Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Sadomasochistische Gruppe auf dem Katholikentag in Würzburg
  2. Vatikan veröffentlicht scharfe Kritik an deutschen Segnungsleitfäden für Homosexuelle!
  3. Papst Leo XIV. und die Zukunft der liturgischen Einheit der Kirche
  4. GAME OVER! - Vatikan erteilt deutschem Segnungs-Leitfaden am Mittwoch nochmals eine klare Absage!
  5. „Bestellt wie eine Ware“: Scharfe Kritik an Leihmutterschafts-Fall in der CDU
  6. Berliner Jusos für Abschaffung der Ehe
  7. Kommen kirchenrechtliche Sanktionen für deutsche Bischöfe?
  8. Kirche wirke oft wie ein 'woker Diskutierverein'
  9. Priester sagt, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen
  10. Vom Segen Gottes und dem Fake-Segen dieser Welt
  11. Paukenschlag in der Klimadebatte: KlimaGuru Al Gore warnt plötzlich vor neuer Eiszeit
  12. Kanadischer Priester mit gebrochener Hüfte erhält im Krankenhaus Sterbehilfeangebote
  13. Ein Moment zum Schämen
  14. Eine nötige Klarstellung aus Rom
  15. Pompei: Keine irdische Macht wird die Welt retten!

Ismail Tipi kritisiert Katjes-Werbung mit Hidschab-Frau

1. Februar 2018 in Deutschland, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Es spricht nichts dagegen, dass das Unternehmen auch junge Musliminnen ansprechen möchte, doch sollte sie das nicht durch eine Frau mit Hidschab tun. Die meisten Musliminnen sind keine Kopftuchträgerinnen“ – Solche Werbung mache Salafismus hoffähig


Wiesbaden (kath.net/pm) Das Unternehmen Katjes hat eine neue Werbekampagne „Achte mal drauf!“ gestartet. Eines von drei Werbeclips zeigt eine junge muslimische Frau mit Hidschab, die Werbung für die veganen Produkte macht (Foto). Das hat nun eine große mediale Debatte ausgelöst.

„Ich finde es unglücklich, dass „Katjes“ diese Werbung gemacht hat. Das Unternehmen möchte damit Profit generieren und übersieht, dass sie einen Keil in das gesellschaftliche Leben treibt. Mit solch einer auf Gewinnorientierung ausgelegten Werbung schafft man nur eine Plattform für eine uns nicht eigene Kultur und für Tendenzen, die nicht unbedingt dienlich für unser Zusammenleben sind“, so der hessische Landtagsabgeordnete und CDU-Integrationsexperte Ismail Tipi.


„Es spricht nichts dagegen, dass das Unternehmen auch junge Musliminnen ansprechen möchte, doch sollte sie das nicht durch eine Frau mit Hidschab tun. Die meisten Musliminnen sind keine Kopftuchträgerinnen. Der Islam schreibt eine Kopfbedeckung oder Verschleierung nicht vor. Deshalb erachte ich diese Werbung als ein falsches Signal. Dabei ist für mich nicht nur der Hidschab ein Problem, sondern auch, dass man mit einem religiösen, sensiblen Thema zu eigenen Zwecken für Diskussionen und Aufmerksamkeit sorgen möchte. Diese und ähnliche Werbeaktionen leisten einen Bärendienst im gemeinsamen friedlichen Zusammenleben. Sie geben besonders den populistischen Gruppen und Parteien die Möglichkeit, Stimmung zu machen und für ihre rechte Ideologien zu werben. Solche unbedachten und auf Stimmung zielende Werbungen machen auch salafistische Tendenzen hoffähig.“

Der hessische CDU-Landtagsabgeordnete und Integrationsexperte Ismail Tipi


Foto: Instagram / katjes_official


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Krisi 2. Februar 2018 
 

Quallität...

sollte wenig Werbung kosten aber gute Zutaten beinhalten. Dann doch lieber auf Bio umsteigen.


1
 
 bergkristall 2. Februar 2018 
 

@Adamo,
ganz Ihrer Meinung!


4
 
 goegy 2. Februar 2018 
 

Das Tragen des Kopf-Foulards ist in den meisten Fällen ein Signal, das besagen soll: "Ich passe mich nicht an, ich bin anders als Du, ja sogar, ich bin besser!". Eine reine Provokation!
Andersherum sind Mini-Mini Höschen oder Röckchen, in der Öffentlichkeit getragen, eine ebenso schamlose Herausforderung!


9
 
 Chris2 1. Februar 2018 
 

@IMEK

Höchst interessante Interpretation. Aber bei "weiterer Betrachtung" durchaus realistisch ;) @Rozario Wenn ich darf: Rhetorische Frage, rhetorische Antwort: Nix. Erstens wollen die tatsächlich "schon länger hier Lebenden" mit dem Kopftuch keine politische Botschaft verkünden und zweitens siehe erstens (das hervorgehobene Merkel-Zitat)...


3
 
  1. Februar 2018 
 

Katjes schmeckt eh nicht.


