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Der Trick mit dem ‚eucharistischen Hunger’

6. März 2018 in Interview, 38 Lesermeinungen
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Der geradezu gewaltsam konstruierte Fall eines ‚eucharistischen Hunger’ leidenden nichtkatholischen Mischehenpartners ist eine peinliche, melodramatische Inszenierung. Ein Gespräch mit Walter Kardinal Brandmüller. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Die deutsche Bischofskonferenz kündigte an: „Die Orientierungshilfe geht davon aus, dass in konfessionsverschiedenen Ehen im Einzelfall der geistliche Hunger nach dem gemeinsamen Empfang der Kommunion so drängend sein kann, dass es eine Gefährdung der Ehe und des Glaubens der Ehepartner nach sich ziehen könnte, ihn nicht stillen zu dürfen. Das gilt insbesondere für die Ehepaare, die ihre Ehe sehr bewusst aus dem gemeinsamen christlichen Glauben leben möchten und deren Ehe schon jetzt die Konfessionen verbindet. Hier kann ein ‚schwerwiegendes geistliches Bedürfnis’ entstehen, das es nach dem Kirchenrecht (auf der Grundlage von c. 844 § 4 CIC) möglich macht, dass der evangelische Ehepartner zum Tisch des Herrn hinzutritt, wenn er den katholischen Eucharistieglauben bejaht.

Deshalb ist die zentrale Aussage des Dokumentes, dass alle, die in einer konfessionsverbindenden Ehe nach einer reiflichen Prüfung in einem geistlichen Gespräch mit dem Pfarrer oder einer mit der Seelsorge beauftragten Person zu dem Gewissensurteil gelangt sind, den Glauben der katholischen Kirche zu bejahen sowie eine ‚schwere geistliche Notlage’ beenden und die Sehnsucht nach der Eucharistie stillen zu wollen, zum Tisch des Herrn hinzutreten dürfen, um die Kommunion zu empfangen. Wichtig ist: Wir sprechen über Einzelfallentscheidungen, die eine sorgfältige geistliche Unterscheidung implizieren."

*********

In einem Vortrag an der University of Notre Dame in Sydney (Australien) vom 24. Februar beschreibt und verurteilt der frühere Mitarbeiter der Kongregation für die Glaubenslehre P. Thomas Weinandy OFM den Angriff von präzedenzloser Schwere, den einige der von Papst Franziskus ermutigten „pastoralen“ Theorien und Praktiken gegen die „eine, heilige und apostolische“ Kirche und besonders gegen die Eucharistie, „fons et culmen“ des Lebens der Kirche selbst, hervorbrächten. Dabei bezog er sich vor allem auf umstrittene „liberale“ Interpretationen des Apostolischen Schreibens „Amoris laetitia“, dessen Betonung des „Gewissens des Einzelnen“, der besonderen Situation von „Einzelfällen“ und der „Unterscheidung und Begleitung“, die zu einer Gewissensbildung führen sollen.

Nun spricht auch die deutsche Bischofskonferenz in ihrer pastoralen Orientierungshilfe für die Begleitung von konfessionsverschiedenen Ehepaaren von „Einzelfallentscheidungen, die eine sorgfältige geistliche Unterscheidung implizieren“, „wenn es um einen gemeinsamen Kommunionempfang geht“. Dies führt zu verschiedenen Fragen. Ein grundlegendes Problem bildet der Begriff der „Unterscheidung“: wie soll dieser verstanden werden? Wie die Betonung des „Einzelfalls“?

Die deutschen Bischöfe erklären: „Die Orientierungshilfe geht davon aus, dass in konfessionsverschiedenen Ehen im Einzelfall der geistliche Hunger nach dem gemeinsamen Empfang der Kommunion so drängend sein kann, dass es eine Gefährdung der Ehe und des Glaubens der Ehepartner nach sich ziehen könnte, ihn nicht stillen zu dürfen“.

Nun: was soll man sich unter einem „eucharistischen Hunger“ vorstellen? Hat ein derartiger Begriff einen theologischen Hintergrund? Wie kann es da sogar zu einer „Gefährdung der Ehe und des Glaubens der Ehepartner“ kommen, wenn konfessionsverschiedene Paare nicht gemeinsam die Eucharistie empfangen können? Dann: schließt ein derartiger angenommener „Hunger“ nicht ein, dass sich in der Eucharistie der Gläubige mit der Kirche als „corpus mysticum Christi“ vereint? Sollte man demnach nicht besser mit dem nichtkatholischen Ehepartner „unterscheidend“ darauf hinarbeiten, dass er seinen Glauben an die eine Kirche bekennt, die in der katholischen Kirche „subsistiert“, wie das II. Vatikanische Konzil dies nennt?


Zudem stellt sich die Frage nach der Richtigkeit und Berechtigung des Hinweises auf Can. 844 CIC, besonders §4 und §5. Handelt der Kanon nicht eher von (orthodoxen) Kirchen, die zwar von Rom getrennt sind, aber dasselbe Eucharistieverständnis haben? Und deren Sakramente allesamt "gültig" sind, da sie das Weihepriestertum kennen? Kann der im Kanon zitierte „Notfall“ einfach „zeitlos“ ausgeweitet werden, ohne damit dem Kanon zu widersprechen oder ihn einfach instrumentalisierend zu verfälschen und zu entleeren?

Es entsteht der Eindruck, dass nun unter der vordergründigen Behauptung des „Einzelfalls“ und des „Notfalls“ schleichend die Tür für eine allgemeine Interkommunion geöffnet werden soll. Dies aber widerspricht in dieser Form der Lehre der Kirche, dabei insbesondere den klaren Aussagen des heiligen Johannes Pauls II. in seine Enzyklika „Ecclesia de Eucaristia“ über die Eucharistie in ihrer Beziehung zur Kirche (17. April 2003) und der Lehre Papst Benedikts XVI, wie sie in seinem Nachsynodalen Apostolischen Schreiben „Sacramentum caritatis“ (22. Februar 2007) formuliert ist.

Und es stellt sich die weiterreichende Frage: wie kann/soll man sich diesen Drang zur Interkommunion vorstehen? Ist auch dies vielleicht Zeichen des von Weinandy festgestellten Angriffs auf die Eucharistie, das heißt auf das Wesen und den Mittelpunkt der Kirche? Macht die emotional aufladende Rede vom „eucharistischen Hunger“ und der Gefahr, die sich aus einem Nichtstillen dieses Hungers ergeben soll, nicht ein defizitäres oder wenigstens reduktives Eucharistieverständnis sichtbar, wo es weniger um das „corpus Christi“ geht als vielmehr um einen gemeinschaftlichen Akt des (symbolisch überladenen und ontologisch unterbelichteten) „Mahles“ geht?

Fragen über Fragen, verbunden mit Eindrücken und im Bewusstsein einer sich ausbreitenden relativistischen Mentalität, die die wichtigste Frage nach Wahrheit und Gerechtigkeit zugunsten von anderem Vordergründigen abdrängt und die Substanz als solche schädigen will.

Ein klärendes Wort scheint dringend notwendig zu sein. Der Theologe und Kirchenhistoriker Walter Kardinal Brandmüller ist hierzu wohl der beste Referenzpunkt. Und die Eminenz war bereit, sich in einem ausführlichen „Kamingespräch“ Gedanken zu machen.

Walter Kardinal Brandmüller

„Es geht also wieder einmal um die Spendung der heiligen Kommunion an nichtkatholische Christen-Ehepartner“, meinte der Kardinal mit seinem milden Lächeln, mit dem der fast 90jährige seinen Blick auf die Wirklichkeit in ihrer Geschichte und Aktualität zu richten gewohnt ist: „Da sollte man vorab einige Fragen stellen: Welche Rolle spielt dabei die Nicht-Zugehörigkeit zur Katholischen Kirche? Was ist eigentlich ‚Kirche’? Ein Unternehmen zwecks Weltverbesserung? Eine NGO für Lebenshilfe? In diesen oder ähnlichen Fällen wäre unsere Themafrage nach Kriterien wie Nützlichkeit, Machbarkeit, Erfolgschancen zu beantworten“.

„Nun aber ist ‚Kirche’ eine Wirklichkeit“, so Brandmüller weiter, „der diese Begriffe eher fremd sind. Die Kirche ist Werk Gottes, sie ist die sichtbare, erfahrene Gestalt, in welcher der Auferstandene Christus in der Welt sein Erlösungswerk fortsetzt. Das ist festzuhalten, wenn es um Kirche und allem mit ihr Zusammenhängendem geht. Und nun zur Themafrage zurück. Auch hier besteht akuter Klärungsbedarf. Viele sprechen da von ‚Abendmahl’. Da kommen dann Begriffe wie Mahlgemeinschaft, Einladung, Gastfreundschaft etc. ins Spiel. Das alles ist – in gewissem Sinn – wohl wahr. Aber: Eucharistie, Kommunion im katholischen und orthodoxen Verständnis ist etwas wesentlich anderes.

Nach katholisch-orthodoxer Überzeugung werden in der Feier der Eucharistie – der heiligen Messe – Brot und Wein wahrhaft, wirklich und ihrem Wesen nach in Leib und Blut Jesu Christi verwandelt. Am Abend vor seinem Leiden hat Christus Brot und Wein genommen und es den Jüngern gereicht: Nehmt und esst – trinkt: das ist mein Leib, das ist mein Blut, und: Tut dies zu meinem Gedächtnis. Gerade aber darum geht es, wenn von Kommunion die Rede ist. Es geht um den wahrhaft, wirklich und dem Wesen nach (also sinnlich nicht wahrnehmbar) gegenwärtigen Christus in der sinnlich wahrnehmbaren Form von Brot und Wein“.

„Kommunion ist also“, unterstrich Brandmüller, „die Vereinigung des erlösten Menschen mit dem im Mysterium gegenwärtigen Christus. Ein Geschehen, das sich in den existentiellen Tiefen des Gläubigen ereignet. Eben darum sagt der Apostel Paulus: ‚Wer also unwürdig von dem Brot isst und aus dem Kelch des Herrn trinkt, macht sich schuldig am Leib und am Blut des Herrn’. Wer dies tut, – so der Apostel – ‚der zieht sich das Gericht zu, indem er isst und trinkt’. Das also gilt es zu bedenken, wenn von fallweiser Zulassung zur Kommunion die Rede ist.

Wenn nun das Papier der Bischofskonferenz von Einzelfällen spricht, in denen ebendies möglich sein soll, so ist das an und für sich nur ein taktischer Schritt in Richtung Interkommunion mit Nichtkatholiken überhaupt. Ein Ziel, das vor allem Protestanten, aber auch einige katholische Bischöfe anstreben“. Der Kardinal blickte auf, das Lächlen war einem ernsten Blick gewichen: „Man nennt ein solches Vorgehen auch ‚Salami-Taktik’. Und: steter Tropfen höhlt den Stein. Eine ganz und gar unehrliche ‚Masche’, um zum eigentlichen Ziel zu kommen.

Der geradezu gewaltsam konstruierte Fall eines ‚eucharistischen Hunger’ leidenden nichtkatholischen Mischehenpartners ist eine peinliche, melodramatische Inszenierung, um nicht zu sagen ‚Kitsch’: ‚Man merkt die Absicht und man ist verstimmt’. Ein Christ, der wahrhaft nach der heiligen Kommunion verlangt, und der weiß, dass es keine Eucharistie ohne Kirche und keine Kirche ohne Eucharistie gibt, bittet um Aufnahme in die Kirche. Alles andere wäre fragwürdig und unehrlich. Die Kirche ist kein Selbstbedienungsladen, in dem man auswählt, was gefällt, und das andere im Regal stehen lässt. Hier gilt: ‚Alles, oder nichts’!“

„Alles oder nichts“... nun, genau diesem Anspruch sollte entgangen werden. Brandmüller weiter: „Und nun zieht man – auf einmal spielt sogar das sonst so verachtete Kirchenrecht eine Rolle – den Codex Iuris Canonici heran. In der Tat bestimmt dieser im Can. 844 §3, dass es einem katholischen Priester erlaubt ist, Lossprechung, Krankensalbung und Eucharistie orthodoxen Gläubigen, die in rechter Weise disponiert sind und darum bitten, zu spenden.

Und dann folgt in §4: ‚Wenn Todesgefahr besteht, oder nach dem Urteil des Bischofs oder der Bischofskonferenz eine andere schwere Notlage (!) dazu drängt, können diese Sakramente auch den übrigen, nicht in der vollen Gemeinschaft mit der katholischen Kirche stehenden Christen, die einen Spender der eigenen Gemeinschaft nicht ansprechen können (!!), und von sich aus darum bitten – sofern sie bezüglich dieser Sakramente den katholischen Glauben bekennen und in rechter Weise disponiert sind (!!) –, gespendet werden’“.

Für den Kardinal „ist offenkundig, dass hier an Situationen wie Todesgefahr, Gefangenschaft usw. gedacht ist. Man denke nur an die Situation in den Gestapogefängnissen nach dem 20. Juli 1944, aber, bitte, nicht an einen undefinierbaren ‚eucharistischen Hunger’. Und: was heißt ‚in rechter Weise disponiert’? Damit ist Freiheit von schwerer Sünde und ehrliche Absicht, das Sakrament zu empfangen, gemeint“. Zu fragen wäre dann für Brandmüller auch, „warum ein Nichtkatholik, der die oben genannten Bedingungen erfüllt, und sich nicht in einer Notlage befindet, nicht einfach um Aufnahme in die Kirche bitten soll.

Und der Kardinal sieht die eigentliche Gefahr: „Der üble Trick bei der genannten Argumentation besteht darin, Regelungen für existentielle Extremsituationen auf den normalen Alltag auszuweiten. Ehrliches ökumenisches Bemühen verschmäht derartige Winkelzüge“. Denn:

„Es ist die Wahrheit, die frei macht. Und ganz zum Schluss: Die Kirche kann mit den Sakramenten nicht einfach tun, was sie will: Der Apostel Paulus sagt: ‚So soll man uns betrachten: als Diener Christi und als Verwalter von Geheimnissen Gottes’. Verwalter. ‚Von Verwaltern aber verlangt man, dass sie sich als treu erweisen…’, sagt der Apostel Paulus“.

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Archivfoto Walter Kardinal Brandmüller


Foto oben (c) kath.net


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Lesermeinungen

 Christophorus. 12. März 2018 

Wo steht denn daß der evangelische Ehepartner

unbedingt eine konsekrierte Hostie erhalten muß ?

Wenn man z.B. an evangelische Christen nicht konsekrierte Hostien austeilt dann hat doch jeder das was er haben will.


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 lesa 7. März 2018 

@Schlegl: Danke für Ihren Einwand. Die ökumenischen Bemühungen entsprechen dem tiefsten Anliegen des Herrn. @Senfkorn: So manche Verwischungen, die jetzt im Gange sind, machen Ihre Ablehnung verständlich. Aber man darf wiedereinmal "das Kind nicht mit dem Bade ausschütten." Vielleicht sollten wir viel mehr darum beten!
"Lebendiger Gott,
komm und mache unsere Seelen
zu Tempeln deines Geistes.
Heilige uns, Herr. Taufe deine Kirche ganz und gar mit Feuer, damit ihre Spaltungen bald enden und sie vor der Welt aufgerichtet sei als Säule und Stütze deiner Wahrheit. Heilige uns, Herr!" (aus einem Gebet einer ökumen. Gemeinschaft).


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 niko-laios 7. März 2018 
 

Äpfel nicht mit Birnen vergleichen

Sehr geehrter Msgr. Schlegl, es geht bei der ökumenischen Kritik nicht um die alten Kirchen des Orients, sondern um die Evangelischen "Kirchen" in Deutschland und Österreich. Ich habe da so meine Erfahrungen aus mehreren Pfarreien mit oft mehreren Evangelischen Gemeinden. Man ist gerne bei den Katholiken, denn die füllen die Kirche beim Ökum. Gottesdienst. Im übrigen muß man sich nicht mit kath. Liturgie herumschlagen, da diese Gottesdienste durchweg auch als ev. Gottesdienste durchgehen würden. Wichtig ist auch der Konsens, alles gleich in der Gewichtung, das geht bis zur Verwischung von Abendmahl und Eucharistie. Einige Mitbrüder halten dies für fortschrittlich. Ja der unüberlegte und naive Kontakt (Leider Normalfall) mit den Protestanten hat bei den Katholiken einiges verwischt im eigenen Glauben. Dagegen halten sich die Evangelischen als die bessere, fortschrittlichere und menschlichere Kirche. Die haben noch keinen Millimeter Boden in der Ökum. abgegeben. Sie fordern das von uns.


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 SCHLEGL 7. März 2018 
 

@ Senfkorn7

Sie irren sich sehr, wenn Sie behaupten, dass die Ökumene nur der Protestantisierung der katholischen Kirche diene. Ich habe in Österreich ganz andere Erfahrungen, nämlich mit der Stiftung "pro Oriente" durch den berühmten Kardinal- Erzbischof Dr. Franz König (1905-2004). Die Gespräche mit den altorientalischen Kirchen (Assyrer, Kopten, Äthiopier, Armenier, Westsyrer) und mit den Orthodoxen haben die gesamte Tradition der ersten 5 Jahrhunderte, beziehungsweise des 1. Jahrtausends viel klarer herausgestellt. Zwischen Papst Johannes Paul II und dem syrischen Patriarchen Mar Zakka Iwas II wurde Kommunionsgemeinschaft zwischen Katholiken und Westsyrern in bestimmten Fällen vereinbart, ebenso wie zwischen Benedikt XVI und dem assyrischen Katholikos Mar Dinkha IV. Also Vorsicht mit plakativen Behauptungen!Msgr. Franz Schlegl


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 Senfkorn7 7. März 2018 
 

@Krak d. C.

Sie habe es sehr gut erkannt. Evangelisch ist eigentlich Christentum in Light-Version. Mir hat eine katholische Jugendliche, die aus der Charismatischen Erneuerung kommt, erzählt, dass der ev. Gottesdienst (Baptisten) nur Gebet, Lobpreis und Predigt wäre. Es hätte ganz viel gefehlt. Alles was dort war kannte sie schon aus der Charismatischen Erneuerung und fand es zu oberflächlich.

Darum gibt es auch nicht wirklich eine Ökumene. Es gibt ja keine echte Schnittmenge. Die Evangelen müssten nichts weglassen, nur die Katholiken.

Also ist Ökumene nicht anderes als Protetantisierung der katholischen Kirche.

Schade finde ich es, dass viele den Anteil, den die Katholiken mehr haben nicht prüfen. Teilweise wegen Vorurteile verkündet durch Medien und heutige Pharisäer, die um Ihre Macht fürchten.

Es geht doch einzig und allein um das Seelenheil, nicht ums Rechthaben. Wie kann man bloß sein eigenes und noch schlimmer, dass von Anderen aufs Spiel setzen.

Komm Heiliger Geist, komm


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 kreuz 7. März 2018 

ja @ Leibnitz

die (viele) dt. Bischöfe leben auf einem fremden Planeten, obwohl -oder gerade weil!- sie "nah am Menschen" sein wollen?
Sie waren noch nie soweit weg von ihren Schäfchen, die sich ihren Halt anderswo suchen müssen.
sehr gruselig.


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 leibniz 7. März 2018 
 

Derlei Heuchelei ist wirklich kaum noch zu überbieten! Wie kann man einen Hunger nach etwas haben, an das man gar nicht glaubt? Wie viele Prozent der nicht einmal 10% der Katholiken, die am Sonntag in die Messe gehen, glauben denn überhaupt daran, dass die Hl. Kommunion mehr ist als bloßes Brot?
Und wie viele Prozent leben davon in einer konfessionsverschiedenen Ehe?
Langsam glaube ich, dass ein Großteil unserer Bischöfe ganz bewusst aus der Kirche eine rein weltliche Institution machen wollen. Es ist gruselig!


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 Senfkorn7 7. März 2018 
 

Eucharistischer Hunger

Warum sollte man den haben?
1. Man glaubt das in der Eucharistie Jesus ist, aber dann wird man katholisch.
2. Man möchte durch das nach Vorne-gehen die indirekte Soziale Anerkennung, das Gefühl des Dazu-Gehörens.

Die von der 2. sollten Ihren Wunsch reflektieren und sich mit den Unterschieden zwischen katholisch und evangelisch, besonders in Bezug auf die Sakramente auseinandersetzen.

Wenn sie die katholische Lehre dann noch immer ablehnen, dann bitte auch nicht die Eucharistie schänden.

Nicht nur sie, sondern auch, die Bischöfe der Bischofskonferenz werden sich für die Schändung von Jesus vor Gott verantworten müssen.

Danke Herr Brandmüller für die Aufdeckung der Anstiftung zur Blasphemie.

Von diesem Papst erwarte ich nicht, dass er diesen Bischöfe Konsequenzen ausspricht.

Kürzlich habe ich in einem Sprüchebuch eine Lebensweisheit entdeckt.

Wenn der "Gute" zum Bösen schweigt, dann steckt er mit dem Bösen unter einer Decke.

Wie wahr!


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 Chris2 7. März 2018 
 

Sind wir doch ehrlich:

Bei den mesten Betroffenen geht es darum, bem "Gemenschaftsmahl" auch gemeinsam mit dem Partner und mit (fast) allen anderen zum "Heilig Brötle" zu gehen. Sonst würde man ja "stigmatisiert" werden. So verursacht ein herausgenommener Eckstein den Nächsten. Und die, die eine ernsthafte Sehnsucht nach der Eucharistie verspüren, werden sowieso katholisch. Problem gelöst.


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 Ginsterbusch 6. März 2018 

@JP2B16

Ja, unbedingt!
Er ist mir danach auch noch eingefallen.
Sie haben Recht.


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 Fatima 1713 6. März 2018 
 

"Eucharistischer Hunger"

ist meiner Ansicht nach die irrige Meinung ein "Recht" auf die Kommunion zu haben.


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 carolus romanus 6. März 2018 

Kein Einzelfalltrick

wird es für die einzige verbliebene Sünde geben, bei der die Barmherzigkeitstheologie nicht greift: das Nicht-Bezahlen der Kirchensteuer.
Das musste sein, weil es wahr ist.


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 carolus romanus 6. März 2018 

„Notlage, Eucharistischer Hunger, Einzelfall“

Alles als dringende pastorale Notfälle deklariert und durch die sogenannte Barmherzigkeitstheologie der unendlichen und bedingungslosen Liebe Gottes gerechtfertigt, die jede Sünde ungeschehen machen soll. Mit dieser Masche werden bisherige schwere Sündentatbestände weggewischt: Ehebruch, „Scheidung“ und Konkubinat, Kommunion im Zustand der fortgesetzten Sünde, Kommunion für alle, Segnung homosexueller „Partnerschaften“, usw.
Am Ende wird die Glaubenslehre zerstört sein und ein Trümmerfeld zurückbleiben.
Eminenz, wie hatten Sie Recht: bei AL ging es paradigmatisch „um die Wurst“.


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 ThomasR 6. März 2018 
 

Vaticanum II unterstrich Bedeutung der Laien in der Kirche

Mögen sich heilige Laien von heute finden, die nach der Promulgation durch Ortsbischofe und Publizierung von dem letzten Edictum von DBK in den Amtsblättern der einzelnen Diözesen über das Rekursverfahren in Rom die Rechtmäßigkeit von dem Edictum formal überprüfen lassen. Dann wird es alles für das Kirchenvolk klar.


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 myschkin 6. März 2018 
 

Die Eminenz

argumentiert mit intellektueller Frische. Das hohe Alter des Herrn Kardinal gibt zwar von vielen Jahren der Gelehrsamkeit Zeugnis, sein Denken hat aber nach wie vor einen Elan, den manche Menschen selbst in Zeiten der Jugend nicht hatten. Was soll man etwa Kardinal Brandmüllers Argumentation entgegenhalten, wenn der sog. eucharistische Hunger dermaßen ist, wie beschrieben: Ja, mein Gott, dann ist die Konversion zur katholischen Kirche doch die logische Konsequenz. So einfach löst sich das Problem nämlich! Und nebenbei: Die Gedankenlyrik vom eucharistischen Hunger wurde auch noch als Kitsch-Bild entlarvt. Zu solch treffender Analyse muss man offenbar sehr jung oder sehr alt sein.


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 Chris2 6. März 2018 
 

Todesgefahr bei Nichtkommunion?

Es kann nur absolut dreist genannt werden, wenn man 844 § 4 CIC als Begründung heranzieht (wie gute Kasspatzn bis zum Abriss überdehnt) . Die postdeutsche Internationalkirche unter Marx wird immer häretischer. Nomen est [eben doch] Omen...


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 MAN 6. März 2018 
 

Klar, so ist es

Bevor ich beim Lesen des Artikels zu dem Part von Kardinal Brandmüller kam habe ich für mich schon gedacht, dass das reinster Blödsinn ist.
Wer einen solchen angeblichen Hunger hat, der wird freiwillig Katholisch.
Ist doch logisch.
Es ist schon beinahe eine Frechheit, dass man so Sachen an den Haaren herbeizieht. Ich würde mich schämen.


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 Stephaninus 6. März 2018 
 

Kardinal Brandmüller

entlarvt eine Chimäre, mindestens aber einen konstruierten Fall, der in der Realität wohl mehr oder minder inexistent sein dürfte.


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 JP2B16 6. März 2018 
 

@Ginsterbusch, eine Ergänzung sei mir erlaubt:

Der deutsche emeritierte Kurienkardinal Paul Josef Kardinal Cordes gehört sicherlich ganz ohne Frage auch dazu!


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 Kurti 6. März 2018 
 

Deswegen werden ja auch manche Kardinäle wie Kasper

von Protestanten bzw. protestantischen Freikirchlern gelobt, weil sie alles mögliche Katholische dahingeben wollen. Dabei haben diese Protestanten keinerlei Ahnung, was die Kommunion bedeutet und daß die Kommunion auch den Stand der Gnade voraussetzt, anders gesagt, daß viele vorher beichten müßten. Seit wann beichten die Protestanten bei einem katholischen Priester? Die müssten doch zuerst katholisch werden.


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  6. März 2018 
 

eigentlich doch ganz einfach

wer Hunger nach der Eucharistie verspürt und diese empfangen möchte, der kann doch dann auch katholisch werden. Es gibt in der evangelischen Kirche nichts positives, was ein evangelischer Christ bei einem Übertritt zur katholischen Kirche aufgeben müsste. Alles, was positiv an der evangelischen Kirche ist, gibt es auch in der katholischen Kirche. Und noch vieles darüber hinaus.


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 elisabetta 6. März 2018 
 

Der "geistliche Hunger" nach dem Empfang der Hl. Kommunion...

...müsste bei den Betreffenden eigentlich bewirken, zum katholischen Glauben konvertieren zu wollen. „Missionierung“ ist längst tabu, obwohl gerade hier wegen des angeblichen geistigen Hungers gute Voraussetzungen gegeben wären. Aber was macht die DBK? Sie ignoriert ganz einfach die Voraussetzungen für den Empfang der Hl. Kommunion, indem schon ein ernstes Gespräch mit einem Priester genügt und der "Einzelfall" ist genehmigt. (Einzelfall wird Regelfall) In den Augen und Köpfen dieser Bischöfe gibt es unter den Protestanten offensichtlich keine "schweren" Sünder. Für konfessionsverschiedene Ehepartner ist der geistliche Hunger nach dem gemeinsamen Empfang der Hl. Kommunion maßgeblich, wobei der "gemeinsame“ und nicht der „würdige“ Kommunionempfang das Wichtigste ist, der nach katholischer Lehre die Beichte schwerer Sünden voraus setzt. Bei den Protestanten wurde das Bußsakrament gestrichen – also geht es auch „ohne“. Sind sich die Bischöfe der Tragweite ihres Ansinnens bewusst?


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 trueman 6. März 2018 

Wenn man die Leibesfülle so mancher Hirten ansieht, wundert es nicht,

dass ihnen scheinbar permanent der Terminus "Hunger" in den Sinn kommt :-)
Wenn man sich vorstellt, dass die Bischofskonferenz derartige "Notlagen" als bereits ausreichend für die Kommunion ansieht und sich vorstellt, was wirkliche Notlagen sind (wenn ich etwa an albanische Katholiken in der kommunistischen Verfolgungszeit vorstelle, die sich heimlich zur Heiligen Messe trafen und dabei ihr Leben riskierten, oder wenn die Märtyrer im alten Rom wegen ihrer Teilnahme an der Eucharistie getötet wurden), dann ist das schon eine Banalisierung von Notlagen, die seines Gleichen sucht. Vielleicht erhöht es das Kirchenbeitragsaufkommen, wenn man auch etwas ("heiliges Brot") zurückbekommt und das scheint ja das primäre Ziel mancher Hirten zu sein...


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 niko-laios 6. März 2018 
 

Ökumenische Weichspüler

ich bin seit über 30 Jahren in der Seelsorge tätig, und überrascht was es im Bezug auf dem sog. eucharistischen Hunger geben soll. Ca. 90-95% der Nochkatholiken haben diesen Hunger offenbar nicht, da sie die Eucharistiefeier meiden. Und wenn sie tatsächlich einmal in die Kirche müssen laufen sie ohne Verstand in der Herde zur Kommunion. Auch die Beispiele der ev. Ehepartner scheinen mir nicht durchdacht, oder konstruiert. Wer sich in einer Kirche engagiert, sonntags tatsächlich mit seinem Partner zur Messe kommt, kann nicht wirklich auf ev. Lehren verweisen. Hier stellt sich die Frage, wenn man Kommunion glaubt, wieso ist man dann in der ev. Kirche und konvertiert nicht? Hier würde es den "halbkatholischen" Bischöfen anstehen das Augenmerk darauf zu richten und in Richtung Konversion zu arbeiten. Doch in Deutschland ist theologische Seelsorge nicht gewünscht. Menschliche Bedürfnisse sind wichtiger. Man blickt lieber auf den ökum. Konsens als auf die Lehre der kath. Kirche.


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 Bernhard Joseph 6. März 2018 
 

Die Menschen"kirche" nimmt immer deutlicher Gestalt an

Der Abfall vom Glauben an Gott beginnt mit der Vermenschlichung der Kirche als bloßer Institution, in der einige Bischöfe nach Belieben schalten und walten können. Eine solche Kirche ist aber nichts weiter als ein Fata-Morgana des Heils. In ihr wirkt nicht der Heilige Geist, sondern der Ungeist des Menschengemachten, der die Hoffnung auf Erlösung zur bloßen Karikatur werden lässt. Eine schlimmere Verunstaltung des Glaubens kann man sich wohl kaum vorstellen.

Dass der Papst dieser tiefen Krise des katholischen Glaubens nichts entgegensetzt, ja diese noch durch unklare Formulierungen verstärkt, ist bedrückend und eine schwere Bürde für alle, denen der katholische Glaube noch der einzig wahre Heilsweg ist.

Der angebliche "eucharistische Hunger" ist genau besehen doch nichts anderes als eine Verballhornung der Eucharistie zum Konsumgut. Nicht der Glaube hungert da, sondern der Schein einer Gemeinsamkeit, die schon vom Ansatz her falsch gedacht ist. Diese Bischöfe sind keine guten Hirten!


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 st.michael 6. März 2018 
 

Tricks und Taeuschungen

Diese Finte von der DBK hat nur zum Ziel, alle die sowieso zur Kommunion gehen, auch mit dem Maentelchen der Rechtfertigung zu umhuellen.
Es ist auch ein Manifest der Faulheit und Feigheit, aktiv und offensiv die Konversion zu predigen, WEIL die katholische Lehre die allein seligmachende ist.
So aber ist man "everybodys darling und damit everybodys Depp" (Zitat FJ Strauss)
Kardinal Brandmueller hat absolut Recht, aber leider als Emeritus keinerlei Befugnis mehr.
Von der DBK bekommt er ein muedes Laecheln geschenkt, man nimmt ihn nicht ernst.


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 Federico R. 6. März 2018 
 

Eigenartig – merkwürdig – sonderbar

Hinter all den angeblich aus pastoralen Gründen nötigen Tricks, die zur Zeit wie Pilze hohen Toxizitätgrades allüberall aus dem Boden schießen (das Pilzmyzel scheint sich schon weit ausgebreitet zu habe), steckt nichts anderes als (schlecht) kaschierte Lüge. Und wer ist der „Vater der Lüge“? Jeder kennt seine diversen Namen. Sogar der Papst in Rom nennt ihn des Öfteren beim Namen. Das ist das Eigenartige,Merkwürdige, Sonderbare an der ganzen Situation derzeit.

In diesem Zusammenhang stellt sich auch noch die Frage nach einer uns möglicherweise noch bevorstehenden Apotheose des Dr. Martin Luther - als zukünftigem Übervater der RKK.


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 sartone 6. März 2018 
 

Ich glaube nicht, dass die Bischöfe so naiv sind und wirklich denken, dass alle Gläubigen/Menschen ein perfekt gebildetes Gewissen haben und den gesamten Glauben der Kirche bestätigen. Es ist unverständlich, warum ständig die Gewissensentscheidungen der Gläubigen/Menschen angerufen werden, als ob es so wäre! Das Gewissen ist keine Instanz a priori. Hier befindet man sich bei Kant, aber nicht im katholischen Glauben. Nicht dem Gewissen hat man Rechenschaft abzulegen, sondern Gott.
Das wissen die Bischöfe, ignorieren es aber, um ihre liberale Linie weiterfahren zu können - sehr zum Unheil vieler Seelen, denn wer unwürdig die heilige Eucharistie empfängt, isst (und trinkt) sich die eigene Verdammnis. Jeder Gläubige, der wirklich seinem Gewissen folgt, muss ganz klar von der Eucharistie Abstand nehmen, falls er sich in einer "irregulären Situation" befindet. Ein anderes Urteil kann es gar nicht geben!


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 Smaragdos 6. März 2018 
 

Taktik, unehrliche Masche, Salami-Taktik, üble Tricks, Winkelzüge...

Wie wahr das alles ist, was Schwibach und Brandmüller sagen! Taktik, unehrliche Masche, Salami-Taktik, üble Tricks, Winkelzüge... das alles trifft ja auch auf AL zu, wo es um die Kommunion an WvG und somit Ehebrecher geht.

In beiden Fällen - Kommunion an Protestanten oder WvG - geht es darum, dass die Kirche auf die Menschen zugeht. Das ist ja gut und recht. Das Problem jedoch ist, dass sie mitnichten zur Umkehr aufgefordert werden, sondern dass sie bequem in ihrem Sessel sitzen bleiben können und man ihnen die Sakramente sozusagen hinterherwirft, sogar das größte aller Sakramente, die Eucharistie!

Das scheint der Kern der Veränderungen von PF zu sein, der sogenannte "Paradigmenwechsel": nicht mehr die Sünder müssen umkehren, sondern die Kirche! Sie muss den Sündern hinterherlaufen und ihnen um jeden Preis die Sakramente spenden. (Denn was heute noch als Einzelfall verkauft wird, ist morgen schon die Regel, siehe Handkommunion.) Demnächst gibt es ein "Recht" auf Sakramente... :(


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 Rolando 6. März 2018 
 

Hl. Kommunion

Es ist leider in der kath. Kirche zu einer protestantischen Verwässerung des rechten Glaubens an die Hl. Eucharistie gekommen. Es fehlt die Ehrfurcht vor diesem Sakrament, was sich durch die wenigen bis teilweise gar keine Hl. Beichten ausdrückt. Der Leib Christi wird oft heiliges Brot genannt, oder die Betonung der Mahlgemeinschaft. Viele wissen nicht was sie empfangen, (Katholiken), sowie viele nicht wissen, was sie zu empfangen versäumen, (Protestanten). Daher das Ertrotzen durch fadenscheinige Argumente, (wer dadurch seien Ehe oder seinen Glauben gefährdet sieht, hat von Jesus nichts begriffen!). Da geht es wieder um Sündenerk. und Sündenbew., wer das hat, geht recht disponiert zum Empfang des Leibes Christi, wer es nicht hat, weiß nicht was er tut, er will halt auch das Händchen aufhalten. In einer ökumenischen Versammlung fragte der evang. Pastor, warum bei den Katholiken nicht Brot und Wein ausgeteilt werden, er versteht nicht, das in der Hl. Hostie Jesus mit Leib u Blut ganz is


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 lesa 6. März 2018 

Sentimentalität ist kurzlebig

Danke! Die Konkretion entspricht der Menschwerdung Christi. Sie verleiht der Wahrheit und der Liebe Schutz und Bestand. Sentimentalität baut auf Illusionen auf. Glaube und Vernunft gehören zusammen.


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 AlbinoL 6. März 2018 

Von der Sakrametnalen Beichte ganz zu schweigen.,..


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 Devi 6. März 2018 
 

Der Trick

Ja ,dieser Kardinal ist ein Liebhaber der katholischen Kirche,ohne Wenn und Aber! Ein echter Priester ein echter Katholik.Kardinal Brandmüller ,Gott segne Sie. Devi


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 kreuz 6. März 2018 

vergelts Gott Kard. Brandmüller

"Der geradezu gewaltsam konstruierte Fall eines ‚eucharistischen Hunger’ leidenden nichtkatholischen Mischehenpartners ist eine peinliche, melodramatische Inszenierung, um nicht zu sagen ‚Kitsch’: ‚Man merkt die Absicht und man ist verstimmt’."

Sie drücken aus, was (auch) ich beim ersten Lesen dieses Textes empfunden habe.

und für alle die es vertragen können: diese Feststellung der DBK stimmt für sich allein schon: als eines von 1000 Problemen die zu bewältigen sind.

aber: DIESES Thema qualitativ (stimmt nicht) und vor allem quantitativ (das ist gelogen!!) an die erste Stelle zu setzen, das haut dem Fass doch den Boden raus.
das Vertrauen ist schon lang dahin, nicht aber in aufrechte Menschen wie Kard. Brandmüller.
also herzl. Dank nochmal.


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 ThomasR 6. März 2018 
 

Für die Wirksamkeit der letzten Entscheidung der DBK

und die Möglichkeit diese Entscheidung in der pastoralen (liturgischen)Praxis zu Gunsten von Nichtkatholiken anzuwenden
ist ihre Promulgation auf der Ebene der einzelnen Diözesen durch den jeweiligen Ordinarius, inkl. Publizierung im Amtsblatt der jeweiligen Diözese notwendig.
Dann (erst nach der Publizierung) steht es auch jedem Gläubigen zu, Rekurs gegen diese Entscheidung von seinem Ordinarius nach Rom einzulegen.
Es liegt momentan allein in den Händen von dem jeweiligen Ordinarius ob er die Entscheidung von DBK in eigenem Bistum promulgiert oder auch nicht.
Ob dann die Möglichkeit besteht die Hlg.Kommunion auch diesen in der Katholischen Kirche getauften Christen zu spenden, die aufgrund der Kirchensteuerabgabe aus der Kirche ausgetreten sind, ist noch abzuwarten?
oder nur an die nichtkatholischen Christen, die Kirchensteuerabgabe leisten (EKD?) oder auch an Mitglieder von den Freien Gemeinden?
DBK ist erfreulicherweise noch kein Überbischof über alle Bischöfe. Es ist traurig.


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 bernhard_k 6. März 2018 
 

Vergelt's Gott vielmals!

Nun, Kardinal Brandmüller hat eben auch die 5 Dubia unterzeichnet. Er ist ein Leuchtturm der absoluten Sonderklasse! Welche Wohltat ... Gottes reichsten Segen und Schutz für diesen mutigen Hirten!


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 Ginsterbusch 6. März 2018 

Ein wahrhaft katholischer Kardinal aus Deutschland

Der letzte aus diesem Land, der mutig und ehrlich die Wahrheit verkündet!
Ohne rumzueiern.
Vielleicht sollte sich Kardinal Müller ein Beispiel nehmen.
Für mich persönlich sind diese Beiden die letzten katholischen Kardinäle aus unserem Heimatland.
Die anderen deutschen Kardinäle sind keine Hirten mehr, eher zum gruseln.


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 girsberg74 6. März 2018 
 

Besser hätte ich die Sache nicht formulieren können.

"Der geradezu gewaltsam konstruierte Fall eines ‚eucharistischen Hunger’ leidenden nichtkatholischen Mischehenpartners ist eine peinliche, melodramatische Inszenierung."

Umso schlimmer für die, dieses Projekt mit aller Gewalt zu einem Abschluss bringen wollen.


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