Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  2. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  3. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  4. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  5. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  6. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  7. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  8. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  9. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  10. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  11. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  12. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  13. Tantum ergo Sacramentum
  14. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  15. 'Ich würde mir gerne Sorgen machen, aber ich mache mir keine'

‚Laetare’ – der Grund der Freude des Christen

11. März 2018 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: die Gewissheit der Liebe Gottes trotz ll unserer Grenzen und Schwächen. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) „Laetare Ierusalem: et conventum facite omnes qui diligitis eam: gaudete cum laetitia, qui in tristitia fuistis: ut exsultetis, et satiemini ab uberibus consolationis vestrae“: Angelus am vierten Fastensonntag, „Rosensonntag“.

In seiner Ansprache vor dem traditionellen Mittagsgebet konzentrierte sich Papst Franziskus auf das Tagesevangelium (Joh 3, 14-21) und stellte sich die Frage nach dem Grund dieser großen Freude.

Es sei Gottes große Liebe für die Menschheit, wie uns das heutige Evangelium sage: „Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat“ (Joh. 3,16). Diese Worte, die Jesus im Gespräch mit Nikodemus gesprochen habe, fassten ein Thema zusammen, das im Mittelpunkt der christlichen Verkündigung stehe: selbst wenn die Situation verzweifelt erscheine, greife Gott ein und biete dem Menschen Heil und Freude. Gott stehe nämlich nicht abseits, sondern „tritt in die Geschichte der Menschheit ein, um sie mit seiner Gnade zu beleben und zu retten“.


Wir seien aufgerufen, auf diese Verkündigung zu hören und die Versuchung abzulehnen, uns selbst als sicher zu betrachten, auf Gott verzichten zu wollen und absolute Freiheit von ihm und seinem Wort zu fordern. Wenn wir den Mut fänden, uns selbst als das zu erkennen, was wir seien, „erkennen wir, dass wir dazu berufen sind, mit unserer Gebrechlichkeit und unseren Grenzen umzugehen". Dann könne es passieren, dass wir von der Angst vor dem Morgen, von Angst vor Krankheit und Tod ergriffen würden. Dies erkläre, warum viele Menschen, die nach einem Ausweg suchten, manchmal gefährliche Abkürzungen wie den Tunnel der Drogen oder den Aberglauben oder verderbliche magische Rituale nähmen.

Das Kreuz Jesu sei die größte Offenbarung der Liebe Gottes. Gott sei größer als alle Grenzen und Schwächen des Menschen. Es sei wahr, "da sind diese Grenzen, diese Schwächen, diese Sünden, doch er ist größer als die Grenzen und Schwächen und Sünden. Vergesst das nicht: Gott ist größer als unsere Schwächen, unsere Untreue, unsere Sünden. Und wir wollen den Herrn bei der Hand nehmen, wir wollen auf den Gekreuzigten blicken und weitergehen".

„Maria, Mutter der Barmherzigkeit“, so der Papst abschließend, „gebe uns im Herzen die Gewissheit, dass wir von Gott geliebt werden, sie bleibe uns nahe, wenn wir uns allein fühlen, wenn wir versucht sind, uns den Schwierigkeiten des Lebens zu ergeben. Möge sie uns die Gefühle ihres Sohnes Jesus mitteilen, damit unser Weg durch die Fastenzeit eine Erfahrung der Vergebung, des Aufnehmens und der Nächstenliebe wird“.




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Angelus

  1. Die Gnade der Eucharistie: essen und gesättigt werden
  2. Der Sinn von Christi Himmelfahrt. Zwei Handlungen: Ankündigung der Gabe des Geistes und Segen
  3. Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch!
  4. Hören, kennen, folgen
  5. Die Zeit, mit Jesus neu anzufangen, mit ihm hinauszufahren
  6. Auch wir sind wie Thomas
  7. Die Wahrheit, die uns frei macht
  8. Bekehren wir uns vom Bösen, entsagen wir der Sünde!
  9. Die Verklärung und die Gnade der Wachsamkeit
  10. Die Versuchungen und der Kampf gegen das Böse







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  3. Eine Million Menschen zu Papstbesuch in Frankreich erwartet
  4. „Maria ist eine historische Gestalt, eine für Gott unendlich offene Person, eine Tochter Israels“
  5. Wollte gestohlenes Bild von Jesus zurückholen: Lebensschützer bei Marsch für das Leben verhaftet
  6. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  7. Buenos Aires macht Papstbesuch zum Feiertag
  8. Vatikan prüft Seligsprechungsprozess für spanisches Ehepaar
  9. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  10. Britisches Parlament stoppt Gesetz zur assistierten Sterbehilfe
  11. Zu jedem Zeitpunkt werden auf der Welt ungefähr 8.000 bis 9.000 Messen gefeiert
  12. Scharfe Kritik von Birgit Kelle an Leihmutterschaftsentschuldigung von Jens Spahn
  13. Kardinal Aveline: Motto von Leos Frankreichreise hat auch mit dem Lebensschutz zu tun
  14. Tantum ergo Sacramentum
  15. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz