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Spanische Kirche wehrt sich gegen Ethikunterricht

18. Juli 2018 in Chronik, 9 Lesermeinungen
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Die neue spanische Links-Regierung möchte in Spanien das Pflichtfach Religionsunterricht durch ein Pflichtfach Ethikunterricht ersetzen.


Madrid (kath.net)
Die neue spanische Links-Regierung möchte in Spanien das Pflichtfach Religionsunterricht durch ein Pflichtfach Ethikunterricht ersetzen. Dies geht aus Äußerungen der neuen Bildungsministerin Isabel Celaa hervor. Kritik für diese Ideen gibt es dafür von der katholischen Kirche, die von einem Eingriff in die Religionsfreiheit sprach. Die spanische Regierung möchte außerdem die halbstaatlichen Schulen, die meistens von der katholischen Kirche betrieben werden, aber vom Staat finanziell unterstützt werden, überprüfen.



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Lesermeinungen

 antonius25 18. Juli 2018 
 

Ist der Religionsunterricht dort wie in Deutschland?

Dann begehen die Kommunisten in ihrem Hass auf die Kirche am Ende noch eine gute Tat. Denn bei dem Religionsunterricht grenzt es an ein Wunder, wenn jemand den Glauben nicht verliert.

Es geht aber auch anders:
Ich profitiere bis heute von dem einen Jahr Grundschul-Reli bei unserem alten Pater, der versucht hat, in uns Kindern ein Gefühl für das Geheimnis der Eucharistie zu wecken. Das war aber dann leider auch fast schon der einzige Kontakt mit der Religion im engeren Sinne in den noch folgenden 10 Jahren Schulunterricht. Gott sei seiner Seele gnädig!


1
 
 Adamo 18. Juli 2018 
 

Religionsunterricht weg, dafür Wisci Waschi Ethik Unterricht

Den Ethikunterricht kann die Linksregierung in Spanien beeinflussen. Damit kann man die Jugend in ihrem Sinne steuern. Bereits Stalin prägte den fatalen Satz:
"Wer die Jugend in der Hand hat, der hat das ganze Volk in der Hand."


1
 
 PBaldauf 18. Juli 2018 
 

Die Sozialisten wurmt sie sehr:
«Die Religion: Man nicht mehr lehr!»
Die Linke mag dergleichen nicht:
Hinweg! Nun werde «Ethik» Pflicht!

Die Religion – da man nicht glaubt
Ins Aus gedrängt, das Land „entstaubt“!
Ach, dieser Sozialisten-Wahn
Erneut bricht «Hochmut-Stolz» sich Bahn
Und da die Zwei zusammen sind
Fehlt auch nicht «Torheit», als ihr Kind

Hinweg mit Kirche, Gott, Gebot!
Denn WIR sind «Autonom» und «Rot»
Nichts hält uns auf in unserem Lauf
Das Land: Wir räumen es jetzt auf

Tu, was du willst: Du, Mensch, bist FREI!
Der Christen-Gott? Uns einerlei
Die Religion: Sie engt uns ein
Was nicht gefällt, es soll nicht sein

Halt, Sanchez, an in deinem Lauf:
Die Gleichung geht partout nicht auf
Ob’s Euch genehm, ob störend sei:
Durch Gottes Geist wird Mensch erst frei
Und nur durch Christus, der die Wahrheit
Kommt uns auch Friede, Licht und Klarheit
Wovon ihr Sozialisten träumt
Ist Lug und Trug, den Satan schäumt


2
 
  18. Juli 2018 
 

Gefährlich, denn die Ethik besteht aus Normen und Werten. Und das heißt folgendes:

Wann ändern sich Normen und Werte?

Ein wesentlicher Grund für einen Normen- oder Wertewandel sind Änderungen in der Gesellschaft. Bekommt etwa eine gesellschaftliche Gruppe größeren Einfluss, werden sich viele geltende Normen nach und nach an die Normen dieser Gruppe anpassen. Verliert eine Gruppe an Einfluss in der Gesellschaft, werden auch manche ihrer Normen aufgegeben.

Wer legt Normen fest?

Normen werden in aller Regel von den Herrschenden festgelegt.
Ein Beispiel: Der Paragraf 175 Strafgesetzbuch (StGB), der seit 1871 in Deutschland zunächst homosexuelle Handlungen zwischen Männern im Allgemeinen und in seiner späteren Fassung sexuelle Handlungen zwischen über 18-jährigen Männern und unter 18-jährigen mit Freiheitsentzug bestrafte, wurde 1994 aufgehoben, da er in dieser Form nicht mehr zeitgemäß erschien. Denn mittlerweile waren homosexuelle Paare – zumindest bei der Mehrheit der Deutschen – gesellschaftlich anerkannt; die Norm hatte sich überlebt.
Die 10 Gebote reichen.


4
 
  18. Juli 2018 
 

Welche Ethik? - Fehlerkorrektur

Im Einleitungssatz meiner Lesermeinung von vorhin muss es nach dem Beistrich natürlich "dass" anstatt "das" lauten. Ich bitte um Nachsicht für diesen Schlampigkeitsfehler.


1
 
  18. Juli 2018 
 

Welche Ethik?

Die europaweit herumgeisternde Idee eines Ethikunterrichts basiert auf der Illusion, das es nur e i n e Ethik gebe. In Wahrheit gibt es aber vermutlich fast genau so viele unterschiedliche Ethiken wie es Ethiklehrer gäbe. Daher müsste es - wie für jedes andere Unterrichtsfach - wohl auch für den Ethikunterricht einen Lehrplan geben, der letztlich nur vom Staat bzw. dessen Schulbehörden verordnet werden könnte. Und allein schon diese "Horrorvorstellung" scheint Grund genug, um den Ersatz des katholischen Religionsunterrichts durch einen Ethikunterricht kategorisch abzulehnen.


5
 
 dalet 18. Juli 2018 

Schule

Der spanische Staat könnte es ja einfach so machen, wie es bei in Deutschland läuft. Die Bischöfe sind zwar für den Religionsunterricht zuständig, de facto findet aber - gerade in den höheren Klassen - mehr Ethikunterricht als Religion statt.


1
 
 Uwe Lay 18. Juli 2018 
 

Kampf gegen Rechts

Für die Katholische Kirche ist heutzutage der Kampf gegen alles Rechte fast zur wichtigsten Aufgabe geworden- aber dann wundert sie sich, wenn Linke regieren und den Religionsunterricht abschaffen, den christlichen- gegen einen islamischen hat man als Linker ja nichts!
Uwe C. Lay


8
 
 Stephaninus 18. Juli 2018 
 

Die übliche Linke Agenda

Aber hierzulande hofieren die Kirchenfürsten ja stetig die sozialistischen Politiker. Aber im Fall von Spanien kann man wohl ruhig bleiben: auch diese Regierung wird nicht alt im Amt.


4
 

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