Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Sadomasochistische Gruppe auf dem Katholikentag in Würzburg
  2. Vatikan veröffentlicht scharfe Kritik an deutschen Segnungsleitfäden für Homosexuelle!
  3. Papst Leo XIV. und die Zukunft der liturgischen Einheit der Kirche
  4. GAME OVER! - Vatikan erteilt deutschem Segnungs-Leitfaden am Mittwoch nochmals eine klare Absage!
  5. „Bestellt wie eine Ware“: Scharfe Kritik an Leihmutterschafts-Fall in der CDU
  6. Berliner Jusos für Abschaffung der Ehe
  7. Kommen kirchenrechtliche Sanktionen für deutsche Bischöfe?
  8. Kirche wirke oft wie ein 'woker Diskutierverein'
  9. Priester sagt, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen
  10. Vom Segen Gottes und dem Fake-Segen dieser Welt
  11. Paukenschlag in der Klimadebatte: KlimaGuru Al Gore warnt plötzlich vor neuer Eiszeit
  12. Kanadischer Priester mit gebrochener Hüfte erhält im Krankenhaus Sterbehilfeangebote
  13. Ein Moment zum Schämen
  14. Eine nötige Klarstellung aus Rom
  15. Pompei: Keine irdische Macht wird die Welt retten!

Staatlich anerkannter Islam

14. Juni 2018 in Kommentar, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Gleichstellung zwischen Mann und Frau sollte eingehalten werden, ebenso die Gleichstellung der Religionen. Ein staatlich anerkannter Islam steht zur Debatte. Gastkommentar von Giuseppe Gracia/Blick.CH


Chur (kath.net/Blick.CH)
Kürzlich wurde ich vom Schweizer Fernsehen in die Sendung «Club» eingeladen. Es ging um den Vorschlag der SP, den Islam staatlich anzuerkennen, sofern Prinzipien wie die Gleichstellung von Mann und Frau eingehalten werden. Die Hoffnung: ein angepasster Schweizer Islam. Die Realität: Schon grosse Nachbarn wie Frankreich und Deutschland scheitern an der staatlichen Heranzüchtung eines Euro-Islam, während weltweit gesehen alle islamisch geprägten Länder totalitär sind und die Scharia über die Menschenrechte stellen.

Trotzdem ist die Integration der Muslime in der Schweiz ein wichtiges Anliegen. Ein moderner Rechtsstaat soll Menschen jedoch nicht religiös integrieren, sondern gesellschaftlich und kulturell: über Schule, Arbeitsmarkt, Sportvereine, Kulturvereine. Der Staat muss religionsneutral den Einzelnen adressieren, statt auf Glaubensgruppen zu setzen, sonst schiebt er zwischen sich und seine Bürger religiöse Institutionen und Autoritäten und stärkt diese. Ein liberaler Staat soll grundsätzlich keine Religionen organisieren und finanzieren. Das verhindert die Trennung von Staat und Religion.


Formale Gleichbehandlung

Natürlich ist der Ruf nach Gleichbehandlung aller Religionen legitim. Früher waren die meisten Schweizerinnen und Schweizer entweder reformiert oder katholisch, heute herrscht ein grosser Pluralismus. Es ist nicht gerecht, wenn weiterhin nur die klassischen Kirchen privilegiert werden. Aber statt wie die SP vorschlägt, nun auch den Islam ins mittelalterliche System einer staatlich organisierten Religion aufzunehmen, könnte man umgekehrt allen Religionen die Privilegien wegnehmen. Auf diesem Weg könnte der Staat ebenfalls formale Gleichbehandlung erreichen – ganz ähnlich wie die USA, die alle Religionen als private Organisationen gleich behandeln und seit Jahrzehnten vorbildlich darin sind, verschiedenste Gruppen zu integrieren.

Bald startet die Fussball-WM in Russland, dann können wir unsere Nationalmannschaft anfeuern. Diese ist für mich ein Spiegel der bunten Schweiz: Menschen unterschiedlichster Herkunft und Religion, und doch alle in der gleichen Mannschaft. Für mich ein grossartiges Beispiel für gelungene Integration, ganz aus der Kraft der Zivilgesellschaft. Eine Kraft, an die man auch ohne Religion glauben kann.

Giuseppe Gracia (50) ist Schriftsteller und Medienbeauftragter des Bistums Chur. Er ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. In seiner BLICK-Kolumne, die jeden zweiten Montag erscheint, äussert er persönliche Ansichten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Catherine 14. Juni 2018 
 

Im Deutschen Bundestag durfte am 15.03.2016

der Rektor der Kairoer Al Azhar Hochschule den Volksvertretern die Lehre erteilen, dass der Islam niemals dulden werde, dass das Wort des Menschen mehr gelte als die ewig gültigen Aussagen Allahs.

Nur das eigene Volk hassende gewählte Amtswalter können den Islam mit der westlichen Kultur gleichstellen.

S. 398, Tilman Nagel "Was ist der Islam?" Duncker & Humblot Verlag in Berlin. Auf der Homepage findet man unter "Autoren" das Inhaltsverzeichnis. Als Orientalist/Arabist ist der renommierte Professor der Fachmann für dem Islam. Man will beim Arzt auch nicht vom Rechtsanwalt behandelt werden.


0
 
 JuM+ 14. Juni 2018 
 

Islam = Eroberungsideologie

Für den Islam wird es nie eine Gleichberechtigung geben, denn das widerspricht dem Islam!


7
 
 phillip 14. Juni 2018 
 

Islam - Menschenrechte - staatliche Anerkennung

Die Rechtsgrundlagen des Islam vermitteln ein klares Bild, nämlich die Unterwanderung, Unterwerfung und Destabilisierung demokratischer und menschenrechtsverbundener Rechts- und Gesellschaftskulturen. Meiner Ansicht nach kann sich ein Vernunftbegabter, der den Koran, die Scharia und Sunna kennt, nur wundern, dass die unter dem Vorwand einer Religionsfreiheit dort gelehrte und gelebte politische, totalitäre islamische Ideologie bei Kenntnis der westlichen Menschenrechtskonventionen von demokratisch verfassten Staaten eine religiöse und zivilgesellschaftliche gesetzliche Anerkennung oder Akzeptanz finden kann.


10
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Islam

  1. Öffentliche Wiener Mittelschulen: Jeder zweite Schüler ist Moslem
  2. Pakistans Scharia-Gericht billigt Entführung, Vergewaltigung, Kinderehe einer 13-jährigen Christin
  3. Islamistengruppe ‚Nūr al-ʿIlm‘ breitet sich in Norddeutschland aus
  4. Wien: Einziger Christ in der Klasse wird "Schwein" genannt
  5. In muslimischen Regionen müssen Christen den Ramadan nicht selten mitbefolgen
  6. Kardinal Schönborn: "Wenn sich bei uns so viele Menschen vom Christentum verabschieden..."
  7. „Wir führen Einzelgespräche mit Muslimen im persönlichen Kontakt“
  8. Papst besucht die Blaue Moschee in Istanbul - Gebetet hat er dort aber nicht
  9. Der neue Erzbischof von Wien und der Islam
  10. Iran: Immer mehr Frauen verstoßen gezielt gegen die Hijab-Pflicht






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Vatikan veröffentlicht scharfe Kritik an deutschen Segnungsleitfäden für Homosexuelle!
  3. Sadomasochistische Gruppe auf dem Katholikentag in Würzburg
  4. Papst Leo XIV. und die Zukunft der liturgischen Einheit der Kirche
  5. GAME OVER! - Vatikan erteilt deutschem Segnungs-Leitfaden am Mittwoch nochmals eine klare Absage!
  6. Kommen kirchenrechtliche Sanktionen für deutsche Bischöfe?
  7. Priester sagt, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen
  8. „Bestellt wie eine Ware“: Scharfe Kritik an Leihmutterschafts-Fall in der CDU
  9. Paukenschlag in der Klimadebatte: KlimaGuru Al Gore warnt plötzlich vor neuer Eiszeit
  10. Kennen Sie schon das Martinshorn-Gebet?
  11. Goldenstein-Nonnen nach Romreise wieder in Salzburg eingetroffen
  12. Kirche wirke oft wie ein 'woker Diskutierverein'
  13. Kanadischer Priester mit gebrochener Hüfte erhält im Krankenhaus Sterbehilfeangebote
  14. Erste Enzyklika von Papst Leo XIV. wird Mitte Mai erwartet
  15. Festnahme nach Angriff auf Nonne in Jerusalem

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz