03 Mai 2018, 12:00
'Alfie' - Englische Abtreibungsbefürworterin beruft sich auf Bischöfe
 
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Katholische Bischofskonferenz von England gerät nach Tod des kleinen Alfie immer mehr in Kritik bei Katholiken, weil sie sich auf die Seite des Krankenhauses gestellt hatte - Jetzt beruft sich bekannte Abtreibungsbefürworterin auf die Bischöfe

London (kath.net)
Die katholische Bischofskonferenz von England und Wales gerät wegen der indifferenten Haltung beim Fall "Alfie Evans" (Archivfoto) immer mehr unter Druck. In einer bekannten britischen Fernsehsendung "Good Morning Britain" hatte jetzt sogar die bekannte Pro-Abtreibungs-Journalistin Hilary Freeman die Bischofskonferenz zitiert und gemeint, dass die Bischöfe auf der Seite des Krankenhauses standen. Im Gegensatz zu Papst Franziskus und anderen Bischofskonferenzen, die sich zu Wort gemeldet hatten, hatte die Bischofskonferenz und vor allem der Ortsbischof, der Erzbischof von Liverpool, kein einziges kritisches Wort zum Verhalten des Krankenhauses veröffentlicht. "Und sogar die Bischöfe von England und Wales haben gesagt, dass wir auf die Ärzte des Krankenhauses hören sollen. Diese wissen, was sie machen", meinte Freeman in der Fernsehsendung. Die Bischofskonferenz hatte in einer Stellungnahme gemeint, dass die Ärzte mit "Integrität" und zum Wohle von Alfie agieren. Allerdings haben sich vereinzelt englische Bischöfe zu Wort gemeldet, die deutlich kritischer zum Verhalten des Krankenhauses standen. So hatte Bischof Egan von Portsmouth in einem Tweet vor einigen Tagen vertreten: "Lasst uns herzerfüllte Gebete für den kleinen Alfie – jetzt ein italienischer Staatsbürger – und seine mutigen Eltern verrichten."

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