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Argentinien: Gruppe von Privatkliniken verweigert Abtreibung

19. Juni 2018 in Prolife, 1 Lesermeinung
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Bisher sind es zehn argentinische Kliniken und medizinische Einrichtungen, die sich der gemeinsamen Erklärung angeschlossen haben, wonach sie keine Abtreibungen durchführen werden. Sie berufen sich auf den Gewissensvorbehalt.


Buenos Aires (kath.net/pl) Bisher sind es zehn argentinische Kliniken und medizinische Einrichtungen, die sich der gemeinsamen Erklärung angeschlossen haben, wonach sie keine Abtreibungen durchführen werden. Nötig wurde dieser Schritt, nachdem das argentinische Parlament vor wenigen Tagen für eine weitere Freigabe der legalen Abtreibung gestimmt hatte. Bisher konnte nur nach einer Vergewaltigung und bei Lebensgefahr für die Mutter das Leben des Kindes aktiv beendet werden. Zwar ist noch unsicher, ob auch der argentinische Senat dieser Entscheidung zustimmen wird, aber die Kliniken, die unterzeichnet haben, wappnen sich bereits für bevorstehende Auseinandersetzungen und berufen sich dabei auf den Gewissensvorbehalt. Man wolle nicht durch Gesetze gezwungen werden, dem Gewissenseinwand nicht mehr folgen zu dürfen. Vielmehr wolle man „pflegen und heilen, retten und gesundmachen, ohne dafür in das Gefängnis zu kommen, disqualifiziert zu werden oder [als Einrichtung] geschlossen“ zu werden. Unterzeichnet haben bisher folgende medizinische Einrichtungen: die Kliniken San Juan de Dios, San Camilo, Bazterriza, Santa Isabel, Del Sol, Fleni, Austral und Mater Die, das Private Universitätskrankenhaus von Córdoba und das medizinische Institut von Simes de Posadas, Misiones. Das berichtet der zu EWTN gehörende lateinamerikanische Nachrichtendienst ACI Prensa.

Das Private Universitätskrankenhaus von Córdoba warnt davor, dass infolge des Gesetzentwurfes bei Verstoß schwere Haftstrafen für Manager und obendrein sogar eine vorübergehende oder endgültige Schließung der Gesundheitseinrichtung möglich seien. „Wir plädieren für die Gesetzgebung, die Gewisseneinwände durch Einzelne oder durch Institutionen achtet und die die die Freiheit des Denkens respektiert.“

Symbolbild: NO



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Lesermeinungen

 mirjamvonabelin 19. Juni 2018 
 

Solche Nachrichten

stärken unsere Hoffnung das doch ein Ende der Abtreibung kommen wird.


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0
 

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