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Kardinal Parolin verteidigt Papstschreiben und Kurienreform

12. Jänner 2018 in Weltkirche, 43 Lesermeinungen
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Auslöser vieler Diskussionen um "Amoris laetitia" und Strukturreformen liegt für vatikanischen Kardinalstaatssekretär in "Haltungswechsel, um den der Papst uns bittet"


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Der vatikanische Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin hat das Papstschreiben "Amoris laetitia" zu Ehe und Familie sowie die Kurienreform von Papst Franziskus verteidigt. Auslöser vieler Diskussionen ist seiner Meinung nach ein "Paradigmenwechsel, den Papst Franziskus mit Weisheit, Vorsicht und auch Geduld voranbringt", sagte er dem Nachrichtenportal "Vatican News" am Donnerstag: "Wahrscheinlich sind die Schwierigkeiten, die aufgetreten und in der Kirche immer noch vorhanden sind, nicht nur einigen Aspekten des Inhalts geschuldet, sondern auch diesem Haltungswechsel, um den der Papst uns bittet", so Parolin. Franziskus verlange einen "neuen Geist" und "neuen Zugang".

Wichtigster Streitpunkt bei "Amoris laetitia" ist der Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen. Franziskus plädiert dafür, in Einzelfällen zivilrechtlich Wiederverheirateten nach eingehender seelsorglicher Prüfung den Empfang der Sakramente zu ermöglichen, auch wenn ihre frühere Ehe kirchenrechtlich weiter Bestand hat. Erst jüngst hatten einige Bischöfe diese Änderung erneut kritisiert. Vor etwa einem Jahr hatten bereits vier Kardinäle Bedenken ("Dubia") diesbezüglich öffentlich gemacht und den Papst um Stellungnahme gebeten.


Jede Änderung bringe Schwierigkeiten mit sich, betonte Parolin jetzt. Dem müsse man Rechnung tragen und die Neuerungen mit Engagement angehen, um "Antworten zu finden, die Gelegenheiten zu weiterem Wachstum und zu weiterer Vertiefung sind". "Amoris laetitia" sei nicht nur "eine Umarmung der Kirche für Familien und ihre Probleme in der heutigen Welt", sondern auch ein "Hilferuf der Kirche an die Familien, damit sie am Wachstum der Kirche mitarbeiten".

Parolin setzt diesbezüglich auch auf das weltweite katholische Familientreffen in Dublin im August: "Es wird eine Etappe des Nachdenkens und Vertiefens sein und auch eine Etappe, um den Prozess der Anwendung der Hinweise aus 'Amoris laetitia' voranzubringen."

Mit Blick auf die von Papst Franziskus angestoßene Kurienreform sagte Parolin, es gehe nicht vornehmlich darum, "auf Strukturreformen zu bestehen". Vielmehr sei ein Wandel innerhalb der Kurie erforderlich, die von einem "tiefen Geist" angetrieben werden müsse: "Es geht darum, dass die Kurie - immer mehr und immer besser, indem man auch die Schatten entfernt, die diesen Einsatz und diese Mission behindern können - eine wahre Hilfe für den Papst wird, um das Evangelium zu verkünden, zu bezeugen und die Welt von heute zu evangelisieren". In seiner Weihnachtsansprache an die Kurie hatte der Papst seine Mitarbeiter nicht nur gelobt, sondern auch Vertrauensverrat und mangelnden Reformeifer kritisiert.

Der vom Papst geforderte Paradigmenwechsel der Kirche zeigt sich laut Parolin auch im Umgang mit der Jugend. Die Jugendsynode im Oktober im Vatikan sei eine "besondere Konzentration der Kirche auf die Jugend in jedem Bereich". Das Innovativste am Ansatz des Papstes sei "die Suche nach einer neuen Beziehung der Kirche mit den jungen Leuten, die geprägt ist von Verantwortung ohne jeglichen Paternalismus", so der Kardinalstaatssekretär.

Copyright 2018 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 Hadrianus Antonius 16. Jänner 2018 
 

@Imanfange Danneelsschüler

"...Könnte es nicht sein...":
Nachtigall, ich hör' dich trapsen:
Das ist nun wirklich wörtlich genau was der berüchtigte belgische Kardinal, Pädophilenfreund, sexuell fixierter und Glaubenszerstörer Danneels (alles ausgiebig aktenkundig-keine üble Nachrede) jetzt in einem Interview sagte- gefragt nach Problemen seiner modernistischen und dummen und deshalb mehrmals ins offene Messer (u.A. der Kongr. f.d. Glaubenslehre) gelaufenen Theolunkentruppe in Löwen.
Imme schön Konjunktiven, Fragen, offene Sätzen benützen damit man nicht haftbar gemacht werden kann.
Ebenso offen kann man nämlich fragen:
"Könnte es nicht sein, daß P.Franziskus vom Teufel inspiriert ist? Man beweise das Gegenteil".
Nec laudibus nec timore:
da muß man dann technisch nur die substanzielle Aussagen, Taten, Fakten und Verhalten sammeln, vergleichen und gewichten und dann sind die logische Schlußfolgerungen zu ziehen.


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 phillip 15. Jänner 2018 
 

„Ist das, was der Papst tut und sagt, vom Hl. Geist inspiriert ist?

@imanfange: Kaum habe ich zur oa Frage gepostet, hat sich mir aus zwei glaubwürdigen katholischen Medien folgendes eröffnet: 1. Papst Franziskus gewährt dieses Jahr allen Teilnehmern der Pro-Life-Kundgebung unter den üblichen Bedingungen einen vollkommen Ablass. 2. Papst Franziskus verleiht den Päpstlichen Gregoriusordens an die Abtreibungs- und Homo-Lobbyistinnen Renate Brauner und Lilianne Ploumen. Ad 1.: Vom Heiligen Geist inspiriert? Klare Antwort aus der Sicht der Gebote Gottes und Lehre der Kirche: Ja! Ad 2.: Klare Antwort: Nein, im Gegenteil: diabolisch und damit für eine Prüfung in Ansehung einer Häresie und Exkommunikation de lege lata (Can. 1331) nicht belanglos!


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 phillip 15. Jänner 2018 
 

"Eid auf Franziskus und seine Lehre"; abstruser Unsinn

@imanfange: Ich teile Ihre Ansicht, dass der von mir angesprochene Eid (Treueschwur) ein abstruser Unfug ist, ich sage: ja sogar satanisch. Ein derartiges Ansinnen stammt allerdings nicht von mir als Unterzeichner und Befürworter der dubia und der correctio filialis; die Quelle ist in der unmittelbaren Umgebung des Papstes zu suchen, und - offen gestanden - würde es mich auch gar nicht einmal überraschen. Dass sie ehrlich und aufrichtig gemeinte Gebete ins Lächerliche ziehen, überrascht mich auch nicht. Haben Sie Angst vor dem Hl Erzengel Michael? Vor einer Täter- Opferumkehr (niemand von den glaubwürdigen Postern hat Sie jemals als Speichellecker, Karrierist, Umfaller usw. diffamiert, derartige Ausfälligkeiten und Lügen bleiben modernistischen, relativistischen, subjektivistischen Befreiungstheologen vorbehalten) dürften Sie wohl keine Angst haben. Ob das, was der Papst tut und sagt, vom Hl. Geist inspiriert ist, fragen Sie? Na, den Beweis wird wohl PF selbst erbringen! abwarten!


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 Federico R. 15. Jänner 2018 
 

Paradigmenwechsel - Teil 2

Doch wenn die Herde einmal zerstreut ist, ist es sehr schwer, sie wieder zusammenzuführen, nicht nur, weil viele aus der einstmals großen Gemeinschaft bereits verstorben sind, sondern auch, weil’s an zuverlässigen und guten Hirten mangelt, die sich der Nachfolgenden annehmen.

Verdrängt wurde damals auch die Marienverehrung, eine Form der Volksfrömmigkeit, die die Würde der Frau voll im Blick hatte. Marginalisiert wurde auch die eucharistische Verehrung, indem man z.B. vielerorts die Fronleichnamsprozession abgeschafft und die eucharistische Andacht aus dem Frömmigkeitsangebot gestrichen hatte. Vieles ließe sich noch aufzählen, und diese Gedanken weiterzuführen würde ein Buch füllen.

Und jetzt, heute, gegenwärtig ist man dabei, unter dem Stichwort „Paradigmenwechsel“ den damals begonnenen und später wieder etwas abgebremsten Niedergang in Theorie wie Praxis zu vollenden. - Übrigens: Hat nicht auch Bischof Bodes in letzter Zeit schon mehrfach von „Paradigmenwechsel“ geredet?


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 Federico R. 13. Jänner 2018 
 

Paradigmenwechsel - Teil 1

Noch einige Anmerkungen zum Stichwort „Paradigmenwechsel“. Der wurde bereits vor dem letzten Vaticanum beschworen und sodann zunächst in vielfach überzogener Weise umzusetzen versucht. Die Folgen damals waren u.a. das Hinschmeißen des Priesteramtes von vielen, die einmal das „Adsum“ gesprochen hatten. Die Zahl derer, die sich bald nach dem sog. Aufbruch vom Priesteramt und aus den Männer- und Frauenorden verabschiedet hatten, ging in die Tausende. Priester- und Ordensberufungen nahmen in unseren Breiten nicht zu, wie erwartet, sondern kontinuierlich ab.
Zunächst kam es zwar vielerorts in den Pfarrgemeinden zu einem rasanten Bauboom. Betonkirchen wurden en masse hochgezogen. Die alten historischen Gotteshäuser ließ man vergammeln und trennte damit die Gläubigen irgendwie auch von ihren historischen Wurzeln. Inzwischen werden die sehr bald marode gewordenen „Turnhallen“ wieder abgerissen und da und dort die alten Kirchen mit viel Liebe und viel Geld wieder hergerichtet.


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 Guenter Foit 13. Jänner 2018 
 

Zur Abwendung einer Dauersünde sollen wir aus eigener Anstrengung heraus unser Kreuz tragen als Preis zum erstrebten Eintritt in das Gottesreich, - denn der Herr sagt: wer mein Jünger sein will, der .. nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.

Kardinal Parolin möge uns aufzeigen, aufgrund welcher einschlägigen Aussagen in der Bibel zur Ehe (=Detailaussagen) zivilr Wiederverheiratete, dessen 'frühere' Ehe nach dem Wort Gottes weiter besteht, in 'Würde' an der Eucharistie teilnehmen dürfen.

Weil Detailaussagen zur Ehe in der Bibel logischerweise immer vorrangig (allein) zu beachten sind gegenüber einer grundsätzlichen Aussage, dürfte ein Verharren im Ehebrauch nicht relativierend mit bloßem Verweis auf die grundsätzliche Barmherzigkeit Gottes bereinigt werden können.

Eine Relativierung spezieller Bibelstellen bei Hirten beängstigt, zumal ein Dauersünder demütig in 'geistiger Kommunion' größere Gnaden erhoffen dürfte als im Ergreifen des Herrn (auf Biegen und Brechen).


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 lesa 13. Jänner 2018 

Fortsetzung @imanfange: Papst Franziskus hat schöne "Hirteneigenschaften". Aber es gibt realen Anlass, bei diesem besagten "Haltungswechsel", der die Auslegung des Wortes Gottes betrifft, die Eingangstür für den "neue Geist Hegels" zu ahnen. Dagegen laufen in diesem Forum viele "Sturm", und es ist notwendig, es geht um viel!
"Geht es um den Papst und seine persönliche Sicht der Sexualmoral, der wir uns nun anzugleichen haben? Oder geht es um die Worte Christi, die Wahrheit und somit um das Heil der Menschen?" Dies hat ein Poster treffend formuliert. In dieser nebligen Zeit, wie weiter unten schon gesagt, brauchen die Menschen dringender denn je die klare Überlieferung des WORTES GOTTES und nicht "den neuen Geist" verschwommener subjektive "Pastorallösungen", so verständlich unterschiedliche Ideen sind. Gebet, Gebet ...! Nur das geoffenbarte Wort Gottes gemäß der lebendigen Überlieferung schützt das Wohl und die Würde des Einzelnen und verleiht Kirche und Gesellschaft Bestand.


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 Stefan Fleischer 13. Jänner 2018 

@ Elija-Paul

Ich habe mich auch schon gefragt:
Heute mehren sich die Stimmen, welche die moralische und sexuelle "Befreiung", die uns das letzte Jahrhundert gebracht hat, als das erkennen was sie ist, eine Hinführung in die Sklaverei des Sex und des Mainstreams und in eine Haltung, in welcher der Ungehorsam zur Tugend erklärt, der Gehorsam aber verteufelt wird. Sollte sich da nicht unsere Kirche diesen Stimmen anschliessen, statt zu versuchen nun auch noch, wenn auch vorerst nur ein klein wenig, auf diesen falschen Zug aufspringen zu wollen?


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 kreuz 13. Jänner 2018 

[Fortsetzung]

.., vor allen Andern Kollegen runtergemacht, "zur Sau gemacht", wie man das unter Kollegen so benennt.
Sie haben eine sichere Position, weiterhin, aber das Arbeitsklima ist inzwischen so vergiftet, daß Ihnen um Ihr Seelenheli Angst ist, und zwar inzwischen mehr als um Ihre materielle Sicherheit.
jetzt kommt Ihre Entscheidung, und die ist so individuell wieviel Arbeiter es gibt, jede(r) entscheidet sich wie er (sie) weitergeht, denn ohne persönliche Entscheidung wird es für alle nur schlimmer.

meine pers. Entscheidung ist, auf dem Weinberg zu bleiben, UMSONST dort zu arbeiten, nicht mehr für den Chef (Stellvertreter), sondern einfach Ihren liebgewordenen Kollegen noch etwas unter die Arme zu greifen, Ihren Rücken zu stärken, dem Besitzer des Weinbergs die Ehre zu erweisen.
so geht es mir, und ich lebe soweit damit. das kann mein Gewissen tragen.

ich werde von niemandem mehr bezahlt, und das erlaubt mir eine neue innere Freiheit, die ich niemand (außer Gott) geg.über rechtfertg muß

www.kathtube.com/player.php?id=19876


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 kreuz 13. Jänner 2018 

lb. @ Imanfange

"Könnte es nicht sein, dass das, was der Papst tut und sagt, vom Hl. Geist inspiriert ist? Man beweise das Gegenteil!"

an der Frage bin ich hängen geblieben, und ich habe nicht vor, auf Grabenkämpfe einzusteigen, sondern ich möchte einen Vergleich bringen, der viell. zum Nachdenken anregt:

Stellen Sie sich vor, Sie haben Gott erfahren, mit Herz & Seele, unwiderruflich. Seitdem finden Sie sich wieder an Ihrer "neuen Arbeitsstelle", auf dem Weinberg!
Ihr derzeitiger Chef, der Vertreter des Besitzers, ist korrekt. Sie bekommen Ihren Lohn. Er hat Sie neimals komisch angesprochen. manchmal gibt es Betriebsversammlungen, Ansprachen, da denken Sie: "Das ist phantastisch! wie kann er das so klar sehen? Bester Chef den ich ja hatte!"
Er macht auch gerne Ansprachen, es gibt viele davon. und bei vielen anderen Ansprachen sind Sie innerlich verletzt. nicht weil er Sie angreift, nein, tut er nicht. Aber Ihre besten Arbeits-Kollegen werden regelmäßig an den Pranger gestellt, [Fortsetzung]

www.kathtube.com/player.php?id=29889


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 Rut2007 13. Jänner 2018 

Frage...

...nachdem ich jetzt lange nicht mehr gepostet habe, nur noch still mitgelesen; ob es evtl. dem einen oder anderen ebenso geht? Was für mich bemerkenswert in vielen Postings ist, ist mit welcher Nonchalance und „Rechtfertigung“ zum Ausdruck gebracht wird, dass man von dem abstehen will, worum der Papst bittet (!) - er ist der Heilige Vater; ihm in aller gebotenen Achtung anzuhangen, ist unsere Pflicht. Die grossen Lehrer (Theresa von Avila, Franz von Sales, Joh. Bapt. Scaramelli) in der Spiritualität legten sehr viel Wert auf die Übung des Gehorsams dem (geistlichen) Vorgesetzten oder Seelenführer gegenüber im Sinne eines Willensaktes (Gefühl braucht darin nicht vorkommen), an dem sich oft die Frage nach der echten Kirchlichkeit zeigt.
Auch wenn man meinen Kommentar für unerwünscht aufnehmen mag, es ist nicht meine Absicht, jemand zu nahe zu treten, sondern nur meine Frage, ob man nicht den hl. Vater als den schätzen kann, der er ist, und versuchen zu verstehen, worum er bittet.


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 lesa 13. Jänner 2018 

Unterstellung

@Imanfange: Das ist eine Unterstellung an das Forum. Viele Male habe ich hier Dinge zur Sprache gebracht, die mich an Papst Franziskus freuen, und kein einziges Mal habe ich eine Widerrede gehört oder gar eine Grobheit.


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 Elija-Paul 13. Jänner 2018 
 

An die Redaktion!

Bitte liebe kath.net-Leute, in englischsprachigen Internetzeitungen wird berichtet, daß der Papst den Gregoriusorden an eine ehemalige holländische Politikerin vergeben habe, die auch bekannt dafür ist, daß sich besonders für die Abtreibung und die ganze berüchtigte Agenda der antichristlichen Richtung eingesetzt habe. Dann gibt es einen Vortrag von Father Chiodi, Mitglied der neugegründeten päpstlichen Akadamie in Rom, der postuliert, daß Contraception unter gewissen Umständen das Gegeben ist, mit einer Erwiderung von Prof. Seifert. Es wäre gut, wenn die deutschsprechenden Gläubigen all dies wüßten! Vielleicht gehen manchen die Augen noch auf, wohin die Reise in diesem Pontifikat geht!


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 Elija-Paul 13. Jänner 2018 
 

Möge der Herr seine Kirche vor einem solchen Schritt behüten!

@Phillip Hoffen wir, daß dies nur Gerüchte sind! Falls doch nicht braucht es Plätze, wohin jene Kleriker flüchten können, um von dort und im Verborgenen den Gläubigen zu dienen, die den "offiziellen Weg" nicht mitgehen. Und die Gläubigen müssen selbst Plätze schaffen, wo verfolgte Kleriker bleiben können. Ein furchtbarer Schreckensentwurf, der sich hoffentlich nicht realisiert! Man kann jedoch eine solche Entwicklung leider nicht grundsätzlich ausschließen und es ist besser vorbereitet zu sein, als dann völlig kopflos zu werden! Wenn die antichristlichen Entwicklungen noch intensiver werden, dann müssen wir mit verstärkten Verfolgungen rechen, die ja schon bereits angefangen haben. Doch sollten wir mit festem Glauben und Gebet und dem entschiedenen Weg der Heiligkeit gegenhalten. Manchen mag es aufgetragen sein öffentlich Zeugnis abbzulegen und vor diesen Entwicklungen zu warnen. Der Herr wird seine Kirche leiten! Wir dürfen uns allerdings nicht blenden lassen!


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 Ehrmann 13. Jänner 2018 

Paradigmenwechsel im Sinn unseres Verfassungsgerichtshofes?


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 Mmh 13. Jänner 2018 
 

Paradigmenwechsel: Wechsel des Problemlösungsschemas: Anstelle des Hl. Geistes...

Danach erblicke ich den Petersdom. Die Frau hält ihre Hand darüber und sagt:
„Das soll und muss beschirmt werden. Der andere Geist dringt so entsetzlich vor.“

Dann hält sie ihre Hand beschirmend über die Kuppel und die andere Hand vor die Augen. Ich bekomme schreckliche, brennende Schmerzen in meiner Hand. „Es ist nicht auszuhalten“, sage ich. Dann sagt die Frau mit Nachdruck:
„Dieser Geist wird stets versuchen, in allerlei Formen durchzudringen, langsam und raffiniert. Er wird so raffiniert durchdringen, dass es die Völker nicht erkennen werden. Nochmals mahne ich dich, dies weiterzugeben.“

„Der falsche Geist beherrscht die Welt. Modernes Heidentum, Humanismus, Atheismus, moderner Sozialismus und Kommunismus beherrschen die Welt.


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 imanfange 12. Jänner 2018 
 

@phillip

Sie verbreiten hier einen abstrusen Unsinn (Eid auf Franziskus usw) und haben die Stirn, die „Poster in Christo“ und feierlich Jesus, Maria, Joseph und St. Michael auf- bzw. anzurufen!
Vermutlich mit der Intention: wenn’s auch nicht wahr ist: irgendetwas wird schon hängenbleiben...
Und generell: mehr muss man in diesem Forum nicht tun, ob als Kardinal oder einfacher Christ, als sich positiv über den Dienst von Papst Franziskus für die Kirche zu äußern. Da wird man als Speichellecker, Karrierist, Umfaller usw. diffamiert. Könnte es nicht sein, dass das, was der Papst tut und sagt, vom Hl. Geist inspiriert ist? Man beweise das Gegenteil!


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 mabedor 12. Jänner 2018 
 

Papsttreue

„Ich identifiziere mich nicht mit den Worten des Papstes“, so stimmte der damalige Erzbischof von Buenos Aires Jorge Mario Bergoglio nach der Regensburger Rede von Papst Benedikt 2006 in den großen (v.a. weltlichen) Chor der Empörten ein. Verlautbaren ließ der Erzbischof seine Distanz zum Papst durch seinen Pressesprecher (über die spanischsprachige Ausgabe der amerikanischen Wochenzeitschrift Newsweek). Bergoglio hat zwar, und das nicht gerade umgehend, seinen Pressesprecher dafür entlassen. Selbst hat er sich nie von seiner Nichtidentifizierung distanziert. Soviel mal zum Thema Papstreue und Loyalität dem Heiligen Vater gegenüber – von einem ehemaligen Erzbischof, der jetzt auf dem Papstthron sitzt. Der als Bauernopfer herhaltende Pressesprecher durfte im übrigen in der ersten monatlichen Video-Botschaft des Papstes (zum Thema interreligiöser Dialog) den Part des Katholiken übernehmen.


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 phillip 12. Jänner 2018 
 

"Papst stellt Vertrauensverrat und mangelnden Reformeifer seiner kurialen Mitarbeiter fest"

Dem Vernehmen nach bereite Bergoglio einen Eid vor, der von allen Klerikern der katholischen Kirche, Diakonen, Priestern, Bischöfen und Kardinälen verlangt, formell und in den verschiedenen Diözesen feierlich ausgesprochen werden müsse. Das würde, geschätzter Elija-Paul und liebe Poster in christo, bedeuten, “blinde Loyalität” gegenüber dem “Magisterium”, also der zweifelhaften Lehre von Bergoglio versprechen (schwören) zu müssen. Der Schwur werde obligatorisch sein, und wer ihn nicht ablege, werde mit ziemlicher Sicherheit als "suspendiert a divinis" bezeichnet werden. Damit wird - neben den offen angesprochenen Häresien der jüngsten Vergangenheit - der Satz des Inhabers des Stuhles Petri noch klarer, "er werde in die Geschichte als der Papst eingehen, der die Katholische Kirche gespalten hat. Ich frage mich: Wie kann jemand einem ketzerischen Lehramt Loyalität schwören? Droht das vom Papst angekündigte Schisma? Jesus, Maria und Josef, Hl Michael steht uns bei, standhaft zu bleiben!


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 Federico R. 12. Jänner 2018 
 

Was wird nach Franziskus kommen?

Mag ja sein, dass sich Kardinal Parolin selbst für papabile hält. Gut vorstellbar sogar, dass sich der eine oder andere damalige Bergoglio-Wähler aus heutiger Sicht für Parolin entscheiden würde (vielleicht im Sinne des „kleineren Übels“). Parolin ein erfahrener, geschickter Diplomat, ja. Als charismatische Persönlichkeit konnte ich ihn bislang allerdings noch nicht wahrnehmen, und auch seine obige Wortmeldung lässt davon eher wenig spüren.

Wenn die Welt überhaupt noch einen Papst benötigen sollte bzw. anerkennen würde, dann müsste es unbedingt ein charismatischer und wahrhaft heiligmäßiger sein. Aber am Ende braucht es gar keinen Nachfolger mehr? Fast könnte man meinen, Franziskus ist peu à peu dabei, sein Amt als Pontifex maximus höchstselbst ad absurdum zu führen. Bittere Gedanken, ja. Aber entscheidend ist dennoch, was danach überhaupt noch kommen wird. Vielleicht der gerechte Richter?


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 girsberg74 12. Jänner 2018 
 

Steht zur Ablösung an.

Mit den Beiträgen nahezu aller Poster wird deutlich, dass hier im Forum eine Diskussion über den Nachfolger eingesetzt hat, ganz gleich wie lange sich das noch hinzieht und mit welchem Ergebnis.

Interessanterweise gab es bei JP II nur sehr wenig öffentliche Diskussion, als sich der Eintritt der Sedisvakanz lange vorher abgezeichnet hatte. Das lag an seiner Person und an der unbedingten Achtung davor, wie er sein Amt wahrgenommen hatte.

Nun muss Kardinal Parolin, der Staatssekretär des Papstes, erklären, was der Papst gemeint hat, weil dieser selbst sich nicht erklärt aber darum bittet, dass man seine Lehre annehme. Parolin sagt, dass der Papst darum „bitte“.

„Bitten“ heißt doch, dass ich etwas wünsche (verlange), was mir aus Eigenem nicht zusteht; worauf ich keinen Anspruch habe. Das ist für den Posten des Pontifex Maximus der uneingestandene Verlust von Autorität, von Vollmacht, ungeachtet dessen, was er sonst noch veranlassen kann.


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 hape 12. Jänner 2018 

Lieber Herr Kardinal Parolin,

vermutlich hat es sich nicht bis Rom herum gesprochen, dass uns hier in Deutschland ein gewisser Björn Odendahl auf katholisch.de schon vor ziemlich genau einem Jahr, nämlich am 25.1.2017, über den Paradigmenwechsel von Papst Franziskus genauestens aufgeklärt hat. Ich denke, wir alle haben das jetzt verstanden.

Quelle: http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/der-papst-und-seine-kritiker


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 Cölestin 12. Jänner 2018 

Mangel an Verstand und auch Herz.

Bergoglio und seine Helfer wollen 50 Jahre danach 1968 nachholen. Wie dumm und herzlos kann man nur sein...


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 Elija-Paul 12. Jänner 2018 
 

O La La Kardinal Parolin

Seit Papst Franzikus schon bei seiner ersten Ansprache sagte, daß Rom nun einen Weg mitgehen solle, war ich zurückhaltend und wollte mir anschauen wohin dieser Weg führt. Ich habe, soweit ich das kann, alles sehr genau beobachtet und auch durchgebetet: Genau das werde ich nicht tun, was hier vorgeschlagen wird, denn ich denke nicht, daß dies der richtige Weg ist. Ich bemerke auch den "anderen Geist" sehe aber nicht den Heiligen Geist am Werk, sondern immer mehr Öffnung für den Geist des Antichristen. Die Säuberungen sind ja schon im Gange, damit dieser neue Geist sich durchsetzen kann. Gott läßt es eine Weile zu. Es formt sich jedoch Widerstand und ich hoffe, er wird noch stärker. Dann hoffe ich, daß der Herr eingreifen wird, denn diese Richtung kann nicht nur ich nicht mitgehen, es sind noch mehr die ihre Augen öffnen und was sie da sehen hat mit Katholisch-Sein immer weniger zu tun! Nein Kardinal Parolin, diesen Weg gehe ich nicht mit und werde für Sie und den Papst weiter beten!


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 kreuz 12. Jänner 2018 

vorbehaltlich der richtigen Übersetzung

"Es geht darum, dass die Kurie - immer mehr und immer besser, indem man auch die Schatten entfernt, die diesen Einsatz und diese Mission behindern können - eine wahre Hilfe für den Papst wird, um das Evangelium zu verkünden, zu bezeugen und die Welt von heute zu evangelisieren"

das ist eine blumige Ausdrucksweise dafür, einfach alle rauszuschmeißen die nicht mitjubeln.

pS anstatt solcher Eintagsfliegen-Artikel, die in 3 Tagen aus dem Menswchheitsgedächtnis verschwunden sind, lohnt es sich, stattdessen Zeilen zu lesen, die man auch noch in 50 Jahren liest :-)

www.kathtube.com/player.php?id=43099


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 Stefan Fleischer 12. Jänner 2018 

Nachtrag

Mir fällt soeben auf: Wie viele Seelsorger (Seelsorgende) sorgen sich heute noch um das ewige Heil der ihnen anvertrauten unsterblichen Seelen? Ist dieses nicht zum Automatismus verkommen? Liegt vielleicht nicht gerade im Umgang mit der Frage des ewigen Heils der wichtigste Paradigmawechsel der vergangenen Jahrzehnte?


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 Stefan Fleischer 12. Jänner 2018 

@ Klaffer

Lieber Herr Löffler
Ich glaube nicht, dass die Kirche in der Vergangenheit zu wenig für das irdische Heil des Menschen getan hat. Wenigstens in meinem Umfeld war die Nächstenliebe, insbesondere die direkte Nachbarschaftshilfe, sehr gut spürbar und erfahrbar. Es gab damals natürlich noch nicht all die grossen (zum Teil ziemlich verkommerzialisierten) Hilfswerke von heute. Aber bei alledem ging das Kreuz Christi nie vergessen, gehörte das ewige Heil der Seelen zu den wichtigsten Sorgen der Seelsorger. "Was nützt es dem Menschen?" Diese Frage wurde damals nicht so einseitig materiell und psychologisch gestellt wie heute.


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 Stephaninus 12. Jänner 2018 
 

Ich denke

die Kirche wird nach Franziskus nicht mehr dahin zurück, wo sie vorher war. Dafür wird gesorgt.


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 Wiederkunft 12. Jänner 2018 
 

Paradigmenwechsel

Ich warte lieber auf einen anderen Wechsel! Ich will auch keinen neuen Geist, sondern den alten heiligen Geist immer mehr zu erfahren. Erneuerung geschieht nur im Gebet, Anbetung und im heiligen Opfer und nicht in der Anpassung an die Sünde und des momentanen Zeitgeistes. Eine Umarmung der Familien, bedeutet sie auf den richtigen
Weg zu führen, ohne verlassene Ehepartner und traumatisierten Kindern! Es ist wirklich zum Kot....


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 Klaffer 12. Jänner 2018 
 

Sehr geehrter Herr Fleischer! (2)

Der Paradigmenwechsel in der Kirche, der jetzt auch durch den Papst wieder stärker zum Ausdruck gebracht wird, besteht meines Erachtens darin, dass das Leben hier auf der Erde mehr als in der Vergangenheit auch in der kirchlichen Lehre berücksichtigt wird: Dem Menschen in seiner Not soll die Kirche schon hier auf der Erde eine Hilfestellung geben.
Wenn wir dazu beitragen, dass es den Menschen hier auf der Erde besser geht, dann lässt sich vielleicht schon erahnen, was uns einmal erwartet.
Ich glaube nicht, dass man dem Papst vorwerfen kann, dass es ihm nicht um das ewige Heil der Menschen geht.

Josef Löffler, Klaffer


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 Klaffer 12. Jänner 2018 
 

Sehr geehrter Herr Fleischer! (1)

Sie schreiben:
Während es vorher klar war, dass seine Inkarnation zum Zweck der Versöhnung des Menschen mit dem Vater durch sein Opfer am Kreuz geschah, so scheint heute die Meinung zu überwiegen, er sei gekommen, um uns einen Weg zu zeigen und ihn mit uns zu gehen in eine bessere irdische Welt.

Ich glaube, dass man es nicht so einfach trennen kann. Als die Jünger Johannes des Täufers zu Jesus kamen und ihn fragten, ob er der Messias sei oder ob sie auf einen anderen warten sollten, dann gab er ihnen zur Antwort: Kommt und berichtet, was ihr seht …
Ich bin mir sicher, dass er da nicht irgendetwas gesagt hat, sondern dass er über einen zentralen Inhalt seiner Sendung sprechen wollte.
Im Matthäusevangelium lesen wir, dass Jesus das Evangelium verkündete und im Volk alle Krankheiten und Leiden heilte.


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 trueman 12. Jänner 2018 

Besteht das Umdenken und der Paradigmenwechsel

auch in den Höflichkeitsformen, die im Vatikan gepflegt werden? Vielleicht sind nun die Umgangsformen eines argentinischen Gauchos "state of the art"!? Allein das Benehmen den Dubia Kardinälen gegenüber zeigt, dass da kein guter "Geist" am Werk ist.


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 Ginsterbusch 12. Jänner 2018 

Er verlange einen „neuen Geist“

Ohne mich!
Unfassbar.


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 Hadrianus Antonius 12. Jänner 2018 
 

schwach

Das Pontifikat v. P.Franziskus ist inzwischen festgelaufen in wirren theologischen Aussagen, unklaren und nicht verdeutlichten Änderungen der katholischen Morallehre, oberflächlicher Anbiederung an den Zeitgeist mit wenig fachmännnischen Aussagen über Umweltschutz und ultralinker Sozialgutmenschfreundlichkeit und technischen Defiziten bei der Kommunikation und im Umgang mit vielen nahen schlechtbeleumdeten Personen.
P.Franziskus wird international von den größten Staaten (China, USA, Rußland) sehr kritish gesehen und akribisch observiert.
In dieser bedrängenden Situation ist diese Wortmelding v. K. Parolin äusserst schwach: viel zu wenig hilfreich um P.Franziskus zu retten, sondern als Versuch, de modernistische Agenda mittelfristig nicht ganz verloren gehen zu lassen.
"Neuerungen mit Engagement angehen..": wenn ich an die Behandlung der Franz. der Immaculata denke, wird mir schlecht.
Das ist fascistisch-peronistische Sprache :-( .


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 Kurti 12. Jänner 2018 
 

Was heisst hier "Haltungswechsel" ?

War denn die Haltung der Kirche bisher jahrhundertelang falsch und muß da erst einer aus Südamerika kommen, der der Kirche die "richtige" Haltung beibringt. Das ist doch absurd. Jemand, der bei einer heiligen Messe für Prostituierte einer Frau, die ihm sagte: "Herr Pater ich lebe in Sünde" geantwortet hat: "wir sind alle Sünder". Eine solche Antwort unterscheidet ja nicht zwischen begnadigten Sündern und nicht begnadigten, so wie er auch beim Thema Gewissen nicht unterschieden hat, zwischen einem ungereinigten und einem durch den heiligen Geist gereinigten Gewissen. Diesen Unterschied weiß doch jeder christliche Laie, der auch nur halbwegs eine Ahnung vom Glauben hat.


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 ecclesiam 12. Jänner 2018 
 

Frage der Perspektive

Es geht um einen "Haltungswechsel, um den der Papst uns bittet".

Dieser Satz geht mir nicht runter.

Geht es um den Papst und seine persönliche Sicht der Sexualmoral, der wir uns nun anzugleichen haben? Oder geht es um die Worte Christi, die Wahrheit und somit um das Heil der Menschen?

