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Die Zuwanderungswelle kostet ein Vermögen13. Jänner 2018 in Deutschland, 10 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Finanzexperte Raffelhüschen im "Focus": Deutschland unterschätzt Kosten für Zuwanderungswelle. Deutschland wird 15 Milliarden Euro an Mehrausgaben haben. Am Ende jedoch führe an einer Steuererhöhung kein Weg vorbei
Berlin (kath.net) Der Finanzwissenschaftler Bernd Raffelhüschen die deutsche Politik kritisiert, weil beim Thema Migration sich Deutschland tatsächlich naiv angestellt" habe. "Die Zuwanderungswelle kostet ein Vermögen. Das wird jetzt immer klarer."", erklärt Raffelhüschen gegenüber dem Focus. Um die Kosten nicht in immer höhere Dimensionen schnellen zu lassen, müsse der Staat genau überlegen, was er jetzt tue. Am Ende jedoch führe an einer Steuererhöhung kein Weg vorbei, warnt Raffelhüschen. Das schmeckt den Politikern nicht, die das jetzt erklären müssen. Der Wissenschaftler hat in Berechnungen für die Stiftung Marktwirtschaft berechnt, dass jetzt auf eine implizite Verschuldung des deutschen Staates von 90 Prozent des Bruttoinlandsprodukts - weit mehr als die offiziellen Zahlen. Denn Raffelhüschen rechnet die Folgekosten der aktuellen Sozial- und Rentenpolitik mit ein. Es geht ihm darum, wieviel der Staat jetzt zurücklegen müsste, um seinen künftigen Verbindlichkeiten nachkommen zu können. Hier gehe es um die Kosten für Flüchtlinge, die Bund, Länder und Kommunen auf Jahre hinaus belasten werden. Dazu kommt das Rentenpaket und die Ausweitung der Gesundheits- und Pflegeausgaben. Kritisch wird in Deutschland die Finanzlage nach Einschätzung der Stiftung Marktwirtschaft ab dem Jahr 2020, weil dann etliche Haushaltsrisiken kumulieren, für die die bisherige große Koalition verantwortlich sei. Dann werde eine Finanzierungslücke von 30 Milliarden Euro klaffen, für die es bisher noch keine Deckung gebe. Insgesamt 15 Milliarden Euro Mehrausgaben seien zudem für Flüchtlinge notwendig. 
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Lesermeinungen| | st.michael 15. Jänner 2018 | | | | Ja, aber.............. Da wir in Zeiten maximaler Verbreitung der Luege leben, wird folgendes passieren.
Steuern werden erhoeht fuer "Bildung" (das macht man immer wenn man nicht weiter weiss), die Reichen sind an Allem schuld also Enteignungen der Vermoegen.
Und dann druckt die EZB doch fleissig Geld, also wo ist das Problem.
Wer aufsteht ist Nazi, also machen alle mit. |  6
| | | | | Chris2 15. Jänner 2018 | | | | Kosten in Psychiatriegesetz versteckt. Wer solche Tricks anwenden muss, um etwas schönzurechnen, hat "Leichen im Keller". |  4
| | | | | Der Gärtner 13. Jänner 2018 | |  | Kostenrechnung II Wie in diesen Artikeln gut zu sehen ist, bleibt schon jetzt vom angeblich reichen D nicht viel übrig. Hinzu kommen noch andere Kennzahlen anderer Organisationen von UN und in Europa. Bei den Kapitalrücklagen je Durchschnittsverdiener befindet sich D im untersten Drittel in der EU. Bei der Wohneigentumsquote sind wir gar Schlusslicht.
Interessant für mich ist übrigens immer der Vergleich mit unserem Wirtschaftszwilling Japan. Dort ist der demographische Wandel noch krasser, die Schulden sind noch höher, aber es werden für die Zukunft nicht so viele ungelöste Probleme aufgetürmt wie in D. Nach dem Wandel wird man dort etwas mehr Platz haben als derzeit und die Schulden zurück zahlen. Das ist sogar auf diesem Vulkan gut kalkulierbar.
Bei uns wird die Verschuldung wohl munter weiter gehen, insbesondere unter Regierungen mit so furchtbarem Talent, wie zur Zeit. |  24
| | | | | Der Gärtner 13. Jänner 2018 | |  | Kostenrechnung I Es ist angeraten, den ganzen Artikel zu lesen.
https://www.focus.de/finanzen/steuern/finanzexperte-mehr-beamte-wegen-zuwanderungswelle-raffelhueschen-warnt-vor-steuer-schock_id_8272987.html
Un das Zahlenwerk von Raffelhüschen besser nachvollziehen zu können, ist auch die Lektüre älterer Artikel zu empfehlen. Hier:
https://www.welt.de/wirtschaft/article157171883/Auf-unsere-Kinder-wartet-die-7-7-Billionen-Euro-Luecke.html
Und hier:
https://www.nzz.ch/meinung/kommentare/die-fluechtlingskosten-sind-ein-deutsches-tabuthema-ld.1316333
Anmerkung: Das UNHCR hat im Jahr 2015 verlauten lassen, dass es zur Versorgung aller ca. 60 Mio. Flüchtlinge dieser Welt pro Jahr etwa 20 Mrd.€ benötigt. Daraufhin hat Deutschland die Zuwendungen an das UNHCR deutlich gekürzt. Dann kamen die Flüchtlinge. Im Jahr 2016 verursachte Kosten für ca. 1,5 Mio. Flüchtlinge in D laut Berlin 22 Mrd.€, laut Raffelhüschen in Bruttorechnung ca. 50 Mrd. €.
Nur für 2016. |  19
| | | | | bergkristall 13. Jänner 2018 | | | |
Die in Berlin sind dümmer als dumm; soviel Dummheit kanns eigentlich gar nicht geben.
Keinen einzigen Flüchtling mehr, keinen Familiennachzug, Flüchtlinge zurück, Grenze dicht, die neue Regierung ? es ist nicht zu fassen! |  22
| | | | | myschkin 13. Jänner 2018 | | | | Es gehört auch zur Mündigkeit eines Christenmenschen für sich selbst zu definieren, mit wem er teilen will und mit wem nicht. Das Gebot der Nächstenliebe fordert nicht, auch solche zu unterstützen, die gegenüber den Gebern undankbar, gar feindlich eingestellt sind. Niemand ist gezwungen, sich und den Seinen durch überzogene Freigebigkeit zu schaden.
Vom Einzelnen ist damit die Betrachtung des Einzelfalls gefordert, von der Politik ist gerade in einer Demokratie die Regelung des gedeihlichen Zusammenlebens im Interesse derjenigen gefordert, die Wahlbürger sind. Übertriebene Großzügigkeit gegenüber Fremden sollte deshalb gerade von der Politik vermieden werden. |  28
| | | | | 13. Jänner 2018 | | | | Die oben genannten Zahlen sind doch nur ein Auszug dessen, was Raffelhüschen für die weitere Zeit bis und ab 2030 berechnet hat. Ab 2020 kommen vermehrt Beamtenpensionen hinzu und die Kosten für die sog. Flüchtlinge gehen in hunderte Milliarden längerfristig, weil selbst unter der (unwahrscheinlichen) Voraussetzung, daß die meisten nach fünf Jahren einen Arbeitsplatz haben, die Rechnungen was Renteneinzahlungen und späteren Rentenzahlungen absolut nicht aufgehen. Auch das hat Raffelhüschen schon berechnet und ebenso gesagt, daß es auch eine Rolle spielt, daß die Deutschen viel zu wenig Kinder haben, die die Renten der späteren Rentner bezahlen können. Allerdings hat er nicht gesagt oder berechnet, welcher Anteil die fehlenden abgetriebenen Kinder daran haben. Wahrscheinlich ist ihm, der sonst die Dinge auf den Punkt bringt, diese Sache zu heiß. |  26
| | | | | Kirchfahrter Archangelus 13. Jänner 2018 | | | | Seltsam, seltsam.. .. sollte wohl unsere Politkaste trotz beratender Expertengremien, Instituten und Spezialisten dies nicht wissen? Oder sind die überbordenden Kosten nicht vielmehr einem übergeordneten Plan unterzuordnen? Denn so dumm kann ja niemand sein, nicht mal im politischen Berlin... |  29
| | | | | Kleine Blume 13. Jänner 2018 | | | | Zusammenbruch der Sozialsysteme Wie lange halten das unsere Sozialsysteme noch aus, wenn es immer mehr Leistungsempfänger und - nicht zuletzt aus demographischen Gründen - immer weniger Einzahlende gibt?
Werden die jetzt Einzahlenden selbst noch eine nennenswerte Rente bekommen? |  26
| | | | | Ulrich Motte 13. Jänner 2018 | | | | Die oben genanzen Zahlen sind eine große Unterschätzung! |  26
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