Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-10

meist-kommentiert

  1. "Pfingstbotschaft" von Bätzing: Segnet Schwule!
  2. Kardinal Koch möchte Versöhnung von Alter und Neuer Messe
  3. Der grosse Betrug
  4. Liebe Kirche, Du behandelst Deine Gläubigen als wären sie Aussätzige
  5. Corona-Ausbruch in Frankfurter Baptistengemeinde
  6. Schwaderlapp: Forumsmehrheit ist auf Treibsand gebaut
  7. Papst Franziskus in Geldnot!
  8. Berlin: Muslime beten erstmals in evangelischer Kirche
  9. Bistum Trier: Klobürsten-Segen durch Pfarrer Leick
  10. Österreichische Bischöfe bitten im Corona-Hirtenwort um Entschuldigung

Hohe Sicherheitsvorkehrungen in Rom vor Papstaudienz für Erdogan

2. Februar 2018 in Aktuelles, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Türkischer Staatschef kommt am Montag in den Vatikan


Rom-Vatikanstadt (kath.net/KAP) Vor dem Besuch des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan erhöht Italiens Hauptstadt Rom die Sicherheitsvorkehrungen. Von Sonntag bis Montagabend werden das historische Stadtzentrum und der Bereich rund um den Vatikan verstärkt abgesichert, wie italienische Medien am Donnerstag berichteten. Mehr als 3.000 Sicherheitskräfte sind demnach zwischen Vatikan und Quirinalspalast sowie der Via Veneto, wo sich Erdogans Hotel befindet, im Einsatz. In diesem Bereich soll auch ein Demonstrationsverbot gelten. Italienische Kurden haben in Rom Protestaktionen angekündigt.

Erdogan wird am Sonntagabend in der italienischen Hauptstadt erwartet. Am Montag wird er zunächst von Papst Franziskus im Vatikan empfangen; im Anschluss trifft sich der türkische Staatschef mit Italiens Präsident Sergio Mattarella und Regierungschef Paolo Gentiloni.

Erdogan hatte im Dezember mit dem Papst telefoniert und ihm seine Besorgnis über die Israel-Politik von US-Präsident Donald Trump dargelegt. Laut der regierungsnahen türkischen Zeitung "Sabah" ging es in dem Gespräch um den Erhalt des Sonderstatus Jerusalems. Dieser sei ein Schlüssel zur Stabilität in der Region, so dass keine falschen Schritte unternommen werden dürften, gab "Sabah" Quellen aus dem Präsidialamt wieder.

Eine Vatikan-Sprecherin bestätigte damals, das Telefonat habe auf Initiative Erdogans stattgefunden. Zu den Inhalten machte sie keine Angaben. Über Themen des privaten Gesprächs mit dem Papst am Montag wurde bisher nichts bekannt. Neben der Jerusalem-Frage könnte es auch um Migration gehen. Bei Menschenrechtlern steht die Türkei aktuell auch wegen ihrer militärischen Offensive in Nordsyrien in der Kritik.

Papst Franziskus war von Erdogan bei seinem Türkei-Besuch 2014 in Ankara empfangen worden. Nun treffen die beiden erstmals im Vatikan zusammen. Der Heilige Stuhl und die Türkei nahmen 1960 unter Papst Johannes XXIII. (1958-1963) volle diplomatische Beziehungen auf. Diese wurden zuletzt getrübt, als Franziskus 2015 die Massaker an den Armeniern öffentlich als "Völkermord" bezeichnete. Ankara zog zwischenzeitlich seinen Vertreter beim Heiligen Stuhl ab. Erst 2016 kehrte Botschafter Mehmet Pacaci nach Rom zurück.

Copyright 2018 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 novara 5. Februar 2018 
 

Ein ENTBEHRLICHER ....

....Besuch.

Dieser Papst hätte dringlicher Aufgaben... .


2

0
 
 lakota 3. Februar 2018 
 

@Chris

Ja, es ist traurig, die Kardinäle warten immer noch! Und in Rom Demonstrationsverbot -gegen Erdogan- und in Köln 40000 Demonstranten FÜR Erdogan und seine Todesstrafe.


3

0
 
 Chris2 2. Februar 2018 
 

Aha, Demonstrationsverbot,

soweit Erdogans Auge (und Ohr) reicht. Und offenbar neigt sich diesem islamistischen Despoten das Ohr des Papstes eher zu, als Kardinälen, die nach der Verbimdlichkeit der Lehren des Herrn und seiner Kirche fragen...


5

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Vatikan

  1. Bose-Klostergründer Bianchi muss eigene Gemeinschaft verlassen
  2. Restaurierung der Petersdom-Kuppel geht weiter
  3. Vatikan lässt Papstbasiliken desinfizieren
  4. Vatikan erwartet schwere Finanzeinbußen durch Corona-Krise
  5. Vatikan: Papst stellt Live-Gottesdienste ein
  6. Kardinal Burke: Vatikan bedankt sich bei China, nicht bei Taiwan
  7. Vatikan will ab Mai schrittweise zu Normalbetrieb zurückkehren
  8. #corona Vatikan verschiebt Weltfamilientreffen und Weltjugendtag!
  9. Vatikanische Finanzaufsicht erhält neuen Direktor
  10. Vatikan begrüßt Freispruch für Kardinal Pell








Top-10

meist-gelesen

  1. "Pfingstbotschaft" von Bätzing: Segnet Schwule!
  2. Bistum Trier: Klobürsten-Segen durch Pfarrer Leick
  3. Kardinal Müller warnt vor Unterdrückung der katholischen Kirche
  4. Papst Franziskus in Geldnot!
  5. Synodaler Weg: Voderholzer protestiert gegen autoritäre Alleingänge des Präsidiums
  6. Liturgieprofessoren schlagen Benediktion Homosexueller vor
  7. Der grosse Betrug
  8. Berlin: Muslime beten erstmals in evangelischer Kirche
  9. Türkischer Botschafter in Wien: Weihnachten ist egoistisch
  10. Corona-Krise ist für George Soros die Krise seines Lebens

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz