Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan unterstützt Bischof, der sein Priesterseminar wegen Widerstands gegen Handkommunion schließt
  2. Papst em. Benedikt XVI. an Gesichtsrose erkrankt und „äußerst gebrechlich“
  3. Schwedischer Kardinal Arborelius: „Wir haben nicht diesen Gegensatz zwischen Priestern und Laien“
  4. Die Theologie versagt auf ganzer Linie
  5. Papst in Buchbeitrag: Corona lässt Leben neu auf Gott ausrichten
  6. Vier ganz konkrete Wege, wie die Menschen, heute, Gott begegnen können!
  7. 27-Jähriger macht mit 15-Kilo-Kreuz eine Bußwallfahrt durch Polen
  8. "Tötungswillige Ärzte gesucht!"
  9. Weinhostien für das evangelische Abendmahl in Zeiten von Corona
  10. „Papst Benedikt selbst ist optimistisch, dass er bald wieder zu Kräften kommt“
  11. Vatikanist Edward Pentin: Franziskus-Nachfolger ist „wahrscheinlich konservativ“
  12. Italiens Kirche: Bischofsbrief zur Wiederbelebung des Pfarrlebens
  13. Dichter Reiner Kunze: Sprachgenderismus bringt Sexualisierung und Verarmung der Sprache 
  14. Die Welt heilen
  15. Kataloniens Präsident kündigt Sanktionen gegen Kardinal Omella an

Münchner Erzbischof würdigt den Theoretiker des Kommunismus

1. Mai 2018 in Aktuelles, 38 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Reinhard Marx, der mit einem monatlichen Einkommen von über 12.500 Euro ausgezeichnet vom Kapitialismus lebt, lobt erneut den Theoretiker des Sozialismus und Kommunismus und meint, dass man nicht nur "auf materielle Verbesserungen" schauen dürfe


München (kath.net)
Der Münchner Kardinal Reinhard Marx hat am Sonntag gegenüber der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FAS) erneut Karl Marx, den Theoretiker des Sozialismus und Kommunismus, gewürdigt und sein umstrittenes Manifest als "durchaus beeindruckend" bezeichnet. Der Kardinal möchte seinen Namenskollegen, der dieses Jahr den 200. Geburtstag feiern würde, nicht für die Verbrechen des Stalinismus verantwortlich machen. Der Erzbischof gestand zwar, dass es in dessen Schriften "den einen oder anderen totalitären Gedanken" gäbe. Doch in "direkte Verbindung" zum späteren politischen Marxismus-Leninismus oder gar zu den sowjetischen Straf- und Arbeitslagern möchte er Marx nicht bringen. Marx wird vom Münchner Erzbischof dann sogar als "ein wichtiges Korrektiv des kapitalistischen Systems bezeichnet. Marx, der finanziell gut abgesichert ist und monatlich durch den Steuerzahler mehr als 12.500 Euro Einkommen bekommt, warnt dann in dem Interview, nur auf "materielle Verbesserungen zu schauen". Der Münchner Erzbischof möchte, dass man auch sehe, wer die Lasten trägt und wer die Verlieren sind. Da könne "ein Blick" auf Marx sehr hilfreich sein.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Konrad Georg 3. Mai 2018 
 

Ein Kontra aus Tschechien

Der Schachgroßmeister Ludek Pachmann, überzeugter Kommunist nach seiner Bekehrung: Der MARXISMUS ist Opium für das Volk.
Eine Ideologie für intelligente und weniger intelligente Dumme.


5

0
 
 Helena_WW 2. Mai 2018 
 

Über Hab und Gut enteignend, über Leib und Leben anderer entscheiden

Über Hab und Gut enteignend, über Leib und Leben anderer entscheiden und sich selber dabei die Taschen vollstopfen und feudal leben, ist das nicht auch Markenzeichen der sog. Theoretiker des Kommunismus ?

Zumal die Aussagen von Herrn Reinhard Marx überhaupt und als römisch-katholischer Kirchenvertreter im Besonderen derart unsäglich sind, bei min.100 Million Toten, bei Mord und Verfolgung von Christen, Unterdrückung, Zerstörung des Christlichen Glaubenslebens durch den Kommunismus und von sog. Kommunismus-Theoretiker explizit so gefordert.

Diese pseudointellektuelle Schönfärberei dieser Vernichtungsideologie Kommunismus/Sozialismus, die damit einhergehende Ignoranz gegenüber den Leidtragenden, die diese Vernichtungs ideologie erleiden mussten, empfinde ich als unerträglich.


9

0
 
 phillip 2. Mai 2018 
 

Münchner Erzbischof würdigt den Theoretiker des Kommunismus

Ist nicht der sozial-darvinistische, gottbefreite Ideologe Karl Marx der erklärte Gott der Befreiungstheologen? Habe ich da etwas verpasst? Sind die Sozialistenromantiker unter den Katholiken denn nicht auch versucht, ein Reich Christi - unter Missachtung dessen, was Christus Pilatus geantwortet hat - hier auf Erden, wie es Jesuiten ja schon einmal vorexerziert haben und bekanntermaßen gescheitert sind, einzurichten? Unverkennbar scheint mir jedenfalls die Bemühung erkennbar zu sein, sämtliche - gesellschaftlichen und religiösen - Unterschiede zu gunsten einer einheitlichen Neuen Weltordnung und einer Neuen Eine Weltreligion beseitigen zu wollen. Es wird Ihnen aber nur mit Gewalt unter Beseitigung der einzig wahren, von Christus gestiftet Kirche stattfinden können. Wie war noch die Frage Christi, des einzig wahren Gottes, wenn er wiederkommen wird? Wird er dann noch den von ihm verkündeten Glauben vorfinden?


6

0
 
 Ulrich Motte 2. Mai 2018 
 

Adamo- Herr Kardinal Marx

Wäre Herr Kardinal Marx (Ihre Frage), was ich für völlig ausgeschlossen halte, Mitglied einer kommunistischen Partei, wäre das wohl kaum die ganz randständige, minimal große KPD, sondern doch wohl eher die viel größere und mächtigere DKP, die im Einfluß noch von der MLPD übertroffen werden dürfte. Früher war die Kommunistische Bewegung Westdeutschlands mächtig, der auch 2 führende katholische Politiker entstammen (einst angehörten): Ex-SPD-Gesundheitsministerin Ulla Schmidt und der grüne Ministerpräsident Winfried Kretschmann- beide doch heute eher erfreulich gemäßigtere Linke. Da ist mehr Freude im Himmelreich...


0

0
 
 J.g.Ratkaj 2. Mai 2018 
 

Das typische Zerreden in dem der Kard. v. München

ein Meister ist, ist auch hier einmal mehr ein bewußter Irreführer. Es gibt wohl kaum einen kommunistischen Machthhaber, welcher mehr als Stalin Marx studiert hatte. Bereits vor 1917 hieß es unter den Bulschewisten im Untergrund und im Exil, angesichts seiner Eifrigkeit im Studium der Schriften v Marx, daß wenn man Stalin den Kopf spalten würde spränge Marx hervor. Stalin war ein großer Bibliophiler mit einer umfassenden Privatbibliothek. Im ehem. Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der KPdSU, in dem seine Bibliothek überführt wurde und welches nun Teil des Staatsarchives ist, ist auch Stalins persönliche Ausgabe der gesammelten Schriften v Marx aufbewahrt. Tausende Seiten sind mit persönlichen Anmerkungen versehen, Textmarkierungen, Unterstreichungen, Randnotizen, sodaß kaum der Druck noch zu lesen ist. Eines ist aber gewiß, daß Stalin mehr von Marx Ahnung hatte als der Münchner Kardinal mit seinen Sophistereien und peinlichen publicity gags


10

0
 
 Tonika 1. Mai 2018 
 

Champagner-Sozialist Marx will offenbar die Kirche mit neomarxistischen Ideologien infiltrieren.

Der Kardinal scheint vergessen zu haben, dass er nicht der Nachfolge des kirchenkritischen Karl Marxs, sondern in der Nachfolge Jesus steht.

Kardinal Marx lebt sowieso nur in seiner Scheinwelt und vertritt nicht die Kirche, sondern inszeniert sich nur noch selbst.

Er sollte sich eine längere Auszeit mit Bußschweigen nehmen.

Ein Schweigegelübde würde ihm und uns allen sehr gut tun.


11

0
 
 freya 1. Mai 2018 
 

Und ein solcher Ignorant ist Vorsitzender der DBK!


8

0
 
 Pater Braun 1. Mai 2018 

Scheinbar hat den gutbeleibten...

...Kardinal die letzte Weißwurst nicht bekommen. Wer sich zu solchen Aussagen hinreißen lässt, spricht entweder im Fieberwahn oder hat 'ne massive Lebensmittelvergiftung. Mit Verlaub: Dieser Herr ist nur noch peinlich!


14

0
 
 H.v.KK 1. Mai 2018 
 

H.v.KK

Dieser sonderbare Kirchenmann ist einfach unfassbar!!!!!!!!!!Wann endlich kommt der längst überfällige Ordnungsruf aus Rom?


15

0
 
 padre14.9. 1. Mai 2018 

Fest Patrona Bavariae 1. Mai

das feiern wir heute in Bayern. Und als Katholik bestimmt nicht Karl Marx und seine Nachfolger. Verehrter Kardinal Marx ,Timing ist alles !


15

0
 
 leonina01 1. Mai 2018 
 

Oh Herr, was kommt denn als nächstes auf uns zu ?
Eucharistie für Protestanten, Kreuzdebatte , Verteidigung der Theorien eines Kommunisten von dem ich nicht sagen kann, dass er Gutes bewirkt hätte .
Mir scheint Herr Kardinal ,unser Glaube ist für Sie auch nur noch reine Theorie und mit Verlaub "theologisches Geschwafel " .Irgendwie reicht's!


20

0
 
 Bernhard Joseph 1. Mai 2018 
 

Klar, die saturierten Kirchenfunktionäre lieben den Schein

Da liegen Milliardenvermögen versteckt in Bischöflichen Stühlen, da sprudelt der Mammon jahrein jahraus aus üppigsten Steuertöpfen, wie sollte ein Funktionär da nicht ein Freund von Karl Marx sein, der übrigens ein klares Feindbild gegenüber dem christlichen Glauben hatte, da dieser aus seiner Sicht nur dazu dient, das Unrecht zu verschleiern - ob das am Ende der kreuzablegende Kardinal ebenso sieht?

Dass der Marxismus geschichtlich genauso viele Menschen das Leben gekostet hat, wie der Faschismus, das wollen die Salonintellektuellen unserer Zeit natürlich übersehen.


20

0
 
 Ulrich Motte 1. Mai 2018 
 

Totaliltäre Tendenzen angelegt sehe ich schon

in Karl Marxens Ablehnung des Privateigentums an Produktionsmitteln. Er spielt da zumindest mit dem Feuer. Freiheit bedeutet immer Freiheit fürs Private, für das Eigene, das nicht von der Allgemeinheit zu regelnde,zu beherrschende. Jeder Mündige soll nicht nur entscheiden dürfen, ob er Kreuze oder Synagogen finanzieren will, sondern auch, ob er Spielwaren beim privaten Händler kauft oder selbst Gurken durch Arbeitnehmer in Gläser verpacken lässt oder zu einem Arzt geht, dem das Röntgengerät gehört.


2

0
 
 Adamo 1. Mai 2018 
 

Ernsthafte Frage:

Ist Kardinal Marx KPD-Mitglied?


15

0
 
 Montfort 1. Mai 2018 

Hochwürdigster Herr Kardinal Marx, das Kardinalsrot steht für das Blut, ...

... das Sie bereit sei sollen, in der Treue zu Christus und seiner Kirche zu geben. Es hat nichts mit dem Rot des Kommunismus zu tun - und dessen "rote Helden" sind nicht mit den christlichen Märtyrern zu verwechseln.

Und Achtung: Kardinäle müssen nicht beim Aufmarsch zum 1. Mai präsent sein, sondern sollten am Fronleichnamstag (traditionell katholisch wäre das ein Donnerstag) bei der Prozession das Allerheiligste durch die Wohngebiet tragen und für die reale Präsenz des Auferstandenen öffentlich Zeugnis geben!

Und: An der Spitze der Prozession wird öffentlich das Kreuz Christi getragen, dem alle in der Prozession nachfolgen.


21

0
 
 Cosinus 1. Mai 2018 
 

Aggression

Das kommunistische Manifest trieft nur so Aggression und Hass auf das Nichtproletariat.


16

0
 
 goegy 1. Mai 2018 
 

Über die unvorsichtige Äusserung des Kardinals ärgere ich mich. Anderseits begrüsse ich, dass er sich mit Fakten befasst, die nun einmal die Welt von heute wesentlich mitbestimmen. Der Marxismus-Leninismus gibt mit Rot-China bis heute in der volksreichsten Nation der Welt den Ton an.
Wenn auch Demokratie und freies Denken in unserem Sinne unterdrückt sind, hat die an sich furchtbare maoistische Revolution, mit vielen Blutopfern, dem chinesischen Volk doch per saldo zu einem wesentlich höheren Lebensstandard verholfen. Zudem wurde das Land von kolonialistischer Ausbeutung befreit.
Trotz prinzipieller Ablehnung, müssen gewisse "Errungenschaften" von uns wenig sympathischer Seite - wie beispielsweise auch die Freudsche Psychoanalyse - nuanciert betrachtet werden. Sture Ablehnung ist kontraproduktiv!
Es gibt meist nicht nur dunkles Schwarz, sonder auch graue und sogar helle Töne. Diese darf man auch sehen, denke ich.


5

0
 
 P. Johannes CO 1. Mai 2018 
 

Kard. Marx

Marx ist und bleibt wohl Marx - wenn auch in roter Robe.


13

0
 
 Uwe Lay 1. Mai 2018 
 

Marx, Lenin und Stalin

Daß es keine Verbindung von Karl Marx zu Lenin und dann zu Stalin gäbe, ist eine durch nichts legitimierte Behauptung dieses Kardinales. A) Lenin und Stalin waren Marxkenner, auch wenn sie seine Texte sagen wir mal schülerhaft individuell interpretierten. B) Marx war ein Bejaher der revolutionären Gewalt- siehe seine Stellungnahmen zur "Pariser Kommune". Hier gibt es keine prinzipielle Differenz zu Stalin. C) Daß es auch Marxinterpretationen gibt, die nicht mit Lenin und Stalins konform gehen, beweist nicht, daß diese Beiden nichts mit Karl Marx zu tuen hätten.
D)Es ist aber zu beachten, daß nicht alle Texte von Karl Marx "marxistisch" sind (vgl L. Althusser), es gibt auch humanistsche Frühschriften, aber den Humanismus überwand der marxistische Marx.
Uwe C. Lay Pro Theol Blogspot


11

0
 
 kreuz 1. Mai 2018 

@ topi

für die die`s nicht wissen: die erste deutsche Autobahn hat der Kölner OBB Konrad Adenauer gebaut, anno 1932 (Weimarer Republik).
der Anstreicher aus Braunau hat diese Sache -wie mehrere andere- abgekupfert und als Seins ausgegeben.

de.wikipedia.org/wiki/Autobahn_(Deutschland)#Geschichte


9

0
 
 Johannes Baptist 1. Mai 2018 
 

Wer ist für was verantwortlich?

Dass Karl Marx ist nicht Stalin ist, ist klar. Weniger klar ist, wie weit der Rauschebart verantwortlich ist für das kommunistische Schreckgespenst. Dass der verhinderte Weihnachtsmann in seinen Schriften Gewalt und wieder Gewalt propagiert oder wenigstens in Kauf nimmt, kann niemand einfach verniedlichen.
Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass wir Christen bei vielen am Holocaust mit- oder sogar hauptschuldig sind aufgrund judenfeindlicher Stellen bei den Kirchenvätern und im Johannesevangelium, während der "grosse" Marx schon fast heiliggesprochen wird.
Jeder ist ein stückweit verantwortlich für die Geschichte, die seine Gedanken machen. Darum zum Schluss: Beten wir für Kardinal Marx. Vielleicht schreiben wir ihm mal, klar und sachlich, und tragen wir ihm unsere Bedenken in christlicher Nächstenliebe vor.


10

0
 
 wedlerg 1. Mai 2018 
 

ein schöner historisch gehaltvoller Beitrag

findet sich bei der Welt, heute online. Der Autor schreibt u.a., wie begeistert Karl Marx die "zweimonatige Wahnsinnsherrschaft der Pariser Kommune" verfolgte. Mord und Unterdrückung also durchaus bei Marx ein Mittel des praktischen, nicht nur des theoretischen Klassenkampfes.


https://www.welt.de/geschichte/article175963906/Marxismus-Marx-schmaehte-Kesselflicker-und-Bettler-als-Lumpenproletariat.html


19

0
 
 antonius25 1. Mai 2018 
 

Marx: Das Kapital

Das hat der Herr Erzbischof (damals noch nicht Kardinal) ja nicht geschrieben, um das ursprüngliche Buch von Karl Marx zurück zu weisen, sondern durchaus kokettierend und sympathisierend. Deshalb kommt diese neue Äußerung nicht unbedingt überraschend.

Was mich mehr schmerzt, ist, dass der Herr Kardinal nicht zumindest einmal abgemahnt wird von der Glaubenskongregation. Wenn schon nicht aus dem Amt entfernt. Aber nein, der steht in Rom im höchsten Ansehen. Ist sogar Teil des K9-Rates.


20

0
 
 antonius25 1. Mai 2018 
 

Marx: Das Kapo


1

0
 
 girsberg74 1. Mai 2018 
 

Marx bleibt Marx, gleich welcher Sortierung!

Jaja: „Der Münchner Erzbischof möchte, dass man auch sehe, wer die Lasten trägt und wer die Verliere[r] sind. Da könne ‚ein Blick‘ auf Marx sehr hilfreich sein. “


12

0
 
 wedlerg 1. Mai 2018 
 

Will Kardinal Marx den Kommunismus bewahren oder das Kreuz?

Bei Kardinal Marx klingt das gleiche durch, wie bei westlichen Intellektuellen: der Kern des Kommunismus sei richtig.

Alexander Solschenizyn bringt das ganz so auf den Punkt:

"Wenn sich das kommunistische System im Osten halten und stärken konnte, dann nur wegen der hartnäckigen und massiven Unterstützung durch die westliche Intelligenz, die seine Schandtaten nicht bemerkte oder, wenn sie nicht mehr anders konnte als sie zu bemerken, dennoch alles tat, um sie zu rechtfertigen. Genauso ist es heute: Der Kommunismus hat bei uns im Osten unter dem ideologischen Gesichtspunkt völligen Schiffbruch erlitten, er zählt inzwischen nichts mehr, oder auch weniger: Es ist die westliche Intelligenz, die sich aber von ihm immer noch angezogen fühlt und ihm ihre Sympathien bewahrt hat."

Mir scheint, auch in der Kirche gibt es Gedanken, das große Marxsche Experiment der westlichen Intelligenz soll immer noch weiter gehen.

Warum ist das gut und das Aufhängen von Kreuzen spalterisch?


22

0
 
 SCHLEGL 1. Mai 2018 
 

Schmerzlich

Eigentlich schmerzt mich das,besonders als Seelsorger der griech.kath. Ukrainer!
In München gibt es auch das Ordinariat der gr.kath.Ukrainer,vielleicht sagt Bischof Kryk etwas zu dieser Angelegenheit.
Sie erinnert mich an ein Zitat von Papst Johannes Paul II 1983 in der Hofburg vor den Naturwissenschaftlern. Der Papst zitierte den amerikanische Physiker Oppenheimer,der nach dem Abwurf der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki erschüttert den Satz gesagt hat:"Die Physiker haben die Sünde kennen gelernt!"
Karl Marx,der vom Geld anderer(z.B. Engels)als Theoretiker lebte,hat gewissenlosen Menschen,wie Wladimir Iljitsch Lenin, Josef Stalin, Geheimdienstchef Berija, Mao Tse Tung, Nikolae Ceausesu und vielen anderen die WAFFE zur Ausrottung ihrer eigenen Völker in die Hand gegeben.
Joh.Paul II erklärte weiter:"Hätten die Physiker einmal die Bergpredigt gelesen, dann hätten sie den Politikern, nicht die Macht der Sonne(Nuklearenergie) in die Hand gegeben!" Daran sollten Katholiken festhalten.


24

0
 
 Martyria 1. Mai 2018 

Diesen weiteren episkopalen Ausfall

halte ich für ein Zeichen von Selbstverliebtheit / Eitelkeit:

Der "große" Karl kann nur groß sein, weil ja der "große" Reinhard der deutsche Katholizismus an und für sich ist. Der berühmte tote Namensvetter strahlt in seinem Abglanz noch ein bisschen heller, so dass folgerichtig er zu loben ist, auf dass der Restglanz beim lebenden Marx verbleiben möge.

Im Bairischen gibt es für dieses Verhalten eine ganze Reihe wenig feinsinniger, aber treffender Ausdrücke.
Marx sollte gehn, der eine wie der andere.


23

0
 
 HX7 1. Mai 2018 
 

Genug!

Das ist jetzt genug. Selbst einen Batzen Geld verdienen und dann einem großen Religionskritiker huldigen, der geistlichen Grundlagen für die Gräultaten des Kommunismus legte.
Mit diesen Worten U d Verhaltensweisen hat er sich selbst dem Widersacher hingegeben und den Boden des Glaubens verlassen. Beten wir für seine Umkehr und Buße, damit er wieder in den Stand der Gnade kommt.


23

0
 
 wedlerg 1. Mai 2018 
 

Kritik an Marx & Marx

Nun steigt Kardinal Marx in den Reigen derer ein, die Marx verharmlosen, die die Linie von Marx zu Lenin und Stalin nicht sehen wollen.

Ich mag Marx nicht dafür kritisieren, dass Stalin zum Massenmörder wurde - denn diese Verantwortung bleibt dem roten Diktator. Marx hat ihm aber die perfekte und perfide Entschuldigung für seine Taten geliefert. Er hat bis heute diejenigen exkulpiert, die die 100 Mio. ermordeten Opfer als notwendigen Kolleteralschaden abtun oder auch nur davon ausgehen, dass praktisch Fehler passiert sind, die der nächste Sozialist nicht mehr machen wird. Marx liefert die Entschuldigung, die bis heute fasziniert: Das Neue ist notwendig dem Alten überlegen, das Arme muss das Reiche überwinden. Diese Ideologie ist bis heute leider auch tief in die Kirche eingedrungen.

Kardinal Marx sollte lieber auf die Auswüchse in Venezuala und Bolivien schauen, wo kirchliche Marxisten erst den Glauben für Marx ablegten und seither die Ideologie liefern, Völker zu unterdrücken.


22

0
 
 topi 1. Mai 2018 

Hitler hat ja auch Autobahnen gebaut

Dann war ja bei Hitler wohl auch nicht alles schlecht ...., oder?


19

0
 
 wedlerg 1. Mai 2018 
 

Karl Marx

Karl Marx war ein völlig unfähiger Schmarotzer, der - wie so viele linke - vom Geld anderer lebte, keine Ahnung von Wirtschaft oder Wissenschaft hatte; der ein Werk verfasste, das wie das Werk des Urvaters des pseudowissenschaftlichen Wichtigtuns, Hegel, völlig unleserlich und unlogisch ist. Marx hat gar nichts geleistet, weder theoretisch noch praktisch. Er ist nichts als die Gallionsfigur der linken Kräfte, die ein Märchen vor sich hertragen. Das Märchen, das Marx die Welt besser machen wollte und gemacht hat.

Und nein: Marx hat auch nichts richtig analysiert. Denn die Anlyse, dass Arbeiter von modernen Emporkommlingen in Großbetrieben ausgebeutet hat, die hatten andere vor ihm und weit besser beklagt und analysiert.


Das faszinierende an Marx ist, wie ein unfähiger Wichtigtuer so viel politischen Einfluss gewinnen konnte. Wie man ohne Kompetenz Macht erhält. Es ist das Phänomen Massenverführung, das seit Marx über 150 Jahre anhält.


26

0
 
 Montfort 1. Mai 2018 

Fehlt nur noch ...

... dass Kardinal Marx sich die Meinung des argentinischen Kardinals Marcel Sachez Sorondo (Kanzler der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften und der Päpstlichen Akademie der Sozialwissenschaften) aneignet, der vor kurzem behauptete, dass "diejenigen, die derzeit am besten die Soziallehre der Kirche umsetzen, die Chinesen sind".

Heiliger Josef, der Arbeiter, bitte für uns!


26

0
 
 edih 1. Mai 2018 
 

Wohin eht der Weg dieses "Kardinals"?

In eine politisch korrekte bundesrepublikanische Glaubensgemeinschaft (von Kirche will ich nicht schreiben) sozialistischer Prägung oder wie immer das man auch nennen möchte? Von Marx und Bedfort-Strohm (ruhendes SPD-Mitglied) kommen zeitgleich ähnliche wenn nicht gleiche Äußerungen. Wann kommt die "Vereinigung" beider Konfessionen zur bundesrepublikanischer Großgemeinde?


13

0
 
 Zeitzeuge 1. Mai 2018 
 

Historisch-kritischer sollte Kardinal Marx sein

wenn er über den "Koloß von Trier" referiert!

Gewisse Karl-Marx-Zitate würden unter
das Wiederbetätigungsverbot fallen!

Also empfehle ich lieber die Bücher von
Prof.Dr. Konrad Löw:

Kann ein Christ Marxist sein, mit Vorwort von Christa Meves, 1967

Der Mythos Marx und seine Macher, 1996

oder Philip Plickert:

Marx lag mit "Das Kapital" komplett daneben, der falsche Prophet

googeln bei faz.net

Man könnte leider den Eindruck gewinnen, als ob Kardinal Marx geradezu verliebt in den "Zeit(un)geist" wäre!

Gerade er als Sozialethiker kennt doch z.B. ganz sicher den kath. Sozialreformer Franz-Josef von Buß(1803-1878), der in seiner berühmten
"Fabrikrede" am 25.04.1837, also 11 Jahre vor Karl Marx unter Benennung konkreter Maßnahmen ein fortschrittl. Sozial- und Wirtschaftsprogramm vorgelegt hat, was sogar von August Bebel gewürdigt wurde!

Lit.: Franz-Josef Stegmann:

Franz-Josef Ritter von Buss 1803-1878,
mit Texten von B, Schöningh, 1994!

Darüber sollte Kardinal Marx referieren!


13

0
 
 Kurti 1. Mai 2018 
 

Der Antisemit Karl Marx

wird von seinem Namensvetter gelobt, obwohl dieser gesagt hatte, Religion sei Opium für das Volk. Wahrscheinlich sind die beiden Herren mehr als nur Namensvettern. Der Kardinal nimmt es mit dem Glauben ja auch nicht sehr ernst, sondern mischt sich lieber in die Politik ein und das auf ungute Weise.


27

0
 
 carolus romanus 1. Mai 2018 

Lob für einen geistigen Massenmörder

Die Theorie oder besser Lehre von Karl Marx ist die Grundlage der kommunistischen Staaten. Damit ist diese Lehre für die Ermordung von 100 Millionen Menschen verantwortlich. Als wäre das nicht schlimm genug steht der Marxismus dem Christentum mit seiner göttlichen Schöpfungsordnung, der Stellung des Menschen und individuellen Freiheit in seiner Theorie diametral gegenüber. Bis heute bekämpfen die Anhänger dieser Lehre das Christentum sukzessive und gezielt. So wird dem Kreuzabhänger und Homoehensegner R. Marx deren Applaus sicher sein. Das Lob macht fassungslos.
Herr Marx, hinter Ihnen stehen inzwischen nur noch die Marxisten. Das Volk der Gläubigen (und die Mehrheit der bayerischen Bürger) haben Sie längst verloren.


27

0
 
 Ginsterbusch 1. Mai 2018 

Müde geärgert

Sehr geehrter Kardinal Marx,
ich kann es nicht mehr hören und hab mich an Ihnen müde geärgert.
Sie vertreten schon lange nicht mehr meinen Glauben und selbst die Protestanten drehen sich bei der Söder- Debatte angewidert weg.
Fahren Sie nach Rom, von mir aus auf die Malediven, Hauptsache Sie fahren und wir müssen solche Dinge hier nicht mehr lesen.
Noch eine ernsthafte Frage: fühlen Sie sich eigentlich noch katholisch?


37

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kommunismus

  1. Stalin wollte Beziehungen mit dem Heiligen Stuhl aufnehmen
  2. Mit Marxscher Blindheit geschlagen
  3. Prag: Kardinal sieht Überstellung Berans als Demokratie-Mahnung
  4. Das Seufzen der 90 Millionen Toten
  5. „Christenverfolgung von Kaliningrad bis zum Pazifik“
  6. Marx' Gespenster spuken weiter!
  7. 'Bis zum Tod blieb sie ihrem Ruf einer bösen, verstockten Frau treu'
  8. Über 20 Jahre Christen bespitzelt: Wolfgang Schnur gestorben
  9. Frühere kommunistische Parteizeitung druckt Umwelt-Enzyklika
  10. Pressburg: Konkrete Pläne für 'Museum der Opfer des Kommunismus'








Top-15

meist-gelesen

  1. Papst em. Benedikt XVI. an Gesichtsrose erkrankt und „äußerst gebrechlich“
  2. Vatikan unterstützt Bischof, der sein Priesterseminar wegen Widerstands gegen Handkommunion schließt
  3. Die Theologie versagt auf ganzer Linie
  4. „Papst Benedikt selbst ist optimistisch, dass er bald wieder zu Kräften kommt“
  5. Schwedischer Kardinal Arborelius: „Wir haben nicht diesen Gegensatz zwischen Priestern und Laien“
  6. Neues kath.net-Kult-T-Shirt: Crux Sacra Sit Mihi Lux
  7. 27-Jähriger macht mit 15-Kilo-Kreuz eine Bußwallfahrt durch Polen
  8. Tödlich verunglückt: Trauer um zwei Seelsorger
  9. Kataloniens Präsident kündigt Sanktionen gegen Kardinal Omella an
  10. "Tötungswillige Ärzte gesucht!"
  11. EKD-Kopf Bedford-Strohm kündigt Kurswechel an - „Zusammenarbeit mit NGOs wie Sea-Watch“
  12. Vatikanist Edward Pentin: Franziskus-Nachfolger ist „wahrscheinlich konservativ“
  13. Prominenter US-Priester verteidigt seine offene Unterstützung für Trump
  14. Kathedrale von Sheffield löst um „Inklusion“ willen traditionsreichen Kirchenchor auf
  15. Brandanschlag auf Kathedrale in Managua

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz