Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vom Elend der Fürbitten
  2. Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
  3. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  4. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  5. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  6. Der entschärfte Gott
  7. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  8. EuGH-Urteil: Deutscher Kirchenaustritt kein automatischer Kündigungsgrund
  9. "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"
  10. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  11. Katholische US-Historikerin Bronwen McShea schreibt über „die Frauen, die der Vatikan vergaß“
  12. "Ein Vorbild für Väter und Ehemänner" - US-Präsident veröffentlicht Würdigung des Heiligen Josef
  13. Kardinal Woelki und Bischof Oster ermutigen Münchner Lebensschützer mit kraftvollen Grußworten
  14. UNO: Vatikan fordert weltweites Aus für Leihmutterschaft
  15. „Gesellschaftliche Zeitbombe“: BKA-Studie warnt vor Radikalisierung junger Muslime in Deutschland

Philosoph warnt: ‚Illegitime Theologie’ kann ‚Humanae vitae’ aushöhlen

18. Mai 2018 in Weltkirche, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Wer im Nachgeben gegenüber der menschlichen Schwäche ein praktisches Ideal sieht und es als ‚Barmherzigkeit’ bezeichnet, unterstützt den Zerfall der Persönlichkeit, sagte der polnische Philosoph Stanislaw Grygiel, ein Schüler Johannes Pauls II.


Rom (kath.net/jg)
Stanislaw Grygiel, ein ehemaliger Student von Johannes Paul II., warnte bei einer Ansprache in Rom vor einer „illegitimen Theologie“, welche die Fundamente der Enzyklika „Humanae vitae“ auszuhöhlen drohe. Dies berichtet Edward Pentin in seinem Blog auf der Internetseite des National Catholic Register (siehe Link am Ende des Artikels).

Grygiel ist Gastprofessor für philosophische Anthropologie am Päpstlichen Institut Johannes Paul II. für Ehe und Familienwissenschaften. Er sprach bei der Vorstellung des Buches „Karol Wojtyla und Humanae vitae“, herausgegeben vom polnischen Theologen Pawel Galuzka. Das Buch behandelt die Beiträge des damaligen Erzbischofs Karol Wojtyla und der polnischen Bischöfe zur Enzyklika „Humanae vitae“ von Papst Paul VI.


Das Rundschreiben Pauls VI. sei ein „Bollwerk der Freiheit“, weil es die menschliche Person von jeder Objektivierung und Ausbeutung befreie, betonte Grygiel. Die Verwendung künstlicher Verhütungsmittel trenne den vereinenden Aspekt der menschlichen Sexualität von der Fortpflanzung und Schwäche damit den Bund der Ehe.

„Der Böse“, führte Grygiel weiter aus, „stiftet Verwirrung in den Herzen der Menschen“. Dies führe zu „psychologischen und soziologischen Abwegen“ unter Priestern, welche „die menschliche Schwäche zur Würde eines Lebensprinzips erheben“, sagte er. Wer im Nachgeben ein praktisches Ideal sehe und es als „Barmherzigkeit“ bezeichne, unterstütze den Zerfall der Persönlichkeit und damit den Zerfall der Kirche und der Gesellschaft, warnte Grygiel.

Er erinnerte daran, dass sowohl Paul VI. als auch Johannes Paul II. die Warnung des Apostels Paulus beherzigt hätten, sich „nicht von vieldeutigen und fremden Lehren irreführen“ zu lassen (Heb 13,9). Die Lehre der Kirche brauche „keinen Wortschwall, der normalerweise nur verwirrt“, sondern „klare und präzise Worte“, betonte er.


Ansprache von Prof. Stanislaw Gygiel auf dem Blog von Edward Pentin (englisch):

ncregister.com


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Rosenzweig 19. Mai 2018 

DANKE - liebes Kat.net Team..

-
für diesen wertvollen Beitrag- der einem wieder GUT!tut- in den so vielen wirren Stimmen, die sich täglich auch GEHÖR verschaffen wollen!
-
Auch stärkend - dass da von einem "ehemaligen" Schüler unseres geliebten hl.Pp.Johannes Paul II!- diese klaren Worte, ja "gesunde Lehre" wie @lesa treffend schreibt- ganz aktuell auch HEUTE noch volle Gültigkeit haben!
-
In dieser Freude u.Dank verbunden..
und zugleich dem ganzen lieben Kath.net Team von Herzen ein gesegnetes u. erholsames(!)Pfingstfest wünschend- und weiterhin vom Hl.GEIST erfülltes Wirken - erbittet Ihnen- Ihr dankb. Rosenzweig!


3
 
 Rosenzweig 19. Mai 2018 

DANKE - liebes Kath.net Team ..


1
 
 lesa 18. Mai 2018 

Gesunde Lehre

"Gesunde Lehre" (Hl.Paulus) im wahren und umfänglichen Sinn des Wortes.


6
 
 gebekrev 18. Mai 2018 
 

Gottesfürchtig ?

Viele Bischöfe und Priester fürchten sich vor den Menschen mehr als vor Gott.


14
 
 wedlerg 18. Mai 2018 
 

aus Polen kommen gute Hirten

Die Hilfe durch polnische Priester in der Seelsorge sollte entsprechend weiter ausgebaut werden.

Auch indische und Afrikanische Geistliche sind jederzeit willkommen.

Dann gelingt die Neumissionierung.


15
 
 bernhard_k 18. Mai 2018 
 

Wie wahr!

"Die Lehre der Kirche brauche „keinen Wortschwall, der normalerweise nur verwirrt“, sondern „klare und präzise Worte“, betonte er."

Vergelt's Gott vielmals!


18
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Theologie

  1. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  2. Papst Leo: Das Theologiestudium ist keine „akademische Verpflichtung, sondern eine mutige Reise“
  3. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  4. Weihesakrament und Leitungsvollmacht
  5. „Ich wünsche mir gebildete Laien!“ – Newman hätte Martin Lohmann als Beispiel genommen
  6. Zahl der Theologiestudenten in Passau in drei Jahren versiebenfacht - Von 21 auf 140 Studienanfänger
  7. US-Theologe: Es ist nicht katholisch, wenn man ständig das Lehramt kritisiere
  8. ‚Veritatis splendor – der 30. Jahrestag einer vergessenen Enzyklika’
  9. Knalleffekt am Aschermittwoch: Vier Synodale verlassen den "Deutsch-Synodalen Irrweg"
  10. Roma locuta causa finita






Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!!!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  4. Vom Elend der Fürbitten
  5. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  6. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  7. Einladung zur Novene zum Hl. Josef
  8. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  9. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  10. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  11. Der entschärfte Gott
  12. Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
  13. "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"
  14. Achtung, Christfluencer!
  15. EuGH-Urteil: Deutscher Kirchenaustritt kein automatischer Kündigungsgrund

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz