17 Februar 2018, 11:00
In Bukarest entsteht größte orthodoxe Kirche auf dem Balkan
 
Legionaere
 
WEITERE ARTIKEL ZUM THEMA 'Orthodoxie'
Auch Ökumenischer Patriarch Bartholomaios I. wird an der feierlichen Weihe der "nationalen Kathedrale" Ende November 2018 teilnehmen - Die Glocken für das orthodoxe Gotteshaus kommen aus Österreich.

Bukarest (kath.net/ KAP)
Der Ökumenische Patriarch Bartholomaios I. wird bei der Weihe der neuen rumänisch-orthodoxen "nationalen Kathedrale" in Bukarest einer der Konzelebranten sein. Dies teilte der rumänische Patriarch Daniel laut orthodoxer Nachrichtenagentur "Basilica" offiziell mit, wie die Stiftung "Pro Oriente" am Donnerstag berichtete. Im Hinblick auf den Baufortschritt der Kathedrale sagte Patriarch Daniel, dass die Arbeiten zu 80 Prozent bereits vollendet seien. Die Feiern zur Weihe der neuen Kathedrale werden fünf Tage dauern, von 25. bis 30. November.

Werbung
messstipendien


Die neue Patriarchalkathedrale wird als die größte orthodoxe Kathedrale der Balkanhalbinsel angesehen, "größer als die Hagia Sophia in Konstantinopel und die St. Sava-Kathedrale in Belgrad". 6.000 Gläubige sollen in der Kathedrale Platz finden, zehn Mal so viel wie in der jetzigen relativ kleinen Patriarchalkathedrale. Der Baukomplex der Kathedrale wird auch zwei Pilgerhotels und eine große Armenküche umfassen. Die Bauarbeiten an der Kathedrale haben 2007 begonnen.

Patriarch Daniel hatte die Einladung an den Ökumenischen Patriarchen bereits beim Konzil von Kreta ausgesprochen. Auch die Oberhäupter der anderen autokephalen Kirchen werden zur Eröffnung der Kathedrale erwartet, die der Auferstehung Christi und dem Heiligen Andreas (der am Beginn des Christentums in der Dobrudscha das Evangelium verkündet hatte) geweiht sein wird. Unter den Konzelebranten wird voraussichtlich auch der Moskauer Patriarch Kyrill I. sein.

Die metallene Dachkonstruktion werde im Zeitraum von Juli bis Ende September installiert werden, die - in Österreich gegossenen - Glocken zwischen August und Oktober. Ende Oktober werden die Kreuze auf den Kuppeln der Kathedrale montiert, zum selben Zeitpunkt werden auch die Bronzetore an den Haupteingängen eingehängt.

Copyright 2018 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung auf ein Konto in Ö, D oder der CH oder via Kreditkarte/Paypal!









kath.net ist Teilnehmer des Partnerprogramms von Amazon EU, das zur Bereitstellung eines Mediums für Webseiten konzipiert wurde, mittels dessen durch die Platzierung von Werbeanzeigen und Links zu Amazon.de Werbekostenerstattung verdient werden kann.

Lesermeinungen zu diesem Artikel anzeigen und Kommentar schreiben


 
App play store iTunes app store Jetzt kostenlos herunterladen! mehr Infos Instagram

meist kommentierte Artikel

Affären, Macht und Intrigen? (121)

Australien berät Aufhebung des Beichtgeheimnisses bei Missbrauch (54)

Die neue Würde, die Jesus der Frau schenkt (48)

Kardinal Brandmüller: Papst hatte Dubia-Brief erhalten! (43)

"Was die Nazis machten, heute tun wir das mit weißen Handschuhen" (39)

Tagung: Ist Gold in Liturgie noch zeitgemäß? (37)

„Bistum Genf droht wegen des Papstbesuchs der Konkurs“ (30)

Deutsche Bundespolizei weist ab sofort bestimmte Flüchtlinge zurück (29)

Scharfe Kritik an Totendiamanten durch Berliner Bischöfe (27)

Die Verführung der niederträchtigen Kommunikation, die zerstört (25)

Salzburg: Neupriester Reves vermittelt Ostkirchen-Spiritualität (22)

Zwei Donnerschläge aus Rom (20)

Ohne Islam-Reform droht Islamisierung Europas (18)

Islam-Vorsitzender: Integration nicht nur auf Flüchtlinge abwälzen (13)

„Wir werden den Tod von Alfie niemals akzeptieren!“ (13)