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Alfie: Krankenhaus stellte Geräte ab, doch ER will nicht sterben

24. April 2018 in Prolife, 42 Lesermeinungen
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Die Eltern mussten Alfie die Nacht über teilweise mit Mund-zu-Mund-Beatmung helfen - Italien kämpft um die Überstellung nach Rom, ein englisches Gericht untersagt die Überstellung nach Rom - UPDATES von 20.30 Uhr


Liverpool (kath.net)
Dramatische Szenen spielen sich seit gestern (am Abend) im Kinderkrankenhaus von Liverpool ab. Begleitet von Protesten von hunderten Menschen vor dem Spital hat das Krankenhaus am Abend gegen 21.00 Uhr die lebenserhaltenden Geräte des kleinen Alfie abgeschaltet. Der im Mai 2016 geborene Alfie leidet an einem fortschreitenden Abbau des Nervengewebes und befindet sich seit seinem achten Lebensmonat in einem Liverpooler Spital. Laut vorliegenden Meldungen dürfen derzeit nur die Eltern und zwei Familienangehörige zum kleinen Alfie, der derzeit um sein Leben kämpft. Das Spital gibt dem Kind offenbar nicht einmal Unterstützung durch Sauerstoffzufuhr, auch erlaubt das Spital nicht, dass die Eltern selbst Sauerstoff geben, obwohl sie welchen zur Verfügung haben. Das Krankenhaus selbst wird seit gestern von dutzenden Polizisten bewacht, weltweit beten hunderttausende Menschen, die via soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter verbunden sind. Zum Zeitpunkt Dienstag am Morgen soll Alfie noch immer am Leben sein.

Italiens Außenminister Angelino Alfano und Innenminister Marco Minniti haben gestern dem 23 Monate alten britischen Buben am Montag die italienische Staatsbürgerschaft. Damit solle eine mögliche Verlegung des Kindes in eine italienische Fachklinik vorbereitet werden. Doch England und das Krankenhaus verweigerten bis zuletzt die Herausgabe des kleinen Kindes, d.h. den Eltern wird auch jetzt in den Todesstunden des kleinen Alfie verwehrt, das Krankenhaus zu verlassen, da ihnen sonst das Gefängnis droht. Im Hintergrund kämpft das italienische Konsulat in England noch immer um die Herausgabe und die Überstellung des kleinen Alfie in die Vatikanklinik nach Rom, möglicherweise zu spät.

UPDATES von 11.30:
Die Eltern mussten Alfie die Nacht über teilweise mit Mund-zu-Mund-Beatmung helfen. Seit Dienstag am Morgen bekommt der Bub wieder künstliche Sauerstoffzufuhr. Die vatikanischen Kinderklinik Bambino Gesu wär zur sofortigen Aufnahme von Alfie bereit. Die italienische Verteidigungsministerin Roberta Pinotti würde für die Überstellung sofort ein Flugzeug bereitstellen.

Update von 20.30
Bei einer weiteren Gerichtsverhandlung am Dienstag am späten Nachmittag hat ein englisches Höchstgericht verboten, dass Alfie zur Behandlung nach Rom überstellt wird!

Foto: Alfie in der Nacht vom 23. zum 24. April 2018 nach Entfernen des Beatmungsgerätes




Foto (c) Alfies Army/Facebook


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Lesermeinungen

 kreuz 26. April 2018 

die dt. Zeitungen und Nachrichtensender

nehmen ihre Nachrichten von vorsortierten "pools" wie zB "Reuters".
diese Nachricht würzen sie mit ihrer eigenen "Duftnote", der Kern bleibt derselbe. also ohne Gegenmeinung.

man kann -wie man sieht- nicht nur "pushen", sondern auch totschweigen.

aber Alfie lebt!

es ist jetzt noch klarer als vor knapp 10 Jahren, als die Leitmedien unisono mit den Mißbrauchsskandalen Benedikt fertigmachen wollten, daß hier nichts mehr demokratisch ist, sondern rein ideologisch. sie kriechen vor der Diktatur des Relativismus und des Zeitgeistes. die deutschen Leitmedien werden wahrscheinlich aus rein wirtschaftlichen Gründen nichts sagen dürfen, man will sich ja die Handelsgeschäfte nicht verderben.

es wäre interessant herauszufinden, wo die "Halbgötter" sitzen die diese Nachrichten-poos tgl. beliefern, und von wem sie die Prioritäten der Themen oder- auch mal wie hier- ein Sprech- und Schreibverbot bekommen.

de.reuters.com/news/world


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 Alpenglühen 25. April 2018 

Wieviel ist ein Menschenleben wert?

Die britischen Richter und die Richter am Menschengerichtshof in Straßburg gehen offensichtlich äußerst großzügig mit einem Menschenleben um. Haben die keine Angst bzw. nicht bedacht, daß eines Tages auch jemand mit ihrem eigenen Leben so großzügig umgehen könnte? Nach einem Unfall, bei vermeintlich unheilbarer Krankheit oder im Alter? Daß sie selber einmal in der gleichen Weise entsorgt werden könnten, wie sie das heute (=in diesen Tagen) für diesen kleinen Jungen angeordnet haben? Die Zeiten, da die britische Rechtsprechung einmal Vorbildfunktion hatte, scheinen vorbei zu sein.


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 lakota 25. April 2018 
 

So etwas kann man nicht verstehen.


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 geistlicher rat 25. April 2018 

@Ulmus

Ich kann mich daran auch noch erinnern, allerdings muß man zur Ehrenrettung der Kollegen auch sagen, daß das schon über 17 Jahre her ist. Problem ist halt, daß die Gesetzgebung der einzelnen Länder extrem unterschiedlich ist. Natürlich kann man ethisch-moralischen und christliche Grundsätze als Basis nehmen, nur sind halt viele Länder (leider) nicht mehr diesen Maßstäben verpflichtet. Nehmen Sie als absolute Negativbeispiele Belgien und die Niederlande! Dies mag man aus tiefsten Herzen bedauern, aber das ist das faktische Negativum an Demokratien. Die Mehrheit entscheidet. Und nachdem die Mehrheit der Menschen den Kirchen mehr und mehr den Rücken kehren, sieht man u.a. auch darin die Folgen. Wie BXVI schon so schön bemerkte, haben wir Jahrhunderte die Welt missioniert und Europa dabei vergessen. Lasst uns darum beten und das Wort GOTTES laut verkünden!


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 Ulmus 25. April 2018 
 

@geistlicher rat

Das Alder Hey mag wissenschaftlich top sein - für einen "guten Ruf" gehört für mich aber auch ethisch korrektes Verhalten - und da hat das Alder Hey keine saubere Vergangenheit. Stichwort: Alder Hey Organ Scandal. Auch damals hat sich das Alder Hey überhaupt nicht um die Eltern und deren Einwilligungen zu Autopsie und Organentnahme gekümmert, sondern selbstherrlich über die toten Kinder verfügt, teils aus wissenschaftlichem, teils aber auch aus kommerziellem Interesse (Abgabe an die pharmazeutische Industrie gegen Spende).
Der Redfern Report (The Royal Liverpool Children's Inquiry Report) ist übrigens online abrufbar: https://assets.publishing.service.gov.uk/government/uploads/system/uploads/attachment_data/file/250934/0012_ii.pdf.


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 Kostadinov 25. April 2018 

Richter mindestens befangen

lest euch mal den Artikel durch: https://www.lifesitenews.com/news/judge-at-center-of-alfie-evans-case-is-a-pro-gay-activist

der zuständige Richter steht an vorderster Front der LGBT-Lobby...


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 Senfkorn7 25. April 2018 
 

@kreuz

das Buch kenne ich auch. Hitler war auch okkult unterwegs (Runen, Svastikasymbol).

Vielleicht sollten Priester mal einen Exorzismus über Chinas Politiker und alle Politiker Europas beten.

Besser nicht nur einen.


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 Rolando 24. April 2018 
 

Beten wir für Alfie,

und für alle Verantwortlichen, beten wir, um den Sinn des Leidens zu begreifen, beten wir, um zu begreifen, was der Herr dadurch bewirkt. Weihen wir Alfie und die ganze Situation der Gottesmutter Maria, begleiten wir das Gebet mit Fasten.


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 Steve Acker 24. April 2018 
 

Die Kultur des Todes

In England besonders übel.


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 kreuz 24. April 2018 

man sollte von Rom aus auch einen Exorzismus

über die beteiligten Ärzte, Richter usw. sprechen lassen. wirkt auch aus der Ferne.

als Adolf 1938 seine erste Parade in Ö abhielt, stehend, im Mercedes, und Pater von Lama einen Exorzismus über ihn sprach, knickte er ein und mußte im Sitzen weiterparadieren.

www.kathtube.com/player.php?id=818


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 Herbstlicht 24. April 2018 
 

@SCHLEGL

Geehrter Monsignore!
Wie Sie habe auch ich den Eindruck, dass das Krankenhaus wie auch Richter Hayden Alfie als ihr Eigentum zu betrachten scheinen und deshalb jegliche Verfügungsgewalt über sein Leben ausüben könnten.
Dieses Verhalten ist unglaublich anmaßend und wirkt Alfies Eltern gegenüber äusserst gefühllos und kaltschnäuzig.
Auf diese Weise wird ihnen jede Hoffnung auf Verbesserung des Krankheitszustandes genommen.

Mir kam auch schon der Gedanke, ob die Weigerung, Alfie zur weiteren Behandlung in das vatikanische Krankenhaus zu übergeben evtl. mit begangenen Behandlungsfehlern zu tun haben könnte.


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 Gandalf 24. April 2018 

Diese Ärzte und Richter meinen es nicht gut mit dem kleinen Alfie

So etwas mitten in Europa. Den Eltern wird einfach de facto das Kind von einem übermächtigen Staat weggenommen und der Richter lässt das Kind de facto einsperren und verwehrt ihm möglicherweise das Überleben.


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 serafina 24. April 2018 
 

Wundertätige Medaille

Vielleicht sollte man es mal mit einer Wundertätigen Medaillie versuchen: Einfach mit einem Pflaster auf seinen Körper kleben oder unter das Kopfkissen legen und dazu vertrauensvoll ein kurzes Stoßgebet verrichten.
Bei Gott ist kein Ding unmöglich.


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 Aschermittwoch 24. April 2018 
 

Eine Schande

Haben da die behandelnden Ärzte etwas zu verbergen? Wurde gepfuscht? Will man nicht, dass Behandlungsfehler ans Licht kommen? Eine unglaubliche Geschichte und eine Schande für die Britische Justiz und für das betreffende Spital!! Hier wird nicht für das Wohl des Kindes gesorgt!!


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 geistlicher rat 24. April 2018 

@Schlegl

Hochverehrter Bruder in XTO! Sie haben vollkommen Recht, daß es unmöglich ist, die Flüssigkeitszufuhr und die O2-Gabe abzustellen. Es ist jenseits aller Ethik und auch Heilkunst. Ich kenne die Hintergründe des Falles und die Diagnose nicht, so daß ich mir nicht erlauben kann zu beurteilen, ob der kleine Mann überhaupt transportfähig wäre. Es ist mir auch nicht klar, was vorher alles passiert ist und ob die Eltern überhaupt noch das Aufenthaltsbestimmungsrecht über ihr Kind haben? Es ist alles etwas verworren! Allerdings habe ich auch noch nicht vernommen, daß irgendein höherer britischer Geistlicher dazu Stellung bezogen hätte. Ob bei der Behandlung des Kindes etwas schief gelaufen ist, kann ich auch nicht beurteilen, allerdings weiß ich noch, aus meiner Zeit in England, daß die Kinderklinik in Liverpool einen sehr guten Ruf hat. Lassen Sie uns gemeinsam für die kleine Seele beten und schauen wir, was passieren wird!


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 MaterEcclesiae 24. April 2018 
 

Beten, Fasten und gute Taten werden effektive Mittel sein, um Gott zu bestürmen.

Bringen wir Ihm also wohlriechende Opfer dar, wenn wir es ernst meinen!


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 Mariat 24. April 2018 

So eine Sturheit!

Es heißt:" Richter Hayden lehnte erneut eine Ausreise von Alfie nach Rom oder München ab. Er gewährte jedoch die Möglichkeit, daß Alfie aus dem Krankenhaus entlassen und von den Eltern nach Hause genommen werden darf. Das Alder Hey Hospital hält das aber frühestens erst in fünf Tagen für machbar, „wegen des feindseligen Klimas“ gegen die Ärzteschaft.
Die Hervorkehrung der britischen Souveränität und das Wohlbefinden der Liverpooler Ärzte, die Alfie längst tot sahen, in der vergangenen Nacht aber widerlegt wurden, haben Priorität. Das Kindeswohl, in dessen Namen das Krankenhaus die Tötung wünscht und Richter Hayden seine Entscheidungen trifft, kommt irgendwann danach – falls Alfie dann noch lebt."
Lieber Gott hilf!
Heiliger Gott, heiliger starker Gott, heiliger unsterblicher Gott, habe Erbarmen mit Alfie und öffne den Ärzten und diesem Richter doch bitte Herz und Verstand!
Schenke ihnen ein weises Herz, ein barmherziges Herz. Amen.


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 Senfkorn7 24. April 2018 
 

Manches Frühchen

würde auch sterben ohne Beatmungshilfe.

Aber dennoch habe ich ehemalige Frühchen kennengelernt, denen man nicht mehr anmerkte, dass sie das mal waren, z. B. einen ehemaligen korpulenten Nachbarn ;-). Inzwischen verrentet.

Auf die Überlebenseinschätzung von Ärzten würde ich mich nicht mehr verlassen. Denn zu oft habe ich gehört, wie diese sich geirrt haben oder manchmal auch ein Wunder passiert ist.

Gott hat alles in der Hand.

Solche kleinen Kinder sollten direkt bei Krankheitsbeginn (!) die Krankensalbung erhalten und nicht kurz bevor die Geräte abgeschaltet werden. Denn manches Wunder hat eine Entwicklungszeit nötig und viel Gebetseinsatz und dennoch ist ein Wunder mit längerer Entwicklungszeit auch ein Wunder, wenn die gemachte Entwicklung aus medizinischer Sicht unmöglich schien.


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 Marie Madeleine 24. April 2018 
 

Arnaud Beltrame, gorsser Held Frankreichs, bitte für Alfie!!!


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 Rosenzweig 24. April 2018 

15:30 Ortszeit - Barmherzigkeits-Stunde...

-
DANKE- werte @Mariat für diese Botschaft und neue Hoffnung!
Weltweit wird gebetet und DIES ist die Stunde der Göttl. Barmherzigkeit!

Jesus sagt auch:
"Klopfet an und es wird Euch aufgetan.."
-
Weiterhin fest im Gebet u. liebenden Gedenken für den kl. "schon starken" Alfie, seine tapferen Eltern und nun besonders für diese"LEBENS-Entscheidung" Verantwortlichen..!
-
In dieser erenuten Hoffnung verbunden...


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 Mariat 24. April 2018 

Es tut sich etwas!

Richter Anthony Hayden hat überraschend für 15.30 Uhr Ortszeit Alfies Eltern und die Vertreter des Alder Hey Hospitals mit ihren jeweiligen Rechtsvertretern zu einer Anhörung zu den jüngsten Entwicklungen vorgeladen.


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 Chris2 24. April 2018 
 

Erschreckend,

dass die Ärzte verblüfft waren, dass der Kleine selbst atmet. Da fährt man quasi die halbe Royal Army auf, um die Eltern von der Verlegung des Kindes abzuhalten und schaltet die Geräte ab - and dann atmet dieses Zwergerl einfach von selbst weiter. Krasse Fehldiagnose. Da fällt mir gerade ein: Könnte das Ganze etwas mit Organspende zu tun haben? Vielleicht auch als Präzedenzfall?


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 doda 24. April 2018 

@anthony

Das heißt, Sie möchten dann ersticken?


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 Ehrmann 24. April 2018 

Darf ich wieder an Steve Hawking erinnern, den man auch sterben lassen wollte?

Ja, @Geistlicher Rat, den Willen Gottes zu erkennen,ist nicht immer leicht - bei Hawking haben sich die Ärzte nicht durchgesetzt - er lebte noch Jahrzehnte, nur von der Technik und hat bis zuletzt trotz aller Schwierigkeiten betont, daß er es gerne tat.Das Bild des kleinen Jungen läüt jedenfalls nicht erkennen, daß es leidet und der Kampf der Eltern zeigteine Große Liebe zum Leben - nicht nur ihres kleinen Jungen. Vielleicht ist es gerade Gottes Wille, daß wir das alles diskutieren?


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 SCHLEGL 24. April 2018 
 

@geistlicher rat

Verehrter Mitbruder!Natürlich unterscheiden Sie zu Recht zwischen AKTIVER und PASSIVER Euthanasie,wie das bereits Pius XII in seiner Botschaft an den Ärztekongress 1950 getan hat. Natürlich haben Sie auch recht,wenn Sie darauf hinweisen,dass das arme Kind ohne die Technik der modernen Medizin heute nicht mehr am Leben wäre.
Ich habe mit einer Fachärztin für Neurologie aus der Wiener Universitätsklinik (AKH) über das Thema gesprochen.
Herausgekommen ist eigentlich,dass 2 Dinge gar nicht gehen,nämlich jemand verdursten zu lassen,durch Aussetzung von Infusionen,oder Flüssigkeitszufuhr durch die PEG-Sonde.Ebenso der Tod durch Ersticken.
Was ich nicht verstehen kann,ist die, dass die betreffende Klinik das Kind als ihr Eigentum betrachtet und den Willen der Eltern und die Einladung Italiens/des Papstes ignoriert das Kind nach Rom in das Krankenhaus Bambino Gesu bringen zu lassen, noch dazu, wo es jetzt italienischer Bürger ist.Wollen die vielleicht etwas vertuschen?Msgr.Franz Schlegl


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 lenitas 24. April 2018 
 

Herz aus Stein

Haben diese Ärzte ein Herz aus Stein? Können sie nicht begreifen, dass es einen Unterschied von Tag und Nacht macht, ob Alfie samt der Geräte stirbt - also durch Gottes Willen, oder durch das Abstellen der Geräte - also aufgrund menschlicher Willkür? Verstehen Sie nicht, wie groß der seelische Schaden ist, der dieser Familie mit solch einer Methode zugefügt wird? Glauben Sie nicht, dass Gott ohnehin eingreift? Was ist da los in diesem (ich mag) Krankenhaus (gar nicht schreiben)? Nein so herzlos, zumal ein anderes Krankenhaus die Lage ganz anders einschätzt, darf nicht gehandelt werden. Das kann doch nicht Europa sein.

Bitte Gott, schicke dem Alfie und seinen Eltern viel Kraft und Trost, Liebe und Segen und einen Schutzengel, der diese Familie beschützt und bewacht. Und öffne doch dem Krankenhauspersonal das Herz, so dass sie den Jungen, den kleinen Alfie, wenigstens in ein anderes Krankenhaus verlegen lassen. Amen.


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 Mariat 24. April 2018 

Heute 12:00 Uhr

Alfie Evans steht wieder eine Sauerstoffmaske zur Verfügung. Das Hinrichtungsprotokoll wurde damit ausgesetzt. Eine Mannschaft des Päpstlichen Kinderkrankenhauses Bambino Gesù ist für Liverpool startbereit, um Alfie nach Rom zu holen. Das italienische Verteidigungsministerium stellt eine dafür geeignete Transportmaschine zur Verfügung.

Vater unser im Himmel,unser Vater, dein Wille geschehe, an Alfie. Amen.


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 geistlicher rat 24. April 2018 

Zwei Herzen

Als Theologe und Mediziner schlagen hier zwei Herzen in meiner Brust. Ich habe schon viele Menschen "gehen" sehen und habe oftmals miterlebt, wie Angehörige dies nicht wahrhaben wollten und alle Hebel in Bewegung gesetzt haben. Auf der anderen Seite muß man bedenken, daß der kleine Junge, ohne moderne Medizin, wohl gar nicht so weit gekommen wäre. Nicht alles, was medizinisch möglich ist, ist aber auch sinnvoll! Es ist nicht an uns, GOTTES Wege in Frage zu stellen, denn das Leben ist kein Geschenk GOTTES, wie man oft sagt, sondern eine Leihgabe! Und so wie wir, wenn wir etwas leihen, verpflichtet sind es jederzeit zurückzugeben, wenn der Entleiher es zurückfordert, darf man GOTT keine Seele vorenthalten, so schwer die Rückgabe einem auch schwerfällt! Die Prognose der Erkrankung ist infaust, aber es macht einen Unterschied, die vermeintliche "Hilfe" einzustellen, damit er gehen kann oder ihn aktiv zu töten, darum ist der Begriff der "Euthanasie" hier auch unzutreffend.


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 wedlerg 24. April 2018 
 

@SpatzInDerHand: in Europa immer mehr der Staat

Ich erinnere mich an etliche Urteile im Bereich der HIV-Erkrankung. Dort haben Gerichte in den 90ern und 2000ern mehrfach HIV-positive Kinder zu einer anti-viralen Zwangstherapie verurteilt - gegen den Willen der Eltern.

Das Argument war: die Krankheit ist tödlich, Medikamente gibt es, das Kind muss vor den Eltern geschützt werden, die die Therapie ablehnen.

In vielen Fällen waren die Kinder aber kerngesund und die Therapie war tödlich. Weil aber die Medizin die Erkrankung nicht richtig verstand, wurden hier - gegen den Elternwillen - faktisch Todesurteile ausgesprochen. Der Staat behält sich - heute wie damals - das recht vor, alles zu wissen.

Dabei hatten die Eltern recht: Infizierte Kinder müssen nicht krank werden. Dass die ersten antiviralen Präparate hingegen tödliche Giftcocktails waren, hat die Medizin immer gewusst. Ein Skandal war auch, dass anti-HIV-Präparate ohne klinische Studien zugelassen wurden (etwas, was überall sonst ein NoGo ist).


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 antony 24. April 2018 

Ich glaube nicht, dass ich bei einer Krankheit ohne Aussicht auf Heilung...

... mit Hilfe von Beatmungsgeräten am Sterben gehindert werden wöllte.


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 matthieu 24. April 2018 
 

Mitbeten

Ich bete mit. Als Vater bricht mir das Herz. Hat das Krankenhauspersonal selbst keine Kinder? Wer kann da mitmachen? Teuflisch


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 Smaragdos 24. April 2018 
 

Hat dieses Krankenhaus in Liverpool denn überhaupt kein Mitleid mit diesem armen Kind und seinen Eltern? Wie grausam kann man nur sein!


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 elisabetta 24. April 2018 
 

Was ist der Unterschied?

Im Fall Scripal hat Großbritannien alle Hebel gegen Russland in Bewegung gesetzt, obwohl es bisher nichts bewiesen ist. Wo bleiben die "Sanktionen" jetzt gegen Großbritannien? Wird von den EU-Staaten auch nur ein britischer Diplomat deshalb ausgewiesen, weil einem Kind nach dem Leben getrachtet wird?


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 Rosenzweig 24. April 2018 

UPDATE: “ ..noch unbestätigt- erhält Alfie vom Hospital seit dem Morgen Sauerstoff und Wasser.?!

-
DANKEN wir GOTT,und bleiben wir weltweit JETZT beharrlich im GEBET!

Wenn diese Nachricht stimmt– ist erneut Hoffnung!
Eine Chance– in der JETZT VIEL– ja noch mehr- ein WUNDER geschehen kann!
Ganz im Willen GOTTES!
-
In dieser Hoffnung und Gebet verbunden..


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 Slomo 24. April 2018 
 

der atmet selbständig

seit 9 Stunden weiter


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 Gambrinus 24. April 2018 
 

Kultur des Todes

Das sogenannte "Krankenhaus" ist in Wirklichkeit eine Tötungsanstalt. Die Ärzte töten das Kind. Die vordringliche Aufgabe des Sicherheitspersonals ist, dafür zu sorgen, dass jeder Versuch der Hilfeleistung unterbunden wird.


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 Haifisch 24. April 2018 

@ Schlegl

Soviel ich weiss, scheigt nicht nur die Queen, sondern auch der katholische Bischof von Birmingham.


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 SCHLEGL 24. April 2018 
 

So etwas ähnliches kann uns allen passieren,wenn wir aus irgend einem Grund (Unfall, Hirnschlag usw.) keine Entscheidungen mehr selbst treffen können.
Deshalb sollte jeder eine Patientenverfügung unterschreiben und beglaubigen lassen.
Was hier in Großbritannien geschieht ist unglaublich und die Königin, immerhin Oberhaupt der anglikanischen Kirche, schweigt dazu.Ich schlage vor, dass die katholische Bischöfe Großbritanniens der Queen die Frage stellen, ob sie für die Euthanasie sei. Polizeieinsatz und Gerichtsurteil in dieser Sache sind eine Schande für Europa, ein Beweis der Gegenwart der "KULTUR DES TODES", von der Papst Johannes Paul II prophetisch gesprochen hat.
Gott sei Dank gehört Großbritanien durch den Brexit bald nicht mehr zur EU. Die Briten haben in der Geschichte schon genug Unheil angerichtet.Z.B. in Indien, Arabien und durch die Auslieferung der ukrainischer Kosaken nach dem II. Weltkrieg an das mörderische Sowjetregime.Msgr. Franz Schlegl


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 doda 24. April 2018 

Ich begreife es nicht

Wir haben Reisefreiheit in Europa, England ist ein Rechtsstaat, wir gelten als freie Bürger.
Ein Krankenhaus nimmt auf Order des staatlichen 'Gesundheitswesen' zum zweiten Mal ein Kind als Geisel und die Polizei wird eingesetzt.
Eltern droht die Verhaftung.
Diktatur.
Der Entchristlichung Europas folgt die Zerüttung der Demokratie und damit der menschlichen Freiheit.
Wieder nur den Betern kann es gelingen...


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 Marie Madeleine 24. April 2018 
 

Gebetsaufruf!!!

Bete wir alle zu "Arnaud Beltrame" (Polizist aus Franreich, der sein Leben gab für eine Frau) in Form von Stoßgebeten um die Rettung von Alfie.
Möge ein Wunder gehschen!


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 Mysterium Ineffabile 24. April 2018 

@SpatzInDerHand

"Wir haben ein Gesetz und nach dem Gesetz muss er sterben": es entscheidet der Staat, "zum Wohl des Kindes", so ist die Gesetzeslage. Das ist das Drama


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 SpatzInDerHand 24. April 2018 

Wer hat hier eigentlich letztes Entscheidungsrecht, die Eltern oder der Staat?

Ich finde das schrecklich, dass sich der Staat die Entscheidung herausnimmt. Wenn das Kind nach Italien kommt, liegt es nicht einmal mehr dem britschen Steuerzahler auf der Tasche!


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