Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  2. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  3. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  4. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  5. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  6. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  7. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  8. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  9. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  10. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  11. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  12. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
  13. Wir machen da was mit Medien
  14. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  15. Blutiger Anschlag auf orthodoxe Kirche in Jordanien – Mindestens sechs Tote bei Trauerfeier

Argentinien: Gruppe von Privatkliniken verweigert Abtreibung

19. Juni 2018 in Prolife, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bisher sind es zehn argentinische Kliniken und medizinische Einrichtungen, die sich der gemeinsamen Erklärung angeschlossen haben, wonach sie keine Abtreibungen durchführen werden. Sie berufen sich auf den Gewissensvorbehalt.


Buenos Aires (kath.net/pl) Bisher sind es zehn argentinische Kliniken und medizinische Einrichtungen, die sich der gemeinsamen Erklärung angeschlossen haben, wonach sie keine Abtreibungen durchführen werden. Nötig wurde dieser Schritt, nachdem das argentinische Parlament vor wenigen Tagen für eine weitere Freigabe der legalen Abtreibung gestimmt hatte. Bisher konnte nur nach einer Vergewaltigung und bei Lebensgefahr für die Mutter das Leben des Kindes aktiv beendet werden. Zwar ist noch unsicher, ob auch der argentinische Senat dieser Entscheidung zustimmen wird, aber die Kliniken, die unterzeichnet haben, wappnen sich bereits für bevorstehende Auseinandersetzungen und berufen sich dabei auf den Gewissensvorbehalt. Man wolle nicht durch Gesetze gezwungen werden, dem Gewissenseinwand nicht mehr folgen zu dürfen. Vielmehr wolle man „pflegen und heilen, retten und gesundmachen, ohne dafür in das Gefängnis zu kommen, disqualifiziert zu werden oder [als Einrichtung] geschlossen“ zu werden. Unterzeichnet haben bisher folgende medizinische Einrichtungen: die Kliniken San Juan de Dios, San Camilo, Bazterriza, Santa Isabel, Del Sol, Fleni, Austral und Mater Die, das Private Universitätskrankenhaus von Córdoba und das medizinische Institut von Simes de Posadas, Misiones. Das berichtet der zu EWTN gehörende lateinamerikanische Nachrichtendienst ACI Prensa.


Das Private Universitätskrankenhaus von Córdoba warnt davor, dass infolge des Gesetzentwurfes bei Verstoß schwere Haftstrafen für Manager und obendrein sogar eine vorübergehende oder endgültige Schließung der Gesundheitseinrichtung möglich seien. „Wir plädieren für die Gesetzgebung, die Gewisseneinwände durch Einzelne oder durch Institutionen achtet und die die die Freiheit des Denkens respektiert.“

Symbolbild: NO



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Argentinien

  1. Argentinien tritt Lebensschutz-Koalition bei
  2. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  3. Vatikan stoppt Seligsprechungsverfahren für argentinischen Bischof Jorge Novak
  4. Argentiniens Regierung will Verbot von ‚Geschlechtsumwandlungen‘ für Minderjährige
  5. Argentiniens Präsident Milei schafft Genderministerium endgültig ab
  6. Argentiniens Präsident Milei lädt Papst Franziskus ein
  7. Designierte Vizepräsidentin Argentiniens will Babys vor Abtreibung schützen
  8. Franziskus kritisiert politisches Versagen in Argentinien
  9. Nach ‚Gebet an die Pachamama’ – argentinische Diözese bittet um Entschuldigung
  10. Argentinien: Gericht erlässt einstweilige Verfügung gegen Abtreibungsgesetz







Top-15

meist-gelesen

  1. Norwegen: Daniel (18) hielt Gott für einen Mythos – heute geht er jeden Sonntag in die Kirche
  2. Papst Leo lädt zum Weltjugendtag ein: „Ich freue mich darauf, euch in Seoul zu sehen!“
  3. USA: Kontenschließungen von Banken bei Lebensschutz- und konservativen Gruppen
  4. Krakauer Regens: Johannes Paul II. war Hotspot für Verbindung mit Gott
  5. US-Erzbischof Cordileone: „Die Familie: Das Abbild Gottes“
  6. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  7. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  8. MISSIO Österreich - Nationaldirektor Johannes Laichner legt Amt aus gesundheitlichen Gründen zurück
  9. „Neun interessante Fakten über den heiligen Johannes Paul II., die Sie wohl noch nicht kannten“
  10. Wallner: „Richten sich kirchliche Stellen bei uns nicht klammheimlich als Palliativstationen ein?“
  11. Wortwahl dieses Berichts ist entmenschlichend und aggressiv!
  12. "Non abbiate paura - Habt keine Angst!"
  13. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  14. „Kirchliche Persilscheine für Rot-Grün-Rot“
  15. ‚Mission ist kein Gegensatz zu nachhaltiger Hilfe‘

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz