischer und organisatorischer Fehler im Krankenhaus Galway nicht rechtzeitig entdeckt worden sei, sagt Ui Bhriain.

Leider fehle der irischen Medienlandschaft die Vielfalt, bedauert sie. Presse, Fernsehen und Radio seien beinahe einstimmig für eine liberale Abtreibungsregelung eingetreten. Trotzdem hätten die Medien den Meinungsumschwung hinsichtlich der Abtreibung nicht herbeiführen können, wenn sie nicht den „Fake-News Sturm“ um den tragischen Tod von Savita Halappanavar entfacht hätten, stellt sie fest.

Eine Suche auf der Internetseite von RTE, des öffentlich-rechtlichen Senders der Republik Irland, mit den Worten „Savita, Abtreibung“ ergebe 19.800 Treffer seit 2013. Wer hingegen die Suchbegriffe „Savita, Sepsis“ eingebe, erhalte nur 66 Ergebnisse. Die Kombination „Savita, medizinischer Fehler“ bringe 114 Treffer.

Auch der Gesundheitsminister und der Premierminister hätten immer wieder behauptet, dass der achte Verfassungszusatz für den Tod und schwerwiegende Gesundheitsschäden von Frauen verantwortlich sei. Dies habe seine Wirkung nicht verfehlt. Bei Befragungen von Wählern nach der Stimmabgabe sei dieses Argument häufig als ausschlaggebend genannt worden, sagt Ui Bhriain.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 unbedeutend 13. August 2018 
 

"Die Presse" ist ein Blatt in katholischem Eigentum

und hat z.B. über die Abstimmung in Argentinien total einseitig abtreibungsbefürwortend geschrieben. So etwas müsste der Eigentümer doch auch mitkriegen. Es scheint ihn aber nicht besonders zu kümmern.


2
 
 Rolando 13. August 2018 
 

Ein weiters Problem

Es ist der Blick und die Verantwortung der Medienleute vor Gott weitgehend verlorengegangen, sie sind selbst belogen worden und verbreiten meist unbewusst Lügen und Unwahrheiten. Da sie die Wahrheit nicht kennen, können sie nicht im Sinne der Wahrheit berichten. Beten wir für alle Medienleute und Beeinflusser der öffentlichen Meinung.
Dann kommt noch dazu, das daß Volk auch so beeinflusst ist, daß es die Unwahrheiten ungeprüft übernimmt und als wahr annimmt. Lüge ist eben Täuschung, das Falsche als wahr hinzustellen. Sie können mittlerweile nicht anders. Beten wir um den Hl. Geist..


2
 
  13. August 2018 
 

@Stefan Fleischer

"Schon meine Grosseltern kannten die Redewendung: Er lügt wie gedruckt!"
Ja, es ist überall dasselbe: Die Mainstream-Medien beeinflussen skrupellos die Menschen (und das ungestraft!), um ihnen ihre liberale Weltsicht aufzudrücken.
Dazu gehört auch der in den Medien immer wieder total aufgebauschte Missbrauchskandal, das gehört zur Strategie.


1
 
 Stefan Fleischer 12. August 2018 

Nichts Neues unter der Sonne

Schon meine Grosseltern kannten die Redewendung: Er lügt wie gedruckt!


3
 
 Einsiedlerin 11. August 2018 
 

Medien

Die sind alle gleichgeschaltet und propagieren die scheinbar "bessere" Lösung. Es ist überall das gleiche. @Rolando: Ich würde nicht sagen, dass die Lebensschützer zu wenig eifrig sind - siehe Argentinien. Vielleicht haben gerade in Irland auch die Missbrauchsskandale in der RKK dazu beigetragen, dass man sich nun von ihr nichts mehr sagen lassen will. Irland löst sich radikal von seiner katholischen Tradition, in welcher verborgen sehr viel schief gelaufen ist.


6
 
 Rolando 11. August 2018 
 

Es wurde immer schon so gemacht

Auch hier, http://www.pro-leben.de/abtr/taktiken.php
Vor lauter irregehenden Expertenmeinungen fehlt der Hausverstand, mit fatalen Folgen.
Es liegt auch am mangelnden Eifer der Lebensschützer, die Abtreibungsbefürworter sind oft eifriger in ihrer Sache.


7
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Irland

  1. Irland: 30 Prozent Rückgang bei katholischen Taufen in zehn Jahren
  2. „Möge die Hand Gottes uns schützen“
  3. Trendwende in Irland? Beginnt eine Rückkehr zum Glauben?
  4. Junge Katholiken suchen in der Kirche lehramtliche Klarheit und nicht Anpassungsfähigkeit
  5. „Catholic Herald“: „Irlands schwindende Familien“
  6. Irische Ärzte, die Abtreibungen durchführen, erhalten dafür im Durchschnitt 21.000 Euro pro Jahr
  7. "Im Laufe der neun Monate hat Jesus Stück für Stück mein Herz verändert und geheilt!"
  8. Holy Family Mission – ein missionarisches Projekt zur Erneuerung der Kirche in Irland
  9. Irischer Priester verweigert Pro-Abtreibungspolitiker die Kommunion
  10. Der zukünftige irische Premierminister ist kein Freund der Katholiken







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  3. Neue Vatikan-Kommunikationschefin Montserrat Alvarado gibt Einblick in ihre Ideen
  4. „Alles wieder in den Urzustand versetzen“: Das Oxford Oratory wird wieder einen Hochaltar errichten
  5. Wenn das Scrollen in die Gnade eintaucht
  6. Äthiopien: Mehr als 60 Tote bei Angriffen auf Christen
  7. Venezuela: Machado kehrt zurück und besucht Marienheiligtum
  8. Waffenruhe für Oleschky: Papst-Appell für besetzte Stadt greift
  9. Vatikan-Außenminister: Papstreise nach USA 2027?
  10. “As a bishop, my duty is to proclaim the faith of the Church”
  11. Erzbischof Marini über Johannes Paul II.: Er war für mich ein zweiter Vater
  12. ‚Ghost Soldier‘ – Action-Film mit Jim Caviezel in der Hauptrolle und Gebet zum Erzengel Michael
  13. ‚Big Bang Theory‘-Produzent warnt: Gesellschaften ohne Gott fallen in Tyrannei
  14. "Österreich-Feier" im Stephansdom mit Lichterprozession und Pummerin
  15. Der Tod unter dem Horizont der Auferstehung und die Hoffnung auf das ewige Leben

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz