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Kritik an SPD-Ideen zur „Einwanderungsgesellschaft“

23. Februar 2018 in Kommentar, 5 Lesermeinungen
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„Statt sich um eine Transformation unserer Gesellschaft zu bemühen, sollte sich die politische Linke endlich mal Gedanken über die Folgen des sich vermehrt ausbreitenden fundamentalen Islams in Deutschland machen.“ Gastbeitrag von MdB Sylvia Pantel


Berlin-Düsseldorf (kath.net/pl)
Das von der Friedrich-Ebert-Stiftung herausgegebene und unter dem Vorsitz von Aydan Özoguz verfasste Papier „Leitbild und Agenda für die Einwanderungsgesellschaft“ entspricht einer Vorstellung, die ich nicht teile und die mir Sorge bereitet. Die SPD zeichnet darin ein Bild unseres Landes, welches suggeriert, wir hätten keine Kultur, die uns geprägt hat und die es wert sei, aufrecht erhalten zu werden.

Wer Deutschland als ein Land darstellt, das angeblich schon immer ein Einwanderungsland gewesen sei, der hat sich mit unserer Geschichte nicht richtig auseinandergesetzt. Wie es der Cicero-Kolumnist Alexander Grau bereits treffend formuliert hat, ist die „Flucht von Marienbad nach Regensburg doch etwas anderes als die von Damaskus nach Osnabrück.“ Es ist durchaus wahr, dass in unsere Gesellschaft immer mehr Menschen aus sprach- und kulturfremden Regionen eingewandert sind. Diese hatten jedoch auch den Willen, sich zu integrieren.


Anstatt sich um eine Transformation unserer Gesellschaft zu bemühen, sollte sich die politische Linke endlich mal Gedanken über die Folgen des sich vermehrt ausbreitenden fundamentalen Islams in Deutschland machen. Meines Erachtens kann ein gutes Zusammenleben nur dann gelingen, wenn sich die zugezogen Menschen aus anderen Kulturen in die Mehrheitsgesellschaft integrieren und nicht andersherum.

„Einen grundgesetzkonformen Weg für die Ausweitung des Wahlrechts“, wie es im Papier der Friedrich-Ebert-Stiftung gefordert wird, lehne ich ebenfalls entschieden ab. Dies würde auch eine Änderung des Artikel 20 unseres Grundgesetzes bedeuten, was meines Erachtens zu keiner Zeit zur Debatte stehen darf. Statt eine Grundgesetzänderung anzustreben, erwarte ich eine Grundgesetztreue von allen Menschen, die in unserem Land leben.

Sylvia Pantel ist Bundestagsabgeordnete, CDU-Politikerin, fünffache Mutter und Katholikin. Sie gehört dem Bundesvorstand der Frauen Union an, außerdem ist sie Mitglied im „Berliner Kreis“, einem Zusammenschluss wertkonservativer Politiker aus CDU und CSU.

CDU-Bundestagsabgeordnete Sylvia Pantel vor dem Deutschen Reichstag


Die CDU-Bundestagsabgeordnete Sylvia Pantel im Interview: ´Die CDU muss wieder konservativer werden!´


Foto MdB Sylvia Pantel (c) Sylvia Pantel


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