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Bischof: ‚Abtreibung ist kein Recht, sondern eine Tragödie’

11. Juli 2018 in Prolife, 7 Lesermeinungen
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Falls die Abtreibung in Argentinien legalisiert wird, ist es das erste Mal in der demokratischen Geschichte des Landes, dass ein Gesetz die Eliminierung eines Menschen durch einen anderen legitimiert, sagte Bischof Oscar Ojea.


Buenos Aires (kath.net/LifeNews/jg)
Tausende Argentinier versammelten sich am 8. Juli zu einer Messe beim Heiligtum „Unserer lieben Frau von Lujan“ um dafür zu beten, dass das geplante Gesetz zur Legalisierung der Abtreibung in dem südamerikanischen Land vom Parlament abgelehnt wird.

„Abtreibung ist kein Recht, sondern eine Tragödie“, hielt Oscar Ojea, der Vorsitzende der argentinischen Bischofskonferenz den Politikern des Landes entgegen. Argentinien befinde sich an einem „heiklen Moment“ seiner Geschichte. Falls das Gesetz beschlossen werde, sei es das erste Mal in der demokratischen Zeit, dass ein Gesetz die Eliminierung eines Menschen durch einen anderen legitimiere. Der Bischof rief die Politiker auf, neue und kreative Lösungen zu finden, damit keine Frau eine Abtreibung durchführen lassen müsse.

Das Abtreibungsgesetz ist vom Unterhaus des Parlaments beschlossen worden. Am 8. August wird es im Senat debattiert. Die Legalisierung der Abtreibung im Heimatland von Papst Franziskus könnte Auswirkungen auf andere lateinamerikanische Länder haben. In den meisten Staaten des Kontinents ist Abtreibung gesetzlich verboten.

Das Marienheiligtum von Lujan ist der beliebteste Wallfahrtsort Argentiniens. Unsere liebe Frau von Lujan ist die Patronin des Landes.



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Lesermeinungen

 Adamo 12. Juli 2018 
 

Bischof Oscar Ojeja macht es besser als die französischen Bischöfe.

Um aus der Zuschrift von IMEK am 11.7.2018 zum Bericht "Macron ehrt die Abtreibungspolitikerin Simone Veil" zu zitieren: "Frau Veil hat rückblickend erklärt, wenn die französischen Bischöfe ihr Schweigen gebrochen hätten, wäre das Abtreibungsgesetz in Frankreich nicht zustande gekommen." Von Argentinien kann die Welt also noch viel lernen, wie man vor der Abstimmung des Parlamentes über das Abtreibungsgesetz richtig reagiert.


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 Rosenzweig 12. Juli 2018 

Helfen wir dringend beten..

-
dass Pp.Franziskus JETZT- seine tausenden Heimat-Argentiner- die ihre Zuflucht zu U.lb.Fr.v. Lujan genommen haben- stärkt!

Und den Regierenden seines Heimatlandes in ihrer Verantwortung- erneut Klartext spricht,
dass JEDE Abtreibug MORD ist! -
TÖTEN eines unschuldg.KINDES, mit Unsterbl Seele!

Und statt dessen- dringend weitere kreative Lösungen schaffen, um "werdenden Müttern" in Not/Bedrängis- Hilfen u. lebensbejahende Möglichkeiten zu vermitteln!
-
Ganz sicher ist weltweit, auch immer Unser MIT!tragen u. Helfen- wo möglich- gefordert,
und tägl. Unser Gebet, auch Opfer mit einzubringen.
In diesem Bemühen verbunden..

-


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 ThomasR 11. Juli 2018 
 

Abtreibungen=Tragödie des Christentums in Deutschland

Um 80% Abtreibungen im Jahr von inzwischen um 100 TSD (ohne "Pille danach") wird in Deutschland durch Mütter christlicher Herkunft(wo die entweder Mutter des Kindes oder wenigstens Großeltern des Kindes noch getauft wurden)vorgenommen.

Zu einer Reduzierung der Abtreibungsquote um geschätzt bis zu 10% könnte z.B. die Einrichtung und Unterhalt von Frauenhäuseren in den aufgegebenen Klöstern beitragen (Kostenvolumen um 5% der Kirchensteuereinahmen, die sowieso in den letzten Jahren gestiegen sind bei einer kontinuerlichen anteiligen Reduzierung der Kosten für Priester- und Diakonegehälter an den Gesamtausgaben der Amtskirche.)

Leider für die Zuleitung von 5% der Kirchensteuereinnahmen dem Lebenschutz ist die Amtskirche nicht bereit (Kirchenvolk hat zwar Kirchensteuer zu zahlen aber bei der Verteilung der Kirchensteuereinnahmen hat kein Mitspracherecht).
Das Anbieten der Plätze bedürftigen Frauen und Mädchen in einem Frauenhaus reduziert den sozialen Zwang eine Abtreibung vorzunehmen.


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 Cölestin 11. Juli 2018 

Jetzt könnte er was machen.

Das wäre jetzt für Papst Franziskus eine Möglichkeit, (in seiner Heimat) Profil zu zeigen ...


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 Ulrich Motte 11. Juli 2018 
 

Darf ich die Überschrift ergänzen, Herr Bischof?

"Abtreibung" ist fast immer auch ein Verbrechen.


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 Ehrmann 11. Juli 2018 

Sind auch in Argentinien die Parlamentarier so weit vom Volk entfernt,daß dieses Gesetz möglich ist?

Demikratie heißt Herrschaft des Volkes, dieses ist der Souverän der anerkannten Regierungsformen-und kaum eine Demopratie der Welt entspricht dem wirklich, das ist klar. Aber irgendwie sollten die Menschen eines Landes doch mitreden können-schlafen sie wie bei uns oder werden sie hintergangen? Der Glaube ist lax, das Leben trotz finanzieller Schwierigkeiten zu bequem geworden. Wo ist Gott positioniert? Der Souverän ist Er für uns nicht mehr. Nicht einmal der Bischof wagt es, von ihm zu sprechen, er spricht nur von Verbrechen gegen die Menschlichkeit - die kann man nun auslegen wie man will und spricht dabei meist nur mehr von der Mutter. Ich denke, diese Einstellung hat bereits begonnen, ihre Folgen zu zeigen - in der Kultur des Todes.


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 Ebuber 11. Juli 2018 
 

Vielleicht muss dies alles jetzt so geschehen,

damit bald Gottes mächtiges Wirken in der Welt sichtbar werden kann. So viel Unrecht, Sünde und Unglauben kann nicht ungestraft bleiben. Welche Länder werden vor dem Herrn noch Gnade finden können? Lassen wir uns nicht täuschen: Abtreibung ist und bleibt ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.


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