Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  4. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  5. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  6. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  7. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  8. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  9. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  10. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  11. „Das Ende von Maria 2.0“
  12. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  13. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  14. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  15. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“

Münchner Erzbischof würdigt den Theoretiker des Kommunismus

1. Mai 2018 in Aktuelles, 38 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Reinhard Marx, der mit einem monatlichen Einkommen von über 12.500 Euro ausgezeichnet vom Kapitialismus lebt, lobt erneut den Theoretiker des Sozialismus und Kommunismus und meint, dass man nicht nur "auf materielle Verbesserungen" schauen dürfe


München (kath.net)
Der Münchner Kardinal Reinhard Marx hat am Sonntag gegenüber der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FAS) erneut Karl Marx, den Theoretiker des Sozialismus und Kommunismus, gewürdigt und sein umstrittenes Manifest als "durchaus beeindruckend" bezeichnet. Der Kardinal möchte seinen Namenskollegen, der dieses Jahr den 200. Geburtstag feiern würde, nicht für die Verbrechen des Stalinismus verantwortlich machen. Der Erzbischof gestand zwar, dass es in dessen Schriften "den einen oder anderen totalitären Gedanken" gäbe. Doch in "direkte Verbindung" zum späteren politischen Marxismus-Leninismus oder gar zu den sowjetischen Straf- und Arbeitslagern möchte er Marx nicht bringen. Marx wird vom Münchner Erzbischof dann sogar als "ein wichtiges Korrektiv des kapitalistischen Systems bezeichnet. Marx, der finanziell gut abgesichert ist und monatlich durch den Steuerzahler mehr als 12.500 Euro Einkommen bekommt, warnt dann in dem Interview, nur auf "materielle Verbesserungen zu schauen". Der Münchner Erzbischof möchte, dass man auch sehe, wer die Lasten trägt und wer die Verlieren sind. Da könne "ein Blick" auf Marx sehr hilfreich sein.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kommunismus

  1. Der Tod ist ein Kommunist
  2. China: Wie es der regimetreuen und der Untergrund-Kirche zwei Jahre nach dem Abkommen ergeht
  3. Stalin wollte Beziehungen mit dem Heiligen Stuhl aufnehmen
  4. Mit Marxscher Blindheit geschlagen
  5. Prag: Kardinal sieht Überstellung Berans als Demokratie-Mahnung
  6. Das Seufzen der 90 Millionen Toten
  7. „Christenverfolgung von Kaliningrad bis zum Pazifik“
  8. Marx' Gespenster spuken weiter!
  9. 'Bis zum Tod blieb sie ihrem Ruf einer bösen, verstockten Frau treu'
  10. Über 20 Jahre Christen bespitzelt: Wolfgang Schnur gestorben







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Europas Zukunft im Licht des Evangeliums
  3. Europa kann nur aus seinem Gedächtnis Zukunft gewinnen
  4. Grenzen überwinden, ohne die Wahrheit zu verlieren
  5. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  6. Lichterprozession in Lourdes: Papst betet in Lourdes den Rosenkranz auf Latein
  7. Meloni kündigt Burka- und Niqab-Verbot, Ausländerquoten an Italiens Schulen an
  8. Eucharistische Evangelisationsbewegung ‚Adore Him‘ in den USA
  9. Papst Leo XIV. trifft Missbrauchsbetroffene in Lourdes
  10. Die Würde des Menschen kennt keine Grenze: In den Augen Gottes ist niemand unsichtbar
  11. Den Willen Gottes für den Menschen bedenken und tun
  12. Buße, Hoffnung, ewiges Leben: Lourdes ruft zur Umkehr
  13. Papst Leo zu den Bischöfen: „Die Kirche in Frankreich liegt dem Papst sehr am Herzen!“
  14. Französische Bischöfe: Papst Leo hat das Herz der Franzosen berührt
  15. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz