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Die Apostolische Reise nach Chile und Peru

24. Jänner 2018 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
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Franziskus: Meinen Frieden gebe ich euch – Geeint in der Hoffnung. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) „Mein Herz ist bereit, Gott, ich will singen und spielen, ja, du meine Herrlichkeit. Wacht auf, Harfe und Leier, ich will das Morgenrot wecken! Ich will dich preisen, HERR, unter den Völkern, dir vor den Nationen singen und spielen. Denn deine Liebe reicht über den Himmel hinaus, deine Treue, so weit die Wolken ziehen“ (Ps 108,2-5).

Papst Franziskus ließ bei der heutigen Generalaudienz vor 15.000 Pilgern und Besuchern seine Apostolische Reise nach Chile und Peru (15.-22. Januar 2018) Revue passieren „auf der ich das wandernde Gottesvolk in diesen Ländern ein Stück begleiten konnte“.

Bei seinem Besuch in Chile unter dem Motto „Meinen Frieden gebe ich euch“ (Joh 14,27) habe er die Verantwortungsträger dazu ermutigt, der solidarischen Begegnung mit allen Volksgruppen Raum zu geben und dies vor allem im Hören auf die Armen, die Migranten, die Jugend, die älteren Menschen wie auch auf die Schöpfung.


Die Gläubigen „habe ich aufgerufen, Zeugen der Nähe Gottes in einer pluralistischen Gesellschaft zu sein, Wunden zu heilen, Gerechtigkeit zu fördern und Frieden zu stiften“.

Der Jugend „gab ich ein Leitwort des heiligen Alberto Hurtado für ihre Entscheidungen mit auf den Weg: Was würde Jesus an meiner Stelle tun?“.

Besonders erinnerte der Papst an seinen Besuch im Frauengefängnis von Santiago. Franziskus unterstrich, dass der Sinn der Haft darin bestehe, nach einer Wiedereingliederung in die Gesellschaft zu streben.

Die Reise durch die verschiedenen Landschaften Perus, die unter dem Motto „Geeint in der Hoffnung“ (vgl. Eph 4,4) stattfand, habe den großen religiösen wie kulturellen Reichtum dieser Nation deutlich gemacht. Überaus vielfältig seien die Formen der Volksfrömmigkeit.

In Trujillo „konnte ich dem dortigen Gnadenbild der Jungfrau Maria von der Pforte den neuen Titel ‚Mutter der Barmherzigkeit und der Hoffnung’ verleihen“.

Die Menschen dort brauchten Ermutigung, weil sie durch Naturkatastrophen wie auch den sozialen Verfall und die Korruption in ihren Lebensgrundlagen bedroht seien. Die Korruption „ist gefährlicher als eine Grippe“ und zerstöre die Herzen.

Hier seien die vielen Heiligen Perus Vorbilder und Fürsprecher, um gemeinsam den Weg in eine bessere Zukunft zu finden.

Auch die Jugendlichen Perus habe er auf die Heiligen verwiesen, als Männer und Frauen, die „ihre Zeit nicht damit verloren haben, ihr Bild zu ‚schminken’, sondern Christus nachgefolgt sind, der sie mit Hoffnung geführt hat“. Wie immer schenke das Wort Jesu allem vollen Sinn. So habe auch das Evangelium der letzten Messe die Botschaft Gottes an sein Volk in Chile und Peru zusammengefasst: „Kehrt um und glaubt an das Evangelium“ (Mk 1,15), „so werdet ihr den Frieden empfangen den ich euch gebe und ihr werdet in der Hoffnung geeint sind“.


Die Pilger und Besucher aus dem deutschen Sprachraum begrüßte der Heilige Vater mit den folgenden Worten:

Herzlich grüße ich die Pilger aus den Ländern deutscher Sprache. Wenn wir uns von der Gnade des Herrn formen und von der göttlichen Hoffnung erfüllen lassen, können wir unseren Nächsten gegenüber die Liebe erwidern, die Gott uns jeden Tag schenkt. Schönen Aufenthalt in Rom unter dem Geleit des Heiligen Geistes.


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