30 Juli 2018, 13:00
Wie viel Schmutz gibt es in der Kirche... Nur die Wahrheit rettet!
 
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Benedikt XVI. – Licht des Glaubens: wie viel Schmutz gibt es in der Kirche und gerade auch unter denen, die im Priestertum ganz dem Herrn zugehören sollten? Das Problem des sexuell aktiven homosexuellen Klerus. Von Armin Schwibach

Rom (kath.net/as) Wie viel Schmutz... die Skandale um Kleriker, die sich des sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen schuldig machten, stellten einen wesentlichen Aspekt des Pontifikats Benedikts XVI. dar. Schaut man sich eine Chronologie der Ereignisse an, so vermittelt sich der Eindruck: kein Tag verging, ohne dass ein neues stinkendes Dossier auf dem Schreibtisch des Papstes landete. Fern von einem „Wer bin ich, um zu urteilen?“ scheute sich Benedikt XVI. nicht, entschlossen vorzugehen.

Zweierlei überraschte: zum einen die große Zahl von Missbräuchen gerade durch jene, die als Priester und Erzieher in der höchsten Verantwortung standen. Zum anderen die enge Verbindung der Missbrauchsfälle mit einem sexuell aktiven homosexuellen Klerus. Rund 90 Prozent der Fälle, die sowohl in der Vergangenheit als auch heute die zuständige Kongregation für die Glaubenslehre erreichten, betreffen, was die Opfer angeht, heranwachsende männliche Jugendliche.

Wie der ehemalige „Staatsanwalt“ der Kongregation und heutige Erzbischof von Malta Charles Scicluna einmal erklärte, sei es daher auch verfehlt, generell von „Pädophilie“ zu sprechen. Vielmehr handle es sich um die sexuelle Annäherung an männliche Jugendliche oder „Ephebophilie“, in der Regel verbunden mit der Ausnutzung spezifischer Abhängigkeitsverhältnisse.

Dies machte auch wieder die Geschichte der letzten Tage um den nunmehr ehemaligen Kardinal und Spitzenvertreter des amerikanischen „liberal“-Katholizismus Theodore McCarrick deutlich. Er und andere aus ähnlichen Netzwerken (die mittlerweile auch aufgrund der Präsenz nicht weniger Bischöfe „Lavendel-Mafia“ genannt werden) machten als „predators“, als „Raubtiere“ besondere Opfer aus, die „special boys“, die dann oft über viele Jahre hinweg Opfer der Absichten dieser homosexuellen Exponenten des Klerus waren.

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Seit dem Missbrauchsskandal, der im Jahr 2000 ausbrach, ist klar: die amerikanische Teilkirche hat einen Sprung, der notwendige Folgen für die Universalkirche hat. Die Sexskandale jener Jahre hatten Papst Johannes Paul II. im Jahr 2001 zur Veröffentlichung des Motu proprio „Sacramentorum sanctitatis tutela“ über die Normen zu den schwereren Vergehen veranlasst, die der Kongregation für die Glaubenslehre vorbehalten sind. Der Papst und sein Präfekt Ratzinger klärten: alle von Klerikern mit unter 18 Jahren alten Kindern und Jugendlichen begangenen schweren Sexualvergehen fallen in die Jurisdiktion der Kongregation für die Glaubenslehre. Und was da in Rom ankam, ließ erschaudern. Sowohl Papst Johannes Paul II. als auch sein ansonsten als sanftmütig geltender engster Mitarbeiter Kardinal Ratzinger sollen sich am Rand richtiger Wut über diese „Büchse der Pandora“ befunden haben, die ihren schmutzigen Inhalt in alle Richtungen verspritzte.

Nach einer Zeit der Klärung hatte es den Anschein, dass das Problem in den Griff zu bekommen ist. Enorme Schäden für die Kirche, finanzieller Ruin verbunden mit der Offenlegung von Vertuschung durch Kardinäle und Bischöfe wie Mahony und Law waren der teure und schmerzende Preis. Dennoch: es waren gerade Bischöfe wie McCarrick und dessen späterer Weihbischof und heutiger Kardinalpräfekt des Dikasteriums für Laien und Familie, Kevin Joseph Farrell, die die „Gesichter“ des Kampfes waren, den sie dann in der Öffentlichkeit für gewonnen erklären sollten.

Heute ist die Rede von „misconduct“, von „schlechtem Verhalten“ von aktiven Homosexuellen wie McCarrick, der nunmehr auch des Missbrauchs Minderjähriger überführt wurde. Einige Exponenten des amerikanischen Episkopats jedoch weisen mittlerweile darauf hin: hier geht es nicht nur um „misconduct“, sondern um Sünde, und das muss im Vordergrund stehen, ansonsten begreift man nichts und nichts wird sich ändern.

Es handelt sich um einen subtilen Krieg gegen die Wahrheit: den Krieg des Bösen gegen den Menschen, um ihn von der Wahrheit Gottes zu entfernen. Die Zernagung der Kirche durch sexuelle Missbräuche seitens Kleriker symbolisiert das Eindringen der pervertierten, egoistischen und gottlosen Welt in den Leib der Kirche. Das Böse hat überhand genommen. In der Tat liegt die Geschichte nicht in den Händen dunkler Gewalten, des Zufalls oder rein menschlicher Entscheidungen. Über den bösen Mächten steht Gott, der höchste Richter der Geschichte. Aber der Mensch hat es in seiner Freiheit ermöglicht, dass, wie es Papst Paul VI. in seiner Predigt zum Fest Peter und Paul am 29. Juni 1972 fast prophetisch gesagt hatte, der „Rauch Satans“ durch die Spalten in den heiligen Raum der Kirche eingedrungen ist.

Kehren wir zum Anfang zurück: Benedikt XVI. wird als der Papst in die Geschichte eingehen, der am entschiedensten gegen diese Geißel gekämpft hat. Über 400 Priester wurden „laisiert“ (was ein höchst unschöner, aber eben zusammenfassender Begriff ist). Was weniger bekannt oder bewusst ist: in den acht Jahren seines Pontifikats legte der Papst fast 100 Bischöfen den Rücktritt nahe, da sie ihrer Aufgabe und ihrem Amt zuwider gehandelt hatten oder aufgrund ihres moralischen Lebens untragbar geworden waren. Zu den Bekanntesten dieser Episkopen gehörten der Bischof von Brügge und Vertraute und Schützling des belgischen Kardinals Godfried Daneels, Joseph Vangheluwe, sowie die schrille Gestalt und progressistische Ikone des Erzbischofs von Milwaukee, Rembert Weakland. Um dessen homosexuelle Geschichten zu verdecken, hatte das Erzbistum 450.000 Dollar ausgegeben. Dies sind nur zwei Namen, viele andere könnten den Annalen jener turbulenten Jahre entnommen werden, in denen der Papst an vorderster Front beim Kampf gegen dieses Krebsgeschwür stand.

„Die größte Verfolgung der Kirche kommt nicht von den äußeren Feinden“, so Benedikt XVI. auf dem Flug nach Portugal am 11. Mai 2010, „sondern erwächst aus der Sünde in der Kirche. Und darum ist es für die Kirche zutiefst notwendig, dass sie neu lernt, Buße zu tun, die Reinigung anzunehmen; dass sie einerseits zu vergeben lernt, aber auch die Notwendigkeit der Gerechtigkeit sieht; denn Vergebung ersetzt die Gerechtigkeit nicht. Mit einem Wort, wir müssen gerade das Wesentliche neu lernen: die Umkehr, das Gebet, die Buße und die göttlichen Tugenden“.

„Wie viel Schmutz...“ hatte Kardinal Ratzinger am 25. März 2005 in seiner Meditation zum Kreuzweg am Kolosseum ausgerufen, zu der ihn Johannes Paul II. beauftragt hatte: wie viel Schmutz in der Kirche, in einer Kirche, die wie ein sinkendes Boot erscheint, das schon voll Wasser gelaufen und ganz und gar leck ist. Dieser Schmutz ist nicht weniger geworden, im Gegenteil.

Deutlich wird das Problem einer strukturellen Destabilisierung der Kirche durch die Relativierung und „Verweltlichung“ ihrer Lehre, was zur eigentlichen Gefahr geworden ist. Benedikt XVI. hatte das Banner des Guten ergriffen, um entschlossen in die entscheidende Schlacht mit Satan einzutreten. Vielleicht musste dann er (und mit ihm: die ganze Kirche) gerade dies teuer bezahlen.


Wortmeldungen von Papst Benedikt XVI. zur Geißel des sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen durch Exponenten des Klerus:

25. März 2005, Kreuzwegmeditation am Karfreitag beim Kolosseum:
„Was kann uns der dritte Fall Jesu unter dem Kreuz sagen? Wir haben an den Sturz des Menschen insgesamt gedacht, an den Abfall so vieler von Christus in einen gottlosen Säkularismus hinein. Müssen wir nicht auch daran denken, wie viel Christus in seiner Kirche selbst erleiden muss? Wie oft wird das heilige Sakrament seiner Gegenwart missbraucht, in welche Leere und Bosheit des Herzens tritt er da oft hinein? Wie oft feiern wir nur uns selbst und nehmen ihn gar nicht wahr? Wie oft wird sein Wort verdreht und missbraucht? Wie wenig Glaube ist in so vielen Theorien, wie viel leeres Gerede gibt es? Wie viel Schmutz gibt es in der Kirche und gerade auch unter denen, die im Priestertum ihm ganz zugehören sollten? Wie viel Hochmut und Selbstherrlichkeit? Wie wenig achten wir das Sakrament der Versöhnung, in dem er uns erwartet, um uns von unserem Fall aufzurichten? All das ist in seiner Passion gegenwärtig. Der Verrat der Jünger, der unwürdige Empfang seines Leibes und Blutes, muss doch der tiefste Schmerz des Erlösers sein, der ihn mitten ins Herz trifft. Wir können nur aus tiefster Seele zu ihm rufen: Kyrie, eleison - Herr, rette uns (vgl. Mt 8, 25).

Herr, oft erscheint uns deine Kirche wie ein sinkendes Boot, das schon voll Wasser gelaufen und ganz und gar leck ist. Und auf deinem Ackerfeld sehen wir mehr Unkraut als Weizen. Das verschmutzte Gewand und Gesicht deiner Kirche erschüttert uns. Aber wir selber sind es doch, die sie verschmutzen. Wir selber verraten dich immer wieder nach allen großen Worten und Gebärden. Erbarme dich deiner Kirche: Auch mitten in ihr fällt Adam immer wieder. Wir ziehen dich mit unserem Fall zu Boden, und Satan lacht, weil er hofft, dass du von diesem Fall nicht wieder aufstehen kannst, dass du in den Fall deiner Kirche hineingezogen selber als Besiegter am Boden bleibst. Und doch wirst du aufstehen. Du bist aufgestanden – auferstanden und du kannst auch uns wieder aufrichten. Heile und heilige deine Kirche. Heile und heilige uns.“

28. Oktober 2006:
Ansprache Benedikts XVI. an die Bischöfe Irlands über das „ungeheuerliche Verbrechen“ des sexuellen Missbrauchs durch Kleriker. Der Papst spricht von der Notwendigkeit, „die Wahrheit über das ans Licht zu bringen, was in der Vergangenheit geschehen ist, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, damit sich derartiges nicht mehr wiederholt, zu gewährleisten, dass die Prinzipien der Gerechtigkeit vollkommen geachtet werden und, vor allem, den Opfern und all jenen Heilung zu bringen, die von diesen ungeheuerlichen Verbrechen betroffen sind“.

16. April 2008:
In seiner Ansprache an die amerikanischen Bischöfe sagte Benedikt XVI.: „Unter den zum Evangelium des Lebens im Widerspruch stehenden Zeichen, die in Amerika und anderswo zu finden sind, verursacht eines tiefe Scham: der sexuelle Missbrauch von Minderjährigen“.

„Eure Aufgabe als Bischöfe nach dem Vorbild Christi, des Guten Hirten, ist es, diese Botschaft laut und klar zu verkünden und daher die Sünde des Missbrauchs in den breiteren Kontext der Sexualmoral zu stellen. Darüber hinaus könnt ihr dadurch, dass ihr das Problem, wenn es im kirchlichen Umfeld auftritt, anerkennt und euch mit ihm auseinandersetzt, anderen eine Orientierung geben, da diese Geißel ja nicht nur in euren Diözesen, sondern in jedem Bereich der Gesellschaft zu finden ist. Es erfordert eine entschiedene und gemeinsame Antwort.”

12. Juli 2008:
In seinem Interview während des Fluges zum Weltjugendtag nach Sydney bekräftigte der Papst auf die Frage nach den pädophilen Priestern: „Wir müssen darüber nachdenken, was in unserer Erziehung, in unserer Lehre der letzten Jahrzehnte unzureichend war: in den 50er, 60er und 70er Jahren gab es das Konzept des ethischen Proportionalismus: es bestand in der Absicht, dass nichts in sich schlecht ist, sondern nur in seiner Proportion zu anderem; mit dem Proportionalismus war die Möglichkeit gegeben, in Bezug auf einige Dinge – eines davon kann auch die Pädophilie sein – zu denken, dass sie in bestimmten Proportionen gut sein können. Nun, da muss ich ganz klar sein: das war niemals eine katholische Lehre. Es gibt Dinge, die immer schlecht sind, und Pädophilie ist immer schlecht“

11. Mai 2010:
Interview mit Benedikt XVI. auf dem Flug nach Lissabon: „Die größte Verfolgung der Kirche kommt nicht von den äußeren Feinden, sondern erwächst aus der Sünde in der Kirche. Und darum ist es für die Kirche zutiefst notwendig, dass sie neu lernt, Buße zu tun, die Reinigung anzunehmen; dass sie einerseits zu vergeben lernt, aber auch die Notwendigkeit der Gerechtigkeit sieht; denn Vergebung ersetzt die Gerechtigkeit nicht. Mit einem Wort, wir müssen gerade das Wesentliche neu lernen: die Umkehr, das Gebet, die Buße und die göttlichen Tugenden“.

16. Mai 2010:
Benedikt XVI. zum Gebet des Regina Caeli: „Der wahre Feind, den es zu fürchten und zu bekämpfen gilt, ist die Sünde, das geistliche Übel, das bisweilen leider auch die Mitglieder der Kirche ansteckt“.

24. November 2010:
Veröffentlichung des Interviewbuchs mit Peter Seewald „Licht der Welt“. Der Papst spricht auch vom Missbrauchsskandal in Irland: „Heute müssen wir wieder neu erlernen, dass die Liebe zu dem Sünder und die Liebe zu dem Geschädigten dadurch im rechten Ausgleich stehen, dass ich den Sünder in der Form bestrafe, die möglich und die angemessen ist. Insofern gab es in der Vergangenheit eine Bewusstseinsveränderung, durch die eine Verdunkelung des Rechts und der Notwendigkeit von Strafe eingetreten ist – letztendlich auch eine Verengung des Begriffs von Liebe, die eben nicht nur Nettigkeit und Artigkeit ist, sondern die in der Wahrheit ist. Und zur Wahrheit gehört auch, dass ich denjenigen strafen muss, der gegen die wirkliche Liebe gesündigt hat“.

20. Dezember 2010:
Ansprache an die Römische Kurie zum Weihnachtsempfang: „Das Gesicht der Kirche ist in der Vision der heiligen Hildegard mit Staub bedeckt, und so haben wir es gesehen. Ihr Gewand ist zerrissen - durch die Schuld der Priester. So, wie sie es gesehen und gesagt hat, haben wir es in diesem Jahr erlebt. Wir müssen diese Demütigung als einen Anruf zur Wahrheit und als einen Ruf zur Erneuerung annehmen.

Nur die Wahrheit rettet.

Wir müssen fragen, was wir tun können, um geschehenes Unrecht so weit wie möglich gutzumachen. Wir müssen fragen, was in unserer Verkündigung, in unserer ganzen Weise, das Christsein zu gestalten, falsch war, dass solches geschehen konnte. Wir müssen zu einer neuen Entschiedenheit des Glaubens und des Guten finden. Wir müssen zur Buße fähig sein. Wir müssen uns mühen, in der Vorbereitung zum Priestertum alles zu versuchen, damit solches nicht wieder geschehen kann. Es ist dies auch der Ort, all denen von Herzen zu danken, die sich einsetzen, den Opfern zu helfen und ihnen das Vertrauen zur Kirche, die Fähigkeit, ihrer Botschaft zu glauben, wiederzuschenken. Bei meinen Begegnungen mit Opfern dieser Sünde habe ich immer auch Menschen getroffen, die mit großer Hingabe den Leidenden und Geschädigten zur Seite stehen. Es ist Anlass, dabei auch den vielen guten Priestern zu danken, die die Güte des Herrn in Demut und Treue weitertragen und mitten in den Zerstörungen Zeugen sind für die unverlorene Schönheit des Priestertums“.

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