6
 
  1. Februar 2018 
 

Unvorteilhaftes Bild- könnte leicht für ein zigarettenrauchendes Flittchen gehalten werden

Wenn Werbeleute Anti-Werbung machen, kann es nur zum Schaden des Herstellers sein.


4
 
  1. Februar 2018 
 

@Adamo
Und was möchten Sie mit denen machen, die Deutsche sind (also nicht irgendwo herkommen) und sich mit dem Kopftuch "verkleiden"?


2
 
 Dottrina 1. Februar 2018 
 

So etwas kann ich nicht unterstützen!

Obwohl ich gerne Lakritz esse (dazu gehören eben auch Produkte von Katjes), werde ich es mir künftig versagen, die Produkte dieser Firma zu kaufen. Ich möchte mich nicht mitschuldig machen, die Unterdrückung von Frauen durch eine diabolische Religion auch noch mitzufinanzieren, indem ich solche Produkte kaufe. Auch künftig werde ich mehr darauf achten, indirekte Werbung für die islamische "Kultur" zu meiden bzw. zu boykottieren. - Im Iran ist löblicherweise momentan eine Aufbruchstimmung junger Iranerinnen zu beobachten, die via Videoclips ihre Kopftücher abnehmen und herumschwenken. Sie riskieren monatelange Haft, aber allmählich beginnen sie, aufzubegehren - sogar junge Männer haben ihnen dabei Mut zugesprochen.


13
 
 Herbstlicht 1. Februar 2018 
 

eine höchstwillkommene Käuferschicht

Katjes will verkaufen, Geld machen und macht deshalb Werbung.
Da in den nächsten Jahren unsere Gesellschaft vermehrt mslimisch werden wird und in der Regel die Frauen einkaufen, werden also folgerichtig eben diese Frauen als neue Käuferschicht umworben.
Die Firma weiß genau, dass die jetzige Empörung auch wieder abebben wird.
Die Leute vergessen schnell!
Man kann getrost davon ausgehen, dass in der nächsten Zeit sogar vermehrt Werbung für diese neue Käuferschicht geschaltet werden wird.
Denn: werben, verkaufen, Geld machen!


13
 
 Kleine Blume 1. Februar 2018 
 

Man muss keine Produkte von Katjes kaufen.

Man muss keine Produkte von L'Oréal kaufen.

Man muss keine Hidschab-Barbie kaufen.


17
 
 Adamo 1. Februar 2018 
 

Reine Provokation!

Der Islam schreibt eine Kopfbedeckung oder Verschleierung nicht vor (Ismail Tipi MdL). Also das Tragen dieser Tracht ist eine reine Provokation für unsere Bevölkerung! Sie sind ein Musterbeispiel dafür, dass sie sich nicht anpassen wollen. Deshalb sollen sie dorthin gehen wo sie hergekommen sind, dort können sie dann ihre Verkleidung tragen.


16
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Islam

  1. Öffentliche Wiener Mittelschulen: Jeder zweite Schüler ist Moslem
  2. Pakistans Scharia-Gericht billigt Entführung, Vergewaltigung, Kinderehe einer 13-jährigen Christin
  3. Islamistengruppe ‚Nūr al-ʿIlm‘ breitet sich in Norddeutschland aus
  4. Wien: Einziger Christ in der Klasse wird "Schwein" genannt
  5. In muslimischen Regionen müssen Christen den Ramadan nicht selten mitbefolgen
  6. Kardinal Schönborn: "Wenn sich bei uns so viele Menschen vom Christentum verabschieden..."
  7. „Wir führen Einzelgespräche mit Muslimen im persönlichen Kontakt“
  8. Papst besucht die Blaue Moschee in Istanbul - Gebetet hat er dort aber nicht
  9. Der neue Erzbischof von Wien und der Islam
  10. Iran: Immer mehr Frauen verstoßen gezielt gegen die Hijab-Pflicht






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Vatikan veröffentlicht scharfe Kritik an deutschen Segnungsleitfäden für Homosexuelle!
  3. Sadomasochistische Gruppe auf dem Katholikentag in Würzburg
  4. Papst Leo XIV. und die Zukunft der liturgischen Einheit der Kirche
  5. GAME OVER! - Vatikan erteilt deutschem Segnungs-Leitfaden am Mittwoch nochmals eine klare Absage!
  6. Kommen kirchenrechtliche Sanktionen für deutsche Bischöfe?
  7. Priester sagt, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen
  8. „Bestellt wie eine Ware“: Scharfe Kritik an Leihmutterschafts-Fall in der CDU
  9. Paukenschlag in der Klimadebatte: KlimaGuru Al Gore warnt plötzlich vor neuer Eiszeit
  10. Kennen Sie schon das Martinshorn-Gebet?
  11. Goldenstein-Nonnen nach Romreise wieder in Salzburg eingetroffen
  12. Kirche wirke oft wie ein 'woker Diskutierverein'
  13. Kanadischer Priester mit gebrochener Hüfte erhält im Krankenhaus Sterbehilfeangebote
  14. Erste Enzyklika von Papst Leo XIV. wird Mitte Mai erwartet
  15. Festnahme nach Angriff auf Nonne in Jerusalem

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz