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Iranerin legt Kopftuch ab – Lange Haft!

11. Juli 2018 in Aktuelles, 9 Lesermeinungen
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Im Iran ist die Iranerin Shaparak Shajarizadeh zu einer Haftstrafe von 20 Jahren verurteilt worden (davon zwei Jahre ohne Bewährung), weil sie öffentlich gegen den Kopftuchzwang protestierte


Iran (kath.net)
Im Iran ist die Iranerin Shaparak Shajarizadeh zu einer Haftstrafe von 20 Jahren verurteilt worden, weil sie öffentlich gegenden Kopftuchzwang protestierte. Zwei Jahre der Haft sind ohne Bewährung. Ihr Verbrechen: Sie nahm die Verhüllung in der Öffentlichkeit ab und schwenkte diese an einem Stock (Foto). Das berichtet die "Krone". Laut dem Gericht habe sie damit den Strafbestand der Anstiftung zur Prostitution erfüllt. Auch ihre Verteidigerin, die Menschenrechtsanwältin Nasrin Sotoudeh, wurde verhaftet. In einem Video auf Twitter meinte sei: "Es bedeutet, ich soll für 20 Jahre zum Schweigen verurteilt werden. Tatsache ist, wir iranischen Frauen leben seit 40 Jahren im Gefängnis."



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Lesermeinungen

 Richelius 12. Juli 2018 
 

Andere Länder, andere Sitten

Der Iran gehört zu einem anderen Kulturkreis als Europa. Folglich sind auch die gesellschaftlichen Normen andere. Das mag einem gefallen, oder nicht, aber es geht uns nichts an! Der Iran muß hier seinen Weg alleine finden!
Als Katholik interessiert mich, wie er mit den Mitgliedern meiner Glaubensgemeinascaft umgeht und wie er mit den Mitgliedern jener Glaubensgemeinschaften umgeht, welche in der apostolischen Sukzession stehen. Und diese stellen dem Iran im Allgemeinen ein gutes Zeugnis aus. (Ich war selbst überrascht, als ich das das erste Mal hörte.) Mit den Protestanten steht dieser Staat aber auf Kriegsfuß.

Die "Verbündeten" des Westens aber (besonders Saudi-Arabien und neuerdings auch die Türkei) sind um ein Vielfaches gefährlicher, zum einen, weil sie tatsächlich islamisieren wollen (die Schiiten betreiben nur selten Mission), zum anderen, weil sie das Geld des Westens haben und es für den Terror einsetzen. Diese verfolgen Christen auch alleine aufgrund der Religion.


2
 
 doda 11. Juli 2018 

Herr Van der Bellen

wird sich also umgehend mit aller Kraft für das Recht Shaparak Shajarizadeh's einsetzen "sich so zu kleiden wie sie möchte."
Sie ist ja eine von allen Frauen.
Nein, das wird er nicht.
'Maulfechter' fällt mir da ein.


8
 
  11. Juli 2018 
 

Ich habe den Klassiker das Kopftuch betreffend im Anhang verlinkt.

Wenn der oberste Beamte Österreichs den Islam förderd, dann hört sich das so an:

www.youtube.com/watch?v=FJ260SnjsWY


5
 
 st.michael 11. Juli 2018 
 

hier merkt keiner etwas

Ich rege mich schon lange darueber nicht mehr auf.
Hier machen ja leute wie oezil noch werbung fuer islamische unterdrueckung wollen aber gerne hier in freiheit leben
Und die kopftuchtraegerinnen hierzulande sind der beweis das die unterdrueckung funktioniert
Also nicht aufregen sondern weggucken
Ist am besten so.


6
 
 phillip 11. Juli 2018 
 

Was treibt die Richter im Iran zu einem derart wahnsinnigen Urteil?

Na, wer wohl? Was macht ein Richter anderes als Gesetze zu vollziehen? Er schöpft Recht aus den ihm vorgegeben Quellen und schafft keine Neuen! Der Islam ist eine friedliche Religion,
er lässt Kopftuchableger leben und bestraft derartig Verwerfliches nur mit 20 Jahren Haft - wie human. In Ländern mit einem solch humane Rechts- und Kultur Verständnis werden Christen einer "gerechten" Strafe belegt und ihnen das "muslimische Heil" zuteil. Und was macht der Papst? Er sagt, dass der Islam eine friedliche Religion und nicht gewalttätig sei. Wie anders ist zu erklären, dass er am Grab des heiligen Nikolaus Ost und West versammelte und über das Leid der verfolgten Christen im Nahen Osten sprach, aber jede Nennung der Täter vermied: der Islam und die radikalen Muslime blieben unerwähnt.


11
 
 Philipp Neri 11. Juli 2018 

Alle Staaten, die meinen, dass man mit dem Iran doch gute Verträge abgeschlossen hätte und die darüber schimpfen, dass Trump wieder Sanktionen verhängt hat, sollten sich jetzt vehement dafür einsetzen, dass solche Urteile revidiert werden.
Auch die Befürworter und Verteidiger von Verschleierung hierzulande sollten sich mal solche Fälle vor Augen halten und mal darüber nachdenken, was sie da eigentlich befürworten und was sie damit verteidigen.
Aber meist wird dann nur geschwiegen!


15
 
 Catherine 11. Juli 2018 
 

Nur wer den sogenannten Dialogisten

Glauben schenkt, kann dieses Urteil nicht nachvollziehen. Wer der Rosstäuschung über den Islam wirklich entgehen will, sollte das Buch des deutschen Orientalisten Prof. Tilman Nagel "Was ist der Islam?" lesen, Duncker & Humblot Verlag in Berlin. Danach entfallen alle Fragen und man ist gegen die Lügen gerüstet.


8
 
 JuM+ 11. Juli 2018 
 

Das ist irregeleiterter Fundamentalismus

Wird das auch in 10-20 Jahren das Bild von Europa sein?


11
 
 doda 11. Juli 2018 

Was treibt die Richter im Iran zu einem derart wahnsinnigen Urteil?


8
 

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