Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  3. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  4. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  5. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  6. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  7. Vorbehaltlos Ja zum Leben!
  8. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  9. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  10. Zeitliche und ewige Zukunft
  11. Streit um Papstkreuz im Wiener Donaupark
  12. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  13. Schweiz: Bischöfe beten für Opfer der Brandkatastrophe in Skiort
  14. 2025 wurden 46 römisch-katholische Kirchen und Kapellen in Deutschland profaniert
  15. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung

Philosoph warnt: ‚Illegitime Theologie’ kann ‚Humanae vitae’ aushöhlen

18. Mai 2018 in Weltkirche, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Wer im Nachgeben gegenüber der menschlichen Schwäche ein praktisches Ideal sieht und es als ‚Barmherzigkeit’ bezeichnet, unterstützt den Zerfall der Persönlichkeit, sagte der polnische Philosoph Stanislaw Grygiel, ein Schüler Johannes Pauls II.


Rom (kath.net/jg)
Stanislaw Grygiel, ein ehemaliger Student von Johannes Paul II., warnte bei einer Ansprache in Rom vor einer „illegitimen Theologie“, welche die Fundamente der Enzyklika „Humanae vitae“ auszuhöhlen drohe. Dies berichtet Edward Pentin in seinem Blog auf der Internetseite des National Catholic Register (siehe Link am Ende des Artikels).

Grygiel ist Gastprofessor für philosophische Anthropologie am Päpstlichen Institut Johannes Paul II. für Ehe und Familienwissenschaften. Er sprach bei der Vorstellung des Buches „Karol Wojtyla und Humanae vitae“, herausgegeben vom polnischen Theologen Pawel Galuzka. Das Buch behandelt die Beiträge des damaligen Erzbischofs Karol Wojtyla und der polnischen Bischöfe zur Enzyklika „Humanae vitae“ von Papst Paul VI.


Das Rundschreiben Pauls VI. sei ein „Bollwerk der Freiheit“, weil es die menschliche Person von jeder Objektivierung und Ausbeutung befreie, betonte Grygiel. Die Verwendung künstlicher Verhütungsmittel trenne den vereinenden Aspekt der menschlichen Sexualität von der Fortpflanzung und Schwäche damit den Bund der Ehe.

„Der Böse“, führte Grygiel weiter aus, „stiftet Verwirrung in den Herzen der Menschen“. Dies führe zu „psychologischen und soziologischen Abwegen“ unter Priestern, welche „die menschliche Schwäche zur Würde eines Lebensprinzips erheben“, sagte er. Wer im Nachgeben ein praktisches Ideal sehe und es als „Barmherzigkeit“ bezeichne, unterstütze den Zerfall der Persönlichkeit und damit den Zerfall der Kirche und der Gesellschaft, warnte Grygiel.

Er erinnerte daran, dass sowohl Paul VI. als auch Johannes Paul II. die Warnung des Apostels Paulus beherzigt hätten, sich „nicht von vieldeutigen und fremden Lehren irreführen“ zu lassen (Heb 13,9). Die Lehre der Kirche brauche „keinen Wortschwall, der normalerweise nur verwirrt“, sondern „klare und präzise Worte“, betonte er.


Ansprache von Prof. Stanislaw Gygiel auf dem Blog von Edward Pentin (englisch):

ncregister.com


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Theologie

  1. „Ich wünsche mir gebildete Laien!“ – Newman hätte Martin Lohmann als Beispiel genommen
  2. Zahl der Theologiestudenten in Passau in drei Jahren versiebenfacht - Von 21 auf 140 Studienanfänger
  3. US-Theologe: Es ist nicht katholisch, wenn man ständig das Lehramt kritisiere
  4. ‚Veritatis splendor – der 30. Jahrestag einer vergessenen Enzyklika’
  5. Knalleffekt am Aschermittwoch: Vier Synodale verlassen den "Deutsch-Synodalen Irrweg"
  6. Roma locuta causa finita
  7. Es reicht
  8. Liebe kann wachsen
  9. Ratzinger-Preis 2021 für zwei in Österreich lehrende Theologen
  10. Das Mahl des Lammes






Top-15

meist-gelesen

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  3. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  4. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  5. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  6. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  7. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  8. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  9. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  10. Ermittlungen im Fall Orlandi offenbar an einem Wendepunkt
  11. Wie Johannes vom Kreuz mit nervigen Menschen umging
  12. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  13. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  14. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat
  15. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz