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Papst liest "zum Schutz seiner Gesundheit" keine kritischen Blogs

15. Februar 2018 in Aktuelles, 79 Lesermeinungen
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Manchmal komme der Widerspruch "von Leuten, die glauben, die wahre Kirchenlehre zu kennen und sie beschuldigen dich der Häresie", so Franziskus.


Rom (kath.net/KAP) Papst Franziskus ist laut eigener Aussage über kritische Beiträge zu ihm im Internet informiert, liest solche aber nicht persönlich. "Um meiner geistigen Gesundheit Willen lese ich die Internetseiten dieser sogenannten 'Widerständler' nicht", sagte er im Gespräch mit Ordensleuten. Er wisse, wer dahinter stehe und wenn es etwas "sehr Ernstes" gebe, werde er darüber informiert, so der Papst. Er suche zunächst immer den Dialog, wenn dies nicht möglich sei, bete er für die Betroffenen. Franziskus äußerte sich bei einem Treffen mit Mitbrüdern aus dem Jesuitenorden während seiner Südamerikareise im Jänner; Auszüge des Gesprächs wurden am Donnerstag in der italienischen Tageszeitung "Corriere della Sera" veröffentlicht.

Generell gefalle ihm das Wort "Widerständler" nicht, so Franziskus. "Es ist leicht zu sagen, dass es Widerstand gibt, und nicht zu merken, dass in dieser Auseinandersetzung auch ein Funken Wahrheit stecken könnte." Er versuche immer, genau zu unterscheiden; dies helfe ihm dabei, die Dinge zu relativieren. Oft stelle sich heraus, dass es im Grunde um Missverständnisse gehe. Manchmal komme der Widerspruch jedoch auch "von Leuten, die glauben, die wahre Kirchenlehre zu kennen und sie beschuldigen dich der Häresie", so Franziskus.

Wenn in dem, was gesagt und geschrieben werde, nichts "spirituell Gutes" sei, bete er für diese Menschen. Besonders enttäuscht sei er, wenn er sehe, dass es ganze "Widerstands-Kampagnen" gebe.

Der Papst verwies darauf, dass Veränderungen stets auch von Kritik begleitet würden. "Das berühmte 'das haben wir schon immer so gemacht' regiert überall, es ist eine große Versuchung, die wir alle schon erlebt haben." So gebe es etwa auch heute noch Versuche, das Zweite Vatikanische Konzil (1962-1965) "zu relativieren, zu verwässern".

Copyright 2018 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 leibniz 19. Februar 2018 
 

@Philipp,
ich habe über Mozart und die Freimaurer geschrieben. Zum Thema :Franziskus und die Freimaurer " habe ich kein Wort geschrieben!!


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 phillip 19. Februar 2018 
 

„Sie wissen aber schon, dass das, was Sie hier über Mozart schreiben, eine Legende ist!?

Ad leibnitz. Vereinnahmung Mozarts Legende!? Ebenso wenig wie die Richtlinien von Freimaurern an die katholischen Freimaurer-Bischöfe. - Effektive März 1962 - (the Aggiornomento of Vatican II), überarbeitet 1993. Diese Richtlinien verpflichten alle Freimaurer, die in der Kirche arbeiten, in 33. Punkten zu konkreten Handlungen. Darunter u.a. folgende: Der Priester soll sich bei der hl. Messe niemals niederknien, noch Kniebeugen machen (11.); Verkündet, daß die Ortsbischöfe die zuständigen Autoritäten sind (21.); Sagt den Menschen, daß sie diesen Kirchenführern gehorchen müssen und beschuldigt alle, die Fragen stellen, als Ungehorsam gegenüber der kirchlichen Autorität. (30); Gebt dem Papst die höchste Macht, (31.); Erklärt die früheren Dogmen für falsch, außer dem Dogma der Unfehlbarkeit des Papstes (32.); Alle Untergebenen des Papstes sollen kämpfen, um die eine „Weltreligion“ zu verbreiten (33.) Betrachten Sie das Verhalten (Tun und Unterlassen) PF´s im Lichte der 33. Punkte.


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 Federico R. 19. Februar 2018 
 

Um aber wieder auf den Ausgangspunkt ...

... der Diskussion hier zurückzukehren, nämlich zu den Aussagen des Papstes auf die Fragen seiner jesuitischen Mitbrüder: Der Orden soll doch dem Vernehmen nach zu den Geistes-Eliten der Kirche gehören. Eine beinahe schon rhetorische Frage: Was bewegt nun ausgerechnet die Jesuiten dazu, in ihrem Journal die intellektuell eher schwachen, an manchen Stellen sogar etwas unterstrukturierten Franziskus-Sager der Weltöffentlichkeit preiszugeben? Vielleicht hat der mediengeschulte P. Hagencord SJ von Radio Vatikan/deutsch dazu eine plausible Erklärung. Wäre doch sensationell, wenn er dazu mal posten würde. Aber vielleicht wär‘s auch ein lohnender neuer Buchauftrag für den Papstkenner Andreas Englisch – möglicher Titel „Die unsäglichen Papst-Sager!“ ... 😉


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 Federico R. 19. Februar 2018 
 

Auch von mir noch ein kleiner Beitrag ...

... zur entbrannten Diskussion ums Sekundärthema Mozart-Freimaurer-Päpste-Kirche. Auch ich liebe Mozarts Musik sehr - wegen ihrer bezwingenden Harmonien, ihres unerschöpflichen Reichtums an Einfällen, ihrer scheinbaren Schwerelosigkeit ... Über das Wesen, besser wohl Unwesen, der Freimaurerei weiß ich, offen gestanden, recht wenig. Aber dass Mozarts musikalische Größe ein Gottesgeschenk, somit Gnade war und kein Produkt der Freimaurerei, dürfte eine Binsenwahrheit sein.

Aber dass Mozart - ganz nebenbei und etwas „exkursiv“ - der Prototyp eines Wassermanns ist, hat weder mit christlichem Glauben noch mit Freimaurerei noch mit Sterndeuterei zu tun, ist wohl eher eine amüsante Laune der Natur. - Ich bin übrigens selbst im Sternbild des Wassermanns geboren, erste Dekade (wie auch F. Mendelssohn und F. Schubert), und stehe deshalb datumsmäßig ganz nahe bei Mozart – natürlich auch gefühlsmäßig. Seine Musik ist’s, die fasziniert ... 😊


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 Zeitzeuge 17. Februar 2018 
 

"Sonst würde der Teufel nicht soviel daransetzen, Widerstand zu leisten"!

Natürlich kenne ich dieses Papst-Zitat!

Eigentlich wollte ich mir einen Kommentar
hierzu verkneifen, aber jetzt sage ich klar und deutlich, daß mir schon der Gedanke an "adversus" kommt.

Dann will also der Teufel verhindern, daß Todsünder den Leib Christi empfangen? Die Menschen, welche die verbindliche, überlieferte Lehre verteidigen, arbeiten also dem Teufel zu? Das darf doch wohl nicht war sein!
Die meisten Armen sind übrig. keineswegs frommer
als die große Masse, das ist ein Mythos!

Donoso Cortes sagte einmal im 19. Jahrhundert "Es wird eine Zeit kommen,
da sagt die Lüge zur Wahrheit, du bist die Lüge".

Alle Kritiker der konservativen Papstkritiker sollten einmal die einschläigen Enzykliken wie Casti connubii, Humanae Vitae, Familiaris consortio und Veritatis splendor nicht nur lesen, sondern durcharbeiten!

Gute Wille vorausgesetzt, kann jeder dann erkennen, wo die Brüche zur verbindlichen, überlieferten Lehre AL! liegen, siehe auch die Dubia, die klassisch die Lehre darlegen!


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 Maxim 17. Februar 2018 
 

Mozart

Mein...hat mich gefragt:
Wie kommt man von Papst Franziskus zur Auseinandersetzung um Mozart?
Liebt der Papst Mozart,weil er Freimaurer ist oder liebt er nur seine Musik? Benedikt XVI liebt die Musik von Mozart! Noch Fragen?


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 Zeitzeuge 17. Februar 2018 
 

Im Unterschied zur Mafia hat Papst Franziskus bisher

gegenüber der Freimaurerei nicht so klar und eindeutig gesprochenen!

Warum nicht, entzieht sich natürlich meiner Kenntnis!

Am 14.03.2013 erklärte Gustavo Riffi, Großmeister des "Grande Oriente Italia" u.a.:

"Con Papa Francesco n u l l a sara piu come prima!"

"Mit Papst Franziskus wird nichts mehr sein wie vorher!"

Quelle u.a.: grandeoriente.it

Erinnert sei auch an die Scalfari-Interviews!

Mehr möchte ich dazu nicht sagen, da ich nicht gerne spekuliere, sondern
mich an Fakten orientiere, kirchlich
an der in Schrift und Tradition verkündeten, überlieferten Glaubenslehre, an die auch der Papst gebunden ist, innerweltlich an nachprüfbare Fakten!


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 Hadrianus Antonius 17. Februar 2018 
 

Knetterjeck

"Starke Frömmigkeit": nun ja, wenn man Knieschwäche und Beleidigung der Gottesmutter so umschreiben will...
Die Frömmigkeit war so "stark", daß kleinen Jungs gewaltiges Fluchen beigebracht wurde.
@leibniz @Veritatis Splendor:
Betr.Freimaurerei: Haben Sie sich wohl gut informiert?
Haben Sie wohl alle Publikationen der argentinischen Bischofskonferenz gelesen?
Wissen Sie was sich im domus Sta. Marta abspielt?
Wo steht der Satz "Ipse harmonia est?

B.Barros, "Don Mercedes" und Julio Cesare Grassi lassen grüssen.


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 Bentheim 17. Februar 2018 
 

Mozart und die Freimaurer

Ich möchte zu den vielen Äußerungen über Ratzinger, über Mozart und die Freimaurer nur eine Tatsache hinzufügen: Papst BXVI. hatte in seiner päpstlichen Wohnung bekanntlich auch ein Klavier, auf dem er nach eigenen Worten Musik von Mozart spielte.
Das zeigt, wie bedeutungslos das Verhältnis Mozart-Freimaurer für die Kirche heute ist.
Wer dennoch daraus ein Thema machen möchte, der muss die Quellen vorlegen, aus denen hervorgeht, wie zu Mozarts Zeit sich die Kirche über die Freimaurer expressis verbis äußerte und die Freimaurer über die Kirche. Ob diese Quellen hergeben,wie das Verhalten und die Motive Mozarts in der hier anstehenden Frage zu beurteilen sind, ist fraglich.
Ratzinger hätte sich den Titel "Mozart der Theologie" auch verbieten können, hätte es einen plausiblen Grund dafür gegeben.


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 kreuz 17. Februar 2018 

lb. @leibnitz

schön Sie wieder mal zu lesen, zu selten in letzter Zeit...
ich habe es "spaßig" gesagt, und ich wünschte, Sie hätten (Sie haben es philosophisch gesagt) nicht recht.
aber Sie haben natürlich recht.
""And some of you are harmonies to all the notes I play;
Although we may not meet still you know me well" (Al Stewart)

deswg meine Frage an Sie (der viell gründlicher nachdenkt als ich): was ist das für eine Disharminie im Vatikan?

herzl. Grüße

www.kathtube.com/player.php?id=25654


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 phillip 17. Februar 2018 
 

"Wie hieß denn der Freimaurer, welcher Mozart zur Abfassung des Requiems veranlasste"

Mozart sprach bekanntlich des Öfteren aus, dass er vergiftet sei, und wisse, dass das “Requiem,” das er in Auftrag bekam, das Zeichen der nahen Vollstreckung des Logenurteils sei, denn er sagte, dass es “sein eigenes Requiem” sei. Die Loge bediente sich des Dieners eines geisteskranken Grafen, der, dann in Schwarz gekleidet, Mozart den Auftrag überreichte. Nach dem Bericht Schacks sagte Mozart vor seinem Tode zu seiner Frau: “Ich fühle zu sehr, mit mir dauert es nicht mehr lange; gewiss hat man mir Gift gegeben! Ich kann mich von diesem Gedanken nicht loswinden. Habe ich nicht vorhergesagt, dass ich dies Requiem für mich schreibe?” Und was den Papst anbelangt, so vermitteln jüngste Vorgänge rund um die Malteser und Verhalten der Maurerei einige Anhaltspunkte für eine derartige Annahme; noch kein 100% Beweis, daher auch "ohne Schurz". Ihnen, leibniz, wird dieser Begriff mit Sicherheit auch bekannt sein, weswegen ich mir eine diesbezügliche Erläuterung ersparen kann.


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 Veritatis Splendor 17. Februar 2018 

Anmaßende Deutungshoheit?

Guten Morgen, liebe @lesa, vielleicht lesen´s ja doch nochmal mit :-)

Auch ein Tor wie ich (und jeder Unbefangene), kann ohne weiteres Fehler in der Lehre großer Kirchenlehrer entdecken. Je größer die Distanz, desto leichter.

So finde ich es eben wenig reflektiert, wenn zur Erklärung der ontologischen Gottessohnschaft, in Abgrenzung zum hellenistischen Götzenkult, die Jungfrauengeburt mal eben so zur Disposition gestellt wird.

PF ist wirklich manchmal schwer anzuhören (mit seinen Karnickel, Koprophilie usw. - Misstönen). Aber seine Intuition (im vollst. Interview) ist echt und wichtig:

„Eine Arme Kirche für die Armen. Die Armen sind nicht eine theoretische Formel der kommunistischen Partei, sie sind das Zentrum des Evangeliums! Ich spüre, dass der Geist uns auf diese Linie führt. Es gibt starke Widerstände, aber für mich ist die Tatsache, dass es sie gibt, ein Zeichen, dass das der richtige Weg ist. Sonst würde der Teufel nicht so viel daransetzen, Widerstand zu leisten.“


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 Veritatis Splendor 17. Februar 2018 

Franziskus und die Freimaurer

@Phillip & leibniz, schon bekannt? http://kath.net/news/58145

Wenn sich in der Musik, Malerei, Choreografie usw. tatsächlich alles auf mathematisch definierte, goldene Regeln zurückführen ließe, warum macht dann AI nicht (bald) die beste Kunst? Ein entscheidender Punkt ist eben INSPIRATION, welche mit m.E. unserm kreativen Person-Sein zusammenhängt.

Der schönste Reiz der Musik ist auch die stets neue Melodie: Off 14,3


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 lakota 17. Februar 2018 
 

@VeritatisSplendor

"Das sage ich nur, um Ratzinger gegenüber dem sprachlich „ungeschickteren“, aber in der Frömmigkeit starken PF etwas zu relativieren." Das ist der Punkt - relativieren. Genau darum kritisieren viele PF, weil er versucht, die Gebote Gottes und Worte Jesu zu relativieren.


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 phillip 17. Februar 2018 
 

Was hat übrigens eine Mitgliedschaft bei den Freimaurern mit der Qualität der Musik zu tun?

@leibnitz. Mein Gott, Walter. Natürlich vordergründig nichts! So war mein Post weder gemeint noch ist ein derartiger Vergleich aus meinem Text abzuleiten! daher für Sie noch einmal: Mozart ist mE ein typisches Beispiel dafür, wie Personen, die in der Öffentlichkeit eine erkennbare Akzeptanz finden und ihnen eine gewisse Genialität zugezählt wird oder von Natur aus haben, von der im Untergrund bzw Hintergrund agierenden, die Öffentlichkeit - warum wohl - scheuende "Intelligenzia", und zwar so lange wie nützlich, vereinnahmt werden. Wenn Sie, verehrter leibnitz, die Geschehnisse rund um Papst Franziskus aufmerksam beobachtet hätten, dann wäre Ihnen eine gewisse Parallelität zwischen ihm und der Freimaurerei wohl aufgefallen. Im Übrigen vermeine ich, ideologisch gesehen, hin und wieder Übereinstimmung - hier aus katholischer Sicht betrachtet - mit pseudoreligiösen, sozialromantischen Ansichten zu erkennen; Aktionen mit oder ohne Schurz?


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 huegel76 17. Februar 2018 

Was sind diese Äußerungen des Papstes?

Fake-News? Real-Satire? Naivität? Ahnungslosigkeit? Bösartigkeit?


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 hape 16. Februar 2018 

Gut gemeint ist noch nicht gut gemacht

Muss man BXVI abwerten, um PF aufzuwerten? Ich denke, das wird beiden nicht gerecht. Auch geht es nicht darum, PF als als Mensch zu verurteilen. Sicher ist er ein frommer Mann, keine Frage. Sicher ist er auch ein guter Seelsorger. Der Herr möge uns davor bewahren, einander zu verurteilen.

Die Kritik zielt also nicht auf die Person PF, sondern auf sein Verhalten und auf seine Entscheidungen. Die Kritik zielt auf seine Lehre und auf die „Reformprozesse“, die er einleitet und unumkehrbar machen will.

Das alles aber kann man durchaus anders sehen, als PF das tut. Seine Entscheidungen sind nun mal kritikwürdig. Und zwar aus guten Gründen. Das wurde von vielen Bischöfen, Philosophen und Theologen nun wirklich ausgiebig dargelegt (Stichwort Dubia).

Gut gemeint ist eben noch lange nicht gut gemacht. Insofern könnte PF eigentlich dankbar sein, dass es aufmerksame Gläubige gibt, die seine Reformen kritisch begleiten.


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 kreuz 16. Februar 2018 

mit der Frömmigkeit, lb. @ver.spl. ist es so

wie mit Essen, Kunst oder Musik.
es is G`schmackssache.
und darüber kann man nicht mal streiten.

www.kathtube.com/player.php?id=19263


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 Fatima 1713 16. Februar 2018 
 

Sowohl bei Komponisten

als auch bei Päpsten und Theologen gibt es gewisse objektive Kriterien, nach denen man ihr Können beurteilen kann. Daran möchte ich nur erinnern. Darüber hinaus hat natürlich auch der persönliche Geschmack seine Berechtigung.


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 lesa 16. Februar 2018 

Gute Nacht

@veritatis splendor: Zu Ihren Auslassungen mit Tenor "Deutungshoheit" über Theologisches von Ratzinger kann ich nun wirklich nur sagen : "O je, o je, hätte er geschwiegen. In der Bibel steht: "Der Tor schreit seine Narrheit heraus." Pardon, aber mit solchen Beurteilungen blamieren Sie sich heftig. Auch wenn man noch jung ist, sollte man ein bisschen denken, bevor man "spricht". Kann passieren. Und jetzt gute Nacht! Diesen thread ersparen wir uns lieber allerdings auch morgen. Das ist nun wirklich nur noch Zeitverlust.


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 Einsiedlerin 16. Februar 2018 
 

Treue zu Gott und zur Kirche

an alle, die hier Papst Franziskus in Schutz nehmen: Ja, das ist berechtigt, weil er von amtswegen der Stellvertreter Christi ist. Wenn ich aber z.B. an die hl. Caterina von Siena oder die hl. Birgitta von Schweden denke, die in einer sehr unruhigen Phase der Geschichte und des Papsttums den jeweiligen Päpsten eindringliche Briefe schrieben, bin ich der Meinung, dass sachliche Kritik wohl erlaubt sein muss. Es versteht sich von selbst, dass auch oder gerade Kritiker für den Papst und die Kurienkardinäle und überhaupt für alle Priester beten (sollen)!


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 Einsiedlerin 16. Februar 2018 
 

off topic: Mozart

Da Mozart hier ein paar Mal erwähnt wurde: Ich finde, dass der Freimaurer Mozart musikalisch total überbewertet wird. Wie Falco sel. sang: "Er war ein Rock-Idol" der damaligen Zeit. Ich für meinen Teil liebe Jakobus de Kerle.


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 Veritatis Splendor 16. Februar 2018 

Wer ist ohne Schwächen?

Natürlich ist Kardinal Ratzinger ein sehr redlicher und sprachlich meisterhafter Theologe mit enormem Wissensschatz.

In Ihrer mittelalterlichen Aufzählung, @leibniz, möchte ich persönlich noch Duns Scotus ergänzen. :-)

Der „frühe“ Ratzinger war noch kein makelloser Wunderkind-Mozart, bitteschön: http://www.kath.net/news/29945

Und bspw. die Erklärung zur biologischen Jungfräulichkeit Mariens (Einführung in das Christentum) oder seine diplomatische Einleitung zu Fatima III finde ich oberflächlich reflektiert. Es gibt noch weitere Disharmonien :-) seines Marienverständnisses, die ich hier aus gutem Grund nicht ausführen möchte…

Das sage ich nur, um Ratzinger gegenüber dem sprachlich „ungeschickteren“, aber in der Frömmigkeit starken PF etwas zu relativieren.

Auf die Absicht und den Inhalt kommt es vielmehr an und wenn man PF im ital. Original mitverfolgt, spürt man, dass er keine schlechten Absichten hat und auch ein wichtiger Nachfolger Petri ist.


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 phillip 16. Februar 2018 
 

Mozart war Freimaurer,... wussten Sie das?

@veritatis splendor. Ist Ihre Frage ernst gemeint? Jeder, der sich mit Gott auseinandersetzt, setzt sich zwangsläufig auch mit dem Affen Gottes, der Antikirche und damit auch mit der Freimaurerei auseinander! Ich bin der festen Überzeugung, dass Mozart und sein Genius von den Söhne der Finsternis - wie so viele, die in der blauen Maurer arbeiten und keine Ahnung von den wahren Zielen der roten haben - vereinnahmt und dann fallengelassen und beseitigt worden ist. Im Übrigen würde er von einem Freimaurer beauftragt, das Requiem für sich selbst zu komponieren.


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 Veritatis Splendor 16. Februar 2018 

off topic: Musik

Ich muss schon schmunzeln, @Philip, wie leicht man verurteilt wird.

Ich habe weder Radio noch TV - nur Heimkino für ausgewählte Filme :-)(Heavy Metal höre ich überhaupt nie!), weil es die Konzentration stört. Wenn, dann höre ich eben selten mal epische Orchester, wie die Music der unten genannten aktuellen Hollywood Künstler:

Howard Shore machte bspw. den Soundtrack zu Tolkiens Herr der Ringe Trilogie.

Wenn man den Teufel aber überall sehen möchte: Mozart war leider Freimaurer, und einige seiner Titel sind davon nicht ganz unbeeinflusst ("Zauberflöte"), wussten Sie das? Ist halt wirklich nicht alles schwarz/weiß und astrein :-)


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 Veritatis Splendor 16. Februar 2018 

Ich bitte um Verzeihung, liebe Dottrina...

...ich wollte Ihnen nicht wehtun - das tut mir leid! Und ich freue mich zu hören, dass Benedikt XVI so viel Gutes bei Ihnen bewirkt hat!

Der große hl. JPII hatte ja nicht ohne Grund diesen brillanten Theologen an seine Seite geholt und immer hoch geschätzt! Die exzellente "Dominus Iesus" Erklärung stammte ja auch aus seiner Feder...

Eins ist sicher, dem Teufel ist allemal daran gelegen, Zwietracht zu säen und die Herde vom Hirten zu entfernen - so oder so. Mt 16,16 aber auch Fatima und die gesamte echte Mystik des letzten Jahrhunderts lassen keinen Zweifel am Fortbestand und der unentbehrlichen Bedeutung des Papst-Amtes für die Kirche.


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 phillip 16. Februar 2018 
 

Wenn, dann höre ich aber lieber einmal epische Hollywood

@veritas blendor.
Vergessen Sie noch heavy Metal noch zu erwähnen? Damit wären Sie mit Franziskus und Maradiaga, die sich freudig mit dem Satanszeichen abbilden lassen, in guter Gesellschaft.


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 Dottrina 16. Februar 2018 
 

Liebe(r) Veritatis Splendor,

das, was Sie sagen, tut mir persönlich sehr weh! Wie kann man nur den wunderbarsten aller Päpste (ok, meine Meinung) so niedermachen? Ich könnte jeden Tag heulen, weil er nicht mehr unser Papst ist. Durch ihn wurde ich katholisch und danke unserem Herrgott dafür! Aber die Liebe zu meinem Papst kann mir keiner nehmen. Unser Benedikt IST schon jetzt für mich ein Heiliger und Kirchenlehrer. Auch, wenn es nicht einfach zu verstehen ist. Gott schütze meinen Papst Benedikt!!


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 lesa 16. Februar 2018 

Im Himmel herrscht Lobgesang

@veritatis splendor: Stimmt, wie man Musik empfindet ist zum Teil Geschmackssache. Die Wahrheit hingegen ist lebensnotwendig. Deswegen gibt es Menschen, die die Wahrheit, noch dazu wie Benedikt sie ausgedrückt hat, als Himmelsmusik empfinden. Wenn es derzeit nicht Ihres ist - kein Drama! Die Hörgewohnheiten und -Fähigkeiten, -vorlieben können sich im Laufe des Lebens ändern. Gottes Segen für Sie!


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 Hadrianus Antonius 16. Februar 2018 
 

@Bentheim Vielen Dank ;-)

Geehrter @Bentheim,
Sie haben vollkommen recht.
Nur wußte ich das schon;
" AT is short on water" ( ;-) )
Ich bewundere wirklich wie genau Sie das alles hier lesen und trotzdem so selten posten.
Den Pompeius haben Sie sehr höflich nicht beanstandet.


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 Veritatis Splendor 16. Februar 2018 

Musik = Geschmackssache :-)

Klar, „Väterchen Benedikt XVI“ nennt man den zarten Mozart der Theologie. Wenn, dann höre ich aber lieber einmal epische Hollywood Filmmusik à la Shore, Zimmer & Co, @lesa :-)

Beim 100% marianischen Totus-Tuus Papst Johannes Paul II spürten wir handgreiflich die kommende Zivilisation der Liebe und wir schwenkten voll jugendlicher Begeisterung Fahnen & Banner. Absolut unvergessen bleibt mir WJT Rom 2000…

Bei BXVI wurden wir dann aufgefordert, die Fahnen still herunternehmen (2011, Seligsprechung JPII) um seinen abgelesenen Worten andächtig lauschen zu können… Das war für mich der Sympathie-„Knacks“ nach einer durchwachten Nacht.

Ich verstehe nicht ganz, warum BXVI. derart nachgetrauert wird und schon zu Lebzeiten wie ein großer hl. Kirchenlehrer verehrt wird? Was genau ist Seine bezaubernde, neue Mozart-Melodie, der (be-)merkenswerte Schatz seines Pontifikats, dessen man sich in Jahren noch erinnern wird, ja? Vielleicht die originelle Regensburger Vorlesung + Bundestagsrede...


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 Veritatis Splendor 16. Februar 2018 

Entzug von Jesus = ideale Strafe für Unwürdige?

Lieber @Phillip, dass ich bis jetzt kaum etwas zu AL geäußert habe, liegt daran, weil ich selbst mit mir um die Wahrheit ringe, ehrlich!

Ich sehe die bedauerlichen Folgen der anthropozentrischen Wende überall und die un-spirituelle Dominanz historisch-kritischer Exegese. Ich warne immer vor Rahners omnipräsenten Irrtümern und litt persönlich unter dem realen Kommunismus. Darum liebe ich Johannes Paul II., er ist für mich der Held + die Referenz!

Was AL angeht: Mit einer (bescheidenen) Fußnote versucht PF den Eucharistieentzug sozusagen als „ideale Strafe“ zu hinterfragen und aufzuheben. Natürlich geht es da entschieden ums Seelenheil des Einzelnen. Denn Joh 6,53 ist sehr ernst: „Wenn ihr das Fleisch …NICHT esst und …Blut NICHT trinkt, habt ihr das Leben NICHT in euch.“ (Erst) Paulus hingegen warnt: „Wer also unwürdig von dem Brot isst und aus dem Kelch des Herrn trinkt, macht sich schuldig am Leib und am Blut des Herrn.“ (allerdings im Kontext zum Speisenverzehr!)


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 lesa 16. Februar 2018 

Im Nebel durchhalten

@veritatis splendor: "Es steht alles in den Büchern" Die Verkündigung von Benedikt XVI. so einstufen ... Nun, wer schwerhörig ist, kann nichts dafür. Er ist sehr zu bedauern. Bzw. kann ein Unmusikalischer die Schönheit der Musik unter Umständen nicht von einer Abfolge von Geräuschen unterscheiden. Schade für ihn. Vorsicht? Wer im Nebel die wahre Gefahr nicht mehr erkennt, vermag auch nicht zu beurteilen, wer ihr mutig entgegentritt (bzw. entgegengetreten ist) und wer selber vernebelt agiert. Unsere Kirche hat ein großes Problem mit der Wahrnehmung der Wirklichkeit.
@hape: Ja, genau das sind die Schuhe wir stecken. Viel Verkehrtes wird als unabdingbar hingestellt, als der Weg, den man jetzt anscheinend gehen muss. Vielfach haben Lüge und Verirrung die Macht. Selbst hervorragende Hirten sind verblendet und meinen, sich diesem Zugzwang beugen zu müssen, aber Gott sei Dank noch nicht alle. Viel Gebet, viele Opfer, viel Durchhalten - wie der Herr selber.


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 Bentheim 16. Februar 2018 
 

@Hadrianus Antonius

Der schöne lateinische Spruch beginnt nicht mit "Quisquid...", das es gar nicht gibt, sondern mit "Quidquid".


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 antonius25 16. Februar 2018 
 

@phillip: Die falschen Gegensatzpaare der Progressiven

Volle Zustimmung. Die Progressiven bringen oft die Taktik der falschen Gegensatzpaare.

Die Eucharistie als Heilmittel - wer koennte das verneinen. Damit begruenden sie dann die "Eucharistie fuer alle", lassen aber weg, dass nur der wuerdige Empfang heilend ist, unwuerdig isst man das Gericht.

Vorgestern in der Predigt: Es wurde stark herausgestellt, dass man sein Herz Gott oeffnen solle und umkehren in der Fastenzeit. Dies wurde in den falschen Gegensatz zum Fasten gestellt, das somit abgelehnt wurde.

Ebendort wurde die Zwiesprache mit Gott als Wesen des Gebets angepriesen. Natuerlich sehr richtig. Als falscher Gegensatz wurden dann gaengige Gebete aber als "Schuettelreime" verspottet und abgelehnt. Zumindest kam es so rueber.

Veritatem facientes in caritate ist ein Motto, dass immer wieder in der Kirche auftaucht. Die Progressiven stellen Wahrheit und Liebe stets in einen Gegensatz.

Gerechtigkeit gegen Barmherzigkeit

usw.


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 phillip 16. Februar 2018 
 

Im Glanz der Wahrheit und Glaubwürdigkeit

Mit „veritatis splendor“ dürften Sie – Ihrem Post zufolge - nur den gleichen Namen haben. Inhaltlich bringt er grundsätzliches um Ausdruck: Für Sie – und auch für PF und die Seinen, im Grunde genommen der sozialistischen, subjektivisten und relativistischen Denkweise verhaftet – dürfte der Mensch das Maß aller Dinge sein, zumal Sie nicht von Ungefähr auf CIC 1752 und die Eucharistie – indifferent, womöglich bewusst und damit Verwirrung stiftend - als „Heilmittel“ verweisen! Leider reicht dieses Forum in seiner technischen Begrenztheit nicht aus, ausführlich auf Ihre Irrtümer eingehen zu können; nur so viel sei gesagt: Niemals vermag ein Gesetz der Kirche (CIC) die Zehn Gebote und das Evangelium – außer Kraft zu setzten! Ebenso wenig ist die Hl Kommunion (vgl dazu KKK 1384 ff) dafür vorgesehen oder geeignet, von Todsünden zu heilen. Zur Klarstellung: Für mich ist Gott das Maß aller Dinge, und ich halte mich lieber an den Inhalt des KKK, mit der Ausnahme zur Ausführung zum Islam.


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 Federico R. 16. Februar 2018 
 

Ist der Papst nicht selbst ins Internet gegangen? ...

... Wenn er also mit denen, die anderer Meinung sind, in einen Dialog treten will, muss er deren Meinung und Argumentation auch kennen. Ob ihm das über Dritte gelingt, ist eher zweifelhaft. Die können notgedrungen auch nur sehr selektiv berichten.

„Das berühmte 'das haben wir schon immer so gemacht' regiert überall ...“ (Zitat Franziskus) betrifft allerdings zuerst einmal all die Pharisäer, Schriftgelehrten und damaligen Zeitgeistler, jene, denen Jesus das Gebot der Unauflösbarkeit der Ehe geradezu entgegenschleudert. Oder jene, denen der hl. Paulus die Konsequenzen einer verirrten Sexualität damals entgegenzusetzten sich „erdreistet“. In allen für das ewige Heil entscheidenden Angelegenheiten sind die Aussagen der Bibel zeitlos gültig und nicht verhandelbar, schon gar nicht mit dem Herrn. Außerdem wäre noch zu hinterfragen, ob der Papst selbst in der „wahren Kirchenlehre“ steht, wenn er sich öffentlich äußert - oder eben nicht äußert (s. Dubia).


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 Hadrianus Antonius 16. Februar 2018 
 

@Schlegl @Stefan Fleischer

Nachdem [email protected] vor wenigen Tagen schon um Verzeihung bei Schreibfehler bat:
der schöne lateinische Spruch "Quisquid agis, prudenter agas et respice finem" ist um Jahrhunderten älter als Lenin.
Und in der Praxissehr bewährt.
Schön daß Mgr. @Schlegl Cäsar bemüht;
anläßlich Kard. Daniélou SJ und seiner Epektase fiel auch der Name des franz. Präsident Faure (wollte Cäsar sein und starb als Pompeius)


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 SCHLEGL 16. Februar 2018 
 

@freya

Bitte es heißt "OMNIA ad maiorem Dei gloriam". Der Spruch geht wahrscheinlich auf den heiligen Papst Gregor I († 604) zurück. Er wird aber häufig von den Jesuiten verwendet.Msgr. Franz Schlegl


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 priska 16. Februar 2018 
 

Beten wir für den Papst,dass er auch dass liest von den "Wiederständler"auch für diese soll er da sein,und mit ihnen einen Dialog führen..Sind ja seine Katholischen Schäfchen die sich mit der Katholischen Kirche nicht mehr zurechtfinden .Sie brauchten am meisten Dialog mit unseren Hirten.


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 antonius25 16. Februar 2018 
 

Beten Kritiker wirklich nicht?

Was wird hier denn alles unterstellt? Gerade weil ich merke, dass der Papst sich in der Ausübung seines Amtes schwer tut, bete ich für ihn so viel wie noch nie für einen Papst. Auch wenn es natürlich mehr sein könnte. Auch gewisse Bischöfe und Priester schließe ich immer wieder mit ein.

Gleichzeitig müssen wir aber erkennen - und das ist für mich die positive Seite dieses Pontifikats - dass die Unfehlbarkeit und die Gerhorsamspflicht dem Papst gegenüber enge Grenzen hat. Im Wesentlichen hat der Papst hier für den einfachen Gläubigen nichts verändert.

Nicht unter Gehorsam fällt dagegen, zu seiner Politik oder seinen Flugzeug-Interviews zu klatschen oder zu schweigen, wenn der Gerhorsam gegenüber Christus Widerspruch dem Papst gegenüber erfordert.


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 lakota 16. Februar 2018 
 

@Veritatis Splendor

Tut mir leid, aber ich kann das nicht mehr hören, von wegen: Papst Franziskus ist halt spontan, er halt sich mißverständlich ausgedrückt und Kardinal Marx hat es erst recht nicht so gemeint - wahrscheinlich auch nicht, als er das Kreuz auf dem Tempelberg abgelegt hat. Wenn ich als kleiner Laie schon nicht auf "Suggestivfragen" zu Homosegnung reinfallen würde - denn da gibt's nur ein klares NEIN - dann sollte man das von einem Kardinal auch erwarten können. Genauso ist es mit Papst Franziskus, wenn er so spricht, daß viele es "mißverstehen" siehe AL, dann ist es seine Pflicht, das klarzustellen.
Glauben Sie, es ist dem Seelenheil eines Menschen zuträglich, wenn man seine Sünden herunterspielt? Was Ehe angeht, war Jesus doch sehr deutlich.
Und ja - ich bete jeden Tag für den Papst und die Kirche!


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 SCHLEGL 16. Februar 2018 
 

@Stefan Fleischer

Sorry!Man soll nicht neben Telefon noch etwas anderes machen.Darum habe ich mich verschrieben!Nur Cäsar konnte das angeblich.Msgr.F. Schlegl


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 antonius25 16. Februar 2018 
 

Wer verwässert denn heute Vatikanum II?

Klar, die Piusbruderschaft interpretiert den ein oder anderen Artikel (von Levebfre alles mitunterschrieben) etwas unkonventionell.

In Wahrheit ist es aber die progressive Fraktion, die Vatikanum II längst für überholt halten. AL beispielsweise verzerrt ein Zitat aus Gaudium et Spes, um den Sex zwischen wiederverheiratet Geschiedenen als gottgewollt darzustellen. Der selige Papst Paul VI. gilt in solchen Kreisen als Reaktionär und wird als Pillen-Paule verspottet. Der Katechismus bezeichnet homosexuelle Verbindungen als in sich schlecht. Unser Papst möchte dagegen nicht urteilen, und Bode und der vom Papst hochdekorierte Marx möchten sie segnen.

Die Messe Pauls VI. (wenn auch erst nach dem Konzil verfügt), habe ich in der offiziellen Form in Deutschland noch nie erlebt. Z.B. wird nie das große Credo gesprochen.

@Charlene: Für Davila ist Demut aber, dass wir die Tradition übernehmen und nicht denken, wir wüssten heute alles besser als früher. Er war ganz klar ein "Widerständler".


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 hape 16. Februar 2018 

Was diese Leute sagen oder schreiben

Zu "diesen Leuten", gemeint sind die Kritiker von PF, zähle auch ich mich. Solche Geringschätzung durch PF trifft mich jedesmal ins Herz. Während ich gestern noch die Worte von BXVI wie ein trockener Schwamm geradezu aufgesogen haben, überfliege ich heute die Predigten von PF nur noch kurz. Zu meinem eigenen Schutz, damit ich nicht noch mehr in Verwirrung gerate. In diesem Punkt kann ich PF also gut verstehen.

Bei CNA wird PF wie folgt wieder gegeben: "Wenn ich in dem, was diese Leute sagen oder schreiben, nichts geistlich Gutes finde, bete ich einfach für sie. Ich bedaure das, aber verharre nicht in diesem Gefühl."

Dazu sage ich: "Wenn ich in dem, was Papst Franziskus sagt oder schreibt, nichts geistlich Gutes finde, bete ich einfach für ihn. Ich bedaure das, aber verharre nicht in diesem Gefühl."

Ob das die Lösung ist, weiß ich nicht. Aber zumindest hilft es mir etwas, meine Ohnmacht und Enttäuschung über dieses Pontifikat in den Griff zu kriegen.


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 Stephaninus 16. Februar 2018 
 

Vorschlag für die Fastenzeit

Kritisieren wir den Papst weniger und beten wir mehr für ihn.


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 Stefan Fleischer 16. Februar 2018 

@ SCHLEGL

Ich nehme einmal an, dass Sie sich mit dem "Fleischhacker" verschrieben oder einen anderen gemeint haben. Wenn nicht, wäre ich nicht besonders erfreut darüber.
Zum Zitat: Ja, man kann es falsch verstehen und anwenden. Der Autor war mir nicht bekannt. Man kann es aber - und ich hoffe, dass viele so verstanden haben - einfach als Warnung vor zu viel Vertrauensseligkeit gegenüber jenen auffassen, welche ihren Vorgesetzten schmeicheln und nach dem Mund reden, und jenen anderen, welche mehr an ihre eigenen Karriere denken als an das Wohl der Kirche.


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 Rolando 16. Februar 2018 
 

Veritatis Splendor

Danke für Ihre Klarstellungen.
Möge doch bitte jeder Papstkritiker für den Papst einen Psalter beten.


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 Rosenzweig 16. Februar 2018 

Ein Hauch vom Frieden Christi..

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so spüre ich`s- möchte hier einziehen und möge nun auch unsere Herzen berühren!

DANKE Ihnen- liebe @Charlene und DANK werter @Veritatis Splendor für Ihre beiden Kommentare- Konkretes benennen und zugleich einfühlsam tiefer zu erfassen!
Es tut echt lindern– nicht im verbitterten Widerstand zum Papst zu verweilen..!

Herzlich Vergelt`s Gott, Ihnen werte zwei User!
Und in diesem Innehalten dankbar verbunden...


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 Veritatis Splendor 15. Februar 2018 

Das Schweigen des Papstes ist menschlich...

Lieber @Phillip, die Standard-Verleihprozedur wurde nicht vom Papst veranlasst, sondern Lilianne Ploumen hat es irreführend + genüsslich so „ausgeschlachtet“. Sollte der Papst zur Schadensbegrenzung „seinen“ Orden öffentlich ab-erkennen? Vielleicht…

AL ist für uns :-) Freunde der Klarheit schwer verdaulich: wie kann im Anbetracht von 1 Kor 11,27, öffentlichen Sündern die Kommunion gespendet werden? Franziskus geht schon in EG 47 einen anderen Weg: „Die Eucharistie ist, obwohl sie die Fülle des sakramentalen Lebens darstellt, nicht eine Belohnung für die Vollkommenen, sondern ein großzügiges Heilmittel und eine Nahrung für die Schwachen.“ (siehe auch Fußnote 51!)

„Materiell“ wird die Unauflöslichkeit der Ehe verdunkelt, doch wie wird man dem höchsten Gesetz, dem Seelenheil am besten gerecht (CIC 1752)? In jedem Einzelfall durch Straf-Entzug der Eucharistie??

3. Die Marx-HS-Segnungsstory wurde durch Suggestivfragen von Wendlinger verzerrt. So hat er das nicht gemeint.


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 Palmsonntag 15. Februar 2018 
 

Die Worte des Papstes sind doch nur zynisch -


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 freya 15. Februar 2018 
 

@ philipp und alle, die sich kein X für ein U vormachen lassen:

Danke an alle Treuen hier, dass Ihnen die unverfälschte Lehre der HRKK ein solches Herzensanliegen ist und dass Sie die Ehre Gottes so vehement verteidigen!
Danke, dass Sie sich die Mühe machen, die Wahrheit zu sagen!
Danke, dass es Sie gibt!!
Omnibus ad maiorem Dei gloriam!


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 Hans Josef 15. Februar 2018 

Auch sollte man acht geben, als papsttreuer Katholik,

das man sich nicht vor den Karren derer spannen läßt, die das II. Vaticanum nicht oder nur in Teilen anerkennen.


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 723Mac 15. Februar 2018 
 

Alle Christen (nicht nur Kritiker), einfach alle Menschen guten Willens

kann ich nur zum täglichen Gebet für Papst Franziskus einladen . z.B. zu 3 Ave Maria am Tag.
Oder eine private Kreuzwegandacht?
Überall dort wo Lumen fidei und Laudato Sie angenommen wurden und implementiert werden bringen diese zwei Dokumente eine reiche Frucht.
Oft wurde Papst Franziskus mißverstanden, aber Seine Zuwendung Christus in allen Bedürftigen und in den Armen dieser Welt verdient Hochachtung und ohne Zweifel Nachfolge.
Alle Kritiker von Papst Franziskus kann ich nur fragen, ob Sie für den Papst bewußt gebetet haben und regelmäßig beten?
In München besteht z.B. die Möglichkeit (täglich in der Herzogspitalkirche!) z.B. 30 Min Anbetung des Allerheiligsten bewusst für Papst Franziskus zu halten oder sich am Rosenkranz vor dem ausgesetzten Allerheiligsten (auch täglich in der Herzogspitalkirche! 16.15 Uhr) zu beteiligen.
Er ist schließlich unser Papst!
Ich danke Ihm auch für jeden Sein Besuch in Sancta Maria Maggiore, wo er uns die ganze Kirche Jesu der Gottesmutter anvertraut


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 Hans Josef 15. Februar 2018 

Auch sollte man acht geben


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 Hans Josef 15. Februar 2018 

Auf manche Beiträge hier hin

sollte man dem Heiligen Vater folgen, und beten, da ich in diesen nichts spirituell Gutes zu entdecken vermag. Und das es Versuche gibt das II. Vaticanum zu relativieren und zu verwässern steht wohl ausser Frage. Bis hin zu denjenigen die wohl denken, denken zu sollen das sie denken könnten, das die Zeit reif sei für ihr denken, das sie nun im Trüben fischen könnten.


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 phillip 15. Februar 2018 
 

"Dennoch ist er der Heilige Vater, dem wir als Katholiken Gebet, Gehorsam und Treue schulden."

@Charlene. Der an Ihren Post angeschlossene Link weist Sie als Mitglied oder zu mindestens Sympathisantin des Opus Dei aus. Wer dieses Werk von seiner Innenansicht her kennt, weiß nur zu genau, dass dort unbedingter "Kadavergehorsam" gefordert wird. Gleiches fordern Sie nun für den gegenwärtigen Inhaber des Stuhles Petri auch ein. Dazu drei Beispiele, von leider nur allzu vielen: Papst Franziskus weist einerseits auf die Sündhaftigkeit der Abtreibung hin und verleiht andererseits den Päpstlichen Gregoriusorden an die Abtreibungs- und Homo-Lobbyistin Lilianne Ploumen. Er ordnet die Zulassung von Menschen zur Kommunion an und toleriert die Segnung von Menschen, die ohne Umkehr in Sündhaftigkeit verharren, und hebt - materiell - so Gebote auf. Vom Heiligen Geist inspiriert und daher Gehorsam geschuldet? Klare Antwort aus der Sicht der Gebote Gottes und Lehre der Kirche: Nein, im Gegenteil: diabolisch und daher kein Gehorsam geschuldet; ganz im Gegenteil: hier ist Ungehorsam gefordert.


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 kreuz 15. Februar 2018 

richtig lb. Charlene

erst in Zeiten der Unruhe kann man die Treue zu Gott erkennen.
und auch die Treue zu Gottes Stellvertreter auf Erden, wenner Seinen (großes S) Willen tut.
ich bin nicht untreu, aber unruhig, sehr unruhig.
da fällt mir ein songtitel von meinem Lieblings-Atheisten ein:
Gimme some truth!

www.youtube.com/watch?v=aDDJeM5R4PM


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 siebenschlaefer 15. Februar 2018 
 

@Charlene: Entschiedenheit, Klarheit und Zeugnis nicht mit mangelnder Demut verwechseln!

Unser Herr, Gottes Sohn, das Lamm Gottes, war sicher der demütigste Mensch, der je auf diesem Erdball sich bewegt hat.

Und gleichzeitig war er auch der entschiedenste Kämpfer für die Wahrhaftigkeit Gottes.

Wenn Kardinäle eine Todsünde segnen wollen und der Papst das Ehesakrament und die Eucharistie, das Allerheiligste, beleidigt sowie das sechste Gebot beschädigt, dann ist nicht die Zeit des Schweigens, sondern die Zeit des Zeugnisablegens für den Herrn. Jede Zeit hat ihre Notwendigkeit. Der Papst ist nicht mein Guru, Papolatrie lehne ich entschieden ab. Der Papst sollte Diener der Kirche sein, dessen Haupt Jesus Christus ist.

Und noch etwas: im weiterführenden link ist von den schweren Lasten der Kirchenoberen die Rede - das gilt aber nur für die echten SEELENSORGER! Wenn ich mir die sinnfällig dicken Bäuche der Genannten allerdings anschaue, kann ich von asketischer Auszehrung nichts erkennen, speziell bei dem Kreuzableger aus München sorge ich mich immer, dass er bald platzt.


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 Veritatis Splendor 15. Februar 2018 

Aktueller denn je: das dreifache Weiß

Don Boscos Traum/Vision vom Kirchenschiff und den beiden Säulen steht in verblüffendem Einklang mit den Fatima Geheimnissen: darin ist keinerlei Anhaltspunkt des Widerspruchs zwischen Papst & Kirche zu finden, im Gegenteil!

(Bei Johannes Paul II. war das Dank persönlicher Heiligkeit und menschlicher Sympathie einfach :-)

Viele von den jetzt strittigen Punkten (Barros, China, aber sogar AL), sind bei offen+ehrlicher Betrachtung gar nicht so eindeutig entschieden. Franziskus spekulative und sehr mutige Unbefangenheit macht ihn angreifbar, aber seine kindliche Frömmigkeit + „schutzlose“ Offenheit sind absolut entwaffnend.

Er ist mir als Papst viel lieber als sein vorsichtiger Vorgänger, dessen Ansprachen so makellos wie „wenig überraschend“ waren: Der Schatz der in Büchern + Internet angesammelten Lehre & Geschichte ist ja eh allen zugänglich: was für eine privilegierte Zeit!

Es ist auf alle Fälle riskant, im verbitterten Widerspruch zum Papst zu verweilen.

PS: DANKE @Charlene!!


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 Melchisedech 15. Februar 2018 

Wie wahr:

So gebe es etwa auch heute noch Versuche, das Zweite Vatikanische Konzil (1962-1965) "zu relativieren, zu verwässern". Wie wahr - wie wahr - wie wahr ... wie er das wohl meint? Wen er da wohl meint?


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 Charlene 15. Februar 2018 

Erst in Zeiten der Unruhe kann man Treue erkennen.

Bitte schreibt nicht so über den Heiligen Vater.

Mag sein, dass er fehlt. Mag sein, dass die Männer, die vor ihm zur Nachfolge Petri berufen waren, das Einheitsamt besser versahen. Mag sein, dass ihm so manches rausrutscht, was er besser nicht gesagt hätte. Mag auch sein, dass er in so manchen Ideologismen seiner Zeit und seiner Heimat verfangen ist.

Dennoch ist er der Heilige Vater, dem wir als Katholiken Gebet, Gehorsam und Treue schulden. Eine Schuld, die zu begleichen manchem schwer fällt. Aber genau jetzt zeigt sich, wie ernst wir es mit dem Katholischen meinen.

Als Jugendlicher stimmte ich dem Geheule über Paul VI. zu, das damals die deutschen Katholiken anstimmten, als Humanae Vitae veröffentlicht wurde. Ich entschuldige mich ein wenig, weil ich nicht die Kraft und den Geist hatte, in Treue zuzuhören.

Das wiederhole ich nicht, auch wenn jetzt die Vorzeichen andere sind. Um Dávila abzuwandeln: Die Demut ist der einzige sichere Zufluchtsort vor der Häresie.

www.de.josemariaescriva.info/artikel/liebe-zum-papst


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 mabedor 15. Februar 2018 
 

Schrei des Volkes

Franziskus hat anfangs viel vom Schrei des Volkes gesprochen, auf den besonders zu hören sei. Nun habe ich den Eindruck, dass ihm der Schrei des Volkes doch nicht so sehr behagt, weil er ganz anders klingt als erwartet... Dann doch lieber überhören?


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 Chris2 15. Februar 2018 
 

Unfassbar

"Das berühmte 'das haben wir schon immer so gemacht' regiert überall, es ist eine große Versuchung, ..." Da spricht nicht irgendein junger Bäckermeister oder der neue Vostandsvoritzende eines DAX-Unternehmens, sondern der Papst. Unddeser ist an die Worte Jesu (zur Ehe ziemlich eindeutig), an die 2000-jährige Lehre seiner Kirche, an die Sakramente und Dogmen gebunden. Es ist absurd, anzunehmen, die Schlüsselgewalt des Papstes gelte immer nur bis zur Definition des Gegenteils. Oder gilt jetzt das Dogma: "Dogmen? Was geht mich mein Gerede von gestern an?"


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 Zeitzeuge 15. Februar 2018 
 

Zum historischen Vergleich empfehle ich nochmals:

Prof.Dr. Hubert Jedin: Spätleistungen und Altersdefekte in der Papstgeschichte,
Trierer Theol. Zeitschrift 73 (1964), Seite 234-246, auch online verfügbar!

Leider erinnern die Ausführungen des Papstes an linksliberale Politiker, also kein Eingehen auf Sachargumente (Dubia!), sondern Herabsetzung der Kritiker quasi als "Störenfriede" und, wie in den Leitmedien, Konservative werden vom echten Diskurs ausgeschlossen, ist das die jesuitische Interpretation von "Dialog"? Sind "Veränderungen" etwa immer "Positiv"?

Allein den Betern kann es noch gelingen!


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 Marcus, der mit dem C 15. Februar 2018 
 

@St. Michael

Ja, da haben Sie eine interessante Beobachtung gemacht. Die Ceausescus in Rumänien wähnten sich vom Volk geliebt und Erich Mielke sprach: "Ich liebe - Ich liebe doch alle - alle Menschen - Na ich liebe doch - Ich setzte mich doch dafür ein!" Anschließend ist lautes Gelächter zu hören in der Volkskammer.


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 SCHLEGL 15. Februar 2018 
 

@Fleischhacker

"Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser". Da haben Sie aber jetzt den Genossen Wladimir Iljitsch Lenin zitiert, der diesen Satz oft gebrauchte. Immerhin handelte es sich bei der Sowjetunion um einen totalen Überwachungsstaat.
So etwas wäre für die Kirche sicher nicht gut. Uns genügt, dass Gott alles weiß und die Gedanken der Herzen der Menschen kennt.Msgr. Franz Schlegl


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 novara 15. Februar 2018 
 

Ja, er sucht ....

...den Dialog!
Aber mit wem? Mit Islamisten, wie Erdogan, mit einem Rabbi, der für die Abtreibung im frühen Stadium ist, ...(Wie man gestern hier lesen konnte!)
...und....und... .


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 st.michael 15. Februar 2018 
 

Klingt ganz schlecht

Neutral gesagt, hoeren sich so Despoten kurz vor ihrem Sturz an, die die Wahrheit nicht mehr wahrhaben wollen und in ihrer Abgehobenheit verharren.
Wahrscheinlich ist er falsch zitiert worden, aber wie unser Herr sagt, an ihren Taten werdet ihr sie erkennen.
Vom Papst verlangt man eben mehr, er soll theologisch vorreiten, den Glauben staerken, die Kirche vor der "Welt" beschuetzen und versuchen zu Einen.
Das ist schwer und fuer einen Menschen fast schon zuviel, wenn der hl. Geist nicht staendig hilft und wirkt.
Verzeihung, aber welches Bild sehen wir nach Benedikts Ruecktritt mit dem Pontifikat von Franziskus ?
Eine Kirche, zerissen mit Grabenkaempfen von rechts bis links, Tradition vs. Moderne, willkuerlichen Machtdemonstrationen, Hinwendung zum Marxismus, der Homolobby, der faktischen Aussetzung der Gebote (6.Gebot vs. Amoris Laetitia)
Mit kindischem Trotz wird das og. Machwerk durchgepaukt, wer sich wehrt fliegt raus.
Ist das Dialog oder etwa Barmherzigkeit ?
Wohl kaum !


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 Kurti 15. Februar 2018 
 

Der Papst redet viel, wenn der Tag lang ist.

Ob das immer Substanz hat, das ist die Frage. Er hat auch schon gesagt, er urteile nicht über einen Menschen bevor er nicht mit ihm selber gesprochen hat. Genau das Gegenteil hat er bei Trump getan bevor er mit ihm gesprochen hat. Ob das am Alter liegt oder an der Vegesslichkeit, weiß ich nicht. Ich kenne vioeö jüngere Leute als der Papst es ist, die sind auch schon vergesslich. Vielleicht sollte mal jemand aus der Kurie den Papst auf seine Widersprüche aufmerksam machen, aber das wird sich keiner getrauen sonst ist er bald seinen Job los. Wahrscheinlich traut sich das nicht mal sein Beichtvater.


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 M.Schn-Fl 15. Februar 2018 
 

Cosmas

Bedenken Sie bitte:
JEDER Mensch dieser Erde unterliegt den "biologischen Abläufen". Nicht wahr


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 Cosmas 15. Februar 2018 
 

Altgewordene Ideologen

beeinflussen oder gar ändern zu wollen ist verlorene Liebesmüh. Beten und auf die biologischen Abläufe warten.


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 lakota 15. Februar 2018 
 

Tja, ich bekenne, ich gehöre

auch oft zu den "Widerständlern" und ich möchte dem Post von @Bärbel meine volle Zustimmung geben. Als ich gelesen habe, was Papst Franziskus da sagt, hatte ich sogar den bösen Gedanken: Jetzt outet er sich auch noch als Lügner. "Er suche zunächst immer den Dialog.." ja, das hat man besonders bezüglich AL und den Dubia-Kardinälen gesehen. Ja und die "wahre Kirchenlehre" kennt wohl auch nur ein ganz kleiner, geheimer Kreis um Papst Franziskus und die anderen sind alle dumm und haben keine Ahnung.


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 Stefan Fleischer 15. Februar 2018 

Dass unser Heiliger Vater

nicht alles selber lesen kann, ist doch klar. Aber vielleicht sollte er mehr kontrollieren und (von unbefangenen Leuten) kontrollieren lassen, ob der umfassend und richtig informiert wird, oder ob man "um seine Gesundheit zu schonen" nicht vieles verschweigt, verharmlost oder verschärft. Auch für ihn gilt: "Vertrauen ist gut, aber Kontrolle ist besser." Vielleicht wäre es sogar nützlich, wenn er in seinem Stab auch Leute aus dem Kreis der "Widerständler" hätte, damit deren Meinung ungefiltert bis zu ihm gelangt.


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 wedlerg 15. Februar 2018 
 

Inhaltsleer

Wenn ich nichts zu sagen habe, dann äußere ich mich vage und politisch.

Besonders lustig ist allerdings der letzte Absatz: Veränderungen seien stets auch von Kritik begleitet worden. Sprich: Veränderungen sind gut, Kritik daran nicht. Und weiter: Es gäbe auch heute noch Versuche, das Zweite Vatikanische Konzil (1962-1965) zu relativieren. Sprich: das, was am 2.Vatikanum nicht so gut war bzw. in der Folge schief lief, darf nicht verändert werden.

Warum sind modernistische Leute immer oberflächlich-inhaltsleer und selbst-widersprüchlich? Ist es das, was ihnen diese latente Überlegenheitsgefühl gibt, dabei zu sein bzw. auf der scheinbar richtigen Seite zu stehen?

Ein Papst sollte sich um die Wahrheit und die Verkündigung des Evangeliums kümmern und ansonsten glaubensstark sein und jede Kritik inhaltlich annehmen und entgegnen. Irgendwie verfehlt der derzeitige Papst fast all das gewaltig.


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 Gambrinus 15. Februar 2018 
 

Da ist es doch ein Glück....

...dass wenigstens der Hl. Vater die wahre Lehre kennt. Ausser ihm hat wohl niemand den Durchblick.


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 Bärbel 15. Februar 2018 
 

Der Papst und seine geistige Gesundheit?

"ich suche zunächst immer den Dialog" So? Wie war das denn mit den Dubia-Kardinälen und vielen anderen die Antworten auf ihre Fragen und Zweifel haben wollten ? Statt Dialog Schweigen oder die Leute wurden gefeuert wenn sie nicht auf Linie waren. Sicher alles nur um seine "geistige Gesundheit" zu bewahren.


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 kreuz 15. Februar 2018 

da simma mal gespannt

wie sich die "Widerständler" hier wieder aufführen werden?
und sicher "haben wir das schon immer so gemacht".
ein positiver Ausdruck dafür hieße: Tradition.
so wie es Jesus Christus gelehrt hat, zB über die Ehe, so wurde es "immer schon gemacht" seither, und so wirds auch bleiben. ich lebe so (versuche es), daß ich mit Christus nicht im Widerstand lebe, sondern in der Einheit.
es steht ja jedem frei, das anders zu machen, aber das interessiert mich nun mal nicht (mehr).

www.kathtube.com/player.php?id=44836


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 SpatzInDerHand 15. Februar 2018 

... hüstel... um es ganz sanft zu sagen, Heiliger Vater! Aber Sie lesen hier ja nicht mit... :(


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