Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  2. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  3. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  4. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  5. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  6. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  7. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  8. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  9. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  10. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  11. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  12. Wir machen da was mit Medien
  13. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  14. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
  15. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“

Wunder – Zeichen, die den Glauben erwecken

4. Februar 2018 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: 'Was kann ich für den Frieden tun?' - Besonderer Tag des Gebets und Fastens für den Frieden am 23. Februar. Papst beklagt zu geringes Bewusstsein für die Notwendigkeit des Lebensschutzes. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Angelus am fünften Sonntag im Jahreskreis. In seiner Ansprache vor dem Mittagsgebet kommentierte Papst Franziskus das Evangelium vom Tag (Mk 1,29-39), das eine Fortsetzung der Beschreibung des „Tages Jesu in Kafarnaum“ ist. Der Evangelist betone dieses Mal die Beziehung zwischen dem wunderkräftigen Handeln Jesu und dem Erwachen des Glaubens in den Menschen, denen er begegne. Mit den Zeichen der Heilungen wolle der Herr den Glauben als Antwort erwecken.

Der Tag in Kafarnaum ende mit der Szene der Menschen vor dem Aufenthaltsort Jesu: „Die ganze Stadt war vor der Haustür versammelt, und er heilte viele, die an allen möglichen Krankheiten litten, und trieb viele Dämonen aus. Und er verbot den Dämonen zu reden; denn sie wussten, wer er war“. Die Menge bilde sozusagen das „vitale Umfeld“, in dem sich die Sendung Jesu verwirkliche. Es handle sich um eine Menschheit, die von Leid, Mühen und Problemen gezeichnet sei. Dieser Menschheit gelte das mächtige, befreiende und erneuernde Wirken Jesu.


Vor dem Morgen des folgenden Tages verlasse er die Stadt: „In aller Frühe, als es noch dunkel war, stand er auf und ging an einen einsamen Ort, um zu beten“. Auf diese Weise entziehe er seine Sendung einer triumphalistischen Sicht, die den Sinn der Wunder missverstehen würde. Die Wunder seien „Zeichen“, die zur Antwort des Glaubens einladen. Zeichen und Worte rufen den Glauben und die Umkehr durch die göttliche Kraft der Gnade Christi hervor.

Abschließend verweise das Evangelium darauf, das das Reich Gottes, das Jesu ankündige, seinen Ort auf der Straße finde: „Lasst uns anderswohin gehen, in die benachbarten Dörfer, damit ich auch dort predige; denn dazu bin ich gekommen“. Das sei der Weg des Sohnes Gottes gewesen und dies werde auch der Weg der Jünger sein. Die Straße als Ort der frohen Verkündigung des Evangeliums stelle die Sendung der Kirche unter das Zeichen des „Gehens“, der „Bewegung“. Nie sei sie „statisch“.

Franziskus beklagte nach dem Angelus die geringe Zahl der Anwesenden der "Bewegung für das Leben" auf dem Petersplatz zum "Tag des Lebens". Dies mache Sorgen in einer Welt, in der es jeden Tag zu Gesetzen gegen das Leben komme. Dies sei Ausdruck der herrschenden "Wegwerfkultur": "Bitte: wir wollen dafür beten, dass sich unser Volk der Verteidigung des Lebens in diesem Augenblick der Zerstörung und des Wegwerfens der Menschheit bewusster werde".

"Was kann ich für den Frieden tun?": der Papst kündigte dann aufgrund der zahlreichen und tragischen Konfliktsituationen auf der Welt einen besondern Tag des Gebets und des Fastens für den Frieden an. Dieser Tag wird am 23. Februar stattfinden. Der Tag gelte besonders dem Volk der Republik Kongo und des Süd-Sudans.




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 phillip 5. Februar 2018 
 

PF fragt: 'Was kann ich für den Frieden tun?'

"So weitermachen wie bisher, die "armen Schweine" aus dem Abgrund holen, ihre Dämonen austreiben, sie in die Schafherde verbannen und sie sodann - mit bereits gut geübter Hinterlist - durch die Hintertür in den Stall treiben zu wollen, wird nichts nützen, zumal bei der vorderen Tür der wahre Hirte stehen wird! Aber selbst dann, wenn alle paradigmatisierten, Gott, dem Evangelium und der una sancta catholica entfremdeten Schafe mit der Welt blöken würden (ein furchtbarer Gedanke im Übrigen), wäre mit Sicherheit kein dauerhafter Friede zu erreichen, zumal ein solcher nicht als ein wirkliches Anliegen Satans, seiner Priester, Diakone, Bischöfe und Kardinäle mit oder ohne Schurz erkennbar ist.


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Angelus

  1. Die Gnade der Eucharistie: essen und gesättigt werden
  2. Der Sinn von Christi Himmelfahrt. Zwei Handlungen: Ankündigung der Gabe des Geistes und Segen
  3. Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch!
  4. Hören, kennen, folgen
  5. Die Zeit, mit Jesus neu anzufangen, mit ihm hinauszufahren
  6. Auch wir sind wie Thomas
  7. Die Wahrheit, die uns frei macht
  8. Bekehren wir uns vom Bösen, entsagen wir der Sünde!
  9. Die Verklärung und die Gnade der Wachsamkeit
  10. Die Versuchungen und der Kampf gegen das Böse







Top-15

meist-gelesen

  1. Nicht Anpassung, sondern Verwandlung. Was die Kultur dem Christentum verdankt
  2. USA: Kontenschließungen von Banken bei Lebensschutz- und konservativen Gruppen
  3. Krakauer Regens: Johannes Paul II. war Hotspot für Verbindung mit Gott
  4. US-Erzbischof Cordileone: „Die Familie: Das Abbild Gottes“
  5. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  6. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  7. MISSIO Österreich - Nationaldirektor Johannes Laichner legt Amt aus gesundheitlichen Gründen zurück
  8. „Neun interessante Fakten über den heiligen Johannes Paul II., die Sie wohl noch nicht kannten“
  9. Wallner: „Richten sich kirchliche Stellen bei uns nicht klammheimlich als Palliativstationen ein?“
  10. Wortwahl dieses Berichts ist entmenschlichend und aggressiv!
  11. "Non abbiate paura - Habt keine Angst!"
  12. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  13. „Kirchliche Persilscheine für Rot-Grün-Rot“
  14. ‚Mission ist kein Gegensatz zu nachhaltiger Hilfe‘
  15. Polens Parlament stimmt für erweiterte legale Abtreibungen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz