Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  2. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  3. Voll in die Falle getappt
  4. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  5. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  6. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  7. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  8. Die große Täuschung
  9. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  10. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
  11. Kinderschutz oder Staatskontrolle? Das Dilemma der Social-Media-Verbote
  12. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot
  13. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  14. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  15. Wann sind wir zu Gottes Chefs geworden?

Die Zehn Gebote. Unterwegs zu einem Leben in Fülle

13. Juni 2018 in Aktuelles, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: neue Katechesenreihe zu den Zehn Geboten. Die vom Vater geöffnete Tür zum Himmel entdecken. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) „Als sich Jesus wieder auf den Weg machte, lief ein Mann auf ihn zu, fiel vor ihm auf die Knie und fragte ihn: Guter Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu erben? Jesus antwortete: Warum nennst du mich gut? Niemand ist gut außer der eine Gott. Du kennst doch die Gebote: Du sollst nicht töten, du sollst nicht die Ehe brechen, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht falsch aussagen, du sollst keinen Raub begehen; ehre deinen Vater und deine Mutter! Er erwiderte ihm: Meister, alle diese Gebote habe ich von Jugend an befolgt. Da sah ihn Jesus an, umarmte ihn und sagte: Eines fehlt dir noch: Geh, verkaufe, was du hast, gib es den Armen und du wirst einen Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir nach!“ (Mk 10,17-21).

Papst Franziskus begann bei der heutigen Generalaudienz eine neue Katechesenreihe zu den Zehn Geboten. Die erste und einleitende Katechese stellte der Papst unter das Thema: „Die Sehnsucht nach einem Leben in Fülle“.


Wir Menschen, gerade die jungen unter uns, suchten das wahre „Leben“, zerstörten es dabei aber oft mit kurzfristigen Freuden. Manche unterdrückten aber auch diese Sehnsucht und gäben sich den gefährlichen Feinden der Mittelmäßigkeit und des Kleinmuts hin.

Wir alle und in besonderer Weise die jungen Menschen sollten von Gott eine gesunde Unruhe erbitten, die nach dem wirklichen Leben hungere. Im soeben gehörten Abschnitt des Markusevangeliums (10,17-21) weise Jesus einem Mann den Weg der Fülle. Dieser befolge bereits die Zehn Gebote. Aber es gehe um mehr.

„Es geht um die Fülle“, so der Papst. Jesus, der nicht gekommen sei, das Gesetz und die Propheten aufzuheben, sondern sie zu erfüllen (vgl. Mt 5,17), mache uns Mut, uns nach dem, was uns noch fehle, auszustrecken. Er selbst „wird die Erfüllung schenken“.

Dabei gehe es nicht darum, etwas zu verlieren, sondern das Große, den himmlischen Schatz zu gewinnen: „Lasst uns zu reifen Christen werden, die ihre Begrenztheit erkennen und das Verlangen haben, den Weg zur Fülle des Lebens zu gehen, den Christus uns zeigt“.

Wenn man zwischen einer Kopie und dem Original wählen könne, würde keiner die Kopie wählen. So bestehe die Herausforderung darin, das Original zu finden. Jesus biete das wahre Leben an, die wahre Liebe, den wahren Reichtum. Die jungen Menschen bedürften des Beispieles von jemanden, der sie einlade, „weiter zu gehen“, zu einem „mehr“, zu dem „mehr“, das Ignatius von Loyola mit dem „magis“ meine, das Feuer, der Eifer des Handelns, der die Müden wachrüttle.

In diesen Katechesen, so Franziskus abschließend, „werden wir die beiden Gesetzestafeln des Mose als Christen nehmen und uns an der Hand Jesu halten, um von den Illusionen der Jugend zum Schatz überzugehen, der im Himmel ist, während wir hinter ihm gehen“. Wir „werden in einem jeden jener Gesetze die vom Vater geöffnete Tür entdecken, die im Himmel ist, damit uns Jesus, der Herr, der sie durchschritten hat, ins wahre Leben führt. Sein Leben. Das Leben der Kinder Gottes“.


Die Pilger und Besucher aus dem deutschen Sprachraum begrüßte der Heilige Vater mit den folgenden Worten:

Herzlich heiße ich die Pilger deutscher Sprache willkommen, besonders die Gruppe der Schönstattbewegung Deutschland. Der Monat Juni ist dem Heiligsten Herzen Jesu gewidmet, das wir in der entsprechenden Litanei anrufen als „Sehnsucht der Schöpfung von Anbeginn“. Vertrauen wir Jesus die Erfüllung all unserer Sehnsüchte an. Gott segne euch.




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 lesa 14. Juni 2018 

Eine sehr schöne Katechese!


3
 
 SpatzInDerHand 14. Juni 2018 

Katholik84: Ich unterstütze die Bitte von Rosenzweig,

dass Sie Ihre Bemerkungen direkt unter dem ÖBK-Mitglieds-Beitrag schreiben. Ich möchte Ihnen dort nämlich auch darauf antworten!


1
 
 Stefan Fleischer 14. Juni 2018 

@ Die Sehnsucht nach einem Leben in Fülle.

Wir „werden in einem jeden jener Gesetze die vom Vater geöffnete Tür entdecken, die im Himmel ist, damit uns Jesus, der Herr, der sie durchschritten hat, ins wahre Leben führt. Sein Leben. Das Leben der Kinder Gottes“.
Danke, Heiliger Vater, dass Sie unseren Blick wieder einmal auf jenes wahre Leben lenken, das im Himmel ist, von dem jedes jener "Leben in Fülle" welche sie Welt uns verspricht, bestenfalls ein schwaches Abbild ist, wenn nicht gar eine Karikatur.


3
 
 Rosenzweig 14. Juni 2018 

Werter Katholik84 ...

-
wieso ist es Ihnen nicht möglich- wie sie oben erwähnen- zum Katn.net- Bericht:
"ÖBK-Mitglied ruft zum gemeinsamen Kommunionempfang auf"
dort Ihre aktuelle- und persönl. etwas anders erfahrene Wallfahrts-Teilnahme kundzutun..?
-
Wie Sie berichten- kennen Sie das Kloster als Gut katholisch..?-
und allein 2018 können Sie VIER Kloster-Eintritte nennen!

Das ist doch eine erfreuliche Nachricht- auch für alle Mit-Kommentatoren, dass Sie doch bitte diese Ihre positive Erfahrung nochmals dort passend zum Kath.net Bericht einbringen sollten?
Oder..?
-
Mit dieser Anfrage Ihnen verbunden..
-


3
 
 Katholik84 13. Juni 2018 
 

Ich würde gerne noch etwas zu dem Bericht ÖBK-Mitglied ruft zum gemeinsamen Kommunionempfang auf schreiben. Leider ist mir das aus irgendwelchen Gründen nicht möglich. Ich möchte sagen das ich selbst an der Wallfahrt teilgenommen habe und die Darstellung so nicht ganz richtig ist. Der Abtprimas von Mehrerau bekam nicht nach der Predigt Applaus sondern nur einmal während der Predigt und auch nicht besonders lange verglichen mit anderen Gelegenheiten wo applaudiert wird. Auch muss ich einigen Kommentatoren widersprechen. Nicht dir Mönchen von Marienstatt haben gepredigt sondern der eingeladene Abtprimas ich kenne das Kloster als gut Katholisch. Im übrigen hat das Kloster allein 2018 4 neu Eintritte zu verzeichnen.


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Generalaudienz

  1. Liebst du mich? – Das Gespräch zwischen Jesus und Petrus
  2. Kohelet: die ungewisse Nacht des Sinns und der Dinge des Lebens
  3. Judit. Eine bewundernswerte Jugend, ein großzügiger Lebensabend.
  4. Noomi, das Bündnis zwischen den Generationen, das die Zukunft eröffnet
  5. Ehre deinen Vater und deine Mutter: Liebe zum gelebten Leben
  6. Der Osterfriede und Dostojewskis Legende vom Großinquisitor
  7. Treue gegenüber der Heimsuchung durch Gott für die kommende Generation
  8. Das Abschiednehmen und das Erbe: Erinnerung und Zeugnis
  9. Das Alter, eine Ressource für die unbeschwerte Jugend
  10. Die Langlebigkeit: Symbol und Chance






Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Voll in die Falle getappt
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  6. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  7. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  8. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  9. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  10. Die große Täuschung
  11. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  12. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  13. Die Kirche – nicht nur – im deutschsprachigen Raum: «the big picture»
  14. Islamismusforscherin Schröter: „Tja, liebe Freunde, was glaubt ihr eigentlich, was die Scharia ist?“
  15. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz