Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  2. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  3. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  4. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  5. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  6. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  7. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  8. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  9. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  10. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  11. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  12. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  13. Abtreibungsbefürworter begehen Farbanschlag auf Malteserklinikum in Flensburg
  14. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  15. Fast der gleiche Glaube?

Spadaro: Kirchenstrafe für katholischen Sender EWTN

23. Februar 2018 in Weltkirche, 55 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Italienischer Jesuit und Papstvertrauter Antonio Spadaro leitete eine Twitternachricht weiter, in der ein Interdikt für den katholischen Fernsehsender gefordert wird, bis dieser sich von seinem Moderator Raymond Arroyo trennt.


Rom (kath.net/LSN/jg)
P. Antonio Spadaro SJ, der Herausgeber der Zeitschrift La Civiltà Cattolica, hat eine Twitternachricht weitergeleitet, die ein Interdikt für den katholischen Nachrichtensender EWTN verlangt, bis diese ihren Moderator Raymond Arroyo kündigt. Spadaro gilt als Vertrauter von Papst Franziskus.

Der Aufruf zum Interdikt kam ursprünglich von Anthony Annett, Assistent des Direktors der Kommunikationsabteilung des Internationalen Währungsfonds. Annett hatte auf die Sendung „World Over“ vom 15. Februar Bezug genommen, die Arroyo moderiert hatte. Seine Gäste waren Robert Royal und der Kirchenrechtler Gerald Murray.


In der Sendung hatten die drei einen Vortrag von Spadaro an der Georgetown University kritisiert, in dem dieser die Diplomatie von Papst Franziskus gelobt hatte. Weitere Diskussionsthemen war die Chinapolitik des Vatikans und die Seminarreihe von Kardinal Blase Cupich zu „Amoris laetitia“. Arroyo hat in „World Over“ wiederholt bestimmte Entwicklungen in der Kirche unter Papst Franziskus kritisiert.

Annett hatte die „Angriffe“ auf Spadaro und Cupich als „totalen Krieg“ gegen das Pontifikat von Papst Franziskus bezeichnet. Es sei Zeit, ein Interdikt gegen EWTN zu erlassen, bis der Sender sich von Raymond Arroyo getrennt habe. Spadaro hatte Annetts Nachricht ohne Kommentar weitergeleitet.

Ein Interdikt ist eine schwere Kirchenstrafe, welche die Betroffenen vom Empfang der Sakramente ausschließt und ihnen jeden Dienst bei der heiligen Messe oder anderen gottesdienstlichen Feiern sowie die Spendung der Sakramente untersagt.

Das EWTN-VIDEO:




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Medien

  1. YouTube-Star "MrWissen2go" räumt Fehler bei Corona-Berichterstattung ein
  2. CSU-Generalsekretär Huber kritisiert den "Bayrischen Rundfunk" wegen Bericht über muslimische Mode
  3. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  4. Nach einseitig negativer Darstellung des Christentums – Programmbeschwerde an ZDF
  5. Welt: „Vorwurf der sexuellen Belästigung – ORF-Chef tritt mit sofortiger Wirkung zurück“
  6. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
  7. Wenn das 'Drehbuch' schon vorher feststeht
  8. Gebetshaus Augsburg reagiert mit Stellungnahme auf ARD-Doku „Die hippen Missionare“
  9. Kardinal Müller: „Von Anfang an ist Radio Maryja zu einer Stimme in dieser modernen Wüste geworden“
  10. „Ich wünsche mir gebildete Laien!“ – Newman hätte Martin Lohmann als Beispiel genommen







Top-15

meist-gelesen

  1. Wo Begegnung zur Zivilisation der Liebe wurde. Die Armen als Fleisch Christi
  2. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
  3. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  4. Fast der gleiche Glaube?
  5. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  6. Slowakei: Papst Leo XIV. grüßt die Teilnehmer des Nationalen Marsches für das Leben in Bratislava
  7. Kardinal Koch zu Israel und Gaza: Ehrlich miteinander sprechen
  8. Wenn die Liebe das Gesetz des Kalküls durchbricht…
  9. Stanislaus-Kostka-Wallfahrt von Wien nach Rom erreicht ihr Ziel
  10. Papst: In der Seelsorge auf das Wesentliche konzentrieren
  11. Bruder von Leo XIV.: Papst hilft bei der Steuererklärung
  12. Bischof an Jugend: "Licht des neuen Afrikas liegt in euch"
  13. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  14. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  15. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz