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Erzbischof Becker erlaubt Interkommunion „im Einzelfall“

2. Juli 2018 in Aktuelles, 59 Lesermeinungen
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Becker: "Alle Seelsorger im Erzbistum Paderborn" sollen sich "mit der Orientierungshilfe intensiv vertraut machen und entsprechend seelsorglich verantwortbar handeln" - UPDATE: Beckers Statement in voller Länge


Paderborn (kath.net) Der Paderborner Erzbischof Hans-Josef Becker erlaubt evangelischen Ehepartnern in gemischtkonfessionellen Ehen in Einzelfällen den Empfang der katholischen Kommunion. Dies berichtet das „Westfalenblatt“. Becker setzte die jüngst von der DBK veröffentlichte und von Papst Franziskus abgelehnte Handreichung für sein Erzbistum in Kraft. Allerdings sei damit „keine allgemeine Zulassung zum Kommunionempfang“ verbunden, betonte er. Der Erzbischof sagte weiter: „In der Sitzung des Priesterrates des Erzbistums Paderborn am 27. Juni 2018 habe ich meine Einordnung vorgetragen und die Erwartung formuliert, dass sich alle Seelsorger im Erzbistum Paderborn mit der Orientierungshilfe intensiv vertraut machen und entsprechend seelsorglich verantwortbar handeln.“ Damit sei allerdings „keine allgemeine Zulassung zum Kommunionempfang“ verbunden. Damit setzt ausgerechnet das gemeinhin eher als konservativer eingestufte Erzbistum Paderborn die hochumstrittene Handreichung in Kraft.


UPDATE:
kath.net dokumentiert das Statement von Erzbischof Hans-Josef Becker gemäß Antwort des Erzbistums Paderborn auf kath.net-Presseanfrage in voller Länge:

Das von der Deutschen Bischofskonferenz vorgelegte Papier „Mit Christus gehen – Der Einheit auf der Spur. Konfessionsverbindende Ehen und gemeinsamer Teilnahme an der Eucharistie“ ist eine wertvolle Orientierungshilfe. Sie bietet eine geistliche Hilfe für die Gewissensentscheidung in seelsorglich begleiteten Einzelfällen für konfessionsverbindende Ehepaare. Dabei steht ein ernsthaftes geistliches Bedürfnis des Einzelnen im Vordergrund, die Eucharistie zu empfangen. Es geht um keine allgemeine Zulassung zum Kommunionempfang.

Durch die Taufe, den christlichen Glauben und das Sakrament der Ehe sind zwei Christen miteinander verbunden. Beim evangelischen Ehepartner einer konfessionsverbindenden Ehe können somit durchaus die Sehnsucht und der starke Wunsch zum Empfang der Eucharistie vorhanden sein. Es geht darum, zu einer verantwortlichen Gewissensentscheidung zu kommen.

Konfessionsverbindende Ehepaare und Familien liegen uns ebenso am Herzen wie die Ökumene. Mit dieser Orientierung wird nicht die Frage von Kirchengemeinschaft und Eucharistiegemeinschaft übergangen oder grundsätzlich beantwortet. Wir wollen den Gläubigen, die in einer konfessionsverbindenden Ehe leben, einen Weg pastoraler Begleitung zeigen, auf dem im Einzelfall ein Kommunionempfang möglich werden kann.

In der Sitzung des Priesterrates des Erzbistums Paderborn am 27. Juni 2018 habe ich meine Einordnung vorgetragen und die Erwartung formuliert, dass sich alle Seelsorger im Erzbistum Paderborn mit der Orientierungshilfe intensiv vertraut machen und entsprechend seelsorglich verantwortbar handeln.

Foto Erzbischof Becker (c) Erzbistum Paderborn


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Lesermeinungen

 lesa 3. Juli 2018 

Abweichende lokale Standards spalten die Kirche aufs Neue

@anthony: Sehr treffende Situationsbeschreibung! Es ist vielleicht unter anderem eine Folge einer gewissen Wohlstandsverweichlichung, dass die existentielle Bedeutung des christlichen Glaubens nicht mehr ganz erfasst wird. Dazu die Selbstbedienungsgewohnheiten - dann entstehen Denkgewohnheiten, die, wie Sie treffend sagen: "Betroffenheit gegen Wahrheit" gegeneinander ausspielen.
Aber, wie Benedikt XVI. 2005 sagte: "Barmherzigkeit ist keine billig zu habende Gnade." Die größte Gefahr dieser objektiv ungeklärten Vorgangsweise im Umgang mit der Eucharistie (alles ist möglich und etwas Genaues braucht niemand nicht zu wissen)besteht m.E. darin, dass Menschen um die Tiefe und Radikalität des Erlösungsglaubens gebracht werden, der jeden Menschen GANZ meint. "Da geht es um Leben und Tod" (K. Woelki) Das Anerkennen der Wahrheit schließt nicht aus, sondern lässt jeden teilhaben daran. Mit einem verschwommenen Einheitsbrei wird niemand zufrieden sein. Neue spalterische Festlegungen folgen.


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 antony 3. Juli 2018 

@ KarHas: Konkrete Nöte der Personen sehen...

Ein Riesenproblem in heutigen Debatten: Die konkreten Nöte werden gegen die Wahrheit ausgespielt. Einige durchaus unterschiedliche Beispiele, jeweils mit der Zielrichtung "Betroffenheit gegen Wahrheit":

"Man kann einer Frau doch kein behindertes Kind zumuten, wie herzlos ist es, Abtreibung zu verbieten"
"Es tut den Evangelischen so weh, nicht zur Eucharistie zugelassen zu sein, da kann man ihnen die doch nicht vorenthalten"
"Ich kann mein Kind/meine Mutter nicht leiden sehen. Kann man da nicht was verabreichen, um das Leiden zu beenden?" (Schon die Euthanasie-Logik der Nazis, googlen Sie mal "Ich klage an").

Und zum Thema "Spaltung": Kürzlich hörte ich von einer katholischen Gemeinde in der Schweiz, die in der Liturgie das Wort "Herr" eliminiert hat, weil manche das als anstößig autoritär empfinden. Wenn Menschen meinen, innerhalb der weltumspannend-katholischen Kirche abweichende lokale Standards definieren zu können, spalten sie die Kirche. Auch wenn sie Bischöfe sind.


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 lesa 3. Juli 2018 

Schutz

@hape: In der Heiligen Schrift steht: "Die Hirten sind betrunken, doch nicht vom Wein." Sie sicher nicht NUR von Eigenmächtigkeit bestimmt, sondern auch von pastoraler Sorge. Aber sie scheinen wie verblendet von der Idee, wie Sie sagen, "subjektive Gewissensentscheide" seien die Lösung für die Pastoral. Es ist zu fürchten, dass sie Diabolos auf den Leim gehen, der sich ein Lichtmäntelchen umhängt, der im Zuge des Zeitgeistes und von Gender, alles nach eigenem Gutdünken ändert. 2 Thessalinocher 2 ist bestürzend aktuell - über den Abfall, das Hinwegsetzen ... Und das Fazit des Paulus klingt ganz "unökumenisch" (ist es aber nicht), das Wort: "Sie alle sollen dem Gericht verfallen sein, die der Wahrheit nicht glaubten und die Ungerechtigkeit billigten (2 Thess 2, 12) "Brüder, wir gebieten euch im Namen des Herrn: Haltet euch von jedem Bruder fern, der nicht nach der Überlieferung lebt, die ihr von uns empfangen habt." (2 Thess 3, 6).
Ein Schutz der Vernünftigkeit des Glaubens?


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 hape 3. Juli 2018 

Regelungen vor der sog. "Orientierungshilfe"

Zur Frage, ob die sog. "Orientierungshilfe" überhaupt nötig war, verweise ich mal wieder auf die entspr. Seite des Bistums Augsburg.
https://bistum-augsburg.de/Hauptabteilungen/Hauptabteilung-VI/Glaube-und-Lehre/Glaubenslehre/Glaubensfragen/Interkommunion

Damit ist klar, dass die Kirche schon seit langem praktikable Lösungen für schwere Einzelfälle hatte. Wenn das so ist, wofür aber braucht es dann die Orientierungshilfe? Das frage ich mich auch.

Um viele Ehen kann es ja nicht gehen. Lt CNA konnte nicht mal Bhf. Becker für sein Bistum eine konkrete Zahl nennen, wie viele Ehen denn nun in den Genuss der Interkommunion kommen werden. Das zeigt doch ganz klar, dass es um etwas dringlicheres gehen muss.

Richtig dringend aber ist die Eucharistie als Hindernis für die Ökumene. Die Idee ist nun, subjektive Gewissensentscheide zur Norm zu erheben. Etikettenschwindel nenne ich das. Mit „pastoraler Gewalt“ wird hier als Recht erklärt, was vor Gott Unrecht ist und bleibt.


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 Bernhard Joseph 3. Juli 2018 
 

@Alpenglühen

Offiziell versucht ein Teil der deutschen Bischöfe den Eindruck zu erwecken, als ginge es ihnen tatsächlich nur um ganz spezielle Notlagen, die es durchaus geben kann, wie ich unten hoffentlich einigermaßen nachvollziehbar darlegen konnte. Hier hätte es aber gar keiner Orientierungshilfe bedurft, da diese Thematik schon neben Papst Johannes Paul II. auch von Papst Benedikt XVI. noch als Präfekt der Glaubenskongregation eingehend behandelt wurde.

Es handelt sich um Fälle, wo eine Konversion zwar gewünscht, aber aus Gründen objektiven Zwangs durch Dritte im Moment für den Ehepartner nicht möglich ist.

Ein Protestant, der sich auch überzeugt als solcher sieht, kann hingegen in eine solche Notlage nicht kommen, denn er wünscht gerade nicht, der katholischen Kirche zuzugehören.

Nochmals: den Bischöfen geht es nicht um den Sonderfall, sondern um einen Trick, die Unmöglichkeit der Interkommunion, auszuhebeln. Das Vorgehen der Bischöfe ist daher noch verwerflicher als es viele denken.


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 Rolando 3. Juli 2018 
 

urserolu

Wie es @hape schon andeutete, der Protestantismus ist ein großer Betrug an der Christenheit. 500 Jahre Faktenverschweigen reicht. Vorurteilsfreies Befassen mit authentischen, nachprüfbaren Fakten, auch anhand der Hl. Schrift öffnet die Augen. Im Gebet sollten auch die geistigen Blockaden gegen die kath. Kirche vor Gott gebracht werden. Der Protestantismus ist auf Lügen und Vorurteilen gegen die kath. Kirche aufgebaut und steht vor dem Zusammenbruch. Die Forderung nach der Hl. Kommunion ist ein letztes Aufbäumen um sich ohne Bekehrung das höchste Gut zu nehmen, anstatt sich nach einer Bekehrung beschenken zu lassen.


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 lesa 3. Juli 2018 

Einigende Mitte der Wahrheit anstatt subjektive Einschätzung

@KarHas: Es gibt sie: eine unversöhnliche Haltung, die ein Klima der Spaltung fördert. Aber m. E. haben Sie wesentliche Dinge verwechselt. Den Pharisäern gegenüber musste Jesus klären, dass im Neuen Bund, der er selber ist, um Nachfolge aus Liebe geht und um die stete Vergebung für den, der umkehrt, nicht aber um das Gesetz als Selbstzweck. Den Jüngern aber schärfte er ein, dass dies nicht so aufzufassen sei, dass man die Gebote in Einzelfalllösungen zur Disposition stellen dürfe. Weiters: Der Papst ist nicht der Urheber der Offenbarung. Er hat ihr zu dienen. Für die lebendige Überlieferung eintreten heißt nicht "eine andere Meinung haben" als der Papst. Es geht um die Wahrheit. Die lebendige Überlieferung der Lehrtradition ist Teil der Offenbarung Gottes. Es hat bis in die Gegenwart konkrete Spaltungen verursacht, wenn man, wie Luther und andere, das einigende Band der Kontinuität fahren lässt, indem man die subjektive (zum Teil sicher gut gemeinte) Einschätzung vorzieht. Akute Gefahr


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 Alpenglühen 3. Juli 2018 

@urserolu - wie @hape bereits schrieb:

Orthodoxe Kirchen stehen in der apostolischen Sukzession, haben also das Weihepriestertum. Was in der Eucharistiefeier die Voraussetzung ist, für die Wandlung von Brot u. Wein in Leib u. Blut Christi. Nur darum gibt es mit einigen Orthodoxen Kirchen die Vereinbarung, daß der Kommunionempfang in der rk-Messe zulässig ist, sofern! keine Gottesdienstfeier der eigenen Kirche besucht werden kann.
Wer überzeugter! Protestant ist, der lehnt die wesentlichsten Teile unseres Glaubens ab – u. a. Weihepriestertum, die dauerhafte Wandlung von Brot u. Wein in der Eucharistiefeier in den Leib u. das Blut Christi. Wie kann er dann verlangen, die hl. Kommunion zu empfangen? Für mich ist das respektlos. Überspitzt gesagt: für ein Stück Brot gehe ich zur Bäckerei od. zum Diskounter. Des weiteren: Eine konfessionsverschiedene Ehe begründet grundsätzlich keine Notlage. Denn wäre! das eine Notlage, dann hätte der Bf. für die Eheschließung erst gar keine Dispens erteilen dürfen.


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 Bernhard Joseph 3. Juli 2018 
 

Ich kann es nur nochmals betonen

Das wirklich Üble liegt nicht in der Thematik als solcher, denn in der Tat lassen sich Situationen denken - wie unten von mir beschrieben - in denen eine wirkliche Not vorliegt, weil ein Mensch gehindert wird, sich zur wahren Kirche zu bekennen, sondern dass ein Teil der deutschen Bischöfe mit solcher Notlage Schindluder treibt, allen voran Kardinal Marx, um ihre Agenda der Interkommunion im Sinne einer sukzessiven Erosion der katholischen Glaubenslehre durchzuziehen.

Es stößt mich von Tag zu Tag mehr ab, wie schamlos hier Bischöfe schwerwiegende Glaubensfragen missbrauchen, um ihre schon lange nicht mehr katholischen Glaubensauffassungen dem Kirchenvolk aufzuzwingen.

Der Papst muss sich diesen zunehmenden Verfall des Glaubens und auch der Sittlichkeit in der Kirche anrechnen lassen.

Dass ich einmal ein solch harsches Urteil aussprechen würde, konnte ich mir so vor noch gar nicht so langer Zeit nicht vorstellen.


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 GerogBer 3. Juli 2018 

Ich möchte

Herrn Becker als Nachfolger von Frau Käßmann vorschlagen.


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 Kirchental 3. Juli 2018 

@KarHas

Christus sagt aber auch:
Wer die Hand an Pflug legt und noch einmal zurück sieht, ist meiner nicht würdig.

Und:
Wer Vater und Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht würdig.

Der Anspruch Christi ist sehr hoch.

Das klingt absolut nicht nach Jesus-hat-doch-alle-lieb-Versöhnungs-Sauce.

Sondern vielmehr nach:
Wenn du die Wahrheit erkennst, dann handle danach. Und wenn du glaubst, dass ich leibhaftig in der gewandelten Hostie anwesend bin, dann komm in meine [email protected]


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 hape 3. Juli 2018 

@urserolu

Ihre Frage ist entweder rein polemisch oder sie zeugt von Unkenntnis. Gerne versuche ich trotzdem eine Antwort.

Die röm.-kath. Kirche kennt m.W.n. neun verschiedene Riten unter ihrem Dach. Ich erinnere hier z.B. nur an die kath. Ostkirchen (hier oft und gut vertreten durch Msgr. Schlegl). Niemand kann also behaupten, die röm.-kath. Kirche sein in Fragen der Ökumene unflexibel. Rom verlangt m.W.n. bei keiner dieser Kirchen eine Konversion.

Wieso auch? Denn im Verhältnis zu den Ostkirchen stimmen einfach die Grundvoraussetzungen, z.B. Sakramentenlehre und Apostolische Sukzession. Das will ich jetzt nicht weiter vertiefen.

Das aber ist bei den Protestanten bekanntermaßen ganz anders. Da stimmen die Grundvoraussetzungen eben nicht. Protestanten können wegen mir auch gerne Protestanten bleiben. Niemand zwingt sie, katholisch zu werden.

Ich verlange vielmehr umgekehrt von der kath. Kirche, dass sie katholisch bleibt und eben nicht protestantisch wird.


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  3. Juli 2018 
 

@antony:  "So spaltet man die Kirche."

Vollkommen richtig.
Wenn der Papst, Bischof und Priester nur dann anerkannt wird, wenn sein Reden und Tun mit meiner persönliche Meinung übereinstimmt und ansonsten abgelehnt wird, spaltet man die Kirche. Der Glaube ist mehr als eine Rechtssyytem (CIC). Jesus sagte sehr klare Worte zu den Gesetzeslehrern, die nicht die Probleme und Sorgen der Person sehen!!


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 urserolu 3. Juli 2018 
 

@hape

würden Sie denn orthodoxen Christen auch empfehlen, richtig römisch zu werden? Oder geht dort die Einheit in der Eucharistie ihrer Meinung nach?


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 antony 3. Juli 2018 

So spaltet man die Kirche.


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 Kirchental 3. Juli 2018 

Einheit in der Eucharistie?

Erleben Sie mit Ihrem Ehepartner dann auch Einheit im Sakrament der Beichten, @userolu? Und wie darf ich mir das vorstellen? So eine Menage a trois im Beichtstuhl?

Das war sicher überspitzt.

Aber ich erlebe durch meine Erkrankung im Augenblick unglaublich intensive Augenblicke der Einheit mit meinem Mann. Gmeinsam durchlittenes. Gemeinsam im Gebet, im Flehen vor der Gottesmutter.

Und trotzdem ist der Augenblick der Kommunion etwas, was zwischen mir und Gott stattfindet. Nicht zu dritt. Und wenn einer von uns indisponiert ist, geht auch der andere allein.

In meinen Augen wir die heilige Eucharistie mißbraucht als einheitsstiftendes Symbol der Ehe.


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 urserolu 3. Juli 2018 
 

soll er/sie doch konvertieren

Ist es für manche hier nicht vorstellbar, dass man zwar zusammen mit dem Ehepartner die Einheit auch in der Eucharistie leben möchte, sich aber aus diversen verständlichen Gründen im Traum nicht vorstellen kann, römischkatholisch zu werden?


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 urserolu 3. Juli 2018 
 

@Bernhard Joseph

die Heilige Katholische Kirche meint nicht zwingend die römisch-katholische Kirche. orthodoxe beten nämlich genauso, meinen damit aber die eigene Kirche.


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 Alpenglühen 3. Juli 2018 

@Diasporakatholik - Zur Kommunion v. Frère Roger beim Requiem für P. JP II

Lt. Presseamt des hl. Stuhles:
Frère Roger hatte eine Karte erhalten, mit der er einen besonderen Platz im Sektor „San Paolo“ einnehmen konnte. Die Persönlichkeiten mit einer solchen Karte befanden sich unmittelbar hinter jenen katholischen Gläubigen, die ausgewählt waren, die hl. Kommunion aus der Hand des Hauptzelebranten zu empfangen. Aufgrund seiner gesundheitlichen Begrenzungen wurde Frère Roger auf einem Rollstuhl erst knapp vor Meßbeginn auf den Petersplatz gebracht, als alle Plätze im Sektor „San Paolo“ bereits besetzt waren. Um ihm einen angemessenen Platz zu geben, brachte man ihn deshalb in die Nähe des Sektors „Kommunion“. Dort blieb er während der ganzen Feier. Als der Augenblick der Kommunion nahte, meinte ein für den Ablauf der Feier zuständiger Mitarbeiter versehentlich, daß auch Frère Roger zur Gruppe derer gehöre, die man für den Kommunionempfang ausgewählt hatte, und brachte ihn auf seinem Rollstuhl zum Hauptzelebranten.

s. auch Art. 10958 v. kath.net


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 freya 2. Juli 2018 
 

B(a)ecker bleib' bei deinen Brötchen -

oder besser Oblaten - dann entsteht wenigstens kein Schaden!!
Man sollte einfach nicht mit Dingen umgehen von denen man so gut wie keine Ahnung hat!


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 Rolando 2. Juli 2018 
 

Fortsetzung

… sie (die Menschen jener Zeit) werden keine Gewissensbisse mehr haben.
Wehe den Christen, sie werden den Glauben verlieren, denn es gibt niemand mehr, der ihnen das Licht der Wahrheit zeigt. Die wenigen Getreuen werden sich von der Welt zurückziehen und an heiligen Zufluchtsorten zusammenkommen. Überall werden sie auf  Hindernisse stoßen.
In jener Zeit werden die Menschen von einem Ende der Erde bis zum andern sprechen können, sie werden wie Vögel in der Luft fliegen und wie Fische in die Ozeane tauchen.
Wenn sie dahin gelangt sind, werden diese Armen ihr Leben in Bequemlichkeit verbringen, ohne zu wissen, dass dies eine Hinterlist Satans ist… Er wird sie soweit verführen, dass sie den Glauben an die Existenz Gottes verlieren …


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 Rolando 2. Juli 2018 
 

Es scheint so zu sein

Die Prophezeiung des Heiligen Neilus
Er hat als ehemaliger Präfekt von Konstantinopel um 390 auf  dem Sinai gelebt.
Er sagte über unsere Zeit:
„Um die Mitte des 20. Jahrhunderts, wenn die Zeit des Antichrist nahe sein wird, verfinstert sich der Verstand der Menschen wegen der fleischlichen Gesinnung.
Die Abweichung von den Geboten Gottes und die Abwertung der menschlichen Würde werden jene Epoche kennzeichnen.
Man wird Männer und Frauen kaum mehr unterscheiden können wegen der schändlichen Anstößigkeit ihrer Kleidung und Haarmode. Eltern und ältere Leute werden nicht mehr geachtet.
Die Liebe wird schwinden.
Die christlichen Hirten, Bischöfe und Priester werden verflachen; sie sind unfähig, den rechten vom falschen Weg zu unterscheiden. Die Sittengesetze und kirchlichen Traditionen ändern sich.
Die Menschen üben keine Bescheidenheit mehr, dagegen herrschen Unmäßigkeit in Essen und Trinken und die Habsucht… Luxus, Ehebruch, Homosexualität, Terror und Mord nehmen überhand …


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 lesa 2. Juli 2018 

@ Zeitzeuge: Danke für den Hinweis (G. Weishaupt). Ein Interview (vor sieben Stunden) von a. Gehrmann (kathnews) mit Dr. Weishaupt … (Google)


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 ThomasR 2. Juli 2018 
 

Liste profanierter Kirchen im Erzbistum Paderborn

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_profanierten_Kirchen_im_Erzbistum_Paderborn

+ Priesterseminar noch vorhanden aber irgendwie wie halbleer

Wird diese Entwicklung durch Zulassung von evangelischen Ehepartnern zur Kommunion gestoppt?

Es ist sehr traurig, weil unter unseren protestantischen Brüdern und Schwestern nur evanglische Christen ausgesucht wurden, als ob auch hier Entrichtung von Kirchensteuer von evangelischen Christen als Zulassungskriterium ausgewählt geworden wäre


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  2. Juli 2018 
 

ein Reich, das in sich gespalten ist

Wie kann es sein, dass sich ein Bischof über die Weisung des Papstes hinwegsetzt? Das kann man ja schon als Rebellion bezeichnen. Ich frage mich auch, warum diese Problematik thematisiert werden musste. Es kommt eigentlich selten vor, dass sich ein Protestant in die Reihe der Kommunikanten stellt. Es geschieht auch selten, dass der Priester/Kommunionspender ihn dann übergeht. In der Regel ist in solchen Fällen davon auszugehen, dass dem Kommunionempfang kein böser Wille zugrunde liegt, sondern eher Unwissenheit. Wenn aber jetzt Bischöfe wie in Paderborn geschehen, eine offizielle Regelung erlassen, ist das eine offene Einladung an nichtkatholische Gläubige zum Kommunionempfang. Fatal! Wer wird als nächster zugelassen? Ungetaufte? Atheisten? Moslems? Aber auch das ist sicherlich schon vorgekommen. Das Schicksal der Kirche entscheidet sich an unserem Umgang mit der Hl. Kommunion. Und damit steht es nicht zum Besten.


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 Josef Menke 2. Juli 2018 
 

Der Anfang vom Ende.

Die katholische Kirche bricht immer mehr zusammen. Übrig bleibt ein Trümmerhaufen und die Hoffnung, dass sie gestärkt aus den Trümmern neu beginnt. Gott sei Dank, es gibt sie noch die glaubensstarken Christen und auch einige Prieste, die in dieser Krise das Joch auf ihren Schultern tragen.


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 Sol 2. Juli 2018 
 

@Imek

Ihren Hinweis auf die Disposition der Kommunikanten finde ich sehr wichtig. Dieser Hinweis sollte allerdings noch um den Zusatz ergänzt werden, dass der Kommunionempfang nur für Katholiken vorgesehen ist. Sollten sich einige Priester zu diesem Hinweis durchringen können, wäre ich auf die Reaktion ihrer Bischöfe sehr gespannt.


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 hape 2. Juli 2018 

Traurig

Weltkirchlich, aber jetzt auch von Bistum zu Bistum, von Pfarrei zu Pfarrei werden die Dinge zunehmend unterschiedlicher gehandhabt. Das kennen wir schon von Amoris Laetitia und WvG. Ähnliches werden wir wohl bald in Fragen des Zölibates und der Viri Probati erleben.

Alle theologischen Argumente zur Ökumene liegen zwar seit Jahrzehnten auf dem Tisch. In der Sache konnten sie aber nicht zur Überwindung des Trennenden führen. Das ist ja auch logisch, weil sich die Positionen gegenseitig ausschließen.

Es ist ja gerade das Ziel des Protestantismus, eben nicht katholisch sein zu wollen. Nun also meint der katholische Bhf. Becker, mutig in Richtung der protestant. Gemeinschaften voran schreiten zum müssen, damit wenigstens in Paderborn endlich zusammen wächst, was in Wirklichkeit gar nicht zusammen gehört.

Gewinner sind die evangl. Gemeinschaften. Wer nichts hat, hat auch nichts zu verlieren. Die Kirche aber verliert ihre Einheit und sie banalisiert ihr Heiligstes.


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 Zeitzeuge 2. Juli 2018 
 

Werter Bernhard Joseph und andere!

Den Artikel von Dr. Weisshaupt kan man einfach googeln

Gero Weisshaupt - Wann ist die Eucharistie für evangelische Christen möglich?


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 Bernhard Joseph 2. Juli 2018 
 

@Diasporakatholik - Teil 3

Ihr Link ist insofern sehr aufschlussreich, weil besagter Dr. Werner Kleine genau diese Intention der Interkommunion als die Wesentliche benennt und der DBK vorwirft, hier nicht ehrlich zu sein.

In der Tat hat der Mann Recht, Kardinal Marx nutzt einen theologischen Sonderfall, um im Schleichwege die Interkommunion befördern zu wollen.

Im Grunde handelt die DBK damit entgegen des Glaubensbekenntnisses, aber was schert unsere Hirten schon Glaubenswahrheit, wozu ja letztendlich auch das Kirchenverständnis gehört.


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 Bernhard Joseph 2. Juli 2018 
 

@Diasporakatholik - Teil 2

Papst Johannes Paul II. betont in "Ecclesia de Eucharistia" ausdrücklich, dass eine Interkommunion, um die es doch den deutschen Bischöfen in Wahrheit geht - man will das nur nicht so sagen - solange nicht möglich ist, so lange die kirchliche Gemeinschaft nicht vollständig wiederhergestellt ist.

Im Glaubensbekenntnis heißt es doch: Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige katholische Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.

Man kann sich vage Spezialfälle denken, in denen ein junger Mensch durch familiären Zwang seitens der Eltern, von einer Konversion abgehalten wird, diese aber innerlich sofort vollziehen würde, wenn ihn eben der familiäre Zwang - ökonomische Abhängigkeit - nicht hindert.

Das sind aber ganz seltene Fälle, heute erst recht.

Kardinal Marx sucht ein Vehikel, um über Umwege die Interkommunion, die Papst Johannes Paul II. noch für nicht möglich erklärte, doch noch zu realisieren.


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 Bernhard Joseph 2. Juli 2018 
 

@Diasporakatholik

„Wenn die volle Gemeinschaft fehlt, ist die Konzelebration in keinem Fall statthaft. Dies gilt nicht für die Spendung der Eucharistie unter besonderen Umständen und an einzelne Personen, die zu Kirchen oder kirchlichen Gemeinschaften gehören, die nicht in der vollen Gemeinschaft mit der katholischen Kirche stehen. In diesem Fall geht es nämlich darum, einem schwerwiegenden geistlichen Bedürfnis einzelner Gläubiger im Hinblick auf das ewige Heil entgegenzukommen, nicht aber um die Praxis einer Interkommunion, die nicht möglich ist, solange die sichtbaren Bande der kirchlichen Gemeinschaft nicht vollständig geknüpft sind.“

Merkwürdig ist, dass Dr. Kleine, dessen Internetseite Sie hier heranziehen, selsbt betont, dass es sich bei dem "Einzellfall" um einen rein theoretischen "Spezialfall handelt, dem in der Praxis keine Bedeutung zukommt.

Dr. Kleine sieht natürlich, dass der Vorstoß von Marx zu kurz gegriffen sei, da es ja eigentlich um die Durchsetzung der Interkommunion gehe.


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 benedetto05 2. Juli 2018 
 

Schämen sich nicht, die Orientierungshilfe umzusetzen

Wenn mir das einer erzählen würde, würde ich es nicht glauben.
Aber da es von kath.net gemeldet wird, ist es wohl wahr.

Es gibt also tatsächlich Hirten, die sich nicht schämen die, Orientierungshilfe umzusetzen,die nur aufgrund eines unsäglichen Schmierentheaters zwischen Marx und "F." bekannt gemacht werden konnte.

Marx, Feige, Becker, "F." & Co: Eure Kirche ist nicht mehr meine
Kirche!

Nicht mehr viele Hirten gibt es , auf die ich noch schauen
kann: Kardinal Müller, Bischof Voderholzer, Bischof Athanasius
Schneider aus Kasachstan, Kardinal Burke, Kardinal Walter Brand-
müller, Kardinal Robert Sarah, Kardinal Cordes, Papst em. Bene-
dikt XVI.. Und ich schaue auch auf die schon in Gottes Seligkeit
lebenden Kardinäle Joachim Meisner u. Carlo Caffara sowie auf den heiligen Papst Johannes Paul II. Nur aufgrund dieser Hirten
fühle ich mich gerechtfertigt noch Glied der Kirche zu sein,
sonst könnte ich nicht mehr in den Spiegel schauen.


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 Adamo 2. Juli 2018 
 

Erzbischof Becker, Paderborn

Verwirrung total! Woher kommt wohl die Verwirrung? Bestimmt nicht von Gott!


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 Smaragdos 2. Juli 2018 
 

Die Auflösung der katholischen Kirche - vorerst in Paderborn - im Liveticker

Und was passiert, Herr Erzbischof, wenn das "konfessionsverbindende" Ehepaar sich aus welchen Gründen auch immer scheiden lässt? Darf der evangelische (ehemals-)Partner dann weiterhin zur katholischen Kommunion gehen oder ist es dann wieder aus mit dem Tarnspielchen? Denn die Notlage ist ja dann objektiv wieder beendet, oder? Nur dass eine neue Notlage entstanden ist, die der Scheidung. Vielleicht ist das ja dann wieder ein hinreichender Grund, den evangelischen Christen, die dies wünschen, die Kommunion zu reichen... selbstverständlich NUR im Einezelfall!


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 Diasporakatholik 2. Juli 2018 
 

EINZELFALLZULASSUNG bereits durch Papst Johannes Paul II.

Bereits der Hl. Papst Johannes Paul II. hat offenbar in seiner Enzyklika "Ecclesia de Eucharistia" im EINZELFALL die Teilnahme von Christen anderer Konfession an der heiligen Kommunion zugelassen, wie hier schlüssig ausgeführt wird:
https://www.dei-verbum.de/reifepruefung/

So erklärt sich u.a. wohl auch die öffentlich erfolgte Kommunionspendung an Roger Schütz bei dem Beerdigungsgottesdienst für Johannes Paul II.


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 elmar69 2. Juli 2018 
 

Schwere Notlage

Die in der Handreichung beschriebene Notlage mag existieren, ist aber sicherlich nicht sonderlich oft anzutreffen.

Vielleicht sollte man einfach mal versuchen eine Hand voll Menschen, auf die diese Notlage zutreffen könnte real ausfindig machen und offen klären, warum ein Übertritt nicht möglich ist.

Vielleicht sind das ja alles evangelische Pfarrer, die um Ihren Job fürchten...


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 Lämmchen 2. Juli 2018 
 

Gespräch

Muss ja nicht mit einem Priester stattfinden, reicht ja nach dem Papier mit einem mit der Seelsorge beauftragten Person.
Wer mag das alles sein. Auch die mittlerweile zahlreichen geistlichen Begleiter? M. W. gibt es in Paderborn sogar die Kurzausbildung an einem Wochenende. Tür und Tor seit weit offen.


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  2. Juli 2018 
 

Womit die rebellischen,abtrünnigen Kleriker nicht rechnen

Num 16, 30 Wenn aber der Herr etwas ganz Ungewöhnliches tut, wenn die Erde ihren Rachen aufreißt und sie verschlingt zusammen mit allem, was ihnen gehört, wenn sie also lebend in die Unterwelt hinabstürzen, dann werdet ihr erkennen, daß diese Leute den Herrn beleidigt haben.

Der Rat des Herrn gilt immer noch
21 Sondert euch von dieser Gemeinde ab! Ich will ihr auf einen Schlag ein Ende bereiten.

Wenn der EB meint er könne mit seiner Behauptung dies bedeute „keine allgemeine Zulassung zum Kommunionempfang“ herausreden, dann täuscht er sich.
Kein Priester kann gezwungen werden sakrilegischen Kommunionempfang zuzulassen.
Es ist eine gute Praxis vor der Kommunionspende die Anwesenden aufzufordern zu bedenken, ob sie disponiert sind die Hl Kommunion zu empfangen.


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 Kirchental 2. Juli 2018 

@couperin

Natürlich habe ich die Orientierungshilfe gelesen!

Zwei Anmerkungen :

1. Es gibt Dinge, die man auch nicht im Einzelfall nach Gewissensentscheidung erlauben darf, weil sie einfach falsch sind.

Wenn der evangelische Ehepartner ja zur katholischen Auffassung der Eucharistie sagen kann, dann ist er eigentlich nicht mehr evangelisch. Dann kann er konvertieren.

Ist das für ihn aus irgendeinem Grund ausgeschlossen, ist er herzlich willkommen in der Heiligen Messe - nur zur Kommunion kann er dann halt nicht gehen. Man kann im Leben nicht alles haben.

2. Auch die Handkommunion wurde im Einzelfall als Ausnahme genehmigt. Versuchen Sie heute mal irgendwo die Mundkommunion im Knien zu empfangen.

Die Einzelfall -Ausnahme wurde zur Regel.

Und genau das gleiche steht uns hier bevor!


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 Gandalf 2. Juli 2018 

Wie wärs mit Einzelfalllösung bei Kirchensteuerverweigerung?

Beruft euch mal aufs Gewissen und zahlt nichts mehr, die dt. Bischöfe werden hier sicherlich nichts dagegen haben ;-)


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 Rolando 2. Juli 2018 
 

Jeder kath. Bischof und Priester müsste...

... den Vortrag von Frau Prof. Alma von Stockhausen, hier, http://www.gebetsstaette-heroldsbach.de/htm/cd.htm
die CD Nr. 97, „Von Luther über Hegel zu Rahner“ hören und sie dann auch den „Einzelfallkandidaten“ hören lassen, bevor sie die Hl. Kommunion empfangen wollen, dauert nur eine Stunde, die würden alle freiwillig katholisch werden, denn in dem Vortrag werden die protestantischen Lügen und Vorurteile zweifelsfrei und klar belegbar anhand der Hl. Schrift und Luthers eigenen Schriften aufgezeichnet. Bitte verbreiten, den Vortrag den Priestern schenken, kostet nur fünf Euro, es ist das kleine Opfer wert.


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 hauch 2. Juli 2018 
 

Text

Zu dem Thema gibt es einen, meiner Meinung nach, wunderbaren Text bzw. Erklärung in der Ausgabe „Kirche heute“ Nr. 7/Juli 2018 von Pfarrer Erich Maria Fink


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 hape 2. Juli 2018 

Interessant

Bhf. Hanke sagte zur Orientierungshilfe, man wolle gemeinsam um einen Weg ringen, "auf dem wir sicherlich nicht alle im Gleichklang sind." –

Bhf. Voderholzer will die Glaubenskongregation um eine "vertiefte Untersuchung" bitten, was unter einer "gravierenden Notlage" zu verstehen sei. –

Bhf. Burger geht es gerade nicht um einen Sonderweg innerhalb der Weltkirche, sondern um konkrete Hilfe im Einzelfall. Was immer das bedeuten mag. –

Soviel zum Thema "Einmütigkeit in der DBK".

Erzbischof Becker jedenfalls hat keine Zeit mehr, auf Einmütigkeit zu warten. Auch auf Entscheidungen aus Rom muss man manchmal viel zu lange warten. Becker macht lieber gleich Nägel mit Köpfen. Pastoral geht vor Dogmatik. Basta.

Aber was, wenn Rom irgendwann einmal doch anders entscheiden sollte. Würde Bhf. Becker dann seine Entscheidung wieder zurück nehmen?


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 MSM 2. Juli 2018 
 

@stephanius,@herbstlich

Rom hat doch dieses Chaos verursacht durch ewig unklare Äußerungen mit doch sehr klarem Inhalt, auf welchen sich nun jene Bischöfe berufen, die man besser als Totengräber bezeichnen sollte denn als Hirten, und entsprechende Konsequenzen ziehen.

Zitat des Bischofs von Rom zu den konfessionsVERSCHIEDENEN (nicht VERBINDENDEN (man steuert die Meinungen ja so gern über die Sprache)) Eheleuten: "Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe. Sprecht mit dem Herrn und geht weiter. Mehr wage ich nicht zu sagen..."
Mehr war auch nicht nötig zu sagen. Die Früchte sehen wir nun! Und das ist erst der Anfang...


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 benedetto05 2. Juli 2018 
 

Rechnung nicht ohne den Heiligen Geist machen

@Herbstlicht
Bitte machen Sie die Rechnung nicht ohne den Heiligen Geist.

Heiliger Geist, bitte gib den treuen Katholiken die Kraft sich
jetzt deutlich sichtbar zu sammeln. Schenke ihnen wenigstens
noch einige heiligmäßige Bischöfe und Priester und laß sie
in der treue zum dreifaltigen Gott und zur immergültigen
Glaubenslehre der katholischen Kirche mutig voranschreiten
und sich von den Verrätern nicht aufhalten. Gib ihr die Kraft auch opfer- u. hingabebereit zu sein, damit die Menschen erkennen, dass Du ihr Beistand bist. Amen.


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 ottokar 2. Juli 2018 
 

Echte seelische Notlage?

Ich bezweifle vehement, dass ein Protestant, der nicht zu konvertieren bereit ist, sich in einer seelischen Notlage befindet , weil er alleine oder mit seinem Ehepartner nicht den Leib Christi empfangen darf.Ganz anders sehe ich das übrigens bei wiederverheirateten Geschiedenen: Da kann ich mir tatsächlich eine grosse Sehnsucht nach dem Leib des Herrn vorstellen, mit der Folge von tiefer innerer Zerissenheit. Das wäre dann tatsächlich eine psychologisch begründbare innere Notsituation, die ich einem Protestanten abspreche, der ohne Überzeugung (sonst würde er ja konvertieren, denn nichts Wichtigeres könnte ihn bei seiner Kirche halten) meint , den Leib Christi empfangen zu müssen.


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 sartone 2. Juli 2018 
 

Es war klar, dass der komplett inkompetente Becker (seine Wahl entlockte vielen ein sorgenvolles Seufzen) auf der Seite der Protestanten steht. Damals hatte er sich auf die Seite von Marx und Co. gegen Woelki und Co. gestellt, jetzt bringt er die Handreichung mit bischöflicher Autorität durch. In gewissen Kreisen nimmt man schon kein Blatt mehr vor den Mund und bezichtigt den Bischof des Glaubensabfalls - und diese Kreise sind keineswegs die traditionalistischen Erzkonservativen. Fünf Jahre noch wird Paderborn mit diesem Mann leben müssen. Hoffentlich wird sein Nachfolger ein segensreicheres Pontifikat haben. Dafür sollten wir beten.
Das einzige Heilmittel gegen die zahlreichen Missbräuche ist die Traditionelle Lateinische Messe. Interkommunion etc. würde es da nicht geben. Aber nein. Lieber die Hippie-Liturgie, die Abendmahlsfeier, und jeder ist willkommen, sich nen Keks abzuholen. Denn: Wenn ich zur Kommunion darf, werde ich gemocht. Dieses Gefühl darf mir keiner nehmen.


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 Bernhard Joseph 2. Juli 2018 
 

@Couperin

"Die evangelischen Partner sollen den katholischen Glauben an die Eucharistie teilen..."

Können Sie mir sagen, warum dann der Ehepartner den katholischen Glauben nicht in seiner Gänze annimmt?

Eine solche Situation wäre ja eine Absurdität, indem man widersprechende Glaubenshaltungen zugleich annehmen will.

Den deutschen "Hirten" geht es wohl nur darum, die Institution - und damit das Kirchensteuersystem - zu erhalten, auf den Glauben selbst kommt es ihnen nicht an.


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 Couperin 2. Juli 2018 
 

@Kirchental

Haben Sie die Orientierungshilfe der deutschen Bischöfe gelesen? Es geht um Einzelfälle, um Gewissensentscheidung (nach reiflicher Prüfung und seelsorgerlichem Gespräch). Die evangelischen Partner sollen den katholischen Glauben an die Eucharistie teilen und frei von schwerer Sünde sein. Die Zulassung gibt es also nicht unterschiedslos.


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 Herbstlicht 2. Juli 2018 
 

Einzelfall? - bald Normalfall!

Nicht lange!
Scneller als gedacht wird der vielbeschworene "Einzelfall" zum Normalfall werden.

Paderborns Erzbischof Becker macht den Anfang, andere Bistümer und Bischöfe werden sich ihm anschließen.
Auch innerlich zerrissene Bischöfe werden folgen, aus der Besorgnis heraus, ansonsten abgehängt zu werden.

Arme, jetzt noch widerständige Bischöfe, sie tun mir leid.
Sie werden gegen ihre innere Überzeugung die "Kommunion für alle" zulassen. Nicht gleich, sondern anstandshalber etwas später. Es ist dies eine Entwicklung, der sie sich auf Dauer nicht entgegenstellen werden.
Motto: "Wir können nicht anders!"

Auch wenn Kommunion für Nichtkatholiken hie und da praktiziert wurde, "dank" Franziskus wird das jetzt ganz offiziell gemacht.
Wenn er nicht Einhalt gebietet, trägt er letztendlich für die Konsequenzen die Verantwortung.


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 MSM 2. Juli 2018 
 

Johannes Paul ll

sagte bereits am 9. November 1976: "Wir stehen vor der größten Schlacht, die die Menschheit je gesehen hat. Ich denke nicht, dass die Gemeinschaft der Christen dies vollends begriffen hat. Wir stehen heute vor dem Endkampf zwischen der Kirche und der Antikirche, zwischen dem Evangelium und dem Anti-Evangelium."

Jeder einzelne muss sich entscheiden, welcher Seite er angehören möchte. Eins ist klar: jene, die der wahren Kirche treu bleiben, werden diejenigen sein, die man aus der falschen Kirche, welche nach außen den Anschein erweckt, die Kirche des Herrn zu sein, als Ketzer und unbarmherzige Fundamentalisten hinauswirft, weil, so wird man sagen, sie sich dem Geist der Barmherzigkeit widersetzen, der doch alle Menschen aller Religionen in einer "Kirche" einen will...
Es geschieht die völlige Pervertierung der göttlichen Ordnung!! Es ist abscheulich!!!


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 Stephaninus 2. Juli 2018 
 

Wenn Rom noch lange

dieses Chaos zulässt, werden alle Dämme brechen und wird die Kirche einen nicht wieder zu behebenden Schaden erleiden.


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 Rolando 2. Juli 2018 
 

Es fehlt an Erkenntnis

Es fehlt oft an Erkenntnis, wen, oder was überhaupt empfangen wird, Brot, Jesus im Brot oder tatsächlich, wie es alle Hostienwunder zeigen, den menschlichen Leib Jesu, Fleisch und Blut, eben Jesus. Dazu fehlt es an Sündenerkenntnis, an Erkenntnis und Wissen, was eine Sünde ist. Man sieht es an der „Beichtfrequenz“ und an der Teilnahme der Anbetung der Hl. Altarsakramentes. Wenn Sündenbewusstsein durch echte Bekehrung da ist, dann regelt sich vieles alleine. Beten wir darum, denn die Argumentationsresistenz ist groß, beten wir um den Hl. Geist, das er uns der Sünde überführe.


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 herzrosenduft 2. Juli 2018 

Interkommunion

Dazu folgende Gedanken:

www.kathtube.com/player.php?id=45634


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 herzrosenduft 2. Juli 2018 

Aktuell wird öffentlich über die Frage der gemeinsamen Teilnahme konfessionsverschiedener Eheleute an der Eucharistie gestritten. Dazu folgende
Gedanken:

www.kathtube.com/player.php?id=45634


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 Couperin 2. Juli 2018 
 

Neu?

Das gab's doch schon bisher, ist also nicht neu. Im Übrigen geht es um eucharistische Gastfreundschaft, nicht um Interkommunion. Zu letzterer bräuchte es ein Abkommen zwischen Kirchen (pardon: zwischen der römisch-katholischen Kirche und kirchlichen Gemeinschaften).


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 antonius25 2. Juli 2018 
 

Schisma

Ich habe nicht mehr den Eindruck, der gleichen Kirche anzugehören wie Herr Becker. Nur der Papst kann ein Schisma erklären. Die spannende Frage wird sein, ob er lieber Herrn Becker rauswirft, oder die Priester, die sich ihm widersetzen, ob er lieber Paderborn rauswirft, oder die verbliebenen Katholiken.


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 follower 2. Juli 2018 

Frechheit

Da gehen evangelische Christen schon seit Jahren zur heiligen Kommunion, dazu Geschiedene und unverheiratet Zusammenlebende, Nichtverheiratete Zusammenlebende und nun wird der Weg frei gemacht und die Priester angehalten, seelsorglich in Verantwortung zu handeln. Gott sei uns gnädig, wir müssen für die Priester beten, die christliche Landschaft ist so durchtränkt vom Zeitgeist, dass der Erdrutsch unausweichlich ist. Man kann zusehen, wie sich die Katastrophe entwickelt.


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