Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  2. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  3. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  4. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  5. Pax tecum – Wenn der Papst über Frieden spricht
  6. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  7. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  8. 'Weihnachten im Juli': Der Gedenktag der Heiligen Drei Könige
  9. Vatikan dementiert Berichte über Ende des Rupnik-Verfahrens
  10. Deutsches Auswärtiges Amt verzichtet auf Genderschreibweise
  11. Papst ruft zu christlichem Lebensstil im Urlaub auf
  12. Papst Leo: „So können wir als Christen das Alter leben: gebrechlich, aber zugleich berufen“
  13. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  14. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  15. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."

Die Apostolische Reise nach Chile und Peru

24. Jänner 2018 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: Meinen Frieden gebe ich euch – Geeint in der Hoffnung. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) „Mein Herz ist bereit, Gott, ich will singen und spielen, ja, du meine Herrlichkeit. Wacht auf, Harfe und Leier, ich will das Morgenrot wecken! Ich will dich preisen, HERR, unter den Völkern, dir vor den Nationen singen und spielen. Denn deine Liebe reicht über den Himmel hinaus, deine Treue, so weit die Wolken ziehen“ (Ps 108,2-5).

Papst Franziskus ließ bei der heutigen Generalaudienz vor 15.000 Pilgern und Besuchern seine Apostolische Reise nach Chile und Peru (15.-22. Januar 2018) Revue passieren „auf der ich das wandernde Gottesvolk in diesen Ländern ein Stück begleiten konnte“.

Bei seinem Besuch in Chile unter dem Motto „Meinen Frieden gebe ich euch“ (Joh 14,27) habe er die Verantwortungsträger dazu ermutigt, der solidarischen Begegnung mit allen Volksgruppen Raum zu geben und dies vor allem im Hören auf die Armen, die Migranten, die Jugend, die älteren Menschen wie auch auf die Schöpfung.


Die Gläubigen „habe ich aufgerufen, Zeugen der Nähe Gottes in einer pluralistischen Gesellschaft zu sein, Wunden zu heilen, Gerechtigkeit zu fördern und Frieden zu stiften“.

Der Jugend „gab ich ein Leitwort des heiligen Alberto Hurtado für ihre Entscheidungen mit auf den Weg: Was würde Jesus an meiner Stelle tun?“.

Besonders erinnerte der Papst an seinen Besuch im Frauengefängnis von Santiago. Franziskus unterstrich, dass der Sinn der Haft darin bestehe, nach einer Wiedereingliederung in die Gesellschaft zu streben.

Die Reise durch die verschiedenen Landschaften Perus, die unter dem Motto „Geeint in der Hoffnung“ (vgl. Eph 4,4) stattfand, habe den großen religiösen wie kulturellen Reichtum dieser Nation deutlich gemacht. Überaus vielfältig seien die Formen der Volksfrömmigkeit.

In Trujillo „konnte ich dem dortigen Gnadenbild der Jungfrau Maria von der Pforte den neuen Titel ‚Mutter der Barmherzigkeit und der Hoffnung’ verleihen“.

Die Menschen dort brauchten Ermutigung, weil sie durch Naturkatastrophen wie auch den sozialen Verfall und die Korruption in ihren Lebensgrundlagen bedroht seien. Die Korruption „ist gefährlicher als eine Grippe“ und zerstöre die Herzen.

Hier seien die vielen Heiligen Perus Vorbilder und Fürsprecher, um gemeinsam den Weg in eine bessere Zukunft zu finden.

Auch die Jugendlichen Perus habe er auf die Heiligen verwiesen, als Männer und Frauen, die „ihre Zeit nicht damit verloren haben, ihr Bild zu ‚schminken’, sondern Christus nachgefolgt sind, der sie mit Hoffnung geführt hat“. Wie immer schenke das Wort Jesu allem vollen Sinn. So habe auch das Evangelium der letzten Messe die Botschaft Gottes an sein Volk in Chile und Peru zusammengefasst: „Kehrt um und glaubt an das Evangelium“ (Mk 1,15), „so werdet ihr den Frieden empfangen den ich euch gebe und ihr werdet in der Hoffnung geeint sind“.


Die Pilger und Besucher aus dem deutschen Sprachraum begrüßte der Heilige Vater mit den folgenden Worten:

Herzlich grüße ich die Pilger aus den Ländern deutscher Sprache. Wenn wir uns von der Gnade des Herrn formen und von der göttlichen Hoffnung erfüllen lassen, können wir unseren Nächsten gegenüber die Liebe erwidern, die Gott uns jeden Tag schenkt. Schönen Aufenthalt in Rom unter dem Geleit des Heiligen Geistes.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Generalaudienz

  1. Liebst du mich? – Das Gespräch zwischen Jesus und Petrus
  2. Kohelet: die ungewisse Nacht des Sinns und der Dinge des Lebens
  3. Judit. Eine bewundernswerte Jugend, ein großzügiger Lebensabend.
  4. Noomi, das Bündnis zwischen den Generationen, das die Zukunft eröffnet
  5. Ehre deinen Vater und deine Mutter: Liebe zum gelebten Leben
  6. Der Osterfriede und Dostojewskis Legende vom Großinquisitor
  7. Treue gegenüber der Heimsuchung durch Gott für die kommende Generation
  8. Das Abschiednehmen und das Erbe: Erinnerung und Zeugnis
  9. Das Alter, eine Ressource für die unbeschwerte Jugend
  10. Die Langlebigkeit: Symbol und Chance






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  5. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  6. DANKE JUSTIN! - Kanadischer Sänger bringt Stadion während WM-Finale mit „Halleluja“ zum Schweigen!
  7. Krebs und Paradies – Das Leben des 17-jährigen David Buggi
  8. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  9. Kardinal Burke: ‚Die Synodalität muss gestoppt werden‘
  10. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  11. Erzdiözese Wien bestätigt Pensionierung von Dompfarrer Faber
  12. Leo beruft den lehramtstreuen US-Erzbischof Cordileone in die Apostolische Signatur
  13. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  14. Birkenstock springt auf "Nun Girl Summer"-Trend auf: Animierte Filz-Nonne in Birkenstock-Sandalen
  15. Irrtümer über den Jakobsweg

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz