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Bode: Dann auch verheiratete Priester in Deutschland?

25. April 2018 in Deutschland, 111 Lesermeinungen
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Stellvertretender DBK-Vorsitzender in ARD: Falls die Amazoniensynode 2019 die viri probati erlaubt, dann werden auch die deutschen Bischöfe den Vatikan um Zulassung von verheirateten Männern zum Priesteramt bitten.


Osnabrück (kath.net) Falls Papst Franziskus in der für Oktober 2019 einberufenen Amazoniensynode die Weihe von „viri probati“ erlaube, werden auch die deutschen Bischöfe den Vatikan um Zulassung von verheirateten Männern zum Priesteramt bitten. Das vermutete der Franz-Josef Bode, Bischof von Osnabrück und stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz in der am Montag vom ARD gesendeten Dokumentation „Kirche ohne Priester“. „Wenn das grundsätzlich geht, dann muss das auch in Situationen gehen, wo die Not zwar anders ist“ und man anders begründen müsse, „aber dann werden wir auch danach fragen müssen. Das ist ja ganz klar, das wird ja nicht ruhig bleiben“, erläuterte er.


Bode bezog sich damit auf Spekulationen, wonach die Zulassung von viri probati, also bewährten verheirateten Männern, zur Priesterweihe Thema der Synode für das Amazonas-Gebiet werden könnte.

Bischof Bode


Pressefoto Bischof Bode (c) Bistum Osnabrück


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Lesermeinungen

 SCHLEGL 1. Mai 2018 
 

@Eselchen

Es geht nicht um einen Fehler, wie er jedem von uns, daher auch einem Papst passieren kann!
Wäre Papst Johannes Paul II bei seinen 2 Treffen von Assisi eine "freimaurerische, synkretistische Intention" nachzuweisen, würde das den glatten Glaubensabfall bedeuten und damit wäre die Heiligsprechung AUSGESCHLOSSEN gewesen. Gilt übrigens auch für den emeritierten Papst Benedikt XVI, der Gott sei Dank noch lebt. Auch ihm möchte ich keine Glaubensabfall unterstellen.
Die Sache mit dem Kuß des Korans,der mich auch sehr gestört hat,kann ich mir nur als "ungeplanten Überfall der islamischen Autoritäten der Omayaden- Moschee " erklären. Was hätte der Papst tun sollen? Den Koran auf die Erde werfen?
Durchaus eine Möglichkeit,- wie viele Christen aber dann in islamischen Ländern ermordet worden wären,überlasse ich Ihrer Vorstellungskraft.
Auch Papst Franziskus wurde von dem Imam,der glaube ich in den vat.Gärten Koranverse zitiert hat,hereingelegt.Zum hl.Krieg können wir als Christen nicht aufrufen!


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 kreuz 1. Mai 2018 

das was Sie schreiben lb. St. Michael

ist eher "G-TV-style":
alte Messe alleingültig, nachkonziliare Päpste häretisch und: Ausländerangst.

jeder codiert natürlich Seine KOmmentare so daß sie ins jeweilige Forum "passen", aber am meisten ist zwischen den Zeilen zu lesen.


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 kreuz 1. Mai 2018 

@ St. Michael

warum ist JPII ein Heiliger? inclusive Korankuß?
es wäre eher an Ihnen, sich zu erklären.

akteptieren Sie das 2. Vaticanum (nicht den "Geist des Konzils", sondern so wie es Ratzinger auslegt) ?

es gab noch nie soviele zum Christentum bekehrte Muslime wie in den letzten Jahren seit der IS wütete.

lesen Sie nochmal den Artikel von M. Hesemann vom 2. April:
"Zeitoun – als Maria Christen und Moslems erschien"

www.kath.net/news/63318


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 Eselchen 30. April 2018 
 

Danke, danke lieber Schlegel

Wie so oft sind Ihre Ausführungen sehr erhellend und von tiefen Wissen geprägt,
jedoch, ist es eben kein Zweifel an einer Heiligsprechung, wenn ich der Meinung wäre, ein Heiliger hätte einmal etwas falsch gemacht. Schließlich haben sich auch Jünger Jesu und Apostel durch die Schrift belegt, als Sünder erwiesen. und auch die Erklärung der ständige Diakon würde nicht voll dem Zölibat unterliegen, stimmt so nicht und schätzt eben gering das große Bekenntnis vieler Ständiger Diakone die unverheiratet sind. Das Argument eines Dispens für einen verwitweten Ständigen Diakon gilt im übrigen in der Regel nur für den Fall kleiner Kinder in dessen Familie. Und wenn der Papst will kann er eben auch einem Priester Dispens erteilen, siehe die zum katholischen Glauben gewechselten anglikanischen Bischöfe. Nichts für Ungut lieber Schlegel!!


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 fenchel 30. April 2018 
 

Aufgefallen

+St. Michael. Genau ins Schwarze getroffen! Du hast sehr recht, gut dass ich nicht nur allein so empfinde. Das habe ich mir auch schon gedacht, aber wegen dem gestrngen Redaktionskollegium noch nicht getraut zu schreiben. Behüte Dich Gott!


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 fenchel 30. April 2018 
 

Aufegefallen.


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 SCHLEGL 30. April 2018 
 

@ st.michael

Ob es Ihnen reicht, oder nicht, ist Ihr Problem! Mir hat es gereicht, dass Sie Papst Johannes Paul II, immerhin einen HEILIGEN, und dessen HOCHVEREHRTEN Nachfolger Papst Benedikt XVI des Verrats an Christus beschuldigt haben. Damit bezweifeln Sie auch die HEILIGSPRECHUNG als unfehlbaren Akt des kirchlichen Lehramtes.Damit haben jetzt Sie ein Problem! Ob Ihnen mein "erhobener Zeigefinger" als Lehrer störend erscheint, ist Ihre Sache, aber wenn etwas nicht in Ordnung ist erlaube ich mir als Priester, der seiner Kirche treu ist, auch etwas zu sagen.
Ob Sie mich dann verbal kreuzigen oder nicht, muss ich Ihnen überlassen. Wenn Sie Ihre Analyse gegen das Lehramt der Kirche stellen und der Meinung sind recht zu haben, ist es auch ihr gutes Recht diese Kirche zu verlassen. Niemand will Ihnen etwas aufzwingen,war es Ihrer Meinung nach offensichtlich falsch ist.


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 st.michael 30. April 2018 
 

@Schlegl -Es reicht

Ihre Meinung in Ehren, Respekt davor.
Was ich unertraeglich fginde ist Ihr oberleherhafter Zeigefinger, der jedem gilt, der nicht Ihrer Meinung ist.
Wie es in mir aussieht ueberlassen Sie fruendlicherweise mir, Danke im Voraus.
Und ja, jeder weiss, Sie sind der hochverehrte MSGR Schlegel, Sie weisen bei jeder Gelegenheit darauf hin, was das in Punkto Selbstdarstellung bedeutet verkneife ich mir lieber.
Zur Sache: Jede fundamentale Analyse des Assisi Treffens weist nach, das die Einzigartigkeit des Stifters der hl.kath Kirche verraten wurde !
Das koennen auch Leute wie Sie mit Ihren fortwaehrenden Tiraden nicht aendern.
Joh.Paul II war ein bemerkenswerter Papst, in vielerlei Hinsicht aber der Korankuss und dieses unselige Treffen sind schwerwiegende Verfehlungen.
Erkennen Sie endlich Tatsachen, statt anderer Leute Glauben in Zweifel zu ziehen Herr MSGR SCHLEGL!


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 Montfort 30. April 2018 

Irgendwas stimmt da nicht ...

... einerseits wollen viele das Priesteramt abschaffen, andererseits wollen eben diese Verfechter der "priesterlosen Genmeindebildung" dann doch den viri probati und natürlich Frauen den Zugang zum Priesteramt möglichst schnell verschaffen.

Änderungen auf "Teufel, komm raus" - heiliger Michael, steh uns bei ...!


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 fenchel 30. April 2018 
 

priestertum für alle

na klar bischof bode,
eigentlich geht es darum, dem verein die bislang ungeweihten bonzen mit den höheren weihen zuzuführen. ihren ehemaligen studienfreunden, den studierten vereinstreuen, die während des studiums ne freundin hatten oder nach der priesterweihe geheiratet haben, endlich mit den nötigen weihen zu versehen, wie z.B. Joachim Frank, der wäre doch für treue dienste endlich mal dran! Und der hat ja eine gültige weihe, die lediglich wieder aktiviert werden müsste!
So läuft das unter freunden, nich herr bischof!? Biegsam für alle möglichen lösungen -

Achtung und Respekt für das Sakrament? ne, extreme Fehlanzeige!


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 st.michael 28. April 2018 
 

Zoelibat ! Na und ?

Natuerlich wird der Zoelibat nicht abgeschafft, aber die Priester duerfen heiraten wenn sie wollen, ganz die Bergoglio Suppe mit DBK Wuerze.
Ich wundere mich nur ueber die Aufregung darueber, fuer mich ist das nur die Folge der jahrzehntelangen Zersetzung in der Kirche.
Fuer mich ist das Assisi Treffen der ungleich groessere Verrat an der Einzigartikeit Jesu Christi gewesen.
Hat aber keinen gestoert, oder doch?


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 Fatima 1713 27. April 2018 
 

@lakota

Danke:-) Es tut immer wieder gut, "Leidensgenossen" kennen zu lernen, auch wenn es "nur" über das Netz ist!
Liebe Grüße aus Wien!


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 freya 27. April 2018 
 

Der katholische Priester ist ein von Ewigkeit her AUSERWÄHLTER des HERRN

in den der ALLMÄCHTIGE die GNADE der EHELOSIGKEIT - besser der JUNGFRÄULICHKEIT - hineingelegt hat. Das Gleiche gilt natürlich auch für die geweihten Schwestern und Ordensfrauen. Ein derart von Gott begnadeter Mensch, kann gar nicht anders als seine Jungfräulichkeit dem Herrn schenken. So wiederholt sich das Geheimnis Mariens in allen Gottgeweihten. Es ist das Geheimnis der Kirche schlechthin.


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 lakota 27. April 2018 
 

@Fatima 1713

Musste bei Ihrem Kommentar auch schmunzeln, erkenne mich darin wieder. Scheinbar tragen wir das gleiche Schicksal :-) Aber wie Sie sagen: es geht! Nicht immer leicht, aber mit Gottes Hilfe machbar, sogar, wenn man nicht gefragt wird, ob man ehelos leben will. Liebe Grüße aus Süddeutschland!


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 Fatima 1713 27. April 2018 
 

@Montfort - Danke :-)

Wie ich schon erwähnt habe, finde ich grundsätzlich nichts Verwerfliches an der Vorstellung eines verheirateten Priesters, so wie es uns z.B. in den Ostkirchen vorgelebt wird.
Aber wie Sie bin ich der Meinung (ich hatte Sie da schon richtig verstanden), dass die röm.-kath. Kirche mit dem verpflichtenden Zölibat für die Priester einen großen Schatz besitzt, den sie nicht aufgeben sollte. Mein Jahresheiliger, Papst Gregor VII., bestätigt mir das auch :-)
Beten wir viel für Priesterberufungen!
Auch Ihnen ein gesegnetes Wochenende!


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 Montfort 27. April 2018 

@Fatima 1713 - Danke für Ihr schönes Zeugnis und Ihr Schmunzeln ; -)

Es ist schön, so miterleben zu dürfen, dass jemand das, was das Leben "so gebracht hat", anzunehmen, werzuschätzen und auszukosten gelernt hat.

Ja, die Keuschheit hat ihre Schönheit in der Ehelosigkeit wie in der Ehe (und dort in vereinender Hingabe wie in Enthaltsamkeit). Und sie ist nicht nur zumutbar, sondern sogar befreiend und beschenkend. Was Wert hat, kostet und ist kostbar.

Damit meine vorangegange Verteidigung der Dispens-Möglichkeiten nicht missverstanden wird: Auch ich hoffe und bete, dass der römisch-katholischen Kirche der Schatz der zolibatären Lebensform für den Dienst im geweihten Ordo (Bischof, Priester, Diakon) nicht verloren geht! Und dass junge Menschen den Schatz des ehelosen Lebens entdecken und je nach ihrer persönlichen Berufung leben können - mit oder ohne Gelübde, aber wirklich verwurzelt in Christus. Davon spricht ja auch das Evangelium des kommenden Sonntags. Gesegnetes Wochenende!


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 bücherwurm 27. April 2018 

Lieber @Hadrianus Antonius: dann habe ich Sie gründlich missverstanden

und bitte Sie dafür um Entschuldigung. Pax et bonum!


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 Fatima 1713 27. April 2018 
 

Schmunzeln 2.

Die Enthaltsamkeit ist keine unerträgliche Last. Sie ist lebbar und ich wage zu behaupten für jeden (aber nicht jeder muss).
Ich schreibe das alles nicht, um bemitleidet oder bewundert zu werden und ich möchte auch nicht zynisch erscheinen. Wie gesagt: ich muss nur ein bisschen schmunzeln :-)


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 Fatima 1713 27. April 2018 
 

Langsam muss ich ein bisschen schmunzeln 1.

Was hier nicht alles an Varianten diskutiert wird, wie man dem Mann die unerträgliche Last der Enthaltsamkeit ersparen könnte. Vor der Weihe, nach der Weihe, mit Dispens, ohne Dispens, nur einmal oder vielleicht doch ein zweites Mal, vorher anglikanisch, evangelisch oder etwas anderes etc. etc.
Ich hab es ja schon ein paar mal erwähnt: Meine Ehelosigkeit ist ungeplant, unfreiwillig und ohne die Möglichkeit, eine Entscheidung zu treffen über mich gekommen. Da ich keine geistliche Berufung habe (wurde geprüft), hatte ich auch keine Gelegenheit, mich ab einem bestimmten Zeitpunkt darauf einzustellen, dass es eben so sein wird. Ich behaupte nicht, dass es mit einem Gelübde leichter ist, die Enthaltsamkeit oder die Treue in der Ehe zu leben, aber man wurde wenigstens gefragt und konnte einen freien Entschluss für das eine oder andere treffen.


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 Montfort 27. April 2018 

@Schlegl - (Theo-)logisch ist eine Dispens-Möglichkeit allerdings nicht auszuschließen

Da die Diakonen- bzw. Priesterweihe kein Ehehindernis göttlichen Rechts (ius divinum), sondern wohl ein Ehehindernis rein kirchlichen Rechts (ius mere ecclesiasticum) darstellt, ist die Möglichkeit, dass die Kirche von diesem Ehehindernis durch Dispens (im wohlbegründeten Einzelfall) entbindet, eben nicht kategorisch auszuschließen. Das gilt dann natürlich auch für die katholischen Ostkirchen, wenngleich die bisher tatsächlich erteilten Dispense wohl auf den Jurisdiktionsereich der römisch-katholischen Kirche beschränkt sind. Der CCEO 804 sagt ja nichts über die evtl. Dispensmöglichkeit aus - schließt sie daher aber auch nicht aus.


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 SCHLEGL 27. April 2018 
 

@Montfort

Nochmals nein!Verheiratete PRIESTER einer katholischen Ostkirche können nach dem Tod der Gattin NIEMALS eine Dispens zu einer 2. Eheschließung erhalten! Da können Sie sich auch in der Ostkirchenkongregation erkundigen. Auch der CCEO sieht so etwas nicht vor.Ich hoffe, dass die Sache jetzt klar ist?
Eine Ausnahme für nichtkatholische Altorientalen ist die armenisch apostolische Kirche, die unter Katholikos Karekin III.jetzt verwitweten Priestern eine nochmalige Eheschließung erlaubt,um die Betreuung der Kinder sicherzustellen und Fälle von Konkubinat zu verhindern.Msgr.Franz Schlegl


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 Hadrianus Antonius 27. April 2018 
 

@Bücherwurm

Hochgeachtete @Bücherwurm,
Es war absolut nicht meine Absicht Sie un Ihren Mann zu kränken bzw. zu "ohrfeigen", wo ich Sie persönlich nicht kenne und wo es überhaupt keine Grund dazu geben würde.
Ich habe die 4 Postings nochmals genau durchgelesen und finde darin nichts, was für Sie anstößig sein könnte.
Ich habe hier die Geschichte und Situation in den 5 nordbelgischen Bistümern knapp dargelegt (ca. 6 Millionen Menschen, katholisch früher so stark wie halb Frankreich oder Großbritannien);
dabei fast komplett die offizielle Gerichtsakten zitiert.
Darin haben Sie emotional recht: die frühere Aussage und freudige Berichte in der (Lokal)Presse und die viele Fotos auf @facebook sind im Rückblick noch schlimmer.
"Die 2 wichtigste Eigenschaften bei einem Seminar (lesen Sie ruhig auch: Diakonat) sind Selektion und Qualität" (Msgr. EB Léonard).
Dazu stehe ich, egal ob Sie mir Ohrfeigen oder Steinewerfen oder etwas anderes vorwerfen.
Nicht ich bin an diesem Schlamassel Schuld.
Paxinbono


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 Montfort 27. April 2018 

@Schlegl - Differenzierte Aussagen bitte ich, differenziert zu lesen und wiederzugeben, ...

... nicht zu verdrehen!

Meine Aussage: "etwa nach Übertritt zur Römisch-Katholischen Kirche, bzw. wenn sie einem anderen katholischen Ritus angehören" bezog sich natürlich EINERSEITS auf ursprünglich anglikanische oder lutheranische verheiratete Priester (die nach Übertritt zur römisch-katholischen Kirche in ebendieser zu Priestern geweiht wurden), ANDERERSEITS auf verheiratet geweihte Priester anderer Riten (Bsp. griechisch-katholisch), die NATÜRLICH NICHT zur römisch-katholischen Kirche übertreten!

Es war klar und korrekt formuliert. Bitte mir hier kein mangelndes Verständnis zu unterstellen, sondern vielleicht mit etwas mehr Geduld und Wohlwollen zu lesen, da ich mich um das Gleiche bemühe.


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 bernhard_k 27. April 2018 
 

Bewährte Männer

Bewährt sind Männer v.a. dann, wenn sie die Power zur radikalen Jesusnachfolge haben.

Das kann man(n) ruhig auch mal sportlich sehen: Everest-Bergsteiger ohne Flaschen-Sauerstoff werden immer als die besseren gelten im Vgl. zu ihren Kollegen, die Flaschensauerstoff nehmen.

Es ist nun wirklich keine Sünde, hier Differenzierungen vorzunehmen. Sportler akzeptieren das ganz selbstverständlich!


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 SCHLEGL 27. April 2018 
 

@ Kirchenmaus

IHRE ZITAT: "@Schlegl
Eine kleine Korrektur zu Ihrer Aussage:
Der ständige Diakon ist ebenfalls zum Zölibat verpflichtet, sofern er unverheiratet ist bzw. dann, wenn er verwitwet. Hier gilt, dass die Ehe kein Weihehindernis, die Weihe aber ein Ehehindernis ist." ENDE
Das stimmt so nicht! Ein verheirateter ständiger Diakon darf als Witwer mit Dispens wieder heiraten und behält sein Amt! Montfort hat es unten auch geschrieben!Msgr. Franz Schlegl


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 SCHLEGL 27. April 2018 
 

@ Montfort

Das stimmt so nicht! Ein verheirateter katholischer Priester eines orientalischen Ritus kann NICHT in den lateinischen Ritus wechseln! Er kann lediglich unter besonderen Umständen die Erlaubnis AUCH zur Zelebration im lateinischen Ritus erhalten, gehört aber weiter zu seinem orientalischen Ritus. Deshalb darf er NATÜRLICH NICHT noch einmal heiraten, wenn er Witwer geworden wäre. Die verheiraten ständigen Diakone des lateinischen Ritus habe ich deshalb nicht erwähnt, weil es um eine Frage wegen des orientalischen Ritus gegangen ist. Übrigens war die Dispensmöglichkeit für diese Diakone am Anfang nicht gegeben!Msgr. Franz Schlegl


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 Montfort 27. April 2018 

Die grundsätzliche Dispensmöglichkeit vom "Ehehhindernis" der Weihe ...

... gilt anscheinen für alle verheiratet Geweihten, die nach ihrer Weihe verwitwet sind, also außer für Ständige Diakone auch für Priester, die als Verheiratete geweiht wurden (etwa nach Übertritt zur Römisch-Katholischen Kirche, bzw. wenn sie einem anderen katholischen Ritus angehören).

Aber natürlich immer nur in "ganz vereinzelten Einzelfällen".


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 Montfort 27. April 2018 

@Schlegl - Halbe Antwort, freundliche Grüße

"In der Hoffnung es jetzt weniger amüsant gesagt zu haben grüße ich Sie freundlich!"

Danke, Ihr Schreibst ist auch diesmal - was ja nicht immer zutrifft - durchaus amüsant.

Verblüfft hat mich, dass Sie den Hinweis auf die Dispens-Möglichkeit bei Ständigen Diakonen komplett übergangen haben.

Nichtsdestotrotz: Freundliche Grüße Ihnen nach Wien!


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 Mariat 27. April 2018 

@Frederico R.

Ihre Frage ging zwar nicht an mich, dennoch, meine Meinung.
In der Bibel, AT, steht doch, dass Gott möchte, dass man ihm aus Liebe gehorcht, um nicht zu fallen. Dennoch warnte er immer vorher. Adam und Eva, ließen sich verführen, was geschah dann, durch den Ungehorsam d. Menschen? Noach warnte! Wer hörte? Dann kam die Sturmflut. Das Gericht über Sodom, nur Lot blieb übrig. Auch als Gott die Sklaven aus der Hand des Pharao befreien wollte, ließ er durch Mose ankündigen, was geschehen wird, wenn dieser nicht gehorcht. Und es geschah alles.
Gott möchte den Gehorsam des Menschen und nicht, dass er sich gegen IHN und den Nächsten versündigt. Er sandte Jona nach Ninive, damit das Volk umkehrt und Buße tut.
Dies gilt auch heute noch.
Durch den absoluten Gehorsam, des Sohnes Gottes, der für uns an das Kreuz ging, der unsere Strafe auf sich nahm, bekamen wir die Chance auf den Himmel.

Pfarrer Weigl hat ein Büchlein geschrieben
http://kath-zdw.ch/maria/texte/Gott.greift.ein.html


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 Montfort 27. April 2018 

@Schlegl - "Logik"?

Sie schreiben: "Ich möchte Sie darauf hinweisen,dass es nach Joh 9 (Heilung des Blindgeborenen) nicht zulässig ist irgendwelche Krankheiten oder Schicksalsschläge als GÖTTLICHE STRAFE zu interpretieren."

Rein logisch ist es allerdings EBENSOWENIG ZULÄSSIG, kategorisch auszuschließen, dass eine Krankheit oder ein Schicksalsschlag eine wirkliche "Strafe" sein kann, die Gott zumindest als ZULASSUNG über einen Menschen VERFÜGT hat, der schwer gesündigt hat, um ihm den Weg der Umkehr klarer zu weisen. Es KANN also sein, dass nach Gottes Willen einen Menschen eine Krankheit als Strafe trifft und ihm zur Läuterung hilft.

Sie werden ja sicher nicht behaupten wollen, Gott KÖNNE nicht strafen! Folglich müssen Sie - rein logisch und theologisch richtig - zumindest die Möglichkeit einräumen, dass eine Krankheit bzw. ein Schicksalsschlag "Strafe Gottes" sein KANN.

Richtig ist - gemäß kirchlicher Tradition -, dass dies im Fall des Blindgeborenen nach Jesu eigenen Worten NICHT zutraf.


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 Montfort 27. April 2018 

@Schlegl - Immer wieder amüsant, was Sie so formulieren

"Die Priesterweihe ist das letzte Sakrament,das ein verheirateter Mann empfangen darf."

Und ich dachte bis jetzt, sie dürften zumindest die Sakramente der Versöhnung, der Eucharistie und der Krankensalbung auch nach der Weihe noch empfangen. ;-)

Zudem scheint es ja - falls ein verwitweter Diakon nicht fähig ist, zolibatär zu leben - auch Ausnahmen von der Zölibats-Vorschrift zu geben, also Dispens und weitere Eheschließung. Sind aber wohl nur "ganz vereinzelte" "Einzelfälle". ;-)


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 Stanie 27. April 2018 
 

So viel Barmherzigkeit

Bischof Bode hat sich schon seit längerem selber aus der Kirche ausgeschlossen. Seine Äußerungen zum Thema Zölibat unterstreichen das nur noch.


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 Federico R. 27. April 2018 
 

@Msgr. Schlegl – 5

Sie haben natürlich recht, wenn Sie auf Joh 9 verweisen. Gott straft nicht, zumindest nicht in dieser Welt. Aber er kann durchaus Zeichen setzen - Mahnzeichen, Warnzeichen -, für die Involvierten wie für die Umgebung, Zeichen, die es zu erkennen gilt und die man ernst sollte. Ich weiß nicht, ob das nur ein „Bauchgefühl“ ist, oder ob es dafür auch Hinweise in der Schrift gibt. Vielleicht wissen Sie dazu Genaueres.


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 SCHLEGL 27. April 2018 
 

@Hadrianus Antonius

Habe jetzt gerade Ihren Text und die BERECHTIGTE KRITIK von Bücherwurm gelesen! Ich möchte Sie ersuchen sich diesem komplizierten, teilweise schwulstdigen Stil, mit Satzbrüchen, Fremdwörtern aus verschiedenen Sprachen, Sprünge vom 100. ins 1000., sowie den Einsatz militaristischer Vokabel in Zukunft zu überlegen.
Es kommt sehr oft damit NICHT durch, was Sie eigentlich sagen wollen. Humanistische Bildung ist etwas sehr Gutes, aber man muss auch so schreiben und sprechen, dass es möglichst viele Leute verstehen können.
Abgesehen davon sind Pauschalurteile und Seitenhiebe auf Personen, die dazu nicht Stellung nehmen können, zumindest problematisch.
Ich weiß, dass wir alle von solchen Dingen manchmal nicht frei sind, aber diese pauschale Beurteilung,die die Familien verheirateter Diakone trifft, ist wirklich ganz daneben!Msgr. Franz Schlegl


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 SCHLEGL 27. April 2018 
 

@Zeitzeuge

Die ganze Sache mit der Erklärung der byzantinischen Priester in Österreich hat eine Vorgeschichte. Wir hatten ein Priestertreffen und knapp vorher hat wieder irgend ein Theologe die Abschaffung des Zölibates gefordert und dabei unsere Tradition zitiert. Ich habe den Mitbrüdern gesagt, dass man uns nur zitiert, wenn es gegen den Zölibat geht! Wenn es aber um die Ordnung der Liturgie, die Treue zum Bischof und der Kirche, die Fastenordnung und auch das öffentliche Auftreten von Priestern in ihrer Kleidung geht, zitiert man die Ostkirchen nicht!
Da ich in der Gruppe der einzige Deutsch-nativ-speaker bin, wurde ich von Kardinal und den Mitbrüdern um einen Vorschlag gebeten.Dieser Textvorschlag wurde dann von griechisch katholischen Generalvikar und dem Weihbischof von Kiew,der sehr gut deutsch spricht, einer Endredaktion zugeführt, teilweise etwas abgemildert, weil ich mich etwas schärfer ausgedrückt habe und dann veröffentlicht. Jedenfalls hat sich Rom damals bedankt.Msgr. Franz Schlegl

www.kath.net/news/35239


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 bücherwurm 27. April 2018 

@Hadrianus Antonius: Als Ehefrau eines ständigen Diakons bedanke ich mich bei Ihnen für die Ohrfeige

die Sie mir, meinem Mann und der Berufung, in der wir leben, verpasst haben. Darf ich Ihnen auch noch die andere Wange hinhalten?


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 SCHLEGL 27. April 2018 
 

@Federico R.

Die von mir aus Chroniken/Schematismen im 18./19. Jahrhundert geschilderten traurige Fälle, habe ich nicht als Argument GEGEN den Zölibat verwendet! Ich habe diese Dinge sine ira et studio als belegbare Tatsachen geschildert, welche den griech. kath. Patriarchen Maximos IV Saigh v.Alexandria u. Antiochia veranlasst haben,den Lateinern beim II. Vat. in der Sache eine "gewisse Heuchelei" vorzuwerfen.Auch Kardinal Ottaviani hat ihm nicht widersprochen.
Ich möchte Sie darauf hinweisen,dass es nach Joh 9 (Heilung des Blindgeborenen)nicht zulässig ist irgendwelche Krankheiten oder Schicksalsschläge als GÖTTLICHE STRAFE zu interpretieren. Jesus sagt: "Weder der Blindgeborene, noch seine Eltern haben gesündigt, dass er so geboren wurde...."
Das können wir nicht wissen,wer so etwas behauptet betreibt in gewisser Weise " Gottesvergiftung"! So wie die Großmutter,die dem Enkel,als er niederfiel und sich verletzte,sagte: "Gott hat dich gestraft, weil Du mich geärgert hast." Msgr. Franz Schlegl


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 Hadrianus Antonius 27. April 2018 
 

Das Ziel: Priesterinnen (4)

Das sind kein alleinstehende Fälle.
Es gibt ausführliche fotografische Beweise, und wohl über die ganze westliche Welt verstreut.
Inzwischen wurde in einer Kirche eine Kuh gekreuzigt und im Chorraum vorne aufgehängt (die Reaktion des Bistums war Tjeven-schlapp und schlimmer als jegliche Nichtreaktion).
Msr. @Schlegl mit seiner großen Sympathie für Kosaken wird sicher verstehen:
der vorliegende Fall wurde dann offensichtlich beendet durch Sikhs, die von dieser Blasphemie gekränkt waren.
(Eine interessante Frage übrigens ob seriöse Sikhs nun auch "steinewerfende Pharisäer" sind und welche Unterschiede bestehen zu peronistischen Niederknüppelmannschaften)


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 Hadrianus Antonius 27. April 2018 
 

Das Ziel: Priesterinnen (3)

Auf der de facto offiziellen Website der belgischen Bischöfe (niederländischsprachig) "www.kerknet.be" fand sich als Hauptartikel vor 7 Tagen ein gewaltig großes Foto von einer sehr dicken blondhaarigen bebrillter Frau in einer elfenbeinweißen Kute (Albe undKazüfel kombinier), in dickerAlbe strukturiertem Gewebe, offensichtlich nicht mercerisiert; darüber eine Art von Stola mit Regenbogenarbendeko.
Es handelte sich um die Gruppentaufe (eig. konsekutiven Taufe) der noch-nichtgetauften künftigen Erstkommunionskinder, die nicht zurückstecken möchten für ihre wohlgetaufte Altersgenossinnen.
Um einen "Notfall" handelte es sich hier bei organisierter Feier natürlich nicht, und Priester und Diakone gibt es im Bistum Antwerpen natürlich auch, aber die "Priesterinnen" sind schon da.
Die Stola ist übr. nicht gekreuzt (die erste Modelle vor 6 Jahren waren gekreuzt, dunkelblau und mit Freimaurersymbolen- die Fantasie muß irgendwo herkommen).


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 Hadrianus Antonius 27. April 2018 
 

Zum Scheitern vorprogrammiert (2)

VanGheluwe hat in 25 Jahren Episkopat 85 (fünfundachzig) Diakone geweiht, fast alle verheiratet (gibt sehr schöne Fotos bei er Weihe und rührselige Geschichten der Ehegattinnen);
Reaktion bei der üppig wuchernden Epidemie von Pädophilie: null-schwerst invlviert in Vertuschung und Maulkorbung, wenn nicht selbst praktizierend.
Viel Theater, sehr wenig Katechese, Verdummung der Gläubigen, am Ende dann noch ein Fall von Bisexualität mit homophiler Erpressung und Unterschlagung von 2,3 Millionen Euro.
Zusätzlich ein massenmördende Diakon in pastoralem Dienst.
Nach diesem mißlungenem "Experiment" (es sind da trotzdem sehr viele Tote gefallen) strebt man nun verheiratete Priester an (bei einem dominant homophilen Klerus nun nicht direkt passend)- und natürlich Priesterinnen (Kard. DeKesel: "Das Weiheamt für Frauen").
DeKesel wurde übrigens nicht zurückgepfiffen sondern v. PFranziskus zu Kardinal ernannt.


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 Hadrianus Antonius 27. April 2018 
 

Zum Scheitern vorprogrammiert (1)

Die Zulassung von verheirateten Männern zum Priesteramt, Idée-fixe von vielen modernistischen Bischöfen am Amazonas und nicht zuletzt auch an deutschen Bächen, ist zum Scheitern vorprogrammiert.
Erst Idee und Überlegung (schon sehr alt: 1975-1978 virulent in Nordbelgien) wird es im Kurzen mit Sicherheit ein "vorläufiges" "Experimentum" und bleibt dann für immer, wie die "forma novus" dann "forma ordinaria" und dann "novus ordo" wurde und vorher alles andere versucht wurde auszurotten (1967-1968).
Ein Déjà-vu-Syndrom.
Nachdem 40 Jahre lang der Zölibat für Priester i.d. Seminarien gepredigt wurde und die sich nicht selten zu Brutstätten von Homophilie entwickelten, werden die hier gezogene Personen nicht gerne ihre Pfründe verlieren.
Die Kapitulation erfolgt erst am Ende.
Sehr gutes Beispiel ist die Diakenoffensive unter Danneels und VanGheluwe gewesen.


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 Federico R. 27. April 2018 
 

Sorry

„Denn alle Schuld rächt sich auf Erden“ ist natürlich – sorry - ein Zitat aus Goethes „Wilhelm Meisters Lehrjahre“ (Lied des Harfenspielers), wurde vom Volksmund übernommen, gehört aber nicht unbedingt zum christlichen Gedankengut. Aber in manchen Fällen trifft’s auffallender Weise doch zu.


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 Zeitzeuge 27. April 2018 
 

Da hier teilweise Wiederholungen zum Thema Zölibat

bei den "Lateinern" erfolgen, möchte auch ich nochmals folg. in Erinnerung rufen:

Unbedingt lesenswert ist die auch von Msgr. Schlegl mitverfasste Erklärung von Priestern des byzantinischen Ritus in Österreich:

Verheiratete Priester sind kein Allheilmittel (mit u.a. positiver Würdigung des Zölibats)

veröffentlicht in kath.net am 17.02.2012
35329!!

1828(!) forderten 23 Freiburger Professoren die Abschaffung des Zölibats


Der große Theologe Johann-Adam Möhler antwortete hierauf mit aller wissenschaftlichen Genauigkeit!

Hierüber gibt es eine Monographie
von

Margarete Eirich:

Johann-Adam Möhlers "Beleuchtung der Denkschrift" - Auseinandersetzung mit
der kirchlichen Situation seiner Zeit,
Lang, Frankfurt, 490 S. (Infos googeln!)

Die Replik Möhlers erschien auch als
Buch, leider nur noch antiquarisch verfügbar:

Möhler: Der ungeteilte Dienst

1992 neu herausgegeben von Prof.Dr. Dieter Hattrup, Paderborn, unter dem Titel

Nöhler: Vom Geist des Zölibats

Wünsche gute Lesefrüchte!!


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 Fides Mariae 26. April 2018 
 

Für mich ist das zölibatäre Priestertum eines der größten Geschenke unseres Herrn an sein Volk - weil mir der Priester eine exklusive Liebe zu Gott vorlebt und im besten Fall ganz für seine Schäfchen da ist -, und wenn der ZölibaT auch nur angekratzt wird bei der Amazonassynode, werde ich bis zum Ende meines Lebens für eine Rückbesinnung beten und opfern. Das wäre ein geistlicher Dammbruch, gegen den die Bundestagsentscheidung vom letzten Juni spirituelle peanuts sind. Denn wir würden ja geradezu dem Herrn sagen: "Du berufst nicht genug? Na warte... dem können wir abhelfen". Hat nichts mit notwendiger Kirchenreform zu tun, weil man etwa erkannt hätte, dass Priester mit Familie für den Glauben besser wären, sondern mit gewaltsamem Behebenwollen eines Zustandes, den Gott zugelassen hat, damit wir umkehren.


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 Federico R. 26. April 2018 
 

@Msgr.Schlegl - 4

„Alle Schuld rächt sich auf Erden“, heißt es im Volksmund. Mir persönlich sind drei Fälle von priesterlichem Konkubinat bekannt, von denen ich wenigstens eine der betroffenen Personen kannte: Eine einstige Mitschülerin war Tochter eines Priesters. Ihre Mutter – dessen vormalige Haushälterin – starb etwa zehn Jahre nach der Geburt der Tochter an einer unheilbaren Gehirnerkrankung. Der Priester hatte später seine Berufung aufgegeben. - Ein anderer Priester hatte eine Beziehung zu einer verheirateten Frau, aus der ein Sohn hervorging. Der Priester verstarb plötzlich relativ jung, bald folgte ihm die Frau nach qualvollem Leiden. - Auch der dritte Fall betraf die Beziehung eines Priesters zu einer verheirateten Frau - mit Folgen. Der gehörnte Ehemann ohrfeigte den Pfarrer coram publico nach der Sonntagsmesse. Der Priester ließ sich alsbald laisieren und wurde später kinderwagenschiebend, aber ohne Frau mehrfach in einer Stadt gesichtet. So dumm kann’s auch ausgehen.


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 Federico R. 26. April 2018 
 

@Msgr.Schlegl - 3

Verehrter Msgr., dass es immer wieder Priester gab/gibt, die ihr Zölibatsversprechen nicht einhalten, also „Konkubinarier“ waren/sind, ist nun wahrlich kein Argument gegen die priesterliche Ehelosigkeit. Genauso wenig wie das Konkubinat eines Ehemannes nicht gegen die sakramentale Ehe angeführt werden kann.

Möchte aber nicht wissen, wie die ihrem Versprechen untreu gewordenen Priester vom Herrn empfangen werden, wenn sie vor sein Angesicht treten müssen.


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 Kirchenmaus 26. April 2018 

@Schlegl

Eine kleine Korrektur zu Ihrer Aussage:
Der ständige Diakon ist ebenfalls zum Zölibat verpflichtet, sofern er unverheiratet ist bzw. dann, wenn er verwitwet. Hier gilt, dass die Ehe kein Weihehindernis, die Weihe aber ein Ehehindernis ist.


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 geistlicher rat 26. April 2018 

Historische Betrachtung

Durch die relativ kurze Lebenswerwartung heirate man in der Antike sehr früh. So dürfte Maria zwischen 12-14 Jahre alt gewesen, als sie Joseph heiratete. JESUS wird oft als Rabbi angesprochen, für die es absolut Usus war, früh zu heiraten und Kinder zu haben. Trotzdem kannte man die Ehelosigkeit auch damals schon, speziell bei den Essenern. So hatten natürlich die Apostel das Problem geeignete Männer als Diakone, Priester oder Bischöfe zu finden, die ledig oder verwitwet waren, um dem Ideal der "Evangelischen Räte" (Keuschheit, Armut, Gehorsamkeit) nahe zu kommen. Darum auch zunächst der Kompromiss mit den viri probati. Später wurde der Zölibat dann verpflichtend eingeführt, oft genug gegen den Widerstand der Geistlichkeit! Allerdings nicht als Dogma, sondern als disziplinarische Maßnahme, um dem ausufernden Lebensstil so manchen Klerikers mit Ehefrau, Kindern und Konkubinen Einhalt zu gebieten und um den Fokus wieder auf die Handlungen des Priester "in personam Christi" zu legen.


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 SCHLEGL 26. April 2018 
 

@Fatima 1713

Es gab die so genannten "niederen Weihen", Türhüter, Lektor, Exorzist, im Orient auch Kantor, Akolythen (aus ihnen wurden den Ministranten) und den Subdiakon. Im Mittelalter wurde ab der Weihe zum Subdiakon, obwohl die kein Sakrament ist Zölibat verlangt. In der neuen Regelung nach dem II Vatikanum gilt das erst für den Diakon, der dann Priester werden will. Für den ständigen Diakon gilt dies natürlich nicht.Msgr. Franz Schlegl


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 Fatima 1713 26. April 2018 
 

Noch eine Frage an @Msgr. Schlegl

Bezüglich der verschiedenen Weihestufen in der röm.-kath. Kirche. Da gab es doch früher noch mehr als heute. Wie viele waren das und für welche galt die Verpflichtung zum Zölibat? Danke schon jetzt für Ihre Mühe mit der Beantwortung meiner Fragen!


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 Stephaninus 26. April 2018 
 

@Schlegl

Lieber Monsignore
Vielen Dank für Ihre interessanten historischen Hinweise. Mir war das tatsächlich neu, dass noch im 18. und 19. Jahrhundert in Dtl. viele Landpfarrer Konkubinarier waren! Ich dachte immer, dass nach etwa 1600 das Problem nicht mehr gross bestanden hatte.
Das mit Alexej II. finde ich ebenfalls interessant.


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 Mariat 26. April 2018 

Es geht nicht um die Indios - der Zölibat ist das Ziel!

Das inzwischen nur mehr notdürftig versteckte Hauptanliegen der Synode ist, anders als behauptet Es geht in Wahrheit nicht um die Amazonas-Völker, weil sie keine Priester haben.
Das Dynamit, mit dem der Zölibat in die Luft gesprengt werden soll, wurde dort im Amazonas-Becken deponiert. Dann geht es über Rom in den deutschen Sprachraum.
Diese räumliche Verlegung erfolgte, da frühere Versuche in Europa gescheitert waren, und sich niemand mehr seine Finger schmutzig machen, sprich, seine Karriere gefährden wollte.
Zumindest unter Johannes Paul II. und Benedikt XVI. war es weitgehend so. Doch unter Papst Franziskus änderte sich vieles schlagartig.
Es passt ins Bild, da Bischof Bode sich kürzlich auch für die Segnung von „Homo-Paaren“ ausgesprochen hatte. Schon 2010 ließ er die Frage der Frauenordination offen im Raum stehen.
Bei Bibel TV sprach eine junge Frau: Sie habe Theologie studiert,will heiraten, Kinder,und wartet auf das Frauenpriestertum in der kath. Kirche.


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 Federico R. 26. April 2018 
 

@Msgr. Schlegl – 2

Die Ehe ist in den autokephalen orthodoxen „Länderkirchen“ dem „niederen“ Welt-Klerus vorbehalten und hat dort, soweit mir bekannt, zu einem 2-Klassen-System geführt (was eigentlich auch nicht so ganz logisch ist). Außerdem waren die orthodoxen, ähnlich wie im gesamten, ehemals großdeutschen Raum (z.B. Siebenbürgen) die protestantischen Gemeinschaften signifikant anfälliger für glaubensfeindliche Ideologien unterschiedlicher Couleur.

Na ja, auch Luther hatte ja einst seine Versprechen vor Gottes Angesicht gebrochen und dazuz noch eine untreu gewordene Nonne geheiratet. Glauben Sie, verehrter Msgr. Schlegl, dass darauf ein Segen lag – oder noch liegt? Ich bezweifle das sehr, ehrlich – auch wenn’s nicht so logisch klingen mag. Dennoch: Gottes Segen für Ihren priesterlichen Einsatz in zölibatärer Lebensform.


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 Federico R. 26. April 2018 
 

@Msgr. Schlegl – 1

Meine (zugegeben bescheidene) Logik orientiert sich in diesem Fall vornehmlich daran, dass die katholische Kirche deshalb zur größten und damit erfolgreichsten christliche Glaubensgemeinschaft geworden ist - zur Mater ecclesiae -, weil sie von Anfang an dem Zölibat größte Beachtung geschenkt hat. Erinnert sei hier an das Herrenwort zur Ehelosigkeit „Nicht alle können es fassen ...“ Soweit bekannt, hat kein Apostel (wenn bereits verheiratet) seine Ehefrau auf eine seiner Missionsreisen mitgenommen. Auch die iroschottischen Missionare kamen ohne Ehefrauen aufs Festland – und waren erfolgreich – trotz oder besser wegen ihres Martyriums. Ich erinnere an die drei Frankenheiligen St. Kilian, St. Colonat und St. Totnan. Ebenso hatten ehelose Ordensleute einstes Amerika, Afrika und Teile Asiens durchaus erfolgreich missioniert.


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 bernhard_k 26. April 2018 
 

Wenn man(n) durch diverse Türen und Hintertüren ...

versucht, den priesterlichen Zölibat immer mehr auszuhebeln, heißt das, wie schon oft wiederholt, dass man(n) die Heiligkeit und Segenskraft des Zölibates schlicht nicht mehr sieht bzw. versteht.

Statt "Hintertüren" zu öffnen, sollte die Kirche viel stärker zum Gebet für Priesterberufungen aufrufen ...

(Warum nur will man eine Schatztruhe voller reinstem Gold unbedingt über Bord werfen? Das soll mal einer verstehen???)


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 Federico R. 26. April 2018 
 

Sollte es bei der Amazonien-Synode ...

... tatsächlich zur Zulassung von verheirateten Männern zum Priesteramt kommen – was ja die eigentliche Absicht dieser Veranstaltung sein dürfte-, würde das selbstverständlich Auswirkungen auf die Gesamtheit der R.-k. Kirche haben. Die bisherige sakramentale Priesterweihe mit ihren Gehorsamsversprechen an Gott und den Ortsbischof und mit ihren diversen rituellen Gesten wäre letztlich nur noch von untergeordneter, wohl eher folkloristischer Bedeutung. Auch das Sakrament der hl. Eucharistie würde viel von seinem heiligen Glanz verlieren. Eine weitere Spaltung der Kirche wäre m.E. damit vorprogrammiert. Möge Gott dies verhüten!


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 ThomasR 26. April 2018 
 

Zölibat ist nur eine Tradition und kein Dogma

auch in der Westkirche im Rahmen des Ordinariates für ehemalige Anglikaner sind als Seelesorger mit Erfolg sowohl verheiratete als auch zölibäter lebende Priester tätig (zu den veheirateten Priestern gehören oft auch ehemalige protestantische Pastoren , die konvertiert haben und Priesterweihe empfangen haben)
Interprätation einer Tradition kann sich im Laufe der Zeit auch ändern. Interprätation der Tradition hat auch dynamisch dank Wirkung des Heiligen Geistes zu erfolgen.
Zölibat als Wahl und nicht als Pflicht auch in der Westkirche allgemein ist keine schlechte Alternative.
Selbst wenn ständige Diakone ein Stand unter sich ist, gibt es ohne Zweifel auch unter den ständigen Diakonen viele frommme verheiratete Männer, die als zur Priesterweihe geeignet erscheinen


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 kreuz 26. April 2018 

@M.A. (vor 23 Std)

-hätte für Bischof Bode (und 2/3 der DBK) noch ein alternatives Aufenthalts- und Missionsgebiet vorzuschlagen:
Südwest-Indien.

de.wikipedia.org/wiki/Pfeffer


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 lakota 25. April 2018 
 

@Stummel

Ich denke, nicht die zu gewissen Zeiten zölibatär lebenden Ehepaare sorgen für das "Aussterben" der Menschheit, eher die nicht zölibatär lebenden, die von Bett zu Bett hüpfen und dann allein in Deutschland ca.100.000 ungeborene Kinder abtreiben.


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 sulpicius 25. April 2018 
 

Anti-Zölibat = progressiv

Zunächst einmal möchte ich sagen, dass ich treu zu den Dogmen der Kirche stehe. Die würdige Feier der Liturgie ist mir ein Herzensanliegen. Ich bin weit davon entfernt progressiv in Lehre und Liturgie zu sein. Lex orandi ist für mich die lex credendi. Man könnte sagen, ich mühe mich redlich um das "sentire cum ecclesia". Ich sehe aber einfach, dass das Festhalten am Zölibat oftmals die treue Glaubensweitergabe behindert und auch die würdige Feier der Liturgie behindert: Abgehetzte Priester am Sonntag, die von Feier zu Feier "durchzelebrieren", die unter dem Zölibat leiden und deshalb mit der Kirche und dem Glauben hadern, die sich in Verwaltungskram aufopfern, ausländische Priester, die kaum verständlich sind. Dagegen kenne ich viele fähige, glaubenstreue Theologen, die beherzt den katholischen Glauben als verheiratete Männer in den Gemeinden feiern, leben und lehren könnten. Wir verschenken ein Riesenpotential. Die Rechnung: gegen Zölibat = progressiv geht nicht auf!


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 SCHLEGL 25. April 2018 
 

@bernhard_k

Der heilige Josaphat hat gegen den massiven Druck der Polen, welche sowohl die byzantinische Liturgie, als auch die Lebensform des byzantinischen Priesters zwangsweise der lateinischen Tradition anpassen wollten, energisch und erfolgreich Protest eingelegt. Darum war er auch für die zahlreichen Orthodoxen, die sich der Kommuniongemeinschaft mit Rom angeschlossen haben, ein glaubwürdiger Orientale. Seine Gegner in der orthodoxen Kirche nannten ihn jedoch "Seelenräuber" (raptor animarum), was übrigens auch im deutschen Brevier am 12. November nachgelesen werden kann.Msgr. Franz Schlegl


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 Fatima 1713 25. April 2018 
 

@SCHLEGL

Danke für die Erklärungen!
Von der spezifischen byzantinischen Auffassung der Ehe habe ich schon einmal gehört und ich finde diesen Gedanken sehr schön. Ich komme jetzt zwar schon sehr vom Thema ab, aber könnten Sie mir noch erklären, was unter dem "Bußcharakter" einer Ehe zu verstehen ist?
Ganz klar ist mir auch jetzt noch nicht, warum nicht auch ein schon geweihter Priester heiraten darf (halt eben nur einmal). Inwieweit würde das der byzantinischen Auffassung der Ehe widersprechen?


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 Zwiefalten 25. April 2018 
 

Der Zölibat

wird in Deutschland schon deshalb nicht aufgehoben werden, weil dann die Priester (Kirchenbeamte) höher besoldet werden müssten. Dieses Geld werden die Diezösen einsparen wollen.
Theologisch spricht nichts gegen verheiratete Priester und sogar Bischöfe- der hl. Petrus selbst war verheiratet (Mk 1,30)-, die Ostkirchen haben doch gute Erfahrungen damit gemacht, vom evangelischen Pfarrhaus ganz zu schweigen, Paulus hat es freigestellt.
Aber - trotz guter biblischer und pastoraler Argumente - die Aufhebung des Zwangszölibats wird nicht kommen: er kostet die deutschen Diözesen zu viel Geld. (ich bitte um Entschuldigung für eventuellen Sarkasmus)


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 Stummel 25. April 2018 
 

@Alt?tting

"...dann ist das zölibatäre Leben der Normalzustand."

Haben Sie sich einmal darüber gedanken gemacht, was Sie da eigentlich sagen.

Ich weiß nicht wie alt Sie sind, aber hätte sich spätestens Ihre Generation dazu entschlossen konsequent den "Normalzustand" zu leben, gäbe es für Sie im Alter keine Rente und niemanden , der Ihnen wenn Sie es selbst nicht mehr könnten den H...... sauber machen würde.

Die Menschheit würde schlicht und ergreifen aussterben.

Das soll Gottes Wille sein ?????

Wann hat Gott wo die Menschen dazu verpflichtet zölibatär zu leben ?

Ach ich vergaß, er sagte ja: "Seid fruchtbar und mehret Euch !" Und das natürlich zölibatär !


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 Fatima 1713 25. April 2018 
 

Die Weihe muss das letzte Sakrament sein

Ganz naive Frage: warum eigentlich?
Wenn grundsätzlich nichts Verwerfliches daran ist, dass ein Priester verheiratet ist (und das sehe ich in gewisser Weise auch so, obwohl ich trotzdem für die Beibehaltung des Priesterzölibates bin), warum ist es dann verwerflich, dass er noch einmal heiratet, wenn seine Frau verstorben ist, und wieder ein guter Ehemann und Familienvater wird/ist?


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 SCHLEGL 25. April 2018 
 

@ sinefine

Da kann ich Sie beruhigen!Keinem Priester, der im Amt bleiben möchte, wird gestattet werden zu heiraten! Das geht gar nicht!Das Kuppelkonzil (Trullanum) von Konstantinopel 691 legt nämlich eindeutig fest, dass die Eheschließung bereits VOR der Weihe zum Diakon erfolgen muss! Stirbt einem Diakon, oder einem Priester die Frau, darf er nicht mehr heiraten und ist also zum Zölibat verpflichtet. Die byzantinische Kirche, eben auch jene, die mit Rom in Kommuniongemeinschaft steht, hat dieses Gesetz der Kirche immer beachtet. Dasselbe gilt für den vom Papst Benedikt XVI eingeführten "Coetus Anglikanorum" und auch für ehemalige evangelische Pastoren, die katholische Priester geworden sind. Die Weihe muss das LETZTE Sakrament sein.Msgr. Franz Schlegl


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  25. April 2018 
 

Zölibatär leben

Was soll daran unmöglich sein? Gott hat durch Seine Gebote die meisten Menschen dazu verpflichtet: ALLE Nicht-verheirateten und die Verheirateten zu bestimmten Zeiten oder auch zu allen Zeiten. Wenn man dann noch berücksichtigt, dass der ehelich Akt nicht aus dem Willen des Mannes/der Frau, sondern aus liebender Hingabe beider Ehegatten erfolgen soll, dann ist das zölibatäre Leben der Normalzustand.
Der Apostel sagt, es ist besser nicht verheiratet zu sein.
Wer das Bessere hat, was sollte der das Schlechtere suchen? Der Teufel will die Menschen auf die Sexsucht fixieren, damit sie keine reinen Gedanken mehr fassen können und die dekadente deutsche Gesellschaft lässt sich fixieren. Wieviele Ehen werden nicht geschlossen und wieviele Kinder werden nicht geboren, weil ein gläubiger Katholik keinen gläubigen Ehepartner mehr in unserer dekadenten, verantwortungs- und gottlosen Gesellschaft findet? Ich kenne 6 Frauen und 4 Männer bei kleinem Bekanntenkreis.


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 sinefine 25. April 2018 
 

Was ich gerne angefügt wüsste:

Ich fände es sehr hilfreich wenn man sich überhaupt nicht erst auf eine Diskussion über den Zölibat einließe. Der verpflichtende Zölibat für unverheiratete Priester wird und muss bleiben. Wir dürfen uns gar nicht erst auf eine Debatte darüber einlassen, denn es ist ein Scheinproblem, um das es gar nicht geht.

Es sollte auch keine Normalisierung der Aufhebung des Zölibats sein, mir wird schlecht beim Gedanken daran irgendwelche 68er-Priester sich bereits die Hände reiben nun endlich den Geschlechtsakt vollziehen zu dürfen, fairnesshalber. Natürlich ist es ein widerliches Bedürfnis das nicht aus Gott kommt.


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 bernhard_k 25. April 2018 
 

@Msgr. Schlegl

Und inwiefern hat der hl. Josaphat nun gegen den lat. Pflichtzölibat argumentiert? Das wäre spannend.


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 Mr. Incredible 25. April 2018 
 

Diese logischen (Kurz-) Schlüsse sind faszinierend.

Deutschland liegt also irgendwie auch am Amazonas. Für die indigene Bevölkerung, die seit Jahrhundeten in irgendwelchen unzugänglichen Jungeln wie beispielsweise auf der schwäbischen Alp lebt, wird endlich eine Lösung gefunden.
Klar, dass in diese Wildnis keine Priester wollen, bzw. keine Berufungen entstehen, weil das Fleisch zu sehr ruft, bzw. die Umweltbedingungen nicht dem Zivilisationsstandard entsprechen. Dafür braucht man dann die Lösung in Form von verpriesterten Alpbauern, die da mal anpacken.
PS: Nix gehen die schwäbische Alp oder gar die Berge überhaupt. man möge jedes Mittel- oder Hochgebirge anstelle dieser einsetzen.
Weiterhin sind natürlich auch Beispiele wie große traditionelle Versammlungsorte für die Indigenen, also etwa Großstädte o.ä. ebenfalls für den Beweis der Parallele zum Amazonasbecken geeignet.


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 Stummel 25. April 2018 
 

@Stanley

Sie haben ja merkwürdige Vorstellungen.
Erkundigen Sie sich doch bitte einmal nach dem durchschnittlichen Gehalt der Pfarrer.
Damit ist es kein Problem eine Familie mit allen anfallenden Kosten zu ernähren.
Das ist zumindest in D so.


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 Kostadinov 25. April 2018 

@Lämmchen

das ist vermutlich genau andersrum. Viri probati, die jeden Tag in der Messe sind, wären den heutigen Herren vermutlich suspekt...


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 Lämmchen 25. April 2018 
 

viri probati

wie schon erwähnt wurde, sehe auch ich in der Gemeinde hier keinen potentiellen Nachwuchs in den Kirchenbänken.
So mancher Ministrant meinte mal, er würde ja Priester werden, wenn der Zölibat nicht wäre - stelle ich mir schwierig vor, wenn diejenigen eigentlich nur im Gottesdienst sind, wenn sie Dienst haben (höchstens 1x im Monat). Halte dies für Scheindiskussionen...

Und oben drauf: auch bei den vielen Ständigen Diakonen, die ich kenne, sind mehr selber auch sonntags nicht im Gottesdienst als solche, die auch mal werktags in der hl. Messe sind (es gäbe da so eine Empfehlung, die auch zur Mitfeier der hl. Messe an Werktagen rät). Falls man meint, hier wäre ein Potential vorhanden an viri probati, halte ich das für einen Irrtum.


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 benedettino 25. April 2018 
 

Buchempfehlung zum Thema

Zölibat in der frühen Kirche
Die Anfänge einer Enthaltsamkeitspflicht für Kleriker in Ost und West
Heid, Stefan
Verlag Ferdinand Schöningh
ISBN 9783506739261


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 bernhard_k 25. April 2018 
 

@Phil2

Dann sind wir uns hier einig: die zölibatäre Lebensform ist die beste.

Aber auch Sie haben meine Frage leider nicht wirklich beantwortet.


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 Phil2 25. April 2018 
 

@bernhard_k

Reicht Ihnen als Beispiel der Hl Apostel Paulus, der in 1Tim 3,2-4 schreibt: "Deshalb soll der Bischof ein Mann ohne Tadel sein, nur einmal verheiratet, nüchtern, besonnen, von würdiger Haltung, gastfreundlich, fähig zu lehren; er sei kein Trinker und kein gewalttätiger Mensch, sondern rücksichtsvoll; er sei nicht streitsüchtig und nicht geldgierig. Er soll ein guter Familienvater sein und seine Kinder zu Gehorsam und allem Anstand erziehen."?

Ich halte den Zölibat auch aus vielerlei Gründen für die beste Lebensform der Priester, aber man sollte sie im Blick auf die Kirchengeschichte und auch auf die östliche Tradition nicht zur einzig möglichen überhöhen und als gottbefohlen verklären.


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 bernhard_k 25. April 2018 
 

Gibt es eigentlich eine einzige Heilige ...

... oder einen einzigen Heiligen, die oder der zu Lebzeiten gegen den so segensreichen Pflicht-(=Liebes-)Zölibat argumentiert hätte???


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 Triceratops 25. April 2018 
 

Ich versteh die Aufregung nicht.

Bei den Orthodoxen und den mit Rom Unierten funktioniert es doch auch ganz gut.
Das einzige wirkliche Problem vielleicht: In einer Diktatur kann man Priester mit Familie leicht mit ebendieser Familie erpressen.


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 bernhard_k 25. April 2018 
 

Man(n) sägt am segensreichen Zölibat ...

... weil man(n) ihn nicht mehr schätzt; man schätzt ihn nicht mehr, weil man nicht mehr versteht, dass der zölibatäre Priester GANZ und RADIKAL seinem Herrn und Meister Jesus Christus nachfolgt, und zwar aus Liebe zu IHM und den Menschen, für die er FREI sein will und kann.

*Warum war Jesus Christus nicht verheiratet??

*Warum sind Mönche nicht verheiratet??

*Warum sind Ordensfrauen nicht verheiratet??

-> EBEN! Es geht um RADIKALE Jesusliebe!


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 Mariat 25. April 2018 

@trueman - ja, die andere Seite der Medaille...

... bei verheirateten kath. Priestern ist auch zu bedenken, wie Sie angeführt haben.
"Was ist, wenn diese sich scheiden lassen oder Freundinnen haben, was ja in der Gesellschaft eher akzeptiert ist?"
Was ist dann? Dann sind auch alle einverstanden. Was ist dann mit einem geschiedenen, vielleicht mit einer Freundin(Lebensgefährtin) zusammen lebendem Priester?

Auch sollte die Ehefrau eines Priesters (Pfarrers) sehr verständnisvoll sein - und ihn mit dem Gottesvolk teilen können.Auch selbst katholisch sein, gläubig, versteht sich von selbst.

Eine evangelische Ehefrau eines Pastors sagte mir: Ihr Mann ist soviel unterwegs, in Krankenhäusern bei Krankenbesuchen und durch seine sonstigen Aufgaben. Sie hat ihre Kinder allein erzogen.

Wer kann dies - ohne zu murren?


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 wedlerg 25. April 2018 
 

@Smaragdos: volle Zustimmung

Dieses Pontifikat ist gefährlich, weil es vorgibt, die Lehre des Evangeliums (zeitgemäß) umdeuten zu können.

Diese Gefahr bestand allerdings schon immer. Bald schon nach den Anfängen der Kirche kamen die Gnostiker auf, die schon im 2.Jh. das Evangelium umdeuten wollten. Gnostische Evangelien gibt es etliche. Aber keines wurde vom Kanon akzeptiert. Man setzte sich immer mit Vernunft und dem Hl.- Geist gegen Wirrungen und Irrungen durch.

Es folgten die Arianer und viele andere mehr.

Entscheidend scheint mir aber zu sein, dass die Katholiken solche Stürme immer im Glauben überstanden haben und dass sie das ursprüngliche Evangelium bewahrt haben. Im übrigen immer im Vertrauen auf den Bischof von Rom. Schon im 1.Jh. war die Gemeinde in Rom diejenige, der man die Autorität des Lehramtes anvertraute, die man in Streitfragen schlichten lies. Die direkten Nachfolger von Petrus waren die Felsen. Diese Rolle als Bewahrer der Heilsbotschaft müsste der Papst eigentlich einnehmen...


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 trueman 25. April 2018 

Osnabrück liegt am Amazonas, oder?

Natürlich wird man die Zulassung von viri probati anders begründen müssen, Exzellenz! Ich könnte mir da ein paar Gründe vorstellen, die man hier anführen könnte: zB: - den noch wenigen Kirchgängern ist es in Deutschland nicht möglich, in die Nachbarpfarre zu fahren, da es kaum Brücken, keine befestigten Straßen und keine funktioniernden öffentlichen Verkehrsmittel gibt.
- die Priester verdienen kaum das zum Leben nötige, Frauen haben meist ein eigenes Einkommen
- die Gläubigen wollen nicht in andere Pfarren fahren, weil es aus Gründen des Umweltschutzes besser ist
- es kommen dann wenigstens ein paar Kinder (die der viri probati) in die Messe (vielleicht)
- man hat dann nicht die Probleme mit Pfarrern, die abspringen (sondern mit Pfarrern die sich scheiden lassen oder Freundinnen haben, was ja in der Gesellschaft eher akzeptiert ist)
- man spart sich Pfarrhaushälterinnen
- durch die zahlreichen Priesterberufungen (siehe ev. Kirche) gibt es endlich manch freies Wochenende...


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 lakota 25. April 2018 
 

@Ginsterbusch

Ich verstehe Sie gut! Die Luft wird für überzeugte Katholiken immer dünner, aber noch haben wir gute Priester und Orte wo wir hin flüchten können, siehe Maria Vesperbild, Marienfried, Wigratzbad.- Was mich angeht, ein Priester, der zölibatär lebt "um des Himmelreiches willen" ist für mich kostbar und ein Segen. Für mich wäre ein verheirateter Priester genauso unmöglich, wie eine Frau am Altar.
Im übrigen hat @Walahfrid Strabo da ganz
recht: wo sollen die "viri probati" herkommen? Auch in meiner Gemeinde sind Männer zwischen 20 und 50 dünn gesät - da müssten dann schon Rentner her :-)


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 SCHLEGL 25. April 2018 
 

@Stanley

Wieder hören wir von ihnen und natürlich aus der Umgebung von F...., dass "wirklich katholische traditionsverbundene Priester" diese verheirateten Mitbrüder als "Priester 2.,oder 3. Klasse beurteilen werden.
Armer Papst Benedikt,jetzt wird sein "Coetus Anglicanorum" ausgegrenzt, natürlich auch 10tausende orientalische kath. Priester,die verheiratet sind. Dabei haben wir in Österreich mindestens 20 solcher Priester in römisch-katholischen Pfarren.
Wie das in Deutschland ist, weiß ich nicht.
In Österreich haben wir auch zumindest einen evangelischen Pastor,der kath. Priester geworden ist,ebenfalls verheiratet.Die verheirateten griech. kath. Priester in Österreich werden nach dem Schema der Laienangestellten familiengerecht besoldet.Sofern sie nicht in einem Pfarrhof wohnen,wird die Hälfte der Wohnfläche als Dienstwohnung finanziert.
In Kalabrien aber,gibt es einen griechisch katholischen Priester, der an Werktagen Fremdenführer ist, damit seine Familie überleben kann.Msgr. Franz Schlegl


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 Sol 25. April 2018 
 

Antwort auf die Frage von Walahfrid Strabo

Auch ich bin wie Sie der Meinung, dass die Weihe von "viri probati" zu Priestern völlig lebensfremd ist. Ihre Frage, wer den Lebensunterhalt von Ehefrau und Kindern während des Theologiestudiums sicherstellt, ist berechtigt, und wird von allen Befürwortern ausgeblendet. Nicht die Diözesen, sondern die Sozialämter werden Ehefrau und Kinder unterstützen. Der Familienvater macht somit durch die Aufgabe seiner Arbeit und Aufnahme des Theologiestudiums seine Familienangehörigen zwangsweise zu Sozialhilfeempfängern.(Wodurch er selber sein Theologiestudium finanzieren kann, wird in den meisten Fällen "in den Sternen stehen".) Das Sozialamt wird unter diesen Umständen gehalten sein, gegen ihn eine Strafanzeige wegen Verletzung der Unterhaltspflicht zu stellen. Spätestens zu diesem Zeitpunkt hat sich die Ausbildung eines "bewährten Mannes" zum Priester erledigt.


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 SCHLEGL 25. April 2018 
 

@siebenschlaefer

Also "lateinische Ostkirchen", wie Sie schreiben, gibt es nicht! Es gibt orientalische Kirchen (sui iuris),die mit Rom in Kommuniongemeinschaft stehen. Der Preis den die katholischen orientalischen dafür bezahlt haben war nicht gering, nämlich zum Teil unverschämter Druck zur Übernahme lateinischer Bräuche!
Das ist schon einmal unter Leo XIII und noch deutlicher unter Johannes Paul II absolut eingestellt worden.
Im Gegenteil JP II Hat den Vorrang des lateinischen Ritus bei der Missionsarbeit gestrichen.
Papst Franziskus erlaubt ausdrücklich die Weihe und Einsetzung verheirateter orientalischer Priester außerhalb der ethnischen Gebiete dieses Ritus.
Daher sind in Österreich bereits ungefähr 20 verheiratete orientalische Priester auch in lateinischen, also römisch-katholischen Pfarren eingesetzt. Es funktioniert sehr gut, die Gläubigen sind ohne Vorurteile auf diese Mitbrüder zugegangen und unterstützen sie und ihre Familien. Generelle Abschaffung des Zölibats wäre sicher ein Fehler.


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 Ad Verbum Tuum 25. April 2018 

Unruhe zum Prinzip erhoben?

@Smaragdos
Ich gebe Ihnen vollkommen recht, das trifft m.E. des Pudels Kern. Das ist vielleicht der Schlüssel zum aktuellen Pontifikat ... das sozialistische, progressivistische Prinzip.
Dass dies in Deutschland so erfolgreich ist, wird oft im Zusammenhang mit der Schuld der Vätergeneration (3. Reich) gesehen .. alles, nur nicht so wie die Väter - und wirft damit die eigene Tradition & Geschichtlichkeit über Bord.


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 Smaragdos 25. April 2018 
 

Unruhe zum Prinzip erhoben

"Das ist ja ganz klar, das wird ja nicht ruhig bleiben“.

Seit Papst Franziskus Antritt ist Unruhe zum Prinzip erhoben worden. Nach dem Motto: Alles, nur nicht wie früher. Gott aber ist Ruhe: Unruhig ist unser Herz bis es ruht in DIR.


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 Tisserant 25. April 2018 

Eine ketzerische Frage, sind damit Männer gemeint die mit iner Frau verheiratet sind oder gleichgeschlechtliche und was ist mit den Gender Männer_X?

Das ist ironisch gemeint, denn es gibt genug Personen innerhalb der Kirche, die das dann auch fordern würden!

Aber auch hier gilt zunächst einmal, welcher verheiratete Mann würde sich das antun, bei diesem geistlichen Zustand er kath Kirche in Deutschland oder Europa!?
Innere Zerrissenheit, Grabenkämpfe, Verlogenheit, Mobbing sobald man für die Kirche eintritt usw.

Ansatt sich über viri probati den Kopf zu zerbrechen, wären eine innere Einkehr und ein zurück zur knieenden Theologie viel wichtiger. Diese Diskussion ist ein Schin Diskussion, die Kirchen sind fast leer, Pfarreien sterben uns weg und dann sollen es ein paar wenige retten? Das ist Träumerei!
Neuenvangelisation anstatt Zeitgeistgeplärre.


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 Walahfrid Strabo 25. April 2018 

Frage mich ja schon....

...wo eigentlich all diese "viri probati" dann so plötzlich in Deutschland herkommen sollen? Also wenn ich Sonntags so die Bankreihen durchsehe (von Werktags ganz zu schweigen!), sehe ich weder die Massen von verheirateten Männern/Familienvätern, die sooo gern Priester werden würden geschweige denn junge Männer, die ja sofort ins Priesterseminar marschieren täten, wenn sie denn heiraten dürften...

Davon abgesehen ist der Vorschlag so was von lebensfern, oder übernehmen die Diözesen dann für die Dauer des Theologiestudiums das bisherige Gehalt, welches der Familienvater bis dato bezogen hat? Evtl. ist es Bischof Bode nicht bewußt, aber ne Familie zu versorgen kostet ganz schön Geld jeden Monat. Für mich persönlich ist der Zölibat der Weltpriester nicht das A und O, er ist ja auch kein Dogma. Aber solche Vorstöße wie hier sind einfach nur plakativ. Oh, ich vergaß, so bekommt man natürlich beifallheischende Schlagzeilen vom Mainstream...

@doda
Wer will den denn heiraten? :-D


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 Stephaninus 25. April 2018 
 

Zölibat und Amazonien

1. Ich finde, wir sind hier im Forum etwas zu pessimistisch eingestellt. Ich habe bisher nicht den Eindruck gewonnen, der Papst wolle den Zölibat aufheben. Der Papst weiss ganz genau, dass eine Relativierung des Zölibats viele neue Probleme schaffen würde. 2. Vergessen wir dann auch nicht, dass es in den Kirchen des Ostens hervorragende verheiratete Priester gibt. Persönlich denke ich zwar, dass der zölibatäre Priester die Norm bleiben muss...und ich glaube auch, dass wird weiterhin so sein.
3. Allerdings gilt es schon auch zu bedenken, dass der Priestermangel in Lateinamerika die massive Ausbreitung von Sekten stark mit ermöglicht hat. Da müsste ich dann schon sagen: lieber auch verheiratete Priester, als dass ein ganzer katholischer Kontinent der Kirche verloren geht.


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 doda 25. April 2018 

Die Fähigkeit zum Zölibat ist ein Gnadengeschenk Gottes für alle

Zölibatäre um des Himmelreiches willen halten den Blick für Gott offen. Ihr Lebensstil zeigt, daß es mehr gibt als das weltlich endliche.
Sie geben Zeugnis vom ewigen durch Gott erfüllten Leben im Himmel.
Gott schenkt Priestern die Gnade dieser Berufung, da sie gerufen sind uns zu leiten, lehren und zu heiligen.
Für Menschen,auch gläubige, die nur ein Paradies auf Erden errichten möchten ist dieses Zeugnis überflüssig und zunehmend
lästig. "Weg mit ihnen" rufen sie.
Der Zölibat um des Himmelreiches willen zeigt mir: ich habe eine begründete Hoffnung auf mehr, Gott beschenkt mich reich, ich komme durch Verzicht und Askese nicht zu kurz.
Es lohnt sich!


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 Mariat 25. April 2018 

Wollt auch ihr weggehen?...

... fragte Jesus seine Jünger(Joh 6.67)
Es wird nicht einfacher. Immer mehr "Welt" schleicht sich ein.
Doch soll sich Gott nach der "Welt" richten? Dies wird immer offensichtlicher. So mancher möchte sich hier auf Erden sein Paradies einrichten, so, wie er es "ohne Abstriche tun zu müssen", gerne hätte.

Ist es denn nicht so, dass " die Welt" (die Menschen)sich nach dem Willen Gottes ausrichten sollten (10 Gebote, aus Liebe gegeben) - um des ewigen Lebens teilhaftig werden zu können?

Der Kampf des Kreuzes, dass man nicht ablegen darf. Der Kampf der Unterscheidung der Geister! Und es wird nicht leichter. Dies ist in der Nachfolge Jesu enthalten!
Wir dürfen uns nicht in Versuchung führen lassen,von so manchen "gut gemeinten Veränderungen in der Kirche", die so wohlwollend für die Menschen aussehen, aber in Wahrheit die kath. Kirche im Fundament erschüttern.

Wenn der Wolf in den Schafstall einbricht, wird Jesus der gute Hirte, sofern wir IHM treu bleiben - uns auf Seine Weide führen.


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 lesa 25. April 2018 

Die Ritzen schließen durch Gebet

@borromeo: Zustimmung. Die gute Absicht, die um Lösungen ringt für all die Nöte der Zeit, ist evident. Aber dass durch solche "Öffnungen" eine Dynamik in Gang gesetzt wird, die zur Auflösung führt, könnte die Geschichte lehren. Aber der Rauch Satans verhindert die Sicht.
Die beeindruckende Bitte des Papstes von gestern sind ein Grund zur Hoffnung: "Der Herr schenke uns die Gnade, dem zu widerstehen, dem wir widerstehen müssen, dem, was vom Teufel kommt, dem, was die Freiheit nimmt. Und wir wollen es verstehen, uns den Neuheiten zu öffnen, doch nur jenen, die von Gott kommen, mit der Kraft des Heiligen Geistes. (Papst Franziskus, 24.4.2018)
"Allein den Betern kann es noch gelingen." Es WIRD ihnen gelingen! Zusammen mit der Mutter der Kirche, der der Hl. Vater einen Gedenktag geschenkt hat!


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 girsberg74 25. April 2018 
 

@Kostadinov an @Mysterium Ineffabile

„volle Zustimmung - so lange wir dann nicht im Austausch Bischof Kräutler nach Deutschland kriegen ;-)“

Ihr Post hat mich veranlasst zu googeln. Es scheint, so ein Wechsel könnte Osnabrück und den Osnabrückern eher nicht schaden; sicherlich würde das einigen im Apparat nicht bekommen, doch diese (im Apparat) bekommen der Kirche in Osnabrück auch nicht.


