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Mutter bekämpft 'Schutzzone' um Abtreibungsklinik

27. April 2018 in Prolife, 9 Lesermeinungen
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Die sogenannte "Schutzzone" ‚kriminalisiert Hilfe’ für schwangere Frauen - Alina Dulgheriu hat selbst die Hilfe von Beratern vor einer Abtreibungsklinik in Anspruch genommen und ist jetzt Mutter eines kleinen Mädchens.


Ealing (kath.net/jg)
Alina Dulgheriu, eine Mutter die selbst Unterstützung von Gehsteigberatern vor einer Abtreibungsklinik erhalten hat, will die Einrichtung einer Schutzzone um eine Marie Stopes Abtreibungsklinik vor Gericht anfechten. Dies berichtet der Catholic Herald.

Die von der Verwaltung des Londoner Stadtbezirkes Ealing proklamierte Schutzzone soll jede Tätigkeit für oder gegen Abtreibungen, Gebet und jede Art von Einflussnahme auf die Besucher der Klinik innerhalb eines Radius von 100 Metern zu einer strafbaren Handlung erklären.


Aufgrund ihrer eigenen, positiven Erfahrung mit Beratern vor einer Abtreibungsklinik will Dulgheriu verhindern, dass schwangeren Frauen in einer schwierigen Lage diese Art der Unterstützung genommen wird. „Mein kleines Mädchen ist heute hier, weil ich die reale praktische und emotionale Unterstützung einer Gruppe (von Beratern, Anm.) vor einer Marie Stopes Klinik erhalten habe“, sagt sie wörtlich gegenüber dem Catholic Herald.

Sie vertrete die „tausenden Frauen, denen durch die Mahnwachen geholfen worden ist“, sagt sie weiter. Die Bezirksverwaltung von Ealing habe mit ihrer Entscheidung Hilfe kriminalisiert, kritisiert sie.

Foto: Alina Dulgheriu, Be Here for Me.org


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Lesermeinungen

 Fatima 1713 30. April 2018 
 

@Henry_Cavendish

Gerechterweise müsste man also um Supermärkte und Einkaufsstraßen ebenso eine Schutzzone errichten. Aber es könnte ja sein, dass der nächste Supermarkt weniger als hundert Meter entfernt ist oder die Betreffenden Ihnen in einer kleinen Seitenstraße begegnen.
M.E. hängt es nicht davon ab, wo diese Leute stehen, sondern wie sie sich benehmen, obwohl ich natürlich Verständnis dafür habe, dass Ihnen aufgrund Ihres Asperger Syndroms diese "Keiler" besonders unangenehm sind.
Aber hier geht es in Wirklichkeit um einen ideologischen bzw. geistigen Kampf. Haben Sie schon einmal Aufnahmen davon gesehen, wie Rosenkranz betende Lebensschützer, die einfach nur da standen und niemanden ansprachen, vor einer Abtreibungsklinik in Wien auf abscheulichste Art und Weise mit obszönen Gesten in unmittelbarer Körpernähe belästigt wurden?


2
 
 Senfkorn7 28. April 2018 
 

kann sind und behandelt werden müssen (Bandscheibenoerationen, Dialyse, Chemotherapie), die aber ohne Schmerzen sind und ohne sonstige Probleme im Leben stehen und sogar arbeiten gehen.

Die Ärzte sind fassungslos und verstehen nicht, dass das möglich ist.

Aber das Gebet in der Glaube sind stark.


Ich glaube, dass Jesus uns komplett erneuern kann bei der Bekehrung (wenn es gut für unsere Seele ist).

Mt 9,17 Auch füllt man nicht jungen Wein in alte Schläuche. Sonst reißen die Schläuche, der Wein läuft aus und die Schläuche sind unbrauchbar. Jungen Wein füllt man in neue Schläuche, dann bleibt beides erhalten.


3
 
 Senfkorn7 28. April 2018 
 

vorzeitig abgesandt

wollte noch schreiben. Ich gehöre zu den distanzierteren Menschen, die manches DU nicht annehmen und beim SIE bleiben.

So sehr ich also verstehe, wenn sich jemand belästigt fühlt, so wenig kann dies aber hier als Argument genommen werden.

Denn ich war einige Male bei Gebeten für Ungeborene dabei und das Beten und Bilder von Föten zeigen regt sich das schlechte Gewissen mancher Vorbeigehender, dass diese ihre "gute Erziehung" (soweit vorhanden) vergessen und die Betenden anpöbeln. Bis hin zu hasserfüllten Bemerkungen und Drohungen eines homosexuellen Mannes (was hatte dieser damit zu tun?).

Es ist also eher anders herum. Wie haben Meinungsfreiheit und Deutschland und derjenige hat ein (Toleranz)Problem, wenn er die Anwesenheit anderer Personen oder bestimmter Bilder nicht ertragen kann.

Zum Asperger Syndrom:

Sehr geehrter Herr Cavendish, JESUS kann ALLES heilen! Ich habe das an mir erlebt. Selbst angeborene physische und psychische Krankheiten. Ich kenne Katholiken, die laut Arzt


3
 
 Senfkorn7 28. April 2018 
 

@Henry_CHe und kleine Maus

vielen Dank für die Erklärung.

Henry_C hat diese Sichtweise aber in diesen Beitrag gebracht um eine andere Sicht auf Standwerbung zu erhalten. Aus der Sicht mit einer psychischen Einschränkung.

Ich möchte hier Aber auch aufzeigen, dass der Mensch ohne diese "Einschränkung" nicht so denkt und sich nicht so schnell belästigt fühlt auch wenn man empfindlich ist. Ich gehöre dabei noch zu den distanzierteren

Denn er überträgt seine Warnehmung "aggressiver Standwerbung" automatisch auf die Beratung vor den Abtreibungskliniken. Das ist unfair. Gerade weil es anders ist und weil gerade diese Damen und Herren sich Aufdringlichkeit nicht leisten können. Die wollen ja auch verängstigte, in Panik geratene, ratlose, uninformierte oder desinformierte oder auch unter Druck geratene Frauen Hilfe und Beratung anbieten. Ich nehme jetzt an, dass diese Frauen normalerweise nicht so empfinden wie HC, sondern wie die Dame im Bericht sehr froh über andere Blickwinkel sind.


3
 
 Kleine Maus 28. April 2018 
 

Sehr geehrter "Senfkorn7"

bitte haben Sie Verständnis dafür, dass "Henry_Cavendish" aufgrund des angeborenen Asperger Syndroms ein Problem mit zu großer "Nähe" hat. Mit mangelnder Lebensübergabe an Jesus hat das mit Sicherheit nichts zu tun. Auch mir ist aufdringliches Verhalten insbesondere von Werbefirmen schon begegnet und dies ist unangenehm und lästig. Natürlich gilt auch für Mahnwachen für das Leben, dass sie nicht zudringlich werden dürfen. Allerdings würde ich Mahnwachen weniger in dieser Gefahr sehen. Ich selbst beteilige mich einmal im Monat an einer solchen und wir stehen einfach nur mit Kreuz, Christusbild und Marienbild vor dem Eingang des Klinikums und beten den Rosenkranz, sodass von Aufdringlichkeit nicht die Rede sein kann.


3
 
 Senfkorn7 28. April 2018 
 

@Henry_C

Das was sie beschreiben, kenne ich nicht. Ich komme aus einer Großstadt und bin an vielen Ständen vorbei gegangen.

Noch nie war jemand aufdringlich. Man versucht zwar Blickkontakt herzustellen oder höchstens mal einen Zettel in die Hand zu drücken, aber man denen prima aus dem Weg gehen. Es gibt keinen Zwang.

Ihre extreme Beschreibung erinnert mich an eine Phobie.

Ich mag zwar auch am liebsten Distanz und merke schnell Übergriffigkeiten, aber so wie sie habe ich das noch nie gesehen. Das ist wie Verfolgungswahn.

Ein Verwandter hatte das gehabt.

Ich würde Ihnen raten eine Lebensübergabe an Jesus zu machen und die Taufe. Jesus heilt.

Es kann nicht sein, dass hier ein Meinungs-, Versammlungs, Bewegungs- und Informationsverbot ausgesprochen wird.
Nicht um Mendchen zu schützen, sondern um Ihnen Informationen vorzuenthalten, die Ihre Entscheidungen ändern und den Kliniken wirtschaftlich schaden.

Worum geht es hier? Um das Wohl des Bürgers? Nein um Geld!


4
 
 Henry_Cavendish 28. April 2018 
 

Dem halte ich aufgrund meines Asperger Syndroms etwas entgegen

Wir haben in der deutschen Sprache einen Begriff dafür: Spießrutenlauf.

Für mich gibt es zum Beispiel "No-Go-Areas", in deren Nähe ich keine Einkäufe plane, weil dort ständig Hilfsorganisationen, Parteien, etc. versuchen, mich in Gespräche zu verwickeln. Man stellt sich mir in den Weg, und doch darf ich die Leute nicht wegschubsen. Mehrere versuchen, mich gezielt einzuengen und auch nach einem klaren "Nein" hören sie nicht auf. Sie greifen - als wären sie Freunde, die sie nicht sind - nach meinem Arm, meiner Schulter, um Gespräche zu eröffnen. Fragen und Nachfragen und niemals ablassen.

Darf ich also einen gewissen Abstand verlangen?


1
 
 athanasius1957 27. April 2018 
 

https://behereforme.org

Das ist ihre Homepage!


5
 
 Mariat 27. April 2018 

Eine tapfere Mutter, die für weitere steht!

Nur wer selbst durch Leid zur Freude kam, dem aus Liebe zum Leben, geholfen wurde - kann anderen helfen, die in der gleichen Situation sind.
So gibt man etwas zurück. Hat einen Berufungsauftrag - hinter dem ganz sicher Gott steht.
Gottes reichen Segen für Ihren Weg,
liebe Alina Dulgheriu.


15
 

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