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Gericht verurteilt zwei Ex-Manager der Vatikanbank

7. Februar 2018 in Aktuelles, keine Lesermeinung
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Ehemaliger Generaldirektor Paolo Cipriani und sein damaliger Vize Massimo Tulli müssen jetzt für entstandene Schäden aufkommen


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Der Zivilgerichtshof des Vatikan hat zwei ehemalige leitende Manager der Vatikanbank (IOR) des Missmanagements für schuldig befunden. Wie der Vatikan am Dienstagabend mitteilte, müssen die beiden Angeklagten für die entstandenen Schäden aufkommen. Laut italienischen Medien (Mittwoch) waren die beiden Angeklagten, der ehemalige Generaldirektor, Paolo Cipriani, und sein damaliger Vize Massimo Tulli, im vergangenen Jahr bereits von einem italienischen Gericht verurteilt worden. Der Schaden, den die beiden verursacht haben, beträgt demnach rund 47 Millionen Euro. Entstanden sei er durch Missmanagement, falsche Investitionen und riskante Entscheidungen. Tulli war bereits im Juli 2013 entlassen worden.


Das Urteil des Vatikangerichts ist Ergebnis einer zivilrechtlichen Haftungsklage, die die Bank im September 2014 eingereicht hatte. Anlass dafür waren nach Vatikanangaben interne Revisionen der Bank in der ersten Jahreshälfte 2013, nachdem der Deutsche Ernst von Freyberg neuer Chef des IOR geworden war. Er war von Februar 2013 bis Juli 2014 im Amt. Die Vatikanbank IOR selbst wertet das Urteil als Beleg ihrer ernsthaften Bemühungen in den vergangenen vier Jahren, die Einrichtung zu reformieren.

Copyright 2018 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


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