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Studentenseelsorger nach Sühnegebet für Schwulenparade entlassen

27. Juli 2018 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
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Die katholische Studentengemeinde der Glasgow Caledonian University soldarisierte sich mit dem Priester. Es sei ‚abstoßend’, dass ein katholischer Priester entlassen werde, weil er die katholische Glaubenslehre verkünde, kritisierten sie.


Glasgow (kath.net/LSN/jg)
Mark Morris, der katholische Studentenseelsorger der Glasgow Caledonian University (GCU), ist von seiner Position abberufen worden, nachdem er für einen Rosenkranz zur Sühne für die Beleidigung Gottes durch die Schwulenparade in Glasgow geworben hatte.

Das Rosenkranzgebet fand am 16. Juli in der Kirche des Unbefleckten Herzens Marias in Balornock statt, deren Pfarrer Mark Morris ist. Die Schwulenparade hatte am Samstag davor stattgefunden. Prominenteste Teilnehmerin war Nicola Sturgeon, die schottische Regierungschefin.


Die GCU drückte ihre „große Enttäuschung“ über das Verhalten von Morris aus. Er werde seine Aufgabe als Studentenseelsorger im nächsten Semester nicht mehr wahrnehmen, gab die Direktorin der Universität bekannt.

Katholische Studenten der GCU haben gegen die Kündigung von Morris protestiert. In einem Eintrag auf Facebook erklärten sich die Mitglieder der GCU Catholic Community mit dem Priester solidarisch. Morris habe seine Aufgabe viele Jahre lang „mit Freude, Würde und einem Lächeln im Gesicht“ erfüllt. Sie seien enttäuscht über die Entlassung des Priesters. Es sei „abstoßend, dass ein katholischer Priester von seiner Position als Studentenseelsorger entlassen wird, nur weil er die katholische Glaubenslehre vertreten hat“, schrieben sie wörtlich.

Das Sühnegebet habe in der Pfarrkirche von Morris stattgefunden und habe nichts mit seiner Tätigkeit als Studentenseelsorger zu tun gehabt, stellten die Studenten fest.

Die GCU habe ein „sehr verzerrtes Verständnis“ von „Gleichheit und Vielfalt“, angesichts der Tatsache, dass sie „absolut keine Vielfalt an Meinungen (zur Schwulenparade in Glasgow) zugelassen haben“, kritisierten die Studenten.



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