Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
  2. Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
  3. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  4. Bevorstehende „illegale Bischofsweihen für die Piusbruderschaft“ „ein schwerer schismatischer Akt“
  5. „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
  6. Écône, zum Zweiten
  7. Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
  8. Taylor Marshall zu FSSPX: Diese liturgische Neuerung ist eindeutig ‚nicht traditionell‘
  9. „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
  10. Papst ernennt Sr. Alessandra Smerilli zur Präfektin des Entwicklungsdikasteriums
  11. "Ohne Einheit mit dem Papst keine volle Gemeinschaft mit der Kirche"
  12. Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
  13. Vatikan hofft weiterhin auf Dialog mit der Piusbruderschaft
  14. Mehr Klarheit mit jeder Absage aus Rom
  15. Petrus und Paulus: Die Einheit der Kirche wächst aus der Verschiedenheit

Bischof fürchtet ein ‚beängstigendes, finsteres Zeitalter'

24. April 2018 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bischof Philip Egan: In der modernen postchristlichen Gesellschaft herrsche große Verwirrung darüber, was es heißt ein Mensch zu sein. Das Verschwinden von Religion und Glaube höhlen die Moral aus - Er fordert mehr Einsatz für Lebensschutz.


Portsmouth (kath.net/LSN/jg)
Das Ende des Glaubens in der Gesellschaft wird für Großbritannien ein „beängstigendes finsteres Zeitalter“ bringen. Das befürchtet Philip Egan, der katholische Bischof von Portsmouth (Großbritannien).

Trotz „erstaunlicher Fortschritte in Wissen und Technologie“ würde die Grundlage der christlichen Moral geschwächt, weil Glaube und Gebet nicht mehr gepflegt würden, schreibt Bischof Egan in einem Hirtenbrief vom 15. April.

„Das Verschwinden von Glaube und Religion, das Verschwinden von betenden Menschen in Großbritannien höhlt rasch die Fundamente der Ethik aus“, fährt er fort. Dann schreibt er wörtlich: „Der Rückgang unseres christlichen Erbes droht ein beängstigendes, finsteres Zeitalter einzuleiten.“


Angesichts dieser Entwicklungen sei es kein Wunder, dass der „Todeswunsch“ in Gestalt von assistiertem Suizid und Euthanasie um sich greife. Katholiken dürften diese Herausforderungen nicht ignorieren. Sie seien „Menschen des Lebens“, schreibt Bischof Egan.

Er erinnert in seinem Hirtenbrief auch an die Legalisierung der Abtreibung von 50 Jahren. Diese hätte Großbritannien eine der liberalsten Abtreibungsregelungen weltweit gebracht. Seither seien zehn Millionen Babys abgetrieben worden, das entspreche einer von fünf Schwangerschaften.

Die bisherigen Maßnahmen der Lebensschützer seien nicht von durchschlagendem Erfolg gekrönt worden. Jetzt sehe es sogar so aus als ob die „säkulare Regierung“ den Lebensschützern das Gebet außerhalb von Krankenhäusern und Kliniken untersagen wolle, warnt Bischof Egan.

Er führe deshalb mit Lebensschutzgruppen und Einrichtungen des Bistums Gespräche über neue Wege für den Lebensschutz. Für den 23. Oktober, den Jahrestag der Legalisierung der Abtreibung in Großbritannien, kündigt er einen Tag des Gebetes und der Sühne an.

In der britischen Gesellschaft herrsche große Verwirrung darüber, was es heiße, ein Mensch zu sein, was Beziehungen, Sexualität und Liebe bedeuten, aber auch über den Wert und die Würde des Menschen selbst, von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod, schreibt Egan.

Für Katholiken sei das Evangelium ein verlässlicher Begleiter. Die Schrift verweise auf Christus, der wahrer Gott und wahrer Mensch sei. Er sei „der neue Adam“, das Modell für Katholiken. „Das sollte uns zu Menschen des Lebens, Menschen der Freude und des guten Willens und Menschen, welche die Heiligkeit des Lebens in seiner wunderbaren Vielfalt fördern, machen“, schreibt Bischof Egan.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Stephaninus 24. April 2018 
 

Der Bischof spricht Klartext

würden das noch mehr von seinen Mitbrüdern tun, wäre die Verwirrung vielleicht weniger gross (geworden).


8
 
 Herbstlicht 24. April 2018 
 

Die Befürchtung Bischof Philip Egan´s lässt sich ziemlich mühelos auch auf das europäische Festland übertragen.
Im selben Maße, wie Gott zum Verschwinden gebracht wird, nimmt die innere Dunkelheit zu, in jedem Einzelnen als auch in der Gesellschaft, ob es den Menschen bewusst ist oder nicht.
Nichts, was von Menschen gemacht ist, kann Gott ersetzen.
Da können noch so viele Feste gefeiert, noch so viele Events organisiert, noch so viele Glitzerlichter installiert werden, all dies ist und bleibt Stückwerk.
Wahre Freude, wahre Hoffnung und wahres Licht strömen aus einer anderen Quelle.

"Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben." (Joh 8,12)

Wir wissen, wer dies gesagt hat und dürfen dankbar dafür sein.


9
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Glaube

  1. Priester sagt, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen
  2. Bischof Ivo Muser: "Der größte Mangel, den wir in unserer Diözese haben, ist der Gläubigenmangel"
  3. „Die Generation Z, die in Manhattan zur Messe kommt, sucht keine alternative Clubszene“
  4. Katholische Influencer öffnen neue Zugänge zum Glauben für die junge Generation
  5. Kardinal Nichols: „Das kostbarste Geschenk, das der Kirche anvertraut ist: das heilige Messopfer“
  6. „Junge Menschen, die zum Glauben zurückkehren, wollen den ‚vollen fetten Glauben‘“
  7. Kardinal Arborelius: In Schweden „weiß jeder, dass die katholische Kirche Abtreibung ablehnt“
  8. US-Vizepräsident Vance kündigt Buch über seinen persönlichen Rückweg zum katholischen Glauben an
  9. Spanische Bischofskonferenz beleuchtet Verhältnis von Verstand und Emotion im persönlichen Glauben
  10. „Broken Mary“ - Papst segnet die außergewöhnliche Marienstatue „Unsere Mutter der Beschädigten“






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - REISE AUSGEBUCHT
  2. Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
  3. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  4. Écône, zum Zweiten
  5. „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
  6. „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
  7. Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
  8. Bevorstehende „illegale Bischofsweihen für die Piusbruderschaft“ „ein schwerer schismatischer Akt“
  9. Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
  10. Deutsche Medien schweigen zum Bericht über Vergewaltigungsbanden in Großbritannien
  11. Mehr Klarheit mit jeder Absage aus Rom
  12. Ehemalige Äbtissin wehrt sich gerichtlich gegen Rauswurf
  13. Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
  14. Freimaurerei „mit einem vollständigen Bekenntnis zum katholischen Glauben unvereinbar“
  15. "Ohne Einheit mit dem Papst keine volle Gemeinschaft mit der Kirche"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz