Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  2. Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
  3. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  4. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  5. Der synodale Prozess, eine Totgeburt von Anfang an!
  6. Wahrheit ist heilsrelevant
  7. 'Armutsindustrie' in der Kritik: Statistik misst Ungleichheit, nicht echte Not
  8. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  9. Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
  10. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  11. Papst Pius X.: ‚Was brauchen wir heute am meisten, um die Gesellschaft zu retten?
  12. Großes Kardinalstreffen mit dem Papst - KI statt Liturgie
  13. Ritus, Zeichen und Symbol: Der Weg zum Mysterium
  14. "Ich glaube, dass ich glaube"
  15. Papst an Pfadfinder: „Ihr verbindet auf kluge Weise das Buch der Natur mit dem Wort Gottes“

Wien: Schönborn empfängt Orban

30. Jänner 2018 in Aktuelles, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ungarischer Ministerpräsident kam zu "informeller Begegnung" ins Erzbischöfliche Palais - Europa und Naher Osten im Mittelpunkt des Gesprächs


Wien (kath.net/KAP) Kardinal Christoph Schönborn hat am Dienstagnachmittag den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban zu einem Gespräch im Erzbischöflichen Palais empfangen. Wie es in einer kurzen Erklärung der Erzdiözese Wien hieß, war die "informelle Begegnung" auf Wunsch von Viktor Orban zustande gekommen. Wörtlich hieß es in der knappen Mitteilung der Erzdiözese. "Im Zentrum des Gesprächs stand die Situation Europas und des Nahen Ostens. Kardinal Schönborn nutzte die Gelegenheit, um dem ungarischen Staat für die Unterstützung des Wiederaufbaus im Irak und Aleppo (Syrien) zu danken."

An der Begegnung im Erzbischöflichen Palais nahm u.a. auch der ungarische Minister für Humanressourcen, Zoltan Balog, teil. Er ist nicht nur Politiker sondern auch calvinistischer Pastor. Verstärkt wurde die ungarische Delegation weiters vom Leiter der Staatskanzlei Janos Lazar.


Ministerpräsident Orban, der sich bereits seit Montagabend in Wien zu einem "Arbeitsbesuch" aufhält, war vor dem Besuch bei Kardinal Schönborn mit Bundeskanzler Sebastian Kurz zusammengetroffen. Übereinstimmung hatten die beiden Politiker laut Medienberichten beim Thema Migration gefunden, Uneinigkeit herrschte hingegen bzgl. des Ausbaus des ungarischen AKWs Paks und bei der Indexierung der Familienbeihilfe für Kinder, die im EU-Ausland leben.

Hilfe für verfolgte Christen

Kardinal Schönborn hatte Orban bereits 2012 in Wien empfangen. Der Wiener Erzbischof und der Ministerpräsident besuchten damals gemeinsam das Kolleg Pazmaneum in der Boltzmanngasse, wo eine Kranzniederlegung an der dort befindlichen Gedenktafel für Kardinal Jozsef Mindszenty (1892-1975) stattfand. Der Regierungschef richtete damals auch persönlichen Dank an Kardinal Schönborn als "echten Freund Ungarns".

Eine Folge der Begegnung war der Entschluss Orbans zur Teilnahme an den von Kardinal Schönborn und Rektor Christiaan Alting von Geusau organisierten jährlichen Frascati-Konferenzen des "International Catholic Legislators Network" (ICLN). In Frascati war Orban von den Darlegungen des syrisch-orthodoxen Patriarchen Mar Ignatius Aphrem II. über die dramatische Situation der orientalischen Christen sehr beeindruckt gewesen. In der Folge kam es 2017 zur Gründung eines eigenen ungarischen Departments für Hilfe an verfolgten Christen, mit Vizestaatssekretär Tamas Török als dessen Leiter. Töröks Stabsstelle ist mittlerweile auch operativ tätig und unterstützt Projekte in Syrien, Libanon und Irak.

So stellte die ungarische Regierung u.a. bereits mehr als zwei Millionen Euro für den Wiederaufbau der vom IS zerstörten christlichen Dörfer und Städte in der nordirakischen Ninive-Ebene zur Verfügung. - In der Region sind auch einige österreichische Hilfsorganisationen (Arbeitsgemeinschaft Katholischer Verbände, Initiative Christlicher Orient, Christian Solidarity International Österreich, Kirche in Not, Kardinal König Stiftung) tätig.

Copyright 2018 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten
Archivfoto Kardinal Schönborn (c) Erzdiözese Wien



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Ulrich Motte 31. Jänner 2018 
 

Hx7

A) Sie haben recht: Keine Frage der Konfession (nämlich das Konservative), zumindest wenn man darunter (nämlich unter Konfession) nur Katholisch und Evangelisch versteht!
B) Schaut man nämlich weltweit, sind viele Evangelische nämlich durchschnittlich konservativer als Katholiken
C) Und in der BRD dürfte das (zumindest bald) eventuell für Kirchgänger gelten...


0
 
 Chris2 31. Jänner 2018 
 

Die Wiener erinnern sich,

dass sie zweimal von den Osmanen belagert wurden und zumindest 1683 kurz vor dem Fall standen. Dank des wackeren Stadtkommandanten Ernst Rüdiger von Starhemberg, des polnischen Königs Jan Sobjeski, allen anderen Kommadanten, die der Sache wegen auf den Ruhm verzichteten (darunter dem "blauen Kurfürst") und nicht zuletzt unzähliger namenloser tapferer Soldaten und Millionen (Rosenkranz-) Betern gelang der Sieg, der den Durchbruch abwehrte.


9
 
 HX7 31. Jänner 2018 
 

Keine Frage der Konfession

Orban hat übrigens das realistischere Bild vom Islam, nämlich eines, dass auf theologischen Tatsachen und geschichtlichen Fakten beruht.


16
 
 Ulrich Motte 31. Jänner 2018 
 

7. Oktober 1571

A) Sie haben völlig recht
B) Gut, daß Sie das sagen, denn mancher hält den jetzigen (!) Papst wohl zumindest für nicht "so völlig katholisch"- oder irre ich da, was ich dann zu verzeihen bitte...
C) Ich vermute, daß alle Leser hier wissen, daß der Papst Katholik, aber eher wenige wissen, daß Herr Orban Calvinist ist...


4
 
 7.Oktober1571 30. Jänner 2018 
 

Papst Franziskus ist übrigens katholisch!


7
 
 Ulrich Motte 30. Jänner 2018 
 

Orban ist übrigens Calvinist


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Ungarn

  1. Beobachtungsstelle: Tausende christenfeindliche Straftaten in Europa
  2. Papst Leo XIV. empfing Ungarns Ministerpräsident Orban
  3. Kardinal Erdö: Das Leben nicht von Spaltung und Hass prägen lassen
  4. Dieses Jahr keine LGBT-‚Pride‘ Parade in Budapest
  5. Ungarn: Bischof für Kultur der Lebensbejahung statt Sterbehilfe
  6. Kein Segen für Paare in einer nichtehelichen Partnerschaft oder gleichgeschlechtlichen Beziehung
  7. Ungarischer Ministerpräsident Viktor Orban übernimmt die Kriegslügen von Putin
  8. Die Realität aufzeigen
  9. Erdö vor Papstbesuch: Budapest eine Brücke zwischen Ost und West
  10. Bischof Veres: Kirche auch in Ungarn in radikalem Wandel






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
  3. Der synodale Prozess, eine Totgeburt von Anfang an!
  4. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  5. RTL-Journalistin Liv von Boetticher: „Habe die Bundespolizei zwei Nächte lang auf Streife begleitet“
  6. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  7. Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
  8. Das brennende Herz des heiligen Philipp Neri: Ein wissenschaftlich dokumentiertes Pfingstwunder
  9. Warum haben alte Kirchen einen verborgenen Raum unter dem Altar?
  10. Schottischer Pfadfinderjunge verweigert Verbeugung vor Allah in der Moschee
  11. Arche-Noah-Nachbildung feiert 10-jähriges Jubiläum
  12. Die große Kraft der Marienverehrung in der Endzeit
  13. Schönborn: Glaube braucht Tradition und kirchliche Einheit
  14. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  15. Fossile Bäume lösen Debatte um Arche Noah und die Sintflut aus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz