Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. So nicht, Mr. Präsident!
  2. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  3. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  4. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  5. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  6. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  7. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  8. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  9. Jeder zweite Deutsche wünscht sich ein Leben nach dem Tod
  10. Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
  11. Italien: Seligsprechungsverfahren für Teenager eröffnet
  12. Vatikan stoppt Seligsprechungsverfahren für argentinischen Bischof Jorge Novak
  13. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
  14. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  15. Setzt euer Vertrauen nicht in Prinzen!

Bischof Feige greift Kardinal Woelki an

25. April 2018 in Deutschland, 67 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die DBK-Romreisegruppe wird immer größer: Neben Kardinal Marx, Kardinal Woelki, Bischof Genn dürfen jetzt auch Bischof Feige, Bischof Wiesemann und Pater Langendörfer mitfahren - Woelki soll in "Rom-Gruppe" offensichtlich isoliert werden


Köln (kath.net)
Gerhard Feige, der Bischof von Magdeburg, hat in einem aktuellen Artikel in der "Zeit" den Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki angegriffen, weil sich dieser im Zusammenhang mit der Diskussion um die Teilnahme konfessionsverschiedener Paare mit sechs anderen Diözesanbischöfen an Rom gewandt hat. Feige meint wörtlich: "Eine solche Chance zu vertun wäre makaber und beschämend. Manchmal aber ist das Maß voll und die Zeit reif, darf man eine Lösung nicht noch weiter hinauszögern, muss - selbst wenn einige immer noch im Widerspruch verharren - eine gut begründete Entscheidung fallen." Inzwischen wurde am Mittwoch laut einer Mitteilung der KNA bekannt, dass beim Krisengespräch in Rom neben Kardinal Marx, Kardinal Woelki, Bischof Genn Bischof Feige und Bischof Wiesemann sowohl auch der Jesuitenpater Hans Langendörfer, der Generalsekretär der DBK, dabei sein werden. Fest steht, dass Kardinal Woelki in der "Rom-Gruppe" vor Papst Franziskus offensichtlich total isoliert werden soll, da abgesehen Woelki offensichtlich ausschließlich Bischöfe dabei sein dürfen, die für die Freigabe der Eucharistie an Protestanten „im Einzelfall“ eintreten.


Guido Horst kommentierte in der Tagespost: „Überraschend hat die Glaubenskongregation jedoch bislang darauf verzichtet, die Vorsitzenden der zuständigen bischöflichen Kommissionen einzuladen. Weder der Vorsitzende der Glaubenskommission, der Speyrer Bischof Karl-Heinz Wiesemann, noch der Vorsitzende der Ökumenekommission, Bischof Gerhard Feige, haben bisher eine Einladung erhalten.“ Außerdem wies Horst darauf hin: „Dass sich alle bayerischen Diözesanbischöfe dem Vorsitzenden der Freisinger Konferenz widersetzen ergibt ein Spannungsgefüge“. Der Konflikt um die Handreichung, diagnostizierte Horst, reihe „sich ein in einen längeren Entfremdungsprozess zwischen Kardinal Marx und den bayerischen Bischöfen“. Dabei hätten Gesprächsführung und Leitungsstil von Marx mehrfach für Spannungen gesorgt.

Foto Bischof Feige


Foto Bischof Feige (c) Bistum Magdeburg


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Deutsche Bischofskon

  1. Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ wird neuer Bischof von Münster
  2. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  3. Burger: „Kurzum, wie hältst Du es mit Religion und Kirche? Wie geht das mit dem Glauben?“
  4. Woelki: „Herr, offenbare du deinen Willen für deine Kirche, das ist der Kernsatz aller Synodalität“
  5. „Garant der Einheit in der Liebe ist der Hirte der Universalkirche, derzeit der Hl. Vater Leo XIV.“
  6. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  7. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  8. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  9. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  10. Auch Bischof em. Hanke/Eichstätt erhebt Einwände gegen DBK-Papier zur sexuellen Vielfalt







Top-15

meist-gelesen

  1. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  2. So nicht, Mr. Präsident!
  3. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  4. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  5. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  6. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  7. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  8. Bischof: „Bin durch diese Äußerungen von Staatsanwälten und Richtern verletzt. Das ist Hassrede“
  9. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
  10. Vatikan stoppt Seligsprechungsverfahren für argentinischen Bischof Jorge Novak
  11. Hamburger Staatsanwaltschaft ermittelt gegen christlichen YouTuber
  12. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  13. Italien: Seligsprechungsverfahren für Teenager eröffnet
  14. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
  15. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz