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Das Baby lebt – die Mutter lässt sich taufen

26. Februar 2018 in Familie, 3 Lesermeinungen
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Australien: Als Baby Mark wegen Hirnhautentzündung mit dem Tod rang, sagte der Vater des Kindes zu seiner unreligiösen Partnerin: „Glaub an Gott, denn Gott kann ein Wunder tun“ – Mark hat inzwischen Lähmung und Blindheit hinter sich gelassen


Brisbane (kath.net) Die Mutter wird in der Osternacht die Taufe durch Erzbischof Mark Coleridge empfangen, genau am ersten Geburtstag ihres Sohnes. Der „Catholic Leader“, das katholische Blatt des Erzbistums Brisbane (Nordost-Australien), berichtete von diesem bewegenden Schicksal. Mark Yi Hoang war nach seiner Geburt in akuter Lebensgefahr, seine Mutter Jazz Yue Yi Li sah, dass er trotz der medizinischen Behandlung dreimal zu atmen aufhörte. Bei dem Baby wurde eine schwere Streptokokken-Infektion festgestellt, was bei ihm zu einer Hirnhautentzündung und weiteren Komplikationen führte. Bisher hatte sie nicht an Gott geglaubt, doch ihr katholischer Lebensgefährte Joseph Hoang sagte in dieser verzweifelten Situation, dass Beten in das Einzige wäre, was die beiden jetzt noch tun könnten. „Joseph war da und sagte, glaub an Gott, denn Gott kann ein Wunder tun. Er wird ihn uns nicht beerdigen lassen.“ Sie begann zu beten. Marc lebte am nächsten Morgen noch.


Nun sprachen die Ärzte davon, dass er einen schweren Hirnschaden davongetragen haben könnte, sie sprachen von Lähmung oder Blindheit. Tatsächlich konnte sich das Baby trotz aller medizinischen Stimulation sieben Monate lang nicht bewegen. Zu dieser Zeit dachte die Mutter nicht darüber nach, in die Kirche zu gehen, „doch Joseph sagte, ich solle gehen und ich solle immer an Wunder denken“. Der Glaube ihres Partners ermutigte sie und sie begann einen Einführungskurs in den katholischen Glauben in ihrer Gemeinde. Der Gemeindepfarrer ermutigte sie, für die Wiedergesundung ihres Sohnes zu beten und leitete sie sanft durch die Vorbereitungen des Katholischwerdens.

Baby Mark wurde getauft, als die Mutter im Taufbewerberkurs war. Nun ging es richtig los: Mit acht Monaten konnte das zuvor bewegungslose Kind sitzen und seinen Kopf selbständig hochhalten. Mit zehneinhalb Monaten krabbelt er und zieht sich ins Stehen hoch. „Er ist wie ein normales Kind“. Noch immer hat er allerdings Sehstörungen, doch auch hier bessert sich der Zustand. „Letzten Monat konnte er uns nicht sehen, und jetzt sieht er uns, er lächelt uns sogar an, wenn wir ein Geräusch machen“, erzählt die Mutter. Für sie ist „ein Wunder geschehen. Das lässt mich glauben.“ Immerhin befürchtete sie zunächst, dass das Kind sterben werde, dann, dass er für immer im Rollstuhl sitzen könnte. „Ich habe nur gebetet – man muss kräftig beten und einfach glauben, dass ein Wunder geschehen kann“.

Link zum Beitrag im „Catholic Leader“ mit Fotos:



Foto oben: Symbolbild


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