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Bischof Feige greift Kardinal Woelki an

25. April 2018 in Deutschland, 73 Lesermeinungen
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Die DBK-Romreisegruppe wird immer größer: Neben Kardinal Marx, Kardinal Woelki, Bischof Genn dürfen jetzt auch Bischof Feige, Bischof Wiesemann und Pater Langendörfer mitfahren - Woelki soll in "Rom-Gruppe" offensichtlich isoliert werden


Köln (kath.net)
Gerhard Feige, der Bischof von Magdeburg, hat in einem aktuellen Artikel in der "Zeit" den Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki angegriffen, weil sich dieser im Zusammenhang mit der Diskussion um die Teilnahme konfessionsverschiedener Paare mit sechs anderen Diözesanbischöfen an Rom gewandt hat. Feige meint wörtlich: "Eine solche Chance zu vertun wäre makaber und beschämend. Manchmal aber ist das Maß voll und die Zeit reif, darf man eine Lösung nicht noch weiter hinauszögern, muss - selbst wenn einige immer noch im Widerspruch verharren - eine gut begründete Entscheidung fallen." Inzwischen wurde am Mittwoch laut einer Mitteilung der KNA bekannt, dass beim Krisengespräch in Rom neben Kardinal Marx, Kardinal Woelki, Bischof Genn Bischof Feige und Bischof Wiesemann sowohl auch der Jesuitenpater Hans Langendörfer, der Generalsekretär der DBK, dabei sein werden. Fest steht, dass Kardinal Woelki in der "Rom-Gruppe" vor Papst Franziskus offensichtlich total isoliert werden soll, da abgesehen Woelki offensichtlich ausschließlich Bischöfe dabei sein dürfen, die für die Freigabe der Eucharistie an Protestanten „im Einzelfall“ eintreten.


Guido Horst kommentierte in der Tagespost: „Überraschend hat die Glaubenskongregation jedoch bislang darauf verzichtet, die Vorsitzenden der zuständigen bischöflichen Kommissionen einzuladen. Weder der Vorsitzende der Glaubenskommission, der Speyrer Bischof Karl-Heinz Wiesemann, noch der Vorsitzende der Ökumenekommission, Bischof Gerhard Feige, haben bisher eine Einladung erhalten.“ Außerdem wies Horst darauf hin: „Dass sich alle bayerischen Diözesanbischöfe dem Vorsitzenden der Freisinger Konferenz widersetzen ergibt ein Spannungsgefüge“. Der Konflikt um die Handreichung, diagnostizierte Horst, reihe „sich ein in einen längeren Entfremdungsprozess zwischen Kardinal Marx und den bayerischen Bischöfen“. Dabei hätten Gesprächsführung und Leitungsstil von Marx mehrfach für Spannungen gesorgt.

Foto Bischof Feige


Foto Bischof Feige (c) Bistum Magdeburg


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Lesermeinungen

 SCHLEGL 1. Mai 2018 
 

@lakota

Da haben Sie jetzt eine wichtige Aufgabe, nämlich Ihrer Umgebung, Ihrem Umfeld die Beweggründe von Papst Johannes Paul II und Papst Benedikt XVI klarzumachen. Dann beginnt die Neuevangelisierung, die uns Papst Johannes Paul II so sehr ans Herz gelegt hat.
Es ging darum die verantwortlichen Religionsführer der großen Weltreligionen, eben weil sie einen so großen Einfluss auf ihre Völker haben, darauf hinzuweisen, dass sie die Möglichkeit haben für den Frieden und ein gutes Zusammenleben der Völker und Kulturen zu sorgen und nicht zuzulassen, dass Religion von Politikern als Instrument für Gewaltanwendung und Krieg missbraucht wird.
Natürlich sind weder der Papst noch die katholische Kirche 1 cm von ihrem Anspruch die wahre Kirche Christi zu sein abgewichen. Ich glaube auch, dass die eingeladenen Religionsvertreter dabei etwas über das katholische Christentum gelernt haben.Msgr.Franz Schlegl


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 lakota 1. Mai 2018 
 

@Schlegl

Haben Sie meinen Kommentar GELESEN?
Mir ging es nicht um "freimaurerische Intentionen, Glaubensabfall ect.", so etwas käme mir bei Joh.Paul II. und Benedikt XVI gar nicht in den Sinn. Mir ging es auch nicht um den Kuss des Korans und daß wir als Christen nicht zum Hl. Krieg aufrufen können, ist selbstverständlich. Darin war in meinem Post auch keine Rede!
Ich wollte nur mein Unbehagen zum Thema Assisi-Treffen ausdrücken und die Folgen in meinem Umfeld beschreiben. Es gibt genug Leute, die meinen, was man glaubt ist egal, da es nur einen Gott gibt (wenn sie noch daran glauben). Diese wurden durch die Assisi-Treffen in dieser Ansicht noch bestärkt und darum finde ich sie bedenklich. Vielleicht hätte man diese Friedensgespräche auf andere Weise führen können. (Meinem Vertrauen und meiner Liebe zu Joh.Paul und Benedikt hat das trotzdem keineswegs geschadet).


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 Zeitzeuge 30. April 2018 
 

Hochwürdiger Msgr. Schlegl!

Sie meinten sicher die 10 Bde. des HB der Kirchengeschichte von Hubert Jedin, der übrigens damals zu den Kritikern der ersten Stunde an den
innerkirchl. Entwicklungen gehörte und nun wirklich nicht "ultrakonservativ" war!

Meine Haltung z.d. bes. Themen ist, wie bereits gesagt, a.d. zit. Literatur ersichtlich, natürlich ausschl. Josef Freise!

Den Brief der it. kath. Intellektuellen
kann man wie folgt googeln:

"Geist von Assisi" stiftet Verwirrung

Prof. Beyerhaus, Bekannter der Päpste Joh.-Paul II. u.Benedikt XVI.
trat als prot. Kritiker auf, siehe:

Der Anstoß von Assisi, Diakrisis 7,1986, Seite 92-100.

Auch für mich überraschend die Kritik
des langj. Tübinger Fundamentaltheologen Max Seckler damals:

Synodos der Religionen, das Ereignis von Assisi, ThQu 169,1989, S. 10 ff. !

Mir ist nicht bekannt, daß öffentl.Kritiker b.d. Päpsten in Ungnade fielen, Prof. Beyerhaus wurde von Beiden empfangen!

"Kath. Streitkultur", auch hier, sollte immer v. Liebe, Güte u. Geduld geprägt sein!


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 SCHLEGL 30. April 2018 
 

@Zeitzeuge

Danke für Ihre Klarstellung,da bin ich beruhigt!Beim Bericht über die Kontroverse zwischen Bischof Feige und Kard. Woelki hat nämlich ein User, der sich den Namen St. Michael gibt,wegen des Assisitreffens den beiden Päpsten VERRAT am Glauben vorgeworfen!
Ich habe in meiner Studienzeit einen Vortrag von Prof. Georg May gehört, ebenso habe ich von Kardinal Scheffczyk das Buch "katholische Glaubenswelt" und die gesamte Kirchengeschichte in 10 Bänden von Prof.Lortz.
Wenn die Sache mit Assisi falsch gewesen wäre,wäre das so gravierend,dass sie eine Heiligsprechung von Papst Joh. Paul II ausgeschlossen hätte,das muss schon klar sein.
Wenn Kardinal Ratzinger wirklich dagegen war,wundert es mich,dass er das Ganze auch selbst wiederholt hat.
Der Papst aber muss berücksichtigen, dass er als Oberhaupt der größten Religionsgemeinschaft der Erde auch eine Verantwortung für die Zivilisation und das Zusammenleben der Völker auf der ganzen Erde hat.Außerdem schützt er so die katholischen Minderheit.


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 SCHLEGL 30. April 2018 
 

@ Zeitzeuge

Bitte hören Sie auf ständig irgendwelche Fachliteratur namhafter Theologen zu zitieren!
Beantworten Sie einfach meine Frage, nämlich, ob Sie dem heiligen Papst Johannes Paul II und seinem Nachfolger Benedikt XVI FREIMAUREREI und INDIFFERENTISMUS , damit also Abfall vom katholischen Glauben unterstellen?!
Entscheidend ist, was diese beiden Päpste gesagt und getan haben, in einer Welt in der die Katholiken unter 20 % liegen und nicht was irgendwelche anerkannten "Schreibtischgelehrte" gesagt haben.
Also, wie stehen Sie zu dieser Entscheidung von Johannes Paul II und Benedikt XVI! Das interessiert nicht nur mich.Msgr. Franz Schlegl


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 Zeitzeuge 30. April 2018 
 

Ökumenismus ohne Wahrheit? - Interreligiöse Treffen ohne Mission?

1) Ökumenismus:

Zu der von mir bereits genannten Literatur empfehle ich, online abrufbar,

Prof.Dr. Joseph Schumacher:

Das II. Vatikanische Konzil und der ökumenische Dialog

sowie vom selben Autor aus dem großen, fundamentaltheol. Werk:

Die Kirche Christi, ihre Genese und ihr Anspruch, Seite 522-605.

Diese Ausführungen geben grundsätzlich auch meine Position zum Thema "Ökumenismus" wieder!

2) Interreligiöse Begegnungen,

diese begünstigen leider Relativismus, Indifferentismus oder sogar Idolatrie,
das ist leider unbestreitbar!

Goggeln kann man einen offenen Brief, kritischer, kath. Intellektueller aus Italien v. 11.01.2011 an Papst Benedikt XVI., dieser Brief entspricht auch meiner Auffassung über dieses Thema, leider gab es auch 2011 "Gebete" von Nichtchristen, obwohl das eigentlich nicht vorgesehen war!!

Aufschlussreich ist hier der Bericht eines Befürworters:

Josef Freise: Interreligiöses Treffen für den Frieden in Assisi 2011!

Kritik auch vom prot. Theologen Beyerhaus!


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 SCHLEGL 28. April 2018 
 

@ Zeitzeuge

Was unterstellen dann diese Leute, die Sie in Schutz genommen haben, vielleicht auch Sie dem heiligen Papst Johannes Paul II und dem emeritierten Papst Benedikt XVI wegen der insgesamt 3 Treffen von Assisi? Da geht es nicht um die Bücher dieser, von Ihnen genannten Theologen, sondern um 2 Päpste, also Oberhäupter der katholischen Kirche. Was ist Ihre Stellung dazu? Msgr. Franz Schlegl


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 Zeitzeuge 28. April 2018 
 

Zum Thema Ökumenismus

verweise ich nochmals auf die entsprechenden, kritischen Bücher
von Georg May, Leo Scheffczyk, Joseph Lortz!

Bzgl. der Problematik "interreligöser Veranstaltungen" ("Assisi) verweise ich

auf die kritischen Bücher von

Prof.Dr. Johannes Dörmann, jahrelanger Leiter des Instituts für Missionswissenschaft an der Universität Münster!

Der Konvertit Andreas Theurer fasst bzgl. der Protestanten allgemein verständlich alles kurz zusammen in seinem Buch

Warum werden wir nicht katholisch?

Weder den genannten Autoren (googeln!),
noch konservativen Katholiken, die sich kritisch mit dem Ökumenismus etc. beschäftigen, sollte man Unsicherheit im kath. Glauben unterstellen.

Die Glaubensdefizite und moralischen Ungereimtheiten sehr vieler getaufter Katholiken sind unleugbar!!

Im übrigen verweise ich auf meine hier
bereits getätigten Äusserungen mit weiterführender Literatur, mehr möchte ich zu diesem Themenkomplex jetzt nicht
mehr sagen!

Ich wünsche ein gesegnetes, besinnliches Wochenende!


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 SCHLEGL 28. April 2018 
 

@Herr Lehmann / @ Konrsd Georg

Könnte es sein, dass Sie beide den ÖKUMENISMUS (= Kontakt zu den anderen christlichen Großkirchen) mit dem INTERRELIGIÖSEN DIALOG verwechseln?Das sind 2 Paar Schuhe!Besonders die Gespräche mit dem orthodoxen Patriarchat von Konstantinopel,mit den altorientalischen Patriarchen,haben Erfolge gebracht, bis zur gegenseitigen Sakramentenspendung in Notfällen.
Mit den Gruppen der Reformation verbindet uns immerhin die Taufe, andere Dinge sind schwieriger.
Mit Ihren Statements lehnen Sie aber auch wichtige Teile des für Katholiken verpflichtenden II. Vaticanums ab und verurteilen implizit den hl. Papst Johannes Paul II wegen der 2 Treffen in Assisi, ebenso den emeritierten Papst Benedikt XVI, der selbst auch ein Treffen in Assisi organisiert hat.
Nur Menschen, die selbst unsicher im katholischen Glauben sind, lehnen es ab, mit den Vertretern anderer christlicher Konfessionen, beziehungsweise anderen Weltreligionen auf einer rein menschlichen Basis ein Gespräch zu führen.Msgr.Franz Schlegl


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 Herr Lehmann 27. April 2018 

Geist der Ökumene

Wer den Geist der Ökumene verstehen möchte, muss die Philosophie und Geistesgeschichte der Freimaurer studieren. Diese entwickelten in ihrem verschrobenen Weltbild eine Abstraktion von Gott, welchen sie als den "großen Architekten" verehren, und in dem Gott, Allah und Jahwe, Vishnu und Shiva gleichzeitig verehrt wird. Nur aus diesem blasphemischen Geist heraus können solche Konzepte entstehen, wie sie jetzt die deutsche Bischofskonferenz erdacht hat. Ich danke allen Bischöfen, die sich gegen diese widergöttlichen Bestrebungen stemmen und in ihrer Geistesnot an Rom wenden.


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 Konrad Georg 26. April 2018 
 

Der Ökumenismus

ist auch nur eine billige Ideologie.

Da sind die Macher am Werk, nicht die Beter.


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 Rolando 26. April 2018 
 

christine.klara.mm

Luther wird dafür gelobt, die Hl. Schrift dem Volk nahegebracht zu haben, doch er entstellte sie, er legte sie eigenmächtig aus, was lt. 2Petr. 1, 20 nicht erlaubt ist, und nahm dem ihm nachrennenden Volk die Sakramente, die Überlieferung und die Tradition weg. Der Buchdruck kam halt auch zu dieser Zeit, das hat aber mit Luther nichts zu tun. Die kath. Kirche stellte dem meist nicht lesenkönnenden Volk das Evangelium in rechter Weise durch die Predigten und Bilder dar. Glaubhaft sind die Priester und Bischöfe, die treu zum Lehramt stehen, Luther tat das nicht, er hätte reformieren können, doch er spaltete. Die kath. Kirche reformiert sich immer selbst, der Herr hat da schon seine gehorsamen Leute, eben die Heiligen.


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 christine.klara.mm 26. April 2018 
 

Wem glaube ich also mehr

Glaube ich also mehr dem Evangelium,der Apostelgeschichte,den Briefen und der ungebrochenen Tradition der gültigen apostolischen 2000jährigen treuen Weitergabe
oder:
Glaube ich mehr einem gültig geweihten Priester mit gültigen Ordensgelübden der seine Ordensgelübde wegwirft,sein Priestertum wegwirft und doch unauslöschlich sein ganzes weiteres Leben Priester i s t!! . Eine ebenfalls davongelaufene Nonne heiratet und beharrlich seine Ansichten weiterverbreitet. Nichts gegen die Übersetzung der Hl.Schrift die durch den Buchdruck weite Verbreitung finden konnte. Aber das Priestertum und die daran hängenden Sakramente gingen seinen Nachfolgenden verloren. Ich wähle Christus dem ich glaube und, so mir Gott helfen möge,treu bleiben will und der unter Petrus gestifteten Kirche,auch wenn diese durch eigene Sündhaftigkeit sterben sollte wie zuvor ihr sündenloses Haupt. ER IST AUFERSTANDEN,WAHRHAFT AUFERSTANDEN und IHM folge ich nach.ER wird auch Seinen Leib,die Kirche auferstehen lassen.


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 christine.mm 26. April 2018 
 

Lieber oder liebe @leibniz

"Selig die nicht sehen und doch glauben"
Ich habe nicht behauptet,daß ich/wir wissen. Wir können nur glauben. So ist es wichtig zu prüfen w e m ich/wir glaube/n. In den Evangelien,auf die die Luther Folgenden so sehr pochen,kann man ganz eindeutig zwischen den Zwölf berufenen Aposteln und den weiteren Jesus nachfolgenden Männern und Frauen unterscheiden.Bei der Wahl des Stefanus und sechs weiterer Gemeindemktglieder wurde z.B. ganz genau zw. dem Dienst am Wort Gottes und dem Dienst an den Tischen unterschieden. Auch diesen sieben wurden unter Gebeten die Hände aufgelegt (von den 12) aber nicht zum Dienst am Wort Gottes. Und um,nach dem Weggang des Judas die 12Zahl der Apostel wieder zu komplettieren wurde eigens darauf geachtet,daß die Wahl (nach der Himmelfahrt aber noch vor Pfingsten)auf einen Jünger fiel der Zeuge aller Geschehnisse war. Als Gottesurteil wurde das Los gezogen.
Ab diesen Zeitpunkten wurde der Dienst am Wort Gottes apostolisch weitergegeben.
Ein eigener! Dienst .


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 Zeitzeuge 26. April 2018 
 

Für gläubige Katholiken,welche die sakramentale, unauflösliche Ehe

wirklich ernst nehmen und auch im Ehealltag leben wollen, ist die Mischehe
bestimmt nicht idealtypisch für eine gute Ehe wegen der Gefahr des Glaubensabfalls und der Gefahr nichtkatholischer Kindertaufe und Erziehung!

Das nach dem CIC v. 1983 der nichtkatholische Partner kein positives
Versprechen bzgl. der kath. Kindertaufe und Erziehung mehr abgeben muß,sondern nur, daß er diese nicht behindert, fördert den
Relativismus hinsichtlich des Ernstes einer sakramentalen Ehe, § 1366 CIC zeigt uns allerdings die schwere Gewissenpflicht der Katholiken bzgl. der Kautelen! Wenn der nichtkath. Partner nachher das Gegenteil dessen tut, was er versprochen hat, wäre das nicht Betrug in einer sehr wichtigen Angelegenheit?

Für die sakramentale Ehe gilt natürlich
ganz besonders der Grundsatz:

"Niemals kann pastoral richtig sein, was dogmatisch falsch und daher auch kirchenrechtlich unzulässig ist" (Karl-Theodor Geringer)!

Mehr möchte ich zu diesem Thema nicht mehr sagen!


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 leibniz 26. April 2018 
 

Liebe Christine mm,
leider scheinen Sie den Unterschied zwischen Glaube und Wissen nicht zu kennen.
Diese evangelischen Christen glauben an die Realpräsenz und sie glauben gleichzeitig nicht an das Weihepriestertum.
Wir Katholiken glauben an das Sakrament der Priesterweihe und an die Wandlung.
Beide Seiten glauben und wissen nicht!
Ich kann nur jemanden der Lüge bezichtigen in Fällen, in denen man etwas wissen kann. Denn lügen bedeutet, dass ich etwas, was ich weiß, leugne bzw. das Gegenteil behaupte, wenn ich z. B. 10 Euro gestohlen habe und felsenfest behaupte, ein anderer wäre der Dieb.
Wir wissen nicht, was Gott wirkt oder nicht wirkt, wenn ein evangelischer Christ - fälschlicherweise - glaubt, dass Christus im evangelischen Abendmahl wirklich gegenwärtig ist.
Bedenken Sie bitte: Die Wandlung kann nur Gott bewirken, der Priester ist lediglich der Mittler.


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 christine.mm 26. April 2018 
 

fff

Mich mit Christus geistiger Weise vereinigen zu wollen heißt aber nicht mit IHM geistig auch vereint zu sein wenn ich mich doch beharrlich Seinen Geboten und Vorgaben im Eigenwillen entziehe und daher gar nicht eines Willens und Wollens mit IHM bin!!!
So nützt einem Menschen der Lutherabkömmling ist der physische Raub des GottMenschen in den Eucharistischen Gestalten von Brot/Leib und Wein/Blut nichts da er ja das eingesetzte Weihepriestertum ablehnt und ohne das Sakrament der Beichte auch gar nicht die reale Sündenvergebung empfangen kann.
Und auch ein in Sünden befindlicher Katholik kann sich nicht selbst die Sündenvergebung spenden. Auch dieses Sakrament ist ausschließlich dem Weihepriestertum zur Spendung im Auftrage Christi übergeben.
Geistige Kommunion muß bei jedem Eucharistischen Empfang im Einklang mit dem Wollen Christi erstrebt werden und kann im Zustand nach notwendigem Epfang des Sakramentes der Vergebung auch bei Nichtempfang der Kommunion gepflegt werden.


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 christine.klara.mm 26. April 2018 
 

Glaube Wirklichkeit=Realität

Glauben heißt für wahr halten was man nicht sieht.Nun gibt es Wahrheiten die man nie sehen oder hören oder schmecken oder fühlen kann.Und Unwahrheiten die sich ebenfalls der normalen Wahrnehmung entziehen.So kann etwas wahr sein auch wenn niemand davon weiß oder daran glaubt und so kann etwas eine Lüge sein und wenn die ganze Welt daran glaubte.Wenn christliche Gemeinschaften ohne das von Christus eingesetzte Priestertum etwas glauben was Christus aber nicht verfügt hat dann sind sie betrogene Betrüger.Denn Christus hat eben nicht allen Jüngern und auch keiner einzigen Jüngerin aufgetragen:"Tut dies" beim letzten Abendmahl.Ausschließlich den eigens dazu berufenen Zwölf.Auch dem Verräter und dem IHN später aus Kleinmut verleugnenden Simon/Petrus.Da der Dreifaltige aber Geist ist und die Zweite Göttliche Person,das Ewige Wort des Vaters seit der Menschwerdung einen irdischen Leib angenommen hat ist der GottMensch Eucharistisch real körperlich gegenwärtig.
Wahrheit steht so gegen Lüge !!


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 christine.klara.mm 26. April 2018 
 

@leibnitz @siebenschläfer

Ob ein gültig in der apostolischen Sukzession geweihter Priester beim Heiligen Messopfer an die Realpräsenz glaubt oder nicht,der Heilige Geist wandelt die Gaben von Brot und Wein wenn der betreffende Priester die Konsekrationsworte "DAS IST MEIN LEIB"
"DAS IST MEIN BLUT" ausgesprochen hat.Sein Unglaube ändert nichts daran.Er hat die Befugnis der Konsekration.Da ein Lutheraner nicht in der apostolischen Sukzession steht hat er nicht die damit verbundene Befugnis und Gott Heiliger Geist wandelt nicht.Die Lutheraner empfangen Brot und Wein.Die in der apostolischen Sukzession stehenden Heiligen Messopfer reichen den Leib und das Blut Christi allen die gerade hinzutreten:Glaubenden und Unglaubenden,ohne notwendige Beichte und mit notwendiger Beichte,Katholiken und Nichtkatholiken.Das persönliche Wollen macht jedoch nicht aus Brot und Wein Leib und Blut Christi.
Es ist aber jedem Christen der zur Eucharistie oder zum Abendmahl hinzutritt unbenommen sich im Geiste vereinigen zu wollen.


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 Rolando 26. April 2018 
 

Siebenschläfer

Und da ist der protestantische Einfluss maßgeblich, der durch Rahner in die Priesterseminare getragen wurde, jetzt sieht man die Problematik.


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 Ottaviani90 26. April 2018 
 

Quam bonum et iucundum, fratres habitare in unum

"Ecce quam bonum et quam iucundum habitare fratres in unum." –
Seht, wie gut und schön es ist, wenn Brüder in Eintracht beisammen wohnen.
(Psalm 133)
et: "Sicut unguentum a capite quod descendit in barbam, in barbam aaron."


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 Lamartine 26. April 2018 
 

@ Schlegl II

bei konfessionsverschiedenen/religionsverschiedenen Ehen wird dann von der Formpflicht auf Antrag dispensiert, wenn sonst die Gefahr besteht, dass aus kirchlicher Sicht gar keine gültige Ehe zustande käme (also wenn der Partner nur aufs Standesamt will).


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 Lamartine 26. April 2018 
 

@Schlegl

In Deutschland dispensieren Pfarrer mit allgemeiner Traubefugnis vom Hindernis der Konfessionsverschiedenheit (und ad cautelam auch von der Religionsverschiedenheit, wenn es Fragen in Bezug auf die Gültigkeit der Taufe gibt), es braucht also keinen Bischof. Vom Hindernis der feststehenden Religionsverschiedenheit (der Partner ist nicht getauft) dispensiert das Ordinariat. Der katholische Partner muss versprechen, alles ihm mögliche zu tun, dass die Kinder die kath. Sakramente empfangen. Die Verpflichtung ist allerdings keine absolute, sondern nur eine relative, da die Erziehung der Kinder immer Sache beider Eltern ist und niemand dazu gezwungen werden kann, gegen sein Gewissen zu handeln (wenn also der Partner nicht zustimmen kann). Er muss also das in der konkreten Situation nach bestem Wissen und Gewissen mögliche tun, d.h., wenn keine Taufe usw. möglich ist, wenigstens durch ein Zeugnis des eigenen christlichen Lebens auf die Kinder einwirken.


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 siebenschlaefer 26. April 2018 
 

Danke @ottokar und @leibniz: was ich schon seit langem denke,

haben Sie beide auf den Punkt gebracht.
In diesem Zusammenhang ist auch folgendes zu bedenken:
Ein katholischer Priester, der die Wandlungsworte spricht mit dem Wissen, was die katholische Kirche lehrt, aber der selbst nicht daran glaubt, handelt sakrilegisch.
Insofern stelle ich, und nicht nur ich, mir die Frage, wieviele Messen überhaupt noch gültig zelebriert werden.
Ich versichere, dass ich in den letzten Jahren mit vielen Priestern diesbezüglich gesprochen habe, und tatsächlich habe ich nur einen einzigen(!) gefunden, der sich zur Eucharistie bekannt hat. Und dieser einzige wiederum hat mir bestätigt, dass viele Amtsbrüder ein symbolisches Verständnis des Geschehens im Gottesdienst haben. Wie @ottokar und @leibniz zurecht sagen, ist dies auch die einzig mögliche Erklärung dafür, warum in vielen Gemeinden bereits seit Jahren die Interkommunion praktiziert wird und nun auch von Kardinal Marx bzw. der DBK die offiziell Zulassung betrieben und kein Problem darin gesehen wird.


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 Devi 26. April 2018 
 

Die Begegnung mit dem Allerheiligsten.

Die Wahrheit sieht anders aus.Viele leere Bänke,wo ist die Sehnsucht nach der tiefsten Begegnung mit dem Heiland der Welt? Wir wissen doch alle da stimmt was nicht! Statt tiefste Beziehung und Respekt ,kommt ein falsch verstandenes Recht. Der Mensch geht nach vorne zum Altar und konsumiert die heilige Hostie , geht in die Bank und schwätzt. Eine Interkommunion kann es nicht geben, weil die Auffassungen sehr verschieden sind. Dies habe ich in meinem Leben so
erfahren. Anbetung vor dem Heiland ein höchstes Gut!Devi


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 hape 26. April 2018 

Ein abschließender Gedanke

Der evang. Theologieprofessor Ulrich H. J. Körtner bezeichnete die Handreichung der DBK vor kurzem als „ökumenischen Murks“ (kath.net hat berichtet).

Zurecht stellt Körtner die Frage, warum diese Regelung denn nur für Protestanten in konfessionsverschiedenen Ehen gelte und nicht etwa für alle Protestanten. Damit aber hat Körtner die diesem Vorgang inne wohnende Logik offen gelegt. Nämlich, dass aus dem Einzelfall der Normalfall werden soll.

Leider aber nicht, weil Katholiken oder Protestanten die Konfessionsunterschiede wirklich verstanden hätten und entspr. eine freie und bewußte Entscheidung dafür oder dagegen treffen könnten. Wie sollte das auch gehen? Hätte man dazu nicht seit Jahrzehnten auf beiden Seiten eine ehrliche Katechese betreiben müssen?

So aber zeigt sich, dass unter dem fragwürdigen Applaus eines Herrn Bedford-Strom die Mehrheit der DBK konfessionstrennende Elemente der kath. Lehre für falsch hält. – Welch eine Verdrehung der sakramentalen Wirklichkeit!


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 ottokar 26. April 2018 
 

Erklärungsversuch für die gegensätzlichen Auffassungen

Bereits Kardinal Döpfner musste sich verzweifelt mit dem Ergebnis einer Umfrage unter den Priestern seiner Diazöse abfinden (er bezahlte das mit einem Herzinfarkt), dass die Mehrheit seiner Priester die Wandlung nurmehr symbolisch betrachteten, ähnlich den Protestanten.Nun ist bereits die 3.Generation an Priestern seit damals in Amt und Würden und diese Auffassung wird sich eher verbreite haben. Sie ist seitdem auch in die Bischofsriege vorgedrungen und dort verbreitet.Nur so ist es möglich, nicht katholischen Christen die Kommunion (vorerst in Ausnahmefällen) anzubieten.Das heisst, für diejenigen, die ein soches ökumenisches Angebot unterbreiten, ist die Wandlung ein symbolischer Akt und Brot und Wein wird sinnbildlich verteilt. Sie haben die eigentlichen Wandlungsworte" Herr, sende Deinen Geist auf diese Gaben nieder, auf dass sie werden Leib und Blut Deines Sohnes Jesu Christi" entweder nie verstanden oder negieren sie bewusst. Hier fehlt ganz einfach der wahre Glaube.


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 hape 26. April 2018 

Äpfel und Birnen

Lt. evangelisch.de am 12.4.2018 verteidigt auch Dr. Michael Seewald, Prof. für kath. Theol., die geplante Öffnung des „Abendmahls“ für konfessionsverschiedene Eheleute im Einzelfall. Werde in Rom den 7 Bischöfen recht gegeben, wäre das weniger ein ökum. Super-GAU als vielmehr ein bewusster Entschluss, die bisherige Politik der dogmatisch-praktischen Doppelmoral fortzusetzen. Das, was die Handreichung ermöglichen wolle, sei in den allermeisten Gemeinden Deutschlands bereits lange Realität. –

Mit dem letzten Satz hat Dr. M. Seewald recht. Zugleich aber lässt er offen, wie es denn logisch sein soll, eine Sünde zur sittlichen Normalität umzudeuten. Auch im weltlichen Alltag käme ja niemand auf die Idee, eine Birne als Apfel zu bezeichnen, weil manchen Leuten Äpfel besser schmecken als Birnen.

Für mich ist das ökum. Heuchelei. Wahre Ökumene wäre, dass sich beide Konfessionen in ihrer Verschiedenheit respektieren. Denn das Hl. Messopfer ist eben doch etwas anderes als das Abendmahl.


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 trueman 26. April 2018 

Warum lenkt der Vatikan ein? Köln ist eine der reichsten Diözesen der Welt und deshalb ist es nicht

unproblematisch, sich mit dem EB von Köln anzulegen. Pecunia non olet!


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 Josef Menke 26. April 2018 
 

Wo bitte ist eigentlich das Problem?

Ist es bei all diesen Streitigkeiten verwunderlich, dass immer mehr dieser katholischen Kirche den Rücken kehren? Eigentlich ist es doch gar nicht so schwer, die Worte der hl. Schrift zu verstehen und Jesus nachzufolgen. Niemand kann die Hl. Kommunion empfangen, der in schwerer Sünde lebt, oder nicht katholisch ist – also nicht anerkennt, dass Jesus wahrhaft unter den Gestalten von Wein und Brot gegenwärtig ist. Was spricht denn dagegen, dass, wenn er die Hl. Kommunion wirklich empfangen möchte, zuvor beichtet und zur Kath. Kirche „wechselt“? Ansonsten soll er weiterhin das Abendmahl empfangen. Ich sehe darin kein Problem, welches gelöst werden müsste. Wenn Jesus in all seinen Aussagen auch so unschlüssig gewesen wäre, dann stünde sein Tod am Kreuz aus Zeitgründen immer noch aus. Ganz ehrlich – den Großteil des Bodenpersonals kann ich schon lange nicht mehr ernst nehmen, egal in welcher Position er tätig ist.


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 Zeitzeuge 25. April 2018 
 

Lt. "katholisch".de sagte Bischof Feige u.a. über die

Kritiker des Entwurfs der DBK:

"Manche scheinen immer noch einem vorkonziliaren Kirchenbild verhaftet zu sein und die kath. Prinzipien des Ökumenismus wenig verinnerlicht zu haben."

Will Bischof Feige etwa behaupten, daß das vorkonziliare Kirchenbild falsch war?

Dann will er eine andere Kirche, wie ja auch der Ausdruck "konfessionsverbindende Ehe" ahnen läßt.

Gem. §§ 1124, 1125 CIC ist eine Mischehe
ohne Erlaubnis des Ortsordinarius verboten. Eine Erlaubnis kann nur gegeben werden, wenn der kath. Partner
sich bereit erklärt, Gefahren des Glaubensabfalls zu beseitigen und das aufrichtige Versprechen abgibt,nach Kräften alles zu tun, daß alle seine Kinder kath. getauft und erzogen werden, der nicht-kath. Partner muss über dieses Versprechen rechtzeitig informiert werden!
Nach den Kautelen der DBK von 1966 muss der nichtkath. Teil versprechen, daß er die
kath. Taife u. Erziehung der Nachkommenschaft nicht behindern wird.

Die Krise der Kirche ist auch eine Krise
vieler Bischöfe!!


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 M.Schn-Fl 25. April 2018 
 

Christine.Klara.mm

Die Freude machen wir Ihnen nicht. Es lohnt nicht


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 M.Schn-Fl 25. April 2018 
 

Nur noch Konkursverwaltung

Ich hoffe nur noch auf einzelne Bischöfe. Die DBK in ihrer Gesamtheit ist nur noch zur Konkursverwaltung und Abwickelung fähig.


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 Herbstlicht 25. April 2018 
 

Hallo, @Montfort

Ich erkenne, dass Sie im Sinne der Wahrheit die beiden besagten Teile meines Kommentars zurechtrücken wollen. Das geht so absolut in Ordnung!
Mir ging es im Grunde um die Perspektive.
In der "Kirche von heute" kommt es mir schon vor, als ob Kardinal Woelki in besagter Angelegenheit den Status eines Art "Angeklagten" hat. Das sieht man ja auch an der aktuellen Reaktion Bischof Bodes.
Und ich habe subjektiv sowieso den Eindruck, dass es der DBK nicht unbedingt ein Anliegen ist, den Anordnungen/Regeln der Glaubenswahrheit der Kirche und dem Kirchenrecht zu entsprechen.

Und "angeklagt" ist tatsächlich nicht Kardinal Woelki, "sondern sind -wenn schon- Kardinal Marx und die 2/3 der DBK, die die Lehre der Kirche (...) verdrehen wollen, (...)."

Und trotzdem, wenn Kardinal Woelki neben Kardinal Marx noch drei andere Bischöfe entgegenstehen sowie P. Langendörfer, die alle wohl ähnliche Positionen vertreten, dann scheint mir das Bild eines "Angeklagten" nicht gar zu abwegig.


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 rosenkranzbeter 25. April 2018 
 

Bischof Feige sollte Bischof Vorderholzer zuhören

Wie sagte Bischof Voderholzer, Interkommunion kann nicht der Weg, sondern nur das Ziel von Ökumene sein.
Schließlich kann die Einheit, die noch gar nicht da ist, nicht mit dieser Handreichnung herbeireden.
Außerdem, so der Regensburger Bischof, sollte die Konfession des anderen ernst genommen und geachtet werden.
Das sind m.E. die wahren Ökumeniker!


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 ThomasR 25. April 2018 
 

In Jahren 1967-1968 versuchte Kardinal Döpfner (R.I.P.) mehrmals Paul VI

zu eigenen antropozentrischen Ideen u.A. zur Pille zu überzeugen (es gibt sogar Hinweise in der Literatur darüber)

Letztendlich stellte sich Paul VI auf der Seite der Wahrheit und veröffentlchte 1968 Humanae Vitae.

Man hofft, daß 50 Jahre später Papst Franziskus genauso tun wird.


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 christine.klara.mm 25. April 2018 
 

Ich bin irritiert

über diese Aufregung.
Normalerweise müßten doch "Abweichler" nach Rom zitiert werden. Und die Treuen könnten ja ruhig zu Hause bleiben.
In der Schule wurden ja auch immer nur die "Schlimmen" zum Direktor zitiert.
Der eine "Brave" schilderte halt was vorgefallen war.
Und wenn der Papst für die Interkommunion ist dann müßten ja die Bewahrer der Tradition vorgeladen werden denen man dann vorwirft gegen den Willen des Papstes zu sein.....

Aber,Hauptsache kepeln (Übersetzung: niveaulos schimpfen).

Überhaupt sehe ich bei fast allen die sich zu Wort melden eine geradezu panische Abneigung auf höchster Ebene auch Gegner zu Wort kommen zu lassen.
Als ob gegnerische Ansichten Gott stürzen könnten. Die Kirche ist Gottes Werk. Also,was sollen diese fassugslosen Tiraden und das ständige panische Herumgeflattere wie auf einem Hühnerhof.

So, und jetzt haut mich !! Ich freu' mich d'rauf.


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 Christa.marga 25. April 2018 
 

Was soll das???

Soll Bischof Woelki in Rom weichgeklopft werden? - Marx und seine Mitstreiter sind absolut in der Überzahl. Wieso lässt Papst Franziskus so ein Ungleichgewicht zu? - spielt er bei dieser Aktion mit?

Wenn ich mich nicht täusche, dann war es unserem Papst etwas unangenehm, dass "diese Sache mit der Einzelfallentscheidung" verfrüht in die Medien geraten ist.

Übrigens: Das am meisten missbrauchte Wort, das unser Papst so gerne in den Mund nimmt, ist das Wort "Barmherzigkeit".

Barmherzig ist nur einer, nämlich GOTT. Er macht keine Unterschiede, vor Gott sind alle gleich - Menschen hingegen sind fehlbar.


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 Montfort 25. April 2018 

@Herbstlicht - In voller Übereinstimmung mit Ihnen

Zwei Anmerkungen allerdings aufgrund der von Ihnen gewählten Formulierungen:
"Franziskus dürfte diese Einseitigkeit bischöflicher Präsenz niemals zulassen, wenn ihm an einer sachgerechten Auseinandersetzung wirklich gelegen wäre.
Jeder Angeklagte erhält vor Gericht einen Anwalt? Kardinal Woelki etwa nicht?"

Es geht gar nicht um eine "sachgerechte Auseinandersetzung", sondern darum, ob die Anordnungen/Regeln der DBK der Glaubenswahrheit der Kirche und dem ebendieser dienenden Kirchenrecht entsprechen.

Und: "Angeklagt" ist nicht Kardinal Woelki, sondern sind - wenn schon - Kardinal Marx und die 2/3 der DBK, die die Lehre der Kirche von einer Jahrzehnte langen missbräuchlichen Eucharistiepraxis her verdrehen wollen, um ihr eigenes Versagen in Lehre und Praxis selbst nachträglich zu kaschieren und sich selbst als "Gerechte" hinzustellen.


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 Stummel 25. April 2018 
 

@hape

Schon SEHR erstaunlich.

2/3 sind bei Ihnen ein Alleingang.

Das würde ich eher von Woelki und Freunde so sagen.


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 Maria_Jesus 25. April 2018 
 

Es würde mich wundern wenn die Anzahl der Begleiter von Marx

einen Einfluss auf die Entscheidung haben. Ich denke sie sollen Marx nur das Händchen halten, mehr werden sie nicht bewirken können. Denn es würde mich wundern wenn sich Rom von der Zahl der Personen beeindrucken lassen würden.

Generell: Bischof Feige sollte sich schämen. Die Entscheidung über die Eucharistie liegt nicht in Händen der selbstverliebten deutschen Bischöfe, sondern in Händen der Weltkirche. In dieser Weltkirche sind die deutschen Bischöfe auf Grund jahrelanger Defizite ziemlich unbedeutend.


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 SCHLEGL 25. April 2018 
 

Problematisch

Also, ich halte es in der jetzigen Situation der Kirche für wenig hilfreich, um nicht zu sagen für problematisch, wenn Bischöfe einander etwas durch die Medien ausrichten. Welches Bild der Kirche wird da transportiert? Wer würde wohl ein Schiff besteigen, das augenscheinlich durch Fehler der technischen Mannschaft eine ziemliche Schlagseite hat?
Vor einigen Jahren haben wir in Österreich erlebt, dass am 1. Mai der damalige sozialistische Bundeskanzler und Vorsitzende der SPÖ, Werner Faymann, am Rathausplatz von seinen Genossen und Genossinnen öffentlich ausgepfiffen und am Reden gehindert worden ist. Da ist mir klar geworden, dass nicht nur die Tage des Bundeskanzlers gezählt sind, sondern seine Partei sich in die schwerste Krise hineinmanövriert hat.
Als Kirche sollten wir uns aber anders der Öffentlichkeit präsentieren, als politische Parteien. Ich wünsche Kardinal Woelki,dem Nachfolger von Kardinal Joachim Meisner, mit dem ich 3x in Wien sprechen konnte,viel Kraft und alles Gute!


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  25. April 2018 
 

Eine Talkshow

Einer gegen alle anderen.


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 Melchisedech 25. April 2018 

Einzelfall

Im Einzelfall kann ein einzelner Bischof irren. Im Einzelfall kann ein einzelner Bischof theologisch mangelhaft versiert sein. Im Einzelfall kann ein einzelner Bischof dumm Zeug reden. Die Häufung solcher Einzelfälle einzelner Bischöfe schafft eine Vielzahl. Dann haben wir eine wirkliche Notlage,- geistlich, theologisch, kirchlich, seelsorglich ... alles schonmal da gewesen. Ein Blick in die Kirchengeschichte beruhigt ... oder beunruhigt ...


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 hape 25. April 2018 

@Stummel

Ich verstehe unter Alleingang das Vorpreschen der von Ihnen angesprochenen 2/3 der DBK hinsichtlich der Interkommunion. In dieser sensiblen Frage wäre Einheitlichkeit angebracht und keine 2/3 Mehrheit. Damit meine ich Einheitlichkeit im Sinne des traditionellen Lehramtes. Bhf. Feige dagegen meint vermutlich Einheitlichkeit im Sinne der Interkommunion. Das aber ist für mich der eigentliche Skandal, dass sich nur (!) 1/3 der deutschen Bischöfe in dieser Frage zum traditionellen Lehramt bekennen und ich hoffe sehr, dass sich die Interkommunion nicht durchsetzt. Sie ist keine Angelegenheit, die in die Hoheit einer Ortskirche fallen dürfte. Denn sie betrifft das Herz und die sakramentale Einheit der Weltkirche. Deshalb sucht Bhf. Voderholzer korrekter Weise auch den Einklang mit der Weltkirche. Dies wiederum – so verstehe ich Bhf. Feige jedenfalls, wird von ihm als makabres und beschämendes Verharren im Widerstand dargestellt. Was für ein absurdes Theater!


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 Karlmaria 25. April 2018 

Es ist Gott nicht schwer

durch viele oder wenige zu helfen. Gott stärkt die Schwachen und was danieder liegt richtet Er wieder auf. Ein bisschen Leiden eine kleine Zeit lang gehört auch zum Christ sein. Aber Gottes Fürsorge kann jetzt nicht mehr weit entfernt sein. Freut euch!


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 Lämmchen 25. April 2018 
 

blamabel für die Vorstoß-Bischöfe

gibt es in den Riesenapparaten eigentlich niemand, der den Herren mal unter vier Augen klar machen könnte, wie blamabel sie sich verhalten, in ihrer Nicht-Diskussions-Kultur (vollkommen Argument-frei - die Bayern machen es ja richtig vor)???
In der freien Marktwirtschaft würde man solchen Führungskräften ein Coaching nahelegen. Man muss die doch mal vor sich selber schützen.


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 MONIKA! 25. April 2018 
 

@lakota "Kann mich mal jemand aufklären?"

Im Text oben steht, dass Bischof Wiesemann Vorsitzender der Glaubenskommission, Bischof Feige Vorsitzender der Ökumenekommission und Langendörfer der Generalsekretär der DBK ist. Wohl daher eingeladen.

Wirklich ein personelles Ungleichgewicht, zudem lauter Befürworter der absurden Maßnahme und somit gegen Kardinal Woelki!

Weiß man schon, wann genau das Treffen in Rom stattfindet?


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 PBaldauf 25. April 2018 
 

Ich tippe mal: Der Bischof Feige
Er spielt in Rom nicht erste Geige
Auch Pater Langendörfer Hans
Sorgt kaum für den Rhetorik-Glanz

So fragt man sich: Je nun, wer denn
Vielleicht der Bischof namens Genn?
Man wolle mir dies nicht verübeln
Doch komme ich, auch hier, ins Grübeln

Ein Mann des Ausgleichs: Wiesemann:
Ganz sicher keine «Ränke» spann
Mag man die Diagnose wagen:
Ich tippe Marx: Leicht angeschlagen

Bleibt für «die Oberhand» nur: Einer
Der Kardinal Maria Rainer?

Ich bin gespannt, bei diesem Streite:
Der Papst, er steht auf wessen Seite?
Oder − folgend anderer Sitte −
Vermittelt, klug, er aus der Mitte?

Zieht er am End als Fazit: „Njet!
Ihr dürft jetzt allesamt ins Bett
Das war’s erstmal, der Vorhang fällt
Ergebnis wird euch zugestellt!“?

Verstaut im Kasten seine Geige
Dann, recht ernüchtert, Bischof Feige?
Verläuft im Sand der Vorstoß, stumpf
Kehrt Woelki Köln-wärts, im Triumph?

Patronin Roms, die dort man preist:
Bitt‘ für den Trupp, der Rom-wärts reist…


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 hape 25. April 2018 

Vergleich: Bhf. Voderholzer und Bhf. Feige

Bhf. Voderholzer und Bhf. Feige geben mit ihren Statements zur Interkommunion einen interessanten Einblick in die Dialogkultur der DBK.

Während Bhf. Voderholzer in wohl überlegten und einfühlsamen Sätzen vom Ringen in „mitbrüderlicher Atmosphäre“ spricht, spricht Bhf. Feige ganz ungeschminkt davon, dass das Maß voll und die Zeit reif sei.

Während Bhf. Voderholzer meint, die Frage der Interkommunion erfordere eigentlich Einstimmigkeit innerhalb der DBK und darüber hinaus auch ein Handeln im Einklang mit der Weltkirche, schreckt Bhf. Feige vor einem Alleingang nicht zurück. Weil es makaber und beschämend sei, so Feige, eine solche Chance zu vertun, dürfe man eine Lösung nicht weiter hinauszögern, „selbst wenn einige immer noch im Widerspruch verharren.“

Was immer auch Bhf. Feige als Chance erkannt haben mag und was ihn zu diesem Alleingang zu drängen scheint, theol. Argumente trägt er jedenfalls nicht vor. Es scheint wenig interessiert, Andersdenkende zu überzeugen.


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 Herbstlicht 25. April 2018 
 

Katholisch zu sein war auch schon mal schöner.

Ein solch personelles Ungleichgewicht zuzulassen ist wahrhaftig ein starkes Stück.
Hier fehlen schon die minimalsten Grundvoraussetzungen für eine faire Behandlung dieser Angelegenheit.

Franziskus dürfte diese Einseitigkeit bischöflicher Präsenz niemals zulassen, wenn ihm an einer sachgerechten Auseinandersetzung wirklich gelegen wäre.
Jeder Angeklagte erhält vor Gericht einen Anwalt?
Kardinal Woelki etwa nicht?


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 lakota 25. April 2018 
 

Kann mich mal jemand aufklären?

Wurde zuerst nicht nur K.Marx nach Rom bestellt? Daß K.Woelki dann mitfährt ist ja logisch, er muß ja seine Position vertreten. Aber jetzt diese Marx-Genossen - wer hat die nach Rom eingeladen? Wenn es nicht der Papst war, sondern K.Marx könnten doch auch die bayerischen Bischöfe mitfahren - in Rom sähe dieser Teutonen-Einfall vielleicht etwas merkwürdig aus, aber die Aufteilung wäre gerechter.


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 Zwiefalten 25. April 2018 
 

@kleine Blume

zum Bußsakrament ist meines Wissens jeder getaufte Christ zugelassen - die Byzantiner praktizieren es jedenfalls so.
Das Problem ist doch überhaupt nicht die krichliche Lehre, sondern eine nicht genau durchdachte Kasuistik.
Ich möchte hier keine Beispiele für schwere geistliche Notstände nennen - in einigen Fällen aus persönlicher Rücksichtnahme, in anderen, weil ich mich als Dolmetscher dem Beichtgeheimnis verpflichtet weiß - aber bisher konnte man diese wirklich schweren Notlagen immer mit dem bestehenden Kirchenrecht abdecken. Warum also nicht existente Notlagen konstruieren?
Es erinnert mich an die Endphase der DDR. Die evangelische Kirche diskutierte damals darüber, ob man auch ungetaufte Menschen zum Abendmahl zulassen könnte. Die Diskussion brach 1989 verständlicherweise ab.


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 Mr. Incredible 25. April 2018 
 

"Manchmal aber ist das Maß voll und die Zeit reif"

Jetzt ist das Maß des Unwissens voll. Ein Sch**** ist reif.

Was und wo studieren diese Personen eigentlich? Händchenhalten in der Baumschule?
Das ist nur Emotion, kein Verstand oder Vernunft. Das hätte dann nämlich mit der Wahrheit zu tun. Und damit mit echter Liebe.
Schade, wieder eine Gelegenheit zur Liebe in der Wahrheit verpasst.
Tatsächlich müsste man hierzu sagen: "Manchmal aber ist das Maß voll und die Zeit reif"


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 benedettino 25. April 2018 
 

Episkopaler Populismus! Eigentlich wäre es doch Aufgabe und Sendung des Bischofsamtes, "Sorge zu tragen für den rechten katholischen und apostolischen Glauben". So beten wir es im römischen Messkanon. Leider ist die Realität in der dt. Bischofskonferenz momentan mehrheitlich wohl eine etwas andere. Das Eucharistieverständnis bei den Gläubigen wurde doch in den letzten Jahrzehnten eh schon genug verwässert, oftmals ihnen jegliche Ehrfurcht abgewöhnt (Knien, Anbetung...). Nicht noch mehr Preisgabe des Katholischen! Da ist schon genügend unseres katholischen Verständnisses, unserer katholischen Identität durch kirchliches Bodenpersonal auf der Strecke geblieben und irgendwelchen Modetrends geopfert worden. Vielleicht eine Empfehlung an die Bischofskonferenz: ein Blick in den Katechismus der katholischen Kirche wäre vielleicht zur Klärung der Frage doch recht hilfreich. Mein Dank an die sieben treuen Bischöfe.


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 Judas_Thaddäus 25. April 2018 
 

Mobbing in der Kirche

Ein klarer Fall von Mobbing. Alle gegen einen und Vorladung zum Chef (hier Papst Franziskus).


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 Martinus Theophilus 25. April 2018 
 

Hl. Johannes Paul II. bitte für uns!

Heiliger Papst Johannes Paul II. bitte für den jetzigen Papst Franziskus und die katholische Kirche in Deutschland, daß die Kräfte des Relativismus und der Pseudo-Barmherzigkeit nicht die Oberhand gewinnen!


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 Ginsterbusch 25. April 2018 

Wir haben bald die Wahl zwischen Abgrund oder Untergrund

Lieber Kardinal Woelki,
möge Kardinal Meisner an Ihrer Seite sein.


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 Kleine Blume 25. April 2018 
 

Auch Freigabe der Beichte an Protestanten „im Einzelfall“?

Werden protestantische Gläubige im Rahmen der "Freigabe der Eucharistie an Protestanten 'im Einzelfall'" auch zum Bußsakrament zugelassen?

Unter dem Blickwinkel eines würdigen Eucharistieempfangs müsste das doch möglich sein. Weiß jemand, wie das in der Praxis gehandhabt wird?


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 Lämmchen 25. April 2018 
 

Feige...

wer jetzt noch nicht erkannt hat, dass die Neuevangelisierung nicht von "Bonn" ausgehen wird, muss mehr als blind und taub sein.
So leid es mir tut, ich kann die DBK nicht mehr ernst nehmen.

BTW: gäbe es nicht einen kleinen schreibtisch in einem Hinterzimmer für Langedörfer, dann wäre zumindest ein Problem mal durch "Aufstieg" gelöst.


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 girsberg74 25. April 2018 
 

Frei von Argumenten?

Möglicherweise ist dieser Eindruck dem Stil einer kurzen Zusammenfassung geschuldet.

Was dennoch auffällt, das ist die Sprache des unbedingen Gelingen-Müssens.

Völlig ungeistlich!


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 Ulmus 25. April 2018 
 

Nomen est omen

Mutig kann man eine Aktion, dem Zeitgeist nachzurennen, wirklich nicht nennen.
Was er unter "eine gut begründete Entscheidung" versteht, weiß er wahrscheinlich nur selber.


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 Rolando 25. April 2018 
 

Haben nicht alle Bischöfe bei ihrer Weihe das Gleiche versprochen?


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 donjbosco 25. April 2018 

Marx hat mit seinem Kurs die RKK in D schon so stark beschädigt

dass der Verfall kirchlichen Lebens rasant zunehmen wird. Ein Schisma ist m.E. in bedrohlich greifbarer Nähe. Die restaurativen Kräfte müssen nämlich gegen zwei Machtgefüge ankämpfen, gegen die Zeitgeist-Gesellschaft und gegen die der Gesellschaft gefälligen Amtskirche(auch z.g.T. gegen die Haltung des Papstes). Die Dämme sind schon gebrochen und jetzt merken wir nach und nach, wie das Tragende ausgespült wird und es geht um das Herz der Kirche, die Gemeinschaft mit dem Herrn, die Eucharistie. Das Schicksal der Protestanten soll uns immer eine Mahnung sein.


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 sartone 25. April 2018 
 

Soll Woelki noch S. E. Bischof Oster von Passau als Verstärkung mitnehmen (im Notfall einfach im Reisegepäck verstecken).


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 Smaragdos 25. April 2018 
 

Fünf gegen einen

Vor lauter Barmherzigkeit nimmt man es mit der Gerechtigkeit nicht mehr so ernst...


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 Montfort 25. April 2018 

Wirklich FEIGE! UM nicht zu sagen: "Perfid"

"Eine solche Chance zu vertun wäre makaber und beschämend. Manchmal aber ist das Maß voll und die Zeit reif, ..."

Makaber, beschämend, das Maß ist voll, die Zeit reif, ...
... um den bezahlten Knechten, die die Schafe in die Irre führen und die treuen Knechte zumindest mundtot machen wollen, endlich die Macht zu entziehen.

Komm, Herr, hilf, denn übermächtig sind die Feinde in Deiner eigenen Herde!


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 kreuz 25. April 2018 

während der Zeit der Bischöfe im Vatikan

sollte kath.net eine Gebetsaktion für Kardinal Woelki und die 6 anderen starten.


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 Dottrina 25. April 2018 
 

Nur zu durchsichtig!

An der Zusammensetzung der bischöflichen "Reisegruppe" ersieht man, dass die zeitgeistaktiven Oberhirten nach Rom fahren. Es hätten zumindest als Ausgleich zwei der 7 Bischöfe mitfahren müssen, welche die katholische, korrekte Position vertreten. Aber offensichtlich wohl nicht gewünscht. Man kann nur hoffen und beten, dass Papst Franziskus nicht auf dieses durchsichtige Manöver hereinfällt!


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 bernhard_k 25. April 2018 
 

"Angreifen" ist die völlig falsche (Re-)Aktion

Wenn schon müsste argumentiert werden, warum die Autoren des Briefes falsch liegen. Aber da sie eben richtig liegen, kann man argumentativ leider nichts ausrichten. (Das ist dann halt Pech.)

Bei den Reaktionen auf die 5 Dubia verhält es sich ebenso ...


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 wedlerg 25. April 2018 
 

Jesuitenpater Hans Langendörfer?

Kardinal Woelki braucht unsere breite Basis-Unterstützung.

Die Aktionen der letzten Tage lassen übles vermuten. Allein der Fall Frank und die Veröffentlichungsstrategie der DKB lassen tief blicken.

Vielleicht findet kath.net bis dahin ja den Maulwurf aus dem Hause des Jesuitenpater Hans Langendörfer.

Ich habe den Eindruck in der DKB sitzen Leute, die nichts Katholisches mehr wollen.


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 Rolando 25. April 2018 
 

Beten wir, das der Herr Gnade und Einsicht schenken möge

Bitten wir um den Hl. Geist


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 Gambrinus 25. April 2018 
 

Die Zusammensetzung dieser Gruppe ist in der Tat bemerkenswert.

Davon abgesehen fragt man sich, was Bischof Feige eigentlich mit "dieser Chance" meint? Vielleicht das Pontifikat eines Papstes, der wit Andeutungen und Augenzwinkern seine Bischöfe dazu auffordert, das ach so "rigide" Kirchenrecht nicht mehr einzuhalten?

Jedes Pontifikat ist von beschränkter Dauer.


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