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Knalleffekt: Vatikan lehnt erneut DBK-Interkommunionshandreichung ab!

5. Juni 2018 in Aktuelles, 65 Lesermeinungen
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Glaubenskongregation schreibt DBK-Chef Marx, dass das Dokument zur Eucharistiezulassung evangelischer Ehepartner nicht zur Veröffentlichung reif sei - UPDATE: kath.net dokumentiert Originalbrief-Kopie! - Kardinal Marx ist "überrascht"


Vatikan (kath.net) Der Vatikan lehnt auch nach dem Gespräch von Kardinal Marx und Kardinal Woelki und einigen anderen deutschen Bischöfen in Rom das umstrittene Dokument der Deutschen Bischofskonferenz zum gemeinsamen Eucharistieempfang in konfessionverbindenden Ehen ab. Dies teilte der Präfekt der Glaubenskongregation, Erzbischof Luis F. Ladaria, dem DBK-Vorsitzenden Reinhard Kardinal Marx, in einem offiziellen Schreiben (in deutscher Sprache) mit. Das Schreiben ist mit 25. Mai datiert. Erzbischof Ladaria erklärt Marx, dass er sowohl am 11. Mai als auch am 24. Mai mit Papst Franziskus darüber gesprochen habe. Nach den Gesprächen möchte er mit „ausdrücklicher Zustimmung" des Papstes einige Punkte zur Kenntnis bringen.

Zuerst werden „die vielfältigen ökumenischen Bemühungen der Deutschen Bischofskonferenz“ gewürdigt. Doch habe laut dem Schreiben das Gespräch am 3. Mai 2018 aufgezeigt, dass der Text der Handreichung eine Reihe von Fragen aufwirft, die von erheblicher Bedeutung seien. „Der Heilige Vater ist deshalb zu der Auffassung gekommen, dass das Dokument nicht zur Veröffentlichung reif ist.“ Ladaria bezieht sich auf das Dokument „Mit Christus gehen – Der Einheit auf der Spur. Konfessionsverbindende Ehen und gemeinsame Teilnahme an der Eucharistie. Eine pastorale Handreichung der Deutschen Bischofskonferenz“.

Der Präfekt der Glaubenskongregation nennt in dem Schreiben drei „wesentliche Gründe“ für die Ablehnung“. Es handle sich bei der Frage der Kommunionzulassung von evangelischen Christen in konfessionsverschiedenen Ehen um ein Thema , das den Glauben der Kirche berühre und von weltkirchlicher Relevanz sei. Außerdem habe die Frage „Auswirkungen auf die ökumenischen Beziehungen zu anderen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften“, die nicht zu unterschätzen seien. Wörtlich wird dann Punkt 3 wie folgt zitiert: „Das Thema betrifft das Recht der Kirche, vor allem die Auslegung von can. 844 CIC. Weil es diesbezüglich in manchen Teilen der Kirche offene Fragen gibt, wurden die zuständigen Dikasterien des Heiligen Stuhls bereits beauftragt, eine baldige Klärung dieser Fragen auf weltkirchlicher Ebene herbeizuführen. Insbesondere scheint es angebracht, das Urteil über das Vorliegen einer „drängenden schweren Notlage“ dem Diözesanbischof zu überlassen.“

Ausdrücklich wies Ladaria noch darauf hin, dass es dem Heiligen Vater ein großes Anliegen sei, „dass in der Deutschen Bischofskonferenz der Geist bischöflicher Kollegialität lebendig“ bleibt.

UPDATE 18.30: Marx reagiert!

Kardinal Reinhard Marx ist über das Schreiben aus Rom offensichtlich wenig erfreut. Über seinen Pressesprecher teilte er am Montag am Abend mit: "Der Brief des Präfekten der Kongregation für die Glaubenslehre vom 25. Mai 2018 hat den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, heute Abend (4. Juni 2018) erreicht. Beim Gespräch am 3. Mai 2018 in Rom wurde den dort teilnehmenden Bischöfen gesagt, dass sie ‚im Geist kirchlicher Gemeinschaft eine möglichst einmütige Regelung‘ finden sollten. Der Vorsitzende ist deshalb überrascht, dass noch vor dem Finden einer solchen einmütigen Regelung jetzt dieses Schreiben aus Rom eingegangen ist. Der Vorsitzende sieht auch nach dem Brief weiteren Gesprächsbedarf innerhalb der Deutschen Bischofskonferenz, vor allem auch im Ständigen Rat und in der Herbst-Vollversammlung, aber auch mit den entsprechenden Römischen Dikasterien und dem Heiligen Vater selbst.“


UPDATE 17.45 Uhr: Da inzwischen verschiedene Übersetzungen des Schreibens kursieren, dokumentiert kath.net den Brief von Erzbischof Ladaria/ Glaubenskongregation, an den DBK-Vorsitzenden Kardinal Marx zur DBK-Handreichung in deutscher Originalsprache



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Lesermeinungen

 mirjamvonabelin 9. Juni 2018 
 

Kardinal Marx hat uns wehgetan!

Tagebuch der Sr. Faustyna (1628)
Jesus zu Sr. Faustyna:
"Meine Schülerin, hege eine große Liebe zu denen, die dir Leiden auferlegen; tue Gutes denen, die dich hassen."
Sr. Faustyna:
"O mein Meister, Du siehst doch, dass ich keine Liebe für sie empfinde und das macht mir Sorge."
Jesus:
"Gefühle sind nicht immer in deiner Macht; ob du liebst, erkennst du daran, wenn du nach erfahrenen Unannehmlichkeiten und Widerwärtigkeiten deinen Frieden beibehältst, aber für diejenigen, von denen du Leid erfahren hast, betest und ihnen Gutes wünscht."

Ist es besser sich mit diesem Text auseinandersetzen als sich über die DBK "giften"?
Oder ist es Überheblichkeit einen Schmerz über Kardinal Marx zu empfinden?


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 JP2B16 6. Juni 2018 
 

Unfassbar: Bischof Feige auf "katholisch.de", unsägliche Arroganz

Mein erster kath. Nachrichtendienst ist in meiner knappen Zeit "kath.net". Immer wieder las ich hier Irritierendes über "katholisch.de" und wollte es beinahe nicht glauben. Heute las ich dann das erste Mal auf diesem Portal (Dank Forist "kreuz") – es reklamiert für sich DAS "Internetportal der katholischen Kirche in Deutschland" zu sein. Ich rieb mir ganz schnell die Augen, wollte nicht wahr haben, welcher (Un)Geist dort tatsächlich weht (finanziert mit unseren Steuergeldern?). Bei dem Artikel von Bischof Feige "Nachruf auf eine unsägliche Entwicklung" verschlägt es mir die Sprache. Als sei eine "offizielle" Deutsche Nationalkirche längst etabliert und mit allen Vollmachten ausgestattet. Welche Anmaßung, Überheblichkeit und Arroganz. Was denkt sich dieser Bischof eigentlich: Zuerst das Deutsche Episkopat (2/3)- und Rom hat gefälligst zu liefern. Kasper über die Afrikanischen Bischöfen, Marx´sches "Wir sind keine Filiale von Rom" – da passt dieser Artikel ins Bild. Ganz schwere Kost!


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 Rolando 6. Juni 2018 
 

Fatima 1713

Hoffen wir das das „Nicht Reife“ vom Baum gefallen ist und verfault.


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 Fatima 1713 6. Juni 2018 
 

Der Genauigkeit (und Fairness) wegen

möchte ich erwähnen, dass es "nicht reif" heißt und nicht "NOCH nicht reif", aber grundsätzlich stimme ich @Savanorola und @philip zu.


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 Einsiedlerin 5. Juni 2018 
 

in your face!

@hl. Fidelis v. Sigmaringen: sehr treffend! :)))


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 Savanorola 5. Juni 2018 

@ Philipp - Was heißt " noch nicht reif"!

Danke für Ihren Beitrag, der auch meine Gedanken wiedergibt. Die Formulierung "noch nicht reif" kann in der Tat so verstanden werden, dass sie die "Frucht", die Handreichung der DBK, nicht verwirft, sondern auf den richtigen Moment der "Ernte" wartet. Daher ist für mich der Brief aus Rom, keine grundlegende Absage an das Anliegen vieler deutscher Bischöfe. Ob dies römische Taktik, kann ich nicht beurteilen, aber der Bischofskonferenz sind damit keine Grenzen gesetzt. Es heißt nur warten auf den richtigen Zeitpunkt.


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 phillip 5. Juni 2018 
 

Was bedeutet "nicht reif"?

Unter "nicht reif" kann nach dem bisherigen Erfahrungen des gegenwärtigen Pontifikat doch nur bedeuten, dass sich noch keine Fußnote gefunden hat, um die häretischen Absichten verschleiern zu können; da müssen noch ein paar jesuitische Verschleierungstaktiker ein wenig nachdenken, denn offenkundige Glaubenswidrigkeiten zu vermeiden, ist oberste Priorität.


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 nicodemus 5. Juni 2018 
 

Danke @Konrad Georg!

Vor etlichen Jahren habe ich auch Post von (Christ in der Gegenwart-Herder) erhalten, auch voller moderner sog. Theologen - FRAUEN und MÄNNERN - und wurde aufgefordert Kommentare usw. zu geben. Alle dieser Briefe landeten bei mir im Papierkorb.
Die Briefe kamen aber weiter!
Da schrieb ich zurück, sie sollten mich doch bitte mit so einem Schund verschonen. Von Christ in der Gegenwart
halte ich nichts. Ich wunderte mich, dass so ein "moderner" ...... von Herder kommt!


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 kreuz 5. Juni 2018 

ein Kommentar zum SZ-Artikel über H. Marx

steht auf der Hauptseite der SZ (s. link)

www.sueddeutsche.de/panorama/meinung-am-mittag-katholische-kirche-papst-franziskus-ist-viel-weniger-ein-reformer-als-viele-hoffen-1.4002698


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 kreuz 5. Juni 2018 

hab gestern einen Beitrag auf KT hochgeladen,

(noch nicht freigeschaltet) mit dem Lied im link, worin ich Herrn Marx bitte, zurückzutreten.
ich habe keine Schadenfreude, im Gegenteil, ich sehe das Zerwürfnis und den tiefen Graben in der DBK.
da ich aber die Bestrebungen von Herrn Marx auch -und vor allem- als gefährlich für die una sancta sehe, meine ich er muß den Weg für einen Neuanfang freimachen. für Kardinal Woelki.

"der Käse ist eh`schon gebissen", spätestens nachdem eine von H. Marx`größten Protegees, die SZ, auf Gegenkurs zu Ihm ist.
er kann hier gleichzeitig -auf schmerzhafte Weise- lernen, was die "besten Freunde" tun, wenn es "knapp auf knapp" hergeht.
ich bete weiterhin für H. Marx daß er nicht zu tief abstürzt, ja, er tut mir sogar leid. Segen für Sie, mein ehemaliger Kardinal +++

www.youtube.com/watch?v=pw6_VXPwm6U


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 lesa 5. Juni 2018 

Danke

@Fatima: Schön, dass Sie sich wieder einmal hier zu Wort melden.


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 Fatima 1713 5. Juni 2018 
 

PS:

Somit stimme ich auch @lesa zu!


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 Fatima 1713 5. Juni 2018 
 

Ich sehe es ähnlich wie @Elija-Paul

"Nicht reif" impliziert, dass es noch reifen könnte (in welche Richtung auch immer)
Entscheidung über "drängende Notlage" dem Diözesanbischof überlassen heißt, dass dieser auch im Sinne der Handreichung entscheiden könnte.

Kardinal Marx und andere könnten den (zugegeben geringen) Interpretationsspielraum zu nützen versuchen.

Es heißt also weiter beten!


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 introibo 5. Juni 2018 
 

Kardinal Marx

zeigt sich "überrascht". Nun ja, hat er sich wohl anders erträumt. Wie war das nochmal: "Die DBK ist keine Filiale Roms". Jetzt wurde der Herr Kardinal vom Pontifex eines Besseren belehrt. Ist ganz gut so für den Kardinal aus München/Freising. Er dachte wohl schon, dass er schön langsam eine deutsche Episkopalkirche gründen könnte mit ihm als "Primas" (vergleichsweise der anglikanischen Kirchenwelt) und dass der Papst da irgendwo nur noch als netter Grüß-August fungieren darf. Ist jetzt eben vorbei. Aus der Traum. Ist immer schlecht, wenn sich deutsche Großmannssucht mit persönlicher Eitelkeit paart. Marx sollte lernen, katholischer d.h. allumfassender zu denken - insbesonders im Sinne der Universalität und globalem Auftrag der Heiligen Kirche.
Denn allein am deutschen Wesen wird auch niemals die Kirche genesen!


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 lesa 5. Juni 2018 

Der Hl. Geist möge gefährliche Spalte schließen und die Herzen für den Hl. Geist öffnen

@Josef Menke: Ja, der Zusammenhalt und das Gebet hilft, und das macht froh. Weiterbeten. Ein "kleiner Spalt" hat sich in den letzten Jahren oft genug als Ausgangspunkt und Ermöglichung für "große Spaltung" und Abfall erwiesen, darum unsere Sorgen. Aber wir sind ermutigt zum Weiterbeten, dass treues und geduldiges Weiterbeten schädliche Spalt(ung)e(n) schließt und statt dessen der Heilige Geist die Herzen aller öffnet für den Geist der Wahrheit und der Einheit.

"Lebendiger Gott, komm und mache unsere Seelen zu Tempeln deines Geistes.
Heilige uns, Herr. Taufe deine Kirche ganz und gar mit Feuer, damit ihre Spaltungen bald enden und sie vor der Welt aufgerichtet sei als Säule und Stütze deiner Wahrheit. Heilige uns, Herr ... Gib, dass dein Heiliger Geist durch den Mund deiner Diener redet, die dein Wort verkünden hier und überall. Heilige uns, Herr. (aus einem Gebet um Einheit)


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 Kirchental 5. Juni 2018 

noch lange nicht ausgestanden

Nach Lektüre der Berichterstattung im Merkur bin ich mir sicher, dass die Sache noch lange nicht ausgestanden ist.

"Interessierte Kreise" hätten den Brief gestern veröffentlicht - "wieder" bevor Kardinal Marx etwas davon wusste. Ausserdem wird es berichtet, als ob Kardinal Ladaria die Frage "so darstelle", als ob es sich um eine Angelegenheit der Weltkirche handle.

Das liest sich leider gar nicht so, als könnte man mit einem verständigen Einlenken der 2/3 Bischöfe rechnen - eher im Gegenteil.

Wir sollten das abendliche Rosenkranzgebet für die sieben Bischöfe nicht vorzeitig einstellen!


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 Antonia54 5. Juni 2018 

Heute feiern wir den Hl. Bonifatius. Er ist Patron der deutschen Bischofskonferenz und Apostel Deutschlands. Gottes Vorsehung ist allgegenwärtig!
Heiliger Bonifatius bitte für uns.


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 JuergenPb 5. Juni 2018 

Trotzig

Die Erklärung der DBK erinnert mich an ein trotziges Kind, daß mit den Füßen aufstampft und ruft: „Ich will aber…“


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 Federico R. 5. Juni 2018 
 

Treibende Kraft ...

... hinter dem handstreichartig gedachten Sonderweg der DBK ist meines Erachtens Kardinal Walter Kasper. Deswegen ist’s vor allem für ihn eine (zunächst krachende) Niederlage. Seinem Naturell entsprechend, wird der deutsche Luther-Versteher und Franziskus-Flüsterer vermutlich jedoch noch lange nicht aufgeben.


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 Fragezeichen?! 4. Juni 2018 
 

Krachende Niederlage für Kardinal Marx

Nach so einem krachenden Scheitern sollte insbesondere Ihr Führer Kardinal Marx aber auch alle anderen zustimmenden deutschen Bischöfe sollten ihren Hut nehmen - bis auf die sieben. Ganz offensichtlich haben wir reichlich blinde Führer in unserem dt. Episkopat und nehmt Euer geluebtes ZDK und BDKJ gleich mit. Und da wundert Ihr Euch, dass Euch der Herr keine Arbeiter für Euren Weinberg sendet? Geht zumindest in Euch und kehrt um! Jeder wirklich gläubige und demütige Katholik spürt doch, dass die Euchristie heilig ist und dass sie ohne Beichte und das wahre Priestertum nicht gelebt werden kann. Wer das verstanden hat, kann die kath. Euchristie nicht mit dem ev. Abendmahl gleichsetzen und ist verpflichtet nach seinem Gewissen zu handeln. Ihr Hirten sollt dies verteidigen u nicht verschleudern!


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 kreuz 4. Juni 2018 

Sie schreiben @wedlerg

"Und jetzt gibt er den Beleidigten und fordert weiter "Gesprächsbedarf""

vor 1, 2 Wochen dachten wir hier "laut" und meinten, daß die Zeit für Herrn Marx knapp sei, ohne Gesichtsverlust zurückzutreten.

Carry on my wayward son
For there'll be peace when you are done
Lay your weary head to rest
Don't you cry no more

www.youtube.com/watch?v=yQ8WLK8Nfno


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 Montfort 4. Juni 2018 

@Einsiedlerin - Ihre Sorge ist verständlich, bei der Aussage im Schreiben:

"Insbesondere scheint es angebracht, das Urteil über das Vorliegen einer „drängenden schweren Notlage“ dem Diözesanbischof zu überlassen.“

Ich vermute allerdings, dass sich diese Aussage gegen Marx&Co. richtet, die versucht hatten, allen Diözesen Deutschlands ihre "Lösung der pastoralen Notlage" überzustülpen und dabei bereit waren, "die glorreichen Sieben" zu übergehen.

Das Urteil bei einer „drängenden schweren Notlage“ war ja schon vorher weltweit jedem jeweiligen Bischof nicht nur überlassen, sondern aufgetragen. Was manche Bischöfe Deutschlands aber anscheinend dringend brauchen, wäre eine Nachschulung in Dogmatik, Kirchenrecht UND echter Pastoral, damit sie nicht nur soziologischen und politischen "Pastoralsprech" beherrschen, sondern ihre wirklichen Aufgaben als Bischof in einer wahrlichen "pastoralen Notlage", die alle Ebenen der Kirche erreicht hat. Denn - mit Kardinal Woelki gesprochen - "Es geht um Leben und Tod, Tod und Auferstehung" jedes Menschen und der ganzen Kirche!


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 Thomas-Karl 4. Juni 2018 

Mich wundert

dass in der Überschrift des Artikels und in Postings von Interkommunion die Rede ist statt von Eucharistischer Gastfreundschaft. - Der frühere Bischof von Innsbruck, Paul Rusch (+ 1986), wurde von einem evangelischen Pfarrer gefragt, ob Rusch ihm die Kommunion geben würde. Der Bischof antwortete: "Ihnen schon, Sie sind ja Lutheraner."


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 Montfort 4. Juni 2018 

@wedlerg - Ja, Erzbischof Ladaria ist ein guter Mann ...

...vor allem ein guter Theologe, Dogmatiker, in Gesprächen über das Glaubensgut und seine Weitergabe Erfahrener.
Papst Franziskus hat übrigens Ladarias Kardinalserhebung für 29. Juni 2018 bereits bekanntgegeben. Und nicht nur in der Lehre, auch in der Lebensweise und Frömmigkeit scheint er höchst integer zu sein, was ja heute keine Selbstverständlichkeit mehr ist.
Ein sehr schönes Interview anlässlich seiner Ernennung zum Sekretär der Glaubenskongregation (durch Papst Benedikt XVI.!) aus dem Jahr 2008 (damals war Kardinal Levada Präfekt) findet sich auf Englisch hier:

www.30giorni.it/articoli_id_18982_l3.htm


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 Hl. Fidelis v. Sigmaringen 4. Juni 2018 

Wie würde die Jugend etwas flapsig formulieren: In your Face, Kardinal Marx!


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 Konrad Georg 4. Juni 2018 
 

Gerade eben empörten Kommentar

von CiG gelesen. (Christ in der Gegenwart)

Da werden alle die "großen" Theologen aufgerufen, die für eine moderne Theologie stehen.

Seit wann ist "modern" eine Glaubenswahrheit?


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 carolus romanus 4. Juni 2018 

Time to say goodbye

Üble Diffamierung von Seehofers Obergrenze als unchristlich- wurde später von Franziskus quasi widerlegt, wonach jedes Land selbst seine Aufnahmekapazitäten bestimmen dürfe.
Kreuzverstecken am Tempelberg - das war selbst notorischen Kirchenfeinden zu viel.
Ehe für alle - nur ein bisschen Alibi-Bedauern, Selbstverleugnung.
Homosegnung als Vorbereitung der Homoehe - gescheitert und zurückgerudert.
Wüten gegen den Kreuzerlass, erneute Diffamierung der CSU als „Spalter“ und Unchristen und sogar als Häretiker (via Homepage)- gegen die große Mehrheit der bayerischen Bevölkerung und mit sehr leisem Beifall der politischen Opposition.
Kommunion für Nicht-Katholiken - gestoppt vom Vatikan.
Immer wieder Versuch der Etablierung einer Nationalkirche als „Nicht-Filiale Roms“, vor AL und seither - jetzt haben Beherzte aus dem Episkopat reagiert und die Notbremse gezogen. Gott sei Dank.


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 Der Gärtner 4. Juni 2018 

Handlungsebene Weltkirche

Für mich sieht dieses Schreiben zunächst einmal sehr gut aus. In den Punkten 2a bis 2c wird ja genannt, was gegen die Handreichung der DBK, ja gegen jede nationale Lösung spricht.
2a weltkirchliche Relevanz wird direkt genannt.
2c römische Dikasterien arbeiten schon daran.
2b alle Ostkirchen (orthodoxe und orientalische Kirchen) könnten an jeder Regelung schweren Anstoß nehmen, bis hin zum Abbruch ökumenischer Beziehungen. Deshalb muß mit diesen alles abgestimmt werden, was, wie Kardinal Woelki so schön sagte, ans Eingemachte geht. Auch dies ist nur auf Ebene der Weltkirche zu leisten.Die Ostkirchen wären wohl etwas befremdet, wenn die jetzt mit jeder FILIALE Roms einzeln etwas verhandeln sollen. Die etwas kratzige deutsche Filia wird ja wohl auch nicht in dem fiebrigen Traum leben, notfalls ein ökumenisches Konzil einberufen zu können.
Für mich sagen also alle Punkte in Kurzform: "Es hängt alles an Rom und ihr seid raus."


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 wedlerg 4. Juni 2018 
 

Endlich ein Schuss vor den Bug

Kardinal Marx hat diesen Schuss vor den Bug gebraucht.

Denn offenbar wollten er und BIschof Overbeck nach etwas PAuse wieder Druck auf die ABweichler ausüben, die sich einer "einvernehmlichen Lösung widersetzen".

Das geht mit dem Schreiben aus Rom nun nicht mehr.

Offenbar wollte MArx das Märchen in die Welt setzen, Rom würde es nur um eine einstimmige Lösung, aber nicht um den Inhalt einer Regelung gehen.

Das Märchen kann er jetzt getrost ad acta legen. ("Der Vorsitzende ist deshalb überrascht, dass noch vor dem Finden einer solchen einmütigen Regelung jetzt dieses Schreiben aus Rom eingegangen ist.")

Und jetzt gibt er den Beleidigten und fordert weiter "Gesprächsbedarf".

Meine Meinung: Wenn es nach ihm ginge, würde er mit dem Papst alleine das "Problem des IWderstands der 7 Bischöfe" aus der Welt schaffen. Das geht jetzt erst mal nicht.

Ich denke, Kardinal Marx müsste eigentlich zurücktreten - denn er ist uneinsichtig in der SAche und hier auch ignorant im Glauben!


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 antonius25 4. Juni 2018 
 

Schlupfloch?

"Insbesondere scheint es angebracht, das Urteil über das Vorliegen einer „drängenden schweren Notlage“ dem Diözesanbischof zu überlassen.“

Wie war das bisher geregelt? Nicht auch so? Dennoch muss hier aufgepasst werden, dass nicht der ein oder andere diese Passage als Schlupfloch benutzt, um doch die Protestanten zur Kommunion zuzulassen.

Bereits zuvor wurde aber aus Rom beschieden, dass es eine einheitliche Lösung geben muss. Das macht es schwieriger für die "Deutschkatholiken", hier ihren Willen durchzusetzen. Denn der Marx-Vorschlag wurde ja als einheitliche Lösung abgelehnt.


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 antonius25 4. Juni 2018 
 

Vielen Dank

allen Beteiligten, insbesondere unserem Papst Franziskus und dem Präfekten Ladaria, sowie den glorreichen 7 Diözesanbischöfen und den unbekannten Weihbischöfen, die bei der DBK-Konferenz gegen die Mehrheit gestimmt haben.


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 Einsiedlerin 4. Juni 2018 
 

Wieder keine Eindeutigkeit

"Insbesondere scheint es angebracht, das Urteil über das Vorliegen einer „drängenden schweren Notlage“ dem Diözesanbischof zu überlassen.“

Genau das bedeutet aber doch, dass der Bischof nach eigenem Ermessen nach eigenem Gutdünken entscheiden kann. Auch gegen die nunmehrige Aussage Roms?! Das ist ja wieder wischi-waschi.


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 Elija-Paul 4. Juni 2018 
 

Nicht aus dem Kontext nehmen!

@ Bentheim,

kann Ihrer Denkweise nicht zustimmen, denn man muß den Kontext beachten! Das Ziel der deutschen Bischöfe war die Kommunion zu ermöglichen! Deshalb ist ein solche Aussage, welche in einem solchen Zusammenhang - und darum geht es ja - nicht davon zu trennen, sonst bleibt man blind für die eigentliche Intention, die von Kardinal Marx ausging! Klarheit wäre geschaffen, wenn deutlich gemacht wird, daß die Intention der deutschen Bischöfe nicht verwirklichbar ist, so wie es die Glaubenskongregation mit dem Anliegen der oberheinischen Bischöfe tat, sog. Wvg. die Hl Kommunion unter bestimmten Umständen zu geben!


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 f12 4. Juni 2018 
 

Geht doch.
Kardinal Marx möchte doch einfach mal akzeptieren, dass es ein paar Regeln gibt und die Weltkirche funktioniert nicht so wie Karl Marx pardon Kardinal Marx es möchte.


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 Bentheim 4. Juni 2018 
 

@Elija-Paul

"Wenn der Diözesanbischof letzlich eine solche Notlage feststellen kann, dann kann es also doch sein!!" (@Elija-Paul)

"...dann kann es also doch sein!!"
Das ist Ihre persönliche Schlussfolge- rung in der Interpretation der Interkommunion. Der Diözesanbischof stellt zwar fest (wörtlich: das Urteil wird ihm überlassen), dass eine Notlage besteht. Aber von einer Entscheidung dieses Bischofs über die Interkommunion, die ja über die Feststellung HINAUSGINGE, steht oben im Text nichts, sondern nur bei Ihnen:"...dann kann es also doch sein!!". Ihrer Schlussfolgerung fehlt aber die zweite Praemisse(die der Entscheidung des Bischofs über die Interkommunion). Ihre Schlussfolgerung ist also nach allen Gesetzen der Logik, die in gleichem Maße wie bei anderen Wissenschaften auch in der Theologie gilt, ungültig.


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 Wynfried 4. Juni 2018 

Ein wie auch immer gearteter "Kompromiss" wäre fatal!

Auch nicht für "Einzelfälle", die in den "Raum der persönlichen Seelsorge" und der "individuellen Gewissensentscheidung" der Gläubigen fallen, wie Kardinal Woelki in Bergisch Gladbach vor dem Kölner Diözesanrat ausgeführt hat (KNA-Meldung vom 3. Juni). Ich bin etwas irritiert, so etwas von ihm zu hören, nur wenige Tage nach seiner großartigen Fronleichnamspredigt.


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 Elija-Paul 4. Juni 2018 
 

Bitte nicht täuschen lassen!

Das sind keine klaren Aussagen!
Wenn es nicht reif ist, dann kann es noch reif werden! Was soll reif werden???
Wenn es auf der weltkirchlichen Ebene geprüft wird, kann es also noch kommen?
Wenn der Diözesanbischof letzlich eine solche Notlage feststellen kann, dann kann es also doch sein!!
Das sind keine richtungsweisenden Aussagen, sondern sie verschwinden in demselben Nebel wie so vieles in diesem Pontifikat!
Warum sagt man nicht, daß es aus theologischen Gründen nicht geht und der protestantische Partner doch katholisch werden kann! Will man eine ökumenische Kirche?
Kardinal Marx wird mit diesen Nebelkerzen in seinem Sinn umgehen können!


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 Josef Menke 4. Juni 2018 
 

Erstaunlich

..dass die Gebete so vieler Gläubigen doch sehr schnell Frucht tragen, das habe ich nicht erwartet. Ein kleiner Wehrmutstropfen bleibt allerdings: die Tür bleibt einen kleinen Spalt weit offen. Deshalb meine Bitte an alle: weiterbeten!! Viellecht schließt sich die Tür wieder, damit dieses unsägliche Thema über die Interkommunion (ein grauenhaftes Wort)in Zukunft wieder komplett aus den Köpfen der Würden-; und Entscheidungsträger der wahren, katholischen Kirche verschwindet. Kümmern wir uns wieder darum, wie der wahre katholische Glaube weitergetragen werden kann. Alles andere ist nicht Zielführend.


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 Kirchental 4. Juni 2018 

katholisch.de ist einfach langsamer

Oder sie lesen unsere Kommentare ;-)

Jedenfalls ist die Meldung jetzt auch dort angekommen. ...


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 kreuz 4. Juni 2018 

hab natürlich nach Veröff. von kath.net

gleich auf k...isch.de und der DBK-Seite nachgeschaut.

erwartungsgemäß bei k...isch.de nix.
DBK hams schlauer gemacht: neueste aktuelle Nachrichten von gestern.

wahrscheinlich ham die schon 30 Entwürfe aufs Papier geschrieben und wieder in Müllkorb geworfen, weil sies bis jetzt nicht hingekriegt haben, die Sache positiv rüberzubringen.
wetten? der link lohnt sich :-)

www.kathtube.com/player.php?id=19761


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 Rolando 4. Juni 2018 
 

Nach 500 Jahren, ist es Zeit zu sehen,

das der Protestantismus keineswegs mit der Hl. Schrift vereinbar ist. Da ist erstens, 2 Petr. 1, 20, diese wichtige Stelle ignorierte Luther komplett, er sprach der kath. Kirche die Auslegungshoheit der Hl. Schrift ab und übernahm es selbst, Tür und Tor der Häresien und Irrlehren waren geöffnet. Dann die „Schrift allein“, kompletter Irrsinn, ist gegen 2Thess. 2,15, wo auch die Hl. Überlieferung angeführt ist, ebenso 1Tim. 3,15, wo die Kirche als die „Säule und Grundfeste der Wahrheit“ bezeichnet wird, nicht die Heilige Schrift. Entgegen allen protestantischen theologischen Rechtfertigungen wird die kath Kirche von Gott übernatürlich bestätigt, durch eucharistische Hostienwunder, durch Erscheinungen Jesu an Schwester Faustina, durch Marienerscheinungen in Guadalupe, Lourdes, Fatima, Heroldsbach und Medjugorie, nur um einige zu nennen. Der Protestantismus wird in keinster Weise so von Gott bestätigt, es ist Zeit, sich mit der Wahrheit auseinanderzusetzen, anstatt Kuschelökumene zu betrei


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 huegel76 4. Juni 2018 

Ich kann die Freude nicht nachvollziehen.

Es ist doch mittlerweile bekannt, wie geschickt Marx & Co. darin sind, alle möglichen Aussagen ins Gegenteil zu interpretieren.


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 kreuz 4. Juni 2018 

Entschuldigung @philip neri

warum wundert Sie das?
ist das nicht der Laden gewesen wo "k" draufsteht aber nicht drin ist?


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 Philipp Neri 4. Juni 2018 

Hat katholisch.de diese Nachricht nicht erhalten?

Was mich wundert ist, dass "katholisch.de" diese Nachricht entweder nicht erhalten hat, oder sie bewusst verschweigt. Stattdessen bringen sie eine Stellungnahme des Theologen Seewald, dass die Positionen doch gar nicht so weit auseinanderliegen würden.


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 hape 4. Juni 2018 

Erfreulich, aber …

aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Die DBK wird sich wohl weiter an diesem Thema abarbeiten und mit allerlei Tricks versuchen, ihre Agenda durchzusetzen.

Jedoch habe ich wenig Hoffnung, dass sie jetzt endlich jene Argumente einbinden wird, die etwa Robert Dorado (In der Wahrheit Christi bleiben: Ehe und Kommunion in der kathol. Kirche) zusammengetragen hat. Dann nämlich könnte sie gleich zu dem zurück kehren, was das ewige Lehramt, bestätigt von JPII und BXVI, immer schon zu diesem Thema schon gesagt hat.

Wie lange wird die Weltkirche die DBK in ihrer Ökumene-Wut wohl noch bremsen können? Letzten Endes wird der innenkatholische Graben auch mit dieser Entscheidung nicht überwunden. Stattdessen droht die Fortsetzung dieser lähmenden Hängepartie auf unbestimmte Zeit.

An Glaubwürdigkeit ist die Kirche damit aber kaum noch zu unterbieten.


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 wedlerg 4. Juni 2018 
 

@lesa : Danke für den Tip zu Radio Horeb

Sehr stark auch die Auslegung des Tagesevangeliums von Peter Meier, gestern um 14 Uhr bei Radio Horeb, der das Sabbatgebot und seine Übertretung durch Jesus ganz im Sinne der Christologie und der Eucharistie dargelegt hat.


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 girsberg74 4. Juni 2018 
 

Donnerschlag!

War sicherlich sinnvoll, Kardinal Marx die Sache auf Deutsch zu vermitteln. Bei diesem Schlag dürfte das Glas auf dem Tisch gezittert haben, bis hin ins Ruhrgebiet und das Münsterland.


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 lesa 4. Juni 2018 

Psalm 80 Wo ist der Schutz des Weinstocks?

@wedlerg: A propos Die heutige Auslegung des Tagesevangeliums von Dr. Dr. Ralph Weimann aus Rom in der heutigen hochkarätigen Mittagsansprache von Radio Horeb war von großer Aktualität. (Evangelium vom Weinberg und den Winzern)Soviel zum Umgang mit den Geboten, und auch relevant für den Umgang mit dem Kirchenrecht.


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 hauch 4. Juni 2018 
 

????

Wo kann man den Original-Text finden?

Mir fällt ein Stein vom Herzen


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 lesa 4. Juni 2018 

Weiterhin die Arbeit tun

St. Michael: "Nicht zur Veröffentlichung reif. So weit so gut. Die DBK wird weiterwerkeln." Es werden aber auch die klar sehenden Hirten der DBK und andere Bischöfe und Theologen ihre Arbeit tun. Und wir werden weiterbeten.


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 wedlerg 4. Juni 2018 
 

Erzbischof Ladaria ist ein guter Mann und nicht zu beneiden

Ich würde ihn gerne als Kardinal sehen. Der Mann wäre papabile.

Das Schreiben ist klar und konnte auch nicht anders erfolgen. Das eigentliche Problem ist, dass Lutheraner einen ganz anderen Glauben in puncto Eucharistie/Abendmahl haben. Dieser stammt einzig von der Ablehnung der Sakramente durch Luther. Hier kann es keine Einheit oder Kompromisse geben. Ablehnung der zentralen Wahrheit Eucharistie bleibt Ablehnung.

Praktisch noch schwerwiegender ist, dass gottseidank die Ostkirchen, Orthodoxen und Kopten aus der Ökumene aussteigen würden und müssten.

Der große Skandal zur Rechtsbeugung des Kirchenrecht durch die Handreichung ist m.E. sehr zahm dargestellt. Der Sinn von CIC844 ist ganz klar: Notlage verhindert den Abendmahlsempfang, z.B. durch Todesgefahr. Zudem steht da als weitere Bedingung sinngemäß: (Notlage und) UND wenn kein ev. Pastor zur Verfügung steht.

Damit ist der ganze Ansatz das Kirchenrecht auszuhebeln, nicht nur rechtsbeugend, sondern auch noch stümperhaft.


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 Sebi1983 4. Juni 2018 
 

Marx soll konsequent sein - und zurücktreten!


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 Sebi1983 4. Juni 2018 
 

Ein Hoch auf die "glorreichen 7"!

Den sieben deutschen Bekennerbischöfen zolle ich meinen Respekt! Was wird nun geschehen? Marx und die anderen werden toben...


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 M.Schn-Fl 4. Juni 2018 
 

Danke

Dafür Dank an Kardinal Woelki und die bayerischen Bischöfe sowie den Bischof von Görlitz.
Besonders ist auch Papst Franziskus zu danken, der die Eucharistie "Den Geschmack der Ewigkeit nennt, den NUR die Eucharistie hat."


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 st.michael 4. Juni 2018 
 

Nicht zur Veroeffentlichung reif.

Soweit so gut, aber das heisst nur, das die Herren Bischoefe weiter am Text werkeln werden.
Der Anfang ist gemacht, "gut" Ding will eben Weile haben, die DBK wird weiterwursteln.


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 Smaragdos 4. Juni 2018 
 

Und Kardinal Woelki hat doch Recht!

Er hat ja auch immer auf die weltkirchliche Ebene hingewiesen. Und zum Glück gibt es in der Ökumene nicht nur die Protestanten, sondern auch die Orthodoxen! Die sind im Fall der Eucharistie auch ein Schutzwall gegen die Aufweichung der katholischen Lehre bezüglich der Eucharistie.


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 SCHLEGL 4. Juni 2018 
 

Das habe ich eigentlich erwartet! Am deutschen Wesen, wird die Weltkirche sicher nicht genesen! Ich glaube auch die getrennten Orientalen habe in Rom ihre Verwunderung über solche Zielsetzungen zum Ausdruck gebracht, weil deren Durchführung, also die Kommunion an Protestanten, welche die apostolische Sukzession nicht anerkennen,schwerwiegende ökumenische Probleme mit den Ostkirchen zur Folge haben würden.Msgr.Franz Schlegl


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 tuennes 4. Juni 2018 
 

Bin schon sehr gespannt, wie die DBK das als große​n Schritt in die gewünschte Richtung verkauft.


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 Stephaninus 4. Juni 2018 
 

Klare Breitseite aus Rom

Deutschland hör' die Signale. Also man muss dem Papst doch eins immer wieder lassen: er kann doch sehr deutlich werden...


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 Freude an Gott 4. Juni 2018 
 

Schon mal ein gutes Signal

Da kann man nur hoffen, dass die Mehrheit der deutschen Bischöfe sich dem fügt und nicht eine so zentrale Frage auf nationaler Ebene klären wollen. Kann es eine Frage geben, die mehr den Glauben betrifft (also auf Weltebene entschieden werden muss) als der Enmpfang des heiligsten Schatzes, den wir haben: die Eucharistie?


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 SpatzInDerHand 4. Juni 2018 

Das ist deutlich!! Für Herrn Kardinal Marx noch mal ganz laut:

DAS IST DEUTLICH, Herr Kardinal! Schreiben Sie es sich jetzt endlich hinter Ihre Ohren! Und gängeln Sie auch nicht einfach die ganzen Bischöfe der DBK - DAS steht nämlich ebenfalls im Schreiben, wenn auch mit feineren Worte als ich sie hier gerade benutzt habe! Sie sind Sprecher der DBK, nicht Leiter!


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 lesa 4. Juni 2018 

Die luther´sche persönliche Glaubensgewissheit ist längst Maxime einiger Bischöfe

Ad Verbum Tuum: Leider dürften Ihre Befürchtungen mehr als realistisch sein. Kardinal Ladaria scheint ein kompetenter Glaubenshüter zu sein, aber hat man in Rom noch nicht gemerkt, was in den Köpfen einiger katholischer Bischöfe festgesetzt hat? Persönliche Glaubensgewissheit kontra Überlieferung des lebendigen Gottes
"Die persönliche Glaubensgewissheit" ist der Angelpunkt. Von hier aus stehen alle (IRR!)Wege offen. Diese Gefahr steht der Katholischen Kirche ins Haus.
Um Gottes willen wacht doch auf, ehe es zu spät ist. Ist man denn im Clickzeitalter auch in der Kirchenführung so vergesslich geworden für Kirchengeschichte? Das darf einfach nicht sein! Nicht zu fassen …! Beten, beten, beten!


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 Ginsterbusch 4. Juni 2018 

Vier Buchstaben - NEIN

Hoffentlich kommt das nun endlich auch mal in München an!!!!
Kann doch nicht so schwer sein.


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 kreuz 4. Juni 2018 

päng!

ich dachte gestern abend, das wären die Böllerschützen von Berchtesgaden.

aber es war von der ewigen Stadt!


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 Ad Verbum Tuum 4. Juni 2018 

Und doch bleibt das Tor offen?

"Insbesondere scheint es angebracht, das Urteil über das Vorliegen einer „drängenden schweren Notlage“ dem Diözesanbischof zu überlassen"
Da fürchte ich für Deutschland nichts Gutes.


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