18 Februar 2018, 12:11
Kehrt um und glaubt an das Evangelium!
 
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Franziskus: Versuchung – Umkehr – Glaube an das Evangelium, der Weg durch die Fastenzeit. Das Kommen des Reiches Gottes und der Kampf gegen den Teufel. Von Armin Schwibach

Rom (kath.net/as) Angelus am ersten Fastensonntag. In seiner Ansprache vor dem Mittagsgebet kommentierte Papst Franziskus das Tagesevangelium. Dieses beinhalte drei Themen: die Versuchung, die Umkehr, das Evangelium (Mk 1,12-15).

„Und sogleich trieb der Geist Jesus in die Wüste. Jesus blieb vierzig Tage in der Wüste und wurde vom Satan in Versuchung geführt“. Jesus gehe in die Wüste, um sich auf seine Sendung in der Welt vorzubereiten. Er bedürfe nicht der Umkehr, aber als Mensch werde er dieser Prüfung unterzogen, für sich, um dem Willen des Vaters zu gehorchen, für uns, um uns die Gnade zu schenken, die Versuchungen zu besiegen.

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Diese Vorbereitung bestehe im „Kampf gegen den Geist des Bösen, das heißt den Teufel“. Auch für uns sei die Fastenzeit die Zeit eines derartigen geistlichen Kampfes. Leider sei Satan immer in unserem Dasein am Werk, wo es zu Gewalt, Ablehnung des Anderen, Verschossenheit, Kriegen, Ungerechtigkeiten komme: "all dies sind Werke des Teufel.

Nach der Versuchung in der Wüste beginne Jesus, das Evangelium zu verkünden: „Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um und glaubt an das Evangelium!“. In unserem Leben sei die Umkehr ständig notwendig, und die Kirche lasse uns dafür beten. Nie seien wir ausreichend auf Gott ausgerichtet und müssten immer unseren Geist und unser Herz zu ihm wenden. Dazu bedürfe es des Mutes, alles abzulehnen, was uns vom Weg abbringe: die falschen Werte, die uns täuschten, indem sie auf niederträchtige Weise unseren Egoismus anzögen.

Dagegen müssten wir auf den Herrn vertrauen, auf seine Güte und auf seinen Plan der Liebe für einen jeden von uns. Die Fastenzeit „ist eine Zeit der Buße, ja, aber sie ist keine traurige Zeit!“. Es handle sich um ein frohes und ernstes Engagement, um uns unseres Egoismus zu entledigen und uns entsprechend der Gnade der Taufe zu erneuern.

Allein Gott könne das wahre Glück schenken. Das Reich Gottes sie die Verwirklichung all unserer tiefsten und echtesten Wünsche, denn es ist gleichzeitig Heil des Menschen und Herrlichkeit Gottes. So seien wir eingeladen, aufmerksam auf diesen Aufruf Jesu zur Umkehr und zum Glauben an das Evangelium zu hören, ihn umzusetzen und an das Evangelium zu glauben: „wir werden ermahnt, mit Engagement den Weg nach Ostern zu beginnen, um immer mehr die Gnade Gottes aufzunehmen, der die Welt in ein Reich der Gerechtigkeit, des Friedens und der Brüderlichkeit verwandeln will“.

Nach dem Angelus bat der Papst die Gläubigen um ihr Gebet für die Fastenexerzitien der Römischen Kurie, die am heutigen Nachmittag in Ariccia beginnen werden.

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