Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  3. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  4. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  5. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  6. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  7. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  8. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  9. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  10. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  11. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  12. Bemerkenswerte Geste: Wenn Papst Leo nach Frankreich kommt, werden alle Kirchenglocken läuten
  13. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme
  14. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
  15. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter

Papst: Christen im Westen erinnern oft an Schiffbrüchige

27. Mai 2018 in Chronik, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus sieht zur Lage des Christentums in den Gesellschaften des Westens derzeit mehr Gründe zur Beunruhigung als zur Hoffnung - Christentum verfüge aber über genügend Kraft, um sich zu erneuern.


Rom (kath.net/ KAP)
Die Lage des Christentums in den Gesellschaften des Westens schätzt Papst Franziskus derzeit skeptisch ein. Die Entwicklung erinnere ihn etwas an "Schiffbrüchige, die versuchen, sich ein Floß zu bauen", sagte er in einem Interview mit der Zeitung "L'Eco di Bergamo" (Donnerstag). Derzeit gebe es mehr Gründe zur Beunruhigung als zur Hoffnung. Umgekehrt ergebe die "absolute Identifizierung des Christentums mit der westlichen Kultur immer weniger Sinn".

Die sogenannte Postmoderne wirke wie eine letzte Etappe des Westens. "Sie erinnert ein wenig an eine Reise, die mit einem Schiffbruch endet", so der Papst. Deshalb frage er sich sehr wohl: "Verfügt das Christentum über genügend Kraft, sich evangeliumsgemäß zu erneuern, auf der Grundlage der Botschaft des gekreuzigten und auferstandenen Christus? Aber sicher doch", sagte Franziskus. In der Geschichte Europas habe es noch schwierigere Momente gegeben, in denen jedoch "leidenschaftliche Propheten der Wahrheit" ihre Stimmen erhoben hätten. Die seien "auf jeden Fall auch für die Schiffbrüchigen unserer Zeit ein Kompass".


Jene Theologen und Denker hätten sicher nicht Unrecht, die sagten, das Christentum der Zukunft müsse "konkreter katholisch, universal und völlig kirchlich sein" sowie gleichzeitig die Kulturen anderer Kontinente respektieren. Ebenso wenig Unrecht hätten jene, die mehr Nächstenliebe und Einsatz für Frieden und Gerechtigkeit forderten. Andernfalls werde das Christentum in beiden Fällen irrelevant.

Franziskus gab das Interview der Zeitung anlässlich des 60. Jahrestages der Papstwahl von Johannes XXIII. (1958-1963). Aus diesem Grund wurde am Donnerstag der gläserne Sarg mit dem Leichnam von Johannes XXIII. aus dem Petersdom in seine Heimat, das norditalienische Bergamo, überführt. Bis zum 10. Juni soll dort Gläubigen an verschiedenen Orten die Möglichkeit gegeben werden, den heiliggesprochenen Papst zu sehen. Vor allem jene, die sich eine Fahrt nach Rom nicht leisten könnten, so Franziskus in dem Interview.

Bei der Verabschiedung im Vatikan sprach Kardinal Angelo Comastri davon, dass Johannes XXIII. nun eine "Dankwallfahrt" unternehme "zu dem Ort, an dem er geboren und aufgewachsen ist und wo seine Berufung reifte".

Copyright 2018 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Einsiedlerin 30. Mai 2018 
 

Nur keine Panik auf der Titanic!

Jesus ist bei uns bis ans Ende der Welt. Er verlässt seine kleine Herde nicht!
In Schio sagte die Muttergottes am 16.11.1987:
"Seid nicht verbittert, wenn sie euch zurückweisen, denn ihr werdet zur Verantwortung gezogen für das, was ihr nicht gegeben habt, und nicht für den, der euch kein Gehör geschenkt hat. Seid demütig auch für jene, die es nicht sind."


1
 
 Montfort 29. Mai 2018 

Sollte denn nicht der PAPST das Schiff steuern ...

... und für die Instandhaltung Sorge tragen durch klare Anweisungen? Stattdessen bringt er das Schiff ins Schlingern, beschimpft die Stamm-Mannschaft, ersetzt sie durch unerfahrene Schiffsfremde, vergrößert die Lecks und gibt keinerlei Anweisungen, das ins Schiff geschwappte Wasser regelmäßig auszupumpen?

Und dann spottet er über die, die wenigstens Rettungsmaßnahmen ergreifen wollen?

Ist das eine angemessene Haltung für den Nachfolger Petri? Oder schaut er schadenfroh zu, wie die Kirche Europas weiter nah am Schiffbruch ist?

Warum nur erinnert das alles an einen Kapitän, der erst vor wenigen Jahren ein Schiff gegen die Klippen gefahren hat und dann nur bedacht war, seine eigene Haut zu retten?!

Heiliger Michael, verteidige uns...!


2
 
 Stefan Fleischer 28. Mai 2018 

Schiffbrüchige

Man könnte es auch anders formulieren. Unsere Kirche im Westen gleicht einer Reisegesellschaft, welche das sichere Schiff des Glaubens verlassen hat,in selbstgebastelten "Rettungsboten" von den Stürmen der Welt umhergetrieben wird und jeden Augenblick riskieren, unterzugehen. Es wäre höchste Zeit, sich in die Riemen zu legen und zum sicheren Mutterschiff zurück zu kehren.


8
 
 Rosenzweig 28. Mai 2018 

“Dankwallfahrt”- Johannes XXIII..

-
ein schönes, ganz sicher segensreiches Unternehmen- zu dem Ort, wo er geboren/ aufgewachsen u.(wie es heißt..) seine Berufung “reifte”!

Hl. Pp.Joh.XXIII. so wirst Du noch einmal segnend u.fürbittend durch Deine irdische Heimat getragen, die Du vor 60 Jahren zum Konklave nach Rom verlassen– aber zugleich eine Rückfahrtkarte schon gebucht?- oder buchen wolltest?!

Gott aber hatte einen größeren Plan u. so hattest Du demütig JA! gesagt! Auch dafür sei Dir immer DANK!-

Ich erinnere mich gut- es war meine Jugendzeit, und man sprach leichtfertig vom Übergangspapst!
Um so mehr konnte GOTT Seiner Kirche u. Uns zeigen:
SEINE GEDANKEN u. WEGE sind nicht Unsere..!

Wie wunderbar wahr! Denn inzwischen ehrt die Kirche und auch wir Dich- Johannes XXIII. als Heiligen Papst- in der Schar der Auserwählten Gottes! Deo Gratias!
--
Hl. Pp.Joh.XXIII– bitte tägl. bei GOTT für Kirche/Papst u.alle Verantwortl. sowie die“schiffbruchgefährdete” Christenheit des Westen-(Pp.Franzk.)
und so verbunden..


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Christentum

  1. Warum Kirchen jetzt Frieden, Recht und Wahrheit verteidigen müssen
  2. Christliche Literatur als Schlüssel zu einer verborgenen Welt
  3. Burkina Faso: Christen und Muslime stehen nach Massaker zusammen
  4. Pakistan: Imam ergreift Partei für Christen unter Blasphemie-Verdacht
  5. Viel Schatten und einige Lichtblicke: „Kirche in Not“ Bilanz für 2020
  6. „Geburt des Sohnes Gottes begründet Einzigartigkeit des Christentums“
  7. „Die Christen im Libanon sollen auf die Hilfe von ,Kirche in Not’ zählen können“
  8. Libanon: Junge Christen leisten Nothilfe für Überlebende der Explosion von Beirut
  9. „Wurzeln und Identität der Christen werden verwischt“
  10. Marokko: Christen müssen ihren Glauben oft heimlich leben







Top-15

meist-gelesen

  1. Buße, Hoffnung, ewiges Leben: Lourdes ruft zur Umkehr
  2. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  3. „Die hl. Märtyrer von Międzyrzecz waren Menschen aus Fleisch und Blut, die bereit waren…“
  4. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  5. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  6. Bemerkenswerte Geste: Wenn Papst Leo nach Frankreich kommt, werden alle Kirchenglocken läuten
  7. Wer ist der Mann auf dem Tuch?
  8. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme
  9. Programm für Lateinamerika-Reise des Papstes veröffentlicht
  10. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  11. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
  12. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  13. Fast der gleiche Glaube?
  14. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  15. Slowakei: Papst Leo XIV. grüßt die Teilnehmer des Nationalen Marsches für das Leben in Bratislava

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz