Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  3. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  4. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  5. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  6. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  7. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  8. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  9. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  10. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  11. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
  12. Abtreibungsbefürworter begehen Farbanschlag auf Malteserklinikum in Flensburg
  13. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  14. Priester bei Messer-Attacke in polnischem Kloster getötet
  15. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden

Die Begegnung mit dem Herrn am Anfang des Wegs des Glaubens

14. Jänner 2018 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: eine Religiosität der Gewohnheit überwinden und den Herrn suchen, um bei ihm zu sein. Jesus suchen, Jesus begegnen, Jesus nachfolgen. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Angelus am zweiten Sonntag im Jahreskreis. In seiner Ansprache vor dem Mittagsgebet ging Papst Franziskus auf das Tagesevangelium ein (Joh 1,35-42), das erneut das Thema der Offenbarung des Herrn unterbreite. Johannes der Täufer verweise auf ihn als das „Lamm Gottes“ und fordere dazu auf, ihm zu folgen. So sei es für uns, die wir ihm im alltäglichen Leben folgen müssten. So führe das heutige Evangelium in vollkommener Weise nach Weihnachten in den Jahreskreis ein, zwischen Offenbarung und Nachfolge.

Das Evangelium weise drei wesentliche Charakteristiken des Glaubensweges auf.

„Was sucht ihr?“, frage der Herr zwei Jünger, ie ihm auf Weisung des Johannes nachfolgten. Es sei dies dieselbe Frage, die der Auferstandene an Ostern an Maria von Magdala richte. Jeder Mensch sei auf der Suche nach Glück, Liebe, einem guten und vollen Leben. Gottvater habe uns dies alles in seinem Sohn gegeben.


Bei dieser Suche sei es grundlegend, ein wahrer Zeuge zu sein. Johannes der Täufer sei ein derartiger Zeuge. Daher könne er die Jünger auf Jesus ausrichten, der sage: „Kommt und seht!“. Die beiden Jünger könnten die Schönheit dieses Augenblicks nicht mehr vergessen und gedächten sogar der Stunde. Nur die persönliche Begegnung mit Jesus erzeuge einen Weg des Glaubens und der Jüngerschaft. Nur die Begegnung mit Jesu innen unserem Leben Sinn verleihen...

Es genüge dann nicht, sich ein Gottesbild aufzubauen. Es sei notwendig, den göttlichen Meister zu suchen und dort hinzugehen, wo er wohne. So bringe die Frage: „Wo wohnst du?“ diesen starken spirituellen Sinn zum Ausdruck: das Verlangen, zu wissen, wo der Meister wohne, um bei ihm sein zu können. Glaubensleben bestehe in dem Verlangen, bei Jesus zu sein. So seien wir dazu aufgerufen, eine Religiosität der Gewohnheit zu überwinden und die Begegnung mit Jesus im Gebet, in der Betrachtung des Wortes Gottes und durch die Sakramente zu beleben, um bei ihm zu sein und dank ihm, dank seiner Hilfe, dank seiner Gnade Frucht zu tragen.

Nach dem Angelus erinnerte der Papst an den Welttag der Migranten und Flüchtlinge und verwies auf die heilige Messe, die er am heutigen Vormittag in der Petersbasilika gefeiert hatte. Gleichzeitig kündigte der Papst seinen Entschluss an, aus pastoralen Gründen von jetzt ab den Welttag der Migranten und Flüchtlinge am zweiten Sonntag des Monats September zu feiern. Der kommende 105. Welttag werde somit am 8. September 2019 begangen werden.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Stefan Fleischer 14. Jänner 2018 

die wir ihm im alltäglichen Leben folgen müssten -

im vollen Bewusstsein, dass dieser Weg nicht nur Taborstunden, sondern auch die Nacht von Gethsemane oder sogar das Kreuz beinhalten kann. Dies aber ist nur möglich, "wenn wir unsere Hoffnung nicht nur in diesem Leben auf Christus gesetzt haben." sonst sind wir erbärmlicher daran als alle anderen Menschen (vgl. 1.Kor 15,19)


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Angelus

  1. Die Gnade der Eucharistie: essen und gesättigt werden
  2. Der Sinn von Christi Himmelfahrt. Zwei Handlungen: Ankündigung der Gabe des Geistes und Segen
  3. Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch!
  4. Hören, kennen, folgen
  5. Die Zeit, mit Jesus neu anzufangen, mit ihm hinauszufahren
  6. Auch wir sind wie Thomas
  7. Die Wahrheit, die uns frei macht
  8. Bekehren wir uns vom Bösen, entsagen wir der Sünde!
  9. Die Verklärung und die Gnade der Wachsamkeit
  10. Die Versuchungen und der Kampf gegen das Böse







Top-15

meist-gelesen

  1. Initiative Pro Fide Ecclesiae richtet dringenden Appell an deutsche Bischöfe
  2. 'Putin ist auf dem besten Weg, in diesem Jahr mehr Christen zu töten als der ISIS'
  3. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
  4. Über das Dämonische
  5. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!
  6. Wissen Sie, wer die Idee zum fünffarbigen Missionsrosenkranz hatte?
  7. 'Ich habe mich geirrt'
  8. Der Mensch als Mitarbeiter Gottes - Fortschritt ist kein Gottesersatz
  9. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  10. Der Katholik Tolkien wird in der anglikanischen Westminster Abbey ein Denkmal erhalten
  11. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  12. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  13. Was ich als Priester von Fulton Sheen gelernt habe
  14. Papst an Klausurschwestern: „Der Herr ruft euch, seine Zeuginnen in Stille, Kontemplation zu sein“
  15. Abtreibungsbefürworter begehen Farbanschlag auf Malteserklinikum in Flensburg

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz