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USA: Geweihte Jungfrauen enttäuscht von neuer Instruktion

18. Juli 2018 in Weltkirche, 38 Lesermeinungen
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Laut der Instruktion ‚Ecclesiae Sponsae Imago’ sei die Jungfräulichkeit nicht mehr Voraussetzung für die Jungfrauenweihe. Das widerspreche der Tradition der Kirche, kritisiert der Verband der geweihten Jungfrauen.


Lansing (kath.net/jg)
Die US Association of Consecrated Virgins, der Verband der geweihten Jungfrauen in den USA, ist nach eigenen Worten „zutiefst enttäuscht“ über die neue vatikanische Instruktion Ecclesiae Sponsae Imago.

Der Verband kritisiert Abschnitt 88 des Dokuments, in dem die Jungfräulichkeit nicht mehr als Voraussetzung für die Jungfrauenweihe genannt wird. Auch wenn es von großer Bedeutung für die Klärung der Berufung sei, wenn eine Frau ihren Körper jungfräulich bewahrt und die Tugend der Keuschheit in beispielhafter Weise gelebt habe, sei dies keine wesentliche Voraussetzung, ohne die eine Weihe nicht möglich sei, heißt es in dem Dokument.


Es sei „schockierend, von der Mutter Kirche zu hören, dass die körperliche Jungfräulichkeit nicht länger als wesentliche Voraussetzung für die Weihe zu einem Leben der Jungfräulichkeit gelten soll“, schreiben die Leiterinnen des Verbandes in einer Stellungnahme.

Die Tradition der Kirche habe stets daran festgehalten, dass eine Frau „das Geschenk der Jungfräulichkeit – sowohl materiell und formell (physisch und spirituell) – erhalten haben muss, um die Jungfrauenweihe empfangen zu können“, betonen sie.



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Lesermeinungen

 Mariat 23. Juli 2018 

Vertrauen haben in das was der Hl. Geist in uns wirken will. Hl. Geist

@Fatima 1713, ich denke, wir sind uns sehr ähnlich, - da wir durch die Schule, des Golgotha und Tabor in unserem Leben gegangen sind.
Eine zuweilen harte, wie auch lichtvolle Führung.
In der wir aber rückschauend erkannt haben, dass wir diesen Weg nicht allein gegangen sind. Dies soll uns helfen in Zeiten in denen wir Anfechtungen haben.

Die Hl. Magdalena als Ihre Fürsprecherin, die selbst durch diese Schule gegangen ist - ist ein gutes Vorbild. An ihrem Leben kann man erkennen, dass Gott jede Seele liebt und zur Vollkommenheit reifen lassen will.

Einen gesegneten Tag
Mariat


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 Fatima 1713 23. Juli 2018 
 

@Mariat

Ich danke Ihnen für diese abermalige Würdigung der hl. Maria Magdalena, die ich sehr verehre. Sie war eine der wenigen, die unter dem Kreuz ausgeharrt haben, aus Liebe zu ihrem Heiland. Und das mit dem Apostolat haben Sie natürlich völlig richtig erklärt!


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 Mariat 23. Juli 2018 

Was bedeutet es, dass Maria Magdalena zur Apostolin der Apostel erhoben wurde?

Ihr Gedenktag ist nun der 22. Juli. Gestern fiel er auf einen Sonntag.
" Den Tag der Auferstehung", unseres Herrn Jesus Christus, den wir an jedem Sonntag in der Kirche feierlich begehen.
Maria v. Magdala( Maria Magdalena), war die Erste, der Jesus nach seiner Auferstehung begegnet ist - und sie bat, dies den anderen Jüngern zu sagen.

Dass man Maria Magdalena nun Apostolin der Apostel nennt, ist nicht gleichzusetzen mit dem Apostelamt, dem Priesteramt, das Jesus den 12 Jüngern übergeben hat(als er sie aussandte, um zu predigen, zu heilen und Dämonen auszutreiben), sondern es bedeutet wie für uns alle: das LAIEN - Apostolat!

Genauer erklärt, wird dies hier:
http://www.kath.net/news/56067


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 Mariat 21. Juli 2018 

Liebe @Fatima 1713

Vielen Dank für dieses Gebetsanliegen. Ja, ich bin dabei. Beten wir, bitten wir die Hl. Magdalena für all jene Mädchen und Frauen, auch jene, die durch Abtreibung, Vergewaltigung, Mißbrauch, Verfolgung etc. - Wunden in sich tragen - um ihre Fürsprache bei Gott.
Dass sie von Jesus Christus berührt, gerufen werden. Mit IHM vereint; durch Seine Liebe den Weg des Heiles und der Vergebung im Bußsakrament gehen können.

Wer diese Erfahrung machen durfte - kann als Jüngerin, Nachfolgerin - auch anderen in ihrer Not helfen.

Gesegnetes Wochenende
Mariat


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 Mariat 21. Juli 2018 

@Fides Mariae

" Sie wundern sich, dass die Jünger Maria Magdalena ( Maria v. Magdala) als Jüngerin anerkannt haben."
Wir wissen aus der Schrift, dass Maria von Magdala neben der Mutter Jesu die historisch bestbezeugte Frauengestalt in der Anhängerschaft Jesu ist. Ihr Name wird so oft genannt wie kein anderer.
Ebenso, dass Jesus, sieben Dämonen aus ihr ausgetrieben hat, dass sie sich IHM angeschlossen hat und zu seinem engsten Jüngerkreis gehörte. Ferner, dass sie mit ihm nach Jerusalem hinaufzog, bei der Kreuzigung Jesu dabei war und bei seiner Grablegung.
Auch, dass Jesus ihr als die Erste am Ostermorgen erschienen ist.
Dies zeigt auf: dass auch eine "gefallene Frau“, wenn sie von Jesus, im Priester, im Bußsakrament die Vergebung von der Sünde erhalten hat – ein Neuer Mensch wird.
Das Alte ist vergangen – Neues ist geworden. Maria v. Magdala wurde ein Neuer Mensch.


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 freya 21. Juli 2018 
 

@Fides Mariae

Die Eremitinnen-Weihe z.B., steht auch für Frauen offen, die keine Jungfrauen mehr sind. Natürlich braucht man auch hierzu eine Berufung, um ein zurückgezogenes, beschauliches Leben führen zu können.

Aber letztendlich ist eine Weihe nicht Voraussetzung für die Heiligkeit nach der wir streben sollten. Es gibt genügend "Ungeweihte", die eine größere Heiligkeit erreicht haben als Geweihte!
Die hl. Maria Magdalena (Gedenktag 22.7.) ist nur ein Beispiel unter vielen!


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 Fides Mariae 20. Juli 2018 
 

@Freya: Nein, es gibt keine einzige Möglichkeit

einer Weihe für gefallene Frauen in unserer Kirche, die zölibatär in der Welt leben wollen, ohne einem Institut beizutreten.
Das Privatgelübde ist eben privat und kein Stand der Kirche. In unserer heutigen Zeit sollte es - spätestens seit 1968 - geweihte Büsserinnen geben. Das wäre ein Zeichen der Zeit.
Übrigens, ich wundere mich immer, dass Maria Magdalena von den Jüngern als Jüngerin anerkannt wurde. Scheint fast unmöglich.


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 Fides Mariae 20. Juli 2018 
 

Hihi

@Freya: "Die Virgo (aus)probata". Habe mich gekringelt vor Lachen. Einfach wunderbar!!!!!!


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 siebenschlaefer 20. Juli 2018 
 

Um es deutlich zu sagen: Diese Instruktion ist ein Angriff auf die Hl. Jungfrau Maria selbst!

Der Glauben (ein verbindliches Dogma!) an die physische Jungfräulichkeit Mariens wird größtenteils geleugnet, stattdessen wird von einer symbolischen Darstellung geschwurbelt. Es ist und bleibt aber eine Häresie, die physische Jungfräulichkeit Mariens zu leugnen. Insofern passt es perfekt in das modernistische Weltbild, nun auch das Institut der Jungfrauenweihe de facto zu entkernen. Erbärmlich!


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 freya 19. Juli 2018 
 

@scheinfrager: Kööösstlichhh!!

Ihr rechter Fuß Vergleich! Das trifft den Nagel auf den Kopf! - Habe selten so gelacht!!

@annae
Es wäre sehr anstößig und grotesk, falsche Jungfrauen zu weihen! Man kann im Leben nicht alles haben!
Für Frauen, die zölibatär leben wollen aber keine Jungfrauen mehr sind, bietet unsere Kirche genügend andere Möglichkeiten. Eine Maria Magdalena wäre jedenfalls nie auf die Idee gekommen, um die Jungfrauenweihe zu bitten und ist - als Büßerin - zur Heiligen geworden.
Diese Möglichkeit, heilig zu werden steht für jeden offen!


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 anjali 19. Juli 2018 
 

@Scheinfrager

Aber natuerlich darf man sich wehren.Sonst wird noch gesagt,man haette zugestimmt!


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 scheinfrager 19. Juli 2018 
 

@anjali

"Ich verehre die H.Maria Goretti,ein leuchtendes Beispiel."

Aufgrund juristischer Verbildung muss ich bei der Hl. Maria Goretti auch immer daran denken, dass neben ihrem Willen, ihrem Angreifer und Mörder zu vergeben, auch etwas anderes zentral ist:

Sie hat sich mit aller Kraft gegen die Vergewaltigung gewehrt; hat also wohl auch mittels Gewaltanwendung gegen den Angreifer die Tat zu verhindern versucht; und zwar völlig legitim, da ihr natürlich das Recht auf Notwehr zustand. Und zwar legitim obwohl erfolgreiche Notwehr bei 11-jähriger gegen 27-jährigen mit Meser eher unwahrscheinlich war.

Ergo, kann ich leicht in Versuchung kommen, wenn mir mal wieder ein "Gewalt ist keine Lösung und unchristlich"-Träumer über den Weg läuft mit einem Verweis auf die Hl. Maria Goretti zu erwidern, dass offiziell legitime und selbst aussichtlose Gewaltanwendung Zeichen von Heiligkeit sein kann, z.b. wenn es Notwehr ist.

Manches von der Polizei hingegen klingt fast so, als sei Notwehr böse und falsch


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 anjali 19. Juli 2018 
 

@Annae

Es ist ein sehr weltliches Vorurteil dass Frauen nur junfraeulich leben wollen da sie keinen Mann bekommen koennen!!!!In dieser uebersexualisierter Gesellschaft wirkt das befremdent.Gerade deshalb kann Keuschheit ein Zeichen Gottes sein.Ich verehre die H.Maria Goretti,ein leuchtendes Beispiel.


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 scheinfrager 19. Juli 2018 
 

@annae

Die Aufregung ist in der Missachtung banaler Logik begründet.

Gäbe es eine "Rechte-Fuß-Weihe", dann ist es zwar für jemanden, der den rechten Fuß bei einem Unfall verloren hat zwar tragisch, aber es ist NICHT MÖGLICH die "Rechte-Fuß-Weihe" an ihm zu vollziehen, denn er hat ja keinen rechten Fuß mehr. Es ist einfach komplett nonsense bei so jemanden eine "Rechte-Fuß-Weihe" zu machen.

Wenn man dann eine Unfairnirniß darin sieht, dass andere, die den linken Fuß bei einem Unfall verloren haben, aber den rechten noch haben, die Weihe empfangen können und der ohne rechten Fuß nicht, dann kann die Lösung nicht sein, dass man die "Rechte-Fuß-Weihe" für Leute ohne rechten Fuß zulässt. Das wäre Quatsch.

Stattdessen muss man entweder die "Rechte-Fuß-Weihe" abschaffen und stattdessen eine andere Weihe einführen, die die Unfairnis nicht mehr aufweist (und die muss dann auch anders heißen); oder eben Alternativweihen für solche Leute entwickeln; oder man lässt es sowieso.

Nur 2+2=4 und nicht 5.


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 Judith Belz 19. Juli 2018 
 

grotesk

Annae zur Ihrer Information: es gab lange Zeit in einigen klausurierten Orden mit feierlicher Profess die Tradition, dass ihnen bei ihrer Ewig Profess oder kurz danach die Jungfrauenweihe gespendet wurde.
Gerade weil immer mehr Frauen in diese Orden eintreten, die bereits sexuelle Erfahrungen haben, haben in Deutschland die Orden (m. W. mittlerweile alle, die nicht ebenfalls die Jungfräulichkeit als Aufnahmevoraussetzung in den Orden haben) die Tradition des Empfangs der Jungfrauenweihe beim Ewig aufgegeben.

Diese Nonnen wissen, worum es bei der Jungfrauenweihe geht und gehen damit ehrlich um.

Es ist schon grotesk, dass der Empfang der Jungfrauenweihe in diesen Orden nicht mehr möglich ist, während Rom es gegen die 2000jährige Geschichte und dem Ritus nun für Frauen außerhalb der Klöster erlaubt hat.


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 Lämmchen 19. Juli 2018 
 

@Annae

Ihre Einschätzung ist absurd, Schauen Sie sich den Ritus an, da wird nicht Keuschheit versprochen, sondern Jungfräulichkeit und die ist nun mal eindeutig. Lesen Sie die Website der Amerikanerin, da wird jedem sehr einfach erklärt, wo der Unterschied zwischen Keuschheit und Jungfräulichkeit.

Es geht ja auch nicht darum, dass sich jeder wählen kann, was er will, sondern darum, dass er den Weg geht, zu dem er berufen ist. Erläutert wird das auch auf dem anderen Artikel auf kath.net


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 Mariat 19. Juli 2018 

@VC

Ich bitte um Entschuldigung. Das Dogma: Unbefleckte Empfängnis, bedeutet, dass Maria durch die Gnade Gottes, "von der Erbsünde frei war". Dieses Dogma hat die Gottesmutter in Lourdes auch bestätigt.
Im Eifer habe ich das Dogma und die Jungfräulichkeit Marias, vor und nach der Geburt von Jesus, dem Wort Gottes, vermischt.
Vielen Dank
Mariat


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 Fatima 1713 19. Juli 2018 
 

Für verwitwete Frauen

gibt es eine eigene Witwenweihe.


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 annae 18. Juli 2018 
 

Ich verstehe die Aufregung hier nicht!

Die Jungfrauen Weihe ist ja schließlich eine Berufung und nicht ein Statussymbol,das man sich erarbeiten müsste! Natürlich verspricht man bei der Weihe das Gelübde der Keuschheit und muss von da an ein zölibatäres Leben führen,aber wie man davor gelebt hat,ist doch dafür nicht relevant!!Sonst könnte ja jemand der sich zb erst später bekehrt hat diesen Lebensstand gar nicht wählen!Die Foderung nach körperlicher Jungfräulichkeit ist ja total absurd,das gilt ja auch nicht für Ordensleute! Und dann könnte ja zb auch eine verwitwete Frau diese Weihe nicht ablegen bzw keine Ordensfrau werden und da gibt's ja sogar einige Heilige,deren Werdegang so war-oder man denke nur an den Heiligen Augustinus,der hat ja vor seiner Priesterweihe auch kein jungfräuliches Leben geführt...Ich denke es ist sehr gut,dass hier Klarheit geschaffen wird,dass es sich bei der Jungfrauen Weihe nicht etwa um Frauen handelt die eben einfach keinen Mann gefunden,sondern die sich bewusst für Jesus entschieden haben!


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 freya 18. Juli 2018 
 

@ 2 Tim3,1-5: Wenn's nicht zum Weinen wär!

Es war abzusehen, dass die Franziskus-Agenda auch vor den Jungfrauen keinen Halt machen wird: Somit wird aus der reinen virgo, der sich Christus vermählt, bald die virgo (aus-)probata! Ob der Bräutigam damit eiverstanden ist?!


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 Tonika 18. Juli 2018 
 

Franziskus verwässert den kath.Glauben bis es keinen Grund hat. So sieht kein Fels der Kirche aus.

Unter Franziskus ist die katholische Kirche offenbar HALT-und ORIENTERUNGSLOS geworden.
Der Papst verwässert den katholischen Glauben bis keinen Grund, keinen Halt mehr hat und im Wogen und Wellen der unterschiedlichen Meinungen und Ideologien hin-und her geworfen wird.

Franziskus relativiert vieles in der Kirche bis es keine Bedeutung mehr hat. Abtreibungsaktivisten können sich daher Lebensschützer nennen und Nicht-Jungfrauen zu Jungfrauen weihen lassen.

Blenden und Schein sind wichtiger als Echtheit und Gehorsam gegenüber Gott.

Die Liebe zum Herrn ist bei vielen im Vatikan erkaltet. Dafür lodern die Flammen der Liebe zur Welt umso heißer.


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 2.TIM. 3,1-5 18. Juli 2018 
 

Zum lachen!

Jungfrauenweihe ohne jungfrauen. Ich lach mich zu Tode. Heist jetzt wohl weihe der “Erfahrenen Frauen“. Eine Lachnummer nach der anderen.


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 phillip 18. Juli 2018 
 

Gehorsam dem Papst gegenüber vs Diskrepanz zwischen Reden und Tun

Die Stimmen, die die Gehorsamsverpflichtung gegenüber dem aktuellen Papst zumindest in Zweifel ziehen, werden lauter und mehr - und MA zu Recht. Im Oktober 2014 sagte der Papst:„Der Papst ist [...] der Garant des Gehorsams, der Übereinstimmung mit dem Willen Gottes, mit dem Evangelium Christi und der Tradition der Kirche. Jede persönliche Willkür beiseite lassend, ist er dem Willen Christi gemäß der ‚oberste Hirte und Lehrer aller Gläubigen‘, dazu hat er ‚die volle ordentliche Autorität, die oberste, volle, unmittelbare und universale in der Kirche.“ Die Mehrzahl seiner seither unternommen Handlungen - und vor allem Unterlassungen - lassen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit einen derart eklatanten Widerspruch dazu anzunehmen, der keinen Gehorsam zu fordern berechtigt, sondern nach dem Grundsatz, man muss Gott mehr gehorchen als dem Menschen (Berfoglio der die Göttliche Offenbarung abändert und die Katholische Kirche spaltet), sogar zu offenen Widerstand verpflichtet.


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 Lämmchen 18. Juli 2018 
 

hilfreicher Link

zu einem Blog einer Theologin und Kirchenrechtlerin,die sich bereits mit der Problematik befasst hat:
http://doihaveavocation.com/blog/a-primer-on-chastity-virginity-continence-for-catholics-part-i/


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 VC 18. Juli 2018 
 

@Mariat

In dem Dogma geht es vielmehr darum, "dass die Seele der allerseligsten Jungfrau und Mutter Maria im ersten Augenblick ihrer Erschaffung und ihrer Vereinigung mit dem Leib aufgrund einer besonderen Gnade Gottes und eines besonderen Vorzuges im Hinblick auf die Verdienste ihres Sohnes Jesus Christus, des Erlösers des Menschengeschlechtes, von aller Makel der Erbsünde rein bewahrt wurde; [...]."

U. a. hier nachzulesen:
https://www.stjosef.at/dokumente/ineffabilis_deus_1854.htm


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 Lämmchen 18. Juli 2018 
 

die Enttäuschung

ist verständlich, doch wenn man weiß, dass im Vatikan Personen arbeiten, die glauben und vertreten, dass keiner ein Leben lang jungfräulich sein könne, ist das Ergebnis hier nicht verwunderlich.

und doch:
http://kath.net/news/64456


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 Mariat 18. Juli 2018 

Auch ein Angriff auf die Gottesmutter!

Man könnte es auch ausweiten! Was ist mit dem Dogma der " Unbefleckten Empfängnis"?
Maria, "die Magd des Herrn", war vor der Geburt Jesus und nach Seiner Geburt, Jungfrau.


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 doda 18. Juli 2018 

Hä? "Jungfrauenweihe einer Frau, die keine Jungfrau ist?"

Kenne mer nit.
Bruche mer nit.
Fott domit!


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 Kostadinov 18. Juli 2018 

Jetzt kombiniert mal diesen Artikel...

mit dem über Kardinal McCarrick, dem über die Vorfälle in Augsburg St. Moritz, dem Umkrempeln des Instituts JPII für Ehe und Familie sowie den Fotos, die Kardinal Danneels nach der Papstwahl auf der Loggia zeigen... und dann fragt euch: worüber wundert ihr euch eigentlich?


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 freya 18. Juli 2018 
 

Das ist ein Angriff auf die Jungfräulichkeit von höchster Stelle aus -

wer aber hat Interesse diese anzugreifen, bzw. abzuschaffen.....?!
Derselbe, dem die Heiligkeit der Ehe, und die gottgeweihte Keuschheit ein Dorn im Auge ist!


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 Stefan Fleischer 18. Juli 2018 

Übrigens

Diese neue Regelung ist nicht zuletzt auch eine Beleidigung für die Heilige Maria Goretti und so vieler anderer, z.B. auch der Opfer des Naziregimes oder des Islamismus, welche ihr Leben für ihre Jungfräulichkeit hingegeben habe.


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 Adamo 18. Juli 2018 
 

Vatikanische Instruktion!

Soweit ist die Aufweichung göttlicher Werte im Vatikan bereits fortgeschritten. Es ist nicht nur der Rauch des Satans, der in die Kirche eingedrungen ist, sondern er ist hier höchst persönlich am Werk, wenn man die letztjährigen Verlautbarungen aufmerksam verfolgt. ( Siehe hierzu auch den Empfang des Leibes des Herrn für Andersgläubige ohne das vorherige Sakrament der Busse, gefordert von Bischöfen mit Billigung des Papstes - ohne seine Klarstellung!)


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 Diadochus 18. Juli 2018 
 

Enttäuschung

Die Enttäuschung des Verbandes der geweihten Jungfrauen in den USA ist verständlich. Es ist nämlich genau der entscheidende Punkt, auf den es drauf ankommt, geändert worden. Das führt den Begriff der Jungfrauenweihe und die Berufung ad absurdum. Deshalb muss ich Rom schon eine handfeste Absicht unterstellen. Rom wird immer mehr zum Ärgernis. Was sind da für Leute am Werk? Die neue Instruktion ist eine Beleidigung an jede wirkliche geweihte Jungfrau, welche ihre Berufung ernst nimmt. Gott allein weiß um den Verdienst.


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 scheinfrager 18. Juli 2018 
 

Erschreckend ist hieran auch,

dass den Verantwortlichen entweder nicht klar war oder egal war, dass mit der Veröffentlichung eine solche Regeländerung erfolgt.

Welches von beidem ist schon egal; denn beides ist nur erklärbar damit, dass schlicht niemand an der Erstellung des Dokuments mitgearbeitet hat (bzw. was zu sagen hatte), der nennenswert juristisches Talent hat.

Wenn eine solch offensichtlich wenigstens diskussionswürdige Regeländerung einfach so übersehen wird, wie soll man dann eigentlich andere Schreiben aus Rom, die hochkomplexe Regeländerungen/-anpassungen betrefen ernst nehmen?

Da muss man doch umsomehr davon ausgehen, dass da nicht sauber die Dinge durchdacht worden.

Wie soll man denn als Katholik dann noch überhaupt der eigenen Verplfichtung sich dem päpstlichen Lehramt zu beugen, wenn man fürchten muss, dass mangels Textsorgfalt eine Vielzahl von Problemen drin stecken können, die bei Erstellung schlicht nicht aufgefallen sind?

Man kann nicht zustimmen,wenn die selbst ihren Text nicht kapieren


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 Mariat 18. Juli 2018 

Wenn man keine Jungfrau mehr zu sein braucht, ist der Name " Jungfrauenweihe" falsch!

Darf also vom Verständnis und der Voraussetzung her, nicht als solches bezeichnet werden!
Es ist dann einfach " ein Gott geweihtes Leben", dass man als ledige, geschiedene oder verwitwete Frau, in Keuschheit führen möchte.


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 Stefan Fleischer 18. Juli 2018 

Wo Gott nicht mehr im Zentrum steht

sondern der Mensch, machen irgendwelche Weihen an Gott eben keinen Sinn mehr, selbst wenn sie der Tradition halber noch aufrecht erhalten werden. Das erste was so über Bord geworfen wird sind dann jene Regeln, welche man unter diesen Voraussetzungen nicht mehr versteht, weil sie sich aus der ganzen Grösse und Herrlichkeit des dreifaltig einen Gottes und aus dem ewigen Ziel unserer Pilgerreise hier und jetzt herleiten.


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 anjali 18. Juli 2018 
 

Kardinal Burke hat darueber gesagt,dass man nicht etwas weihen kann ,was nicht existiert.Ist irgendwo logisch.


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 wedlerg 18. Juli 2018 
 

Passt nicht in den Zeitgeist!

Unsere Kirche hat viel zu tun mit der Anbiederung an linksextreme und linksliberale Pseudohumanisten, an Luther und seine Notreligion, die die Sünde "abschaffen" will, und an Menschen in allen Lebenssituationen (gemeint ist Menschen, die Gott-ferne Umstände kultivieren.

Da darf man nicht auf die Schafe Rücksicht nehmen.


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