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Jesus – der mächtige Meister in Lehre und Tat

28. Jänner 2018 in Aktuelles, 12 Lesermeinungen
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Franziskus: der Gesandte Gottes und nicht ein einfacher Mensch, der seine Lehre auf den vorhergehenden Traditionen gründet. Jesus bringt eine ‚neue Lehre mit Vollmacht’. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Angelus am vierten Sonntag im Jahreskreis, Fest des heiligen Thomas von Aquin. In seiner Ansprache vor dem Mittagsgebet ging Papst Franziskus auf das Tagesevangelium ein (Mk 1, 21-28), Teil des „Tages in Kafarnaum“. Im Mittelpunkt des heutigen Abschnitts stehe der Exorzismus, durch den sich Jesus als mächtiger Prophet in Taten und Worten zu erkennen geben.

“Und die Menschen waren voll Staunen über seine Lehre; denn er lehrte sie wie einer, der Vollmacht hat, nicht wie die Schriftgelehrten“: so offenbare er sich als der Gesandte Gottes und nicht als einfacher Mensch, der seine Lehre auf den vorhergehenden Traditionen gründe. Jesus bringe eine „neue Lehre mit Vollmacht“.


Jesus erweise sich auch durch seine Taten als mächtig: „In ihrer Synagoge war ein Mensch, der von einem unreinen Geist besessen war. Der begann zu schreien: Was haben wir mit dir zu tun, Jesus von Nazaret? Bist du gekommen, um uns ins Verderben zu stürzen? Ich weiß, wer du bist: der Heilige Gottes. Da drohte ihm Jesus: Schweig und verlass ihn! Der unreine Geist zerrte den Mann hin und her und verließ ihn mit lautem Geschrei“ (V. 23-26). Die Worte Jesu Worte genügten, um den Sieg über Satan zu erlangen. Dies hinterlasse einen großen Eindruck: „Da erschraken alle und einer fragte den andern: Was ist das? Eine neue Lehre mit Vollmacht: Sogar die unreinen Geister gehorchen seinem Befehl. Und sein Ruf verbreitete sich rasch im ganzen Gebiet von Galiläa“ (V. 27-28).

Die Macht Jesu bestätige die Vollmacht seiner Lehre. Er handle und zeige den Plan Gottes mit Worten und und mit der Macht der Taten. Er offenbare die Liebe Gottes sowohl in seiner Predigt als auch in den zahllosen Gesten der Aufmerksamkeit gegenüber den Kranken, Bedürftigen, Kindern, Sündern.

Das Evangelium zeige heute, dass Jesus unser Meister sei. Er teile das ganze Licht mit, dass die bisweilen finsteren Wege unseres Lebens erleuchte. Er teile die Kraft mit, die notwendig sei, um die Schwierigkeiten, Prüfungen, Versuchungen zu überwinden. Er sei ein Meister und Freund, der den Weg weise und sich unser annehme, besonders wenn wir in Not seien.

Nach dem Angelus erinnerte der Papst an den heutigen Weltlepratag sowie an die schweren Attentate der letzten Tage in Afghanistan, für deren Opfer Franziskus betete. Am Ende verlasen wie jedes Jahr zwei Kinder der Katholischen Aktion zum Abschluss der „Karawane des Friedens“ eine Botschaft. Statt weißer Tauben wurden einige Luftballons zum Zeichen des Friedens fliegen gelassen.


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