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 hape 25. April 2018 

@Stefan Fleischer

Ich gebe zu, dass ich in dieser Frage sehr pessimistisch bin. Die Stellungnahme von Bhf. Voderholzer etwa erklärt das Dilemma der Interkommunion zwar rhetorisch geschickt. Unterm Strich aber sagt auch er, dass sich die theologischen Positionen innerhalb der DBK gegenseitig ausschließen. Ich finde, ähnliches ließe sich über alle angesagten Reizthemen sagen.

Wenn sich die liberale Kirche tatsächlich dem lehramtstreuen "Rand" zuwenden sollte, der ja ihm Grunde der ewig lebendige Kern der Kirche ist, kann ich mir kaum vorstellen, wie das funktionieren könnte. Will nicht der Zeitgeist gerade die Auflösung aller Beständigkeit und Wahrheit?

Jedenfalls wird die Welt von der katholischen Kirche gerettet und nicht vom Zeitgeist. Das hat die Kirche 2000 Jahre lang bewiesen, auch wenn es viele Krisen gab. Für eine solche Krise halte ich auch die gegenwärtige Zeitgeistkirche: eine traurige Episode in der Kirchengeschichte. Die Rückkehr zum Lehramt ist für mich jedenfalls alternativlos.


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 Ad Verbum Tuum 25. April 2018 

Gott bewahre deine Kirche.


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 lesa 25. April 2018 

Durst nach der Quelle ist besser als Zweckmaßnahmen

"Der Geist ist es, der lebendig macht, natürliche Kraft nützt nichts". (Joh)Der Heilige Geist, der Berufungen weckt, ist Frucht der Hingabe Jesu. Ebenso wird "die Rettung der Kirche" auch nur auf diesem Weg erfolgen, aber nicht, in dem man gelebten Nachfolge durch "Zweckorientierung" und "Funktionalität" ersetzt. Wir haben Gläubigenmangel, nicht Priestermangel. Und wenn eine Durststrecke den Glauben suchen und neu entdecken und schätzen lässt, dient das dem Wachstum der Kirche vielleicht viel mehr als das "allgegenwärttige Zweck-und Nutzendenken zu bedienen.
Denn: "Die Berufung der Jünger ist ein Gebetsereignis; sie werden gleichsam im Gebet gezeugt." (Benedikt XVI.)Es gibt kein "Recht auf Eucharistie", aber es gibt die Empfehlung des Herrn, um Arbeiter im Weinberg zu bitten. (Mt 9, 38) Berufungen sind Früchte am Weinstock gelebten Glaubens. GOTT macht sie (vgl Mk 3, 14), nicht unsere zweckorientierten Maßnahmen sind ausschlaggebend.


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 benedettino 25. April 2018 
 

Das Lehramt Benedikts XVI. zum Zölibat

Gerne verweise ich auf diesen kath.net-Artikel aus dem Jahr 2011:

http://www.kath.net/news/29894

"und dann gibt es die, die um des Himmelreiches willen ehelos leben. Wer es fassen kann, der fasse es" (Mt 19,12f). Scheinbar können es manche dt. Bischöfe nicht mehr fassen.
Die zölibatäre Lebensform der Priester wurde auch durch das Vat. II eindeutig bestätigt (vgl. Presbyterorum ordinis 15ff- rentiert sich wieder einmal zu lesen:http://www.vatican.va/archive/hist_councils/ii_vatican_council/documents/vat-ii_decree_19651207_presbyterorum-ordinis_ge.html).
Es geht ja beim Priester nicht in erster Linie um seine Funktion als Leiter einer Gemeinde. Wir müssen wieder lernen, den Priester zuerst vom Sakrament her zu denken, seine Funktion als Pfarrer ist dem Sakrament immer nur nachgeordnet.


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 doda 25. April 2018 

Ich habe verstanden

Herr Bischof Franz Josef Bode möchte endlich heiraten


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 Maria_Jesus 25. April 2018 
 

Wir haben nicht zu wenig Priester,

wir haben zu wenig Gläubige.


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 borromeo 25. April 2018 

Genauso wird das immer geplant,

erst eine kleine Kerbe schlagen (Stichwort: Einzelfall oder Ausnahmeregelung), dazu sagen, daß dadurch ja grundsätzlich nichts geändert werde. Sobald dann aber diese Kerbe vorhanden ist, kommen genau die Argumente, die Bischof Bode nennt: Wenn es dort geht, hat es auch hier so zu funktionieren, gegebenenfalls passen wir die dafür notwendige Argumentation einfach an.

So war es mit der Ausnahmeregelung für die Art des Kommunionempfangs, so war es mit der Einführung der Landessprachen in der Liturgie, so ist es gekommen mit den sogenannten Einzelfallregelungen nach Amoris Laetitia, so scheint es wohl geplant zu sein mit der Zulassung zum Priesteramt.

Und sollte das Erfolg haben, so wird es mit anderen Themen genauso weitergehen!

Der Riß, den Papst Paul VI. ausmachte, durch den der Rauch Satans in die Kirche einzudringen begann, ist ein riesiger Spalt geworden.

Immerhin ist durch die Aussage Bischof Bodes nun völlig klar, wohin die Reise gehen soll. Bleiben wir dagegen katholisch!


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 siebenschlaefer 25. April 2018 
 

Was Bode da sagt, ist ja nur folgerichtig und es ihm ja schon

hoch anzurechnen, dass er seine Ziele und die der DBK klar benennt.
Lieber @Ginsterbusch, ich kann Sie gut verstehen und ich darf bekennen, dass ich seit AL für mich die Konsequenz gezogen habe, nur noch mit FSSP die heilige Messe zu feiern, und ich kann Ihnen sagen: es war und ist wie eine Erlösung.

Der Zölibat wird fallen, wenn Gott selbst nicht eingreift und die Pläne, die in Rom gesponnen werden, zunichte macht. Für mich selbst kommt es nicht infrage, mit einem verheirateten Priester Messe zu feiern, denken wir nur daran, dass dann zwangsläufig auch bald geschiedene Priester am Altar stehen werden. Sicher rufe ich jetzt Msgr. Schlegl auf den Plan, sage aber ihm als Betreuer einer der 23 lateinischen Ostkirchen: Der Preis der Unierung ist hoch, aber die Zugeständnisse sind eben der Preis der Einheit mit Rom.
Aber für uns westl. Lateiner darf dies kein Vorwand sein, auch nur ein Iota vom heiligen Ideal zu weichen, das uns Christus gab: die Ehelosigkeit um des Himmelreiches willen.


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 Stefan Fleischer 25. April 2018 

@ hape

"Lehramtstreuen Katholiken an den Rand der Kirche!" Darf man dann von der Kirche erwarten, dass sie - im Sinn der wiederholten Aufforderungen unseres Heiligen Vaters - sich wieder mehr auch diesem "Rand" zuwenden wird?
PS: Es gäbe daneben auch einige andere "Rändern" denen sich die Kirche mehr widmen sollte, z.B. die Reiche, die Mächtigen etc. Oder sind


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 carl eugen 25. April 2018 

Was heisst hier FALLS?

Gibt es auch nur den geringsten Zweifel daran, dass es im Jahr 2020 verheiratete Priester geben wird? Nein! Das steht doch jetzt schon fest.
Und dass die deutschen Bischöfe danach lechzen, endlich verheiratete Priester einführen zu dürfen ist auch nichts Neues. Denn fällt endlich das lästige werben und überzeugen zur Priesterberufung weg. Man weiht verheiratete Diakone und hat dann endlich genug Zeit und Ruhe, um sich wichtigen Dingen zu widmen (z. B. wie vermehre ich die Kirchensteuer, damit ich als Bischof möglichst noch vorteilhafter Leben kann).

Die DBK trieft nur so vor Faulheit und Geldgeilheit. Beides im übrigen Todsünden.

Was haben sich die Kardinäle bei diesem Papst nur gedacht? Dass der Heilige Geist bei dieser Wahl mitgewirkt hat, wage ich doch zu bezweifeln.


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 Kostadinov 25. April 2018 

@Mysterium Ineffabile

volle Zustimmung - so lange wir dann nicht im Austausch Bischof Kräutler nach Deutschland kriegen ;-)


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 hape 25. April 2018 

Das war klar, …

… wenn in Brasilien viri probati möglich sind, wird das auch in Deutschland kommen. Die Öffentlichkeit wird von Bhf. Bode vorbereitet. Zur Freude der liberalen Kirchenkreise und der Medien, zum Leid der konservativen Katholiken.

Die Spaltung der Kirche wird damit noch tiefer und immer sichtbarer. Während die DBK sonst auf ihre Unabhängigkeit von Rom ist pocht, argumentiert Bhf Bode hier ausgerechnet mit der Einheit der Weltkirche. Ob er denkt, dass lehramtstreue Positionen aussterben werden?

Jedenfalls scheinen konservative Positionen in der DBK nicht mehr konsensfähig. Deutlich wurde dies auch dadurch, dass sich sieben Bischöfe in der Frage der Interkommunion ausgerechnet an Papst Franziskus wenden mussten. Eine Verständigung auf theologischer Sachebene ist äußerst schwierig.

Mehr noch: die theologischen Positionen schließen sich gegenseitig aus.

Das wilde Vorpreschen der DBK drängt die lehramtstreuen Katholiken an den Rand der Kirche. Ist das aber noch katholisch?


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 Ginsterbusch 25. April 2018 

Andere Kirche gewollt

„Brot“ für alle, Segnung von Homosexuellen, Ehe für Priester.
Die katholische Kirche soll aufgelöst werden und protestantisch werden. So geht Ökumene.
Wenn das eintritt, werde ich mich zurückziehen von dieser schönen bunten Kirche.
Aber wohin?
Wohin sollen wir gehen?
HERR, steh uns bei.
Gibt es noch Hirten?


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 Mysterium Ineffabile 25. April 2018 

Nun denn,

es wird wieder einmal deutlich, wo das Problem der Kirche (in Deutschland, aber nicht nur) liegt: dass sie mit derartigen "Bischöfen" geschlagen ist. Ich würde die Exzellenz einladen, seinen Wohnsitz nach Amazonien zu verlegen. Dann kann er helfen und die dortige "Lebenssituation" voll auskosten.


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 Stanley 25. April 2018 
 

Konsequenzen

Falls der Papst verheiratete Priester zulassen sollte, so müssen diese aber konsequenter Weise auch für den Lebensunterhalt ihrer Familie aufkommen.
Sie müssen sich auf dem freien Arbeitsmarkt eine Arbeit suchen, wie jeder andere auch.
Und sie müssen sich ggf. arbeitslos melden und von "Hartz IV" leben, wie viele andere auch.
Und sie werden von Geistlichen der katholischen Tradition als "Priester zweiter oder dritter Klasse" betrachtet, denn Erstere werden sich an das traditionelle Zölibat halten.


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 Stephaninus 25. April 2018 
 

Dass Bischof Bode Deutschland

einen Verbindung zwischen Amazonien und Deutschland herstellt spricht schon Bände...naja.


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