Der Papst kann nicht um einen Haltungswechsel "bitten", solange er nicht imstande ist, grundsätzliche Fragen der Gläubigen (Dubia) in dieser Frage zu beantworten. Im Glaubensbekenntnis beten wir, dass wir an die Heilige Katholische Kirche glauben und nicht an den Papst. Und die Kirche sagt uns bis heute etwas anderes als der Papst.


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 Smaragdos 12. Jänner 2018 
 

"Paradigmenwechsel"

Die sogenannte "Reformation" Luthers war auch ein Paradigmenwechsel, der unendlich viel Schaden gebracht hat!

Die Gläubigen heißen nicht umsonst "fideles" (treue) auf Lateinisch und nicht "mutantes" (wechselnde).


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 wedlerg 12. Jänner 2018 
 

Parolin ist Diplomat

Parolin dürfte aktuell der mächtigste Mann im Vatikan sein. er ist Diplomat und an der Spitze der Kurie. Franziskus braucht ihn und so sind die ursprünglich angedachten Reformen der Kurie ad acta gelegt. Im Gegenzug lässt sich Parolin herab, den Relativismus des Papstes zu loben. wenn einer schon von Paradigmenwechseln spricht, weiß man dass wenig dahinter ist.

Im übrigen dürfte Parolin mit Franziskus wenig gemeinsam haben (was man z.B. am Umgang mit Venezuela sieht, wo Parolin klar Stellung gegen Maduro bezieht, Franzikus nicht).

Beide brauchen einander mehr denn ja - das ist alles. Denn die politisch-peronistische Amtsführung des Papstes hat nicht so viele Freunde im Vatikan - ohne Parolin wäre der Papst ohne Einfluss im Vatikan.

Und Parolin wäre gerne Nachfolger - im übrigen einer ohne Programm - uns so arrangiert man sich. Um Mission und Evangelisierung geht es in Rom seit 2013 nicht mehr.


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 Stefan Fleischer 12. Jänner 2018 

Der Paradigmawechsel (2)

Doch diese Frage ist eine der Kernfragen unseres Glaubens, sodass dieser Paradigmawechsel die Grundfragen unseres Glaubens und unserer Hoffnung berührt. Wir dürfen, immer nach meiner persönlichen Meinung, nicht leichtfertig darüber hinweg gehen. „Wenn wir nicht mit dem Kreuz Christi, d.h. mit seinem Opfertod für uns, zu dem Menschen kommen, sind wir keine Jünger des Herrn.“ Dieses Wort unseres Heiligen Vaters zu Beginn seines Pontifikates ist die Frage an uns, worauf wir unsere Hoffnung setzen, auf das irdische, zeitliche oder auf das ewige Heil. "Suchet zuerst das Reich Gottes!" Welches ist die Frage.


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 Kostadinov 12. Jänner 2018 

auch das ist ganz einfach

er hält sich für papabile, da waren schon Artikel auf Lifesite und Onepeterfive dazu, und dementsprechend möchte er nirgends anecken


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 Stefan Fleischer 12. Jänner 2018 

Der Paradigmawechsel (1)

Dieser Paradigmawechsel, der nicht erst durch Papst Franziskus angestossen wurde, sondern seine Wurzeln meines Erachtens schon in der vorkonziliaren Zeit hat, wird deutlich in der Frage, wozu Christus, unser Herr, Mensch geworden ist. Während es vorher klar war, dass seine Inkarnation zum Zweck der Versöhnung des Menschen mit dem Vater durch sein Opfer am Kreuz geschah, so scheint heute die Meinung zu überwiegen, er sei gekommen, um uns einen Weg zu zeigen und ihn mit uns zu gehen in eine bessere irdische Welt. Die Frage, was unter diesem „Reich Gottes“, von dem Christus mehrfach spricht, und welches er auch das Himmelreich nennt, genau zu verstehen sei, und welches die Bedingungen für sein Kommen seien, wird heute – wenn ich richtig verstehe - ganz anders beantwortet als zu meiner Jugend.


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 bernhard_k 12. Jänner 2018 
 

Diskussion über AL kann nur bedeuten ...

... auf die 5 Fragen der Dubia (inkl. deren Erläuterungen) einzugehen. Alles andere ist Ausweichen ...

Das AL-Theater geht also weiter bis der nächste Papst kommt???


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 Bernhard Joseph 12. Jänner 2018 
 

Manchmal fragt man sich, was solche Aussagen sollen

Es geht bei AL um ganz klare Glaubensfragen, die geklärt werden müssen und nicht um einen als "Paradigmenwechsel" verpackten Relativismus, der irgend zu legitimieren wäre. Bis heute konnte niemand überzeugend darlegen, warum der Papst die "Dubia" der 4 Kardinäle nicht beantwortet.

In der Tat ist es ein "Paradigmenwechsel", dass der Papst ihm vorgelegte Glaubensfragen nicht beantwortet.

Wer die letzten Jahre diesen "Paradigmenwechsel" genauer verfolgt hat, musste erkennen, dass es sehr wohl um eine Änderung der Lehre im Wege einer veränderten Praxis geht. Durch die "Macht des Faktischen" soll später die Lehre entsprechend angepasst werden, wenn der Widerstand erlahmt. Eine Taktik, die man durchaus als nicht untypisch jesuitisch ansehen kann.


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