22 Februar 2018, 09:30
Papst Franziskus zieht die meisten Besucher an
 
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Bisherigen Rekord von rund 1,6 Millionen Besuchern bei Papstaudienzen gab es in Franziskus' Antrittsjahr 2013 - Aktuell kommen jährlich etwa halb so viele

Rom (kath.net/KAP) Die meisten Besucher bei Papstaudienzen seit dem Jahr 2001 hat Papst Franziskus angezogen. Den bisherigen Rekord von rund 1,6 Millionen Teilnehmern gab es in dessen Antrittsjahr 2013, in dem allerdings auch Benedikt XVI. (2005-2013) zurücktrat. Das geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Übersicht des italienischen Internetportals "TrueNumbers" hervor. Etwas über eine Million Menschen wollten 2006 auch Benedikt XVI. sehen. Die Übersicht, die nach Aussage des Portals auf Vatikanangaben beruht, fasst dabei sämtliche Audienzen der Päpste im Vatikan zusammen: Generalaudienzen, Mittagsgebete sowie Privataudienzen für Gruppen.

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Das Jahr 2013 war wegen des Rücktritts von Benedikt XVI. und der Wahl von Franziskus für Vatikanbesucher ein besonderes Jahr. In den Folgejahren gab es für Franziskus 1,2 Millionen (2014), 0,7 Millionen (2015) und 0,8 Millionen (2016) Audienzteilnehmer.

Zu Benedikt XVI. kamen jährlich zwischen 400.000 und 730.000 Besucher. Johannes Paul II. (1978-2005) hatte in den letzten Jahren seines Pontifikats jeweils rund eine halbe Million Audienzteilnehmer.

Der Papst aus Polen hielt auch die meisten Generalaudienzen pro Jahr ab. In den letzten beiden vollen Jahren seines Pontifikats gab es noch jeweils 48 dieser Treffen, bei Franziskus jeweils 43 und 42 pro Jahr. Benedikt XVI. hielt von 2006 bis 2012 jeweils zwischen 42 und 45 Generalaudienzen ab. Mit Ausnahme der Sommermonate Juli oder August sowie längerer Papstreisen finden die Generalaudienzen mittwochs auf dem Petersplatz oder in der Audienzhalle Paul VI. statt.

Das private Portal "TrueNumbers/I Veri numeri" wird von einer Gruppe italienischer Journalisten sowie IT-Experten betrieben. Ihre Beiträge meist grafisch aufbereiteter Daten basieren nach eigenen Angaben auf frei zugänglichen Quellen öffentlicher und privater Institutionen und Organisationen.

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