Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  2. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  3. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  4. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  5. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  6. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  7. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
  8. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  9. Vatikan sagt für September in Rom geplanten Weltkindertag ab
  10. „Junge Menschen, die zum Glauben zurückkehren, wollen den ‚vollen fetten Glauben‘“
  11. Schauspielerin Christina Applegate nennt Abtreibung ‚Mord‘ und ‚mein Kind töten‘
  12. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  13. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  14. Gleichgültigkeit und Dekadenz – Die größte Hoffnung für iranische und russische Diktatoren
  15. Radikale Feministin Michelle Bachelet könnte nächste UN-Generalsekretärin werden

FAZ: Im „Abendmahlsstreit ist Papst Franziskus konsequent Peronist“

17. Juli 2018 in Deutschland, 19 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


FAZ-Redakteur Matthias Rüb: Das Pontifikat des argentinischen Papstes sei schon als „Übersetzung des Peronismus ins Kirchliche“ beschrieben worden, man habe „diesen Befund zuletzt wieder am Abendmahlsstreit der deutschen Bischöfe“ sehen können.


Frankfurt (kath.net) Papst Franziskus ist nicht nur Landsmann, sondern auch Schüler von Juan Perón, schreibt der FAZ-Redakteur Matthias Rüb in seinem Kommentar „Ihr habt alle ganz recht“ und erinnert daran, wie der argentinische Präsident Juan Perón (1895-1974) von einem Neffen dafür kritisiert wurde, dass er zwei Gruppen mit entgegengesetzten Positionen nacheinander recht gegeben habe. Perón reagierte darauf mit „Du hast ganz recht“. Rüb schildert, dass Perón „mit allem und allen übereinstimmte“ und so „nach seinem eigenen Gutdünken jede Maßnahme durchsetzen“ konnte. Perón „perfektionierte den populistischen Personenkult und den Machterhalt ohne ideologisches Unterfutter“. Das Pontifikat des argentinischen Papstes sei schon als „Übersetzung des Peronismus ins Kirchliche“ beschrieben worden, man habe „diesen Befund zuletzt wieder am Abendmahlsstreit der deutschen Bischöfe“ sehen können.


Papst Franziskus habe den Wortführern der beiden zerstrittenen Fraktionen hinter Reinhard Kardinal Marx und Rainer Maria Kardinal Woelki jeweils gesagt: „Ihr habt ganz recht“, „dann ließ der Papst vom Chef der Glaubenskongregation“, Luis Kardinal Ladaria, „im Mai einen Brief an die Deutsche Bischofskonferenz schicken, in dem die Veröffentlichung der Handreichung untersagt wird“, denn die Streitfrage betreffe die Weltkirche und müsse deshalb von den zuständigen Vatikanbehörden geklärt werden. „Das konnte man mit Fug und Recht als ökumenisches Bremsmanöver und als Sieg für die konservative Woelki-Fraktion verstehen“. Danach übertrug der Papst „die Entscheidung, die er mit dem Brief Ladaria gerade erst an sich und an die Glaubenskongregation“ gezogen habe, wieder an die deutschen Ortsbischöfe zurück“, jetzt könne sich „die links-liberale Marx-Fraktion wieder im Recht fühlen“.

Dann sei „die zuvor unter Verschluss gehaltene Handreichung“ in „Orientierungshilfe“ „umgetauft“ und veröffentlicht worden. „Neun der 27 deutschem Bistümer haben sich inzwischen zu der Orientierungshilfe geäußert, alle erscheinen nur noch orientierungsloser als zuvor“. Nun soll aus der „deklarierten Einzelfallteilnahme“ „der faktische Regelfall“ werden.

Ursprünglich sei im Kirchenrecht nämlich „die Schwelle zur Abendmahlsteilsnahme“ „recht hoch: Faktisch handelt es sich um eine Art Schnellkonversion zum Katholizismus“.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Franziskus Papst

  1. Papst Franziskus möchte an Ostermesse teilnehmen
  2. Genesung in kleinen Schritten: Papst geht es etwas besser
  3. Vatikan kündigt nach fünf Wochen ersten Auftritt des Papstes an
  4. Papst will Aschermittwochs-Bußprozession selbst leiten
  5. Vom Argentinier zum Römer: Franziskus über seinen Start als Papst
  6. Fußballbegeisterter Papst mit zwei linken Füßen
  7. Papst will keine Ordensfrauen mit "Essiggesicht"
  8. Papst besucht an Allerseelen Gräber ungeborener Kinder
  9. Dilexit nos
  10. Belgien: Nach Papstaussagen zu Abtreibung und Frauen wollen sich nun 520 Personen ‚enttaufen’ lassen







Top-15

meist-gelesen

  1. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  2. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  3. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  4. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  5. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  6. Papstsekretär: Leo XIV. bleibt "Padre Roberto"
  7. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  8. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  9. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  10. Britisches Innenministerium stoppt Ermittlungen gegen legale Online-Posts
  11. Visitation im Stift Heiligenkreuz abgeschlossen
  12. Nicht Erinnerung, sondern Gegenwart - Ostern im Riss der Zeit
  13. Vatikan sagt für September in Rom geplanten Weltkindertag ab
  14. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  15. Weltweit gibt es 1,42 Milliarden Katholiken

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz