SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
- Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
- Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln
- Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
- „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
- 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
- Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
- Hostienmangel in Kuba: Kirche in Panama und Puerto Rico senden Hilfe
- „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
- Sieben Pfarreien sind viel zu viel für ein Bistum
- Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
- „Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“
- Innsbruck: Generalvikar Buemberger lässt Funktionen vorübergehend ruhen
- Bayerischer Rundfunk bezeichnet muslimische Kleidung für Frauen als ‚Modest Fashion‘
- Elon Musk kündigt rechtliche Schritte gegen das ZDF an
| 
Freiheit heißt aushalten nur eine Diktatur erträgt nicht16. Juli 2018 in Kommentar, 5 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Auch die Kirche trifft eine Verantwortung. Es gilt die Freiheit zu verteidigen und nicht im Mainstream zu schwimmen. Man ist gerade auf dem linken Auge etwas blind im Episkopat - Der Montagskick von Peter Winnemöller
Linz (kath.net) Mal ist es ein kirchenpolitischer Sprecher, dann ein Europaabgeordneter der AfD. Ein andermal steht ein Apotheker im Kreuzfeuer, der bestimmte Chemikalien aus Gewissensgründen nicht verkaufen will. Bei all den genannten Beispielen ist Gewalt gegen Sachen im Spiel und Gewalt gegen Personen liegt in der Luft. Die Gewalt ist das Problem. Eine Demokratie ist nur so gut, wie der Grad der Freiheit, den sie erlaubt. Die zu schützende Freiheit ist nicht auf Kosten des anderen auszuleben. Darum hat ein freiheitlicher Staat das Gewaltmonopol von den Bürgern übertragen bekommen. Diese Staatsgewalt dient nur einem Zweck: Die öffentliche Ordnung und die Sicherheit der Bürger aufrecht zu erhalten. Gewalt ist nur dann erlaubt, wenn diese beiden bedroht sind. Sie ist notfalls anzuwenden, wenn Straftaten zu verfolgen sind oder der Staat angegriffen wird. Eine hohe Verantwortung für das Bewusstsein, wie wertvoll diese Freiheit ist, haben die Medien. Es gibt in einer freiheitlichen Gesellschaft keine verbotene Meinung und sei sie noch so widerlich. Wir hatten auf deutschem Boden zwei aufeinanderfolgende Diktaturen, die verbotene Meinungen mit Gewalt gegen den Bürger ahndeten. Eine freiheitliche Gesellschaft verfährt genau anders herum und schützt den Bürger, der seine Meinung öffentlich vertritt, vor Gewalt dritter. 
Exakt hier gerät in letzter Zeit etwas aus dem Lot. Zwar sind wir noch lange nicht so weit, dass der Staat gar die Gewaltausübung Dritter gegen Andersdenkende dulden müsste oder würde. Zum Glück! In den Medien jedoch liest man immer wieder eine unterschwellige und zum Teil sogar unverhohlene Schadenfreude, wenn es einen einer unliebsamen Meinung getroffen hat. Hier liegt ein Defizit vor. Validen Untersuchungen zu Folge, wie der Umfrage von FOCUS aus dem Jahr 2013 oder einem Chart, den Statista im vergangenen Jahr verbreitete, ist nicht zu bezweifeln, dass sich die meisten Journalisten politisch links verorten. Ein Vergleich zwischen derartigen Charts und dem Ergebnis der Bundestagswahl zeigt überdeutlich, wie wenig die Presse die Bevölkerung unseres Landes abbildet. Es ist keine Frage, ein gewisser Anteil politisch Radikaler, mithin potentiell gewaltbereiter, gibt es sowohl bei den extrem Linken als auch bei den extrem Rechten. Zahlenmäßig und nach Anzahl der begangenen Straftaten überwiegen die Linken bei weitem. Liest man in seltenen Fällen von Linker Gewalt, dann folgt der Bericht einer Agenda. Es schwingt besonders viel Verständnis mit, wenn es einen vermeintlich oder wirklich Rechten getroffen hat. Das ist übel! Ansonsten wird linke Gewalt gerne verschwiegen oder als gewöhnliche Straftat kaschiert. So wundert es nur wenig, wenn die Verärgerung besonders in bürgerlichen Kreisen wächst. Diese sind dem Grunde nach zwar gar nicht betroffen. Nicht selten fühlen sie sich jedoch mit vermeintlichen oder wirklichen Rechtspopulisten oder Rechtsradikalen in einen Topf geworfen. Zudem ist ja durchaus alles was nicht links ist, von linker Gewalt bedroht, also auch das Bürgertum. Machen wir uns nichts vor, die freiheitlich gesinnten politischen Kräfte im Land geraten von beiden Extrempolen unter Druck. Gerät nun die Medienlandschaft noch weiter in eine linkslastige Schieflage, so stärkt das beileibe nicht etwa linke Kräfte. Es stärkt die, denen man eigentlich den Kampf angesagt hat. Das Bürgertum fühlt sich angegriffen, weil es fürchtet zu Recht oder Unrecht, die Frage gilt es zu beantworten der Staat gebe sein Gewaltmonopol zu Gunsten radikaler Kräfte auf. Alle historischen Vergleiche sind unsinnig, weil sich Geschichte nicht wiederholt. Äquivalenzen gibt sehr wohl. Wenn es ein Äquivalent zu unserer Zeit gibt, dann die Situation Ende der 20er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Zu dieser Zeit wurden die freiheitlichen Kräfte zwischen rechten und linken Extremen zerrieben und hatten am Ende nicht mehr die Kraft, der Gewaltherrschaft zu widerstehen. Das ist die Gefahr! Auch die Kirche trifft eine Verantwortung. Es gilt die Freiheit zu verteidigen und nicht im Mainstream zu schwimmen. Man ist gerade auf dem linken Auge etwas blind im Episkopat. Wer die Freiheit schützen will, muß dem Extremen von allen Seiten widerstehen.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | W.S. 16. Juli 2018 | |  | Schlimm wenn.. wie z.B.wie in Kandel geschehen noch ein Bischof die linksextreme Antifa gegen Frauen anheizt, welche nur Angst um ihre Kinder haben. |  5
| | | | | Winrod 16. Juli 2018 | | | | Etwas blind? Sehr blind auf dem linken Auge! |  9
| | | | | Herbstlicht 16. Juli 2018 | | | | Keulenschwingerei! Freiheit ist ein so dermaßen hohes Gut, dass sich alle Mühe lohnt, sie zu festigen und zu erhalten.
Und in dieser Freiheit werden uns Meinungen begegnen, die wir entweder teilen oder uns mangels Interesse oder besserer Kenntnis gleichgültig lassen.
Dann gibt es auch Meinungen und Ansichten, die wir ablehnen oder gar als abstoßend empfinden.
Dies dann auch äussern zu dürfen, gehört ebenfalls zur Freiheit. Und manchmal verlangt diese Freiheit sogar, dass wir bereit sind, für unsere Ansichten Nachteile in Kauf zu nehmen.
Vor allem dann, wenn wir als gläubige Menschen gefordert sind, Zeugnis zu geben.
Jene, die es gut mit der Freiheit meinen und sie wirklich ernstnehmen, sind bereit, Anerkennung zu zollen.
Andere holen halt fast gewohnheitsmäßig ihre Keulen hervor und schwingen sie, je nach Anlass Nazi-, Rechts-, Rassismus-, Ewiggestrige oder anderweitige Keulen. |  5
| | | | | PBaldauf 16. Juli 2018 | | | |
«Auf linkem Auge etwas blind»:
Da fragt man sich: Warum sie‘ s sind?
Wären sie dieses auf dem «rechten»
So zählte man sie zu den «Schlechten»
− Das «man» ist hier, soviel sei klar:
Die meist recht linke Medien-Schar −
Denn, ach, man ist doch gern «lieb Kind»
Und deshalb gern ein bißchen «blind»
Ob Laie nun, ob Gottes-Mann
Kommt man nicht einfach gern gut an?
Hier braucht’s, zur Wahrheit, guter Wille
Und Neu-Justierung mancher Brille… |  9
| | | | | leibniz 16. Juli 2018 | | | |
Hervorragend, stimmt genau! |  9
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuMontagskick- Sieben Pfarreien sind viel zu viel für ein Bistum
- ZDF hasst Katholiken
- Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
- Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
- Geht zu denen, die Christus nicht kennen
- Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
- Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
- Panik in Magdeburg
- Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
- Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
| 





Top-15meist-gelesen- EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - HEUTE ANMELDESCHLUSS!
- Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
- Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
- „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
- Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
- Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
- Theologe Hartl: „Bei Christen laut aufschreien, beim Islam(ismus) jedoch milde lächeln, ist…“
- 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
- Innsbruck: Generalvikar Buemberger lässt Funktionen vorübergehend ruhen
- „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
- Sieben Pfarreien sind viel zu viel für ein Bistum
- Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
- „Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“
- Bayerischer Rundfunk bezeichnet muslimische Kleidung für Frauen als ‚Modest Fashion‘
- Elon Musk kündigt rechtliche Schritte gegen das ZDF an
|