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Schweres Zerwürfnis in der Deutschen Bischofskonferenz - UPDATE!

4. April 2018 in Deutschland, 100 Lesermeinungen
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In der DBK ist es zu einem "schweren Zerwürfnis" über die Frage der Kommunion für evangelische Christen gekommen. Einige Bischöfe haben sich unter Führung des Kölner Kardinals Woelki an den Vatikan gewandt - UPDATE: Antwort von Kardinal Marx


Köln (kath.net)
In der katholischen Deutschen Bischofskonferenz ist es laut dem "Kölner Stadtanzeiger" zu einem "schweren Zerwürfnis" über die Frage der Kommunion für evangelische Christen gekommen. Laut dem Zeitungsbericht haben sich Bischöfe unter Führung des Kölner Kardinals Rainer Maria Woelki an den Vatikan gewandt, Kardinal Marx soll dabei nicht gefragt worden sein. Inhaltlich geht es darum, dass die Bischöfe ein Dokument, welches von der Deutschen Bischofskonferenz mit Zwei-Drittel-Mehrheit beschlossen wurde, als unrechtmäßig ansehen, da der Inhalt aus ihrer Sicht gegen die katholische Glaubenslehre und die Einheit der Kirche verstoße. Das Schreiben ging an die Glaubenskongregation und an Kardinal Koch, den „Ökumene-Minister“ des Vatikans.

Unterschrieben haben nach Angabe des „Kölner Stadtanzeigers“ Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki/Köln, Erzbischof Ludwig Schick/Bamberg und die Bischöfe Konrad Zdarsa/Augsburg, Gregor Maria Hanke/Eichstätt, Wolfgang Ipolt/Görlitz, Rudolf Voderholzer/Regensburg und Stefan Oster/Passau.

UPDATE 4.4.2018:
Antwortbrief von Kardinal Reinhard Marx zum Thema „Beschluss der Vollversammlung über die pastorale Handreichung über konfessionsverschiedene Ehen und eine gemeinsame Teilnahme an der Eucharistie“

Untenstehend finden Sie ein Antwortschreiben von Kardinal Reinhard Marx, dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, vom 4. April 2018 an die Erzbischöfe von Köln und Bamberg und die Bischöfe von Augsburg, Eichstätt, Görlitz, Passau und Regensburg, von dem alle Mitglieder der Deutschen Bischofskonferenz in Kenntnis gesetzt wurden:


„Hochwürdigste Herren, liebe Mitbrüder,
am 28. März 2018 erreichte mich das Schreiben des Erzbischofs von Köln vom 23. März 2018, mit dem er mir – persönlich/vertraulich – einen Brief an den Präsidenten des Päpstlichen Rats für die Einheit der Christen vom 22. März 2018 zur Kenntnis gibt.

Trotz der ausführlichen und auch kontroversen Aussprache in der Vollversammlung und des mit weit überwiegender Mehrheit der Mitglieder der Bischofskonferenz gefassten Beschlusses bestehen bei Euch so große Zweifel, ob der in der pastoralen Handreichung über konfessionsverschiedene Ehen und eine gemeinsame Teilnahme an der Eucharistie ‚vorgelegte Lösungsentwurf mit dem Glauben und der Einheit der Kirche vereinbar ist‘, dass Ihr den Präsidenten des Rates für die Einheit der Christen ‚um Hilfe‘ bittet. Dabei geht Ihr von dem Entwurfstext aus, der ja nach dem Beschluss der Vollversammlung noch eine Modiphase durchläuft.

Zu den im Brief vorgebrachten Hintergründen möchte ich nur anmerken:

1. Anders als im Brief beschrieben wird nicht ‚in der Konfessionsverschiedenheit der Ehe‘ die gravis spiritualis necessitas angenommen, sondern es wird dargelegt, dass ein schwerwiegendes geistliches Bedürfnis aus dem gemeinsamen Eheleben in einer konfessionsverschiedenen Ehe im Einzelfall entstehen kann.

2. Es wurde mehrfach und deutlich dargelegt, dass es selbstverständlich einer nationalen Bischofskonferenz (und nach c. 844 § 4 CIC sogar einem Diözesanbischof) möglich ist, Kriterien zu formulieren, die die Kommunionspendung an nicht in voller Gemeinschaft mit der katholischen Kirche befindlichen Christen erlauben, und auch auf bereits bestehende Regelungen in anderen Teilen der Kirche verwiesen.

Die Vollversammlung hat ihre Entscheidung vor dem Hintergrund theologischer und ökumenischer Bezugstexte und kirchenrechtlicher Regelungsmöglichkeiten getroffen und sieht deshalb die Rückbindung mit der Universalkirche als klar gegeben an, zumal nach der Ermutigung von Papst Franziskus zu weiteren Schritten in der Ökumene, auch in der Seelsorge. Die Handreichung setzt diesen Wunsch behutsam um mit der Absicht, für die Seelsorger und die Eheleute eine größere Klarheit zu schaffen.

Da dieser Brief den Beschluss der Vollversammlung betrifft und er nicht nur mir, sondern auch Erzbischof Ladaria, Bischof Arrieta und dem Apostolischen Nuntius zur Kenntnis gegeben wurde, halte ich es für geraten, alle Mitglieder der Bischofskonferenz darüber in Kenntnis zu setzen.

Oremus pro invicem.
Mit herzlichen Grüßen
Reinhard Kardinal Marx“

Weiterführende Links:
- kath.net-Presseschau rund um diesen Brief: „Focus“: „Für Kardinal Marx wird es jetzt ungemütlich“

- Deutsche Bischofskonferenz beschließt "Einzelfallentscheidungen": Kommunionerlaubnis in konfessionsverschiedener Ehe nach Gespräch mit Seelsorger bei Bejahung des Glaubens der katholischen Kirche und zur Beendigung einer schweren geistlichen Notlage.

Archivbild: Wolkenspiel über dem Petersdom



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Lesermeinungen

 Fatima 1713 10. April 2018 
 

@per_plex

PS: Freut mich, dass Sie Ihren Tonfall jetzt wesentlich geändert haben. Tut mir leid, dass ich sie nicht gleich verstanden habe. Wenn Sie mich auf meinen Irrtum ohne den aggressiven Unterton hingewiesen hätten, wäre ich auf das Missverständnis wahrscheinlich früher drauf gekommen. Inhaltlich sind wir wohl im Großen und Ganzen einer Meinung, aber mit Ihrem Stil kann ich nicht so ganz.
Wie Sie richtig sagen: In der Freude (und Liebe) des Herrn bleiben.


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 per_plex 10. April 2018 
 

Oster-Gruß retour

+fatima
+kreuz
ebenso beste Grüße zurück und den Segen des Auferstandenen.
Trotzdem bleibt es gerade in unseren Zusammenhängen wichtig die Freude des Herrn zu leben.


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 kreuz 10. April 2018 

alles klar @per_plex

gesegnete Osterzeit.


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 per_plex 10. April 2018 
 

ja natürlich

+jabberwocky
"...dann sollte die Kirche den Menschen die Wahrheit sagen."
Ja das wäre unerlässlich, das macht die Kirche auch; z.B. in Indonesien, in Ägypten,in Malaisia, in Chile, in China, in Russland..... nur nicht eben in Deutschland...hängt vielleicht mit dem Wohlstandsgefälle zusammen.


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 per_plex 10. April 2018 
 

Ach, Fatima, rede ich mit Dir?

+Fatima 1713
Ihr Frage"Was wollen Sie mir eigentlich sagen?"
Ihnen habe ich nichts zu sagen, rede ich mit Ihnen?
Mein Posts waren und sind lediglich meine persönliche Reaktion auf den obigen Text des Artikels.
Mehr nicht! und tschüss


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 per_plex 10. April 2018 
 

anderer Meinung-----......hm...hm

+Fatima 1713
andere Meinungen und Gedanken bereichern meistens, aber nicht immer...wenn es nur um Ausschmückung ginge...ich muss lachen.....wo versteckt sich ihre andere Meinung? habsch was verpasst?
"Eindeutigkeit gelebter Praxis?" Ja was könnte das sein?


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 per_plex 9. April 2018 
 

wild geworden

+kreuz
deinem Kommentar ist nix hinzuzufügen.
Bischöflich Zwietracht kann vorkommen, das ist das eine, das andere ist: Warum schweigen die übrigen 20 bischöflichen Herrn mit Mitra?
Der hiesige Bischof lässt verlauten, die ungewöhnliche Entwicklung (keine Priester - ja warum wohl) braucht neue Denklösungen und konsequentes Handeln in den neuen Seelsorgeeinheiten - sprich: hauptamtliche Laien! Das ist hier das neue Credo.
In Anbetracht der beschädigten und verwahrlosten Sakramentsausübung in meiner Region bleibt völlig offen, wie man die "wild gewordenen" Kamele jemals wieder einfangen und zähmen will?...Andernorts sieht es in Germanien - nach einem gewagten Blick über meinen Tellerrand - nicht viel anders aus. Deshalb ist der Zug in meinen Augen abgefahren. Die Theorie versucht der Praxis den Weg zu ebenen, noch viel schlimmer! Wer nicht sammelt der zerstreut - steht bei Matthäus.
Im realen Sozialismus gab es ein geflügeltes Wort: Theorie nach Marx ist in der Praxis Murks


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 jabberwocky 9. April 2018 

@per_plex, zu: Debatte geht am wirklichen Leben vorbei

Das mag schon sein. Aber das wirkliche Leben auf Erden geht bei vielen, auch Getauften, am wirklich wirklichen Leben bei Gott vorbei und kann somit nicht Maßstab sein. Natürlich kann die Kirche es nicht verhindern, daß jeder zur Kommunion geht. Ich bin beim Kommunionempfang noch nie gefragt worden, ob ich im Stande der Gnade bin. Natürlich kann man auch tricksen, lügen und vertuschen bei der Eheannullierung.
Die Frage ist, ob man Gott austricksen kann, und wenn nicht, wovon ich überzeugt bin, dann sollte die Kirche den Menschen die Wahrheit sagen. In Liebe, in Verständnis, in Güte, aber eben in Wahrheit. Viele werden das nicht annehmen wollen. Das jedoch ist dann die freie Entscheidung jedes Einzelnen. Wenn die Kirche aber den Menschen nicht die ganze Wahrheit sagt, dann gibt es für so manchen ein böses Erwachen, nämlich dann, wenn der Trickser vor Gott erscheint. Denn ein Sünder kann ich sein vor Ihm, dafür ist er selbst am Kreuz verblutet.
Ob aber Rumtricksen Gott gefällt?


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 kreuz 9. April 2018 

@per_plex

die Antwort gibt Kard. Brandmüller:
"Der sensus fidei ist keine demokratisch, demoskopisch zu ermittelnde Größe. Die Frage ist nur, worin sich Massenzeugnis von Massenabfall unterscheidet. So betonte schon der heilige Johannes Paul II. die Notwendigkeit, zwischen der „Öffentlichen Meinung“ und dem sensus fidei fidelium sorgfältig zu unterscheiden."
die von Ihnen beschriebene Kirchenleitung ist Schrott, die müssen ja nicht in die Hl. Messe gehen, können zB auch in den Wald gehen und Bäume umarmen.
aber muß überall, als Mogelpackung, "katholisch" draufstehen?


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 per_plex 9. April 2018 
 

Ach was?

+Fatima 1713
Das geschriebene Wort birgt Missverständnisse, manchmal will man/frau nicht verstehen. Die Frage nach dem Halten der Gebote ist doch wohl für einen katholischen Praktiker u. kath-Leser keine ernsthafte Fragestellung, oder?
Ich habe vom Leben vor meiner Haustür geschrieben, meiner täglichen Realität.- Da ist das Thema "Kommunion für #Wiederverheiratete oder für Protestanten" kein Gegenstand von Diskussionen! Warum? Weil bereits in der Kirchenleitung Ordinariats-Frauen zum 2. Mal verheiratet sind, ganz legal mit katholischem Segen und der hiesige Stadtdechant sich für zivilen und geistlichen Ungehorsam entschieden hat.
Sakramentale Heiligung des Lebens wird von oben einfach so auf dem Kopf gestellt, mit dem Segen des Bischofs.
Der peinliche Kleinkrieg über oder zu Handreichungen sind aus meiner Erfahrung leider weit entfernte Grabenkämpfe gelehrter Theoretiker. Sie zeugen von Dekadenz und trauriger Unversöhnlichkeit tragen aber nicht zur Eindeutigkeit gelebter Praxis bei.


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 per_plex 9. April 2018 
 

Debatte geht am wirklichen Leben vorbei

Ich verstehe nicht die Aufregung über Wiederverheiratete. Ich lebe in einem Bistum, wo im Ordinariat die Ehen einiger Mitarbeiter von katholischen Ehegerichten wegen Formfehlern o. Ähnlichem gültig geschieden wurden, bzw. die Ehenichtigkeit anerkannt worden ist. Weil sie sich wieder neu verliebt hatten, wollten sie noch einmal heiraten. Mithilfe von Tricks wurde die Ehe aufgehoben. Bei einem Ehepaar war ich sogar bei der Trauung zugegen, ihr Formfehler war ein falsch gesprochenes Wort in der Trauformel.
M.M nach ist der Zug voll in Fahrt, der Stadtdechant meiner Pfarrei gibt allen die Kommunion, die nach vorn kommen, egal ob freikirchlich o. wiederverheiratet!
Deshalb empfinde ich die Aufregung hier bei kath.nt unangemessen.
Bereits in der frühen Kirche gab es weitaus wichtigere Dispute über fundamentale theologische Fragen. Eine Aufhebung des Ehesakraments lässt sich mittels der katholischen Rechtsabteilung heute nicht nur einmal hintricksen. Soviel zu meiner persönlichen Erfahrung


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 pelizea 7. April 2018 
 

Skandal gefällig?

Es braucht wirklich keine "Verschwörung" gegen Woelki,denn in einer Verschwörung sucht immer nur eine Minderheit Schutz. Lesen Sie die Artikel des Chefredakteurs des Kölner Stadt-Anzeiger, Joachim Frank, und dazu die Leserbriefe. Da können Sie eindeutig feststellen,wo die grosse Mehrheit zu finden ist, jedenfalls NICHT auf der Seite des Erzbischofs. Dabei wurde Kardinal Woelki im KSTA bisher immer als Erlösung vom schlimmen Meisner dargestellt und hofiert. Eine Kampagne gegen ihn ist sicherlich nicht geplant.Ich kann mir aber gut vorstellen, dass so etwas ähnliches,um Woelki loszuwerden, sich entwickeln könnte wie damals bei Tebartz van Elst.Sollte sich jetzt noch irgendwo eine goldene Badewanne auftreiben lassen, wäre das doch ein gefundenes Fr... fürJ.Frank und seine Zeitung, die schwindenden Abonnentenzahlen kurzfristig (für ein paar Wochen) wieder in die Höhe zu treiben, denn auf diesen Zug würden auch viele kichenfeinliche Mehrheitsmenschen gerne aufspringen.


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 lakota 7. April 2018 
 

@chorbisch

Ich finde @Sebi1983 hat recht! Dazu braucht es auch keine "Verschwörung", da ZdK und Medien sowieso alle dem Zeitgeist huldigen. In welcher Tages-oder Regionalzeitung haben Sie denn gelesen, daß K.Woelki recht hat, die Zulassung von Protestanten zur Hl.Kommunion abzulehnen? Ich in keiner, im Gegenteil - überall war K.Marx der gute, fortschrittliche und barmherzige Kardinal und K.Woelki der rückwärtsgewandte und ökumeneschädigende
Konservative. "Ruhig und sachlich" vielleicht, aber ohne Ahnung und völlig einseitig zugunsten K.Marx.


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 chorbisch 6. April 2018 
 

@ Sebi1983

Hören Sie doch bitte mit diesen albernen Verschwörungstheorien auf!

Glauben Sie ernsthaft, das ZDK hockt sich mit den Chefredakteuren der großen Tages- und Regionalzeitungen und von ARD/ZDF zusammen, um eine Kampagne gegen den Protest der 7 Bischöfe zu organisieren?

Lesen Sie bitte die Presseschau von Frau Lorleberg. Die Berichte der säkularen Medien, auch die, die ich gelesen habe, sind durchaus ruhig und sachlich. Und wenn die 7 Bischöfe mal als "konservativ" bezeichnet werden, ist das nicht falsch und kein Zeichen einer "Kampagne".

@ Hermann Contransky hat völlig recht: Die Mehrzahl der Menschen in diesem Land interessiert das Thema überhaupt nicht, die haben andere Sorgen.
Manche Artikel zum Thema mögen die Position der 7 kritisch sehen, aber das ist erlaubt, es ist nicht Aufgabe dieser Medien, Aussagen des Lehramts zu verteidigen.


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 Hermann Contransky 6. April 2018 
 

@Gipsy Die Frage

"Die Frage,die ich mir stelle. Warum hat der Priester Marx an historischer biblischer Stelle, sein Kreuz versteckt?"
Der evangel. Bischof Bedford-Strohm auch.
Einfach zu beantworten : Reaktion der Beiden auf die Erwartungshaltung des Mainstreams. Hier haben wir doch schon ökumenischen Glaubenseifer und Standhaftigkeit in Vollendung erlebt.

Bei allem Respekt vor den theologisch fundierten Kommentaren hier, ob "andere" Christen zur Kommunion dürfen oder nicht... Andere Probleme hat Deutschland jetzt momentan nicht ?
Was ist mit der Demontage unserer Sozialsysteme, mit der Erhaltung der von allen Christen anerkannten Werte ?
Kaiser Wilhelm II. sagte : " Ich kenne keine Parteien, ich kenn nur noch Deutsche"
Jeder kann jetzt da hinein interpretieren, was er braucht.
Er braucht sich aber nicht wundern, wenn es in 50 Jahren keine Kirchen mehr gibt, kath. nicht und evangel. auch nicht.


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 Sebi1983 6. April 2018 
 

Meine Hochachtung!

Verehrte sieben Bischöfe! Danke für Ihr mutiges Vorgehen. Lasse Sie sich bitte nicht von der Maschinerie, die jetzt wieder hochgefahren wird (säkulare Medien, ZdK usw) einschüchtern. Hirten wie Sie braucht de Kirche! Nur weiter so! Und: 7 ist eine heilige Zahl!


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 MONIKA! 6. April 2018 
 

"Gemeinsames Abendmahl möglich"

stand als Überschrift in unserer Tageszeitung nach dem Bischofstreffen im Februar.
Und als Begründung wurde angeführt,dass "in konfessionsverschiedenen Ehen im Einzelfall der geistliche Hunger nach dem gemeinsamen Empfang der Kommunion so drängend sein könne, dass es eine Gefährdung der Ehe und des Glaubens der Ehepartner nach sich ziehen könne, ihn nicht zu stillen".

Ich möchte diese absurde Begründung der DBK hier nochmal vermerken!
Dank an die Bischöfe und Kardinal Woelki, ich schließe Sie in meine Gebete ein!


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 lesa 6. April 2018 

@Hadrianus Antonius: Ja, 7 tapfere Hirten mit gesundem Menschenverstand. Danke für diesen treffenden Kommentar!


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 kreuz 6. April 2018 

so ist es @ Hadrianus Antonius

der Tsunami den die deutsche Kirche (am deutschen Wesen soll immer noch die Welt genesen, das ist zum K.)ausgesendet hat ist an einem Stein gebrochen und hat ihre Richtung umgekehrt. jetzt rollt sie -und das einmal zurecht- auf die deutsche Kirche zu.
der Stein, das war der Eckstein, den die Bauleute verworfen haben.
"Er - Jesus - ist der Stein, der von euch Bauleuten verworfen wurde, der aber zum Eckstein geworden ist.
Und in keinem anderen ist das Heil zu finden. Denn es ist uns Menschen kein anderer Name unter dem Himmel gegeben, durch den wir gerettet werden sollen."

nachzulesen im heutg. Tages-Evangelium

evangeliumtagfuertag.org/main.php?language=DE&module=readings&localdate=20180406


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 Hadrianus Antonius 6. April 2018 
 

Tapfer

7 deutsche Bischöfe (darunter 1 Kardinal, und wohl der Primas von Deutschland(Köln)) haben sich hier an Rom gewandt;
und zwei eminente deutsche Kardinäle (SE Kard. Gerhard Müller und SE Kard. Cordes) haben hier sehr deutlich ihre theologisch fundierte Kritik an diese Handleitung de DBK artikuliert.
Im Ausland wird sehr ausführlich hierüber berichtet.
Die Mainstreammedien in Deutschland heulen wohl auf, bringen jedoch keine substanzielle Unterstützung.
Aus Rom kann Marx wenig Hilfe erwarten: Maradiaga mit seinem Bänner "Kirche für die Armen" ist total verstrickt in finanziellen und Sex.-Vertuschungsskandalen, PFranziskus trägt die letzte Scalfari-affäre (mit Häresie), Finanzskandal des IDI (Rom), die Nichtbeantwortung der 5 Dubia und das Nichtreagieren auf die correctio filialis um den Hals.
Und in Südamerika köchelt es weiter...

Da sind die 7 treue Bischöfe tapfer undbei gesundem Menschenverstand.


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 Montfort 5. April 2018 

Danke @Lesa und @Zeitzeuge für die Bekräftigung

Das undifferenzierte "Hochjubeln" der "geistigen Kommunion" als angeblichen gleichwertigen Ersatz für die sakramentale Kommunion hat ja in den vergangenen Jahren ähnlich wie das Hochjubeln der Wortgottesdienste als angeblich gleichwertigen Ersatz für die Hl. Messe wahrlich genug an Verwirrung und Verwässerung angerichtet.


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 Gipsy 5. April 2018 

@ introbio

Meiner Meinung nach ist diese Aktion auch ausschlaggebend für die Zukunft von Kardinal Marx. Kreuze verstecken bzw. verräumen ist nicht förderlich.
...
Nicht förderlich? "Lautlach"

Tödlich sind solche "Zeichen" für die, die, die sich irgendwann einmal dem Kreuz unterworfen haben und es dann überall verleugnen.


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 Elija-Paul 5. April 2018 
 

Hoffentlich nur der Anfang!

Der Widerstand einiger deutscher Bischöfe ist zu begrüßen! Es bleibt zu hoffen, daß sie sich auch aus dem Bann der Bejahung von Amoris laetitiae lösen können und hier genauso kritisch hinschauen, wie bei dem gegenwärtigen Thema. Es ist sicher schwieriger bei AL Position zu beziehen, weil es unmittelbar mit der Richtung des Papstes zu tun hat, aber darum nicht weniger wichtig! Im Gegenteil! Aufwachen, immer mehr aufwachen! Die rechte Form des Widerstandes ist nötig, damit dieser Ungeist, der in diesem Pontifikat wie entfesselt ist und alles einnebelt, gestellt wird! Wir wollen katholisch bleiben und nicht zu einer Kirche der Beliebigkeiten gehören!


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 introibo 5. April 2018 
 

@gipsy

Ganz recht!!!
Meiner Meinung nach ist diese Aktion auch ausschlaggebend für die Zukunft von Kardinal Marx. Kreuze verstecken bzw. verräumen ist nicht förderlich.
Es gab ja da auch mal im Gebäude des EU-Parlaments so eine Aktion. Da wurde das Kreuz aus dem Eingangsbereich weggeräumt und in ein Eck abgeschoben. Tja, und seitdem bröselt die EU vor sich hin...


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 Gipsy 5. April 2018 

Die Frage

die ich mir stelle. Warum hat der Priester Marx an historischer biblischer Stelle, sein Kreuz versteckt?
Sein evangelischer Freund interresiert mich da mal jetzt gar nicht.


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 kreuz 5. April 2018 

kennt Ihr die Forderung von 2010 noch?

gibts da vielleicht auch eine "setlist", wie jetzt?

www.welt.de/politik/deutschland/article6771628/Bischoefe-fordern-Recht-auf-Heirat-fuer-Priester.html


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 introibo 5. April 2018 
 

@kreuz

Beneide Kardinal Marx jetzt wirklich nicht. Seine jetzige Position macht ihn ja auch bei Papst Franziskus unattraktiver.
Zudem denke ich, dass die Eucharistiefrage (die äußerst wichtig ist!) nur der gebotene Anlass aber nicht der eigentliche Grund der Kritik der sieben Bischöfe war/ist.
Die Kreuzverleugnung in Jerusalem, die Haltung in Bezug auf Segnung homosexueller Verbindungen, zu viel tagespolitisches Engagement zu Lasten der Verkündigung des Evangeliums und guten Hirtenamtes, unreflektierte Positionen in Fragen der Ökumene im allgemeinen und zeitgeistig-unrealistische Islamophilie sind alles Punkte, die zur kritischen Auseinandersetzung mit dem Pontifikat von Kardinal Marx anregen.


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 kreuz 5. April 2018 

deswegen, s.g. introibo,

sollte sich Kardinal Marx jetzt bei Franziskus Rat holen, wie man "Stallgeruch" bekommt und sich die Hände schmutzig macht.
ich beneide Ihn nicht..


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 lesa 5. April 2018 

Der Mensch ist wahrheitsfähig und Gott nimmt uns ernst

@montfort: Danke für Ihren Einspruch "seltsame Ansichten". Gottes Liebe zu jedem hört nicht auf, auch wenn der Mensch sündigt. Aber nur die Abkehr von der Sünde ermöglicht seitens des Menschen die volle Vereinigung mit ihm. Diese Ihre Klarstellung ist wichtig. Die Gebote sind nämlich der Schutz vor der Trennung von Gott und der fülle des Lebens. Aber es darf nicht vergessen werden, dass Gott denjenigen niemals zurückstoßen wird, der z.B. im Dabeisein in der Messe oder überhaupt im Gebet seine Hilfe und Nähe sucht. Er wird ihm seine helfende Hand nicht versagen. Aber dass er "genausoviel Gnade" bekommt, kann man sicher nicht sagen. Dann wäre ja alles egal. Der Herr ist aber Weg, Wahrheit und Leben. Gott nimmt uns und unsere Verantwortung ernst.


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 matthieu 5. April 2018 
 

Eucharistische Anbetung

Ich kann jedem, der vom Kommunionempfang ausgeschlossen ist, die Eucharistische Anbetung empfehlen. Da spricht Gott von Herz zu Herz mit uns.
Wenn ich mal die Messe aus irgendeinem Grund verpasse, dann sehe ich zu, am Abend einen Vesprergottesdienst mit Aussetzung und sakramentalem Segen mitzufeiern. Das ist oft sogar inniger als das "Schlangestehen" am vormittag, bei dem dann gleich das Danklied erklingt und ich zu wenig Zeit habe für Innigkeit.


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 Smaragdos 5. April 2018 
 

Hauptsache Paradigmenwechsel?

Der Paradigmenwechsel unter Papst Franziskus besteht doch darin, dass die Seelsorge aus falsch verstandener Barmherzigkeit über die Lehre der Kirche gestellt wird, was ganz einfach unkatholisch ist. Die Pastoral muss aus der Lehre fließen und nicht umgekehrt!


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 Rolando 5. April 2018 
 

Mariat

Ja, das eine Übel öffnet das Tor für des nächstgrößere Übel.
Es fehl an Sündenerkenntnis und Sündenbewusstsein, dadurch steigt die geistige Blindheit und der Herr wird nicht mehr erkannt, beten wir darum!


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 kreuz 5. April 2018 

@ Herbstlicht

das ist nicht zu befürchten, sondern es ist (bis jetzt) sicher so.

ich glaube aber, daß sich die DBK zu weit aus dem Fenster gelehnt hat mit der "Handreichung", und, nachdem Kard. Woelki sogar in großen amerik. Plattformen angekommen ist (Edward Pentin, NCR), daß die Sache ein "Selbstläufer" wird, an dessen Ende Kard. Marx nicht gut dasteht.

ich meine, es ist wichtig, diesen Vorgang nicht mit Schadenfreude zu begleiten, sondern mit österlichem Gebet.

Franziskus hält sich -wie es mir scheint- öfter mal am "Fortschrittsglauben" der DBK fest, weil sie (die DBK) als Erste Seinen Kurs bejubelt und "durchdrücken" will.

wenn das aber in die Hose geht, dann wird Franziskus als Machtmensch auch überlegen, wo er sich festhalten kann. zumindest nicht mehr an der DBK.

also: der Tsunami rollt.

habe schon 2009 zum Gebet für die dt. Bischöfe aufgerufen.
das Vorschaubild ist übrg. "bayrischer Himmel" :-)

www.kathtube.com/player.php?id=12695


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 leonina01 5. April 2018 
 

Es ist schon sehr interessant, dass die gesamte bayerische Bischofskonferenz ihrem Metropolitanbischof in dieser Frage die Gefolgschaft verweigert. Sollte es daran liegen, dass es in Fragen der Eucharastie um ein Herzstück des k a t h o l i s c h e n Glaubens geht , das diese Bischöfe - Gott sei dank - nicht bereit sind dem Zeitgeist zu opfern?
Eigentlich sollte dies Kardinal Marx zu denken geben, aber seine Antwort zeigt !es ja. Die anderen liegen falsch!
Ich fürchte die Antwort aus Rom!


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 Mariat 5. April 2018 

Ausnahmefälle gibt es die überhaupt?

Wenn in einer konfessionsverschiedene Ehe ein Ehepartner darunter leidet, weil er in der katholischen Kirche das Sakrament des Leibes und Blutes; nicht empfangen kann - was würde er dann wirklich tun?
Es gibt nichts halbes - nur Ganzes!
Ein Katechumenat - und dann konvertieren!
Dann wäre die Notlage beseitigt.


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 Mariat 5. April 2018 

@doda

Was Sie da geschrieben haben, könnte zutreffen.
Die Einführung( Duldung) der Handkommunion, war bereits eine Entwertung der Realpräsenz des Leibes und Blutes unseres Herrn, Jesus Christus.
Mutter Teresa sagte: das schlimmste Übel in der Katholischen Kirche ist die Handkommunion.
Die Handkommunion,
die Entfernung der Kniebänke,
und dann, aus Liebe und Barmherzigkeit,die Zulassung evangelischer Ehepartner ( in Ausnahmefällen) zur Eucharistie.
Wer wünscht sich denn, dass Jesus leidet?


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 Herbstlicht 5. April 2018 
 

Ich befürchte, dass Franziskus in dieser Frage eher Kardinal Marx unterstützt als die sieben Bischöfe. Er sagte ja selbst vor einiger Zeit, dass die einzelnen Ortsbistümer mehr Entscheidungsbefugnisse bekommen sollten.
Sollte er anders entscheiden, würde mich das sehr wundern.
Ob er selbst antwortet und damit Stellung bezieht?
Möglich ist ja auch, dass Franziskus eine Antwort dem Präfekten der Glaubenskongregation, EB Luis Ladaria SJ oder Kardinal Koch überlässt.
Aber wenn eine Antwort aus Rom kommt, würde ich doch gerne wissen, warum dann hier und nicht auch in der Sache "dubbia"?


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 Federico R. 5. April 2018 
 

Vatikanische Disziplin

Man darf echt gespannt sein, welche Reaktionen aus dem Vatikan auf die Klärungsbitte der sieben deutschen Bischöfe kommen werden. Ob es überhaupt zu irgendwelchen Stellungnahmen kommen wird? Und: Gibt es überhaupt noch Verbindliches aus Rom bezüglich Glaubensdisziplin? Oder hat sich die Disziplinlosigkeit mittlerweile selbst schon zur neuen vatikanischen Disziplin erhoben?

Im derzeitigen Pontifikat scheint so gut wie alles möglich, was die bisherige Glaubenslehre aushöhlt. „Ist das klar?!“ – Ausruf von Papst Franziskus bei einem seiner berüchtigten Interviews (den er aber wenig später wieder relativieren musste).


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 doda 5. April 2018 

Druck erzeugen

Es ist auch denkbar, daß die nicht katholischen Ehepartner konfessionsverschiedenerEhen nur benutzt werden.
Über eine Emotionalisierung wird der Druck erhöht auf dem Weg über eine Nivellierung eine Geringschätzung und letztendlich ein ' Vergessen'der Realpräsenz zu erreichen...


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 Bernhard Joseph 5. April 2018 
 

@Rolando / "ein auf den Kopf stellendes Christentum"

Darum ist es ja auch angemessen, von Protestantismus zu sprechen und nicht von einem evangelischen Christentum.

Luther hat gegen den katholischen Glauben revoltiert/protestiert und so die innere Glaubenswahrheit des christlichen Glaubens zugunsten einer neuen Mythologie (des angeblich Evangelischen) verlassen.

Luthers berechtigte Kritik an manchen Klerikern und damit verbunden Missbräuchen in der Kirche kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass Luther den christlichen Glauben in seiner Klarheit und Wahrheit durch ein Konglomerat von subjektivistischen Glaubensauffassungen ersetzt hat.

Wer heute mal aufmerksam sich in protestantischen Gemeinden umhört, wird höchst verwundert sein, was da so alles unter christlichem Glauben subsumiert wird.


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 Gipsy 5. April 2018 

@ Christophorus

"Dann hätte jeder was er will und was er glaubt. "
...

Solch eine Wunscherfüllungskirche ist oder war bisher die katholische Kirche nicht. Sie hat/te ganz klare Richtlinien. Um den Leib und das Blut Christi würdig zu empfangen und sich nicht "das Gericht zu essen", muss vorher das Fest der Hl.Kommunion stattfinden , an dem die Zulassung und Reife der Katholiken zum Empfang dieses Myteriums des Leibes und Blutes Jesu Christi ,bestätigt wird.
Das ist kein Supermarkt der Wünsche.

Einfache Obladen zu verteilen wäre lächerlich und unwürdig und auch diskriminierend für die evangelischen Christen.
Manches muss man so belassen wie es ist, nicht für alles gibt es einen Mittelweg!

Wenn sich hier etwas "lockert", dann bricht die katholische Kirche in sich zusammen.


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 Rolando 5. April 2018 
 

Forsetzung

Das Problem ist, daß die lutherische Spaltung als Reformation gehalten wird, was sie nicht im entferntesten ist, sondern ein auf den Kopf stellendes Christentum. Die kath. Kirche hat sich selbst reformiert, nicht Luther, ja, der Klerus sündigte, doch die Lehre war klar, doch Luther änderte die Lehre, die kath. Kirche nicht, hoffentlich bleibt es so. Die Muttergottes sagte ja voraus, „ Bischöfe gegen Bischöfe....“
Interessant auch hier, https://www.barbara-weigand.de/wo_bleibe_ich_nun_euer_HERR_und_GOTT.html, das Kapitel, „Dieses Licht besitzt nur die römisch katholische Kirche“. Da sieht man die weitreichenden Folgen.


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 kreuz 5. April 2018 

Stellungnahme aus Köln gestern abend

""Das Ziel in einer so zentralen Frage des Glaubens und der Einheit der Kirche muss es aus Sicht der Unterzeichner sein, nationale Sonderwege zu vermeiden und in einem ökumenischen Gespräch zu einer weltweit einheitlichen und tragfähigen Lösung zu kommen", hieß es aus Köln.

de.catholicnewsagency.com/story/zerwurfnis-uber-frage-der-kommunion-unter-deutschen-bischofen-3042


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 Bernhard Joseph 5. April 2018 
 

@MarinaH

Sie meinen, jemand könne im tiefsten Inneren katholisch sein aber unbedingt protestantisch bleiben wollen. Dann würde er sich ja gegen die eigene Glaubenserkenntnis stellen. Was sollte das für einen Sinn haben und zudem wäre es doch eine schwere Sünde, gegen die Wahrheit zu handeln.

Da Protestanten grundsätzlich den Glauben an die Realpräsenz ablehnen, müsste ein Glaubender, wenn er die Falschheit des protestantischen Glaubens erkennt und ihm der Empfang der Kommunion ein „schwerwiegendes geistliches Bedürfnis“ ist, notwendig Konsequenzen ziehen und konvertieren..

Hier kann zum besseren Verständnis eine Auseinandersetzung mit den Argumenten von Kardinal Newman, der den Schritt der Konversion getan hat, weiterhelfen.

Insofern ist der Ansatz der deutschen Bischöfe schon vom Grundgedanken her verkehrt und unheilvoll. Dass dies einige Bischöfe noch erkenne, gibt Hoffnung für die fernere(!) Zukunft.


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 Christophorus. 5. April 2018 

Jedem das Seine ...

Könnte man nicht eine Möglichkeit finden unkonsekrierte Hostien an evangelische Christen auszuteilen ?
Dann hätte jeder was er will und was er glaubt. Ich habe aber keine konkrete Idee wie das umzusetzen wäre und ob da nicht andere gravierende Gründe dagegen sprechen würden die mir grade nicht bewußt sind. Die Worte "Der Leib Christi" könnte man jedenfalls in einer katholischen Kirche und Meßfeier schonmal nicht verwenden. Ich habe auch schon mal bei einem Kanzeltausch (also wo ein evangelischer Pastor bei uns gepredigt hat) erlebt daß der Pastor - mit umgelegter Stola - also Amtsinsignien - sich in die Reihe der Kommunionempfänger einreihte und nach den Spenderworten des Kommunionhelfers "Der Leib Christi" laut und deutlich Amen sagte.
Im Alten Testament durften vom Paschalamm nur beschnittene - also Gläubige essen.


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 Quirinusdecem 5. April 2018 
 

Die Nagelprobe

..wir stehen damit wohl kurz vor der Nagelprobe. In Rom wird sich entscheiden "Quo vadis , Kirche". Das beredte Schweigen auf die Dubia auf der eine Seite und die neue Anfrage auf der anderen Seite
könnte, wie Marx schon mutmaßte, in Richtung Ermutigung in der Ökumene und Verselbstständigung der Ortskirchen gehen. Das wäre auch tatsächlich die Richtung, die Papst Franziskus eingeschlagen hat. Ob eine solche Entscheidung daa tatsächlich in Richtung weiteres Schisma laufen würde ist ungewiss, da die allermeisten wohl mit dieser Entscheidung "mitlaufen" würden. und ein kleiner Rest auch von Kirchenaustritten wohl als kalkulierbarer Kolateralschaden in Kauf genommen würde......


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 Rolando 5. April 2018 
 

Ursache dieser Situation, einschließlich der Königsteiner rklärung

ist die Irreführung. Viele Bischöfe meinen es gut, sind aber durch die Ausbildung protestantisch beeinflusst, ohne es zu merken, denn die protestantische Irrlehre kam über Heidegger zu Rahner, und Rahner mischte diese Verirrungen über die Philosophie in die kath. Lehre. Das wurde dann in den Priesterseminaren gelehrt. Auch die falsch darwinistische Evolutionstheorie hat ihren Ursprung in der lutherischen Irrung. Es gibt hier, http://www.gebetsstaette-heroldsbach.de/htm/cd.htm, die CD Nr. 97, „Von Luther über Hegel zu Rahner“, eine sehr gute Zusammenstellung der Problematik. Das sollte sich jeder, einschließlich der Bischöfe anhören, dann gehen viele Lichter auf, und viele Irrlichter erlöschen. Rahner beeinflusste auch die Umsetzung von VK II. Selbst em. Papst Benedikt war früher im Einflussbereich Rahnerd, er kennt aber jetzt die Verführung, er ermutigte diejenigen weiterzumachen, die diese CD, diese Forschungen betreiben, ja, bitte anhören, ist sehr wichtig und aufschlußreich.


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 MarinaH 5. April 2018 
 

Regeln für Minderheiten ?

Es mag ja einige wenige evangelische Ehepartner geben, die an die Präsenz Jesu glauben aber trotzdem nicht konvertieren möchten und die unter der Glaubens-Situation mit dem Partner wirklich leiden. Aber muss man deswegen die Regeln für den Kommunionempfang ändern und aufweichen?
Ähnlich wie bei Menschen, die sich in ihrem Geschlecht nicht wohlfühlen und darunter leiden nicht anders zu sein.
Aber muss man sich hier ständig um Minderheiten kümmern und die große Masse der Mehrheiten vernachlässigen?
Ich denke, dass die Bischöfe Wichtigeres haben, um das sie sich sorgen sollten.


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 Stefan Fleischer 5. April 2018 

Ob seine Eminenz vielleicht

das Gleichnis vom klugen Verwalter (Lk 16,1-8) nicht richtig verstanden hat? Darin heisst es zwar: „Und der Herr lobte die Klugheit des unehrlichen Verwalters“ (welcher weiß, was er tun muss, damit ihn die Leute …), doch dann heisst es weiter: „und (der Herr) sagte: Die Kinder dieser Welt sind im Umgang mit ihresgleichen klüger als die Kinder des Lichtes.“


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 Zeitzeuge 5. April 2018 
 

Danke Montfort für die notwendige Klarstellung!

Die übernatürliche Liebe als Gnadengeschenk Gottes kann nicht zusammen
mit dem Status der Todsünde bestehen, im Unterschied übrigens zu Glaube und Hoffnung, vgl. Joh. 15,10, da ja der Todsünder d.d. Verletzung der Schöpfungsordnung Gottes ein geschaffenes Gut in einer schwerwiegenden Sache seinem Schöpfer, dem dreifaltigen GOTT, vorgezogen hat und
dadurch sich der heiligmachenden Gnade und damit der Gotteskindschaft selbst beraubt hat bis zu seiner mit übernatürlicher Reue u. gültiger Beichte erfolgten Bekehrung!

Zum Thema selbst bin ich vorsichtig mit Kommentaren, erstmals abwarten halte ich für klüger!

Schön wäre es natürlich gewesen, wenn vor 50 Jahren in Königstein ebenfalls wenigstens ein Teil der Bischöfe ein klares NEIN zu der sog. Königsteiner Erklärung gesagt hätte, so war der persönlich nicht anwesende Kardinal Bengsch, der eine gegenteilige Erklärung i.d. DDR mitverfaßte, ein einsamer Rufer i.d. Wüste und das bei altgestandenen Bischöfen a.d. Vor-Konzilszeit!


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 Herr Lehmann 5. April 2018 

Kirchenspaltung?

Wird es ob dieser Frage eine Spaltung der Deutschen Bischofskonferenz in jene, die dem katholischen Glauben in seiner Gänze folgen, und jenen, die dem Zeitgeist huldigen und mal katholisch, mal protestantisch, mal SPD und mal Grün sind, geben? In Punkten der katholischen Glaubenslehre kann es nur zwei Möglichkeiten geben: Rechtgläubigkeit und Häresie. Ein dazwischen kann es nicht geben. Wer steht hier auf der rechten Seite? Kardinal Marx, oder Kardinal Woelki?


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 rosenkranzbeter 5. April 2018 
 

Kardinal Wölki, ein Mann des Glaubens

Haben Sie Kardinal Wölki schon einmal als Prediger erlebt? Das sind tiefe Glaubenserfahrungen. Ich erinnere mich an die Predigt über Eucharistie am Gründonnerstag 2017.
Übrigens hat er sich mehrmals schon entschieden für das Lebensrecht der ungeborenen Kinder ausgesprochen. Er mahnt immer wieder das Gebet für Berufungen an. Z. Zt. "pilgert" der Kelch Paul VI. durch das Erzbistum Köln.


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 Gambrinus 4. April 2018 
 

Kardinal Marx ist rücktrittsreif!!!

Die DBK braucht einen Vorsitzenden, an dessen katholischem Glauben kein Zweifel besteht.


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 Montfort 4. April 2018 

@bebe und @pfaelzer76857 - Seltsame Ansichten verbreiten Sie hier ...

"Ich bin überzeugt, dass jeder Gläubige, der nicht im Stand der Gnade ist die Hl. Kommunion zu empfangen, von Gott genau so geliebt wird und die selben Gnaden erhält ..."

Würde - Ihrer seltsamen Ansicht nach - der tatsächliche Empfang der Kommunion überhaupt etwas an Gnade schenken, wenn er keinerlei Mehrwert hätte? Und was soll die Rede vom "Stand der Gnade", wenn es vor Gott keinerlei Unterschied machen würde, ob jemand "im Stand der Gnade" oder in Sünde - also doch "im Stand der UNGNADE" - lebt?!

Wie soll denn jemand, der NICHT "im Stand der Gnade" ist, sich in geistiger Weise (Bezeichnung "geistige Kommunion"! - denn "geistlich" ist ja gerade auch die "sakramentale Kommunion"!) mit Gott VEREINIGEN können? Das wäre dann ja die "innige Vereinigung Gottes mit dem Sünder" - und eine solche Annahme ist reine Blasphemie.

Ja, Gott schenkt allen Leben und Gnade - aber dem Sünder, der noch nicht (wieder) "im Stand der Gnade" lebt, schenkt er notwendig zuallererst die Gnade der UMKEHR!


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 bernhard_k 4. April 2018 
 

Wenn der evangelische Ehepartner leidet, kann er ja...

auch den einen, heiligen und katholischen Glauben annehmen. Dann darf er in der hl. Kommunion den Leib Christi ganz real empfangen!


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 ThomasR 4. April 2018 
 

Ökumene entscheidend wichtig trotzdem kein Grund

um eigene Identität aufzugeben und protestantische Betrachtung der Eucharistie und der Heiligen Kommunion anzunehmen.
Würdiger Empfang der Heiligen Kommunion setzt die Teilnahme an der Heiligen Beichte mit positiven Ergebnis voraus (sakramentale Vergebung der Sünden- insbesondere für unsere protestantischen Brüder und Schwester ohne Zweifel eine Hürde- wird dann diese auch erlassen?)
Als Kirchensteuerzahler(aus diesen Mitteln wird auch DBK finanziert-DBK ist übrigens kein Überbischof über alle Bischöfe) erwarte ich Veröffentlichung einer Namensliste, wie die jeweiligen Bischöfe abgestimmt haben (Liebe Kath.net, vieleicht stellt Ihr so eine Anfrage bei der DBK?), damit wir sehen können, wer und wie abgestimmt hat. (Ein Gehemnis? warum?)
1968 also genau vor 50 Jahren wurde Königsteiner Erklärung v.A. unter entscheidender Mitwirkung von Kard. Döpfner durchgesetzt . Verheerende Folgen gibt es bis heute (u.A. nur marginale Finanzierung eines aktiven Lebensschutzes aus Kirchensteuermitteln)


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 lesa 4. April 2018 

Der Spaltung und Verwirrung vorbeugen durch Gehorsam gegnüber der Übetrlieferung

"Die Messe ist nicht nur ein Mahl unter Freunden, die versammelt sind um des letzten Abendmahles des Herrn zu gedenken durch das gemeinsame Brechen des Brotes. Die Messe ist das gemeinsame Opfer der Kirche, in dem der Herr mit uns und für uns betet und sich uns mitteilt. Sie ist die sakramentale Erneuerung des Opfers Christi: Folglich erstreckt sich die erlösende Kraft auf alle Menschen, auf Anwesende und Ferne, Lebende und Tote. Wir müssen wieder das Bewusstsein erlangen, dass die Eucharistie nicht wertlos ist, wenn man die Kommunion nicht empfängt: Durch dieses Bewusstsein können dramatisch sich zuspitzende Probleme ... viel von ihrer drückenden Last verlieren. (J. Ratzinger)"
Jahrhunderte feierten die Menschen die Hl. Messe mit im Wissen um ihre Segenskraft, kommunizierten aber selten. Es lässt sich erklären, dass der Verzicht nicht Ausschluss vom Segen und der Liebe Gottes bedeutet, wenn die Hirten an einem Strang ziehen. Gehorsam gegen die Überlieferung schützt vor Spaltung.


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 Rosenzweig 4. April 2018 

"Jesus hat uns alles, was nötig ist schon hinterlassen..."

-
Danke– werter @Bebe- für Ihre einzelnen guten Beiträge hier und leichtverständl. Gedanken zum Kommunion Empfang- überhaupt!-
Wertvoll für JEDEN Kommunizierenden– ob nun physisch oder geistiger Weise!

Ihr Hinweis beim Hl.Messopfer, zur Hl.Wandlung- unsere Liebe/ Leiden- ja unser ganzes Leben immer opfernd auf die Patene zur Hostie in JESU gewandelten Leib legen!
"DAS wird Heilung bringen– weil es mit Christus vereint ist.."- wie Sie schreiben!

DANKE– wunderbar klar u. unkompliziert nur GLAUBEN müssen wir!
Um DEN wir immer NEU bitten wollen: HERR ich glaube– hilf meinem Unglauben..

und so dankb. verbunden..


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 Smaragdos 4. April 2018 
 

"... zumal nach der Ermutigung von Papst Franziskus zu weiteren Schritten in der Ökumene, auch in der Seelsorge"

... bis zur Selbstauflösung der katholischen Kirche im protestantischen Subjektivismus.


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 ThomasMoore 4. April 2018 

Wozu Interkommunion?

Neben all den Ungereimtheiten stellt sich die grundsätzliche Frage, warum ein ev. Christ die Hl. Kommunion empfangen will. Luther war ja der Auffassung, dass die kath. Messe ein Götzendienst sei, wovon sich die ev.-luth. Kirche meines Wissens nie distanziert hat. Warum also sollte ein Lutheraner etwas wollen, was nach Luthers Ansicht einem Götzendienst entstammt? Wenn der Lutheraner die Lehre der Transsubstantiation anerkennt (was ja u.a. Voraussetzung für den Empfang der Kommunion ist), befindet er sich im Widerspruch zur eigenen Kirche, da Luther ja der Meinung war es gibt nur eine Konsubstantiation, die von Melanchthon genauso wie von Calvinisten und anderen aber auch abgelehnt wird.


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 Lämmchen 4. April 2018 
 

Beichte?

habe ich bisher überlesen, dass die Bischöfe sich auch Gedanken darüber gemacht haben, wie man in den von ihnen angedachten Fällen dann mit der hl. Beichte umgeht? oder ist diese schon ganz aus dem Bewusstsein?
Irgendwie drängt sich mir da eine Frage, die ich lieber nicht beantwortet haben möchte: gehen die Bischöfe selbst noch zur hl. Beichte? Wenn nein, würde sich mir erklären, warum man diesen Punkt im Zusammenhang mit dem Eucharistieempfang so ausblendet.


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  4. April 2018 
 

Also sollte

es klar sein, das ein evangelischer Ehepartner der den katholischen Glauben bekennt um den HERRN empfangen zu können, nicht auf zwei Hochzeiten tanzen kann, da er ja quasi als evangelischer Christ die evangelischen Glaubensüberzeugungen verrät und nicht mehr evangelisch ist, sowenig wie ein katholischer Ehepartner auf zwei Hochzeiten tanzen kann, indem er zum evangelischen Abendmahl tritt und somit seinen katholischen Glauben an die Realpräsenz Christi verrät.


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 Lämmchen 4. April 2018 
 

was micht erschüttert...

dass in der DBK entweder 2/3 Bischöfe sitzen, die
a) theologisch nicht besonders tiefschürfend unterwegs sind
oder
b) keinen Mumm haben, gegen den Strom der Kollegen zu schwimmen


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  4. April 2018 
 

Bistum Augsburg unter selbem Link 2. Teil

"Die erwähnte „Note“ stellt aber auch klar: „Schließlich ist zu beachten, dass der Ausdruck Schwesterkirchen im richtigen Sinn gemäß der gemeinsamen Tradition von Abendland und Orient ausschließlich auf jene kirchlichen Gemeinschaften angewandt werden kann, die den gültigen Episkopat und die gültige Eucharistie bewahrt haben“ (Nr. 12). Dies trifft aber beispielsweise auf die „Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern“ und die meisten der im „Ökumenischen Rat der Kirchen“ zusammengeschlossenen mehr als 340 „Mitgliedskirchen“ nicht zu, da ihnen gültig geweihte Bischöfe und demzufolge die gültige Eucharistie fehlen."


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  4. April 2018 
 

Bistum Augsburg unter selbem Link 1. Teil

"In einer „Note“ zum Begriff „Schwesterkirchen“ hat diese Kongregation am 30.06.2000 zudem klargestellt, dass „die universale, eine, heilige, katholische und apostolische Kirche nicht Schwester, sondern Mutter aller Teilkirchen ist“ (Nr. 10). „Schwesterkirchen“ sind demnach ausschließlich „Teilkirchen“, also Bistümer, Patriarchate, Kirchenprovinzen untereinander. So ist beispielsweise das „Griechisch-Orthodoxe Patriarchat von Alexandrien und ganz Afrika“ eine Schwesterkirche des Bistums Augsburg."


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  4. April 2018 
 

Bistum Augsburg 2. Teil

"Nur wenn alle diese Punkte erfüllt sind, kann ein evangelischer Christ die katholische Kommunion erlaubterweise empfangen. Dann allerdings ist er dem Geiste nach bereits katholisch und muss sich fragen, ob er danach noch das evangelische Abendmahl empfangen kann, da er ja bekundet zu glauben, dass zur Gültigkeit der Eucharistie ein geweihter Priester erforderlich ist. Sobald ein Lutheraner die katholischen Glaubenslehren über die Sakramente bekennt, steht er im Widerspruch zur lutherischen Lehre, nach der es kein Weihepriestertum gibt. Wenn ein Lutheraner also die Voraussetzungen für den Empfang der katholischen Eucharistie erfüllen würde, wäre er eo ipso kein bekennender Lutheraner mehr."
https://bistum-augsburg.de/Hauptabteilungen/Hauptabteilung-VI/Glaube-und-Lehre/Glaubenslehre/Glaubensfragen/Interkommunion


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  4. April 2018 
 

Interkommunion Bistum Augsburg 1, Teil

Sehr klar und unzweideutig auf dessen Internetseite :"Insgesamt heißt das, dass ein evangelischer Christ die katholische Kommunion nur dann empfangen darf, wenn alle folgenden Punkte erfüllt sind:
Todesgefahr oder andere schwere Notlage nach dem Urteil des Bischofs oder der Bischofskonferenz
ein Spender der eigenen kirchlichen Gemeinschaft ist nicht erreichbar
der Empfänger bittet von sich aus um die Sakramente (der Buße, Eucharistie, Krankensalbung)
der Empfänger bekundet den Glauben in bezug auf diese Sakramente, d.h. wahrhafte, wirkliche und wesenhafte Gegenwart Jesu Christi unter den Gestalten von Brot und Wein; Notwendigkeit, dass nur ein gültig geweihter Priester Brot und Wein in den Leib und das Blut Christi wandeln kann, etc.
der Empfänger ist recht disponiert (übernatürlicher Glaube an die Wirkung der Sakramente, bei Eucharistie: Freisein von schwerer Sünde; bei Buße: Reue)."


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 Stefan Fleischer 4. April 2018 

@ Bebe

Sehr richtig! Wir müssen wieder ganz energisch verkünden, dass wir bei unseren Gottesdiensten nicht einfach zu einem, auch wenn noch so schönen oder gar heiligen Mahl zusammen kommen. Wenn jemand dazu eingeladen und dann vom eigentlichen Mahl ausgeschlossen wird, so wird er damit ein ernsthaftes Problem haben. Erst wenn er das volle Verständnis dafür hat, was in unserem Heiligen Messopfer tatsächlich geschieht, wird er begreifen, dass er dieses Opfermahl erst mit uns teilen kann, wenn er den ganzen Glauben mit uns teilt, und wenn er deswegen dann eintritt in unsere eine, heilige, katholische und apostolische Kirche. Ökumene ist gut und recht. Aber so tun als ob wir glaubensmässig schon eins seien, das ist eine Lüge.


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 wedlerg 4. April 2018 
 

@jabberwocky und @jabberwocky: sehr gut!

In der Tat ist die DBK keine Legislative und kann die Eucharstie nicht demokratisch per Mehrheit zugänglich gemacht werden.

Ich möchte jetzt noch einen Schritt weiter gehen. Welche Leute kommen auf die Idee einen sinnvolle kirchenrechtliche Vorschrift (eine sehr barmherzige Vorschrift, wohlgemerkt) für Menschen in Notlagen wie 844 § 4 CIC politisch auszuschlachten?

1. Zu einen kann ich mir nicht vorstellen, dass bei den Protagonisten irgendeine Form von Rechtsverständnis vorhanden ist. Wer einen Rechtstext so subsumiert, würde bei jeder Eingangsklausur Recht nicht mit einer 6 (3 Punkte oder weniger) durchfallen, sondern mit einer 7 (Null Punkte), die es für solche Fälle in Jura gibt.

2. Gewünscht ist natürlich eine Rechtsfortbildung durch Utilitarismus, nicht durch die Frage nach dem Sinn. Wer hat in der biblischen Geschichte solcherlei Rechtsfortbildung betrieben? Die AW ist klar: die Pharisäer.

3. Was antwortet Jesus diesen Utilitaristen: nur weil ihr so hartherzig seid...


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 lesa 4. April 2018 

Eucharistie hat mit Demokratie nichts zu tun

Gott sei Dank geht Kardinal Woelki diesen Weg und überlässt die ihm Anvertrauten nicht einfach dieser verhängnisvolle "Zwei-Drittel-Entscheidung" als wäre die Eucharistie eine politische Veranstaltung, die gemäß demokratischen Verhältnissen zu verwalten wäre. Da wirkt der Hl. Geist! Nun heißt es allerdings fest beten. Es gibt andere pastorale Möglichkeiten, konfessionsverschiedenen Paaren beizustehen - wie @bebe ausgeführt hat - als die Notlage auf jegliches Wünschen und Wollen "auszudehnen" (@wedlerg.) Es hilft weder der Ökumene noch den einzelnen Christen, wenn der eucharistische Herr der Beliebigkeit preisgegeben wird. Annehmen, dass das nicht geschieht mit dieser die Protestantisierung fördernden Aufweichung ist unrealistisch. Hingegen bringen Verzicht und Geduld aus Respekt hundertprozentig Früchte. Es hilft niemandem aus der Notlage, wenn man Zugänge schafft, die die so verbreitete "Ich will das und habe ein Recht darauf" - Mentalität fördert.
Kardinal Meisner hilf uns beten!


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 Bebe 4. April 2018 
 

ja, die katholische Kirche

ist so reich an geistigen Gütern und Möglichkeiten ein Leben in Liebe zu Gott zu führen. Dem modernen Menschen fehlt es nur an Glauben, dass er das Notwendige eigentlich alles zur Verfügung hat. Deshalb werden viele Dinge auf komplizierte und theoretische Weise eingefordert, die letztlich nicht im Einklang mit Gott sind. Warum sprechen wir nicht endlich wieder in Einfachheit mit den Menschen und vor allem: leben wir es ihnen doch vor. Wir brauchen keine neuen Rechte und Gesetze. Jesus hat uns alles, was nötig ist schon hinterlassen.
Wenn jemand wirklich darunter leidet, die Hl. Eucharistie nicht physisch empfangen zu dürfen, dann opfere dieses Leiden beim Hl. Messopfer auf, in dem Moment, wenn der Priester die gewandelten Gaben von Brot und Wein dem himmlischen Vater darbringt, mit all deiner Liebe, mit all deinem Leiden, mit deinem ganzen Leben. Das wird Heilung bringen, weil es mit Christus vereint ist.


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 Chris2 4. April 2018 
 

Einheit und Sakramente

@Ad Verbum Tuum Kardinal Woelki hatte sich, ich glaube es war am Fest der unschuldigen Kinder, klar gegen Abtreibung positioniert, was ich öffentlich schon lange von keinem Bischof mehr gehört habe. Leider hatte er gleichzeitig auch wieder an sein Schlepperboot erinnert, auf dem er an Fronleichnam 2016 zelebriert hatte. Meines Erachtens ein Vorgang nahe am Sakrileg.


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 pfaelzer76857 4. April 2018 
 

So isses!

@Bebe! Ich stimme Ihnen da voll zu, dass der Empfang der Eucharistie eine Frage der inneren Haltung ist und auch der geistige Empfang eine wichtige Möglichkeit ist, dem Herrn zu begegnen.

Und ganz richtig: die Frage, ob man sich im Stand der Gnade für den physischen Empfang der Kommunion ist, muss sich jeder stellen, nicht nur der Nichtkatholik, für den ggf, irgendwelche Sonderregelungen gelten können.


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 Federico R. 4. April 2018 
 

Vermutlich von einem deutschen Kurienkardinal ...

... „inspiriert“, der ja sooo gerne zum Abschluss des Reformations-Gedenkjahrs 2017 die Interkommunion als gegenseitiges Jubiläumsgeschenk verkündet hätte, dies aber dann doch nicht schaffte, haben sich vor kurzem zwei Drittel der DBK-Bischöfe auf jenen diffusen Notlagen-Beschluss verständigt. Man war ja schon neugierig, was in der angekündigten Handreichung wohl alles stehen wird. Nun haben sich gottlob etliche nachdenkliche Bischöfe korrekterweise doch noch an den Vatikan gewandt. Und wiederum darf man neugierig sein, was da wohl kommen mag.

Was aber inzwischen immer deutlicher zutage tritt, ist die Spaltung im deutschen Episkopat. Da wird also von einem Teil der Bischöfe auf eine ökumenische Einheit irgendwie hingearbeitet (die es ohne Aufgabe der sakramentalen Verfassung der kath. Kirche ohnedies nie geben kann). Aber dafür setzt man leichtfertig die Einheit (und Glaubwürdigkeit) der eigenen Kirche aufs Spiel. Ein gefährliches, absurdes Spiel, dem ein Ende bereitet werden muss.


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 Stefan Fleischer 4. April 2018 

@ Bentheim

Da bin ich mit Ihnen gleicher Meinung. Wenn in einer Bischofskonferenz Zweifel an der Vereinbarkeit eines Textes mit der Glaubenslehre auftauchen und in der Diskussion nicht ausgeräumt werden können, hätte vor einer Abstimmung darüber ein Entscheid des gesamtkirchlichen Lehramtes eingeholt werden müssen. "Vorauseilenden Gehorsam" sollte es, gerade in Fragen des Glaubens und der Lehre nicht geben. Die Gefahr einer Kirchenspaltung ist dabei viel zu gross.


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 Bebe 4. April 2018 
 

Komisch,

dass niemand über den Wert der geistigen Kommunion nachdenkt und spricht. Vermutlich, weil darüber immer noch viel zu wenige etwas wissen. Ich bin überzeugt, dass jeder Gläubige, der nicht im Stand der Gnade ist die Hl. Kommunion zu empfangen, von Gott genau so geliebt wird und die selben Gnaden erhält als hätte er die Hl. Kommunion empfangen dürfen, wenn er den Verzicht übt und dieses Opfer Gott in Liebe und Gehorsam darbringt. Denn beim Empfang der Hl. Kommumion kommt es auf die innere Haltung an. Eben das aufrichtige Verlangen, in Liebe den Herrn zu empfangen. Im übrigen sollte sich ohnehin jeder prüfen, ob er im Stand der Gnade ist, die Hl. Kommunion empfangen zu dürfen, nicht nur Nichtkatholiken.


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 Bentheim 4. April 2018 
 

Der Leiter der Diskussion u. Abstimmung

hätte es trotz des oben nun angegebenen Briefes als Update nicht zur Abstimmung kommen lassen dürfen,da er in der Diskussion die abweichenden Meinungen zur Kenntnis genommen haben muss. Die Peinlichkeit für die Zweidrittelmehrheit
bei Roms Ablehnung und die weitere Peinlichkeit in der Ökumene hat eine geschicktere Leitung dieser DBK-Sitzumg erwarten lassen. So wie jetzt hier geschehen, geht e wirklich nicht.


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 jabberwocky 4. April 2018 

Die DBK ist nicht die Legislative der katholischen Kirche

Ich denke, es wäre sinnvoll, Herrn Kardinal Marx davon in Kenntnis zu setzen, daß die DBK nicht eine Art "katholischer Bundestag" darstellt, auf dem über die geltende Lehre demokratisch abgestimmt wird. Auch ist Herr Kardinal Marx als Vorsitzender der DBK nicht befugt, über andere Bistümer zu bestimmen. Es ist jeder Bischof für sein Bistum vor Gott verantwortlich, und ich danke hiermit allen Bischöfen, die diese Verantwortung wahrgenommen haben und sich dabei weder nach Abstimmungsmehrheiten noch nach dem Zeitgeist gerichtet haben. Danke schön!
Möge der Herr Ihr Hirtenherz stärken und Sie gegen die Angriffe beschützen, die jetzt wohl kommen werden.


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 Bernhard Joseph 4. April 2018 
 

"ein schwerwiegendes geistliches Bedürfnis"

Es sollte doch der Mehrheit der deutschen Bischöfe und insbesondere Kardinal Marx bekannt sein, dass Protestanten nicht an die Realpräsenz glauben und insofern bezüglich Eucharistie kein schwerwiegendes geistliches Bedürfnis sich einstellen kann, da sie ja nicht an dieses Sakrament glauben.

Was soll also diese absurde Position, möchte man nun seitens der deutschen Bischöfe die Eucharistie auf den Status des protestantischen Abendmahles herabsetzen?

Verrückte Zeiten sind das heute!


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 wedlerg 4. April 2018 
 

Der Trick von Marx et al ist folgender

844 § 4 CIC sagt: "Wenn Todesgefahr besteht oder wenn nach dem Urteil des Diözesanbischofs bzw. der Bischofskonferenz eine andere schwere Notlage dazu drängt, spenden katholische Spender diese Sakramente erlaubt auch den übrigen nicht in der vollen Gemeinschaft mit der katholischen Kirche stehenden Christen, die einen Spender der eigenen Gemeinschaft nicht aufsuchen können und von sich aus darum bitten, sofern sie bezüglich dieser Sakramente den katholischen Glauben bekunden und in rechter Weise disponiert sind."

Nun versucht man über die Alternative "nach dem Urteil des Diözesanbischofs bzw. der Bischofskonferenz eine andere schwere Notlage" den Kommunionempfang auszudehnen, wobei mir nicht klar ist, was das soll, da die anderen Bedingungen doch eigentlich klar sind: v.a.
- "die einen Spender der eigenen Gemeinschaft nicht aufsuchen können"

Mir scheint, hier wird wieder einmal der Sinn einer Regelung umgedeutet, um Politik zu machen.


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 Herbstlicht 4. April 2018 
 

@Bentheim

Ob "schweres Zerwürfnis" oder eher "kirchenrechtlich ein ganz normaler Fall", das weiß ich nicht.
Aber generell habe ich schon den Eindruck, dass es immer mehr Trennendes innerhalb der katholischen Kirche gibt, auch in der Hierarchie.
Wie lange man diesen Umstand noch unter der Decke wird halten können, bleibt abzuwarten.

So wie es einen unübersehbar gewordenen Riss in der Politik und der Gesellschaft gibt, so sehe ich diesen Riss auch in der Kirche.
Eigentlich sollte doch unser Glaube und unsere Liebe zu Jesus Christus das einende Band sein.


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 Senfkorn7 4. April 2018 
 

Rosenkranz und Messe

Rosenkranz:
1. Gesetz: Jesus, der seine Engel senden möge um den Seinen im Kampf beizustehen
2. Gesetz: Jesus, der das Fleisch seiner Gegner dem Satan übergeben möge um Ihre Seelen vor der Hölle zu retten
3. Jesus, der seine Kirche unter den Schutz seines kostbaren Blutes und unter den Schutzmantel seiner Heiligen Mutter Maria stellen möge
4. Jesus, der den Gläubigen den Heiligen Geist zur Orientierung und den Sündern zur Umkehr senden möge
5. Jesus, der seine Kirche im Triumph wiedererwecken wolle

Rosenkranz durch das unbefleckte Herz in der Messe opfern und alle Alle Beteiligten auf die Patene legen, damit sie mit dem Brot gleichzeitig gewandelt werden und alle geistigen Fallstricke und Bindungen, die nicht von Jesus sind in den Kelch legen, damit alles im Sinne Gottes gelöst und verändert wird bei der Wandlung.


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 Bentheim 4. April 2018 
 

@ M.Schn-Fl

Wenn in einer Werktagsmesse kath. u. evang. Kinder zusammen zum kath. Kommunionempfang hätten gehen können, hätten sie dann, wenn die erste Unterrichtsstunde das Fach Religion gehabt hätte, anschließend nicht zusammen in diese Unterrichtstunde gehen dürfen, da in der Kölner Diözese Kard. Woelki das verboten hat. Diese dann entstandene prekäre Situation bitte ich für Woelkis Wendung nach Rom hin zu bedenken!


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 Senfkorn7 4. April 2018 
 

Weiterhin Gebet angesagt

für unsere Apostel / Bischöfe notwendig.
Da laufen zwei Drittel der DBK gerade schnurstracks auf den Abgrund zu und ziehen Scharen uniformierter Katholiken hinter sich her.


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 Senfkorn7 4. April 2018 
 

Selbst wenn alle Kardinälen und der Papst

für die Interkommunion wären, könnten sie die Lehre der Kirche nicht ändern und die Interkommunion niemals erlauben. Sie ist ein FELS an dem jede unkatholische Theorie und "pastorale" Idee zerschellen, die Lüge und Irrweg erkennen lässt, den Weg in den Himmel klar zeichnet.

An dem jeder Zuwinderhandler als Häretiker erkennbar wird und exkommuniziert werden kann und werden sollte. Damit verliert man doch auch seine Posten in der Kirche?


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 Bentheim 4. April 2018 
 

Ein schweres Zerwürfnis ist es sicher nicht,

sondern kirchenrechtlich ein ganz normaler Fall und von der Glaubenslehre her gesehen nach langer Zeit wieder ein normaler Fall.
Was mich zutiefst erstaunt, ist die
Zwei-Drittel-Mehrheit (!) der Befürworter. Der Leiter der Abstimmung konnte das voraussehen und hätte die Abstimmung vertagen sollen. Da Rom ablehnen wird, werden zwei Drittel der Bischöfe als Hirten zutiefst blamiert sein.
Weiterhin ist auffällig, dass Kard. Marx gefragt wurde und wohl ablehnte,nach Rom zu gehen, weil er zugestimmt hatte, so dass Kard. Woelki sich nach Rom wandte.

Eine weitere Frage ist offen: Kann die mit der Abstimmung intendierte Änderung im Kommunionempfang Diskussions- und Abstimmungsgegenstand einer nationalen Bischofskonferenz sein? Hätte da nicht zuerst mit Rom gesprochen werden müssen?


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 Ad Verbum Tuum 4. April 2018 

Wölki & Einsatz für ungeborene Kinder?

@Chris2
Wölki war nicht auch nur einmal beim Marsch für das Leben - ich hatte zu Berliner Zeiten nie einen besonderen Einsatz für die Ungeborenen entdecken können.
Auf was beziehen Sie sich?


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 Ebuber 4. April 2018 
 

Kardinal Woelki hat m.E. eine Wandlung durchlebt,

vielleicht ja am Sarg von seinem Vorgänger, Kardinal Meissner. Mir scheint es jedenfalls so, dass er seit diesem Zeitpunkt mutiger auftritt und Positionen vertritt, die er so vorher nicht verkündet hat. Beten wir weiter für ihn. Gott möge ihn stärken - und ihn auch für alle anderen Themen Weisheit und Tapferkeit verleihen.
Vielleicht erleben wir ja auch noch, dass er in Berlin am Marsch f. d. Leben teilnimmt.... Wunder geschehen auch heute noch!


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 Philipp Neri 4. April 2018 

Zeitung "ksa" liegt Brief vor!

Hier gibt es weitere Hintergründe:
https://www.ksta.de/politik/zerwuerfnis-ueber-kommunion-woelki-und-weitere-bischoefe-schicken-brandbrief-an-vatikan-29964580


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 Herbstlicht 4. April 2018 
 

innerer Zusammenhalt der Bischöfe und Katholiken, gibt es ihn noch?

Seit längerer Zeit schon frage ich mich, wie es wohl hinter den Kulissen der DBK ausschaut.
Es ist doch mittlerweile eine innere Entfremdung, wenn nicht gar Spaltung zwischen konservativen, lehramtstreuen Gläubigen und progressiven, zeitgeisthörigen Katholiken nicht mehr zu leugnen.
Und ich nehme an, dies wird in der DBK nicht viel anders sein.


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 Christa.marga 4. April 2018 
 

Mein Respekt gilt Kardinal Woelki

Es gibt also doch noch Hirten, die nicht gegen die katholische Glaubenslehre verstoßen möchten und die Einheit der katholischen Kirche zerstören wollen.
Manchmal fällt es mir schwer, bei der Messe für meinen Erzbischof Marx zu beten, von dessen Qualitäten als "Hirte" bin ich mittlerweile sehr enttäuscht.


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 antonius25 4. April 2018 
 

Kardinal Woelki tut nur seine Pflicht

Das ist natuerlich in der gegenwaertigen Gemengelage schwer genug. Insofern verdient sich der Kardinal selbstverstaendlich Anerkennung.

Aber wenn ein Bischof oder gar Kardinal in einigen Punkten eine katholische Position vertritt, dann ist das per se noch kein Grund in Jubel auszubrechen, sondern sollte einfach normal sein. Und sicherlich werde ich weiterhin seine unverantwortliche Haltung in der Migrationsfrage und dem Islam gegenueber kritisieren, mit der er grossen Schaden ueber unser Land und die ganze Christenheit bringt.


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 girsberg74 4. April 2018 
 

Nun scheint die Situation gekommen,

dass einer, der sein Kreuz auf dem Tempelberg schon mal probeweise abgelegt hatte, dies nun in aller Öffentlichkeit und für immer tun kann, ohne dass ihm eine gläubige Seele daraus einen Vorwurf macht.


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 Chris2 4. April 2018 
 

@M.Schn-Fl

Sehr gerne. Sein Einsatz für ungeborene Kinder war schon früher sehr lobenswert. Möge er auch hier die Fahne des Glaubens gegen alle hochhalten, die "glauben", die Sakramentenlehre einfach so im Alleingang ändern zu dürfen. Das NT warnt jedenfalls aufs schärfste davor, den Leib des Herrn leichtfertig zu sich zu nehmen ("der isst und trinkt sich das Gericht"). Es ist daher sogar ein Gebot der Liebe, hier niemanden schwer sündigen (oder gar ganze Dämme brechen) zu lassen.


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 SpatzInDerHand 4. April 2018 

Respekt, Herr Kardinal Woelki!!! Meinen sehr großen Respekt!


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 karued92 4. April 2018 
 

Große Freude

Dieser Schritt der 7 Diözesanbischöfe (es gibt sicherlich auch mindestens so viele Weihbischöfe die das unterschreiben würden) erfreut mich mit großer innerer geistlicher Freude-v.a dass auch Schick unterschrieben hat (bei den anderen "Bayern" war es mir klar). Ob der Vatikan unter dieser Führung heute entscheiden wird ist fraglich-Marx war als K9 Kardinal ja nach der Entscheidung gleich in Rom und ob der Papst ihn da zur Seite genommen hat deswegen? Ich denke nicht, dass Marx so offensiv hätte handeln können ohne Rückendeckung von ganz oben-bei Benedikt wäre das ja nicht möglich gewesen. Oder vielleicht hat ihm Franziskus (wie einst zu Kasper als er ihn nach seinem Vortrag vor den kardinälen um Rat bezüglich seines weiteren Verhaltens und Vorgehens fragte) gesagt: du bist frei und ein Mann der Unterscheidung; handle danach.
Ja heute erfüllt sich das Schriftwort:alles was verborgen war, wird offenbar werden (u.a der Modernismus, Ungehorsam unter den letzten Pontfikaten uvm.)


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 M.Schn-Fl 4. April 2018 
 

Kardinal Woelki

Ich hoffe jetzt sehr, dass auch hier ab sofort über Kardinal Woelki anders geredet wird.


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 doda 4. April 2018 

Denn 'Mehrheit' ist nicht gleich Rechtmäßigkeit und schon gar nicht per se Wahrheit


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 Stephaninus 4. April 2018 
 

Schweres Zerwürfnis?

Ich finde, dass muss nicht unbedingt so interpretiert werden, sondern kann auch einfach als eine Art , die die Minderheit verlangt, verstanden werden. Oder liege ich da falsch? Wie auch immer: Ich finde es sehr gut, dass die Sache nach Rom geht.


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 wedlerg 4. April 2018 
 

Mehr Infos bitte!

Handelt es sich um das Dokument, das hier von Kardinal Müller kritisiert wird: http://kath.net/news/62936

wenn ja, wer hat sich dagegen gewandt und warum?

WEnn es so ist, dass einige der Bischöfe schwere Bedenken gegen den Einzelfallkurs des Dokuments vorbringen, dann dürfte der Vatikan nicht der richtige Ansprechpartner sein.

Kardinal Koch dürfte das Dokument ablehnen - weil es schon kirchenrechtlich nicht haltbar ist. Der Papst wird es begrüßen, trägt es doch seine "Einzelfallhandschrift".

Man fragt sich, was sich Kardinal Marx eigentlich denkt. Offenbar gar nichts mehr. Kreuz ablegen, Positionen aus fadenscheinigen Gründen aufgeben, Politik machen - etwas anderes scheint ihm nicht mehr im Sinn zu sein.


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