Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  2. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  3. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  4. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  5. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  6. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  7. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  8. Papst antwortet auf Leserbrief eines Atheisten
  9. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  10. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  11. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  12. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  13. Burger: „Kurzum, wie hältst Du es mit Religion und Kirche? Wie geht das mit dem Glauben?“
  14. Kärntner Ordinaritaskanzler: Rechthaberei in der Kirche überwinden
  15. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"

„Politik der Europäischen Union leidet unter einem Werteverlust“

24. Juli 2018 in Chronik, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Forum Deutscher Katholiken kritisiert, dass eine Europäische Bürgerinitiative zum verbesserten Tierschutz mit 1,1 Mio. Unterschriften angenommen, während die Initiative „One of Us“ mit 1,9 Mio. Unterschriften verworfen wurde.


Fulda (kath.net) kath.net dokumentiert die Resolution des Forums Deutscher Katholiken beim Kongress „Freude am Glauben“ 2018 i nFulda in voller Länge:

„Die Staatengemeinschaft der Europäischen Union wurde aufgebaut auf christlichen Wurzeln, was vor allem die Würde eines jeden Individuums meint, unabhängig von Geschlecht, Rang oder Volkszugehörigkeit. Menschenrechte und Menschenwürde wurden zur ethischen und moralischen Grundlage. Und diese Persönlichkeiten bestimmten als zentrale Akteure die Politik im Wiederaufbau Europas: Konrad Adenauer, Alcide De Gasperi und Robert Schuman. Alle 3 hatten eine Vision von einem neuen Europa als gläubige katholische Christen mit gemeinsamen religiösen Werten und Überzeugungen.“ Dies stellten die Teilnehmer des 18. Kongresses „Freude am Glauben“ am letzten Wochenende in Fulda fest, der unter dem Motto stand: „Selbstbewusst mit Christus“.


Wenn man diese kongruente Sicht von Mensch und Gesellschaft der Gründerväter – Romano Guardini bezeichnete diese Vision einmal als „Seele Europas“ – , mit der heutigen Politik der EU vergleicht, kommt man leider zu dem Ergebnis, dass Europa kein gemeinsames Wertefundament mehr hat und wohl auch nicht mehr haben will. Dies bewiesen zentrale Felder der europäischen Politik wie z. B. bei Ehe und Familie, bioethischer Forschung, Lebensschutz, vor allem Abtreibung und Suizid-Assistenz, Anerkennung des Rechts sowie der Entwicklungs- und Migrationspolitik.

In diesem Zusammenhang wurde u. a. auf den „Internationalen Tag der Familie“ am 15. Mai, der von den EU-Institutionen totgeschwiegen wurde ebenso hingewiesen wie auf den erschütternden Fall des Jungen Alfie Evans, der Ende April in einem Krankenhaus dem Tod preisgegeben wurde, obwohl die Eltern die Weiterbehandlung ihres Sohnes wollten und dafür sogar den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte angerufen hatten, der ihren Antrag für unzulässig erklärte wie auch auf die Tatsache, dass eine europäische Bürgerinitiative zum verbesserten Tierschutz mit 1,1 Mio. Unterschriften angenommen und in konkrete Maß-nahmen umgesetzt wurde, während die EU-Kommission die Initiative „One of Us“ mit 1,9 Mio. Unterschriften zur Streichung von Finanzmitteln für Forschungsprojekte zum Töten menschlicher Embryonen verworfen hat. Dies alles beweise, dass die EU in ihrem derzeitigen Zustand weit davon entfernt ist, noch eine Wertegemeinschaft auf christlicher Grundlage zu sein.

Die Kongress-Teilnehmer betonten ausdrücklich, dass sie eine vertiefte Integration der EU wollen, aber unter Wahrung von Solidität, Solidarität und Subsidiarität und eine EU als Wertegemeinschaft, die in ihrer konkreten Politik nicht nur auf Wachstum und Transferunion setzt, sondern wieder eine Gemeinschaft von Staaten wird, „die auf eine christliche Gesinnung Wert legt und die Rechte und Würde des Menschen über alles stellt.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Europa

  1. Bischofskonferenzen Europas beten in der Fastenzeit für Frieden
  2. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  3. Menschenrecht auf Abtreibung?
  4. CDL: „EU-Parlament entscheidet ein weiteres Mal gegen das Recht auf Leben“
  5. Katholische Bischöfe zeigen sich besorgt vor Abtreibungs-Abstimmungen des EU-Parlaments
  6. Papst fordert Schutz des religiösen Erbes Europas
  7. Wegweisend! - COMECE unterstützt Polen gegen EU-Druck zur Anerkennung sogenannter „Homo-Ehen“!
  8. Kardinal Filoni: "Europa braucht Re-Evangelisierung"
  9. P. Wallner: Weltmission Schlüssel für Aufbruch der Kirche in Europa
  10. US-Vizepräsident Vance: ‚Europa läuft Gefahr, zivilisatorischen Selbstmord zu begehen‘







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  4. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  5. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  6. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  7. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  8. Bischof Erik Varden bei Fastenexerzitien im Vatikan: „Tausende fallen“
  9. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  10. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  11. „Es ist verlockend aber zweifelhaft zu glauben, wir müssten mit den Moden der Welt Schritt halten“
  12. Mexiko in Angst: Priester spenden auf einem Dach eucharistischen Segen
  13. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  14. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  15. Burger: „Kurzum, wie hältst Du es mit Religion und Kirche? Wie geht das mit dem Glauben?“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz